CH414965A - Steppdecke - Google Patents
SteppdeckeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G9/00—Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
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- A47G9/0207—Blankets; Duvets
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Description
Steppdecke Steppdecken, worunter im Rahmen der Erfindung auch ähnlich aufgebaute Gebilde, die als Oberbetten, Unterbetten, Kissen., Tagesdecken u. dgl. Verwen- dung finden, verstanden werden, sind in verschiede nen Ausführungsformen bekannt. In ihrem einfach sten Aufbau bestehen solche Steppdecken aus einem Oberstoff und einem Unterstoff, zwischen denen eine Schicht eines lockeren Füllstoffes, z.
B. ein Wollvlies liegt, wobei die Decken in gewissen Abständen mit Steppnähten versehen sind, durch welche der Ober stoff und der Unterstoff durch die Füllstoffschicht hindurch derart miteinander verbunden sind, dass die Decken cn den Nahtstellen fast nur :die Dicke des Oberstoffes und Unterstoffes besitzen. Diese Naht stellen ergeben daher eine merkbare Verringerung der Wärmehaltung.
Zur Verbesserung von Steppdecken mit Federfül- lun6 hat man vorgeschlagen, zwei Steppdecken, die je einen Oberstoff und einen Unterstoff besitzen, die durch die Federfüllung hindurch mittels Längs- und Quersteppnähten miteinander in der vorgenannten Weise verbunden sind, so aufeinanderzulegen, dass die Längs- und Quersteppnähte der beiden Decken gegeneinander versetzt sind, und die beiden Decken dann an ihren Rändern miteinander zu verbinden.
Eine solche Anordnung ist jedoch sehr teuer und im übrigen in bezug auf die Wärmehaltung keinesfalls optimal. Das gilt auch für eine ähnliche Ausfüh rungsform, bei der ein beispielsweise aus einem lok- keren Wollvlies oder Kunststoffas:ervlies bestehender Füllstoff in zwei Schichten angeordnet ist und beide Schichten durch eine Trennzwischenlage aus einem lockeren Gewebe o. dgl. miteinander verbunden sind.
Es ist weiterhin eine Steppdecke bekannt, bei der die Füllung aus zwei Schichten eines in sich zusam menhängenden lockeren Füllstoffes, z. B. Vlies aus Wolle oder Kunstfasermaterial besteht, wobei der Oberstoff nur an der oberen; dieser Füllstoffschichten, und zwar unmittelbar mittels Fäden der Stoffnähte des Oberstoffes befestigt ist, während :der Unterstoff nur an der unteren dieser Füllstoffschichten, und zwar unmittelbar mittels Fäden der Steppnähte des Unterstoffes befestigt sind.
Durch diese Massnahmen erzwingt man, dass die Fasern der beiden Füllstoffschichten ineinandergrei- fen, so dass die Schichten, einander an einer gegensei tigen Verschiebung hindern. Dieser Effekt ist auch für .die Wärmehaltung wesentlich. Auf .diese Weise ergibt sich eine ununterbrochene, praktisch gleich- mässig gute Lage der Füllung. Nichtsdestoweniger ist auch diese Ausführungsform nicht frei von Nachtei len.
Tatsächlich bilden sich nämlich in der Berüh rungsfläche der beiden Schichten erbsengrosse und kleinere sowie grössere Zusammenballungen aus den kurzen oder abgebrochenen Fasern des Füllstoffes, die alsbald den angestrebten Verankerungseffekt, aber auch die damit verbundene Verbesserung der Wärmehaltung illusorisch machen.
Schon bei norma lem Gebrauch tritt dieser Mangel ein:, er zeigt sich jedoch insbesondere, wenn Steppdecken: des letztbe schriebenen Aufbaus der chemischen Reinigung un terworfen werden, was vor allem bei Krankenhäusern u. dgl. häufiger erforderlich ist. - Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Mangel zu vermei den.
Die Erfindung betrifft eine Steppdecke mit einem Oberstoff, einem Unterstoff und dazwischenliegender Füllung aus zwei Schichten eines in sich zusammen hängenden lockeren Füllstoffes, z. B. eines Vlies aus Wolle, Kunstfasern oder Mischungen. derselben, bei der die obere dieser Füllstoffschichten, z. B. mittels Steppnähten., nur an dem Oberstoff, die untere nur an dem Unterstoff befestigt ist.
Das Neue der Erfin, dang besteht darin, dass die inneren Oberflächen der in der fertigen Steppdecke aufeinanderliegenden Füllstoffschichten mittels Kleber befestigt sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist dabei dadurch ge kennzeichnet, dass die inneren Oberflächen der aufeinanderliegenden Füllstoffschichten mittels Kle- ber in sich verfestigt und, im übrigen lose aufeinan- dergelegt sind.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, die in sich verfestigten Oberflächen ausserdem mit tels Kleber miteinander zu vereinigen.
Jedenfalls empfiehlt ,es sich, bei den erfindungs- gemässen Steppdecken den Kleber in so geringer Menge auf die inneren Oberflächen der Füllstoff schichten aufzubringen, bevorzugt aufzusprühen, dass die Vliesstruktur der Füllung sich nicht wesentlich verändert, das heisst, dass praktisch nur an den Kon- taktstellen.der Fasern dieser Oberflächen oder Ober flächenschichten.
untereinander eine Verklebung er folgen soll, was beispielsweise dann leicht erreichbar ist, wenn ein Kleber mit hinreichend niedriger Visko sität aufgesprüht wird, denn in diesem Falle bedingen die Oberflächenkräfte des aufgesprühten Klebers, dass dieser sich insbesondere an, den Kontaktstellen der Fasern ansammelt.
Es können, verschiedene Kleber Verwendung fin den. Bewährt haben sich katalytisch härtende Kunst harzkleber. Man kann aber auch mit Lösungsmittel klebern arbeiten oder sogenannte Mehrkomponen- tenkleber oder dergleichen verwenden. Unschwer trifft man dabei die Auswahl aus den auf dem Markt vorhandenen Klebern so, dass diese auch reinigungs beständig in bezug auf chemische Reinigung oder Waschvorgänge sind.
Die durch Ausführungsbeispiele der Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, dass bei den Steppdecken aus zwei Schichten zwar die inneren Oberflächen der beiden Schichten mit ihrem Fasermaterial ineinandergreifen und ineinan der verankert sind, nachteilige Wollknäuelbildungen infolge der beschriebenen Verwendung des Klebers jedoch nicht mehr auftreten,
so dass sich die Decke auch bei langem Gebrauch und mehrfacher chemi scher Reinigung durch grosse und gleichmässige Wärmehaltung auszeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich nung ausführlicher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsge- mässe Steppdecke,
Fig. 2 in gegenüber der Fig. 1 starker Vergrösse- rung der. Ausschnitt A aus dem Gegenstand nach Fig. 1 und Fig. 3 im Ausschnitt eine Aufsicht auf die innere Oberfläche der Füllstoffschicht einer erfindungsge- mässer. Steppdecke.
Die in den Figuren dargestellte Steppdecke S be steht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus eine., Oberstoff 1, einem Unterstoff 2 und der dazwischen liegenden Füllung aus zwei Schichten 3, 4. Diese Fül- lung besteht aus einem in sich zusammenhängenden Füllstoff, zumeist aus einem Fasermaterial, welches man auch als Vlies bezeichnen kann.
Die obere die ser Füllstoffschichten 3 ist mittels der Steppnähte 5 nur an dem Oberstoff 1, die untere 4 ebenfalls mittels Steppnähte 6 nur an dem Unterstoff 2 befestigt. Die inneren Oberflächen oder Oberflächenschichten 7, 8 der in der fertigen Steppdecke aufeinanderliegenden beiden Füllstoffschichten 3, 4 sind mittels Kleber verfestigt. Dabei besteht die in den Figuren im ein zelnen nicht erkennbare Alternative, die inneren Oberflächen 7,
8 .der aufeinanderliegenden Füllstoff schichten 3, 4 mittels Kleber in sich zu verfestigen und im übrigen lose aufeinander zu legen oder sie auch zugleich mittels Kleber noch miteinander zu vereinigen. Jedenfalls erreicht man eine wirksame Verankerung der Oberflächenschichten 7, 8 dieser Füllstoffschichten 3, 4 miteinander.
In Fig. 3 ist an- gedeutet, dass zweckmässig der Kleber in so geringer Menge aufgebracht wird, dass die Vliesstruktur sich nicht wesentlich verändert. Dann sind praktisch nur !die Kontaktstellern und überkreuzungsstellen der Fasern 9 der Füllstoffschichten 3, 4 miteinander ver klebt, was .durch die Klebstoffansammlung bei 10 angedeutet ist.
Arbeitet man mit einem Kleber, der sich aufsprühen lässt, so kann man umschwer die Vis kosität des Klebers so einstellen, dass dieser Effekt erreicht wird. Beim Aufsprühen tritt der weitere Vor teil ein-, dass die Kleberkonzentration von der Ober flächenschicht in das Innere der Füllung hinein ab nimmt, so dass ein allmählicher Übergang in das un behandelte Fasermaterial stattfindet. Jedenfalls sind die Füllstoffschichten 3, 4 miteinander wirksam verankert,
ohne dass sich zwischen den Schichten Wollzusammenballungen aus dem Fasermaterial bei langer Benutzung oder chemischer Reinigung bilden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Steppdecke mit einem Oberstoff, einem Unter stoff und dazwischenliegender Füllung aus zwei Schichten eines in sich zusammenhängenden lockeren Füllstoffes, bei der die obere dieser Füllstoffschichten nur an dem Oberstoff, die untere nur an. dem Unter stoff befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Oberflächen der in der Steppdecke aufeinan- derliegenden Füllstoffschichten mittels Kleber verfe stigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Steppdecke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die inneren Oberflächen der aufeinanderliegenden Füllstoffschichten mittels Kle ber in sich verfestigt und im übrigen lose aufeinan dergelegt sind. 2. Steppdecke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die inneren Oberflächen der aufeinand'erliegenden Füllstoffschichten mittels Kle ber in sich verfestigt und ausserdem mittels Kleber miteinander vereinigt sind. 3.Steppdecke nach Patentanspruch und den Un- teransprüchen 1 und, 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber in so geringer Menge auf die inneren Oberflächen der Füllstoffschichten aufgebracht, be vorzugt aufgesprüht ist, dass die Vliesstruktur nicht wesentlich verändert ist. 4. Steppdecke nach Patentanspruch und den Un- teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber ein z.B. katalytisch härtender Kunstharz kleber ist. 5. Steppdecke nach Patenanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Füllstoffschichten mittels Steppnähten an den Stoffen befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0045438 | 1961-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH414965A true CH414965A (de) | 1966-06-15 |
Family
ID=7223843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1354962A CH414965A (de) | 1961-12-15 | 1962-11-19 | Steppdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH414965A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0064792A3 (de) * | 1981-05-13 | 1983-08-24 | Willy Poppe | Isolierender Textilartikel |
| WO1987001020A1 (fr) * | 1985-08-24 | 1987-02-26 | Knut Jaeger Marketing & Production Big Pack Gmbh | Coutil de literie pour rembourrage isolant |
-
1962
- 1962-11-19 CH CH1354962A patent/CH414965A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0064792A3 (de) * | 1981-05-13 | 1983-08-24 | Willy Poppe | Isolierender Textilartikel |
| WO1987001020A1 (fr) * | 1985-08-24 | 1987-02-26 | Knut Jaeger Marketing & Production Big Pack Gmbh | Coutil de literie pour rembourrage isolant |
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