Selbstbedienungsstation, insbesondere Ausgabestation für Flüssigkeiten, z. B. Tankstelle, mit elektronischer Steuereinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Selbstbedie nungsstation, insbesondere Ausgabestation für Flüssig keiten, z. B. Tankstelle, mit elektronischer Steuer einrichtung mindestens für die Betriebsbereitmachung der Ausgabe und einer die Steuereinrichtung frei gebenden, vorzugsweise elektronischen, Abtastvorrich- tung für die Berechtigung bestimmter Kunden aus weisende Identifikationsmittel.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Registrierung der verbrauchten Mengen, beispiels weise an ausgegebenem Benzin, und gegebenenfalls auch die entsprechenden Preise über Fernleitungen einer Zentralabrechnungsstelle zu übermitteln, so dass mehrere derartige Selbstbedienungsstationen zu einem Supermarkt zusammengeschlossen werden können, dem eine einheitliche Abrechnungsstelle zugeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Fernübertragung möglichst einfach zu ge stalten und dabei die Möglichkeit offen zu lassen, die zu übertragenden Werte nicht nur einer zentralen Überwachungsstelle für die Selbstbedienungsanlagen zuzuleiten, sondern auch noch beispielsweise Kredit instituten, bei denen der jeweilige Käufer gegebenen falls ein Guthaben besitzt.
Erfindungsgemäss wird die gestellte Aufgabe da durch gelöst, dass die elektronische Steuereinrichtung über eine automatische Schaltvorrichtung an ein übertragungssystem anschliessbar ist.
Diese Schaltvorrichtung ist in erster Linie dafür gedacht, dass die Selbstbedienungsstation unmittelbar an das örtliche Fernsprechnetz anzuschliessen ist, und zwar über einen üblichen Fernsprechapparat, der auch zwischenzeitlich für gewöhnliche Ferngespräche aus genutzt werden kann, wenn die Selbstbedienungs anlage gerade nicht benutzt wird. Gemäss einer besonderen Ausbildung des Erfin dungsgegenstandes ist es weiterhin vorgesehen, dass in der elektronischen Steuereinrichtung mindestens ein Speicherungsmittel für eine bestimmte zu wählende Fernsprechnummer vorgesehen ist, durch die beispiels weise die Zentrale, an die die verschiedenen Selbst bedienungsanlagen einer Gesellschaft angeschlossen sind, gewählt werden kann.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass Mittel zum Wählen einer sonst vom Kunden gewünschten Fernsprechnummer, bei spielsweise die Nummer seines Kreditinstitutes, mit der elektronischen Steuereinrichtung verbunden sind. Die zu wählende Nummer der Gesellschaft des Super marktes kann beispielsweise die Telephonnummer oder aber auch die Postschecknummer dieser Gesell schaft sein.
Anhand der Zeichnung, in der eine Ausführungs form der erfindungsgemässen Einrichtung beispiels weise dargestellt ist, sei der Erfindungsgedanke näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Schaltungsschema, Fig. 2 zeigt ein hierzu gehöriges Diagramm der Bestromung der verschiedenen in diesem Schaltungs schema enthaltenen Relais, in Fig. 3 ist ein Beispiel gegeben, welche analogen digitalen Werten den verschiedenen Postscheckämtern der Schweiz zugeordnet werden können, auf Grund derer eine automatische Wahl des Postscheckkontos mittels der in Fig. 1 skizzierten Einrichtung getätigt werden kann, in Fig. 4 ist die Zuordnung, das heisst der Kode, an gegeben,
nach dem die Relais der elektronischen Schal tung den einzelnen Ziffern der analogen digitalen Werte der zu wählenden Fernsprechnummern zuge ordnet sind. Das in Fig. 1 dargestellte Schaltungsschema be schreibt eine elektrische Abtastvorrichtung für einen in ein Aufnahmegerät A einzuführenden Speicher, in welchem Merkmale gespeichert sind, die einen bezugs berechtigten Kunden identifizieren; worin beispiels weise seine Telephonnummer nach dem in Fig. 4 dar gestellten Kode gespeichert ist.
In Fig. 1 bedeutet A eine Aufnahme für ein Kundenidentifikationsmittel in Form einer Lochkarte oder einer gedruckten Schaltungsplatte.
A' bedeutet eine zweite Aufnahmefür einen weiteren Speicher, der die Gesellschaft, beispielsweise die Tankstellen-Gesell- schaft, identifiziert, welche über das örtliche Fern sprechnetz gewählt werden soll und an die auch die gewünschten Mitteilungen und Befehle übertragen werden sollen, die zur Identifikation des Kunden, zum Nachprüfen von dessen Konto oder dessen Kredit würdigkeit, sowie gegebenenfalls zum Verbuchen der gekauften Menge übertragen werden sollen.
Eine Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass die Selbstbedienungsstation X, welcher die dar gestellte Abtastvorrichtung angehört, parallel zu einem Fernsprechapparat SA -Station gelegt ist, wie in Fig. la schematisch dargestellt ist. Die SA -Station und die Selbstbedienungsstation X liegen beide derart parallel zur Telephonleitung a-b, dass beim Einschal ten einer der beiden Stationen in die Telefonleitung automatisch die andere Station gesperrt wird.
Es ist in erster Linie daran gedacht, dass die Kundenausweise von Fall zu Fall in die Aufnahme A eingeführt und nach Bedienung aus dieser wieder entnommen werden, während der die Gesellschaft charakterisierende Speicher in der Aufnahme A' einer bestimmten Selbstbedienungsstation X ständig ange ordnet bleibt, so dass also dieses Identifikationsmittel beispielsweise in sämtlichen SHELL-Tankstellen übereinstimmend ausgebildet ist, während sich in ESSO-, ARAL-Tankstellen usw.
entsprechend andere Identifikationsmittel befinden.
Damit die beiden Speicher in den Aufnahmen A und A' nacheinander durch dieselbe Abtastvorrich- tung abgetastet werden können, ist ein Relais D vor gesehen. Es sei angenommen, dass eine die Identität des Kunden charakterisierende Zahl<B>05127</B> 3017 von dem in die Aufnahme A eingeführten Speicher abge tastet worden ist, und zwar bis zur letzten Zahl 7, so dass also in der Telephonzentrale der Leitungs wähler den letzten der sieben Drehschritte durchge- führt hat.
Es erfolgt daraufhin vom Leitungswähler her der erste Ruf des Amtszeichens, welcher das Frequenzrelais FR400 in der Fernsprechleitung a-b erregt. Das Frequenzrelais bringt daraufhin mit seinem Kontakt (r400' das D-Relais zum Anziehen, welches sich mit seinem Kontakt di selbst hält; gleich zeitig legen sich die Kontakte d2-d6 um, wodurch die Abfragung des die Gesellschaftsnummer tragenden Speichers in der Aufnahme A vorbereitet ist.
Gleichzeitig öffnet sich in der Fernsprechleitung a-b der Kontakt (r400" und bringt das Empfangs relais der Fernsprechleitung zum Ansprechen, wo- durch diese nunmehr durch die Station X besetzt ist. Ausserdem wird mit dem Umschalten des Kontak tes (r400' auch das Relais B zum Abfallen gebracht. Mit Hilfe des Kontaktes d7 wird der Wähler Z(1-n) in seine Nullstellung gebracht.
Eine im in der Aufnahme A' befindlichen Speicher enthaltene Nummer VIIIXXXXX5 wird anschlie ssend in folgender Weise abgefragt: Vom Nullpol geht der Stromkreis über den umgelenkten Ro-Kon- takt und über die beiden parallel liegenden Relais 1 und 5, dann über die Kontakte d2 und d6 zu den Kontakten k1" und k5" über die in der Zeichnung nicht dargestellte Speicherung zum Kontakt ko\ an den Arm<I>a</I> des Ziffernsuchers Z(L-n) zum Relais ZR über den Kontakt b2 an den Minuspol. Hierbei ziehen die Relais 1, 5 und ZR an.
Darauf geht die Aufprüfung des Prüfrelais auf die Zahl Null mit der weiteren Auswertung folgender massen vor sich: der Drehmagnet S erhält Impulse über den Kontakt zrl. Sobald dessen Arm Sa einen Schritt gemacht hat, zieht das Relais P an, der Strom geht über den Kontakt ro in umgelegtem Zustande, den C-Kontakt, das Relais P, den umgelegten Kontakt <I>i',</I> den umgelegten Kontakt 5', den Arm<I>a</I> des Schritt schalters an den Minuspol.
Nun erfolgt die weitere Auszählung der Zahl Null so lange, wie das Relais P angezogen bleibt, und zwar in folgender Weise: In Fig. 1 bedeutet A die Aufnahme für den Spei cher, in den das System der zu erteilenden elektrischen Befehle gespeichert ist und der in dieser Aufnahme von der Abtastvorrichtung abgetastet werden soll.
Der Speicher besteht nach dieser Figur aus einer rechteckigen Isolierplatte, an deren Unterkante sich zehn Kontaktteile befinden, die mit sechs an der Oberkante der Rechteckplatte befindlichen Kontakt teilen teilweise durch elektrische Leitungen verbun den sind, wobei in mindestens einige dieser Leitungen Dioden zur Gleichrichtung eingeschaltet sein können, um innere Kurzschlüsse zwischen den noch anhand der Fig. 1 näher zu erläuternden elektrischen Kreisen zu verhindern.
Durch das auf dem Speicher gemäss Fig. 4 ange ordnete Schaltungssystem sind elektrische Befehle gespeichert, welche die sechsstellige Telephonnummer 27<B>30 17</B> mit der Vorwählzahl 051 repräsentieren. Die Erzeugung dieser elektrischen Befehle mittels des Speichers gemäss Fig.2a sei nunmehr anhand der Fig. 1 erläutert.
In Fig. 1 sind längs den beiden Kanten der Auf nahme A ebensoviele Kontakte angeordnet, und zwar in derselben Reihenfolge und Anzahl wie auf dem eingeschobenen Speicher. Diese in der Abtastvorrich- tung festen Kontakte sind oben mit Kl-Kro bezeich net und unten mit KO', K1' K9'.
An diese Kontakte sind die Abtastmittel ange schlossen, welche oben aus den Relais R1, R2, R3, R4, R5 und R0 bestehen, während unten Kontakte<B>0, 1,</B> 2 usw. - 9 angeschlossen sind, welchen ein Abtastarm z(1-n)a zugeordnet ist, der über die Kontakte 0-9 der Reihe nach zu schleifen vermag und als Dreharm eines Relais Z(1-n) ausgebildet ist, mit dem Dreh punkt 12; die Kontakte 0-9 sind demgemäss als auf einem Kreis liegend anzusehen und nur in der Figur in schematischer Darstellung nebeneinander gezeich net.
Das Relais mit dem Abtastarm z(1-n)a und die Kontakte 0-9 bilden einen Drehwähler, wie er etwa aus der Fernsprechtechnik bekannt ist.
Der Pfeil links von der Fig. 1 bedeutet die Rich tung, in der die Speicher in die Aufnahme A einge schoben werden können.
Mit + und - sind der Pluspol und der Minuspol einer Gleichspannungsquelle bezeichnet.
Mit B ist ein Relais bezeichnet, durch welches Haltekontakte bl, b2 und b3 umgelegt werden kön nen. Die in der Zeichnung dargestellte Lage dieser drei Kontakte entspricht dem nichterregten Zustand des Relais B. Entsprechend sind alle übrigen Kon takte in der Figur in der Lage dargestellt, die sie im unerregten Zustand des ihnen angeordneten Relais einnehmen. Die zu den Relais R1-R5 gehörigen Kontakte sind mit 1', 2'-5', 3"-5" sowie im übrigen mit 2-5 bezeichnet; diese im ganzen 21 Kontakte sind die Auswertkontakte der fünf Auswertrelais R1 R5, durch die die Abtastresultate ausgewertet werden.
Der Abtastvorgang wird mittels des Relais Z(1-n) mit dem bereits erwähnten Kontaktarm z(1-n)a und dem weiteren Kontaktarm z(1-n)b sowie dem Prüf relais P mit den Kontakten p1,<I>p2, p3</I> durchgeführt. S bedeutet das Schrittschaltrelais für die Auswertung der Zahlen mit dem Dreharm s zum Aufsuchen der abgetasteten Ziffern. Das Relais R0 mit dem Schalt arm ro stellt eine Art Hauptschalter dar,
durch den beim Einstecken des Speichers in die Aufnahme der Abtastvorrichtung diese an Spannung gelegt wird. Mit <I>IG</I> ist ein Impulsgenerator bezeichnet, durch dessen Kontaktarme ig die für den Betrieb der Schrittschalt- werke notwendigen Impulse erzeugt werden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung nach Ein schieben des Speichers sei nunmehr beschrieben. Sobald der Speicher in die Aufnahme A ganz hineingeschoben ist, spricht das Relais R0 an, weil es über die Kontakte Kro und K9' an die Plus- und Minuspole der Gleichstromquelle gelegt ist.
Hierdurch wird der Anker ro des Relais R0 um gelegt und hierdurch der Impulsgeber<I>IC</I> sowie die Relais R1, R5 und ZR ebenfalls an Spannung gelegt.
In diesem Zustand geht also der durch das Ein stecken des Speichers bereits beim Oten Abtastschritt geschlossene Stromkreise der Abtastvorrichtung vom Pluspol über den umgelegten Kontakt ro, über das Relais R I und parallel hierzu über das Relais R5, über die parallel liegenden Gleichrichter-Dioden Di und D5, über den Kontakt KO', den Arm des Ziffern suchers z(1-n)a in dessen Nullstellung, über das Relais ZR, den Kontkat b2 zum Minuspol.
Durch Schliessen dieses Stromkreises bewirkt das Relais ZR gleichzeitig das Anziehen des Schritt schaltermagnetes S, und zwar über den Stromkreis: Pluspol, umgelegter Kontakt ro, Impulsgeber-Kontakt ig, Kontakt zr, Relais<I>S</I> und Minuspol.
Der Dreharm s des S-Relais verlässt nunmehr seine Nullstellung und beginnt sich zu drehen und trifft dabei zunächst auf die erste Zahl 1 auf. Sobald dieser erste Schritt durchgeführt ist, ist folgender Stromkreis geschlossen:
Pluspol, umgelegter Kontakt ro, c-Kon- takt, P-Relais, 1'-Kontakt in umgelegtem Zustand, 2'-Kontakt, 3'-Kontakt, 4'-Kontakt, 5'-Kontakt in um gelegtem Zustand, erster Kontakt des Wähler-Relais S, auf welchem sich der Dreharm s befindet und der die gespeicherte Befehlsziffer < c0 repräsentiert und von dort zum Minuspol.
Von diesem ersten Such- schritt an ist das Relais P durch seinen Selbsthalte kontakt p1 während des weiteren Prüfvorganges wie der eingeschaltet.
Die beschriebene Schaltung, bei der sich aus einem gleichzeitigen Anschluss der Relais R1 und R5 über die parallel geschalteten Dioden Di und D5 des Speichers an den Kontakt ko' des Abtastarms z(1-n)a die Ziffer 0 ergibt, entspricht dem in Fig. 4 darge stellten Kode, der der Abtastvorrichtung zugrunde gelegt ist, wonach der gleichzeitigen Betätigung der Relais 1 und 5 die Ziffer 0 zugeordnet sein soll.
Dieses erste Abtastergebnis der Zahl 0 kann nun mehr ausgewertet werden, und zwar zweckmässig direkt in Ergänzung zur 10. Die Ergänzung zur 10 hat den Vorteil, dass die nun folgenden Impulse direkt zur Steuerung der Wähler in der Telephonzentrale im Zifferndrucker usw. verwendet werden können, und zwar auf folgende Weise.
Durch das Ziffernrelais Z(I-n) wird während des soeben beschriebenen Abtastvorganges gleichzeitig der Arm z(1-n)b betätigt und dadurch in dem auf der rechten Seite der Zeichnung schematisch angedeu- ten Zifferndrucker die erste Ziffer der insgesamt 9stelligen Zahl eingestellt.
Dabei ist der Ziffern drucker im vorliegenden Falle so gedacht, dass die drei ersten Ziffern die Vorwählzahl einer Telephon- nummer ergeben sollen, während die fünf letzten Stellen die Telephonnummer selbst darstellen.
Gleich zeitig können diese Abtastergebnisse über Telephon- leitungen <I>(a</I> und<I>b) d</I> über Fernleitung an irgend welche andere Stellen übertragen werden, beispiels weise an die Benzingesellschaft einer Tankstelle, bei welcher der Kunde auf Kredit Benzin beziehen will, während die andere Leitung beispielsweise zur Bank des Kunden führt,
von deren Konto der Betrag für das bezogene Benzin abgebucht werden soll und bei der infolgedessen bei dem zu tätigenden Kaufe die Kontonummer des Kunden, im vorliegenden Falle dessen Telephonnummer, hinterlegt werden muss.
Ferner wird durch den Sucharm Su(zl-n) der Zifferndruckmagnet auf die nächste Stelle - das heisst im vorliegenden Beispielsfalle auf die zweite Nummer der Vorwählzahl - eingestellt, so dass der Ziffern drucker für den nächsten Abtastvorgang vorbereitet ist.
Durch den Impulsgeber<I>IG,</I> dem ein weiter unten beschriebenes, abfallverzögertes Relais A zugeordnet ist, erhält der Magnet des Wählers S weiterhin Im pulse, so dass sieh sein Arm s so lange weiterdreht, bis er auf der Schrittnummer 11 steht und das C- Relais anspricht, was das Abschalten des Prüfrelais P bewirkt, welches seinerseits die Leitungen<I>a</I> und<I>b</I> und die Zuleitung zum Zifferndrucker Z-D unter bricht.
Dies bedeutet, dass nach zehn Impulsen durch die Kontakte p4 und p3 die Registrierung oder die a-, b-Fernübertragung unterbrochen wird. Durch das Anziehen des Relais erhält der Magnet des Ziffern schalters Z(1-n) einen Impuls, so dass seine Arme z(1-n), <I>a, b,</I> c, je einen Schritt von der Stellung 0 auf die Stellung 1 hin ausführen. Hierbei bewirkt gleichzeitig der Arm z(1-n)
c die Rückführung des Sucharmes s von der Schrittnummer 11 auf die Schrittnummer 0, wodurch das Relais S ausgeschaltet und gleichzeitig infolge Umlegens von dessen Kontakt c das Prüfrelais P eingeschaltet wird. Hierauf beginnt nun die Abtastung der nächsten Ziffer, das heisst dem Beispiel nach die Ermittlung der Ziffer 5 .
Bei dieser Ziffer spricht nun das Relais R5 folgen dermassen an: der Stromkreis geht vom Pluspol über den umgelegten ro-Kontakt, das Relais R5, den Kon takt k5, den Kontakt k1, den Ziffernschaltarm z(1-n)a in Stellung l , Relais ZR, Kontakt<I>b2,</I> Minuspol. Da inzwischen das Relais ZR angezogen hat und der Kontakt zr das Suchrelais S eingeschaltet ist, erhält dieses weiterhin Impulse vom Impulsgene rator IG,
so dass sich der Ziffernsucharm s so lange weiterschaltet, bis er auf die der Ziffer 5 entspre chende Kontaktlamelle 6 gelangt. Hierdurch kommt das Relais P über den umgelegten Kontakt 5, und die Kontakte 4, 3, 2 kommen wieder an Spannung, wodurch die Kontakte p3 und p4 eingeschaltet wer den und auch während der nächsten fünf Impulse eingeschaltet bleiben, so dass diese Impulse direkt an die Leitungen<I>a, b</I> und den Zifferndrucker Z-D gelangen können.
Beim elften Schritt des Sucharms s steht wiederum das Relais C an, während das Relais P abgeschaltet wird sowie der Ziffernschaltermagnet Su(Z1-n) angezogen wird und das Relais ZRY ab fällt, genau wie bei dem vorhergehenden Abtastvor- gang.
Dieses Spiel wiederholt sich nun so lange, bis sämtliche Ziffern abgetastet sind. Der letzte Schritt des Abtastarms z(1-n)a besteht darin, dass er auf den Kontakt Nummer 9 gelangt, wodurch das Befehls relais B zum Anziehen gebracht wird, während das Relais ZR durch den sich umgebenden Kontakt b2 zum Abfallen gebracht wird. Durch Umlegen des Kontaktes b3 können nun Steuerbefehle Be ausge geben werden, die beispielsweise darin bestehen, dass die Ausgabevorrichtung für eine zu kaufende Ware, z.
B. der Pumpmotor an einer Benzinzapfsäule einer Tankstelle oder die Öffnungsvorrichtung eines Ziga rettenautomaen eingeschaltet wird.
über die Relais P und D können, nun vermittels ihrer Kontakte<I>b3</I> und di Steuerbefehle abgegeben werden, wobei die Steuerbefehle über den Kontakt b3 in die Anlage selbst gehen und einerseits die Aus- gabevorrichtung für das durch die Selbstbedienung zu erwerbende Gut, beispielsweise Benzin, startbereit machen, und anderseits optische Signale durch Betä tigung eines Registrierwerkes, eines Druckwerkes oder von Kontrollampen auslösen können.
In der Zeich nung rechts ist zu diesem Zweck ein Universal- Leuchtanzeiger schematisch angegeutet, der zur opti schen Kontrolle dient und auf dem die Kunden nummer und die Gesellschaftsnummer, wie auch der Preis sichtbar werden können. Über den Kontakt di können entsprechende Signale auf die Fernsprech leitung gegeben werden, die an die vorher gewählte Zentralstelle geschaltet ist.
Eine Übersicht über den jeweiligen Bestromungs- zustand der verschiedenen Relais und der Fernsprech leitung a-b ist in Fig. 2 gegeben, dessen Ordinate die Zeittaxe darstellt, längs deren die Stromverläufe ent weder als Dauerstrom oder als Impulsfolge zu den einzelnen Relais dargestellt ist.
In Fig. 1b ist zur besseren übersieht eine Tabelle der zu den verschiedenen Relais gehörigen Anzahlen von Kontakten dargestellt, wobei mit u die Unter brecherkontakte und die mit a die Schliessungskon- takte bezeichnet sind.
Das Ausführungsbeispiel ist für die Speicherung und die Abtastung 9stelliger Kunden- und Gesell schaftsnummer geeignet, so dass insbesondere Tele- phonnummern und auch Nummern von Postscheck konten übertragen werden können.
Die Fig. 3 zeigt ein Beispiel, wie aus üblichen Postscheckkontonummern und den einzelnen Post scheckämtern der verschiedenen Schweizer Kan tone 9stellige Zahlen hergestellt werden können. Die elektronische Einrichtung ist so ausgestaltet, dass sie an jedes vorhandene Telephonnetz jedes Systems, z. B. von Rotary, Bell, Siemens oder Hasler, ange schlossen werden kann.
Die elektronische Einrichtung gibt die Befehle direkt an die Telephonzentrale weiter und erhält ihrerseits von dieser die Gegenbefehle zur Steuerung und Sperrung des Automaten, von dem ein Kunde jeweils Ware beziehen will.
Wechselt beispielsweise der Besitzer einer Tank stelle eines Verkaufsgeschäftes oder eines sonstigen Selbstbedienungsautomaten die Supermarktgesell schaft, der er angeschlossen ist, so braucht er nur in der Aufnahme A' der elektronischen Einrichtung einen anderen Speicher mit einer anderen Gesell schaftsnummer oder sonstigen Gesellschaftskennzeich nung einzufügen.