CH648878A5 - Verfahren zur herstellung eines gliederbandes und dadurch hergestelltes gliederband. - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines gliederbandes und dadurch hergestelltes gliederband. Download PDF

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CH648878A5 CH3590/80A CH359080A CH648878A5 CH 648878 A5 CH648878 A5 CH 648878A5 CH 3590/80 A CH3590/80 A CH 3590/80A CH 359080 A CH359080 A CH 359080A CH 648878 A5 CH648878 A5 CH 648878A5
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Gliederbandes, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 und ein nach dem Verfahren hergestelltes Gliederband nach Patentanspruch 11. Derartige Gliederbänder werden im Zusammenhang mit Papierherstellungsmaschinen und ähnlichen Maschinen verwendet.
Es ist bekannt, ein Gliederband zur Verwendung im Zusammenhang mit Papierherstellungsmaschinen und dergleichen aus einer Vielzahl von Wendeln herzustellen, die miteinander durch Anlenkdrähte verbunden sind, die durch die ineinandergreifenden Windungen benachbarter Wendeln durchgezogen sind. Eine typische Auslegung hierfür ist beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift DE-A 24 19 751 gezeigt.
Bei dieser bekannten Auslegung sind die Wendeln miteinander derart verbunden, dass zwei aufeinanderfolgende Windungen einer Wendel dazwischen eine Windung der nächsten benachbarten Wendel aufnehmen, wobei diese Windung der benachbarten Wendel in Berührung mit den Seiten dieser aufeinanderfolgenden Windungen und zwischen denselben infolge einer federähnlichen Spannung in den einzelnen Wendeln ist. Es ist fraglich, ob ein solches Gliederband eine Dimensionsstabilität in einem adäquaten Masse liefert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gliederband der eingangs beschriebenen Art herzustellen, das eine verbesserte Dimensionsstabilität und Kantenfestigkeit im Vergleich zu üblichen Auslegungen hat, wobei das Band selbst im wesentlichen flach ist und die Anlenkdrähte fest in ihrer Position relativ zu den einzelnen Wendeln fixiert sind.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen nach dem Kennzeichen des Patentanspruches 1 gelöst.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsart sind benachbarte Wendeln gegensinnig gewunden.
Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht die Verwendung von relativ einfach hergestellten Wendeln, wobei die Wendeln beispielsweise in runder oder ovaler Form gewunden sind. Die Gliederkonstruktion, bei der die Wendeln aus einem thermoplastischen Material bestehen, kann
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durch geeignetes Erwärmen und Strecken so umgeformt werden, dass die ursprünglich runden oder ovalen Wendeln eine erforderliche flache Form haben, wobei ebene Bahnen gekrümmte Endbereiche verbinden. Wenn eine Gliederkonstruktion, die flache Wendeln hat, unter Spannung gesetzt s wird, oder wenn eine Gliederkonstruktion, die ursprünglich runde oder ovale Wendeln aus einem thermoplastischen Material enthält, einer Spannung ausgesetzt wird, die grösser als jene ist, die notwendig ist, um zu bewirken, dass die Wendel eine flache Form einnimmt, wird der Anlenkdraht 10 verformt und es wird bewirkt, dass derselbe eine gekröpfte Form einnimmt und/oder es wird die Wendel im Bereich des Anlenkdrahtes in Abhängigkeit von den physikalischen Eigenschaften des Materials des Anlenkdrahtes und der Wendeln verformt. is
Die Erfindung wird nachstehend nur beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigt:
Figur 1 eine schematische Querschnittsansicht durch das 20 Gliederband in vergrössertem Massstab, wobei es vorder Ausführung der Wärmebehandlung unter Zugspannung gezeigt ist,
Figur 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II durch die in Figur 1 gezeigte Konstruktion, wobei diese nach der 25
Behandlung unter Zugspannung gezeigt ist, die ein Kröpfen des Anlenkdrahtes bewirkt,
Figur 3 eine schematische Querschnittsansicht durch ein Gliederband, hergestellt gemäss einem weiteren Gedanken nach der Erfindung, wobei die Verformung des Monofila- 30 ments der Wendel gezeigt ist, die aus der Einwirkung von Wärme auf das Erzeugnis unter Spannung resultiert,
Figur 4 eine Querschnittsansicht durch ein Gliederband, das nach der Erfindung hergestellt ist, wobei sowohl die Verformung des Monofilaments der Wendel als auch das 35 Kröpfen des Anlenkdrahtes gezeigt sind,
Figur 5 eine Schnittansicht längs der Linie V-V in Figur 4, Figur 6 eine Schnittansicht längs der Linie VI-VI in den Figuren 4 und 5, und
Figur 7 eine Draufsicht auf einen Teil eines Gliederbandes, 40 das nach der Erfindung hergestellt ist.
Zur Ausführung der Erfindung wird ein Gliederband durch das Ineinandergreifen einer Vielzahl von einzelnen Wendeln 11 und das Einführen eines jeweils zugeordneten 45 Anlenkdrahtes 12 in die ineinandergreifenden Windungen benachbarter Wendeln gebildet, um dieselben miteinander zu verbinden. Die Stärke t des Materials jeder der Wendeln 11 ist etwa gleich dem Abstand d ( Figur 2) zwischen aufeinanderfolgenden Windungen jeder Wendel. Die Wendeln 11 so können anfangs eine ovale Form haben, wie in Figur 1 gezeigt, oder sie können einen kreisförmigen oder flachen Querschnitt haben.
Nach den Verfahrensmassnahmen wird das Gliederband gespannt und dann einer Wärme in einer solchen Höhe und ss eine solche Zeit lang ausgesetzt, die ausreicht, dass sich das Material der Wendeln und/oder der Anlenkdrähte verformt, so dass dem Band ein Mass an Dimensionsstabilität verliehen wird.
Durch entsprechende Wahl der physikalischen Eigenschaft 60 der Materialien der Wendeln und der Anlenkdrähte kann bewirkt werden, dass bei der Erwärmung und dem Strecken mit anschliessendem Erkalten sich entweder die Wendeln oder die Anlenkdrähte oder beide verformen.
Wenn unter Bezugnahme auf Figur 2 ein Anlenkdraht 12 65 aus einem synthetischen thermoplastischen Material besteht und das Band unter Spannung stehend einer Temperatur ausgesetzt wird, die in der Nähe der Erweichungstemperatur des
Materials des Anlenkdrahtes 12 ist, und wenn man annimmt, dass die Wendeln 11 entweder nicht thermoplastisch sind oder aus einem Material bestehen, das einen Erweichungspunkt bei einer Temperatur hat, die höher als jene des Anlenkdrahtes 12 ist, so kann bewirkt werden, dass der Anlenkdraht 12 eine gekröpfte Form annimmt, die beibehalten wird, wenn der Anlenkdraht zu Temperaturen unterhalb seines Erweichungspunktes zurückkehrt. Die Verformung der Oberfläche des Anlenkdrahtes in der Ebene der Konstruktion beläuft sich auf wenigstens 5% des Durchmessers des Anlenkdrahtes.
Gemäss einer alternativen Verfahrensweise, s. Figur 3, besteht der Anlenkdraht 12 aus einem nicht thermoplastischen Material oder aus einem synthetischen thermoplastischen Material, das eine höhere Erweichungstemperatur als das Material der Wendeln 11 hat und es tritt folglich beim Aussetzen eines gespannten Gliederbandes einer Temperatur, die sich der Erweichungstemperatur des Materials der Wendel annähert (aber wesentlich kleiner als die Erweichungstemperatur des Anlenkdrahtes ist, wenn dieser aus einem synthetischen thermoplastischen Material besteht), eine Verformung der Wendeln in den Endbereichen 13 der einzelnen Windungen derart auf, dass die Wendeln fester miteinander verbunden sind und die Dimensionsstabilität des Gliederbandes verbessert wird.
Bei der praktischen Durchführung ist es am effektivsten, die Verfahrensweise der Anlenkdraht-Kröpfung mit der Verfahrensweise zur Wendelverformung zu verknüpfen. Eine Ausführungsart, die beide charakteristischen Behandlungen enthält, ist schematisch in den Figuren 4 bis 6 gezeigt.
Sowohl die Wendeln 11, die wechselweise gegensinnig sind, als auch der Anlenkdraht 12 bei der Ausführungsform nach den Figuren 4 bis 6, sind aus einem Monofilament-Polyestermaterial, wie Polyäthylenterephthalat.
Wenn das gespannte Gliederband der Wärme ausgesetzt wird, wird bewirkt, dass der Anlenkdraht 12 die gezeigte gekröpfte Form annimmt, während bei einer ausreichenden Spannungseinwirkung die Wendeln selbst in ihren Endbereichen 13 verformt werden, so dass man abwechselnde Erweiterungen 15 an diametral gegenüberliegenden Seiten des Anlenkdrahtes 12 in passender Zuordnung zu der Kröpfung mit einer solchen Abmessung in axialer Richtung des Anlenkdrahtes 12 erhält, dass diese grösser als der Abstand d zwischen aufeinanderfolgenden Windungen 14 der Wendeln 11 ist.
Bei einem typischen, in Figur 4 gezeigten Beispiel weisen der Anlenkdraht und die Wendeln Monofilamentfäden etwa mit einem Durchmesser von 0,9 und 0,7 mm jeweils auf, die dem Anlenkdraht verliehene Verformung ist derart, dass man einen Verformungsgrad an der Oberfläche des Anlenkdrahtes von etwa 5% des Fadendurchmessers erhält und die Verformung des Endbereiches jeder Windung der einzelnen Wendeln vergrössert den Durchmesser derselben, gemessen in axialer Richtung des Anlenkdrahtes um etwa 10%.
Zusätzlich zu der Verformung der Wendeln, die aus Figur 4 zu ersehen ist, werden aneinanderstossende Seiten der benachbarten Wendeln ebenfalls komplementär verformt sowie auch die aneinanderstossenden Flächen der Wendeln und der in Eingriff stehenden Anlenkdrähte.
Die Verformung des Anlenkdrahtes und die verschiedenen, den Wendeln verliehenen Verformungen (ein Zusammenpassen mit enger Berührung) bewirken in Verbindung miteinander, dass dem Gliederband ein hohes Mass an Dimensionsstabilität sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung verliehen wird, so dass dieses ausgezeichnet zur Verwendung im Zusammenhang mit Papierherstellungsmaschinen geeignet ist. Die Querstabilität ist vermutlich weitgehend darauf zurückzuführen, dass sich die aufeinanderfol
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genden Windungen 14 der Wendeln 11 in den Verformungsteilen des Anlenkdrahtes 12 befinden, sowie auf den Zusammenhang zwischen der vergrösserten Stärke des Monofila-mentfadens der Wendeln und des Abstandes d zwischen den aufeinanderfolgenden Windungen derselben, und auf die enge Berührung zwischen gegenüberliegenden Seiten des Endbereiches einer vorhandenen Windung einer Wendel in bezug zu den gegenüberliegenden Seiten der Endbereiche der aufeinanderfolgenden Windungen der benachbarten Wendel, zwischen der sich diese Windung befindet, wie dies mit 15 in Figur 6 zu ersehen ist.
Die Längsstabilität des Erzeugnisses und auch seine Steifigkeit haben ihre Ursache vermutlich in einer effektiven Überlappung der vergrösserten Endbereiche der jeweiligen benachbarten Wendeln, wenn man in eine Richtung senkrecht zur Achse des Anlenkdrahtes blickt, sowie in der vergrösserten Abmessung der Endbereiche im Verhältnis zu dem Abstand der aufeinanderfolgenden Windungen der einzelnen Wendeln und in der Einbettung der Anlenkdrähte in die Endbereiche der Wendeln, wie dies mit 16 in Figur 5 zu ersehen ist.
Im Hinblick auf das Mass der Dimensionsstabilität und/ oder der Steifigkeit, die für ein Gliederband erforderlich sind, lässt sich das Augenmerk entweder auf die Anlenk-drahtverformung oder die Wendelverformung oder auf beide richten.
Die Erwärmung erfolgt im allgemeinen bei einer Temperatur zwischen 120° und 250°C und vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 180° und 200°C, obgleich diese Temperatur spezifisch in Abhängigkeit von den Eigenschaften des verwendeten thermoplastischen Materials bestimmt wird.
Bei der Herstellung eines Erzeugnisses nach der Erfindung wird typischerweise ein Polyestermonofilament der Güte mit Hydrolysebeständigkeit und einem Durchmesser von 0,7 mm in eine Wendelform dadurch gebracht, dass das Monofilament auf einen Formdorn unter Einwirkung von Wärme gewickelt wird. Die Abmessungen und der Querschnitt des Dorns entsprechen den Innenabmessungen der Wendel und es wird eine ovale Wendel mit grösseren und kleineren Innenabmessungen von 5,3 mm und 2,4 mm erzeugt. Es werden linksgängige und rechtsgängige Wendeln gebildet. Eine Vielzahl von Wendeln wird miteinander verknüpft und ein Anlenkdraht aus hydrolysebeständigem Polyestermonofilament mit einem Durchmesser von 0,90 mm wird nach unten durch den Mittelteil benachbarter, ineinandergreifender Wendeln eingeführt. Diese Verfahrensweise wird wiederholt, bis eine ausreichende Länge des Erzeugnisses fertiggestellt ist.
Eine Endbehandlung wird durchgeführt, bei der das Erzeugnis einer Spannung und Wärme ausgesetzt wird, wenn es an parallelen umlaufenden Zylindern einer Streck- und Erwärmungsmaschine angebracht ist. Es wird eine Spannung von nicht weniger als 5 kp/cm unter einer Temperatur von nicht weniger als 170°C aufgebracht. Hierdurch wird bewirkt, dass sich die Wendel zu einem flachen länglichen Teil mit grösseren und kleineren Innenabmessungen von 5,8 mm und 1,2 mm verformt. Auch tritt eine Verformung des Anlenkdrahtes auf, die eine Bewegung der fertiggestellten Wendeln verhindert und die Dimensionsstabilität des Erzeugnisses beträchtlich steigert. Diese Verformung vermittelt den Eindruck einer Kröpfung des Anlenkdrahtes, obgleich es keine eigentliche Kröpfung sein kann, da seine ursprüngliche Länge beibehalten wird. Die Verformung der Anlenkdrähte quer zu ihrer Längsrichtung ist nicht kleiner als 8% der Anlenkdraht-Durchmesser.
Das auf die vorstehend beschriebene Weise hergestellte Erzeugnis wird schliesslich auf die erforderliche Breite zugeschnitten und die Ränder werden mit Kleber ausgefüllt, um eine Beschädigung und ein Abwickeln der Wendeln im Gebrauchszustand zu verhindern.
Eine Draufsicht eines typischen Gliederbandes das nach der Erfindung hergestellt ist, ist in Figur 7 gezeigt. Ein solches Erzeugnis weist eine Vielzahl von einzelnen Wendeln aus einem Monofilamentpolyestermaterial auf, die ineinandergreifend in nebeneinanderliegender Anordnung angeordnet sind und benachbarte Wendeln sind miteinander mit Hilfe von zugeordneten Anlenkdrähten verbunden, die durch den Tunnel durchgezogen sind, der von den ineinandergreifenden Wendeln gebildet wird. Benachbarte Wendeln sind gegensinnig. Die Anlenkdrähte werden zu einer gekröpften Gestalt verformt und die Endbereiche der einzelnen Windungen werden verformt. Die Verformungen haben die in den Figuren 4 bis 6 gezeigte Art und sie werden dadurch erzeugt,dass das Erzeugnis unter Spannung einer geeigneten Erwärmungstemperatur für das Polyestermaterial ausgesetzt wird, so dass dem Erzeugnis die Dimensionsstabilität verliehen wird.
Die Dimensionsstabilität, die aus der praktischen Durchführung der Erfindung resultiert, widerspricht allen Erwartungen, da nach der üblichen Textiltechnologie zu erwarten wäre, dass eine Konstruktion, zusammengesetzt aus Wendeln und Anlenkdrähten, unvermeidbar ein Mass an Dimensionsstabilität besässe, die völlig ungenügend für eine solche Konstruktion ist, die im Zusammenhang insbesondere mit Papierherstellungsmaschinen und ähnlichen Maschinen anwendbar ist, bei denen die Dimensionsstabilität wichtig ist.
Während die zur Verwendung des Erzeugnisses im Zusammenhang mit Papierherstellungsmaschinen oder ähnlichen Maschinen notwendige Stabilität es erforderlich machen kann, dass die Dicke des die Wendeln bildenden Monofilaments sich dem Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Windungen der Wendeln annähert, so brauchen derartige Erfordernisse bei Förderbändern nicht eingehalten zu werden, die dazu bestimmt sind, dass sie unter weniger strengen Bedingungen arbeiten und die Erfindung ist daher nicht auf solche Konstruktionen beschränkt, bei denen diese spezielle Erfordernis erfüllt ist. Ferner ist die Erfindung nicht auf das Bewirken der Verformung des Anlenkdrahtes und der Verformung der Endbereiche der aufeinanderfolgenden Windungen der Wendeln beschränkt, da die vorteilhaften Eigenschaften des Endprodukts im Hinblick auf seine Dimensionsstabilität vermutlich auf die Verwirklichung nur eines dieser Merkmale zurückzuführen ist.
Obgleich die Erfindung im Zusammenhang mit Monofila-menten mit kreisförmigem Querschnitt erläutert worden ist, kann es in manchen Anwendungsfällen vorteilhaft sein, Monofilamente einer anderen Form, beispielsweise mit einem ebenen Querschnitt, zu verwenden.
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Claims (16)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zur Herstellung eines Gliederbandes, das von einer Vielzahl von Wendeln gebildet wird, die in nebeneinanderliegender Anordnung durch Anlenkdrähte verbunden sind, die durch die ineinandergreifenden Windungen von benachbarten derartigen Wendeln durchgezogen sind, bei dem die Schritte vorgesehen sind, dass benachbarte Wendeln in ineinandergreifender Anordnung angeordnet werden und ein zugeordneter Anlenkdraht durch die ineinandergreifenden Windungen jedes Paares benachbarter Wendeln durchgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Anlenkdraht und/oder mindestens eine Wendel aus einem thermoplastischen Material bestehen und dass die erhaltene Gliederbandkonstruktion einer entsprechenden Erweichungstemperatur und einer Längsspannung ausgesetzt wird, um zu bewirken, dass die aus thermoplastischem Material bestehenden Teile (11,12) sich verformen und dann anschliessend die Temperatur der Gliederbandkonstruktion vermindert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkdrähte (12) aus einem thermoplastischen Monofilament bestehen und einen gekröpften Verlauf in einer Ebene parallel zur Ebene des Gliederbandes annehmen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Verformung der Oberfläche des Anlenkdrahtes (12) in dieser Ebene wenigstens 5% des Durchmessers des Anlenkdrahtes beträgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeln (11) aus einem synthetischen thermoplastischen Monofilament bestehen und in den Bereichen, an denen die Anlenkdrähte sitzen, sich verformen, wobei die Abmessung des Materials in diesen Bereichen so vergrössert wird, dass sie grösser ist als der Abstand (d) zwischen aufeinanderfolgenden Windungen der Wendeln, gemessen in axialer Richtung der Anlenkdrähte, und dass die anfängliche Stärke des die Wendel bildenden Monofilaments sich dem Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Windungen der Wendel in entspanntem Zustand annähert.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeln (11) ursprünglich einen kreisförmigen oder ovalen Querschnitt bei einer Blickrichtung in axialer Richtung haben, und dass sie eine abgeflachte Form annehmen, wenn sie in der gemeinsamen Querrichtung unter Spannung gesetzt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung des Materials der Wendeln in jenen Bereichen, an denen die Anlenkdrähte sitzen, etwa 10% des Anfangsdurchmessers des Materials beträgt.
  7. 7. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstruktion einer solchen Temperatur und Spannung ausgesetzt wird, dass sowohl eine Verformung der Wendeln (11) als auch der Anlenkdrähte (12) bewirkt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das thermoplastische Material ein synthetisches thermoplastisches Monofilament ist.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das thermoplastische Material ursprünglich einen gleichförmigen Kreisquerschnitt hat.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Wendeln (11) gegensinnig gewunden sind.
  11. 11. Gliederband, hergestellt nach dem Verfahren nach Anspruch 1, das eine Vielzahl von Wendeln (11) aufweist, die in nebeneinanderliegender Anordnung durch zugeordnete Anlenkdrähte (12) verbunden sind, die mit den ineinandergreifenden Windungen in Eingriff sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Wendeln (11) und/oder mindestens einer der Anlenkdrähte (12) aus einem synthetischen thermoplastischen Material besteht und die aus thermoplastischem Material bestehenden Teile (11,12) durch Erwärmung des Gliederbandes unter Spannung und anschliessende Abkühlung zu einer engen Berührung mit dem Gegenelement verformt sind.
  12. 12. Gliederband nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Material sowohl der Wendeln (11) als auch der Anlenkdrähte (12) ein synthetisches thermoplastisches Material ist.
  13. 13. Gliederband nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das synthetische thermoplastische Material ein Monofilamentfaden ist.
  14. 14. Gliederband nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Material der Wendeln (11) als auch der Anlenkdrähte (12) in den Bereichen verformt ist, an denen die Wendeln (11) und die Anlenkdrähte (12) nahe beieinander liegen.
  15. 15. Gliederband nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkdrähte (12) eine gekröpfte Form haben und die Verformung wenigstens 5% des Ausgangsdurchmessers beträgt.
  16. 16. Gliederband nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung des Materials der Wendeln (11) etwa 10% des Ausgangsdurchmessers des Materials ist.
CH3590/80A 1979-05-26 1980-05-08 Verfahren zur herstellung eines gliederbandes und dadurch hergestelltes gliederband. CH648878A5 (de)

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