CH413282A - Hebevorrichtung - Google Patents

Hebevorrichtung

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CH413282A
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CH
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lifting device
cylinder
lifting
hydraulic
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CH162664A
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Von Roll Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/24Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
    • B66F3/25Constructional features
    • B66F3/42Constructional features with self-contained pumps, e.g. actuated by hand
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B9/00Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member
    • F15B9/02Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type
    • F15B9/08Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor

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Description


      Hebevorrichtung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hebevor  richtung mit hydraulischem Antrieb.  



  Zum Heben von Lasten ist es bekannt, hydrau  lisch angetriebene Vorrichtungen zu verwenden, die  einen oder mehrere Hubzylinder aufweisen. Falls es  sich um grössere Lasten handelt, die an mehreren  voneinander distanzierten Stellen unterstützt werden  müssen, besteht das Problem, den Gleichlauf aller  Hubzylinder beim Heben durch individuelle manuelle  Mengenregelung der     Druckmittelzufuhr    an die ein  zelnen Kolben entsprechend der Lage der Last     eini-          germassen    einzuhalten. Hierüber sind verschiedene  Lösungen bekannt.

   Von besonderer Bedeutung ist bei  solchen Anlagen die Gefahr von Störungen in der       Druckmittelzufuhr    in Form eines vollständigen oder  teilweisen Druckausfalles oder in der     Gleichlaufrege-          lung    mehrerer Hubzylinder, was katastrophale Fol  gen haben kann.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die  Sicherheit im Betrieb von hydraulischen Hebevor  richtungen zu vergrössern und eine Vorrichtung zu  schaffen, welche dieses Ziel erreichen lässt. Die     er-          findungsgemässe    Hebevorrichtung, die einen über ein  Folgeventil     beaufschlagten    und von einem Lagegeber  geführten Hubzylinder aufweist, zeichnet sich da  durch aus, dass am Hubkolben ein bewegliches und  zum Zusammenwirken mit dem Zylindergehäuse be  stimmtes selbsthemmendes Sicherungsglied vorgese  hen ist, wobei das Sicherungsglied mit Antriebsmit  teln in Verbindung steht,

   die zur Bewegung des  Sicherungsgliedes entsprechend der Relativbewegung  zwischen Hubkolben und Zylindergehäuse mit dem  Lagegeber an eine gemeinsame     Energiequelle    ange  schlossen sind.  



  Durch diese Massnahme wird gewährleistet, dass  auch bei vollständigem Ausfall des Druckes das    Sicherungsglied infolge seiner Selbsthemmung den  Hubzylinder in seiner jeweiligen Lage hält.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform der     erfindungsgemässen    Hebevorrichtung  dargestellt.  



  Mit 1 ist eine Pumpe bezeichnet, die ein Druck  medium, z. B. Drucköl, in die Druckleitung 2 fördert.  Von der Druckleitung 2 gehen drei Zweige ab, von  denen der erste zu einem Steuerventil 3 eines Hubzy  linders 4, der zweite zu einem Hydromotor 5, welcher  eine Lagesicherung 35 des Hubelementes     nachführt,     und der dritte zu einem Hydromotor 6 führt,  welcher die     Vorsteuerung    eines Folge- oder     Steuer-          ventiles    3 betätigt.  



  Das Steuerventil 3 besteht aus einem Kolben 7  und einem Ventilkörper 8, der starr am     Zylinder    4  befestigt ist. Verschiebt sich der Kolben 7, z. B. nach  oben, so gelangt Drucköl in die Leitung 9 und hebt  den Zylinder 4 an. Damit wird auch der Ventilkörper  8 angehoben, bis er den Kolben 7 wieder eingeholt  hat und die Verbindung zur Leitung 9 schliesst. Eine  solche Steuerung ist als Folgesteuerung bekannt. An  die Leitung 9 sind weiter ein Manometer 10 und  ein     Druckbegrenzungsventil    11 angeschlossen. Ein       Rückschlagventil    12 verhindert den Rückfluss des  Öles aus dem Zylinder 4. Es kann aber zum Absen  ken des Zylinders 4 über ein z.

   B. elektrisch geschal  tetes Ventil 13     entsperrt    werden, indem Drucköl in  die Leitung 14     geführt    wird.  



  Der Kolben 15 bildet den oberen Teil einer Säule  16, die sich auf einem Fundament 17 abstützt und  über ihre restliche Länge ein Gewinde aufweist.  



  Der Zylinder 4 besitzt Nasen 18 und 18', mit  denen die Last L angehoben wird. Die Nasen greifen  z. B. an Balken 19 und 19' der Last an. Die Last      kann sich aber auch direkt auf den Zylinderboden  abstützen.  



  Der zweite Zweig enthält zwischen der Leitung 2  und dem Hydromotor 6 ein einstellbares Mengenre  gelventil 20, ein     Druckbegrenzungsventil    21 und ein  z. B. elektrisch gesteuertes     Wegeventil    22, mit wel  chem der Hydromotor 6 auf     Vorwärts,    Rückwärts und  Halt gesteuert werden kann. Das     Mengenregelventil     20 hält eine eingestellte Drehzahl es Hydromotors 6  konstant. Der Hydromotor 6 treibt über ein Winkel  getriebe 23 eine biegsame Welle 24 und ein     Schnek-          kengetriebe    25 eine Spindel 26 an, die eine gegen  Drehung gesicherte Mutter 27 nach oben oder unten  bewegt.

   Die Mutter 27 ist zu diesem Zweck mit  einem Arm 28 versehen, der     in    Führungen 29 am  Zylinder 4 eingreift. Der Arm 28 trägt eine Schraube  30, mit der die Lage des Kolbens 7 zum Arm 28 ein  gestellt werden kann. Die Feder 31 drückt dabei den  Kolben 7 immer gegen die Schraube 30. Am Arm 28  sind überdies zwei Endschalter 32 angebracht, die  durch zwei einstellbare Anschlagschrauben 33 am  Kolben 4 geschaltet werden.  



  Mit der Drehzahl der Spindel 26 kann die Hub  geschwindigkeit     derMutter    27 und via Folgesteuerung  die     Zylindergeschwindigkeit    eingestellt werden. Bei  Verwendung mehrerer Hubzylinder wird der Gleich  lauf derselben durch Einstellen der gleichen Dreh  zahl an allen Spindeln erzwungen. Die Endschalter  32 dienen als Sicherung, indem sie den Antrieb der  Pumpe 1     stillsetzen,    wenn die     Spindelmutter    27 wei  terläuft, ohne dass der Hubzylinder 4 folgt. Somit  kann gewährleistet werden, dass alle Hubzylinder  den gleichen Weg     zurücklegen.     



  Im     dritten    Zweig wird über das elektrisch ge  steuerte     Wegeventil    42 für Vorwärts-, Rückwärts  und     Halt-Stellung    der Hydromotor 5 angetrieben, der  über ein     Zahnradvorgelege    34 eine Sicherungsmutter  35 dauernd der     Momentanstellung    des Zylinders 4       nachführt.    Zwischen der Sicherungsmutter 3/5 und  dem Zylinder 4 ist ein Zwischenstück 36 angeordnet.  Am Zylinder 4 befindet sich ein Endschalter 37, der  den Antrieb der Pumpe 1     stillsetzt    oder (mit nicht  dargestellten Mitteln) ein Alarmsignal auslöst, sobald  die Sicherungsmutter 35 nicht nachfolgt.  



  Die Druckleitung 2 fördert in einen Speicherbe  hälter 38. Weiter sind ein     Rückschlagventil    39, ein  Kontaktmanometer 40, ein     Druckbegrenzungsventil     41 und ein weiteres elektrisch gesteuertes     Wegeventil     43 vorgesehen, wobei letzteres bei aufgeladenem  Speicher 38 durch das Kontaktmanometer 40 die  Pumpe 1 auf drucklosen Umlauf schaltet.  



  Für den umgekehrten Fall, dass der Zylinder fest  am Boden abgestützt wird und der Kolben beweglich         ist    sowie die Last trägt, ist die Leitung zum Lagege  ber, der jetzt am Kolben befestigt ist, längenverän  derlich auszubilden, während die     Beaufschlagung    des  Hubzylinders über eine im Kolben angeordnete Lei  tung erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hebevorrichtung mit hydraulischem Antrieb, wobei ein Hubzylinder (4) über ein Folgeventil (3) beaufsehlagt und von einem mechanischen Lagegeber (23--30) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass am Hubkolben ein bewegliches und zum Zusammen wirken mit dem Zylindergehäuse bestimmtes selbst hemmendes Sicherungsglied vorgesehen ist, wobei das Sicherungsglied mit Antriebsmitteln in Verbin dung steht, die zur Bewegung des Sicherungsgliedes entsprechend der Relativbewegung zwischen Hub kolben und Zylindergehäuse mit dem Lagegeber an eine gemeinsame Energiequelle angeschlossen sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Sicherungsglied (35) und Lagegeber (23-30) mit Hydromotoren (5, 6) in An triebsverbindung stehen, die mit dem Folgeventil (3) am gleichen hydraulischen Kreis liegen. 2. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Zylinder (4) Fühler (32 und 37) angebracht sind, die die Lage des Siche rungsgliedes (35) und des Lagegebers (23-30) gegen über dem Zylinder kontrollieren und bei überschrei ten eines Grenzabstandes ansprechen. 3. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Lagegeber (23-30) über den durch einen Mengenregler (20) geregelten Hydromotor (6) mit variabler Geschwindigkeit an- treibbar ist. 4.
    Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der hydraulische Zweig zwischen Folgeventil (3) und Zylinder (4) durch ein Druckbegrenzungsventil (11) abgesichert ist. 5. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Lagegeber lageunab hängige übertragungsmittel (24) aufweist. 6. Hebevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Hubzylinder (4) zum Zwecke des Gleichlaufes durch mehrere parallel- geschaltete Lagegeber, die mit einem gemeinsamen Hydromotor (6) in Antriebsverbindung stehen, steuerbar sind.
CH162664A 1964-02-11 1964-02-11 Hebevorrichtung CH413282A (de)

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AT258526B (de) 1967-11-27

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