CH414984A - Tragvorrichtung für stückförmiges Material - Google Patents

Tragvorrichtung für stückförmiges Material

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CH414984A
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CH
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bag
chain
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lifting
loops
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CH54662A
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Erik Nilsson Karl
Original Assignee
Erik Nilsson Karl
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/12—Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets
    • B66C1/127—Nets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


      Tragvorrichtung    für     stückförmiges    Material    Die vorliegende     Erfindung    betrifft     eine    Tragvor  richtung für stückförmiges Material, z. B. zum Heben  von Steinen und     dergleichen.    Zum     Heben:    von Stei  nen hat man früher mit Haken versehene Ketten,  Kettenzangen sowie Behälter verschiedener Art ver  wendet.  



  Beim Ausheben von Steinen aus     engen    Rohrgrä  ben ist es wegen Platzmangel     oft    sehr schwer, Ketten  oder Hebezangen an den Steinen anzubringen. Es ist  auch sehr schwer, die Steine manuell     in    feste Behälter  zu legen, besonders wenn diese zentrisch belastet  werden sollen, was beim Ausheben der Behälter aus  engen Gräben von grosser Bedeutung ist.  



  Die Tragvorrichtung nach der     Erfindung    kann in  erster Linie     dazu    dienen, das, Ausheben von     Steinen     aus engen Rohrgräben, Schächten und ähnlichen  Vertiefungen im Boden zu erleichtern, aber sie kann  sich auch sehr zum Verladen von grossen und     damit     schweren Steinen eignen.  



  Aus Sicherheitsgründen ist es beim Heben von  hartem Material mit hohem spezifischen     Gewicht        un-          zweckmässig    und in den     meisten    Fällen verboten,       Tragvorrichtungen    zu verwenden, die aus     Seil-    oder       Drahtseilnetzen    bestehen. Der     Grund.    hierfür besteht  hauptsächlich darin,     dass    das Traggut leicht einen  Teil der Tragvorrichtung beschädigen kann, so dass  deren Festigkeit stellenweise herabgesetzt wird, was  wegen der Struktur des, Netzmaterials sehr schwer zu  entdecken ist.  



  Die Tragvorrichtung nach der Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Ketten  vorgesehen ist, die zur Bildung eines Beutels fest     mit-          einander    verbunden sind, wobei eine endlose Kette  den Rand des Beutels bildet und mehrere Ketten zur       Bildung        eines    Kettennetzes, untereinander und     mit    der  endlosen Kette fest     verbunden        sind,    so     dass    der Ket-         tenbeutel    auf .einer fast ebenen und     waagerechten     Unterlage     einen    Kettenteppich bildet,

   auf den das       stückförmige    Material ohne Heben aufgebracht wer  den     kann,    während der     Kettenbeutel    das Material  beim Heben umgreift und automatisch zentriert,  wodurch ein unbeabsichtigtes Herausfallen des Mate  rials aus dem Beutel     verhindert        wird.     



       Gemäss    einer     Ausführungsform    der Erfindung  bildet die endlose Kette wenigstens an zwei einander  gegenüberliegenden Teilen des Kettenbeutels: Schlau  fen, welche nicht am Kettennetz befestigt sind, wobei       die        genannten    Schlaufen     Eingriffsorgane    für ein  Hebeorgan bilden, beispielsweise für     einen    Lastha  ken.  



  Weiter kann der Beutel mit einer fest angebrach  ten oder     wegnehmbaren    Stützvorrichtung versehen  sein, welche dazu dient, die     genannten    Schlaufen in       einem.    gewissen Abstand     voneinander    zu halten, um  die     Einführung    von     Material    zu erleichtern, wenn der       Kettenbeutel    hängt.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    der Trag  vorrichtung nach der     Erfindung    wird unten     unter          Hinweis    auf die     anliegende    Zeichnung näher be  schrieben.  



       Fig.    List eine Draufsicht der     Tragvorrichtung.     



       Fig.    2 ist eine perspektivische Ansicht der     Trag-          vorrichtung    beim Heben von stückförmigem Mate  rial.  



       Fig.3    zeigt eine perspektivische Ansicht des  oberen Teils ,der Tragvorrichtung, wobei am Ketten  beutel ein Stützorgan für     dasi        Auseinanderh.alten    der  Endteile des Beutels angebracht ist.  



  Mit 1 wird in den Figuren der Zeichnung die.  endlose Kette bezeichnet, die .den Rand des     Ketten-          beutels    und     an.    zwei Endpartien des Kettenbeutels       Eingreiforgane        für    Form von Schlaufen 1', 1" für      einen Lasthaken 2 oder ein anderes Hebeorgan bil  det. An der endlosen     Kette    1 sind     mit    ihren Enden  fast parallel angeordnete Ketten 3, 3' befestigt.

   Zwi  schen diesen Ketten 3, 3'     sind    mit ihren Enden eine  Anzahl von kurzen     Ketten    4, 4' befestigt, so dass ein  Kettennetz gebildet wird, das somit     an    der endlosen  Kette 1 befestigt ist.  



       Wenn    die Tragvorrichtung zum Heben von stück  förmigem Material verwendet werden soll, beispiels  weise Steine 5, 5', können diese auf den flach ausge  breiteten Beutel gerollt werden.     Darauf    können .die  Schlaufen 1', 1" des Beutels in den Lasthaken 2 ein  gehängt werden. Beim Heben werden die Steine 5, 5'  vom Kettenbeutel umfasst, so dass sie     nicht    heraus  fallen können, wobei das Netz gleichzeitig     zentrisch     belastet wird, was das Ausheben des Kettenbeutels  aus engen Gräben und Schächten erleichtert. Beim  Ausladen der Steine aus dem Kettenbeutel kann die  ser auf eine waagerechte Fläche herabgesenkt wer  den, so     dass    die Steine     herausgerollt    werden können.

    Es ist auch möglich,     eine    der Schlaufen 1', 1" des  Kettenbeutels vom Lasthaken 2 abzunehmen und das  Heben danach fortzusetzen, wodurch die Steine ohne  manuelle Hilfe aus .dem Kettenbeutel     entfernt    werden  können. Durch das     Kettennetz    3, 3', 4, 4' wird die  Belastung von den Steinen     ziemlich    gleichmässig auf  die Kettenglieder der Tragvorrichtung verteilt; dies  gilt besonders für die     Glieder    im Kettennetz. Dies  bedeutet einen sehr guten Sicherheitsfaktor für die  Tragvorrichtung. Wegen ihrer einfachen Konstruk  tion     kann:    die Tragvorrichtung zu einem verhältnis  mässig niedrigen Preis hergestellt werden.  



  Beim Laden von grösseren und damit schwereren  Steinen brauchen diese nicht erst auf die Tragvor  richtung hinaufgebracht zu werden. Der Kettenbeutel       wird.    einfach um einen grösseren Stein herumgelegt  und     mit    einem Hebezeug angehoben. Der Stein wird       beim    Anheben des Beutels automatisch. in diesen hin  eingeführt, indem die endlose Kette 1 am Rand .des  Beutels     zwischen    dem     Stein    und seiner Unterlage       hindurchgezogen        wird.     



  Da die Tragvorrichtung nach der Erfindung nur  aus Ketten hergestellt ist, wird die     Gleichmässigkeit     ihrer Festigkeit während beträchtlicher Zeit     bewahrt,     und     eventuell    entstandene Schäden können leicht       entdeckt    werden.  



  Die Tragvorrichtung     kann    mit     einer    Stützvorrich  tung z. B. in Form von kreuzweise     zusammengefüg-          ten    Stangen 6, 6' aus Stahl oder     dergleichen    versehen  werden, welche an ihren     nEden    zu Haken 7, 7' aus  geformt sind, in welche     Endpartien    oder Schlaufen  l', 1" des Kettenbeutels eingreifen können.

   Die  Stangen 6, 6' sind zweckmässig an der Kreuzungs  stelle mit einem fest angebrachten Haken 8 versehen,       in        ,den        ein    Hebeorgan, wie     ein    Lasthaken oder eine  Öse eingeführt werden     können.    So wird es. ermög  licht, dass     Steine    oder stückförmiges Material in die         hängende    Tragvorrichtung     eingeführt    werden kön  nen. Die Stützvorrichtung kann auch am einen Ende  des Beutels fest angeordnet sein, so dass die Stütz  vorrichtung und der Beutel eine Einheit bilden.  



  Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene und       in    der Zeichnung dargestellte Ausführungsform be  schränkt,     sondern    sie kann im Rahmen des Erfin  dungsgedankens in     mehrfacher    Art variiert werden.  



  So kann die Tragvorrichtung, d. h. der Ketten  beutel, nach Bedarf in verschiedenen Grössen herge  stellt werden, wobei die Ketten     entpsrechend        dimen-          sioniert    werden. Auch können die Haken 7, 7' der       Stützvorrichtung    so ausgeformt     sein,    dass die     End-          teile    des Beutels, d. h. die Schlaufen 1', 1", in die       genannten    Haken eingelegt werden können, wobei  ,die genannten Endteile bei Belastung des Beutels in  die Haken     hineingleiten,    so dass der belastete Beutel  dabei automatisch in der Stützvorrichtung zentriert  wird.

   Der Haken 8 der Stützvorrichtung kann durch  einen fest angebrachten Ring oder dergleichen ersetzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tragvorrichtung für stückförmiges Material, da durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Ketten (l, 1', 1", 3, 3', 4, 4') vorgesehen ist, die zur Bildung eines Beutels fest miteinander verbunden sind, wobei eine endlose Kette (1, 1', 1") den Rand des Beutels bildet und mehrere Ketten (3, 3', 4, 4') zur Bildung eines Kettennetzes (3, 3', 4, 4') untereinander und mit der endlosen Kette (1, 1', 1") fest verbunden sind, so dass der Kettenbeutel auf einer fast ebenen und waa gerechten Unterlage einen Kettenteppich bildet, auf den das stückförmige Material (5, 5') ohne Heben aufgebracht werden kann, während der Kettenbeutel das Material (5, 5') beim Heben umgreift und auto matisch zentriert,
    wodurch ein unbeabsichtigtes Her ausfallen des Materials aus dem Beutel verhindert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Tragvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die endlose Kette (1, 1', 1") wenigstens an zwei einander gegenüberliegenden Tei len des Kettenbeutels Schlaufen (1', 1") bildet, wel che nicht am Kettennetz (3, 3', 4, 4') befestigt sind, wobei die genannte Schlaufen (1', 1") Eingriffsor gane für ein. Hebeorgan bilden, beispielsweise für einen Lasthaken (2). 2.
    Tragvorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel mit einer fest angebrachten oder wegnehmba- ren Stützvorrichtung (6, 6', 7, T, 8) versehen ist, wel che dazu dient, die genannten Schlaufen (1', 1") in einem gewissen Abstand voneinander zu halten, um die Einführung von Material zu erleichtern, wenn der Kettenbeutel hängt.
CH54662A 1961-01-19 1962-01-17 Tragvorrichtung für stückförmiges Material CH414984A (de)

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DE (2) DE1851339U (de)
GB (1) GB927148A (de)

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