CH414763A - Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern - Google Patents
Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten EmpfängernInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
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- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
- H04Q1/46—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies comprising means for distinguishing between a signalling current of predetermined frequency and a complex current containing that frequency, e.g. speech current
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Description
Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern Die Erfindung betrifft eine Mehrfrequenzcode- Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Emp fängern für ein Signalverfabren, bei dem die Signale aus mindestens einer Frequenz mehrerer Signalfre- quenzgruppen gebildet sind. Derartige Empfangsein richtungen werden dort eingesetzt, wo die Beein flussung der Empfänger durch Sprache gegeben ist. Es tritt bei diesen Signalverfahren einmal die Gefahr auf, dass durch die Sprachspannungen fälschlicher- weise Signale auftreten.
Eine Abhilfe liegt darin, dass jedem Empfänger ein Sprachschutzkreis zuge ordnet ist, über den der Empfänger beim Anstehen von Spannungen mit von der eigenen Signalfrequenz abweichender Frequenz gesperrt wird. Dazu ist dann allerdings erforderlich, dass z. B. bei zwei Signal frequenzgruppen die Frequenzen der einen Gruppe von den Empfängern der anderen Gruppe und um gekehrt ferngehalten werden. Trotz dieser Schutz- kreise in den Empfängern treten gelegentlich kurze falsche Signale durch Sprachbeeinflussung auf. Man hat nun diesen Nachteil dadurch beseitigt, dass die Empfangseinrichtungen mit einer Schutzzeit verse hen werden. Ein Signal muss daher eine vorbestimmte Mindestdauer aufweisen.
Dazu kommt noch eine be stimmte Standzeit der Empfänger; damit die Aus wertung sicher erfolgen kann. Dies führt zu einer Reduzierung der Signalgeschwindigkeit.
Ein weiteres Problem bei derartigen Signalverfah ren stellt die Sperrung der Empfänger durch Stör impulse dar, die während eines Signalei aufrteten. Diese Beeinflussung kann zur Doppelfeststellung eines Signalen führen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die vorstehenden Nachteile bei derartigen Mehrfrequenzcode-Emp- fangseinr'chtungen zu vermeiden und eine sichere Auswerteeinrichtung zu schaffen. Die Erfindung er- reicht dies dadurch, dass in Abhängigkeit vom An sprechen eines Empfängers oder einer Kombination von Empfängern nach einer durch ein erstes Zeit glied bestimmten Verzögerungszeit der Schaltzustand der Empfängerausgänge festgehalten wird und dass auch nach dem Abfallen aller am Signal beteiligten Empfänger dieser Zustand über ein zweites Zeit glied eine bestimmte Zeit individuell aufrechterhalten bleibt.
Durch die Kombination einer Schutzzeit mit einer Verlängerungszeit am Signalende wird die Re duzierung der Signalgeschwindigkeit vermieden. Die Schutzzeit kann nahezu so gross gewählt werden, wie die Mindestsignaldauer beträgt. Durch die an- schliessend folgende individuelle Signalverlängerung bleibt genügend Zeit für die Auswertung des Signals. Nach einer weiteren Ausgestaltung der erfindungs gemässen Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung ist die Verzögerungszeit am Signalbeginn kleiner als die Zeit der Signalverlängerung. Die Differenz beider Zeiten sollte grösser als die maximal zu erwartende Störimpulsdauer gewählt werden.
Dadurch kann er reicht werden, dass eine Signalverdopplung durch Sperrung der ,Signalempfänger durch Störimpulse während eines anstehenden Signals vermieden wird. Die Schutzzeit am Beginn eines Signals und die individuelle Signalverlängerung werden gemäss einem Ausführungsbeispiel durch jedem Empfangsausgang zugeordnete ODER- und UND-Schaltungen in Zu sammenarbeit mit zwei Zeitgliedern erreicht.
Dabei wirken beide Zeitglieder auf alle UND-Schaltungen ein und bestimmen darüber die Dauer der Aus gangssignale für die Auswertung. Über die Freigabe der UND-Schaltungen werden individuell die an gesteuerten ODER-Schaltungen über den Ausgang der nachgeschalteten UND-Schaltungen gefangen, so dass auch nach dem Abfall der Empfänger über die Verlängerungszeit die Ausgangssignale für die Aus wertung stehenbleiben. Die Einleitung einer Auswer tung kann von dem Ansprechen eines beliebigen Empfängers abhängig gemacht werden.
Die Zeit glieder können über eine von allen Empfängeraus gängen gesteuerte ODER-Schaltung beaufschlagt werden. Um auch hier eine erhöhte Sicherheit ein zuführen, kann die Ansteuerung der Zeitglieder über eine Codekontroll-Einrichtung nur beim Anstehen eines echten Signals eingeleitet werden. Die Zeiten der Zeitglieder sind nach einer Weiterbildung der Erfindung auf die maximale Ansprechzeit der Spei cherschaltmittel abgestimmt.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen bei spielsweise erläutert. Es zeigen: Fig.1 das Prinzipschaltbild einer erfindungsgemä- ssen Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung und Fig. 2 die Zeitverhältnisse bei der Auswertung eines echten und gestörten Signals.
In Fig. 1 ist die Mehrfrequenzcode-Empfangs- einrichtung schematisch dargestellt. Die mit Sprach schutzkreis ausgerüsteten Empfänger E1<B>...</B> En ge ben nur beim Anstehen einer echten Signal-Frequenz- Kombination ein Ausgangssignal ab. Je nach gewähl tem Code kann dabei nur einer der Empfänger oder stets eine Kombination von Empfängern Ausgangs signale abgeben.
Zur Überwachung dieser Ausgangs zustände ist eine ODER-Schaltung O oder eine auf den bestimmten Code ausgelegte Codekontroll-Ein- richtung K vorgesehen.
Nur wenn. diese über- wachungseinrichtung am Ausgang T die Signalbedin gung anzeigt, dann wird die Auswertung eingeleitet. Die Ausgangssignale der am Signal beteiligten Emp fänger stehen am Eingang der nachgeschalteten ODER-Schaltungen <I>01</I><B>...</B> 0n und:
über deren Aus gänge auch an einem Eingang der UND-Schaltungen U1 <I>...</I> Un. Über die beiden Zeitglieder Z1 und Z2 wird nun die Schutzzeit und Verlängerungszeit erzeugt. Wie Fig. 2 erkennen lässt, gibt das Zeit glied Z1 nach einer Verzögerungszeit tp ein Aus gangssignal ab, wenn es vom Ausgangssignal T der ODER-Schaltung O oder der Codekontroll-Einrich- tung K beaufschlagt wird. Das nachgeschaltete Zeit glied Z2 spricht sofort an und gibt mit seinem Ausgangssignal B2 die Auswertung frei.
Das Signal B2 gelangt auf alle zweiten Eingänge der UND- Schaltungen U1 <B>...</B> Un und damit werden individuell die über die ODER-Schaltungen 01<I>...</I> 0n an gesteuerten UND-Schaltungen durchlässig. Die ent sprechend zugeordneten Speichermittel S1 ... Sn nehmen das Signal auf. Das Ausgangssignal <I>Al ...
An</I> wird individuell auf die zugeordnete ODER-Schaltung<B>01 ...</B> 0n rückgekoppelt, so dass das Signal auch dann noch ansteht, wenn die Emp fänger El<B>...</B> En kein Ausgangssignal mehr liefern. Die Abschaltung erfolgt über das Zeitglied Z2 um die Zeit tv verzögert.
Das Signal B2 wird abgeschal tet und damit fehlt die Koinzidenz für die am Signal beteiligten UND-Schaltungen U1<B>...</B> Un. Da über die Rückkopplungswege der Schaltzustand der Emp fänger nach der Verzögerungszeit tp gefangen wird, kann diese Schutzzeit praktisch gleich der kürzesten Signaldauer am Ausgang der Empfänger El<B>...</B><I>En</I> gewählt werden. Es muss nur sichergestellt werden, dass vor dem Abfall der Empfänger die Fangschal tung in Funktion getreten ist. Da die Schaltkreise elektronisch aufgebaut werden können, ist dies prak tisch mit dem Auftreten der Ausgangssignale B1 und B2 geschehen.
Die Verlängerungszeit tv ist so zu wählen, dass bei einem kürzesten Signal die Aus wertesignale A 1<B>...</B><I>An</I> so lange anstehen, dass die L7bernahme in die Speichermittel S1 <I>...</I> Sn sicher erfolgen kann. Die Zeit tv ist einmal auf die maximale Auswertezeit abzustimmen, während die Zeit tp auf etwas weniger als die Mindestsignalzeit eingestellt werden kann.
Wie Fig. 2 noch erkennen lässt, ist bei der Di mensionierung der Zeiten tp und tv noch die maxi male Störimpulsdauer zu berücksichtigen. Da die Empfänger Sprachschutzkreise aufweisen, tritt durch Störimpulse, die während eines Signals auftreten, eine entsprechende Unterbrechung der Empfangs kreise auf. Dies ist im zweiten Signal der Fig. 2 angedeutet. Diese Signalunterbrechungen werden von der überwachungseinrichtung O bzw. K am Ausgang T wiedergegeben.
Zu Beginn der Unterbrechung wird das Ausgangssignal B1 des Zeitgliedes Z1 sofort beendet und es beginnt die Verlängerungszeit tv im Zeitglied Z2 abzulaufen. Kommt innerhalb dieser Zeit der :Signalimpuls T wieder, dann erfolgt erneute Ansteuerung des Zeitgliedes Z2 über das Signal B1 des Zeitgliedes Z1. Daraus lässt sich ableiten, dass die Differenz tv <I>-</I> tp der Zeiten beider Zeitglieder die maximale Unterbrechnungszeit kennzeichnet,
die noch zu keiner doppelten Speicherung eines durch Unterbrechungen gestörten Signals führt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mehrfrequenzcode - Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern für ein Signalverfah ren, bei dem die Signale aus mindestens einer Fre quenz mehrerer Signalfrequenzgruppen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Ansprechen eines Empfängers (O) oder einer Kom bination von Empfängern (K) nach einer durch ein erstes Zeitglied (Z1) bestimmten Verzögerungszeit (tp) der Schaltzustand! der Empfängerausgänge <I>(El ...En)</I> festgehalten wird und dass auch nach dem Abfallen aller am ,Signal beteiligten Empfänger dieser Zustand über ein zweites Zeitglied (Z2) eine bestimmte Zeit (tv) individuell aufrechterhalten bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verzögerungszeit (tp) am Si gnalbeginn kleiner als die Zeit (tv) der Signalver längerung ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalt- zustand der Empfängerausgänge über jeweils zu geordnete ODER- und UND-Schaltungen (O1 ...0n, <I>U1</I><B>...</B> Un) festgehalten wird (Fig.1). 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitglieder (Z1, Z2) auf alle UND-Schaltungen (U1 <B>...</B> Un) einwirken und die Dauer des Ausgangssignals<B>(Al ...</B><I>An)</I> be stimmen. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgänge<B>(Al ...</B><I>An)</I> der UND-Schaltungen (U1 <I>...</I> Un) auf getrennte Ein gänge der zugeordneten ODER-Schaltungen (O1<B>...</B> 0n) zurückgekoppelt sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Ansteuerung der Zeitglieder (Z1, Z2) über eine von allen Empfängerausgängen gesteuerte ODER-@Schaltung (O) erfolgt. 6.Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung der Zeitglieder (Z1, Z2) über eine Codekontrolleinrichtung (K) nur beim Anstehen einer echten Signalkombination er folgt. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit (tv) des Zeitgliedes (Z2) auf die maximale Ansprechzeit der an die Ausgänge (A 1<B>...</B><I>An)</I> angeschalteten Speichermittel abgestimmt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH907863A CH414763A (de) | 1963-07-19 | 1963-07-19 | Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern |
| CH415664A CH474922A (de) | 1963-04-06 | 1964-04-02 | Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH907863A CH414763A (de) | 1963-07-19 | 1963-07-19 | Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH414763A true CH414763A (de) | 1966-06-15 |
Family
ID=4348105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH907863A CH414763A (de) | 1963-04-06 | 1963-07-19 | Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH414763A (de) |
-
1963
- 1963-07-19 CH CH907863A patent/CH414763A/de unknown
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