CH414965A - Steppdecke - Google Patents

Steppdecke

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Publication number
CH414965A
CH414965A CH1354962A CH1354962A CH414965A CH 414965 A CH414965 A CH 414965A CH 1354962 A CH1354962 A CH 1354962A CH 1354962 A CH1354962 A CH 1354962A CH 414965 A CH414965 A CH 414965A
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CH
Switzerland
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adhesive
layers
filler
another
quilt
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Application number
CH1354962A
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English (en)
Inventor
Kremers Werner
Original Assignee
Kremers Gmbh Geb
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Application filed by Kremers Gmbh Geb filed Critical Kremers Gmbh Geb
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/02Bed linen; Blankets; Counterpanes
    • A47G9/0207Blankets; Duvets

Landscapes

  • Bedding Items (AREA)
  • Manufacturing Of Multi-Layer Textile Fabrics (AREA)

Description


  Steppdecke    Steppdecken, worunter im Rahmen der     Erfindung     auch     ähnlich    aufgebaute Gebilde, die als Oberbetten,  Unterbetten, Kissen., Tagesdecken u.     dgl.        Verwen-          dung    finden,     verstanden    werden, sind in verschiede  nen Ausführungsformen bekannt. In ihrem einfach  sten Aufbau bestehen solche Steppdecken aus einem  Oberstoff und einem Unterstoff, zwischen denen eine  Schicht eines lockeren Füllstoffes, z.

   B. ein Wollvlies  liegt, wobei die Decken in gewissen Abständen mit  Steppnähten versehen sind, durch welche der Ober  stoff und der Unterstoff durch die     Füllstoffschicht     hindurch derart miteinander verbunden sind, dass die  Decken     cn    den Nahtstellen fast nur :die Dicke des  Oberstoffes und Unterstoffes     besitzen.    Diese Naht  stellen ergeben daher eine merkbare Verringerung  der Wärmehaltung.  



  Zur Verbesserung von Steppdecken mit     Federfül-          lun6    hat man vorgeschlagen, zwei Steppdecken, die je  einen Oberstoff und einen     Unterstoff        besitzen,    die  durch die     Federfüllung    hindurch mittels Längs- und       Quersteppnähten    miteinander in der vorgenannten  Weise verbunden sind, so     aufeinanderzulegen,        dass     die     Längs-    und     Quersteppnähte    der beiden Decken  gegeneinander versetzt sind, und die beiden Decken  dann an ihren Rändern miteinander zu verbinden.

    Eine solche Anordnung ist jedoch sehr teuer und im  übrigen in bezug auf die     Wärmehaltung    keinesfalls  optimal. Das gilt auch für eine ähnliche Ausfüh  rungsform, bei der ein     beispielsweise    aus einem     lok-          keren    Wollvlies oder     Kunststoffas:ervlies    bestehender  Füllstoff in zwei     Schichten    angeordnet ist und beide  Schichten durch eine     Trennzwischenlage    aus einem  lockeren Gewebe o. dgl. miteinander verbunden sind.  



  Es ist weiterhin eine Steppdecke bekannt, bei der  die Füllung aus zwei     Schichten    eines in sich zusam  menhängenden lockeren Füllstoffes, z. B. Vlies aus    Wolle oder     Kunstfasermaterial    besteht, wobei der  Oberstoff nur an der     oberen;    dieser     Füllstoffschichten,     und zwar     unmittelbar    mittels Fäden der Stoffnähte  des Oberstoffes befestigt ist, während     :der    Unterstoff  nur an der unteren dieser     Füllstoffschichten,    und  zwar unmittelbar mittels Fäden der Steppnähte des  Unterstoffes     befestigt    sind.  



  Durch diese     Massnahmen        erzwingt    man, dass die       Fasern    der beiden     Füllstoffschichten        ineinandergrei-          fen,    so     dass    die     Schichten,    einander     an        einer    gegensei  tigen Verschiebung hindern. Dieser Effekt ist auch  für .die Wärmehaltung wesentlich. Auf     .diese    Weise  ergibt sich eine ununterbrochene, praktisch     gleich-          mässig    gute Lage der Füllung. Nichtsdestoweniger ist  auch diese Ausführungsform nicht frei von Nachtei  len.

   Tatsächlich bilden sich     nämlich    in der Berüh  rungsfläche der beiden Schichten erbsengrosse und  kleinere sowie grössere Zusammenballungen aus den  kurzen oder     abgebrochenen        Fasern    des     Füllstoffes,     die alsbald den angestrebten     Verankerungseffekt,     aber auch die damit verbundene Verbesserung der  Wärmehaltung illusorisch machen.

   Schon bei norma  lem Gebrauch tritt dieser Mangel ein:, er zeigt     sich     jedoch insbesondere, wenn Steppdecken: des letztbe  schriebenen     Aufbaus    der chemischen Reinigung un  terworfen werden, was vor allem bei     Krankenhäusern     u.     dgl.    häufiger erforderlich ist. - Die Erfindung hat  sich die Aufgabe gestellt, diesen Mangel     zu    vermei  den.  



  Die     Erfindung    betrifft eine Steppdecke mit einem  Oberstoff, einem Unterstoff und     dazwischenliegender     Füllung aus zwei Schichten eines in sich zusammen  hängenden lockeren     Füllstoffes,    z. B.     eines        Vlies    aus  Wolle, Kunstfasern oder Mischungen. derselben, bei  der die obere dieser     Füllstoffschichten,    z. B. mittels       Steppnähten.,    nur     an    dem     Oberstoff,    die untere nur           an    dem Unterstoff befestigt ist.

   Das Neue     der        Erfin,     dang besteht darin, dass die     inneren        Oberflächen        der     in der     fertigen    Steppdecke     aufeinanderliegenden          Füllstoffschichten    mittels Kleber     befestigt    sind.

   Eine       bevorzugte        Ausführungsform    ist dabei dadurch ge  kennzeichnet, dass die     inneren    Oberflächen der       aufeinanderliegenden        Füllstoffschichten        mittels        Kle-          ber    in sich     verfestigt    und,     im    übrigen lose     aufeinan-          dergelegt    sind.

   Es besteht aber auch     die        Möglichkeit,     die in sich     verfestigten        Oberflächen        ausserdem    mit  tels     Kleber    miteinander zu     vereinigen.     



  Jedenfalls empfiehlt     ,es    sich, bei den     erfindungs-          gemässen    Steppdecken den Kleber in so geringer       Menge    auf die     inneren    Oberflächen der Füllstoff  schichten aufzubringen, bevorzugt aufzusprühen,     dass     die     Vliesstruktur    der Füllung sich nicht wesentlich       verändert,    das heisst, dass     praktisch    nur an den     Kon-          taktstellen.der    Fasern dieser Oberflächen oder Ober  flächenschichten.

   untereinander eine     Verklebung    er  folgen soll, was beispielsweise dann leicht erreichbar  ist, wenn     ein    Kleber mit hinreichend niedriger Visko  sität aufgesprüht wird, denn in diesem Falle bedingen  die     Oberflächenkräfte    des aufgesprühten Klebers,  dass dieser sich insbesondere     an,    den     Kontaktstellen          der        Fasern    ansammelt.  



  Es     können,    verschiedene Kleber Verwendung fin  den.     Bewährt    haben sich     katalytisch    härtende Kunst  harzkleber. Man kann aber auch mit Lösungsmittel       klebern    arbeiten oder     sogenannte        Mehrkomponen-          tenkleber        oder        dergleichen    verwenden. Unschwer       trifft    man dabei die Auswahl aus den auf dem Markt  vorhandenen     Klebern    so,     dass    diese auch reinigungs  beständig in bezug auf chemische Reinigung oder  Waschvorgänge sind.  



  Die durch     Ausführungsbeispiele    der Erfindung  erreichten     Vorteile    sind vor allem darin zu sehen,  dass bei den Steppdecken aus zwei Schichten zwar  die     inneren    Oberflächen der beiden Schichten mit  ihrem Fasermaterial     ineinandergreifen    und ineinan  der     verankert    sind,     nachteilige        Wollknäuelbildungen     infolge der beschriebenen Verwendung des     Klebers     jedoch nicht mehr auftreten,

   so     dass    sich die Decke  auch bei langem Gebrauch und mehrfacher chemi  scher     Reinigung    durch grosse und gleichmässige       Wärmehaltung    auszeichnet.  



  Im folgenden wird die Erfindung     anhand    einer  lediglich ein     Ausführungsbeispiel    darstellenden Zeich  nung ausführlicher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen     Querschnitt    durch     eine        erfindungsge-          mässe    Steppdecke,

         Fig.    2 in gegenüber der     Fig.    1     starker        Vergrösse-          rung        der.    Ausschnitt A aus dem Gegenstand nach       Fig.    1     und          Fig.    3 im Ausschnitt eine Aufsicht auf die innere       Oberfläche    der     Füllstoffschicht        einer        erfindungsge-          mässer.    Steppdecke.  



  Die in den Figuren     dargestellte        Steppdecke    S be  steht in     ihrem        grundsätzlichen    Aufbau aus     eine.,     Oberstoff 1, einem Unterstoff 2 und der dazwischen  liegenden     Füllung    aus     zwei    Schichten 3, 4. Diese Fül-         lung    besteht aus einem in sich     zusammenhängenden     Füllstoff, zumeist aus einem Fasermaterial, welches  man auch als Vlies bezeichnen kann.

   Die obere die  ser     Füllstoffschichten    3 ist mittels der     Steppnähte    5  nur an dem Oberstoff 1, die untere 4 ebenfalls     mittels     Steppnähte 6 nur an dem Unterstoff 2 befestigt. Die  inneren Oberflächen oder Oberflächenschichten 7, 8       der    in der     fertigen    Steppdecke     aufeinanderliegenden     beiden     Füllstoffschichten    3, 4 sind     mittels    Kleber       verfestigt.    Dabei     besteht    die in den Figuren im ein  zelnen nicht     erkennbare    Alternative, die inneren       Oberflächen    7,

   8     .der        aufeinanderliegenden    Füllstoff  schichten 3, 4 mittels Kleber in sich zu verfestigen  und im übrigen lose aufeinander zu legen oder sie  auch     zugleich        mittels    Kleber noch miteinander zu       vereinigen.    Jedenfalls     erreicht    man eine wirksame       Verankerung    der     Oberflächenschichten    7, 8 dieser       Füllstoffschichten    3, 4 miteinander.

   In     Fig.    3 ist     an-          gedeutet,    dass zweckmässig der Kleber in so geringer  Menge aufgebracht wird, dass die     Vliesstruktur    sich  nicht     wesentlich        verändert.    Dann sind praktisch nur  !die     Kontaktstellern        und        überkreuzungsstellen    der       Fasern    9 der     Füllstoffschichten    3, 4     miteinander    ver  klebt, was     .durch    die     Klebstoffansammlung    bei 10  angedeutet ist.

   Arbeitet man mit einem Kleber, der  sich     aufsprühen    lässt, so kann man     umschwer    die Vis  kosität des Klebers so einstellen, dass dieser Effekt  erreicht wird. Beim Aufsprühen tritt der weitere Vor  teil     ein-,    dass die     Kleberkonzentration    von der Ober  flächenschicht in das     Innere    der Füllung hinein ab  nimmt, so dass ein allmählicher     Übergang    in das un  behandelte     Fasermaterial        stattfindet.        Jedenfalls    sind  die     Füllstoffschichten    3, 4     miteinander    wirksam  verankert,

   ohne     dass    sich zwischen den Schichten       Wollzusammenballungen    aus dem Fasermaterial bei  langer Benutzung oder chemischer Reinigung bilden       können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steppdecke mit einem Oberstoff, einem Unter stoff und dazwischenliegender Füllung aus zwei Schichten eines in sich zusammenhängenden lockeren Füllstoffes, bei der die obere dieser Füllstoffschichten nur an dem Oberstoff, die untere nur an. dem Unter stoff befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Oberflächen der in der Steppdecke aufeinan- derliegenden Füllstoffschichten mittels Kleber verfe stigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Steppdecke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die inneren Oberflächen der aufeinanderliegenden Füllstoffschichten mittels Kle ber in sich verfestigt und im übrigen lose aufeinan dergelegt sind. 2. Steppdecke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die inneren Oberflächen der aufeinand'erliegenden Füllstoffschichten mittels Kle ber in sich verfestigt und ausserdem mittels Kleber miteinander vereinigt sind. 3.
    Steppdecke nach Patentanspruch und den Un- teransprüchen 1 und, 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber in so geringer Menge auf die inneren Oberflächen der Füllstoffschichten aufgebracht, be vorzugt aufgesprüht ist, dass die Vliesstruktur nicht wesentlich verändert ist. 4. Steppdecke nach Patentanspruch und den Un- teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber ein z.
    B. katalytisch härtender Kunstharz kleber ist. 5. Steppdecke nach Patenanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Füllstoffschichten mittels Steppnähten an den Stoffen befestigt sind.
CH1354962A 1961-12-15 1962-11-19 Steppdecke CH414965A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0064792A3 (de) * 1981-05-13 1983-08-24 Willy Poppe Isolierender Textilartikel
WO1987001020A1 (fr) * 1985-08-24 1987-02-26 Knut Jaeger Marketing & Production Big Pack Gmbh Coutil de literie pour rembourrage isolant

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EP0064792A3 (de) * 1981-05-13 1983-08-24 Willy Poppe Isolierender Textilartikel
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