CH411980A - Magnetkreisanordnung als Schienenkontakt an einer Eisenbahnschiene, insbesondere zum Zwecke der Achszählung - Google Patents

Magnetkreisanordnung als Schienenkontakt an einer Eisenbahnschiene, insbesondere zum Zwecke der Achszählung

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Publication number
CH411980A
CH411980A CH1391163A CH1391163A CH411980A CH 411980 A CH411980 A CH 411980A CH 1391163 A CH1391163 A CH 1391163A CH 1391163 A CH1391163 A CH 1391163A CH 411980 A CH411980 A CH 411980A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rail
circuit arrangement
main
compensation
magnetic circuit
Prior art date
Application number
CH1391163A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Dipl Ing Schroeder
Original Assignee
Werk Signal Sicherungstech Veb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/163Detection devices
    • B61L1/165Electrical
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
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    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
    • B61L1/08Electric devices associated with track, e.g. rail contacts magnetically actuated; electrostatically actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description


  Magnetkreisanordnung als Schienenkontakt an einer Eisenbahnschiene,       insbesondere        zum    Zwecke der     Achszählung       Die Erfindung betrifft eine Magnetkreisanord  nung als Schienenkontakt, bestehend aus einem ma  gnetischen Haupt- und     Kompensationskreis,    an einer  Eisenbahnschiene, insbesondere zum Zwecke der  Achszählung.  



  Bekannt sind bereits verschiedene Lösungsvor  schläge, z.     B.    die horizontale Anordnung eines  Haupt- und Kompensationskreises     parallel        zur     Schiene. Durch das vorbeigleitende Rad wird dabei  der Arbeitsluftspalt des Hauptkreises verändert und  damit eine Flussänderung im Umwandlungsorgan er  zeugt.     Der        Kompensationskreis    wird     praktisch    nicht       beeinflusst.     



  Weiterhin ist bekannt, den Hauptmagnet unter  halb des Spurkranzes     anzuordnen,    wobei der Kom  pensationskreis wie vorstehend beschrieben liegt.  Durch die Radeinwirkung erfolgt eine Flussablenkung  des Hauptkreises vom Umwandlungsorgan zum Rad.  Der     Kompensationskreis    wird ebenfalls praktisch  nicht beeinflusst. Schliesslich ist noch eine Anordnung  gebräuchlich, die senkrecht zur Schiene wirkt, und  zwar derart, dass das Rad den Hauptfluss zum Rad  und dann zur Schiene lenkt,     zugleich    wird aber der  Kompensationskreis durch das Rad beeinflusst. Die  Wirkungen von Haupt und     Kompensationskreis    ad  dieren sich. Allen     genannten    Lösungen sind folgende       Nachbeile    gemeinsam:  1.

   Die im Eisenbahnbetrieb auftretende Verschie  bung des     Radsatzes    gegenüber den Schienen bewirkt  eine erhebliche Steigerung bzw. Verkleinerung der  erzeugten Flussänderung, d. h. die Länge der erzeug  ten     Impulse    verändert sich sehr stark,     wodurch    sich  bei der Ausnutzung der Überlappung zur richtungs  abhängigen Zählung     Schwierigkeiten    ergeben,     die    so  gar zu     Fehlimpulsen    führen können.    2.     Die    Anordnung geht mindestens bis Schienen  oberkante, in der praktischen Ausführung sogar dar  über.

   Dadurch ist eine Beschädigung durch herab  hängende Teile möglich und ein     Einsatz    im Gruben  betrieb unmöglich.  



  Die Erfindung -stellt sich zur Aufgabe, eine Ma  gnetkreisanordnung mit grösserer und     gleichmässigerer     Empfindlichkeit zu schaffen. Die erfindungsgemässe  Anordnung, die die Mängel des Bekannten behebt,  löst die vorstehend genannte Aufgabe in der     Weise,     dass das aus zwei quermagnetisierten Magnetstäben  bestehende und den Kompensationsmagnetfluss erzeu  gende     Magnetsystem        innerhalb    und neben den Enden  eines den Hauptmagnetfluss erzeugenden hufeisenför  migen Magnetsystems angeordnet ist,

   dass die Magnet  kreisanordnung     seitlich    unterhalb des Schienenkopfes  und parallel zur Schiene     liegt    und dass Haupt und  Kompensationsmagnetfuss den Spurkranz eines auf  der Schiene zu laufen bestimmten Rades gleich  sinnig, das Umwandlungsorgan dagegen entgegenge  setzt     durchsetzen.     



  Der wesentliche, sich erfindungsgemäss ergebende  Vorteil ist insbesondere     darin    zu erblicken, dass     ausser     der Erhöhung der Empfindlichkeit der     Magnetkreis-          anordnung    eine seitliche Verschiebung des Radsat  zes sich nur noch geringfügig auf die Grösse der er  zeugten Flussänderung auswirkt.  



  Nachstehend wird eine beispielsweise     Ausführung     der Magnetanordnung     anhand    der     Zeichnung        näher     beschrieben:  Parallel zur Schiene 1 und unterhalb des Spur  kranzes 2     (Fig.    la) ist     ein        kombiniertes.        Magnetsystem     (3 bis 9) zur Erzeugung des Haupt- und     Kompen-          sationsmagnetflusses    angeordnet.

   Der     Hauptmagnet-          fluss    OH     (Fig.   <B>l b)</B>     führt    über die     beiden    ein hufeisen  förmiges Magnetsystem bildenden     Dauermagnete    3 und      4 und die Weicheisenstücke 5 und 6, zwischen denen  sich das Umwandlungsorgan 7 befindet. Das Kom  pensationsmagnetsystem besteht aus zwei quermagne  tisierten Magnetstäben 8 und 9, dem Kompensations  luftspalt 10 und den vorgenannten Weicheisenstücken.  



  Im Ruhezustand hat der Magnetfluss im Haupt  kreis OH folgenden Verlauf:  Nordpol Magnet 3, Arbeitsluftspalt 11 in Fig. 1a,  Schienenkopf, Arbeitsluftspalt 12, Südpol Magnet 4,  Weicheisenstück 6, Umwandlungsorgan 7, Weich  eisenstück 5, Südpol Magnet 3.  



  Der Kompensationsfluss OK besteht aus zwei Tei  len, der     erste    Teil verläuft folgendermassen:  Nordpol Magnet 8, Weicheisenstück 5, Umwand  lungsorgan 7, Weicheisenstück 6, Südpol Magnet 9,  Luftspalt 10, Südpol Magnet B.  



  Der zweite Teil geht vom Nordpol Magnet 8 über  Luftspalt 11 zum Schienenkopf und weiter über     Luft-          spalt    12, Magnet 9 und Luftspalt 10 zum Südpol des  Magneten B.  



  Im Umwandlungsorgan wirkt die Flussdifferenz  OH-OK. Befindet sich der Spurkranz über der Ma  gnetanordnung, so wird Luftspalt 11 und 12 kleiner  und damit OH um d AOH grösser. Ausserdem wird durch  die     Verkleinerung    von     Luftspalt    11 und 12     Oh    im  Umwandlungsorgan um AOK kleiner. Es ergibt sich  also insgesamt eine Flussänderung von    AO = AOH + AOK.    Bei seitlichen Verschiebungen des Rades 2 ergibt sich  eine geringe Vergrösserung von AO, bis der Spurkranz  die gesamte Magnetbreite überdeckt. Weitere Ver  schiebung führt zu einer Verkleinerung von AO. Es  entsteht also der in Fig.2 gezeigte Verlauf. Durch  eine seitliche Verschiebung der Magnetanordnung ge-    genüber dem Schienenkopf, kann man die Lage des  Maximums beliebig verändern.  



  Wird der Arbeitspunkt in das Maximum gelegt,  so ergibt sich der Vorteil, dass bei gegenüber ange  ordneten Geräten (richtungsabhängige     Auswertung)     eine seitliche Verschiebung des Radsatzes bei beiden  Geräten eine gleichsinnige Veränderung von AO zur  Folge hat, d. h. die Länge der erzeugten Impulse ist  praktisch unabhängig von seitlichen Verschiebungen  (z. B. auch Spurerweiterungen) des     Radsatzes.       Die erzeugte Flussänderung kann mit einem der  bekannten Umwandlungsorgane, z. B. Flachschutz  kontakt, Magnetverstärker, Förstersonde, in eine elek  trische Grösse zur Verwendung als Schienenkontakt  oder zum Zwecke der Achszählung umgewandelt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetkreisanordnung als Schienenkontakt, be stehend aus magnetischem Haupt und Kompensa tionskreis, an einer Eisenbahnschiene, insbesondere zum Zwecke der Achszählung, dadurch gekenn zeichnet, dass das aus zwei quermagnetisierten Ma gnetstäben (8, 9) bestehende und den Kompensations magnetfluss (OK) erzeugende Magnetsystem innerhalb und neben den Enden eines den Hauptmagnetfluss (OH) erzeugenden hufeisenförmigen Magnetsystems (3, 4) angeordnet ist, dass die Magnetkreisanordnung seitlich unterhalb des Schienenkopfes (1) und parallel zur Schiene (1) liegt und dass Haupt- und Kompen- sationsmagnetfluss (Oh und OH) den Spurkranz eines auf der Schiene (1) zu laufen bestimmten Rades gleichsinnig,
    das Umwandlungsorgan (7) dagegen ent gegengesetzt durchsetzen.
CH1391163A 1963-09-04 1963-11-13 Magnetkreisanordnung als Schienenkontakt an einer Eisenbahnschiene, insbesondere zum Zwecke der Achszählung CH411980A (de)

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CH1391163A CH411980A (de) 1963-09-04 1963-11-13 Magnetkreisanordnung als Schienenkontakt an einer Eisenbahnschiene, insbesondere zum Zwecke der Achszählung

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