Scheibenschneidmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheiben schneidmaschine mit einem rotierbaren Scheiben messer, das mit einem Antriebsrad verbunden ist, sowie mit einer Vorrichtung zur lösbaren Befestigung des Antriebsrades am Maschinengestell.
Derartige Scheibenschneidmaschinen werden vorzugsweise zum Schneiden von Lebensmitteln (Fleischwaren, Wurst, Brot, Käse usw.) in dünne Scheiben verwendet. Die Qualität und Gleichmässig- keit der geschnittenen Scheiben, insbesondere wenn sehr dünne Scheiben gewünscht werden, hängen wesentlich von der Befestigungsart des Scheibenmes sers am Maschinengestell ab. Das Scheibenmesser muss nämlich während seiner Drehung ganz exakt in seiner Rotations- bzw. Schneidebene gehalten und geführt werden, ohne dass dabei die infolge seiner Befestigung auftretende Reibung zu gross wird.
Ferner erfordern Scheibenschneidmaschinen für Lebensmittel aus hygienischen Gründen, dass das Scheibenmesser und die sonstigen, mit den Lebens mitteln in Berührung kommenden Teile der Maschine häufig gründlich gereinigt zu werden. Zu diesem Zwecke müssen derartige Scheibenschneidmaschinen mit einer Vorrichtung versehen sein, die ein mög lichst einfaches Demontieren bzw. Montieren der Maschine erlaubt. Diese Forderung ist bei bekannten Maschinen noch nicht befriedigend erfüllt, da man ja bei jeder erneuten Montage genau wieder auf eine ganz exakt justierte Befestigung des Messers am Maschinengestell achten muss. Insbesondere spielt die Spannung, mit welcher das Scheibenmesser in seine Arbeitslage eingespannt ist, für die Qualität der zu schneidenden Scheiben eine wichtige Rolle.
Wenn man berücksichtigt, dass eine Scheibenschneidma schine wenigstens einmal am Tage zur Reinigung auseinandergenommen werden muss, dann erkennt man die Bedeutung, welche einer geeignet ausgebil deten leicht lösbaren Befestigungsvorrichtung zu kommt, welche automatisch bei der Montage für eine exakte Justierung des Messers in seiner Schneidebene sorgt. Bei bisher bekannten Schneidvorrichtungen ist es erforderlich, dass man zur Montage bzw. Demon tage wenigstens ein zusätzliches Werkzeug, beispiels weise einen Schraubenschlüssel oder auch einen Schraubenzieher, verwenden muss, um die Verriege lungselemente für das Messer zu lösen bzw. festzu ziehen.
Abgesehen von der verhältnismässig um ständlichen Handhabung derartiger Werkzeuge ist es praktisch auf diese Weise nicht möglich, bei der Montage sofort und ohne nachträgliche Justierungs handgriffe den exakten Sitz des Scheibenmessers zu garantieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil bisher bekannter Scheibenschneidmaschinen zu beseitigen und eine Befestigungsvorrichtung zu schaffen, die ohne zusätzliche Werkzeuge bedient werden kann und die automatisch für eine einwand freie Montage des Scheibenmessers mit vorgegebe ner, reproduzierbarer Spannung sowie für eine selbsttätige Justierung des Scheibenmessers in seiner Schneidebene sorgt.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Scheib.enschneidmaschine nach der Erfindung durch eine in den Maschinenständer einschraubbare Spann platte, auf welcher das das Scheibenmesser tragende Antriebsrad angeordnet und durch eine mit der Spannplatte verbundene Deckscheibe unter bestimm ter Spannung gehalten ist, sowie durch eine lösbare, zwischen der erwähnten Deckscheibe und dem An triebsrade angeordnete Kupplung, welche während der Montage bzw. Demontage der aus Antriebsrad mit Scheibenmesser, Spannplatte und Deckscheibe bestehenden Einheit einrückbar ist, so dass die Ein- und Ausschraubbewegung über den Antriebsmecha nismus des Scheibenmessers erzeugbar ist.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zei gen: Fig. 1 einen Schnitt durch eine Scheibenschneide maschine nach der Erfindung, wobei das an sich be kannte Maschinengestell nur teilweise dargestellt ist und die an sich bekannten Antriebsmittel für das Scheibenmesser ebenfalls nicht gezeigt sind, und Fig.2 einen Schnitt längs der Linie II-II nach Fig. 1 in vergrössertem Massstab.
Die auf den Figuren dargestellte Scheiben schneidmaschine weist ein Scheibenmesser 6 auf, das mittels Nieten 7 fest mit einem Antriebsrad 5 ver bunden ist. Dieses Antriebsrad 5 hat eine Verzah nung 5a, in welche das Rad eines nichtdargestellten Getriebes eingreift, über welches das Antriebsrad 5 in bekannter Weise entweder von Hand oder durch einen Motor in Drehung versetzt werden kann.
Das Antriebsrad 5 hat eine zentrale, gestufte zylindrische öffnung, welche zwei innere Umfangs abschnitte 5b und 5e sowie die radialen Kreisring flächen 5c und 5d einschliesst.
Wie auf Fig. 1 dargestellt, ist das Antriebsrad 5 zwischen einer Spannplatte 3, .die mit einer zentralen Gewindeöffnung 3a auf eine mit einem Aussenge winde versehene Welle 2 geschraubt ist, und einer Deckscheibe 1, die mit der zentralen Welle 2 ein Teil bildet, unter leichtem Druck eingespannt.
Die Lage der Spannplatte 3 auf der Welle 2 bestimmt die Spannung, mit welcher das Antriebsrad 5 beidseitig axial durch Anlage der erwähnten Kreisringflächen 5c und 5d gegen die entsprechenden Flächen von Deckscheibe und Spannplatte gehalten wird; diese Spannung ist :derart gewählt, dass praktisch jedes axiale Spiel des Antriebsrades 5 und damit des Schei benmessers 6 bei der Rotation des Rades 5 ausge schaltet ist, die Reibung zwischen den aufeinander gleitenden Teilen jedoch in vernünftigen Grenzen bleibt. In Umfangsrichtung wird das Antriebsrad 5 mit seinen erwähnten Umfangsabschnitten 5b bzw.
5e einerseits auf der entsprechenden Umfangsfläche der Spannplatte 3 und andererseits auf dem Umfang der Scheibe 1 geführt, die derart in der zentralen öff- nung des Antriebsrades 5 versenkt ist, dass die Aus senfläche des Scheibenmessers 6 und die Aussenflä che dieser Deckscheibe 1 in einer Ebene liegen. Auch hier ist das Spiel des Antriebsrades 5 auf den die Lagerflächen bildenden Umfangsflächen von Spann platte 3 und Deckscheibe 1 nur so gross bemessen, dass ein, einwandfreies Gleiten bei nicht zu grosser Reibung erzielt wird.
Das Antriebsrad 5 ist vorzugsweise aus einem selbstschmierenden Kunststoff, beispielsweise Nylon, hergestellt, dessen Reibungskoeffizient bekanntlich sehr niedrig liegt.
Die oben erwähnte kritische Lage der Spann platte 3 auf der Welle 2 wird mit Hilfe einer Gegen- mutter 4 fixiert, die auf das innere Ende der Welle 2 aufgeschraubt ist. In der gewünschten Stellung der Spannplatte 3 werden also diese Spannplatte und die Mutter 4 fest gegeneinander verschraubt, wobei diese Schraubverbindung zweckmässigerweise noch zusätz lich mittels eines Kunststoffklebers gesichert wird.
Um die Kontaktfläche für die Klebung zu vergrös- sern, ist nach Fig. 1 die Gegenmutter 4 mit einem sich erweiternden Kopf 4a in eine entsprechende ringförmige Ausnehmung der Spannplatte 3 einge setzt.
Die aus der Deckscheibe 1 mit der Welle 2, dem Antriebsrad 5 mit dem- Scheibenmesser 6, der Spann platte 3 und der Gegenmutter 4 bestehende Einheit wird also ein für allemal vor der ersten Benutzung der Schneidvorrichtung unter Einstellung der exakten Messerspannung in der gezeigten Weise zusammen gesetzt und braucht bei der späteren Anwendung der Scheibenschneidmaschine und vor allem bei der regelmässig erforderlichen Demontage und Wieder montage des Scheibenmessers am Maschinenständer 11 nicht mehr gelöst zu werden.
Zur Befestigung der erwähnten, ein für allemal fest zusammengesetzten Einheit am Maschinenstän der 11 ist die erwähnte Gegenmutter 4 mit einem Aussengewinde versehen, das in eine entsprechende zentrale Gewindeöffnung 12 des Ständers ein schraubbar ist.
Wie einleitend erwähnt, ist es bei Scheiben schneidmaschinen für Lebensmittel erforderlich, dass aus hygienischen Gründen das Scheibenmesser häufig gereinigt werden und zu diesem Zwecke vom Ständer demontiert werden muss. Anschliessend muss es dann erneut am Ständer befestigt werden. Diese Ope rationen werden nun an der Scheibenschneidma schine nach der Erfindung in einfacher Weise und ohne die Notwendigkeit, irgend ein Werkzeug zu be nutzen, folgendermassen durchgeführt: Es sei angenommen, dass die erwähnte, aus Mes ser, Antriebsrad, Deckscheibe, Welle, Spannplatte und Gegenmutter bestehende Einheit demontiert ist.
Zur Montage drückt man diese Einheit unter Eingriff der Verzahnung 5a des Antriebsrades mit der Ver zahnung .der nichtdargestellten 'tlbertragungsräder leicht derart gegen den Maschinenständer, dass die Gegenmutter 4 genau vor der zentralen Öffnung 12 des Ständers liegt. Dann betätigt man den gewöhnli chen Antriebsmechanismus für das Scheibenmesser, beispielsweise eine Handkurbel, und versetzt dadurch das Antriebsrad mit der gsamten erwähnten Einheit in Rotation, wobei die Drehrichtung der Einschraub- richtung der Mutter 4 entspricht.
Da das Antriebs rad 5, wie erwähnt, unter gewisser Reibung mit der Spannplatte 3 und der Deckscheibe 1 verbunden ist, wird zunächst bei Rotation des Antriebsrades 5 das starr miteinander verbundene, aus Spannplatte 3, Deckscheibe 1 mit Welle 2 und Gegenmutter 4 beste hende Teil unter Einschraubung der Mutter 4 in die Gewindeöffnung 12 mitgenommen. Dabei kommt mit Erreichen einer gewissen Einschraubtiefe der Um- fangbereich auf der Innenfläche der Spannplatte 3 gegen .den Ringvorsprung 11a des Maschinenständers 11 zur Anlage.
Wenn die Reibung zwischen: Spann platte 3 und Ringvorsprung 11a des Ständers 11 grösser wird als die Reibung, mit welcher .das An triebsrad 5 auf der Spannplatte 3 bzw. der Deck scheibe 1 sitzt, dann wird bei einer weiteren. Drehung des Antriebsrades 5 das aus Spannplatte 3, Deck scheibe 1 mit Welle 2 und Gegenmutter 4 bestehende Teil festgehalten, während sich das Antriebsrad 5 mit dem Scheibenmesser 6 nunmehr allein weiterdreht.
Die auf diese Weise erzeugte Festigkeit, mit der die Gegenmutter 4 in der Gewindeöffnung 12 sitzt, reicht jedoch nicht aus, um eine einwandfreie Fixie- rung am Ständer zu erzielen. Vielmehr würden Spannplatte 3 und Deckscheibe 1 bei Drehung des Antriebsrades 5 in der entgegengesetzten Richtung erneut unter Ausschraubung der Mutter 4 aus der Gewindeöffnung 12 mitgenommen werden.
Um nun das für eine feste Einschraubung der Mutter 4 erforderliche Drehmoment zu erzeugen, welches lediglich durch die Reibung zwischen An triebsrad 5 und Spannplatte 3 bzw. Deckscheibe 1 nicht erzielbar ist, ist eine lösbare Kupplungsverbin dung zwischen der Deckscheibe 1 und dem Antriebs rad 5 vorgesehen.
Diese Kupplung ermöglicht es, unter Weiterbetä tigung der das Antriebsrad 5 antreibenden Handkur bel die Mutter 4 mit einer verhältnismässig starken vorgebbaren Kraft anzuziehen. Nach den Fig. 1 und 2 besteht diese Kupplung aus einer federnden Lamelle 9, die sich in radialer Richtung unterhalb der Deckscheibe 1 erstreckt und mittels eines Schlitzes in einer Rille 2a der Welle 2 befestigt ist, sowie aus einem am freien Ende der Lamelle 9 befestigten Kupplungsknopf 9b, der in eine entsprechende öff- nung 8 der Deckscheibe 1 frei verschiebbar hinein ragt. In Ruhestellung wird dieser Kupplungsknopf durch die Lamelle 9 in seiner auf Fig. 1 dargestellten Entkupplungslage gehalten.
Durch axialen Druck mit dem Finger in Richtung des Pfeiles F nach Fig. 1 wird der Knopf gegen die Wirkung der Federlamelle 9 auf die gegenüberliegende Fläche des Antriebsra des 3 gedrückt. In Höhe dieses Kupplungsknopfes sind in die Fläche des Antriebsrades 5 längs eines Kreises, dessen Radius dem Abstand des Kupplungs knopfes von der Welle 2 entspricht, eine oder meh rere Ausnehmungen 10 eingelassen, in welche der Kupplungsknopf mit seinem inneren Teil 9a, welches das eigentliche Mitnehmerorgan bildet, einrasten kann, wenn sich die Ausnehmung 10 bzw. eine der Ausnehmungen 10 in Höhe des Knopfes befinden.
Durch den eingerückten Kupplungsknopf werden Deckscheibe 1 mit Welle 2, Spannplatte 3 und Mutter 4 vom Antriebsrad 5 weiter mitgenommen, was ein Anziehen der Mutter 4 im Ständer 11 zur Folge hat.
Da man durch Betätigung der Handkurbel ein verhältnismässig grosses Drehmoment auf das An triebsrad ausüben kann, eine zu starke Einschrau- bung der Mutter 4 im Ständer 11 jedoch wegen der Gefahr einer Verformung der Spannplatte 3 verhin dert werden muss, welche ja durch die Einschraubung mit ihrem Umfangbereich Umfangsbereich gegen den Ringvorsprung 11a am Ständer gepresst wird, ist die Kupplung derart ausgebildet, dass sie bei über schreiten eines bestimmten Gegendrehmoments selb ständig ausrastet. Das wird dadurch erreicht, dass man die in Einschraubrichtung (Pfeil F1 nach Fig. 2) rückwärtige Wand der Ausnehmung 10 als schräge Fläche 10a ausbildet. Wenn daher das Brems- bzw.
Reibungsmoment, das die Spannplatte 3 durch An pressung gegen :den Ringvorsprung 11a am Ständer erfährt, grösser wird als die Reibungskraft, mit der der untere Teil 9a des Kupplungsknopfes gegen die schräge Fläche 10a der Ausnehmung gedrückt wird, gleitet der Kupplungsknopf auf dieser schrägen Flä che aus der Ausnehmung heraus, wodurch die dreh feste Verbindung zwischen Deckscheibe 1 und An triebsrad 5 gelöst wird.
Das maximale Drehmoment, mit welchem also die Mutter 4 im Ständer 11 festgeschraubt wird, ist also im wesentlichen durch die Neigung der schrägen Fläche 10a sowie die Reibungskraft zwischen dem Kupplungsknopf und den Wänden der Ausnehmung 10 gegeben. Es hat sich gezeigt, dass die axiale Kraft, mit der man den Kupplungsknopf betätigt, praktisch keine Rolle spielt, zumal dieser Knopf ja nur mit einem Finger eingedrückt werden kann. Das Brems moment, das die Spannplatte 3 nach Anlage gegen den Ringvorsprung 11a des Ständers erfährt, steigt mit dem Drehwinkel derart rasch an, dass die Kupp lung praktisch stets bei Erreichen der gleichen Ein schraubtiefe :der Mutter 4 selbsttätig gelöst wird.
Der Drehwinkel, um den die Deckscheibe 1 bei einge rückter Kupplung bis zum selbsttätigen Ausrücken der Kupplung mitgenommen wird, ist sehr klein und beträgt beispielsweise nur zwischen 5 und 20 Winkel grade.
Um nach Druck auf den Kupplungsknopf ein möglichst rasches Einrücken der Kupplung zu erzie len, wird man vorzugsweise mehrere Ausnehmungen 10 gleichmässig auf dem Umfang des Antriebsrades 5 verteilt anordnen, beispielsweise vier im Winkelab stand von je 90 .
Zur Lösung des Scheibenmessers 6 vom Maschi nengestell 11 genügt es, die Handkurbel an der Maschine in umgekehrter Richtung derart zu drehen, dass das Antriebsrad 5 eine der Ausschraubrichtung der Welle 2 entsprechende Drehung (Pfeil F 2 nach Fig. 2) ausführt und dabei den Kupplungsknopf ein zudrücken.
Der Knopf gleitet dann über die schräge Fläche 10a in die nächste Ausnehmung 10 und nimmt durch Anlage gegen die steile, der schrägen Fläche gegenüberliegenden Wand der Ausnahmung 10 die Deckscheibe 1 mit Welle 2, Spannplatte 3 und Mutter 4 mit. Auf diese Weise ist nach wenigen Um drehungen- des Antriebsrades die Mutter 4 aus dem Ständer 11 herausgeschraubt und damit die Demon tage beendet.
Die Kupplung wirkt also in Einschraubrichtung als kraftschlüssige Reibungskupplung mit Drehmo mentbegrenzung und in Ausschraubrichtung als formschlüssige Kupplung.
Wohlgemerkt wird durch die Erfindung erreicht, dass durch das Anziehen der Mutter 4 in der Gewinde öffnung 12 des Ständers 11 die ein für allemal fest vorgesehene Spannung des Antriebsrades 5 zwischen Spannplatte 3 und Deckscheibe 1 und damit seine exakte Justierung in der Scheibenebene sowie seine genaue Zentrierung, die durch die Zentrierungsflä chen 5b und 5e gegeben ist, in keiner Weise beein- flusst wird. Ferner besteht der grosse Vorzug, dass die für die Montage bzw. Demontage erforderliche Schraubbewegung einfach über den gewöhnlichen Antriebsmechanismus des Scheibenmessers erzeugt werden kann.
Um das Aussengwinde der Mutter 4 und das In nengewinde der zentralen Öffnung 12 vor der in ein seitig radialer Richtung wirkenden Beanspruchung infolge des Schneiddrucks des Messers beim Schei benschneiden zu entlasten, ist die Innenfläche der Spannplatte 3 mit einer Zentrierungsfläche 3b verse hen, die auf der Innenfläche des Ringvorsprungs 11a des Ständers 11 aufliegt. Die auf Fig. 1 dargestellten Schlitze auf der Innenfläche der Spannplatte 3 sowie der Schlitz auf der Innenfläche der Mutter 4 dienen zur Verschraubung von Spannplatte 3 und Mutter 4 gegeneinander auf der Welle 2 beim Zusammenbau dieser Einheit.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Aus führungsbeispiel beschränkt, sondern lässt hinsicht lich der Ausbildung von Spannplatte, Antriebsrad, Deckscheibe mit Welle sowie der Art der Kupplung mannigfache Varianten zu.