CH413246A - Verfahren zum Bearbeiten eines aus einem Glasofen ausfliessenden Glasstromes und zum Entfernen oder Einsetzen von Werkzeugen zum Formen des Glasbandes, ohne den ausfliessenden Glasstrom zu unterbrechen, und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Bearbeiten eines aus einem Glasofen ausfliessenden Glasstromes und zum Entfernen oder Einsetzen von Werkzeugen zum Formen des Glasbandes, ohne den ausfliessenden Glasstrom zu unterbrechen, und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens

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CH413246A
CH413246A CH1095463A CH1095463A CH413246A CH 413246 A CH413246 A CH 413246A CH 1095463 A CH1095463 A CH 1095463A CH 1095463 A CH1095463 A CH 1095463A CH 413246 A CH413246 A CH 413246A
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CH
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glass
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CH1095463A
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Harcuba Siegfried
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Bauglasind Ag
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/08Rolling patterned sheets, e.g. sheets having a surface pattern
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/04Rolling non-patterned sheets continuously

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Bearbeiten eines aus einem Glasofen     ausfliessenden    Glasstromes und zum  <B>Entfernen oder Einsetzen von</B>     Werkzeugen   <B>zum Formen des Glasbandes,</B>     ohne   <B>den</B>     aus-          fliessenden        Glasstrom   <B>zu unterbrechen,

   und</B>     Einrichtung   <B>zum</B>     Durchführen   <B>des</B>     Verfahrens       Bei der     Verarbeitung        eines    aus     einem.    Glasofen  ausfliessenden Glasstromes zu Flachglas oder bei der  Herstellung von profiliertem Bauglas aus dem noch       verformungsfähigen    Glasband ist es bekannt, aus       einem        Glasstrom        neben-    oder auch     übereinander    auf  verschiedenen Fertigungsstrassen mittels entspre  chender     Verformungseinrichtungen    Glaserzeugnisse  gleicher oder verschiedener Form herzustellen.

   Es ist  auch bekannt, einem Glasofen mehrere getrennte  Glasströme zu     entnehmen    und diese     getrennt    den       Verformungswerkzeugen    zuzuführen. Dadurch ist es  möglich, dem Baugewerbe Glaselemente zur Verfü  gung zu stellen., die genau ihrem Zweck entsprechend  ausgebildet und     profiliert    sind.  



  Die     Verformungswerkzeuge,    welche dem Glas  band das gewünschte Profil geben, müssen für jedes  Profil anders ausgebildet oder anders hergerichtet  sein. Bei jedem Übergang von der Herstellung eines  anderen Profils müssen wenigstens die     Verformungs-          werkzeuge,    unter Umständen auch die Einstellung  der Mittel zur Bestimmung der Breite oder der Dicke  des Glasbandes,     geändert    werden.

   Damit die Anlage  trotz vieler Umstellungen der     Formgebungsmaschine     wirtschaftlich betrieben werden kann, sind Verfahren  entwickelt worden, welche es ermöglichen, die Um  stellung     vorzunehmen,    ohne den Betrieb des Ofens     zu     unterbrechen, doch erfordern diese eine kurzzeitige  Unterbrechung des aus dem Ofen ausfliessenden  Glasstromes. Diese Unterbrechungen schaffen jedoch  bereits schon empfindliche Störungen im unterbro  chenen Glasstrom, wie Randkristallisationen, Tem  peraturunterschiede im Glasstrom und Wirbelbildun  gen.

   Bei Öfen, denen gleichzeitig mehrere Glasströme  entnommen werden, stören die Unterbrechungen des         einen    Glasstromes auch den     gleichmässigen        Ausfluss     der übrigen Glasströme, und auch die Wiederöffnung  des Verschlusses des einen Glasstromes wirkt sich       nachteilig    auf die     Kontinuität    der übrigen Glasströme    aus.  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Behe  bung der erwähnten Nachteile.  



  Dies wird beim erfindungsgemässen Verfahren  zum     Bearbeiten        eines    aus     einem    Glasofen     ausflies,     senden Glasstromes und zum     Entfernen    oder Einset  zen von-     Werkzeugen    zum Formen des Glasbandes;

    ohne den ausfliessenden Glasstrom zu unterbrechen,  dadurch     ermöglicht,    dass der aus dem Ofen     ausflies-          sende    Strom oder Teilstrom, dessen Verformung  durch Formwerkzeuge beendet oder begonnen wer  den soll, nach dem Durchgang durch ein Aufnahme  walzenpaar; das ihn zu einem rechteckigen- Band  formt, so weit abgekühlt wird, dass es die von:

       einem     Tragkörper für Formwerkzeuge eingenommene  Strecke selbsttragend überbrücken kann, worauf der  Tragkörper,     welcher    auf einer     Seite        Formwerkzeuge     und auf einer dazu in einem Winkel stehenden Seite  Tragrollen für das Glasband zur     Flachglasherstellung     trägt, abgesenkt, um den genannten Winkel gekippt  und wieder angehoben wird, und-     dass    .die Kühlung  des Glasbandes wieder abgestellt wird.  



  Zur Durchführung des Verfahrens schlägt die Er  findung eine Einrichtung vor, die gekennzeichnet ist  durch einen Tragkörper, welcher auf einer Seite un  tere Formwerkzeuge für das     Glasband;    und auf einer  dazu in einem     Winkel        stehenden    Seite- Transportwal  zen trägt, welcher Tragkörper     absenkbar,    um den       genannten,    Winkel     kippbar    und     hebbar        ist,    so     dass     entweder die Formwerkzeuge     oder,

      die Transportwal-           zen    mit dem Glasband     in    Berührung gebracht werden  können.  



  Damit     verschafft    die     Erfindung    auch kleinen Be  trieben die Möglichkeit, ihre Produktionseinrichtun  gen so auszubilden und zu     betreiben,        dass    sie Flach  glas und zahlreiche verschiedene     Bauglasprofile    wirt  schaftlich     herstellen    können.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausfüh  rungsbeispiele der Einrichtung zum     Durchführen    des       erfindungsgemässen    Verfahrens schematisch darge  stellt. Anhand dieser. Zeichnung werden im folgenden       die    Einrichtung und auch     beispielsweise    Ausfüh  rungsformen des Verfahrens selbst erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1     Mittel    zum Regulieren und Teilen des aus  einem Glasofen     ausfliessenden    Glasstromes,       Fig.    2     einen    vertikalen Mittelschnitt zu     Fig.    1,       Fig.3    einen waagrechten Schnitt in Höhe des  Glasspiegels zu     Fig.    1,       Fig.    4 einen Vertikalschnitt der Auslaufschnauze  des Ofens und der     Aufnahmewalzen,          Fig.    5 eine Draufsicht zu     F!-.    4,

         Fig.    6 eine Ansicht der Einrichtung mit den Bear  beitungsmitteln in der Stellung zur     Formung    des  Glasbandes zu profilierten Bauelementen,       Fig.    7 eine Ansicht der     Einrichtung    mit den Bear  beitungsmitteln bei vom Band abgehobenen Form  werkzeugen und bei gekühltem, die entstandene  Lücke selbsttragend überspannendem Band, und       Fig.    8 eine Ansicht der     Einrichtung    mit den Bear  beitungsmitteln     in,    der Stellung zur Herstellung von  Flachglas.  



  Die     in    den     Fig.    1-3 dargestellte Verschliess- und  Teileinrichtung für den Glasstrom ist an der Auslauf  öffnung eines     Glasschmelzofens    angeordnet. In der  Mitte der Auslauföffnung ist eine     Abschliessplatte    13  vorgesehen, die einen gegen den Ofen gerichteten       keilförmigen        Glasstromteiler    14 trägt. Die beiden  Öffnungen links und rechts des     Glasstromteilers    kön  nen durch Platten 5 und 6 abgeschlossen werden.  Diese Platten 5, 6, 13 bestehen aus feuerfestem  Material.  



  Die Platte 13 mit dem     Glasstromteiler    14 ist  schwenkbar mittels     Tragarmen    an einer Tragplatte 9  aufgehängt;     ihre        Fussfläche    ist nach einem Zylinder  mit dem Radius R     (Fig.    2) geformt.  



  Zum Heben und Senken der     Abschliessplatten    5  und 6 und der     Tragplatte    9 sind     Zahnstangengetriebe     10, 11 und 12 vorgesehen, die getrennt     betätigbar     sind. Beim Heben und Senken laufen die Platten 5  und 6 in Führungsschienen 1, 2,     resp.    3, 4, die Trag  platte 9 in Führungsschienen 7, B.  



  Mit     Hilfe    der Platten 5, 6 und 13 kann der Ofen  auslauf ganz abgeschlossen werden. Bei geöffneten,  seitlichen Ausläufen 5 und 6     fliessen    zwei Glasströme  aus dem Ofen, welche in parallelen Maschinen zu  gleichen oder zu verschiedenen Erzeugnissen geformt  werden können. Durch Absenken der Platten 5 und 6  kann die Höhe der Austrittsöffnung für den Glas  strom reguliert werden.    Damit dem Ofen auch     ein    Glasstrom von der  ganzen Breite des Ofenauslaufs entnommen werden  kann, kann die Platte 13 mit dem     Glasstromteiler    14  ebenfalls abgehoben werden.

   Dazu werden die Teile  13, 14 um die Aufhängeachse ihrer Tragarme aus der  Ofenmündung     in    die in     Fig.    2 punktiert angedeutete  Lage     herausgeschwenkt,    dann mittels des Antriebes  11 gehoben.  



  Die Glasströme     fliessen    über eine Bodenplatte 16  zum     Aufnahmewalzenpaar    17, 18     (Fig.    4), wobei sie  von Randsteinen 15 seitlich begrenzt werden. Dabei  können entlang den Gleitflächen der Randsteine in  folge stärkerer Abkühlung Schichtenbildungen an  den     Glasstromrändern    auftreten. Diese Schichtenbil  dungen     beeinträchtigen    die Qualität der Erzeugnisse  und hemmen auch die Regulierung der Breite des  Glasstromes durch Verschieben der Randsteine. Das  übliche Erwärmen der Randsteine vor dem Einsetzen  behebt diesen Mangel vielfach nicht, weil ihre Wär  meabführung zu     gross    ist.  



  Zur Beseitigung dieser Mängel sind die Rand  steine 15, die keilförmig bis in den Walzenspalt hin  einreichen, auf ihrer oberen Seite mit einer     kreisseg-          mentförmigen        Ausnehmung    21 versehen, über wel  cher ein Gasbrenner 19 angeordnet ist. Die Flamme  20 wird durch die kreisförmige Ausbildung der Nut  nach beiden Seiten abgelenkt und bestreicht alle ihre  Flächen.

   Fliesst auf jeder Seite des Randsteines 15  ein Glasstrom, wird die     Ausnehmung    21 in. seiner  Mittelebene angeordnet, andernfalls wird die     Aus-          nehmung    zweckmässig näher bei der     Glasberüh-          rungsfläche    angeordnet, wie in     Fig.    5 dargestellt ist.  



  Die     Fig.    6, 7 und 8 zeigen schematisch die     ganze     Einrichtung, wobei nur Hauptteile dargestellt sind.  Aus der Auslauföffnung 22 des angedeuteten  Schmelzofens fliesst ein Glasstrom über die Boden  platte 25 zu den Aufnahmewalzen 24, deren Spalt  breite und Umlaufgeschwindigkeit regelbar sind. 23  stellt die     Abschliessmittel    für den Ofenauslauf dar.  Das gewalzte Glasband 35 wird durch     ortsfeste,    z. B.  wassergekühlte     Transportwalzen    26 weitergeleitet.  



  Mit 27 sind Mittel zum Einführen einer     Drahtar-          mierung    in das Glasband angedeutet, die     wegnehm-          bar    ausgebildet ist.  



  über dem Glasband ist ein höhenverstellbarer  Windkanal 28 angeordnet und zwischen     einzelnen     Transportwalzen 26 befinden sich     Aufwinddüsen    29  mit schmalen,     spaltförmigen    Ausflussöffnungen.  



  Von den     Walzern    24 kann das Glasband 35 zur  Herstellung von Flachglas ohne weitere Formgebung  einem Kühl- und Entspannungsofen zugeführt wer  den. Die Herstellung von Bauelementen, die ganz  verschieden     profiliert    sein können, aus dem formba  ren Glasband geht unter der Einwirkung spezieller       Formwerkzeuge    vor sich.

   Die unteren Formwerk  zeuge 30 und ihre Antriebs- und Kühlvorrichtungen  sind leicht auswechselbar an einem, mit     einer    Monta  geplatte 33 versehenen Tragkörper 32 angeordnet,  welcher hydraulisch heb- und senkbar und im abge  senkten Zustand um die Achse M kippbar ist, so     dass         die am Tragkörper angeordneten Transportwalzen  für das Glasband oben zu liegen kommen. Über dem  Tragkörper 32 sind die, ebenfalls     hebbaren    und leicht  auswechselbaren, oberen Formwerkzeuge 30a ange  ordnet. Anschliessend an die Formvorrichtung sind  Transportwalzen 34 vorgesehen, welche die Glaser  zeugnisse an     einen,    nicht dargestellten Kühl- und  Entspannungsofen weiterleiten.  



  Soll, ohne den Glasausfluss aus dem Ofen zu un  terbrechen,     von,    der Herstellung eines Erzeugnisses  auf die Herstellung eines anders geformten Erzeug  nisses übergegangen werden, wird durch den Kanal  28 und die Düsen 29 Kühlluft von oben und von un  ten gegen das Glasband     geblasen:,    und dieses so abge  kühlt, dass es den Abstand zwischen den Transport  walzen 26 und 34 selbsttragend überbrücken kann,  und die Formwerkzeuge 30 und 30a werden abge  senkt,     resp.    abgehoben     (Fig.    7). Der abgesenkte Trag  körper 32 wird um 90  in Richtung des in     Fig.    7  angegebenen Pfeiles gekippt, wobei die Transport  walzen 31 nach oben zu liegen kommen.

   Darauf wird  der Tragkörper 32 soweit wieder gehoben, dass die  Walzen 31 die Stützung .des Glasbandes von den  Walzen 26 zu den Walzen 34 übernehmen können,  und der Kühlluftstrom wird abgestellt; die Maschine  stellt     nun.    Flachglas her     (Fig.    8). In der gekippten  Lage ist der Tragkörper 32 für das     Auswechseln    der  Formwerkzeuge     zugänglich.    Sind die für die Herstel  lung des     neuen,    Erzeugnisses erforderlichen, oberen  und unteren Formwerkzeuge eingesetzt,     und    soll die  Herstellung von Flachglas beendet werden, werden  die Kühlluftströme wieder eingeschaltet.

   Sobald .das  Glasband so weit abgekühlt ist, dass es die entste  hende Lücke selbsttragend überbrücken kann, wird  der Tragkörper 32 abgesenkt, zurückgekippt und  wieder angehoben. Nach erneutem Abstellen der  Kühlluft können die Formwerkzeuge mit dem wei  chen Glasband in Eingriff gebracht werden, und die  Herstellung .des neuen Erzeugnisses kann     beginnen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Bearbeitung eines aus einem Glas ofen ausfliessenden Glasstromes und zum Entfernen oder Einsetzen von Werkzeugen zum Formen des Glasbandes, ohne den ausfliessenden Glasstrom zu unterbrechen, dadurch gekennzeichnet, .dass der aus dem Ofen ausfliessende Strom oder Teilstrom, dessen Verformung durch Formwerkzeuge beendet oder be gonnen werden soll, nach dem Durchgang durch ein Aufnahmewalzenpaar, das ihn zu einem rechteckigen Band formt, so weit abgekühlt wird, dass es die von einem Tragkörper für Formwerkzeuge eingenom mene Strecke selbsttragend überbrücken kann, worauf der Tragkörper,
    welcher auf einer Seite Trag rollen für das Glasband zur Flachglasherstellung trägt, abgesenkt, um den genannten Winkel gekippt und wieder angehoben wird, und dass die Kühlung des Glasbandes wieder abgestellt wird. PATENTANSPRUCH II Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Tragkörper (32), welcher auf einer Seite untere Formwerkzeuge (30) für das Glasband und auf einer dazu in einem Winkel stehenden Seite Transportwal zen (31) trägt, welcher Tragkörper absenkbar, um den genannten Winkel kippbar und hebbar ist,
    so dass entweder die Formwerkzeuge oder die Trans portwalzen mit dem Glasband in Berührung gebracht werden können. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass während der Flachglasherstellung die am Tragkörper (32) angeordneten Werkzeuge zur Formung oder zu Bemusterung des Glasbandes aus gewechselt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Abheben oder Ansetzen der unteren Werkzeuge auch obere Werkzeuge vom Glasband abgehoben, resp. an dieses angesetzt werden. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch Kanäle (28, 29) zum Zuführen von Kühlluft von oben, resp. von unten zwischen Trans portwalzen (26) auf das Glasband. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am Ofenausgang zwei seitliche Abschliessplatten (5, 6) und eine mittlere, mit einem gegen den Ofen gerichteten keilförmigen Glasstrom- teiler (14)
    versehene Abschliessplatte ein Zahnstan- gentrieb (10, 11, 12) zugeordnet ist, mittels welchem sie unabhängig von den anderen gehoben und ge senkt werden kann.
    5. Einzichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere, den keilförmigen Glasstromteiler (14) tragende Abschliessplatte (13) mittels Tragarmen schwenkbar an einer Tragplatte (9) aufgehängt ist, an welcher Tragplatte der Zahn stangentrieb (11) angreift. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch Randsteine (15) zum seitlichen Be grenzen der aus dem Ofen ausfliessenden Glasströme, die auf ihrer oberen Seite mit einer kreissegmentför- migen Ausnehmung (21) versehen sind, über welcher ein Gasbrenner (19) angeordnet ist.
CH1095463A 1963-09-04 1963-09-04 Verfahren zum Bearbeiten eines aus einem Glasofen ausfliessenden Glasstromes und zum Entfernen oder Einsetzen von Werkzeugen zum Formen des Glasbandes, ohne den ausfliessenden Glasstrom zu unterbrechen, und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens CH413246A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113292229A (zh) * 2021-05-25 2021-08-24 天长市瑞慈有机玻璃有限公司 一种用于玻璃管生产的工件传送机构

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