Hebevorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hebevor richtung mit hydraulischem Antrieb.
Zum Heben von Lasten ist es bekannt, hydrau lisch angetriebene Vorrichtungen zu verwenden, die einen oder mehrere Hubzylinder aufweisen. Falls es sich um grössere Lasten handelt, die an mehreren voneinander distanzierten Stellen unterstützt werden müssen, besteht das Problem, den Gleichlauf aller Hubzylinder beim Heben durch individuelle manuelle Mengenregelung der Druckmittelzufuhr an die ein zelnen Kolben entsprechend der Lage der Last eini- germassen einzuhalten. Hierüber sind verschiedene Lösungen bekannt.
Von besonderer Bedeutung ist bei solchen Anlagen die Gefahr von Störungen in der Druckmittelzufuhr in Form eines vollständigen oder teilweisen Druckausfalles oder in der Gleichlaufrege- lung mehrerer Hubzylinder, was katastrophale Fol gen haben kann.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Sicherheit im Betrieb von hydraulischen Hebevor richtungen zu vergrössern und eine Vorrichtung zu schaffen, welche dieses Ziel erreichen lässt. Die er- findungsgemässe Hebevorrichtung, die einen über ein Folgeventil beaufschlagten und von einem Lagegeber geführten Hubzylinder aufweist, zeichnet sich da durch aus, dass am Hubkolben ein bewegliches und zum Zusammenwirken mit dem Zylindergehäuse be stimmtes selbsthemmendes Sicherungsglied vorgese hen ist, wobei das Sicherungsglied mit Antriebsmit teln in Verbindung steht,
die zur Bewegung des Sicherungsgliedes entsprechend der Relativbewegung zwischen Hubkolben und Zylindergehäuse mit dem Lagegeber an eine gemeinsame Energiequelle ange schlossen sind.
Durch diese Massnahme wird gewährleistet, dass auch bei vollständigem Ausfall des Druckes das Sicherungsglied infolge seiner Selbsthemmung den Hubzylinder in seiner jeweiligen Lage hält.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform der erfindungsgemässen Hebevorrichtung dargestellt.
Mit 1 ist eine Pumpe bezeichnet, die ein Druck medium, z. B. Drucköl, in die Druckleitung 2 fördert. Von der Druckleitung 2 gehen drei Zweige ab, von denen der erste zu einem Steuerventil 3 eines Hubzy linders 4, der zweite zu einem Hydromotor 5, welcher eine Lagesicherung 35 des Hubelementes nachführt, und der dritte zu einem Hydromotor 6 führt, welcher die Vorsteuerung eines Folge- oder Steuer- ventiles 3 betätigt.
Das Steuerventil 3 besteht aus einem Kolben 7 und einem Ventilkörper 8, der starr am Zylinder 4 befestigt ist. Verschiebt sich der Kolben 7, z. B. nach oben, so gelangt Drucköl in die Leitung 9 und hebt den Zylinder 4 an. Damit wird auch der Ventilkörper 8 angehoben, bis er den Kolben 7 wieder eingeholt hat und die Verbindung zur Leitung 9 schliesst. Eine solche Steuerung ist als Folgesteuerung bekannt. An die Leitung 9 sind weiter ein Manometer 10 und ein Druckbegrenzungsventil 11 angeschlossen. Ein Rückschlagventil 12 verhindert den Rückfluss des Öles aus dem Zylinder 4. Es kann aber zum Absen ken des Zylinders 4 über ein z.
B. elektrisch geschal tetes Ventil 13 entsperrt werden, indem Drucköl in die Leitung 14 geführt wird.
Der Kolben 15 bildet den oberen Teil einer Säule 16, die sich auf einem Fundament 17 abstützt und über ihre restliche Länge ein Gewinde aufweist.
Der Zylinder 4 besitzt Nasen 18 und 18', mit denen die Last L angehoben wird. Die Nasen greifen z. B. an Balken 19 und 19' der Last an. Die Last kann sich aber auch direkt auf den Zylinderboden abstützen.
Der zweite Zweig enthält zwischen der Leitung 2 und dem Hydromotor 6 ein einstellbares Mengenre gelventil 20, ein Druckbegrenzungsventil 21 und ein z. B. elektrisch gesteuertes Wegeventil 22, mit wel chem der Hydromotor 6 auf Vorwärts, Rückwärts und Halt gesteuert werden kann. Das Mengenregelventil 20 hält eine eingestellte Drehzahl es Hydromotors 6 konstant. Der Hydromotor 6 treibt über ein Winkel getriebe 23 eine biegsame Welle 24 und ein Schnek- kengetriebe 25 eine Spindel 26 an, die eine gegen Drehung gesicherte Mutter 27 nach oben oder unten bewegt.
Die Mutter 27 ist zu diesem Zweck mit einem Arm 28 versehen, der in Führungen 29 am Zylinder 4 eingreift. Der Arm 28 trägt eine Schraube 30, mit der die Lage des Kolbens 7 zum Arm 28 ein gestellt werden kann. Die Feder 31 drückt dabei den Kolben 7 immer gegen die Schraube 30. Am Arm 28 sind überdies zwei Endschalter 32 angebracht, die durch zwei einstellbare Anschlagschrauben 33 am Kolben 4 geschaltet werden.
Mit der Drehzahl der Spindel 26 kann die Hub geschwindigkeit derMutter 27 und via Folgesteuerung die Zylindergeschwindigkeit eingestellt werden. Bei Verwendung mehrerer Hubzylinder wird der Gleich lauf derselben durch Einstellen der gleichen Dreh zahl an allen Spindeln erzwungen. Die Endschalter 32 dienen als Sicherung, indem sie den Antrieb der Pumpe 1 stillsetzen, wenn die Spindelmutter 27 wei terläuft, ohne dass der Hubzylinder 4 folgt. Somit kann gewährleistet werden, dass alle Hubzylinder den gleichen Weg zurücklegen.
Im dritten Zweig wird über das elektrisch ge steuerte Wegeventil 42 für Vorwärts-, Rückwärts und Halt-Stellung der Hydromotor 5 angetrieben, der über ein Zahnradvorgelege 34 eine Sicherungsmutter 35 dauernd der Momentanstellung des Zylinders 4 nachführt. Zwischen der Sicherungsmutter 3/5 und dem Zylinder 4 ist ein Zwischenstück 36 angeordnet. Am Zylinder 4 befindet sich ein Endschalter 37, der den Antrieb der Pumpe 1 stillsetzt oder (mit nicht dargestellten Mitteln) ein Alarmsignal auslöst, sobald die Sicherungsmutter 35 nicht nachfolgt.
Die Druckleitung 2 fördert in einen Speicherbe hälter 38. Weiter sind ein Rückschlagventil 39, ein Kontaktmanometer 40, ein Druckbegrenzungsventil 41 und ein weiteres elektrisch gesteuertes Wegeventil 43 vorgesehen, wobei letzteres bei aufgeladenem Speicher 38 durch das Kontaktmanometer 40 die Pumpe 1 auf drucklosen Umlauf schaltet.
Für den umgekehrten Fall, dass der Zylinder fest am Boden abgestützt wird und der Kolben beweglich ist sowie die Last trägt, ist die Leitung zum Lagege ber, der jetzt am Kolben befestigt ist, längenverän derlich auszubilden, während die Beaufschlagung des Hubzylinders über eine im Kolben angeordnete Lei tung erfolgen kann.
Lifting device The present invention relates to a lifting device with hydraulic drive.
For lifting loads, it is known to use hydrau cally driven devices that have one or more lifting cylinders. If it is a question of larger loads that have to be supported at several distant points, there is the problem of maintaining the synchronization of all lifting cylinders when lifting by individual manual flow control of the pressure medium supply to the individual pistons according to the position of the load. Various solutions are known for this.
Of particular importance in such systems is the risk of malfunctions in the pressure medium supply in the form of a complete or partial pressure failure or in the synchronization of several lifting cylinders, which can have catastrophic consequences.
The present invention now aims to increase the safety in the operation of hydraulic Hebevor directions and to create a device which can achieve this goal. The lifting device according to the invention, which has a lifting cylinder acted upon by a sequence valve and guided by a position encoder, is characterized by the fact that a movable self-locking locking element intended to interact with the cylinder housing is provided on the lifting piston, the locking element with drive teln is connected,
which are connected to the movement of the securing member according to the relative movement between the reciprocating piston and the cylinder housing with the position encoder to a common energy source.
This measure ensures that even in the event of a complete failure of the pressure, the locking element keeps the lifting cylinder in its respective position due to its self-locking.
In the drawing, an exemplary embodiment of the lifting device according to the invention is shown.
With a pump 1 is referred to, which is a pressure medium, for. B. pressure oil, in the pressure line 2 promotes. From the pressure line 2 go off three branches, of which the first to a control valve 3 of a Hubzy Linders 4, the second to a hydraulic motor 5, which tracks a position lock 35 of the lifting element, and the third to a hydraulic motor 6, which leads to the pilot control of a Sequence or control valve 3 actuated.
The control valve 3 consists of a piston 7 and a valve body 8 which is rigidly attached to the cylinder 4. If the piston 7, z. B. upwards, pressure oil enters the line 9 and lifts the cylinder 4. The valve body 8 is thus also raised until it has caught up with the piston 7 again and the connection to the line 9 closes. Such control is known as sequential control. A pressure gauge 10 and a pressure limiting valve 11 are also connected to the line 9. A check valve 12 prevents the return of the oil from the cylinder 4. It can, however, be used to lower the cylinder 4 via a z.
B. electrically switched valve 13 can be unlocked by feeding pressure oil into line 14.
The piston 15 forms the upper part of a column 16, which is supported on a foundation 17 and has a thread over its remaining length.
The cylinder 4 has lugs 18 and 18 'with which the load L is raised. The noses grab z. B. on beams 19 and 19 'of the load. However, the load can also be supported directly on the cylinder base.
The second branch contains between the line 2 and the hydraulic motor 6 an adjustable quantity regulating valve 20, a pressure relief valve 21 and a z. B. electrically controlled directional valve 22, with wel chem the hydraulic motor 6 can be controlled to forward, backward and stop. The quantity control valve 20 keeps a set speed of the hydraulic motor 6 constant. The hydraulic motor 6 drives a flexible shaft 24 via an angle gear 23 and a worm gear 25 drives a spindle 26 which moves a nut 27 secured against rotation up or down.
For this purpose, the nut 27 is provided with an arm 28 which engages in guides 29 on the cylinder 4. The arm 28 carries a screw 30 with which the position of the piston 7 to the arm 28 can be made a. The spring 31 always presses the piston 7 against the screw 30. Two limit switches 32 are also attached to the arm 28 and are switched by two adjustable stop screws 33 on the piston 4.
With the speed of the spindle 26, the stroke speed of the nut 27 and the cylinder speed can be adjusted via sequential control. When using several lifting cylinders, the synchronization of the same is forced by setting the same speed on all spindles. The limit switches 32 serve as a safety device by stopping the drive of the pump 1 when the spindle nut 27 runs without the lifting cylinder 4 following. This ensures that all lifting cylinders cover the same distance.
In the third branch, the hydraulic motor 5 is driven via the electrically controlled directional control valve 42 for forward, reverse and stop position, which continuously tracks the instantaneous position of the cylinder 4 via a gear train 34, a lock nut 35. An intermediate piece 36 is arranged between the locking nut 3/5 and the cylinder 4. A limit switch 37 is located on the cylinder 4, which stops the drive of the pump 1 or (by means not shown) triggers an alarm signal as soon as the locking nut 35 does not follow.
The pressure line 2 conveys into a Speicherbe container 38. A check valve 39, a contact manometer 40, a pressure relief valve 41 and another electrically controlled directional control valve 43 are also provided, the latter switching the pump 1 to unpressurized circulation when the memory 38 is charged by the contact manometer 40.
In the opposite case, that the cylinder is firmly supported on the floor and the piston is movable and bears the load, the line to the Lagege, which is now attached to the piston, must be designed to be variable in length, while the lifting cylinder is acted upon by an in the piston arranged Lei device can take place.