CH413046A - Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist - Google Patents

Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist

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Publication number
CH413046A
CH413046A CH913462A CH913462A CH413046A CH 413046 A CH413046 A CH 413046A CH 913462 A CH913462 A CH 913462A CH 913462 A CH913462 A CH 913462A CH 413046 A CH413046 A CH 413046A
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CH
Switzerland
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rhenium
contact
contact arrangement
hermetically sealed
sealed space
Prior art date
Application number
CH913462A
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English (en)
Inventor
Gerd Dr Eckert
J Meyer Gerd
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • HELECTRICITY
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    • H01H1/0201Materials for reed contacts
    • HELECTRICITY
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    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/64Protective enclosures, baffle plates, or screens for contacts
    • H01H1/66Contacts sealed in an evacuated or gas-filled envelope, e.g. magnetic dry-reed contacts
    • HELECTRICITY
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    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
    • H01J2893/0065Electrode systems

Landscapes

  • Physical Vapour Deposition (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Solid Thermionic Cathode (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description


  Kontaktanordnung, die in einem     hermetisch    abgeschlossenen Raum  untergebracht     ist       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Kontaktanord  nung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum  untergebracht ist, der mit einem Schutz- oder Edel  gas gefüllt ist. Bei einer bekannten derartigen Kon  taktanordnung besitzt der Bereich der Kontakte,     über     den sich eine im Falle einer Kontaktbetätigung ausbil  dende Glimmentladung praktisch erstreckt, eine aus  einem hochschmelzenden Metall nach Art einer so  genannten     Einmetallkathode    bestehende Oberfläche.  



  Die     nachstehend        beschriebene        Erfindung    eröffnet  die Möglichkeit, durch Wahl eines ganz bestimmten  Materials besondere Vorteile zu erzielen- Erfindungs  gemäss wird als     hochschmelzendes    Metall     Rhenium     verwendet.  



  Das     Rhenium    gehört zu der Gruppe der hoch  schmelzenden Metalle, wie z. B.     Molybdän,        Wolfram,          Tantal,    und besitzt wie diese infolge seines hohen  Schmelzpunktes die Eigenschaft, der bei einer     Glimm-          entladung    auftretenden     Kathodenzerstäubung    einen  sehr hohen Widerstand entgegenzusetzen.     Darüberhin-          aus    weist nun noch das     Rhenium    den Vorteil auf,  dass es gegenüber Verunreinigungen im     Füllgas,    wie  z. B.

   Wasserdampf oder     Kohlenwasserstoffen,    sehr  beständig ist und infolgedessen eine nur sehr geringe  Neigung zeigt, sich mit diesen Verunreinigungen zu  verbinden. Solche Verbindungen führen nämlich zu  Materialwanderungen insbesondere auch zu der Kon  taktstelle als Folge von chemischen Reaktionen in der       Schutzgasatmosphäre,    wo sie dann zu sich sehr stö  rend bemerkbar machenden     Übergangswiderständen     führen und die Lebensdauer eines solchen Kontaktes  beeinträchtigen.    Die     Rheniumauflage        kann        beispielsweise    durch       Plattieren    erfolgen.

   Eine     weitere        Möglichkeit    besteht  darin, unter Verwendung eines stabilen     Rheniumoxyds     dieses aufzusprühen, aufzustreichen oder     kataphore-          tisch    abzuschneiden, wonach durch Glühen in redu  zierender Atmosphäre das reine     Rhenium    hervorge  bracht wird.  



       Rhenium    lässt sich auch ohne besondere Schwie  rigkeiten galvanisch     aufbringen,    was einen besonderen       Vorteil    dieser Methode im     Zusammenhang    mit     Rhe-          nium    darstellt. Es hat sich dabei     herausgestellt,    dass       man    die     Rheniumschicht    dadurch noch besonders  widerstandsfähig machen kann, indem man das     mit          Rhenium    galvanisierte Kontaktteil in     reduzierender     Atmosphäre glüht.  



  In der Figur ist ein     erfindungsgemässer    Schutz  rohr- oder     Schutzgaskontakt        beispielsweise        dargestellt,     bei welchem die     Rheniumauflage        aufplattiert    ist.

   Er  ist mit einem Schutzrohr 1 versehen, welches die bei  den     Kontaktfedern    2 und 3     enthält.    Das Schutzrohr 1       besteht    aus Glas und ist an seinen Enden unter Ein  fassung der     Kontaktfedern    2 und 3     zugeschmolzen.     Die Kontaktfedern 2 und 3 sind im Bereich der Kon  taktstelle mit einer     aufplattierten        Folie    4 versehen, die  aus     Rhenium    besteht.

   Wie ersichtlich ist die Folie 4  um die aus flachen Blechstreifen     bestehenden    Kon  taktfedern 2 und 3 so weit herumgezogen,     dass    eine  relativ grosse Fläche entsteht, die     bei        einer        Glimmenf-          ladung    der hierbei sich ergebenden     Kathodenzerstäu-          bung    einen entsprechend hohen Widerstand entgegen  setzt.

   Selbstverständlich ist es auch möglich, die     Pl'at-          tierung    4 über den gesamten Bereich der Kontakte 2      und 3 zu ziehen, mit welchem diese in den Innenraum  des Schutzrohres 1 hineinragen, wenn mit entspre  chend grossen Kathodenbedeckungen zu rechnen     .ist.     



  Eine mit     Rhenium    aufgebaute     Kontaktanordnung,     bei der das     Rhenium    in einer anderen Weise, wie  vorstehend beschrieben, aufgebracht ist, zeigt im Prin  zip das gleiche Aussehen wie die Anordnung gemäss  Figur, allerdings besitzt in     diesem    Falle das     Rhenium     nur eine Schichtdicke von ca. 0,5-10. Bei galvani  scher Aufbringung würde im übrigen das     Rhenium     das gesamte Kontaktende, also auch die     Stirnseite    der       Kontaktfedern,        überziehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Kontaktanordnung, die in einem hermetisch ab geschlossenen Raum untergebracht ist, der mit einem Schutz- oder Edelgas gefüllt ist, wobei der Bereich wenigstens eines der Kontakte, über den sich eine im Falle einer Kontaktbetätigung ausbildende Glimment ladung erstreckt, eine aus einem hochschmelzenden Metall nach Art einer sogenannten Reinmetallkathode bestehende Oberfläche besitzt, dadurch gekennzeich net, dass als hochschmelzendes Metall Rhenium ver wendet ist.
    1I. Verfahren zur Herstellung einer Kontaktanord nung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass das mit Rhenium belegte Kontaktteil in reduzierender Atmosphäre geglüht wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Kontaktanordnung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet; dass das Rhenium in Form einer Folie auf den Kontakten aufplattiert ist. 2. Kontaktanordnung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Rhenium galvanisch aufgebracht ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das Rhenium galvanisch auf das Kontaktteil aufgebracht wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das Rhenium in Form eines sta bilen Oxyds durch Aufsprühen, Aufstreichen oder Kataphorese aufgebracht und durch das Glühen in reduzierender Atmosphäre in das Metall verwandelt wird.
CH913462A 1961-08-21 1962-07-31 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist CH413046A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES75152A DE1149773B (de) 1959-08-06 1961-08-21 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH413046A true CH413046A (de) 1966-05-15

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ID=7505171

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH913462A CH413046A (de) 1961-08-21 1962-07-31 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist

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GB (1) GB965142A (de)

Also Published As

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GB965142A (de) 1964-07-29

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