CH434276A - Verfahren zur Herstellung basisch substituierter Dibenzo(b,e) (1,4)diazepine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung basisch substituierter Dibenzo(b,e) (1,4)diazepine

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CH434276A
CH434276A CH199262A CH199262A CH434276A CH 434276 A CH434276 A CH 434276A CH 199262 A CH199262 A CH 199262A CH 199262 A CH199262 A CH 199262A CH 434276 A CH434276 A CH 434276A
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sep
oxo
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dihydro
ibenzo
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CH199262A
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Jean Dr Schmutz
Fritz Dr Hunziker
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Wander Ag Dr A
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  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  
EMI0001.0001     
  
    Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> basisch <SEP> substituierter <SEP> Dibenzo <SEP> [b,e] <SEP> [1,4]diazepine     
EMI0001.0002     
  
    Die <SEP> Eifindung <SEP> betrifft <SEP> ein <SEP> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung
<tb>  basisch <SEP> substituierter
<tb>  10,11-D'hydro-5H-dibenzo[#b,e][1,4]d'iazepine <SEP> und
<tb>  10,11-Dihydro-11-oxo-5H-d'ibenzo,[b,c] <SEP> [1,4]  diazepine
<tb>  der <SEP> Formel:     
EMI0001.0003     
         oder        von     davon.

   In     Formel    I       stehlt    A die     Carbonylgruppe    -CO- oder     eine        gegebenen-          falls        substituierte        Methylengruppe        -CHRi-        dar,    worin       RI        Wasserstoff    oder     einen        Alkylrest    mit     höchstens    5       C-Atomen    bedeutet.

   R und R' sind untereinander ver  tauschbar, wobei R     Wässercstoff,        einen        Alkylrest    mit       höchstens    5     C-Atomen    oder den     Benzylrest        bedeutet,          während    R'     einen    Rest     -X-Y        dalrstellt,

      worin X     eine     gerade oder verzweigte     Alkylengruppe    mit höchstens  5     C-Atomen    und Y     eine        d'ialkylierte        Amnogruppe    mit  höchstens 6     C-Atomen,

          beispielsweise        eine        Dimethyl-          amino-    oder     Diäthylaniinogruppe        oder    eine gegebenen  falls weitere     Heteroatome        enthaltende        cyclische        Alky-          leniminogruppe,    z.

   B.     eine        Pyrrolidino-,        Piperidino-,          Morpholino-    oder     N2-Methylpiperazinogruppe,    oder eine  den genannten     tert.        Aminogruppen        entsprechende        qua-          ternä're        Ammoniumgruppe    bedeuten.

       R2        und        R3        sind     gleich oder     verschieden    und     bedeuten    Wasserstoff oder       Substituenten,    wie     insbesondere    Halogen,     Trifluormethyl     oder 1 bis 3     C-Atome    enthaltendes     Alkyl,        Alkoxy    oder       Alkyl'mercapto.     
EMI0001.0075     
  
    Verbind'angen <SEP> gemäss <SEP> Formel <SEP> I <SEP> werden <SEP> erfindu'ngs  gemäss <SEP> erhalten, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> ein <SEP> Amin <SEP> der <SEP> Formel <SEP> Z-H,

  
<tb>  ge'gebenenfallls <SEP> nach <SEP> vorausgegangener <SEP> oder <SEP> unter <SEP> g <SEP> eich  zeitiger <SEP> Einwirkung <SEP> eines <SEP> Kondensationsmittels, <SEP> mit
<tb>  einem <SEP> reaktionsfähigen <SEP> Ester <SEP> eines <SEP> Alkohols <SEP> der <SEP> Formel
<tb>  Y-X-OH <SEP> umsetzt. <SEP> In <SEP> diesen <SEP> Formeln, <SEP> sind <SEP> Z <SEP> und <SEP> Y
<tb>  unter <SEP> sich <SEP> vertauschbar. <SEP> Z <SEP> hat <SEP> die <SEP> Bedeutung <SEP> eines <SEP> der
<tb>  10,11-Dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [ <SEP> 1,4].d'iazepinylreste     
EMI0001.0076     
    oder  
EMI0001.0077     
    Als     reaktionsfähige    Ester kommen solche anorgani  scher und     organischeY    Säuren in Betracht, z.

   B.     Hale-          genwasserstoffsäure-,        Sulfonsäure-    oder     Kählensäure-          ester.        Während    bei     Verwendung    von     Kohlensäureestern     die     Zuhilfenahme    eines     Kondensation!smittels        gewöhn-          lich    nicht     .erfordeilich    ist,

   sollte     ein        solIches    beim Arbei  ten mit     Halogenwasserstöffsäure-    und     Sulfonsäureestern          in    der Regel     benüttt    werden. Als     Kondensationsmittel          eignen    sich     insbesondere        Alkalimetalle,    deren     Hydride,          Amide    oder     andere        Alkaliverbindungen,    z. B. Natrium-    
EMI0002.0001     
  
    amid, <SEP> Natriumhydrid, <SEP> Phenylnatrium <SEP> oder <SEP> -tertiääres <SEP> Bu  tylka'lium.
<tb>  



  Geht <SEP> man <SEP> von <SEP> einem <SEP> Ausgangsstoff <SEP> der <SEP> Formel <SEP> Z-H
<tb>  aus, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> R <SEP> Wasserstoff <SEP> darstellt, <SEP> so <SEP> bleibt <SEP> nach
<tb>  der <SEP> Umsetzung <SEP> mit <SEP> dem <SEP> reaktionsfähigen <SEP> Ester <SEP> eines <SEP> der
<tb>  beiden <SEP> Diazepin-N-Atome <SEP> ursubstituiert, <SEP> so <SEP> dass <SEP> nach  träglich <SEP> ein <SEP> Alkyl- <SEP> oder <SEP> Benzykes't <SEP> eingeführt <SEP> werden
<tb>  kann. <SEP> Dies <SEP> geschieht <SEP> durch <SEP> Umsetzen <SEP> der <SEP> in <SEP> 5- <SEP> oder <SEP> 10  Stellung <SEP> ursubstituierten <SEP> Diazepinverbndung <SEP> mit <SEP> einem
<tb>  reaktionsfähigen <SEP> Ester <SEP> eines <SEP> Alkanols <SEP> oder <SEP> von <SEP> Benzyl  alkohol;

   <SEP> nötigenfalls <SEP> nach <SEP> vorausgehender <SEP> oder <SEP> unter
<tb>  gleichzeitiger <SEP> Einwirkung <SEP> eines <SEP> Kondensationsmittels.
<tb>  Al\s <SEP> Säurereste <SEP> und <SEP> Kondensationsmittel <SEP> kommen <SEP> die
<tb>  gleichen <SEP> in <SEP> Betracht <SEP> wie <SEP> für <SEP> die <SEP> Aminoalkylierung. <SEP> Im
<tb>  Falle <SEP> von <SEP> an <SEP> beiden <SEP> Diazepin-N-Atomen <SEP> unsubstitui'er  ten <SEP> Ausgangsstoffen, <SEP> in <SEP> welchen <SEP> A <SEP> die <SEP> Carbonylgruppe
<tb>  darstellt, <SEP> hat <SEP> sieh <SEP> gezeigt, <SEP> dass <SEP> der <SEP> basische <SEP> Rest <SEP> in <SEP> 10  Stellung <SEP> geht, <SEP> so <SEP> dass_die <SEP> 5-Stellung <SEP> gewünschtenfafs
<tb>  nachträglich <SEP> in <SEP> der <SEP> beschriebenen <SEP> Weise <SEP> alkyhest <SEP> oder
<tb>  benzyliert <SEP> werden <SEP> kann.
<tb>  



  Die <SEP> Produkte <SEP> gemäss <SEP> Formel <SEP> I <SEP> können <SEP> sowohl <SEP> in
<tb>  Form <SEP> der <SEP> freien <SEP> Basen <SEP> ass <SEP> auch <SEP> in <SEP> Form <SEP> ihrer <SEP> Salze <SEP> mit
<tb>  geeigneten <SEP> Säuren, <SEP> wie
<tb>  Halogenwasserstoffsäuren, <SEP> Schwefelsäure,
<tb>  Salpetersäure, <SEP> Phosphorsäure, <SEP> Essigsäure,
<tb>  Oxahäure, <SEP> Malonsäure, <SEP> Bernsteinsäure,
<tb>  Äpfelsäure, <SEP> Mal'eirisäure, <SEP> Weinsäure <SEP> oder
<tb>  Toluolsulfonsäure,
<tb>  gewonnen <SEP> werden.

   <SEP> Um <SEP> zu <SEP> den <SEP> quaternären <SEP> Ammoni'um  derivaten <SEP> zu <SEP> gelangen, <SEP> kann <SEP> man <SEP> die <SEP> erhaltenen <SEP> Amine
<tb>  nachträglich <SEP> in <SEP> an <SEP> sich <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> quaternisieren,
<tb>  beispielsweise <SEP> durch <SEP> Behandeln <SEP> mit <SEP> Dialkylsuffaten, <SEP> Al  kylhalogeniden <SEP> oder <SEP> Sulfonsäurealkylestern.
<tb>  



  Als <SEP> Ausgangsverbindungen <SEP> verwendbare <SEP> 10,11-Di  hydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepine <SEP> erhält <SEP> man
<tb>  beispielsweise <SEP> durch <SEP> Cyclisierung <SEP> von <SEP> N-Alkyl-(oder <SEP> N  Benzyl) <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> amino <SEP> - <SEP> diphenylamih-2\-carbonsäuren <SEP> oder
<tb>  Al'kylestern <SEP> davon. <SEP> 10,11- <SEP> Dihydro <SEP> - <SEP> 5H <SEP> - <SEP> dibenzo[b,e]-     
EMI0002.0002     
  
    [1,4]diazepine <SEP> lassen <SEP> sich <SEP> durch <SEP> Reduktion <SEP> entsprechen  der <SEP> 11-Oxo-Verbindungen <SEP> oder <SEP> durch <SEP> Cyclodehydrat
<tb>  sierung <SEP> von <SEP> N-Alkyl-(oder <SEP> N-Benzyl)-o-acylamino-di  p'he'nylaminen <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> von <SEP> Polyphosphorsäure <SEP> und
<tb>  anschliessende <SEP> Hydrierung <SEP> <B>in</B> <SEP> 10,11-Stellung <SEP> gewinnen.
<tb>  



  Die <SEP> in <SEP> der <SEP> verschriebenen <SEP> Weise <SEP> erhaltenen <SEP> Sub  stanzen <SEP> sind <SEP> neue <SEP> Verbindungen, <SEP> welche <SEP> als <SEP> Wirkstoffe
<tb>  in <SEP> Arzneimitteln <SEP> Verwendung <SEP> finden <SEP> können. <SEP> Sie <SEP> sind
<tb>  insbesondere <SEP> von <SEP> Interesse <SEP> als <SEP> Antihistaminika <SEP> und <SEP> Anti  depressiva.
<tb>  



  <I>Beispiel</I>
<tb>  7,35 <SEP> g <SEP> (0,03 <SEP> Mol) <SEP> 2-Chlor-10,11-dihydro-11-oxo  SH-dibenzo[b,e][1,4]diazepvn <SEP> wurden <SEP> während <SEP> 1 <SEP> Std.
<tb>  mit <SEP> 1,40 <SEP> g <SEP> (0,036 <SEP> Mol) <SEP> pulverisiertem <SEP> Natriumamid <SEP> "m
<tb>  50 <SEP> mt <SEP> absolutem <SEP> Dioxan <SEP> gekocht. <SEP> Nach <SEP> Zusatz <SEP> einer
<tb>  konzentrierten <SEP> benzoli'schen <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 0,039 <SEP> Mol
<tb>  ss-Diniethylamino-äthylchlorid, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> Zerlegen
<tb>  einer <SEP> äquivalenten <SEP> Menge <SEP> (5,62 <SEP> g) <SEP> 'AA <SEP> Hydrochlbrids
<tb>  mit <SEP> konzentrierter <SEP> Natronlauge, <SEP> Aufnehmen <SEP> in <SEP> Benzol
<tb>  und <SEP> Trocknen <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> mit <SEP> Pottasche <SEP> frisch <SEP> zuberei  tet <SEP> worden <SEP> wag, <SEP> wurde <SEP> während <SEP> 16 <SEP> Std.

   <SEP> unter <SEP> Rückfluss
<tb>  gekocht, <SEP> worauf <SEP> man <SEP> das <SEP> Reaktionsgemisch <SEP> zur <SEP> Trockne
<tb>  einengte <SEP> und <SEP> den <SEP> Rückstand <SEP> zwischen <SEP> Äther <SEP> und <SEP> Wasser
<tb>  verteilte. <SEP> Durch <SEP> .erschöpfendes <SEP> Extrahieren <SEP> der <SEP> basischen
<tb>  Anteile <SEP> mit <SEP> verdünnter <SEP> Essigsäure, <SEP> Ausfällen <SEP> mit <SEP> Ammo  niak, <SEP> Aufnehmen <SEP> der <SEP> Base <SEP> in <SEP> Äther <SEP> und <SEP> Aufarbeitung
<tb>  der <SEP> ätherischen <SEP> Lösung <SEP> erhielt <SEP> man <SEP> 7,8 <SEP> g <SEP> (82 <SEP> ö <SEP> der
<tb>  Theorie)
<tb>  2-Chlor-10-ss-.d'imethylamino-ät'hyl-10,11-dihyd!ro  11-oxo-5H-d'ibenzo[b,e][1,4]diazepin
<tb>  vom <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 172-173,5  <SEP> C <SEP> (aus <SEP> Aceton/Petrol  äther).
<tb>  



  Bei <SEP> analogem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> im <SEP> vorstehenden <SEP> Bei  spiel <SEP> erhält <SEP> man <SEP> aus <SEP> entsprechend <SEP> substituiertem <SEP> 10,11  Dihydro-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepin <SEP> bzw. <SEP> 10,11-Di  hydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepin <SEP> die <SEP> in <SEP> der
<tb>  nachfolgenden <SEP> Tabelle <SEP> aufgeführten <SEP> Produkte <SEP> entspre  chend <SEP> der <SEP> allgemeinen <SEP> Formel <SEP> I:

       
EMI0002.0003     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  Produkt <SEP> Ausbeute <SEP> Smp. <SEP> der <SEP> Base
<tb>  (% <SEP> der <SEP> Theorie) <SEP> bzw. <SEP> des <SEP> Hydrochlorids
<tb>  8Methyl-10-y-dimethylamino <SEP> propyl- <SEP> 80 <SEP> Base: <SEP> <B>108-110'C</B>
<tb>  10,11-dihydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  3-Chlor-10-y-diynethylamino-propyl- <SEP> 80 <SEP> Base: <SEP> 142-143  <SEP> C
<tb>  10,11-dihydto-11-oxo-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepin
<tb>  7-Chlor-10-y-dimeelhylamino-propyl- <SEP> 68 <SEP> Base: <SEP> 137-,139  <SEP> C
<tb>  10,11-dihyd-ro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepin
<tb>  7-Chlor-10-ss-pyrrolid'ino-ä''thyl- <SEP> 74 <SEP> Base: <SEP> <B>159-160'C</B>
<tb>  10,11-dihydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e][1,4]d%azepin
<tb>  7-Chlor-10-ss-piperidino-äthyl.- <SEP> 66 <SEP> Base:

   <SEP> 187-189  <SEP> C
<tb>  10,11-dihyd@ro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepin
<tb>  7-Ch@lor-10-ss <SEP> morpholino-äthyl- <SEP> 50 <SEP> Base: <SEP> 220-222  <SEP> C
<tb>  10,11-di,hydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]d'azepin
<tb>  5,8-Di'methyl-10-y-d'ünethylamino <SEP> propyl- <SEP> 91 <SEP> Base: <SEP> 78-80  <SEP> C
<tb>  10,11-diihyd#ro-11-axo-5H <SEP> dibenzo[b,e][1,4]dazepin
<tb>  3 <SEP> Methoxy-10-ss,dimethylamno-äthyl- <SEP> 81 <SEP> Base: <SEP> 141-143'C
<tb>  10,11-dihydro-11-oxo-5H-dbenzo[b,e][1,4]diazepin
<tb>  8-Trifluormethyl-10-ss-diinethylamino-äthyl- <SEP> 90 <SEP> Base: <SEP> 115-118  <SEP> C
<tb>  10,11-dihydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  5-Methyl-8-trifluormethyl-l0-ss-d'imethylamino-äthylr <SEP> 90 <SEP> Hydrochlorid:
<tb>  10,11Jdihydro-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepin <SEP> 222-226  <SEP> C <SEP> (Zersetzung)

Claims (1)

  1. EMI0003.0001 PATENTANSPRUCH <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> basisch <SEP> substiituierten <tb> 10,11-Dihydro-5H-dfbenzo['b,e][1,4]diazepinen <SEP> und <tb> 10,11-Dihydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,@e] <SEP> [1,4] di'azepinen <tb> der <SEP> Formell: EMI0003.0002 oder von Säure-Additionssalzen davon, h n welcher A die Carbonylgruppe -CO- oder eine gegebenenfalls sub- s'tituierte Methylengruppe -CHRl- darstellt, worin, R,
    Wasserstoff oder einen Alkylrest mit höchstens 5 C- Atomen bedeutet, in welcher ferner R und R' unterein ander vertauschbar sind, wobei R Wasserstoff, einen Alkylrest mit höchstens 5 C-Atomen oder den Benzyl- rest bedeutet, während R' einen Rest -X-Y darstellt,
    worin X eine Alkylengruppe mit höchstens 5 C-Atomen und Y eine dialkylierte Aminagruppe mit höchstens 6 C-Atomen oder eine gegebenenfalls wertere Hetero- atome enthaltende cyclische Alkyleniminogruppe oder eine den genannten tert. Aminogruppen
    entsprechende quaternäre Ammoniumgruppe darstellt, und in welcher sc'hliessl'ich R2 ulnd R3 gleich oder verschieden sind und Wasserstoffatome oder Substituenten darstellen, dadurdh gekennzeichnet,
    dass man ein Amin der Formal Z-H mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel Y-X-OH umsetzt, wobei Z und Y untereinander vertauschbar sind und Z die Bedeutung eines 10,11-Di- hydro-5H-d'i'benzo[b,e][1,4]diazepiny,Irestes einer der Formeln EMI0003.0073 besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach.
    Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, d'ass man als Ester denjenigen einer Halogen- wasserstoffsäure oder Sulfonsäure verwendet und auf EMI0003.0079 das <SEP> Amin <SEP> vor <SEP> oder <SEP> während <SEP> der <SEP> Umsetzung <SEP> mit <SEP> dem <tb> Ester <SEP> ein <SEP> Kohdensätionsmittel <SEP> einwirken <SEP> lässt. <tb> 2.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> ein <SEP> an <SEP> einem <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Diazepiln <SEP> N Atome <SEP> urisubstituiertes <SEP> Reaktionsprodukt <SEP> nachträglich <tb> mit <SEP> einem <SEP> reaktionsfähigen <SEP> Ester <SEP> eines <SEP> Alkanols <SEP> mit <tb> höchstens <SEP> 5 <SEP> C-Atomen <SEP> oder <SEP> von <SEP> Benzylalkohol <SEP> umsetzt. <tb> 3. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> d'ass <SEP> man <SEP> erhaltene <SEP> tertiäre <SEP> Amine <SEP> mit <SEP> einem <tb> Quaternisierungsmittal <SEP> behandelt. <tb> 4. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 8-Methy1-10-y-dimethylamino-propyl 10,11-dihydro-11-oxo-5H-d'ibenzo[b,e] <SEP> [1,4] di'azepin.. <tb> 5.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 3-Ch!lor-10-y-dime'ihylamino-propyl 10,11 <SEP> -düiyd#ro-11-oxo-5H-d'ibbenzo[b,e][1,4] diazepih. <tb> 6. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 7-Chfor-10-y-d'iinethyl'ami'no-propyl 10,11-d'ihydTo-11-oxo-SH-d'ibenzo[b,e][1,4] dazepin. <tb> 7. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 7-Chlor-10-ss-pyrrolidino-äthyl 10,11-dihydro-11-oxo-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4] dfazepih. <tb> B. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 7-Chior-10-ss-piperid'imo-äthyl 10,11-dihydro-11-oxo-5H-d'ibenzo[b,e] <SEP> [1,4] diazepin. <tb> 9.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 7-Chlor-10-ss-m@orph-ollino-äthyl 10,11-d'ihydeo-11-oxo-5H-d'ibenzo[b,e][1,4] diazepih. <tb> 10. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 5,8-Dimethy1 <SEP> 10-y-dhnet'hylamiho-propyl 10,11-dfhydro-11-oxo-5H-d'ibenzo[b,e] <SEP> [1,4] d'iazepin. <tb> 11. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patantanspruoh <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 3-Me'thoxy-10-ss-dimethylamino-ät'hyl 10,11=dihydro-11-oxo-5H-d'ibenzo[b,e][1,4] diazepiu. <tb> 12. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 8-Trifluormethyl-10-ss-dimethylamino-äthyl <tb> 10,l <SEP> 1-d'ihydro-11-oxo-5H-d'benzo[b,e][1,4] d'iazepih. <tb> 13.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 2-Chlor-10-ss-diinethylarnino-ä'thyl 10,11 <SEP> -dihydro-11-oxo-5H-d'ibenzo <SEP> [b,e] <SEP> [1,4] diazepiu. <tb> 14. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> zur <SEP> Herstellung <tb> von <tb> 5-Methyl-8-triEuarmethyl-10-ss-dirnet'hylamino ät'hyl,10,11-dihydro-5H-d'ibenzo <SEP> [b,e] <SEP> [ <SEP> 1,4] diazepin.
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