CH415251A - Verfahren zum Pressschweissen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Pressschweissen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH415251A
CH415251A CH1317264A CH1317264A CH415251A CH 415251 A CH415251 A CH 415251A CH 1317264 A CH1317264 A CH 1317264A CH 1317264 A CH1317264 A CH 1317264A CH 415251 A CH415251 A CH 415251A
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CH
Switzerland
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discharge
clamping
workpiece parts
workpiece
plasma
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Application number
CH1317264A
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English (en)
Inventor
Wetli Walter
Original Assignee
Schlatter Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K10/00Welding or cutting by means of a plasma
    • B23K10/02Plasma welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Pressschweissen und     Einrichtung        zur        Durchführung    des Verfahrens    Das Patent     betrifft    ein Verfahren zum     Press-          schweissen,    eine Einrichtung zur Durchführung die  ses Verfahrens und nach diesem Verfahren     zusam-          mengeschweisste    Werkstücke.  



  Bei dem Verfahren werden die zu verschweissen  den Enden der Werkstückteile durch das einge  schnürte Plasma je einer Bogenentladung,     in    welche  wenigstens ein Gasstrom geleitet wird, erhitzt und  nach Erreichen der     Schweisstemperatur    bei ausge  schalteter Bogenentladung zusammengepresst.  



  Es wurden bereits ein     Verfahren    dieser Art und  eine     Einrichtung    zur Durchführung desselben vorge  schlagen, bei welchem die Werkstückteile mit einan  der zugewandten, zu verschweissenden Enden in  einer Flucht angeordnet und die Bogenentladung  oder -entladungen wenigstens teilweise im Raum zwi  schen den zu verschweissenden Enden erzeugt wur  den. Das erfordert entweder eine symmetrische, zwi  schen den Enden der Werkstückteile anzuordnende  Vorrichtung zur Einschnürung des Plasmas und zur  Leitung des Gasstromes in dasselbe oder mehrere  ausserhalb des Zwischenraumes der Enden der  Werkstückteile anzuordnende Entladungsvorrichtun  gen. Die symmetrische Vorrichtung ist kompliziert.

    Mit den     ausserhalb    des Zwischenraumes angeordne  ten Entladungs-Vorrichtungen ist es schwierig, wenn,  nicht unmöglich, die Endflächen der Werkstückteile  gleichmässig zu erhitzen.  



  Dem Patent liegt die Aufgabe zu Grunde, diese  Nachteile zu vermeiden. Nach dem     erfindungsgemäs-          sen    Verfahren werden die Werkstückteile mit einan  der zugewandten, zu verschweissenden Enden seitlich  gegeneinander versetzt je neben einer     Entladungs-          Vorrichtung    zur Erzeugung einer zur frontalen Er  hitzung des Endes des anderen Werkstückteiles die-    nenden Bogenentladung angeordnet und nach dem  Erreichen der     Schweisstemperatur        werden    eines der  Werkstückteile und die neben diesem angeordnete  Entladungs-Vorrichtung seitlich verschoben, um die  Werkstückteile zum Zwecke des Zusammenpressens  in eine Flucht zu bringen.  



  Weil bei diesem Verfahren jedes Werkstückende  durch das Plasma der Bogenentladung einer ihm  frontal gegenüber angeordneten Entladungsvorrich  tung erhitzt wird, ist keine komplizierte     symmetrische     Entladungsvorrichtung erforderlich und die ganze  Endfläche jedes der Werkstückteile kann leicht  gleichmässig erhitzt werden, was für die Güte der  Schweissung wesentlich ist.  



  Die Einrichtung zur Durchführung dieses Verfah  rens hat zwei Spannvorrichtungen für die Werkstück  teile, deren eine zum Zusammenpressen der Werk  stückteile verschiebbar ist, und zwei     Entladungs-Vor-          richtungen,    die je zur Erzeugung einer Bogenentla  dung, zur     Einschnürung    des Plasmas derselben und  zur     Zufuhr    wenigstens eines Gases zu diesem Plasma  dienen.  



  Bei der erfindungsgemässen     Einrichtung    ist eine  der     Entladungsvorrichtungen    an einer Seite der     einen     und .die andere Entladungsvorrichtung an der entge  gengesetzten Seite der anderen Spannvorrichtung an  geordnet, und eine der Spannvorrichtungen sowie die  neben dieser angeordnete     Entladungsvorrichtung    sind  zwischen einer ersten Stellung,     in    welcher je eine       Spannstelle    und eine     Entladungs-Austrittsstelle    in  einer Flucht liegen, und einer zweiten     Stellung,        in     welcher beide Spannstellen in einer Flucht liegen,  bewegbar.  



  In :der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    der  erfindungsgemässen Einrichtung ,dargestellt. Im Zu-      sammenhang damit wird auch das erfindungsgemässe  Verfahren beispielsweise erläutert.  



  Fig. 1 zeigt eine schematische, perspektivische  Ansicht     einer    Einrichtung zum     Pressschweissen,        mit     zwei zylindrischen Werkstückteilen.  



  Fig. 2 zeigt eine Einzelheit der Einrichtung nach  Fig. 1, teilweise im Schnitt.  



  Die dargestellte     Einrichtung    hat eine Grundplatte  1, auf der zwei Schlitten 2 und 3 gelagert sind, die je  eine Spannvorrichtung 4 bzw. 5 zur Aufnahme eines  der Werkstückteile 6 und 7 tragen. Jede der Spann  vorrichtungen 4 und 5 hat eine feste Spannbacke 41  bzw. 51 und     eine    zur Ausführung der     Spannbewe-          gung    verschiebbare und mit dem (nicht dargestellten)  Kolben einer Zylinder-Kolben-Einheit 42 bzw. 52  verbundene Spannbacke 43 bzw. 53. Der Schlitten 2  ist an einer Führung 21 in     Richtung    des Doppelpfei  les 8 verschiebbar.

   Zum Antrieb des Schlittens 2 und  zur Ausübung der Kraft zum Zusammenpressen der  Werkstückteile 6 und 7 dient eine     Kolben-Zylinder-          Einheit    9. Der Schlitten 3 ist an einer Führung 31  in Richtung des Doppelpfeiles 10 verschiebbar. Zum  Antrieb des Schlittens 3 dient eine     Kolben-Zylinder-          Einheit    11. An einer Seite der Spannvorrichtung 4  ist     eine    Entladungsvorrichtung 12 auf einem Sockel  13 an der     Grundplatte    1 befestigt. Die Entladungs  vorrichtung 12 ist von der Grundplatte 1 elektrisch  isoliert.

   Eine weitere     Entladungsvorrichtung    14 ist an  der anderen Seite der     Spannvorrichtung    5 am Schlit  ten 3 befestigt und von diesem elektrisch isoliert.     In     der dargestellten Stellung des Schlittens 3     fluchtet    die  Entladungsaustrittsstelle der Entladungsvorrichtung  12 mit der Spannstelle der     Spannvorrichtung    5 und  damit mit dem Werkstückteil 7, während die     Entla-          dungsaustrittsstelle    der Entladungsvorrichtung 14 mit  der Spannstelle der     Spannvorrichtung    4 und somit  mit dem Werkstückteil 6 fluchtet.

   Durch Verschieben  des     Schlittens    3 können die Spannstellen der Spann  vorrichtungen 4 und 5 und damit .die Werkstückteile  6 und 7 in eine Flucht gebracht werden.  



  Die Entladungsvorrichtung 12 hat, wie Fig. 2  zeigt, eine Elektrode 121, welche innerhalb eines als  Zündelektrode und Düse dienenden Teiles 122 ange  ordnet ist. Der Teil 122 hat eine zur Einschnürung  des Plasmas der Bogenentladung dienende     Öffnung     124 und ist durch     einen    Widerstand 123, welcher  beispielsweise zwei     Ohm    betragen kann, mit der       Spannvorrichtung    5 und dadurch mit dem Werk  stückteil 7 verbunden. Eine (nicht dargestellte)  Stromquelle für die Erzeugung einer Bogenentladung  ist mit     einem    Pol an die Elektrode 121 und mit dem  anderen Pol an die Spannvorrichtung 5 und dadurch  an den Werkstückteil 7 angeschlossen.

   In dem Zwi  schenraum zwischen der Elektrode 121 und dem     Teil     122 mündet eine (nicht dargestellte) Gaszuleitung.  



  Die Entladungsvorrichtung 14 ist ebenso ausge  führt wie die im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrie  bene Entladungsvorrichtung 12 und in entsprechen  der Weise     angeschlossen,    d. h. die (nicht dargestellte)  Elektrode der Entladungsvorrichtung 13 ist zusam-    men mit der ihr entsprechenden Elektrode 121 an  einen Pol der Stromquelle und die     Spannvorrichtung     4 ist zusammen mit der Spannvorrichtung 5 an den  anderen Pol der Stromquelle angeschlossen. Zum       elektrischen    Anschluss der     Spannvorrichtungen    4  und 5 und der Entladungsvorrichtung 14 dienen  (nicht dargestellte) biegsame Leiter.  



  Zur Durchführung der Schweissung wird in der in  Fig. 1 dargestellten Stellung der Schlitten 2 und 3 das  in Fig. 1 und 2 linke Ende des. Werkstückteiles 7  durch das Plasma einer Bogenentladung, welche zwi  schen .der Elektrode 121 und diesem Ende des Werk  stückteiles 7 erzeugt wird, auf Schweisstemperatur  erhitzt. Dabei     wird    dem Plasma das in dem Zwi  schenraum zwischen der Elektrode 121     und    dem     Teil     122 geleitete Gas zugeführt und das Plasma an der       Öffnung    124 eingeschnürt.     In    derselben Weise wird  gleichzeitig das in der Zeichnung rechte Ende des  Werkstückteiles 6 mittels der Entladungsvorrichtung  14 auf Schweisstemperatur erhitzt.

   Danach wird der  Schlitten 3 in Fig. 1 nach vorn geschoben, so dass die  Werkstückteile 6 und 7 miteinander fluchten., und der  Schlitten 2 wird durch Beaufschlagung der     Kolben-          Zylinder-Einheit    9 in Fig. 1 nach rechts geschoben,  bis die Werkstückteile 6 und 7 zusammenstossen,  woraufhin diese Werkstückteile durch weitere Beauf  schlagung der Kolben-Zylinder-Einheit 9     zusammen-          gepresst    werden.  



  Die Beaufschlagung der Zylinder-Kolben-Einheit  9 kann durch einen (nicht dargestellten)     Endschalter     ausgelöst werden, der vom Schlitten 3 betätigt wird,  sobald die     Spannstelle    der     Spannvorrichtung    5 mit  derjenigen der     Spannvorrichtung    4 fluchtet.  



  Beispielsweise Betriebsdaten der beiden Bogen  entladungen zum     Zusammenschweissen    von Stahl  stäben von 25 mm Durchmesser sind: Bogenspan  nung 40 Volt, Bogenstrom 220 Ampere, Gaszufuhr  0,05 Kubikmeter Argon pro Minute,     Erhitzungszeit     0,5     Minuten.    Bei Verwendung     von,    Stickstoff sind die  entsprechenden Daten beispielsweise 80 Volt, 100  Ampere, 0,06 Kubikmeter pro     Minute    bei derselben  Erwärmungszeit. Die Bogenspannung     kann    auch bis  140 Volt, der Strom bis 190 Ampere und die Erwär  mungszeit bis 2 Minuten betragen. Die optimalen  Werte sind durch Versuche zu     ermitteln.     



  Die Spannvorrichtung 5 kann statt horizontal  auch vertikal und statt geradlinig auch längs     einer     gekrümmten     Bewegungsbahn    bewegbar     sein,    bei  spielsweise     mittels    eines oder mehrerer Schwenkarme.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Pressschweissen, bei welchem .die zu verschweissenden Enden der Werkstückteile durch das eingeschnürte Plasma je einer Bogenentla dung, in welche wenigstens ein Gasstrom geleitet wird, erhitzt und nach Erreichen der Schweisstempe- ratur bei ausgeschalteter Bogenentladung zusammen gepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückteile mit einander zugewandten,
    zu ver- schweissenden Enden seitlich gegeneinander versetzt je neben einer Entladungsvorrichtung zur Erzeugung einer zur frontalen, Erhitzung des Endes des anderen Werkstückteiles dienenden Bogenentladung angeord net und nach dem Erreichen der Schweisstemperatur eines der Werkstückteile und die neben diesem ange ordnete Entladungsvorrichtung seitlich verschoben werden, um die Werkstückteile zum Zwecke des Zu sammenpressens in eine Flucht zu bringen. II.
    Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit zwei Spannvorrichtungen für die Werkstückteile, deren eine zum Zusammen pressen der Werkstückteile verschiebbar ist, und zwei Entladungsvorrichtungen, die je zur Erzeugung einer Bogenentladung, zur Einschnürung des Plasmas der selben und zur Zufuhr wenigstens eines Gases zu die sem Plasma dienen, dadurch gekennzeichnet, dass eine (12) der Entladungsvorrichtungen (12, 14) an einer Seite der einen (4) und die andere Entladungs- vorrichtung (14) an der entgegengesetzten Seite der anderen Spannvorrichtung (5) angeordnet ist, und eine der Spannvorrichtungen (5) sowie die neben die ser angeordnete Entladungsvorrichtung (14) zwischen einer ersten Stellung,
    in welcher je eine Spannstelle und eine Entladungsaustrittsstelle in einer Flucht lie gen, un einer zweiten Stellung, in welcher beide Spannstellen in einer Flucht liegen, bewegbar sind. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (5) recht winklig zur Richtung (8) des Zusammenpressens der Werkstückteile (6, 7) verschiebbar ist.
CH1317264A 1964-10-10 1964-10-10 Verfahren zum Pressschweissen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH415251A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004048611B4 (de) * 2004-10-06 2008-04-10 Daimler Ag Verfahren zum Verbinden von Bauteilen

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