CH474922A - Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern - Google Patents

Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern

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Publication number
CH474922A
CH474922A CH415664A CH415664A CH474922A CH 474922 A CH474922 A CH 474922A CH 415664 A CH415664 A CH 415664A CH 415664 A CH415664 A CH 415664A CH 474922 A CH474922 A CH 474922A
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CH
Switzerland
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signal
time
receiving device
circuit
evaluation
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Application number
CH415664A
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English (en)
Inventor
Beyerle Ernst
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/444Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
    • H04Q1/46Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies comprising means for distinguishing between a signalling current of predetermined frequency and a complex current containing that frequency, e.g. speech current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description


      Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung    mit sprachgeschützten Empfängern    Das Hauptpatent betrifft eine     Mehrfrequenz-Code-          Empfangseinrichtung    mit sprachgeschützten,     Empfän-          gern        für    ein     Signalverfahren,    bei dem die     Signale    aus  mindestens einer Frequenz mehrerer     Signalfrequenz-          gruppen    gebildet sind,

   und bei der in Abhängigkeit  vom Ansprechen eines Empfängers oder einer Kom  bination von Empfängern .nach einer     durch    ein erstes       Zeitglied    bestimmten Verzögerungszeit der Schaltzu  stand der Empfängerausgänge     festgehalten    wird und  auch nach dem Abfallen aller am Signal     beteiligten     Empfänger dieser Zustand über ein zweites     Zeitglied     eine bestimmte Zeit     individuell    aufrechterhalten bleibt.

    Wie     bereits    in der Beschreibungseinleitung des Haupt  patentes ausgeführt, werden derartige Empfangseinrich  tungen durch Sprache kurzzeitig     angestossen    oder durch  Störspannungen während eines     Signals    kurzzeitig ge  sperrt.  



  Das Hauptpatent erhöht die     Auswe:rtesicher'heit    bei  Empfangseinrichtungen mit sprachgeschützten Empfän  gern     durch:    die Verwendung der beiden     Zeitglieder.    Das  erste     Zeitglied    setzt eine     Signal-Mindestdauer    voraus,  und das zweite Zeitglied     bringt    wieder die entsprechende       Signalverlängerung.     



  Wählt man die. Verzögerungszeit des zweiten Zeit  gliedes     grösser    als die Verzögerungszeit des ersten Zeit  gliedes,     dann        erhält    man     ausserdem    .einen Schutz gegen       Si        gnaTuniterbrechungen        während        eines        Signals.    Die zu  lässige     Unterbrechungszeit    ist durch die     Differenz    beider  Verzögerungszeiten gegeiten.

   Will man verhältnismässig  grosse     Unterbrechungszeiten    überbrücken, dann russ  man bei vorgegebener Verzögerungszeit des ersten Zeit  gliedes eine sehr grosse     Verzögerungszeit    für das zweite  Zeitglied wählen. Dies hat jedoch den Nachteil, dass  die zweite     Verzögerungszeit    in den Bereich der normalen       Signalpausenzeit    kommt.  



  Um nun keine Reduzierung der Signalgeschwindig  keit einführen zu müssen, isst die     Me'hrfrequenz-Code-          Empfangseisnrcic'htung    gemäss dieser Erfindung dadurch    gekennzeichnet, dass die     Anschadtung    von Auswerte  organen beim Arbeitszustand des ersten Zeitgliedes     ein-          geleitet    wird und     :dass    die Abschaltung durch eine aus  der logischen     Verknüpfung    der Arbeitszustände beider  Zeitglieder abgeleitetes Signal erfolgt, welches im Zeit  punkt der     Abschaltung    vom Ausgangszustand des ersten       Zeitgliedes    unabhängig ist.  



  Auf     diese    Weise wird die Schutzzeit am Signal  anfang beibehalten, aber die zulässige Unterbrechungs  zeit durch die Verzögerungszeit des zweiten     Zeitgliedes          allein    bestimmt. Sie kann damit     praktisch,    auf die  kleinste     Signülpausenzeit    ausgedehnt werden, ohne dass  dadurch die     Signalgeschwindigkeit        reduziert    werden  russ.

   Die     Anschal@tung    der Zeitglieder wird dabei zweck  mässig so getroffen, dass die beiden     Zeitglieder    von  einer     Coideko!ntrol!leinric'h:tung        parallel    angesteuert wer  den und     sdass    von dem ersten     Mitglied    nach, einer be  stimmten Zeit ein     Ausgangssignal-    abgegeben wird, wäh  rend von dem zweiten Zeitglied     nach    dem Ende des  Ausgangssignals noch eine     bestimmte    Zeit das Aus  gangssignal geliefert wird.

   Die     Weiterführung        erfolgt     vorteilhaft so, dass das Ausgangssignal des ersten Zeit  gliedes einem Eingang einer     ODER-Schaltung    und das  Ausgangssignal des zweiten Zeitgliedes einem Eingang  einer     UND-Schaltung        zugefü'hrit    werden, und dass der  das     Auswertesignal    liefernde Ausgang der     ODER-          Schaltung    mit dem zweiten Eingang der     UND-Schaltung     und der Ausgang der     UND-Schaltung    mit dem zweiten  Eingang der     ODER-Schaltung    verbunden sind.

   Die       Verzögerungszeit    des zweiten     Zeitgliedes    - wird zweck  mässig so gewählt, dass sie grösser isst als .die maximal  zu erwartende Zeit der     Zeiehensunterbrechung,    aber       kleiner    als die     minimale        Signalpausenzeiit.    Um die Be  einflussung der Auswertung nach der     Schutzzeit    zu  Signalbeginn zu vermeiden, sieht eine Weiterbildung der       Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung    vor,

   dass in  der Auswertezeit die Einwirkung der Empfängerausgänge  auf die     Auswerteeinrichtungen        unterbunden        wird.    Dies  erfolgt     zweckmässigerweise    dadurch,, dass die Empfänger-           ausgangssignale    auf die     Auswerteeinrichtungen    über     eine     durch diese     gebildete        Mehrfach-Torschaltung        ,geführt     werden, und dass diese     Torschaltung    über das     Auswerte-          signal        gesperrt    wird.

   Die     Signalüberwachung        bei    ge  störtem     Signal        erfordert    dabei, dass die     Codekontroll-          einrichtungbeim        Auftreten    des     Auswertesignals        in.    eine  einfache ODER     Schaltung    mit     mehreren    auf die     Anzahl     der Empfänger     angepa'ssten    Eingängen     umgeschalt    wird.  



  Die     Erfindung        wird        anhand    der Zeichnungen bei  spielsweise näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 das     Prinzipschaltbild    einer     Mehrfrequenz-          Code-Einrichtung    nach der     Erfindung    ohne     Darstellung     der     Empfänger,          Fig.    2 die     Zeitverhältnisse    und,

   die     verschiedenen          Signale    bei der     Auswertung    eines     ungestörten    und ge  störten     Signals.     



  In     Fig.    1     ist    die     Auswerteeinrichtung    der     Mehr-          frequenz-Code-Empfangseinrichtung        dargestellt.    Die mit       Sprachsch,ij#,tzkresien        ausgerüsteten    Empfänger geben  nur beim     Anstehen    reiner     Signalfrequenzen    oder Signal  frequenzkombinationen     Signale    auf     ihre        Ausgangsleitun-          gen    El<B>...</B> En.

   Je nach gewähltem Code kann dabei  nur einer der     Empfänger    oder     stets    eine Kombination  von Empfängern     beteiligt    sein. Die     Signalüberwachung     übernimmt die     Codekontrofeinrichtung    C.

   Die Ein  gangssignale El<B>...</B> En stehen über die     ODER-Schal-          tungen   <B>01 ...</B>     0n    an den     Eingängen        der        UND-Schaltun-          gen    UI<B>...</B>     Un.    Solange über den Zeitkreisen mit den       Zeitgliedern        Z1    und Z2 noch     kehl        Auswer!teslgnal    B       erscheint,    wirken diese Signale     ,

  nicht        auf    die     Aus-          werteschal'tmittel    A1<B>...</B> An ein. Dieser Vorgang wird  über die     Verzögerungszeit        tp    des     Zeitgliedes        Z1    ein  geleitet.

   Erst wenn das     Signal    D     der        Codekontroll-          einrichtung    C     mindestens    die Zeit     tp        ansteht,    gibt das       Zeitglied        Z1    das     Ausgangssignal        X1    ab. (Diese Zeit  verhältnisse können der     Fig.    2     entnommen    werden.)  Obwohl das     Zeitglied    Z2 bereits ein     Ausgangssignal     X2 liefert, wird doch .die Auswertung noch nicht ein  geleitet.

   Das     Ausgangssignal    X2 wird durch die UND  Schaltung U     bis    zum     Auftreten    des     Ausganbsignales     X1 gesperrt. Erst wenn das     Ausgangssignal-        X1    auf  tritt, wird über     das        Auswertesignal    B     die        Auswertung     des     anstehenden        Signals    freigegeben.

   Die     UND-Schal-          tungen        U1   <B>...</B>     Un    werden     angesteuert,        und    die Aus  werteschaltmittel A1<B>...</B> An sprechen an.

       Gleichzeitig     werden über die Rückkopplungswege zu den     ODER-          Schaf'tungen   <B>01 ...</B>     On    die     Signahustände    der     Eingänge     E1<B>...</B>     Nn        aufrechterhalten.        In,    nicht dargestellter Weise  kann die Beeinflussung     von,der        Empfängerseite        zu.    dieser  Zeit vermieden werden, wenn.

   die Eingänge E1<B>...</B> En  über eine     Mehrfach-Torsdhaltung        auf    die     Auswerte-          einrichtungen        geführt    werden und, diese     Torschaltung     durch das     Auswertesignal    B     gesperrt        wird.    Liefert die       Codekontrolleinrichtung    C kein Signal D mehr,

   dann  wird über das Zeitglied     Z1    das     Ausgangssignal        X1     sofort und über     das    Zeitglied Z2 das     Ausgangssignal     X2 um die Zeit     tv        verzögert    abgeschaltet. Der Rück  kopplungsweg vom Ausgang der     ODER-Schaltung    0  zum Eingang der     UND-Schaltung    U     stehlt    dabei     sicher,     dass bis zur     Beendibgng    des     Ausgangssignals    X2 der  Auswertevorgang (Signal B)     bestellen    bleibt.

   Ist das  Signal X2 beendet, dann werden über die     UND-Schal-          tungen        U,        U1        ...        Ur        alle     unter  brochen, und die     Empfangseinrichtung        stellt    zur Auf  nahme eines neuen     Signals        bereit.       In dem     rechten    Teil der     Fig.    2     sind    die     Verhältnisse          beim:

      Empfang eines     gestörten    Signals     dargestellt.    Zu       Signalbeginn    sind .die     Verhältnisse    wie     bereits    be  schrieben.

   Weist das Signal D der     Codekontrollein-          richtunig    C     eine        Unterbrechung    auf,     .dann        wird    diese  von dem     Zeitglied    Z1     miterfasst    und um die     Zeit        tp          verlängert.    Kommt das Signal D jedoch vor :

  dem Ab  lauf der Zeit     tv    des     Zeitgliedes    Z2     wieder,    dann sind die       Signale    Y und B nicht     unterbrochen.        Daraus        lässlt    sich  klar erkennen, dass die Zeit     -der    zulässigen     Unter-          brechungdurch    die     Zeit        tv    des zweiten     Zeitgliedes    be  stimmt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrfrequenz - Code - Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern nach dem Patentan- spruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschaltung von Auswerteorgan; (Al . . .
    An, U1<B>...</B> Un) beim Arbeitszustand (X1) des ersten Zeit gliedes (Z1) eingeleitet wird und dass die Abschaltung durch ein aus der logischen Verknüpfung (O, U) der Arbeitszustände (X1, X2) beider Zeitglieder (Z1, Z2) abgeleitetes Signal erfolgt, welches im Zeitpunkt der Abschaltung vom Ausgangszustand (X1) .des ersten Zeitgliedes (Z1)
    unabhängig ist UNTERANSPRÜCHE 1. Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zeitgliieder (Z1, Z2) von einer dien Signalzustand der Empfänger kennzeichnenden Einrichtung (C), im fol gendenRTI ID="0002.0229" WI="37" HE="4" LX="1273" LY="1425"> Codekontrolleinrichtung genannt,
    parallel ange steuert werden und dass von dem ersten Zeitghted nach einer bestimmten Zeit (tp) ein Ausgangss.ignäl (X1) ab gegeben, wird, während von dem zweiten Zeitglied (Z2) nach dem Ende des Ausgangssignals (Xl),noch eine be stimmte Zeit (tv) das Ausgangssignal (X2) geliefert wind. 2.
    Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung nach Unberanspruch 1, dadurch -gekennzeichnet, dass das Ausgangssignal (X1) des ersten Zeitgliedes einem Ein gang einer ODER-Schältung (O) und das Ausgangs signal (X2) des zweiten Zeitgliedes einem Eingang einer UND-Schaltung (U) zugeführt wird,
    und dass der das Auswertesignal (B) -liefernde Ausgang der ODER-Scha4- tu:ng (O) mit d en zweiten Eingang der UND-Schaltung, (U) und der Ausgang der UND-Schaltung (U) mit dem zweiten Eingang der ODER-Schaltung (O) verbunden sind.
    3. Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung nach Unteranspruch; 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei vor gegebener minimaler Signaltpausenzeitt .die Abfallzeit (tv) des zweiten (Z2) kleiner als diese Signal- pausenzeit gewählt ist.
    4. Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung nach Unteranspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Auswertezeit (B) die Einwirkung der Empfängeraus gänge (El<B>...</B> En) auf die Auswerteeinrichtungen (01<B>...</B> 0n, U1<B>...</B> Un, A1<B>...</B> An) unterbunden wird.
    5. Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Emp- fängerausgangssignaf'e (El<B>...</B> En) auf die Auswerte- einriehtungen (O1<B>...</B> 0n, U1 <B>...</B> Un, A1<B>...</B> An) über eine durch diese gebildete Mehrfachtorschalttung ge- führt werden,
    und dass diese Torschaltung über das Auswertesignal (B) gesperrt wird. 6. Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung nach Unteranspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Codekontroheinrichtung (C) beim Auftreten des Auswerftesignals (B)
    in eine einfache mit mehreren auf die Anzahl! der Empfänger angepassten Eingänge umgeschaltet wird.
CH415664A 1963-04-06 1964-04-02 Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern CH474922A (de)

Applications Claiming Priority (3)

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DEST20480A DE1214276B (de) 1963-04-06 1963-04-06 Schaltungsanordnung zum Auswerten von Kombinationssignalen
CH907863A CH414763A (de) 1963-07-19 1963-07-19 Mehrfrequenzcode-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern
DEST21410A DE1203319B (de) 1963-04-06 1963-12-04 Schaltungsanordnung fuer die Wahlaufnahme-einrichtungen einer Fernsprechvermittlungsanlage

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CH415664A CH474922A (de) 1963-04-06 1964-04-02 Mehrfrequenz-Code-Empfangseinrichtung mit sprachgeschützten Empfängern

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7108440B1 (en) 1999-10-08 2006-09-19 The Procter & Gamble Company Applicator for distributing a substance onto a target surface

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7108440B1 (en) 1999-10-08 2006-09-19 The Procter & Gamble Company Applicator for distributing a substance onto a target surface

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