CH414076A - Scheibenschneidmaschine - Google Patents

Scheibenschneidmaschine

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CH414076A
CH414076A CH946564A CH946564A CH414076A CH 414076 A CH414076 A CH 414076A CH 946564 A CH946564 A CH 946564A CH 946564 A CH946564 A CH 946564A CH 414076 A CH414076 A CH 414076A
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CH
Switzerland
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drive wheel
clamping plate
disk
shaft
cover
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CH946564A
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Joyet Eric
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Havelco S A
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/26Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
    • B26D7/2614Means for mounting the cutting member
    • B26D7/2621Means for mounting the cutting member for circular cutters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D35/00Tools for shearing machines or shearing devices; Holders or chucks for shearing tools
    • B23D35/008Means for changing the cutting members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
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Description


  Scheibenschneidmaschine    Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheiben  schneidmaschine mit einem rotierbaren Scheiben  messer, das mit einem Antriebsrad verbunden ist,  sowie mit einer Vorrichtung zur lösbaren Befestigung  des Antriebsrades am Maschinengestell.  



  Derartige Scheibenschneidmaschinen werden  vorzugsweise zum Schneiden von     Lebensmitteln     (Fleischwaren, Wurst, Brot, Käse usw.) in     dünne     Scheiben verwendet. Die Qualität und     Gleichmässig-          keit    der geschnittenen Scheiben, insbesondere wenn  sehr dünne Scheiben gewünscht werden, hängen  wesentlich von der Befestigungsart des Scheibenmes  sers am Maschinengestell ab. Das Scheibenmesser  muss nämlich während seiner Drehung ganz exakt in  seiner Rotations- bzw. Schneidebene gehalten und  geführt werden, ohne dass dabei die infolge seiner  Befestigung auftretende Reibung zu gross wird.  



  Ferner erfordern Scheibenschneidmaschinen für  Lebensmittel aus hygienischen Gründen, dass das  Scheibenmesser und die sonstigen, mit den Lebens  mitteln in Berührung kommenden Teile der Maschine  häufig gründlich gereinigt zu werden. Zu diesem  Zwecke müssen derartige Scheibenschneidmaschinen  mit einer Vorrichtung versehen sein, die ein mög  lichst einfaches Demontieren bzw. Montieren der  Maschine erlaubt. Diese Forderung ist bei     bekannten     Maschinen noch nicht befriedigend erfüllt, da man ja  bei jeder erneuten Montage genau wieder auf eine  ganz exakt justierte Befestigung des Messers am  Maschinengestell achten muss. Insbesondere spielt  die Spannung, mit welcher das Scheibenmesser in  seine Arbeitslage eingespannt ist, für die Qualität der  zu schneidenden Scheiben eine wichtige Rolle.

   Wenn  man berücksichtigt, dass eine Scheibenschneidma  schine wenigstens einmal am Tage zur Reinigung  auseinandergenommen werden muss, dann     erkennt       man die     Bedeutung,    welche einer geeignet ausgebil  deten leicht lösbaren Befestigungsvorrichtung zu  kommt, welche automatisch bei der Montage für eine  exakte Justierung des Messers in seiner Schneidebene  sorgt. Bei bisher bekannten Schneidvorrichtungen ist  es erforderlich, dass man zur Montage bzw. Demon  tage wenigstens ein zusätzliches Werkzeug, beispiels  weise einen Schraubenschlüssel oder auch     einen     Schraubenzieher, verwenden muss, um die Verriege  lungselemente für das Messer zu lösen bzw. festzu  ziehen.

   Abgesehen von der verhältnismässig um  ständlichen Handhabung derartiger Werkzeuge ist es  praktisch auf diese Weise nicht möglich, bei der  Montage sofort und ohne nachträgliche Justierungs  handgriffe den exakten Sitz des Scheibenmessers zu  garantieren.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen  Nachteil bisher bekannter Scheibenschneidmaschinen  zu beseitigen und eine Befestigungsvorrichtung zu  schaffen, die ohne zusätzliche Werkzeuge bedient  werden kann und die automatisch für eine einwand  freie Montage des Scheibenmessers mit vorgegebe  ner, reproduzierbarer Spannung sowie für eine  selbsttätige Justierung des Scheibenmessers in seiner  Schneidebene sorgt.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die       Scheib.enschneidmaschine    nach der Erfindung durch  eine in den Maschinenständer     einschraubbare    Spann  platte, auf welcher das das Scheibenmesser tragende  Antriebsrad angeordnet und durch eine mit der  Spannplatte verbundene Deckscheibe unter bestimm  ter Spannung gehalten ist, sowie durch eine lösbare,  zwischen der erwähnten Deckscheibe und dem An  triebsrade angeordnete Kupplung, welche während  der Montage bzw. Demontage der aus Antriebsrad  mit Scheibenmesser, Spannplatte und Deckscheibe      bestehenden Einheit einrückbar ist, so dass die     Ein-          und    Ausschraubbewegung über den Antriebsmecha  nismus des Scheibenmessers erzeugbar ist.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an  einem     Ausführungsbeispiel    näher erläutert. Es zei  gen:  Fig. 1 einen Schnitt durch eine Scheibenschneide  maschine nach der Erfindung, wobei das an sich be  kannte     Maschinengestell    nur teilweise dargestellt ist  und die an sich bekannten Antriebsmittel für das  Scheibenmesser ebenfalls nicht gezeigt sind, und  Fig.2 einen Schnitt längs der Linie II-II nach  Fig. 1 in vergrössertem Massstab.  



  Die auf den Figuren dargestellte Scheiben  schneidmaschine weist ein     Scheibenmesser    6 auf, das  mittels Nieten 7 fest mit einem Antriebsrad 5 ver  bunden ist. Dieses Antriebsrad 5 hat eine Verzah  nung 5a, in welche das Rad eines nichtdargestellten  Getriebes eingreift, über welches das Antriebsrad 5  in bekannter     Weise    entweder von Hand oder durch  einen Motor     in    Drehung     versetzt    werden kann.  



  Das Antriebsrad 5 hat eine zentrale, gestufte  zylindrische öffnung, welche zwei innere Umfangs  abschnitte 5b und 5e sowie die radialen Kreisring  flächen 5c und 5d     einschliesst.     



  Wie auf Fig. 1 dargestellt, ist das Antriebsrad 5  zwischen einer Spannplatte 3,     .die    mit einer zentralen  Gewindeöffnung 3a auf eine mit einem Aussenge  winde versehene Welle 2 geschraubt ist, und     einer     Deckscheibe 1, die mit der zentralen Welle 2 ein Teil  bildet, unter leichtem Druck eingespannt.

   Die Lage  der Spannplatte 3 auf der Welle 2 bestimmt die  Spannung, mit welcher das Antriebsrad 5 beidseitig  axial durch Anlage der erwähnten Kreisringflächen  5c und 5d gegen die entsprechenden     Flächen    von  Deckscheibe und Spannplatte gehalten wird; diese  Spannung ist :derart gewählt, dass praktisch jedes  axiale Spiel des     Antriebsrades    5 und damit des Schei  benmessers 6 bei der Rotation des Rades 5 ausge  schaltet ist, die Reibung zwischen den aufeinander  gleitenden Teilen jedoch in vernünftigen Grenzen  bleibt. In Umfangsrichtung wird das Antriebsrad 5       mit    seinen erwähnten Umfangsabschnitten 5b bzw.

    5e einerseits auf der entsprechenden Umfangsfläche  der Spannplatte 3 und andererseits auf dem Umfang  der Scheibe 1 geführt, die derart in der zentralen     öff-          nung    des Antriebsrades 5 versenkt ist, dass die Aus  senfläche des Scheibenmessers 6 und     die    Aussenflä  che dieser Deckscheibe 1 in einer Ebene liegen. Auch  hier ist das Spiel des Antriebsrades 5 auf den die       Lagerflächen    bildenden Umfangsflächen von Spann  platte 3 und Deckscheibe 1 nur so gross bemessen,  dass     ein,    einwandfreies Gleiten bei nicht zu     grosser     Reibung erzielt wird.  



  Das Antriebsrad 5 ist vorzugsweise aus einem  selbstschmierenden Kunststoff, beispielsweise Nylon,  hergestellt, dessen Reibungskoeffizient bekanntlich  sehr niedrig     liegt.     



  Die oben     erwähnte    kritische Lage der Spann  platte 3 auf der Welle 2     wird    mit     Hilfe    einer Gegen-    mutter 4 fixiert, die auf das innere Ende der Welle 2  aufgeschraubt ist. In der     gewünschten    Stellung der  Spannplatte 3 werden also diese Spannplatte und die  Mutter 4 fest gegeneinander verschraubt, wobei diese  Schraubverbindung zweckmässigerweise noch zusätz  lich mittels eines     Kunststoffklebers    gesichert wird.

    Um die Kontaktfläche für die Klebung zu     vergrös-          sern,    ist nach Fig. 1 die Gegenmutter 4 mit einem  sich erweiternden Kopf 4a in     eine    entsprechende  ringförmige Ausnehmung der Spannplatte 3 einge  setzt.  



  Die aus der Deckscheibe 1     mit    der Welle 2, dem  Antriebsrad 5 mit dem- Scheibenmesser 6, der Spann  platte 3 und der Gegenmutter 4 bestehende Einheit  wird also ein für allemal vor der ersten Benutzung der  Schneidvorrichtung unter Einstellung der exakten  Messerspannung in der gezeigten Weise zusammen  gesetzt und braucht bei der späteren Anwendung der  Scheibenschneidmaschine und vor allem bei der  regelmässig erforderlichen Demontage und Wieder  montage des Scheibenmessers am     Maschinenständer     11 nicht mehr gelöst zu werden.  



  Zur     Befestigung    der erwähnten, ein für allemal  fest zusammengesetzten Einheit am Maschinenstän  der 11 ist die erwähnte Gegenmutter 4 mit einem  Aussengewinde versehen, das in eine entsprechende  zentrale Gewindeöffnung 12 des Ständers ein  schraubbar ist.  



  Wie einleitend     erwähnt,    ist es bei Scheiben  schneidmaschinen für Lebensmittel erforderlich, dass  aus hygienischen Gründen das Scheibenmesser häufig  gereinigt werden und zu diesem Zwecke vom Ständer  demontiert werden muss. Anschliessend muss es  dann erneut am Ständer befestigt werden. Diese Ope  rationen werden nun an der Scheibenschneidma  schine nach der Erfindung in einfacher Weise und  ohne die Notwendigkeit, irgend ein Werkzeug zu be  nutzen, folgendermassen durchgeführt:  Es sei angenommen, dass die     erwähnte,    aus Mes  ser, Antriebsrad, Deckscheibe, Welle, Spannplatte  und Gegenmutter bestehende Einheit demontiert ist.

    Zur Montage drückt man diese Einheit unter Eingriff  der Verzahnung 5a des Antriebsrades mit der Ver  zahnung .der nichtdargestellten     'tlbertragungsräder     leicht derart gegen den Maschinenständer, dass die  Gegenmutter 4 genau vor der zentralen Öffnung 12  des Ständers liegt. Dann betätigt man den gewöhnli  chen Antriebsmechanismus für das Scheibenmesser,  beispielsweise eine Handkurbel, und versetzt dadurch  das Antriebsrad mit der     gsamten    erwähnten Einheit  in Rotation, wobei die Drehrichtung der     Einschraub-          richtung    der Mutter 4 entspricht.

   Da das Antriebs  rad 5, wie erwähnt, unter gewisser Reibung mit der  Spannplatte 3 und der Deckscheibe 1 verbunden ist,  wird zunächst bei Rotation des Antriebsrades 5 das  starr miteinander verbundene, aus Spannplatte 3,  Deckscheibe 1 mit Welle 2 und Gegenmutter 4 beste  hende Teil unter     Einschraubung    der Mutter 4 in die  Gewindeöffnung 12 mitgenommen. Dabei kommt mit       Erreichen    einer gewissen     Einschraubtiefe    der Um-      fangbereich auf der Innenfläche der Spannplatte 3  gegen .den Ringvorsprung 11a des     Maschinenständers     11 zur Anlage.

   Wenn die Reibung zwischen: Spann  platte 3 und Ringvorsprung 11a des Ständers 11  grösser wird als die Reibung, mit welcher .das An  triebsrad 5 auf der Spannplatte 3 bzw. der Deck  scheibe 1 sitzt, dann wird bei     einer    weiteren. Drehung  des Antriebsrades 5 das aus Spannplatte 3, Deck  scheibe 1 mit Welle 2 und Gegenmutter 4 bestehende  Teil     festgehalten,    während sich das Antriebsrad 5 mit  dem Scheibenmesser 6 nunmehr     allein    weiterdreht.  



  Die auf diese Weise erzeugte Festigkeit, mit der  die Gegenmutter 4 in der Gewindeöffnung 12 sitzt,  reicht jedoch nicht aus, um eine einwandfreie     Fixie-          rung    am Ständer zu erzielen. Vielmehr würden  Spannplatte 3 und Deckscheibe 1 bei Drehung des  Antriebsrades 5 in der entgegengesetzten Richtung  erneut unter Ausschraubung der Mutter 4 aus der  Gewindeöffnung 12 mitgenommen werden.  



  Um nun das für eine feste Einschraubung der  Mutter 4 erforderliche Drehmoment zu erzeugen,  welches lediglich durch die Reibung     zwischen    An  triebsrad 5 und Spannplatte 3 bzw.     Deckscheibe    1  nicht erzielbar ist, ist     eine    lösbare Kupplungsverbin  dung zwischen der Deckscheibe 1 und dem Antriebs  rad 5 vorgesehen.  



  Diese Kupplung ermöglicht es, unter Weiterbetä  tigung der das Antriebsrad 5 antreibenden Handkur  bel die Mutter 4 mit einer verhältnismässig starken  vorgebbaren Kraft anzuziehen. Nach den Fig. 1 und  2 besteht diese Kupplung aus einer federnden  Lamelle 9, die sich in radialer Richtung unterhalb der  Deckscheibe 1 erstreckt und mittels eines Schlitzes     in     einer Rille 2a der Welle 2 befestigt ist, sowie aus  einem am freien Ende der Lamelle 9 befestigten  Kupplungsknopf 9b, der in eine entsprechende     öff-          nung    8 der Deckscheibe 1 frei verschiebbar hinein  ragt. In Ruhestellung wird dieser Kupplungsknopf  durch die Lamelle 9 in seiner auf Fig. 1 dargestellten  Entkupplungslage gehalten.

   Durch axialen Druck mit  dem Finger in Richtung des Pfeiles F nach Fig. 1  wird der Knopf gegen die Wirkung der Federlamelle  9 auf die gegenüberliegende Fläche des Antriebsra  des 3 gedrückt. In Höhe dieses Kupplungsknopfes  sind in die Fläche des Antriebsrades 5 längs eines  Kreises, dessen Radius dem Abstand des Kupplungs  knopfes von der Welle 2 entspricht, eine oder meh  rere Ausnehmungen 10 eingelassen, in welche der  Kupplungsknopf mit seinem inneren Teil 9a, welches  das eigentliche Mitnehmerorgan bildet, einrasten  kann, wenn sich die Ausnehmung 10 bzw. eine der  Ausnehmungen 10 in Höhe des Knopfes befinden.  



  Durch den eingerückten Kupplungsknopf werden  Deckscheibe 1 mit Welle 2, Spannplatte 3 und     Mutter     4 vom Antriebsrad 5 weiter mitgenommen, was ein  Anziehen der Mutter 4 im Ständer 11 zur Folge hat.  



  Da man durch     Betätigung    der Handkurbel ein       verhältnismässig    grosses Drehmoment auf das An  triebsrad ausüben kann, eine zu starke     Einschrau-          bung    der Mutter 4 im Ständer 11 jedoch wegen der    Gefahr einer     Verformung    der Spannplatte 3 verhin  dert werden muss, welche ja durch die Einschraubung  mit ihrem Umfangbereich Umfangsbereich gegen den  Ringvorsprung 11a am Ständer gepresst wird, ist die  Kupplung derart ausgebildet, dass sie bei über  schreiten eines bestimmten Gegendrehmoments selb  ständig ausrastet. Das wird dadurch erreicht, dass  man die in Einschraubrichtung (Pfeil F1 nach Fig. 2)  rückwärtige Wand der Ausnehmung 10 als schräge  Fläche 10a ausbildet. Wenn daher das Brems- bzw.

    Reibungsmoment, das die     Spannplatte    3 durch An  pressung gegen :den Ringvorsprung 11a am Ständer  erfährt, grösser wird als die Reibungskraft, mit der  der untere Teil 9a des Kupplungsknopfes gegen die  schräge Fläche 10a der Ausnehmung gedrückt wird,  gleitet der Kupplungsknopf auf dieser schrägen Flä  che aus der Ausnehmung heraus, wodurch die dreh  feste Verbindung zwischen Deckscheibe 1 und An  triebsrad 5 gelöst wird.  



  Das maximale Drehmoment, mit welchem also  die Mutter 4 im Ständer 11 festgeschraubt wird, ist  also im wesentlichen durch die Neigung der schrägen  Fläche 10a sowie die Reibungskraft zwischen dem  Kupplungsknopf und den Wänden der Ausnehmung  10 gegeben. Es hat sich gezeigt, dass die axiale Kraft,  mit der man den Kupplungsknopf betätigt,     praktisch     keine Rolle spielt, zumal dieser Knopf ja nur mit  einem Finger eingedrückt werden kann. Das Brems  moment, das die Spannplatte 3 nach Anlage gegen  den     Ringvorsprung    11a des     Ständers        erfährt,    steigt  mit dem Drehwinkel derart rasch an, dass die Kupp  lung praktisch stets bei Erreichen der gleichen Ein  schraubtiefe :der Mutter 4 selbsttätig gelöst wird.

   Der  Drehwinkel, um den die Deckscheibe 1 bei einge  rückter Kupplung bis zum selbsttätigen Ausrücken  der Kupplung mitgenommen wird, ist sehr klein und  beträgt beispielsweise nur zwischen 5 und 20 Winkel  grade.  



  Um nach Druck auf den Kupplungsknopf ein  möglichst rasches Einrücken der Kupplung zu erzie  len, wird man vorzugsweise mehrere     Ausnehmungen     10 gleichmässig auf dem Umfang des Antriebsrades 5  verteilt     anordnen,    beispielsweise vier im Winkelab  stand von je 90 .  



  Zur Lösung des Scheibenmessers 6 vom Maschi  nengestell 11 genügt es, die Handkurbel an der  Maschine in umgekehrter     Richtung    derart zu drehen,  dass das Antriebsrad 5 eine der     Ausschraubrichtung     der Welle 2 entsprechende Drehung     (Pfeil    F 2 nach       Fig.    2) ausführt und dabei den Kupplungsknopf ein  zudrücken.

   Der Knopf     gleitet        dann    über die schräge       Fläche    10a     in    die nächste     Ausnehmung    10 und  nimmt durch Anlage gegen die steile, der schrägen  Fläche gegenüberliegenden Wand der     Ausnahmung     10 die Deckscheibe 1 mit Welle 2, Spannplatte 3 und  Mutter 4 mit. Auf diese Weise ist nach wenigen Um  drehungen- des Antriebsrades die Mutter 4 aus dem  Ständer 11 herausgeschraubt und damit die Demon  tage beendet.  



  Die Kupplung wirkt also in     Einschraubrichtung         als kraftschlüssige Reibungskupplung mit Drehmo  mentbegrenzung und in Ausschraubrichtung als  formschlüssige Kupplung.  



  Wohlgemerkt wird durch die Erfindung erreicht,  dass durch das Anziehen der Mutter 4 in der Gewinde  öffnung 12 des Ständers 11 die ein für allemal fest  vorgesehene Spannung des Antriebsrades 5 zwischen  Spannplatte 3 und Deckscheibe 1 und     damit    seine  exakte Justierung in der Scheibenebene sowie seine  genaue Zentrierung, die durch die Zentrierungsflä  chen 5b und 5e gegeben ist, in keiner Weise     beein-          flusst    wird. Ferner besteht der     grosse    Vorzug, dass  die für die Montage bzw. Demontage erforderliche  Schraubbewegung einfach über den gewöhnlichen       Antriebsmechanismus    des Scheibenmessers erzeugt  werden kann.  



  Um das Aussengwinde der Mutter 4 und das In  nengewinde der zentralen Öffnung 12 vor der in ein  seitig radialer Richtung wirkenden Beanspruchung  infolge des Schneiddrucks des Messers beim Schei  benschneiden zu entlasten, ist die Innenfläche der  Spannplatte 3 mit einer Zentrierungsfläche 3b verse  hen, die auf der     Innenfläche    des Ringvorsprungs 11a  des Ständers 11 aufliegt. Die auf Fig. 1 dargestellten  Schlitze auf der Innenfläche der Spannplatte 3 sowie  der Schlitz auf der     Innenfläche    der Mutter 4 dienen  zur Verschraubung von Spannplatte 3 und Mutter 4  gegeneinander auf der Welle 2 beim Zusammenbau  dieser Einheit.  



  Die Erfindung ist nicht auf das     dargestellte    Aus  führungsbeispiel beschränkt, sondern     lässt    hinsicht  lich der Ausbildung von Spannplatte, Antriebsrad,  Deckscheibe mit Welle sowie der Art der Kupplung  mannigfache Varianten zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scheibenschneidmaschine mit einem rotierbaren Scheibenmesser, das mit einem Antriebsrade verbun den ist, -sowie mit einer Vorrichtung zur lösbaren Be festigung des Antriebsrades am Maschinenständer, gekennzeichnet durch eine in dem Maschinenständer (11) einschraubbare Spannplatte (3), auf welcher das das Scheibenmesser (6) tragende Antriebsrad (5) an geordnet und durch eine mit der Spannplatte verbun dene Deckscheibe (1) unter bestimmter Spannung gehalten ist, sowie durch eine lösbare, zwischen der erwähnten Deckscheibe (1) und dem Antriebsrade (5) angeordnete Kupplung, welche während der Montage bzw.
    Demontage der aus Antriebsrad mit Scheiben messer, Spannplatte und Deckscheibe bestehenden Einheit einrückbar ist, so dass die Ein- und Aus schraubbewegung über den Antriebsmechanismus des Scheibenmessers erzeugbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Scheibenschneidmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deck scheibe (1) fest mit einer zentralen, ein Gewinde auf weisenden Welle (2) verbunden und die Spannplatte (3) auf dieser Welle aufgeschraubt und in vorgebba- rer, die Spannung des Antriebsrades (5) und damit des Scheibenmessers bestimmender Lage auf der Welle mittels einer Gegenmutter (4) fixiert ist, welche ihrerseits, mit einem Aussengewinde versehen und in eine zentrale Öffnung (12) des Ständers (11) einge schraubt ist. 2.
    Scheibenschneidmaschine nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die aus Deckscheibe (1) mit Welle (2), Spannplatte (3), Antriebsrad (5) mit Scheibenmesser (6) und Gegenmutter (4) bestehende Einheit unlösbar zusammengebaut ist und jeweils als Ganzes montier- bar bzw. demontierbar ist. 3. Scheibenschneidmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Spann platte (3) in eingeschraubtem Zustand auf einem Ringvorsprung (11a) des Ständers (11) abstützt. 4.
    Scheibenschneidmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Antriebsrad (5) eine zentrale ge stufte zylindrische Öffnung aufweist und einerseits in axialer Richtung mit vorgebbarer Spannung beidsei tig längs je einer radialen Kreisringfläche (5c, 5d) zwischen Spannplatte (3) und Deckscheibe (1) einge spannt und andererseits mittels zweier Zentrierungs flächen (5b, 5e) auf entsprechenden Umfangsflächen der Spannplatte und .der Deckscheibe geführt ist. 5. Scheibenschneidmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Kupplung bei Drehung des Antriebsrades (5) in Ein schraubrichtung eine mit Drehmomentbegrenzung arbeitende Reibungskupplung und bei Drehung des Antriebsrades in Ausschraubrichtung eine form schlüssige Kupplung ist. 6.
    Scheibenschneidmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kupplung aus einem Knopf (9a, 9b), der am freien Ende einer an der erwähnten Welle (2) eingespannten und sich radial zur Deck scheibe (1) erstreckenden federnden Lamelle (9) be festigt ist, sowie aus wenigstens einer Ausnehmung (10) im Antriebsrad (5) besteht, in welche der in einer Öffnung (8) der Deckscheibe (1) liegende und von aussen zugängliche Knopf gegen die Wirkung der federnden Lamelle eindrückbar ist. 7.
    Scheibenschneidmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in Einschraub- richtung der Welle (2) rückwärtige Wand (10a) der Ausnehmung (10) geneigt ausgebildet ist und ein Herausgleiten des eingedrückten Kupplungsknopfes bei Überschreiten eines bestimmten Gegendrehmo ments erlaubt. B. Scheibenschneidmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Aus- nehmung (10) auf ihrer in Einschraubrichtung der Welle (2) vorderen Seite eine in axialer Richtung orientierte Begrenzungsfläche hat.
CH946564A 1964-05-20 1964-07-20 Scheibenschneidmaschine CH414076A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0334227A1 (de) * 1988-03-22 1989-09-27 S.A. Martin Schnellwechselvorrichtung für drehende Werkzeuge oder Messer
CN109262726A (zh) * 2018-11-12 2019-01-25 倪威 多功能切菜器

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