CH414984A - Tragvorrichtung für stückförmiges Material - Google Patents
Tragvorrichtung für stückförmiges MaterialInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
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Description
Tragvorrichtung für stückförmiges Material Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tragvor richtung für stückförmiges Material, z. B. zum Heben von Steinen und dergleichen. Zum Heben: von Stei nen hat man früher mit Haken versehene Ketten, Kettenzangen sowie Behälter verschiedener Art ver wendet.
Beim Ausheben von Steinen aus engen Rohrgrä ben ist es wegen Platzmangel oft sehr schwer, Ketten oder Hebezangen an den Steinen anzubringen. Es ist auch sehr schwer, die Steine manuell in feste Behälter zu legen, besonders wenn diese zentrisch belastet werden sollen, was beim Ausheben der Behälter aus engen Gräben von grosser Bedeutung ist.
Die Tragvorrichtung nach der Erfindung kann in erster Linie dazu dienen, das, Ausheben von Steinen aus engen Rohrgräben, Schächten und ähnlichen Vertiefungen im Boden zu erleichtern, aber sie kann sich auch sehr zum Verladen von grossen und damit schweren Steinen eignen.
Aus Sicherheitsgründen ist es beim Heben von hartem Material mit hohem spezifischen Gewicht un- zweckmässig und in den meisten Fällen verboten, Tragvorrichtungen zu verwenden, die aus Seil- oder Drahtseilnetzen bestehen. Der Grund. hierfür besteht hauptsächlich darin, dass das Traggut leicht einen Teil der Tragvorrichtung beschädigen kann, so dass deren Festigkeit stellenweise herabgesetzt wird, was wegen der Struktur des, Netzmaterials sehr schwer zu entdecken ist.
Die Tragvorrichtung nach der Erfindung ist da durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Ketten vorgesehen ist, die zur Bildung eines Beutels fest mit- einander verbunden sind, wobei eine endlose Kette den Rand des Beutels bildet und mehrere Ketten zur Bildung eines Kettennetzes, untereinander und mit der endlosen Kette fest verbunden sind, so dass der Ket- tenbeutel auf .einer fast ebenen und waagerechten Unterlage einen Kettenteppich bildet,
auf den das stückförmige Material ohne Heben aufgebracht wer den kann, während der Kettenbeutel das Material beim Heben umgreift und automatisch zentriert, wodurch ein unbeabsichtigtes Herausfallen des Mate rials aus dem Beutel verhindert wird.
Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung bildet die endlose Kette wenigstens an zwei einander gegenüberliegenden Teilen des Kettenbeutels: Schlau fen, welche nicht am Kettennetz befestigt sind, wobei die genannten Schlaufen Eingriffsorgane für ein Hebeorgan bilden, beispielsweise für einen Lastha ken.
Weiter kann der Beutel mit einer fest angebrach ten oder wegnehmbaren Stützvorrichtung versehen sein, welche dazu dient, die genannten Schlaufen in einem. gewissen Abstand voneinander zu halten, um die Einführung von Material zu erleichtern, wenn der Kettenbeutel hängt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Trag vorrichtung nach der Erfindung wird unten unter Hinweis auf die anliegende Zeichnung näher be schrieben.
Fig. List eine Draufsicht der Tragvorrichtung.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht der Trag- vorrichtung beim Heben von stückförmigem Mate rial.
Fig.3 zeigt eine perspektivische Ansicht des oberen Teils ,der Tragvorrichtung, wobei am Ketten beutel ein Stützorgan für dasi Auseinanderh.alten der Endteile des Beutels angebracht ist.
Mit 1 wird in den Figuren der Zeichnung die. endlose Kette bezeichnet, die .den Rand des Ketten- beutels und an. zwei Endpartien des Kettenbeutels Eingreiforgane für Form von Schlaufen 1', 1" für einen Lasthaken 2 oder ein anderes Hebeorgan bil det. An der endlosen Kette 1 sind mit ihren Enden fast parallel angeordnete Ketten 3, 3' befestigt.
Zwi schen diesen Ketten 3, 3' sind mit ihren Enden eine Anzahl von kurzen Ketten 4, 4' befestigt, so dass ein Kettennetz gebildet wird, das somit an der endlosen Kette 1 befestigt ist.
Wenn die Tragvorrichtung zum Heben von stück förmigem Material verwendet werden soll, beispiels weise Steine 5, 5', können diese auf den flach ausge breiteten Beutel gerollt werden. Darauf können .die Schlaufen 1', 1" des Beutels in den Lasthaken 2 ein gehängt werden. Beim Heben werden die Steine 5, 5' vom Kettenbeutel umfasst, so dass sie nicht heraus fallen können, wobei das Netz gleichzeitig zentrisch belastet wird, was das Ausheben des Kettenbeutels aus engen Gräben und Schächten erleichtert. Beim Ausladen der Steine aus dem Kettenbeutel kann die ser auf eine waagerechte Fläche herabgesenkt wer den, so dass die Steine herausgerollt werden können.
Es ist auch möglich, eine der Schlaufen 1', 1" des Kettenbeutels vom Lasthaken 2 abzunehmen und das Heben danach fortzusetzen, wodurch die Steine ohne manuelle Hilfe aus .dem Kettenbeutel entfernt werden können. Durch das Kettennetz 3, 3', 4, 4' wird die Belastung von den Steinen ziemlich gleichmässig auf die Kettenglieder der Tragvorrichtung verteilt; dies gilt besonders für die Glieder im Kettennetz. Dies bedeutet einen sehr guten Sicherheitsfaktor für die Tragvorrichtung. Wegen ihrer einfachen Konstruk tion kann: die Tragvorrichtung zu einem verhältnis mässig niedrigen Preis hergestellt werden.
Beim Laden von grösseren und damit schwereren Steinen brauchen diese nicht erst auf die Tragvor richtung hinaufgebracht zu werden. Der Kettenbeutel wird. einfach um einen grösseren Stein herumgelegt und mit einem Hebezeug angehoben. Der Stein wird beim Anheben des Beutels automatisch. in diesen hin eingeführt, indem die endlose Kette 1 am Rand .des Beutels zwischen dem Stein und seiner Unterlage hindurchgezogen wird.
Da die Tragvorrichtung nach der Erfindung nur aus Ketten hergestellt ist, wird die Gleichmässigkeit ihrer Festigkeit während beträchtlicher Zeit bewahrt, und eventuell entstandene Schäden können leicht entdeckt werden.
Die Tragvorrichtung kann mit einer Stützvorrich tung z. B. in Form von kreuzweise zusammengefüg- ten Stangen 6, 6' aus Stahl oder dergleichen versehen werden, welche an ihren nEden zu Haken 7, 7' aus geformt sind, in welche Endpartien oder Schlaufen l', 1" des Kettenbeutels eingreifen können.
Die Stangen 6, 6' sind zweckmässig an der Kreuzungs stelle mit einem fest angebrachten Haken 8 versehen, in ,den ein Hebeorgan, wie ein Lasthaken oder eine Öse eingeführt werden können. So wird es. ermög licht, dass Steine oder stückförmiges Material in die hängende Tragvorrichtung eingeführt werden kön nen. Die Stützvorrichtung kann auch am einen Ende des Beutels fest angeordnet sein, so dass die Stütz vorrichtung und der Beutel eine Einheit bilden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform be schränkt, sondern sie kann im Rahmen des Erfin dungsgedankens in mehrfacher Art variiert werden.
So kann die Tragvorrichtung, d. h. der Ketten beutel, nach Bedarf in verschiedenen Grössen herge stellt werden, wobei die Ketten entpsrechend dimen- sioniert werden. Auch können die Haken 7, 7' der Stützvorrichtung so ausgeformt sein, dass die End- teile des Beutels, d. h. die Schlaufen 1', 1", in die genannten Haken eingelegt werden können, wobei ,die genannten Endteile bei Belastung des Beutels in die Haken hineingleiten, so dass der belastete Beutel dabei automatisch in der Stützvorrichtung zentriert wird.
Der Haken 8 der Stützvorrichtung kann durch einen fest angebrachten Ring oder dergleichen ersetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Tragvorrichtung für stückförmiges Material, da durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Ketten (l, 1', 1", 3, 3', 4, 4') vorgesehen ist, die zur Bildung eines Beutels fest miteinander verbunden sind, wobei eine endlose Kette (1, 1', 1") den Rand des Beutels bildet und mehrere Ketten (3, 3', 4, 4') zur Bildung eines Kettennetzes (3, 3', 4, 4') untereinander und mit der endlosen Kette (1, 1', 1") fest verbunden sind, so dass der Kettenbeutel auf einer fast ebenen und waa gerechten Unterlage einen Kettenteppich bildet, auf den das stückförmige Material (5, 5') ohne Heben aufgebracht werden kann, während der Kettenbeutel das Material (5, 5') beim Heben umgreift und auto matisch zentriert,wodurch ein unbeabsichtigtes Her ausfallen des Materials aus dem Beutel verhindert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Tragvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die endlose Kette (1, 1', 1") wenigstens an zwei einander gegenüberliegenden Tei len des Kettenbeutels Schlaufen (1', 1") bildet, wel che nicht am Kettennetz (3, 3', 4, 4') befestigt sind, wobei die genannte Schlaufen (1', 1") Eingriffsor gane für ein. Hebeorgan bilden, beispielsweise für einen Lasthaken (2). 2.Tragvorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel mit einer fest angebrachten oder wegnehmba- ren Stützvorrichtung (6, 6', 7, T, 8) versehen ist, wel che dazu dient, die genannten Schlaufen (1', 1") in einem gewissen Abstand voneinander zu halten, um die Einführung von Material zu erleichtern, wenn der Kettenbeutel hängt.
Applications Claiming Priority (1)
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