CH411976A - Elektrisches Stellwerk für Eisenbahnanlagen mit geographisch angeordneten Schalt- und Verbindungsmitteln - Google Patents

Elektrisches Stellwerk für Eisenbahnanlagen mit geographisch angeordneten Schalt- und Verbindungsmitteln

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CH411976A
CH411976A CH551663A CH551663A CH411976A CH 411976 A CH411976 A CH 411976A CH 551663 A CH551663 A CH 551663A CH 551663 A CH551663 A CH 551663A CH 411976 A CH411976 A CH 411976A
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CH
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switch
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switching
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CH551663A
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Schmitz Wilhelm Ing Dr
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


      Elektrisches    Stellwerk für     Eisenbahnanlagen    mit geographisch angeordneten  Schalt- und Verbindungsmitteln    Man ist heute bestrebt, die Schaltung der Fahr  strasse in Relaisstellwerken so aufzuteilen, dass sie in  fertig verdrahteten, den einzelnen Baugliedern wie  Weichen, Signalen usw. zugeordneten Schalteinheiten  zusammengefasst werden. Für die Fahrstrasse als sol  che sind     hierbei    keine individuellen     Einheiten    mehr  vorhanden. Die Schalteinheiten werden entsprechend  der Lage des Gleisbildes, also geographisch, durch  sogenannte Spurkabel miteinander verbunden.

   Dieses  System hat den Vorteil, dass der Entwurf der Schal  tung für das Stellwerk nur einmal angefertigt zu wer  den braucht, wobei dann später mit den einheitlich  verdrahteten     Schaltgruppen    jede beliebige Gleisanlage  zusammengestellt werden kann. Durch systematische  Aufteilung der Schaltaufgaben in sogenannten Spur  ebenen ist es gelungen, ein Stellwerkssystem herzustel  len, bei dem wesentliche Entwurfsarbeiten für die  Schaltanlage entfallen und bei dem die Verdrahtung  durch vorgefertigte Spurkabel auf der Baustelle zu  sammengesteckt werden kann. Es liegt in der Natur  dieser Bauform, dass die Schalteinheiten die Schalt  glieder für alle vorkommenden Fälle enthalten müs  sen, wenn man nicht viele Varianten einer Baueinheit  herstellen will.

   Dadurch erhält man relativ verwickelte  Schaltkreise, die für einfache Verhältnisse einen un  nötigen Ballast an Schaltgliedern enthalten. Zwar wird  dieser Aufwand durch die serienmässige Herstellung  der Schalteinheiten wieder aufgewogen, aber die  Schaltung wird in solchen Fällen für den Unterhal  tungsdienst nicht leicht verständlich.  



  Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, den  Schaltungsaufwand für Stellwerke für einfache Signal  anlagen herabzusetzen und die Schaltungen einfacher  und übersichtlicher zu gestalten.  



  Da im Eisenbahnsignalwesen sehr häufig Wei-    chenpaare vorkommen, die zueinander stets in kor  respondierender Stellung stehen müssen, wie z. B. in  einer Weichenverbindung, werden erfindungsgemäss  die Schaltmittel zweier korrespondierender Weichen  zu einer Einheit zusammengefasst. Da die beiden Wei  chen z. B. einer Weichenverbindung, stets gleichzei  tig auf den geraden oder auf den krummen Strängen  ,stehen müssen, lässt sich, wie später gezeigt wird,  durch die Zusammenfassung von zwei korrespondie  renden Weichen in einer Einheit erheblicher Schalt  aufwand einsparen. Die Herabsetzung des Schaltauf  wandes liegt nicht nur in den Spurverbindungen, son  dern auch in der gesamten Steuerschaltung für die  Weichen, indem diese nur einmal vorgesehen zu wer  den braucht.

   Diese Steuereinrichtung, deren Ausbil  dung bekannt ist, stellt beide Weichen, und     zwar     entweder in der einen Lage auf die beiden geraden  Stränge oder in umgestellter Lage der Weichen auf  die Verbindung über die     krummen    Stränge der Wei  chen. Die Weichenantriebe selbst werden hierbei  zweckmässig parallel angeschaltet, also nicht, wie es  bis jetzt üblich ist, hintereinander umgestellt. Hierzu  ist nötig, dass man anstelle des oder der Stellschütze  für eine Weiche, diese     Stellschütze    verdoppelt, näm  lich für jede Weiche einen oder zwei     Stellschütze,    je  nach der verwendeten Schaltung.

   Es ist jedoch auch  möglich, über das gleiche     Stellschütz    beide Weichen  zu steuern; es müssen dann jedoch Relaiskontakte  verwendet werden, die die doppelte Schaltleistung  steuern können.  



  Die Erfindung ist in den     Fig.    1 bis 17 beispiels  weise     näher    erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine einfache Weichenverbindung,  bestehend aus den beiden Weichen 100a und 100b.      Fig. 2 zeigt die derzeitige Anordnung der Schalt  einheiten und  Fig. 3 eine Anordnung gemäss der Erfindung für  die Weichenverbindung nach Fig. 1.  



  Fig. 4 zeigt als Beispiel eine Weichenverbindung  über eine Kreuzung hinweg, deren bisherige Schalt  anordnung in Fig. 5 dargestellt ist.  



  In Fig. 6 ist eine entsprechende Anordnung nach  der Erfindung     dargestellt.     



  Fig. 7 stellt eine Weichenverbindung über eine  doppelte Kreuzungsweiche dar, deren bisherige  Schaltgruppe entsprechend Fig. 8 und die nach der  Erfindung in Fig. 9 gezeigt sind.  



  Fig. 10 zeigt eine Weichenverbindung über eine  einfache Kreuzungsweiche hinweg, deren Schaltgrup  pen seitheriger Art in Fig. 11 und gemäss der Er  findung in Fig. 12 dargestellt sind.  



  Fig. 13 stellt die Schaltung der Fahrwegsuche in  bisheriger Anordnung und  Fig. 14 nach der Erfindung für die einfache Wei  chenverbindung Fig. 1 dar.  



  Fig. 15 zeigt die Spurebene für die Weichenver  bindung über eine Kreuzung nach Fig. 4 in seitheriger  Anordnung und  Fig. 16 in der Anordnung gemäss der Erfindung.  In Fig. 17 ist ein ausführliches Schaltungsbeispiel  für die Weichengruppe nach Fig. 10 dargestellt.  



  Die Weichenverbindung nach Fig. 1 besteht aus  den zwei Weichen 100a und 100b und ihren Ver  bindungen<I>a</I> bis<I>d zu</I> den     anschliessenden    Gleisen;  in der Stellwerksverdrahtung wird sie bisher so ver  wirklicht, dass zwei Weichengruppen 100a und 100b  entsprechend Fig. 2 angeordnet werden. Jede Weiche  hat drei Spurkabel, wobei die Spurkabel der abzwei  genden Stränge<I>a</I> und c bzw.<I>b</I> und<I>d</I> entsprechend  der Fig. 1 verbunden sind. Erfindungsgemäss werden  diese beiden Weichen nach Fig. 3 als eine einzige  Schalteinheit 100 verwendet, die vier Spurkabel hat,  nämlich a, b, c und d, entsprechend der Fig. 1.

   Da  bei dieser Anordnung, wie später gezeigt wird, an  Schaltaufwand gespart wird und auch die gesamten  Steuermittel für die Weiche nicht mehr zweimal an  geordnet zu werden brauchen, lässt sich der gesamte  Schaltaufwand in einer Relaiseinheit seitheriger Grösse  unterbringen.  



  Nach einer solchen Anordnung werden auch die  Schaltmittel für eine Kreuzung in der gleichen Relais  einheit untergebracht. Eine dementsprechende Gleis  anordnung ist in Fig. 4 dargestellt. Die krummen  Stränge der beiden Weichen 101a und 101b kreuzen  das Gleis b-e und ihre geraden Stränge liegen in den  Gleisen a-d und c f . Für diese Anordnung werden  bisher drei Relaiseinheiten 101a, K und 101b nach  Fig. 5 benötigt. Erfindungsgemäss werden die Schalt  mittel der in Fig. 1 dargestellten Weichen 101a und  101b und der Kreuzung in einer     Relaisgruppe    101  entsprechend Fig. 6 untergebracht.

   Es ist nicht ohne  weiteres einleuchtend, wie weit das möglich ist, aber  es ist hierbei zu berücksichtigen, dass die gesamten  Flankenschutz-Steuer- und Überwachungsmittel, die    bei der bisherigen Anordnung zwischen der Weichen  verbindung und der Kreuzung notwendig sind, ent  fallen, und ausserdem können natürlich die zwischen  diesen Gliedern erforderlichen Abhängigkeiten inner  halb der gleichen Schalteinheit leichter und mit weni  ger Schaltaufwand hergestellt werden, als wenn sie in  verschiedenen Schalteinheiten sitzen. So können z. B.  entsprechend Fig. 6 die Schaltmittel für den krummen  Strang der Weichenverbindung identisch sein für  beide Weichen und für diesen Strang der Kreuzung.

    Es gibt ja in Wirklichkeit für diese Schalteinheit nur  zwei mögliche Zustände, nämlich: den Weg über die  drei geraden Stränge a-d, b-e und c-f oder den Weg  über den krummen Strang zwischen a und f.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 9  für ein Gleisstück nach Fig. 7 wiedergegeben. Fig. 7  zeigt die Verbindung zweier Weichen 103a und 104b  mit einer doppelten Kreuzungsweiche 104a/103b.  Nach der bisherigen Schaltungsanordnung werden  nach Fig. 8 vier Weichen-Relaisgruppen 103a, 103b,  104a und 104b benötigt. Erfindungsgemäss werden  anstelle der vier Weichen-Relaisgruppen nur noch  zwei Einheiten 103 und 104 entsprechend der Ein  heit 100 der Fig. 3 benötigt, da, wie in Fig. 9 dar  gestellt, die eine Seite der doppelten Kreuzungsweiche  z. B. 103b in Fig. 7, der einen Weiche z. B. 103a,  und die andere Seite z. B. 104a, der anderen Weiche  z. B. 104b, zugeordnet wird.  



  Um die Anwendung der Erfindung auch in ver  wickelten Weichensystemen darzustellen, ist in Fig. 10  beispielsweise die Verbindung einer einfachen Kreu  zungsweiche 105b/106a mit zwei Weichen 105a und  106b gezeigt. Diese Weichenanordnung benötigt fünf  Schaltgruppen 105a, 105b, 106a, 106b und Kr ent  sprechend Fig. 11, wobei vier den Weichen und eine  der Kreuzung innerhalb der einfachen Kreuzungs  weiche zugeteilt sind. Erfindungsgemäss wird die An  ordnung nach Fig. 10 in zwei Schalteinheiten 105  und 106 nach Fig. 12 untergebracht. Die einfache  Kreuzungsweiche wird mit ihren beiden Seiten je  einer anderen Weiche der Weichenverbindung zu  geordnet. So entsteht eine Weichengruppe mit Kreu  zung, die genau der nach Fig. 6 entspricht. Die  Schaltgruppe 106 in Fig. 12 muss jedoch etwas um  gewandelt werden.

   Es kann nicht unverändert die  Gruppe nach Fig. 3 benutzt werden, weil die Gruppe  <B>106</B> nunmehr sechs     Spurkabel    benötigt, und zwar die       Spurkabel   <I>b, c, f zu</I> den Gleisen und die drei Ver  bindungen zu der Weicheneinheit 105, die weitere       Spurkabelverbindungen   <I>a, d</I> und e zu den Gleisen  enthält. Da mit dieser Gruppe 106 ebenso wie bei  einer Weichenverbindung immer korrespondierend  gestellt wird, entfällt auch hier der sonst doppelt be  nötigte Schaltaufwand für die Weichensteuerung.  



  Um den Vorteil der Erfindung näher zu erläutern,  sind in den     Fig.    13 bis 16 in einigen Beispielen die  Schaltung für die     Fahrwegsuche    der bisherigen und  der erfindungsgemässen Form gegenübergestellt.       Fig.    13 zeigt die Schaltung der     F.ahrwegsuche    für die  bisherige Anordnung mit zwei Weichengruppen 100a      und 100b. Die entsprechende Schaltung nach der  Erfindung jedoch mit einer Gruppe 100 ist in Fig. 14  dargestellt. Die Spurwege sind mit den gleichen Buch  staben bezeichnet, z. B. a1, b2 und d2, wie in Fig. 13.  Kommt z.

   B. die Fahrwegsuche auf der Spurleitung  a1 an, so wird das der Spitze zugeordnete Relais Sp1  erregt, das seine beiden Kontakte Sp11 und Sp12  schliesst und damit auf den beiden Spurleitungen cl  und d1 weiterschaltet. Soll der obere gerade Strang  befahren werden, so kommt das Echo auf der Lei  tung c2 an, es wird das der stumpfen Seite zugeord  nete Relais St2 erregt, das durch seinen Kontakt  St21 auf die Spurleitung a2 weiterschaltet. Es sind  also sowohl der Spitze wie den beiden stumpfen  Strängen je ein Relais zugeordnet, wobei das Befah  ren des obern Stranges: durch Sp1 und St2 mit den  Kontakten Sp11 bis Sp13 und St21 und 22, das des  unteren Stranges durch Sp2 und St1 mit den Kon  takten Sp21 bis Sp23 und St11 und 12 kenntlich  gemacht ist.

   Die Weichenverbindung, also der     krumme     Strang und damit die Umstellung der beiden Wei  chenantriebe wird hervorgerufen, wenn die beiden  den Spitzen zugeordneten Relais Sp1 und Sp2 an  geschaltet sind, die Relais St1 und St2 jedoch nicht.  Ein Vergleich der beiden Anordnungen - zu diesem  Zweck sind die nicht beschriebenen, jedoch in der  Fig. 13 eingeführten Bezeichnungen zur besseren  Übersicht angeführt - zeigt, dass zwei von sechs Re  lais, vier von vierzehn Kontakten und zwei Spurlei  tungen eingespart werden. Diese Einsparung bezieht  sich im gleichen Mass auch auf alle weiteren Spur  ebenen, wie Festlegung der Weichen, Signalsteuerung  usw. Ausserdem entfallen sämtliche     bisher    benötigten  Flankenschutzmittel zwischen diesen beiden Weichen.  



  Die beispielsweise .ausführliche Schaltanordnung  einer Weichenverbindung über eine Kreuzung hinweg  entsprechend der Fig. 4 ist in der Gegenüberstellung  nach der bisherigen Anordnung in Fig. 15 und nach  der erfindungsgemässen Anordnung in Fig. 16 dar  gestellt. Die Spurwege sind in beiden Figuren iden  tisch mit a1, a2, b1, b2, cl, c2, dl, d2, e1, e2, f1  und f 2 bezeichnet. Die Fig. 15 entspricht der schema  tischen Darstellung nach Fig. 5 mit den Gruppen  101a, K und 101b und die Fig. 16 der Darstellung  nach Fig. 6 mit der gemeinsamen Gruppe 101.

   Wie  aus der Schaltungsanordnung in Fig. 16 zu entneh  men ist, sind ausser den bisher bekannten, der Spitze  und den stumpfen Strängen zugeordneten Relais  Sp10 und Sp20 mit den Kontakten Sp101 bis 104  und Sp201 bis 204 und St10 und St20 mit den  Kontakten St101 bis St103 und St201 bis St203  noch die beiden dem geraden Strang der Kreuzung  zugeordneten Relais K1 und K2 mit den Kontakten  K11 bis K13 und K21 bis K23 vorhanden. Diese  Relais schalten den geraden Strang, z. B. b-e in  Fig. 4, über die Kreuzung über die Kontakte K11  bzw. K21 durch und über weitere Kontakte K12  und K13 bzw. K22 und K23 den schrägen Strang  a-f über die Kreuzung ab. Ebenso wird bei einer  Fahrt über den schrägen Strang der     Kreuzung    der    gerade Strang durch die Kontakte Sp103 bzw. Sp202  abgeschaltet.

   Wie ein Vergleich der     Schaltmittel    in  der bisherigen Anordnung nach Fig. 15 gegenüber  den Schaltmitteln nach dem erfindungsgemässen Bei  spiel der Fig. 16 zeigt, werden anstelle von seither  zehn Relais jetzt nur noch sechs Relais benötigt und  es entfallen ausserdem vier Spurverbindungen. Die  Bezeichnung der Schaltmittel in Fig. 15 dienen le  diglich zum besseren Verständnis des Vergleichs.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in Fig. 17 für eine Gleisanordnung  mit Weichenverbindungen über eine     einfache    Kreu  zungsweiche hinweg, wie in Fig. 10 schematisch dar  gestellt,     ausgeführt.    Hierbei entspricht im rechten Teil  der Schaltung die Relaisgruppeneinheit 105 in ihren  Schaltmitteln und deren Anordnungen der in Fig. 16  beschriebenen Einheit 101, und die     Schaltmittel    wur  den deshalb beispielsweise mit den gleichen Bezugs  zeichen versehen.

   Die Relaisgruppeneinheit 106, iden  tisch mit der schematisch dargestellten     Einheit    106  in Fig. 12, enthält die bereits beschriebenen Schalt  glieder, bestehend aus den Relais Sp11, Sp21, St11  und St21 mit den entsprechenden Kontakten Sp111  bis Sp113, Sp211 bis Sp214, St111 bis St112 und  St21 bis St23. Zusätzlich zu diesen Relais ist in  der Einheit 106 ein Relais V1 mit den Kontakten  V11 und V12 für die Durchschaltung der freien       Spurstränge   <I>a</I> und<I>b</I> in     Fig.    12 auf den krummen       Strang    nach der Spur     f    enthalten.

   Mit den Kontakten  V12 dieses Relais wird der abgehende     Spurstrang    c2       angeschalten.    Den in     Fig.2    dargestellten freien       Strängen   <I>a, b, c, d,</I> e und     f    sind in     Fig.    17     die    Spur  verbindungen     a1,   <I>a2,</I>     b1,   <I>b2, cl, c2, dl, d2,</I>     e1,   <I>e2,</I>       f   <I>1</I> und     f   <I>2</I> entsprechend zugeordnet.  



  Für die Erläuterung des     Erfindungsgegenstandes          wurde    nur eine sehr einfache     Schaltung    für die Fahr  wegsuche     gewählt,    damit das     Wesentliche    des Erfin  dungsgegenstandes leicht zu übersehen ist. Es lassen  sich hier alle bereits bekannten     Schaltungsausführun-          gen    anwenden. Ebenso liesse sich noch an einer gro  ssen Anzahl von verschiedenen Weichenanordnungen  die Zweckmässigkeit und die ausserordentliche Ein  sparung an Schaltmitteln durch die Erfindung nach  weisen. Die entstehenden Varianten in den Relais  einheiten, wie z. B.

   Einheit 100 in     Fig.    3 und 14  und Einheit 106 in     Fig.    12 und 17, lassen sich in       bekannter    Weise durch Programmstecker in einer ein  heitlichen Relaiseinheit ausführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisches Stellwerk für Eisenbahnanlagen mit geographisch angeordneten Schalt- und Verbindungs mitteln, wobei Relaissätze die zu einer Einheit zusam mengefassten Relais enthalten, dadurch gekennzeich net, dass die Schaltmittel izweier korrespondierender Weichen (100a und 100b in Fig. 1) zu einer Einheit (100 in Fig. 3) zusammengefasst sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einer Weichenverbindung (Fig. 4, 101a und 101b) über eine Kreuzung hinweg auch die Schaltmittel der Kreuzung mit den Schalt mitteln der beiden korrespondierenden Weichen zu sammen eine Einheit (10l in Fig. 6) bilden. 2.
    Stellwerk nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt mittel der beiden Seiten (104a und 103b in Fig. 7) einer doppelten Kreuzungsweiche in getrennten Ein heiten (103 und 104 in Fig. 9) so untergebracht sind, dass je ein Teil mit den Schaltmitteln einer kor respondierenden Weiche (103a und 104b in Fig. 7) zusammen eine Einheit bilden, z. B. die Einheit 103 bestehend aus 103a und 103b und die Einheit 104 aus 104b und 104a nach den Fig. 7 und 9. 3.
    Stellwerk nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt mittel einfacher Kreuzungsweichen (106a und 105b in Fig. 10) so aufgeteilt sind, dass die zu einer Seite der Kreuzungsweiche gehörenden Schaltmittel mit de nen des Kreuzungsteils und denen einer korrespon dierenden Weiche (105a) zu einer Einheit (105, Fig. 12) zusammengefasst sind, während die Schalt mittel der anderen Seite der einfachen Kreuzungs weiche mit denen einer mit dieser korrespondierenden Weiche (106b in Fig. 10) eine Einheit (106 nach Fig. 12) bilden. 4. Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schalteinheit (100 in Fig. 3) zweier korrespondierender Weichen (100a in 100b in Fig. 1) vier Spurverbindungskabel. (a, b, c und d in Fig. 3) bzw.
    Leitungsgruppen haben (a1, a2; b1, b2; cl, c2; dl, d2; Fig. 14). 5. Stellwerk nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden korrespondierenden Weichen der Spitze und einem der stumpfen Stränge Schaltmittel, z. B. die Relais Sp1 und St1 der einen Weiche und die Relais Sp2 und St2 der anderen Weiche, Fig. 14, zugeordnet sind, wobei die Weichenantriebe dieser Weichen gemeinsam in die durchgehende Stellung ge bracht bzw. angesteuert werden, wenn ein einer Spitze zugeordnetes Schaltmittel (Sp1 bzw. Sp2) mit einem einem stumpfen Strang zugeordneten Schaltmittel (St2 bzw.
    St1) angesprochen hat, und dass die Wei chenantriebe für die Querverbindung (a-d in Fig. 1) angesteuert werden, wenn nur die beiden den Spitzen zugeordneten Schaltmittel (Sp1 und Sp2 in Fig. 14) angesprochen haben. 6. Stellwerk nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Schaltmitteln für die Weichen (Sp10, Sp20, St10 und St20 in Fig. 16) nur den durchgehen den beiden Strängen der Kreuzung Schaltmittel (KI und K2) zugeordnet sind, deren Kontakte (K12, K23 und K13, K22) den den geraden Strang kreuzenden Strang der Kreuzung abschalten. 7.
    Stellwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einer Weichenverbindung über eine einfache Kreuzungsweiche hinweg (Fig. 10) zwei Einheiten verwendet werden, von denen die eine (105, Fig. 12) zwei Weichen mit der Kreuzung ent hält (Fig. 16), während die andere (106, Fig. 12) die beiden anderen Weichen steuert, wobei letztere (106 nach Fig. 17) beidseitig drei Schaltverbindungen und ein zusätzliches Schaltmittel für den schrägen Strang der beiden Weichen enthält, durch das dieser Strang durchgeschaltet und der abzweigende Strang (c2) abgeschaltet wird.
CH551663A 1962-05-02 1963-05-02 Elektrisches Stellwerk für Eisenbahnanlagen mit geographisch angeordneten Schalt- und Verbindungsmitteln CH411976A (de)

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