CH415145A - Nach einem Schraubengangwendel gebogene Reissverschlussgliederreihe, Verfahren zu ihrer Herstellung und Wickelkopf zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents
Nach einem Schraubengangwendel gebogene Reissverschlussgliederreihe, Verfahren zu ihrer Herstellung und Wickelkopf zur Ausübung des VerfahrensInfo
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Description
Nach einem Schraubengangwendel gebogene Reissverschlussgliederreihe, Verfahren zu ihrer Herstellung und Wickelkopf zur Ausübung des Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf Reissverschluss gliederreihen, z. B. aus Kunststoff. Sie bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung derselben durch Wickeln eines Kunststoffdrahtes zu einem Schraubengangwendel. Das Wickeln erfolgt hierbei auf eine Seele, um die der Draht herumgeführt wird, wobei der gebildete Schraubengangwendel ge gegebenenfalls noch auf der Seele mit nach einer Man tellinie ausgerichteten Riegelnasen versehen wird.
Es ist auch bekannt, die beiden für einen Reissverschluss erforderlichen Gliederreihen, deren Steigung einander entgegengesetzt ist, mittels zweier Wickelköpfe ineinandergreifend auf eine Seele aufzuwickeln. Die Wickelseele hat dabei entweder runden, ovalen, tropfenförmigen oder dreieckigen Querschnitt und kann dabei im Verlauf der Länge auf einen Teilquerschnitt abgesetzt sein. In jedem Fall zeigen aber die Schraubengangwendel für jeden vollen Schraubengang eine gleichmässige Steigung. Diese erschwert aber das Aufnähen dieser Gliederreihen mittels einfacher Steppstiche.
Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, diese Schraubengangwendel im Bereich der die Riegelnasen aufweisenden Mantellinie gegenüberliegenden Mantellinie gegenüber der Schraubengangachse um 900 zu verdrehen, um der Aufnähnadel eine bessere Möglichkeit für Iden Durchtritt zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schraubengängen zu geben.
Die Erfindung betrifft eine neue Ausbildung die ser aus Schraubengangwendeln bestehenden Reiss verschlussgliederreihen, die zu einer guten Ausbil dung der Riegelnasen führt und ohne Veränderung der Steigung des Schraubenganges den Durchtritt der Aufnähnadel zwischen jedem Schraubengang zulässt und zu einer festen Verankerung der Gliederreihe mittels einfachen Steppstiches auf dem Trägerband führt.
Erfindungsgemäss ist eine nach einem Schraubengangwendel gebogene Reissverschlussgliederreihe, die längs einer Mantellinie mit angeformten Riegelnasen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Wicklung ein breit aus gewölbtes, die Riegelnase aufweisendes Kopfstück und zwei davon ausgehende, in der gleichen, zur Wickel achse senkrecht stehenden Ebene liegende und gegenüber dem Kopfstück eingezogene Schenkel besitzt, wobei der eine Schenkel nahe der dem Kopfstück gegenüberliegenden Um kehrstelle in die Ebene wider nächsten Wicklung abgebogen ist und die Umkehrstelle gegenüber den Schenkeln bogenförmig oder eckig ausgebaucht ist.
Zufolge dieser Ausbildung liegt bei einem Ausführungsbeispiel jede Wicklung in jeweils einer Querebene zu der Wickelachse, und die Gangsteigung erfolgt sprunghaft durch die kurze Abbiegung des einen Schenkels in die Ebene Ides folgenden Wickels.
Die Fertigung der neuen Gliederreihe erfolgt z. B. auf einer sonst bekannten Wickelmaschine, deren Wickelseele im Profil dem verlangten Wickelquerschnitt des Schraubengangwedels entspricht, wobei der Seele das Anpressen der Wicklungen an sie bewirkende entsprechend profilierte Andrückrollen zugeordnet sind.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung dieser Gliederreihe, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Kunststoffdraht um eine Wickelseele zu einem Wendel gewunden wird, und dieser mittels Druckrollen allseitig an die Umfangsfläche der Wickelseele angedrückt wird.
Ausführungsbeispielelder neuen Gliederreihe und des zu ihrer Fertigung dienenden Wickelkopfes mit einer Wickelseele und den Anpressrollen sowie von Wickelseelen sind nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaubild der Gliederreihe in grossem Massstab,
Fig. 2 ein Schaubild auf die Unterseite der Gliederreihe nach Fig. 1,
Fig. 3-6 im Querschnitt verschiedene Ausfüh rungsformen der Wickelseele,
Fig. 7 und 8 zwei Anordnungsmöglichkeiten der Anpressrollen und
Fig. 9 im Schaubild eine weitere Form der Wickels eele.
Die Wickelvorrichtung zur Herstellung der nach einem Schraubengangwendel verlaufenden Reissverschlussgliederreihen kann beispielsweise nach dem Patent Nr. 382 987 ausgebildet sein, wobei jedoch die Wickel seele einen den Fig. 3-6 entsprechenden Querschnitt erhält.
Diese Wickelseele zeichnet sich durch einen flachen Querschnitt mit Steg 13' aus, der lan beiden Schmalkanten mit je einem gegenüber dem Steg 13' stärkeren Kopf 13", 13"'versehen ist. Die Köpfe 13", 13"' können dabei rechteckig (Fig. 3), rund (Fig. W6), elliptisch oder sonstwie ausgebildet sein, solange ihre Breitenabmessung a grösser bleibt als die Stärke b des Steges. Sie können dabei mittig zum Steg 13' (Fig. 3-4 und 6) oder einseitig zu diesem (Fig. 6) ausgerichtet sein. Die Köpfe 13" und 13"' können gleich oder verschieden sein. Die Stege können gegebenenfalls mit einem Längsmittelschlitz 14 (Fig. 6) versehen sein.
Zur Anpassung des auf die Seele 13 aufgewickel- ten Schraubengangwendels 1 sind der Seele 13 drei Andrückrollen 15, 16, 17 zugeordnet, deren Drehachsen 18, 19, 20 in der gleichen Ebene liegen, die senkrecht zur Achse der Wickelseele 13 liegt. Die Rollen 15, 16 sind über Kegelräder 21, 22 von auf der Achse 20 der Rolle 17 sitzenden Kegelrädern 23, 24 mit dieser von einem gemeinsamen Antrieb 25 angetrieben, wobei die Rollen 15-17 in gleicher Förderrichtung umlaufen (Fig. 7).
Die Rollen 15', 16' können auch achsparallel zueinander angeordnet sein, wobei dann die Rolle 17' senkrecht zur Umiaufebene der Rollen 15', 16' ausgerichtet ist (Fig. 8).
Das Arbeitsprofil 26, 27, 28 der Rollen 15-17 bzw. 15'-17' ist so ausgebildet, dass diese Profile in der die Seele 13 tangierenden Stellung ein geschlossenes Hüllprofil bilden, wobei der verbleibende Hüllspalt etwa der Stärke des aufzuwickelnden Drahtes 1 entspricht.
Die Profilflächen 26-28 sind dabei mit einer Querriffelung versehen, wobei die Riffelung einer der Rollen 15, 16 eine der Schraubengangsteigung entsprechende Abknickung hat. Dies führt zur Abknickung des einen Schenkels der Gliederreihe. Eine solche Abknickung könnte aber auch anders, z. B. durch unterschiedliche Drehzahl der genannten Rollen, herbeigeführt werden.
Diese Formgebung der Wickelseele 13 und der Anpressrollen 15-17, die im Bereich einer Wärmequelle für den zu verformenden Draht liegen, führt zu einer gewendelten Reissverschlussgliederreihe nach den Fig. 1 und 2, wenn man von dem Querschnitt der Seele nach der Fig. 4 ausgeht.
Es ergibt sich ein unrunder, flachgedrückter Schraubengangwendel 1 mit einem breiten ausgewölbten Kopfstück 2 und von dessen beiden Seiten aus ausgehenden Riegelnasen 3. Das Anformen der Riegelnasen 3 erfolgt idurch entsprechende Profilgestaltung der Arbeitsflächen, der Rollen 15, 16, im Bereich ihrer den Kopf 13" der Seele 13 beim Umlauf tangierenden Flächen.
Das Kopfstück 2, 3 ist getragen von zwei einander parallelen und ihm gegenüber eingezogenen Schenkeln 4, 5, die mit ihm in der gleichen Ebene liegen und durch einen dem Kopfstück 2, 3 gegen überliegenden Umkehrbogen 6 miteinander verbunden sind. Der Umkehrbogen 6 ist in dem Ausführungsbeispiel gegenüber den Schenkeln 4, 5 ebenfalls ausgewölbt, da nach Iden Fig. 1 und 2 von der Verwendung einer Seele 13 nach der Fig. 4 ausgegangen ist.
Die Fig. 1 und 2 zeigen, dass die beiden Schenkel 4, 5 über den wesentlichen Teil ihrer Länge mit dem Kopfstück 2, 3 und dem Umkehrbogen 6 in einer quler zu der Achse der Schraubengang-Gliederreihe liegenden Ebene liegen, wobei lediglich der eine Schenkel 4a in die Ebene der nächsten Wick lung ! abgebogen ist.
Diese Ausbildung führt dazu, dass die Riegelköpfe 2, 3 und die Schenkel 4, 5 mit der Umkehrung 6 jeder Wicklung in der gleichen, senkrecht zur Wickelachse stehenden Ebene liegen. Der Übergang zu der jeweils folgenden Wicklung ist dabei auf eine kurze Strecke des Schenkels 4 beschränkt.
Demzufolge sind alle Kopfstücke 2 mit den an ihnen angeformten Riegelnasen 3 senkrecht zur Achsrichtung des Schraubengangwendels ausgerichtet und bürgen damit für eine beste Verankerung der zusammenzuschliessenden Gliederreihen. Da ferner die Schenkel jeder Wicklung bis auf den den Übergang zu der jeweils folgenden Wicklung bildenden Teil 4a in den Querebenen zur Achsrichtung des Schnaubengangwendels übereinander liegen, lässt sich die Gliederreihe mittels einer im Bereich der Schenkel jeder Wicklung hindurchtretenden Nähnadel ohne besondere Vorkehrungen mit Steppstichen auf jede Unterlage aufnähen.
Nach der Fig. 9 ist der Kopf 13" der Seele noch mit einer aufragenden Rippe 1 3a versehen, der keine ihr folgende Profilaussparung in den Rollen 15, 16 zugeordnet ist. Diese Rippe 13a führt zu einer besonders ausgeprägten Form der Riegelnasen 3.
Zufolge der Form der Gliederreihe wird diese beim Aufnähen durch einfache Steppstiche im Bereich der Schenkel 4, 5 durch die aufgeweiteten Umbiegestellen 2 bzw. 6 festgehalten und kann weder nach der einen noch nach der anderen Richtung verschoben werden. Es ergibt sich dabei ausserdem eine ausgeprägte Form ! der Ankernasen, Idie einen guten Zusammenhang der Gliederreihe gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Nach einem Schraubengangwendel gebogene Reissverschlussgliederreihe, die längs einer Mantellinie mit angeformten Riegelnasen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Wicklung ein breit ausladendes, die Riegelnase (3) aufweisendes Kopfstück (2) und zwei Idavon ausgehende, in der gleichen, senkrecht zur Wickel achse stehenden Ebene liegende und gegenüber dem Kopfstück (2, 3) eingezogene Schenkel (4, 5) besitzt, wobei der eine Schenkel (4) nahe der dem Kopfstück (2, 3) gegenüber liegenden Umkehrstelle (6) in die Ebene der folgenden Wicklung abgebogen ist (4a), und die Umkehrstelle (6) gegenüber den Schenkeln (4, 5) bogenförmig oder eckig ausgebaucht ist.II. Verfahren zur Herstellung leiner Reissverschlussgliederreihe gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kunststoffdraht um eine Wickelseele zu einem Wendel gewunden wird, und dieser mittels Druckrollen allseitig an die Umfangsfläche der Wickelseele angedrückt wird.III. Wickelkopf zur Ausübung indes Verfahrens gemäss Patentanspruch II, umfassend eine Wickelseele und eine um diese umlaufend geführte Zufuhrhülse für eine von einer Spule abgezogene Drahtlänge, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelseele (13) aus einem Steg (13') mit zwei verdickten Kopf leisten (13", 13"') besteht und ihr drei sie e im Ab- stand etwa der Drahtstärke umschliessende Profilrollen (15-17) zugeordnet sind, wovon zwei Profilrollen als gegenständige Rollen (15, 16) ausgebildet sind, deren Profile eine Kopfleiste (13") und den Steg (13') der Wickelseele (13) teinschliessen und die dritte Profilrolle (17) in der Ebene der Langachse der Seele (13) liegt.UNTERANSPRÜCHE 1. Gliederreihe gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass idas Kopfstück (2) auf der Innenseite der Riegelnase (3) auf eine geringe Wandstärke abgesetzt ist.2. Wickelkopf gemäss Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die der Bildung der Ankernasen der Gliederreihe dienende Kopfleiste (13") der Wickelseele mit einer in der Ebene des Steges (13') liegenden Nasenleiste (13a) versehen ist
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