CH415421A - Verfahren zum Betreiben eines brennerbeheizten Schachtofens und Schachtofen zur Durchführung desselben - Google Patents

Verfahren zum Betreiben eines brennerbeheizten Schachtofens und Schachtofen zur Durchführung desselben

Info

Publication number
CH415421A
CH415421A CH1224062A CH1224062A CH415421A CH 415421 A CH415421 A CH 415421A CH 1224062 A CH1224062 A CH 1224062A CH 1224062 A CH1224062 A CH 1224062A CH 415421 A CH415421 A CH 415421A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
furnace
air
burners
dependent
burner
Prior art date
Application number
CH1224062A
Other languages
English (en)
Inventor
Harro Dipl Ing Taubmann
Boderke Hubert
Original Assignee
Westofen Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westofen Gmbh filed Critical Westofen Gmbh
Publication of CH415421A publication Critical patent/CH415421A/de

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/005—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces wherein no smelting of the charge occurs, e.g. calcining or sintering furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    zum      Betreiben      eines      brennerbeheizten   Schachtofens    und   Schachtofen    zur      Durchführung      desselben   Die Erfindung    betrifft   ein Verfahren zum Betreiben eines    brennerbeheizten   Schachtofens zum Brennen und    Sintern   von Schüttgut, wie    Kalle,      Dolomit,      Magnesit   usw.,

   der durch Eindrücken von Unterwind unter Druck gefahren wird und in der Aussenwand angeordnete Brenner    aufweist.   Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird in    einer   Verbesserung der Wirkungsweise des    Verfahrens      bzw.   des Ofens gesehen. 



  Die bekannten, durch Gas-,    0e1-   oder    Kühlen-      staubbrenner      beheizten   Schachtöfen werden meist als gesaugte    Oefen   betrieben, in denen ein am    Gichtende   des Ofens angeordnetes Gebläse die von den Brennern erzeugten Gase durch den Ofenschacht saugt. Hierbei werden die Brenngase bzw. die    Brennerflam-      men   unmittelbar nach ihrem Eintritt    in   den Schacht nach oben    abgelenkt,   so dass der Kern der    Schüttung   meist nur ungenügend    beheizt   wird, was ein    ungleich-      mässiges   Brennen oder Sintern des Gutes zur Folge hat.

   Abgesehen davon kommen bei den bekannten    Oefen   die    Brennerflammen   mit dem Schüttgut in Berührung, so dass beispielsweise beim Brennen von Kalk, die    Kalkstücke   örtlich überhitzt werden und an den überhitzten Stellen Krusten bilden, die ein    gleichmässiges   Durchbrennen des    Kalkstückes   nicht mehr zulassen:

   Im allgemeinen ist deshalb in diesen    Oefen      eine      Entsäuerung   des Kalksteines bis auf    höchstens   5-7 % möglich, ein Ergebnis, das nicht befriedigen kann, da derartiger    Kalk   für    Stahlwerke   ungeeignet ist und    lediglich   als    Baukalk      in   Frage    kommt.   



  Eine bekannte    Ausführung      eines      brennerbeheizten   Schachtofens besteht darin, dass er oberhalb der Brenner mit Einrichtungen zum    Einblasen      unbrennbarer   Gase und unterhalb der Brenner    mit      Einrichtungen   zum seitlichen Abzug von Kühlluft    ausgerüstet   ist. Dadurch sollen Druckverhältnisse innerhalb des Ofens geschaffen werden, die die    Brennerflamme   von der Ofenwand weg in    Richtung   zur Ofenachse lenken.

   Folglich findet auch hierbei eine    direkte      Beflammung   des    Schüttgutes   statt, welche beim Brennen von Kalk,    Dolomit   usw. die    varstehend   angeführten Nachteile mit sich bringt. Da ausserdem der Ofen    ebenfalls   nach dem Saugverfahren    arbeitet,      ist   eine das Schüttgut    gleichmässig      durchdringende      Beheizung   nicht garantiert, so dass sich auch oberhalb des Brennerbereiches bzw.    in   der    Brennzone      örtliche      Ueberhit-      zungen   einstellen, welche die Vorgänge im Ofen nachteilig beeinflussen. 



  Es sind ferner mit Druckluft betriebene Schacht- öfen bekannt, an deren Unterteil eine luftdichte, dem    Bedienungspersonal   zugängliche Schleuse angebracht ist.    In   diese Schleuse wird Druckluft    eingeblasen,   die durch den Austrag in den Schachtofen eindringt und die Verbrennungsluft für in der Schachtwand angeordnete, zur    Ofenmitte   gerichtete Brenner    liefert,   deren Flammen das Gut direkt    beaufschlagen,   so dass die besagten    nachteiligen      Ueberhitzungen   und Verkrustungen des Gutes an diesem bekannten Ofen ebenfalls auftreten. 



  Die gestellte    Aufgabe   wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass von mit    Brennkammern      ver-      sehenen      Druckbrennern   erzeugte, zum Teil noch brennbare Bestandteile    enthaltende   Heissgase in den Ofen eingedrückt werden, die sich mit dem aufsteigenden Unterwind vermengen und    ein   die Behandlung des Gutes bewirkendes Gemisch bilden, wobei der    Unterwinddruck   im    Brennerbereich   etwa dem Druck der    Brennergase   entspricht. 



  Der zur    Ausführung   des    Verfahrens   dienende Schachtofen zeichnet sich dadurch aus, dass die Abstände    zwischen   den in der Ofenwand    auf   den Ofen- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 umfang gleichmässig    verteilt   angeordneten Brennern grösser als drei    und      kleiner   als zehn Durchmesser der    Brennermündungen   sind. 



  Ausführungsbeispiele des zur    Durchführung   des Verfahrens dienenden Schachtofens sind in schematischer    Darstellung   in den Zeichnungen gezeigt:    Fig.   1    einen      senkrechten      Längsschnitt   eines    ersten      Ausführungsbeispieles,      Fig.2      einen   ebensolchen    eines   zweiten    Ausfüh-      rungsbeispieles.   



     In      Fig.   1 bedeutet 1 die Wand des Schachtofens, die den Schacht 2    einschliesst,   an    dessen   oberen Ende sich ein    Trichterverschluss   3 und eine    Gichtgasabfüh-      rungsleitung   4 befindet, wogegen sich dem unteren Ende des    Schachtes   2 die üblichen, in der    Zeichnung   der Einfachheit    halber   nicht dargestellten Austragsvorrichtungen anschliessen, die    in   einem nur angedeuteten Podest 5    untergebracht   sind.

   In den Boden des Schachtes 2 mündet eine Leitung 6, die    mit   einem Druckgebläse    in   Verbindung steht und deren Mündungsöffnung eine    Unterwinddüse   7 aufweist, die den    Luftstrom   in den    eingezeichneten      Pfeilrichtungen      auslenkt.   Oberhalb    derLuftdüse   7 sind    in      derSchacht-      wand   Beobachtungsöffnungen 8 vorgesehen und dar- über wiederum Druckbrenner 10, die zum Schachtboden hin geneigt    sind.   Die Brenner 10, von denen im    Ausführungsbeispiel   sechs Stück auf den Umfang des Ofens gleichmässig verteilt    angeordnet   sind,

   weisen    Brennkammern   11 mit verjüngtem Austrittsquerschnitt auf,    ferner   eine Luftleitung 12, eine    Druckluft   und Brennstoff führende Leitung 13 sowie    eine   Leitung 14, durch die Luft den    Brennkammern   11 unmittelbar zufliesst. Die Luftleitungen 12 und 14 sind an eine    gemeinsame   Ringleitung 15 angeschlossen, die über eine Leitung 16 von einem Gebläse 17 gespeist wird, in dessen Ansaugstutzen 18    eine   Leitung 19 mündet, die zu    einer   am oberen Ende des Schachtes angeordnete, zweite Ringleitung 20 führt, welche ihrerseits über    Durchgangsöffnungen   21 mit dem Schacht 2 in Verbindung steht. 



  Die Betriebsweise des Ofens gemäss dem    ersten   Ausführungsbeispiel    Fig.   1 ist folgendermassen: Der Schacht 2 wird über den    Trichterverschluss   3 mit dem Schüttgut, beispielsweise    Kalk,      begichtet.   Der    Kalk-      stein   wandert entsprechend dem    fortschreitenden      Brennvorgang   stetig nach unten und passiert dabei zunächst die    Vorwärmzone,   dann die Brennzone und    schliesslich   die Kühlzone, um alsdann mit Hilfe von im Podest 5    angeordneten      Austragsvorrichtungen   fertiggebrannt ausgetragen zu werden. 



  Beim Durchwandern der    Vorwärm-   und Brennzone ist der    Kalkstein   einer stetigen    Beaufschlagung   durch aufsteigende    heisse      Gase   ausgesetzt, die von den    Brennern   10 erzeugt werden, denen    der   Brennstoff    unter   Druck durch die    Leitungen   13 zugeführt und mittels der durch die    Leitung   12 zuströmenden Verbrennungsluft verbrannt wird. Hierbei entstehen    in   den    Brennkammern   11 Gase von    verhältnismässig   hohem Druck und hoher Temperatur.

   Die Tempera-    tur   der    Brennergase   kann durch Zuführen von Abgas-Luftgemisch durch die Leitungen 14    in   die    Brenn-      kammern   11 auf die günstigste    Ofenbetriebstempera-      tur      gebracht   werden, während man den Druck    durch   die düsenartige    Austrittsverengungen   der    Kammern      in   eine derartige Geschwindigkeit umwandelt, dass die Gase durch das Schüttgut hindurch bis zur Längsachse des Schachtes    vordringen,   wobei sie sich    mit   dem vom Schachtofen aufsteigenden    Unterwind   vermengen,

   der von den    Unterwinddüsen   7    gleichmässig   über den    Ofenquerschnitt   verteilt vom Ofenfuss aufsteigt. Der Druck des eingeführten Unterwindes ist dabei so bemessen, dass die aus den    Brennkammern   in den Schacht    eintretenden   Brenngase keine ins Gewicht fallende Ablenkung nach oben    erfahren.      Die      Abhitzegase   der Brenner und der beim Kühlen des gebrannten    Kalkes   heissgewordene Unterwind durchströmen gemeinsam und unter    Ueberdruck   die    Brenn-      und      Vorwärmzone   des Ofens,

   wobei die    noch   brennbaren Bestandteile der von den Brennern erzeugten Heissgase fein    nachbrennen,   -so dass die Hitze von    Kalkstein      gleichmässig   durchdringt und entsäuert. 



  Von den die Gicht verlassenden Abgase wird eine Teilmenge über die    Ringleitung   20 und die Leitung 19 vom Gebläse 17 abgezogen und je nach    Bedarf   mit Frischluft vermischt. Das von der Ringleitung 15 geführte Gemisch von Abgas und Luft wird dabei auf seine Temperatur und seinen    0z-Gehalt   laufend kontrolliert und entsprechend den    Ergebnissen   über eine    Steuereinrichtung   ein in die Leitung 19 eingebautes, den Zufluss der Abgase zum Gebläse 17    regelndes   Absperrorgan 22 gesteuert. 



     Ferner   sind Regelorgane 23 bis 25    in   den    Bren-      neranschlussleitungen   12 bis 14 angeordnet, um die Brenner 10 den jeweiligen Betriebsbedingungen anpassen zu    können,   d. h. die    Verbrennung   des Brennstoffes mehr oder weniger reduzierend zu gestalten, womit    schliesslich   der Umfang    der      Nachverbrennung   im Ofen bestimmt    wird.   



  Wie in    Fig.   1 strichpunktiert angedeutet,    ist   es auch    möglich,   unterhalb der Brenner 10    Oeffnungen   26    vorzusehen,      durch   die heissgewordener    Kalkwind   entnommen und als Verbrennungsluft den Brennern zugeführt werden    kann.   



     Im   zweiten Ausführungsbeispiel ist in    Fig.   2 mit 1    wiederum   die den Schacht 2    einschliessende   Wand des Schachtofens    bezeichnet,   der auf einem Podest 30 ruht und dessen unteres Schachtende    eine   Austrags- öffnung 31 aufweist, die mit    Hilfe   einer Schleuse 32 luftdicht abschliessbar ist.    Ueber   der    Austragsöffnung   31    ist   eine Einlassöffnung 33 für den durch ein Gebläse 34    erzeugbaren   Unterwind vorgesehen und dar- über ein die    Schüttgutsäule   tragender Drehrost 35.

      Unterhalb   der Längsmitte des Ofenschachtes 2 befinden    sich   Brenner 36, die in einer Ebene auf den Umfang des Ofens gleichmässig verteilt angeordnet sind und denen der    Brennstoff   durch    Leitungen   37    zu-      fliesst,   zu dessen Verbrennung entweder    Frischluft   oder    ein   Gemisch aus Frischluft und    vorgewärmtem   

 <Desc/Clms Page number 3> 

    Unterwind   verwendet wird.

   Hierzu sind unterhalb der Brenner 36 in der Ofenwand 1    Oeffnungen   vorgesehen, durch die Unterwind in    eile      Ringleitung   38 abströmen kann, an die ein Gebläse 39 angeschlossen ist, das den vorgewärmten Wind in eine zweite Ringleitung 40 drückt, welche mit den    einzelnen      Brennern   36 durch Stichleitungen 41 in    Verbindung   steht. Die    Frischluftzuführung   erfolgt    ebenfalls   durch    eine   über    Stichleitungen   42 mit den Brennern 36 verbundene    Ringleitung   43.

   Nahe der Gicht des Ofens    sind   in der Ofenwand 1    Oeffnungen   44 vorgesehen, durch die beim    Brennen   oder    Sintern   von    starkwasserhaltigem   Gut sich    entwickelnder   Wasserdampf austreten kann. 



     In   das    Begichtungsende   des Schachtes 2 ragt ein rohrförmiger Körper 45 hinein, durch den der Ofen beschickt werden kann. Der Körper 45    ist   in seinem    äusseren   Durchmesser kleiner gehalten, als der    Ofen-      innendurchmesser,   so dass durch den dazwischen verbleibenden Raum 46 die    Gichtgase   in der    Gichtgas-      abführungsleitung   47 abziehen können.

   Die    Beschik-      kung   erfolgt mittels    einer   Fördereinrichtung 48, die automatisch    einschaltet,   sobald die    Schüttgutsäule   im Beschickungskörper 45 auf einen bestimmten    Punkt   49 gesunken ist, der nicht    unterschritten   werden darf, damit der Ofendruck gewahrt bleibt, d. h. die Ofengase nicht durch die Gutsäule entweichen können. Ist der Füllkörper nahezu aufgefüllt und hat das Schüttgut einen bestimmten    Stand   50 erreicht, dann schaltet die    Fördereinrichtung      wieder   automatisch ab. 



  Die Betriebsweise des Ofens    ist      ähnlich   wie beim    Ofengemäss      Fig.   1. 



  Der Schacht 2 wird über den Beschickungskörper 45 mit Schüttgut    begichtet,   das    mit      fortschreitendem   Brennen oder    Sintern   stetig nach unten wandert, wobei es zunächst die    Vorwärmzone   und dann die    Brennzone      und      schliesslich   die    Kühlzone      passiert,   um    alsdann   mit    Hilfe   einer    in   der Zeichnung    nicht      dargestellten      Austragsvorrichtung   aus    der   Schleuse 32 ausgetragen zu werden. 



  Die    Brennerzahl   muss nicht auf die    in   den Ausführungsbeispielen    gezeigte   Anzahl beschränkt sein, sondern kann darüber oder darunter    liegen,   wobei    dieAustrittsquerschnitte   der    Brennkammern   beispielsweise auch rechteckig sein könnten. Ausserdem ist es    insbesondere   bei Schachtöfen mit kleinerem Querschnitt    möglich,   die Brenner 10 genau    horizontal   anzuordnen, da dort die Ablenkungsgefahr der    Abhitze-      gase   nach oben    geringfügig   ist. 



  Beim beschriebenen Ofen ergibt sich durch die Vermischung der Heissgase mit dem    Unterwind   eine feine, überall gleichmässige Nachverbrennung der noch    brennbaren      Heissgasbestandteile,   die ohne nachteilige    Ueberhitzung   eine    intensive      Erwärmung   des Schüttgutes ermöglicht, so dass sich die    Brennzone   verkürzt und der Ofen infolgedessen niedriger gebaut werden kann als    bisher.   Die Intensität der Nachverbrennung ist durch die    Brenner   regelbar,

   die je nach    Verbrennungsluftzufuhr   Heissgase mit mehr    oder   weniger noch brennbaren Bestandteilen    liefern.      Im   ganzen gesehen sind die neuen    Oefen   allen Anforderungen der Praxis gewachsen, vor allem lässt sich in ihnen auch    Kalkstein   bis unter 2 % entsäuern, so dass die Herstellung von    Stahlwerkskalk      nicht   mehr auf koksbeheizten Ofen beschränkt ist. 



  Es besteht die Möglichkeit, im    Bedarfsfalle   einen Teil der    Ofenabgase   unterhalb der Gicht abzuziehen und mit    Frischluft   vermischt den Brennern zuzuführen. Dadurch lässt sich die    Wirtschaftlichkeit   des Verfahrens in einfacher Weise    erhöhen.      Vorteilhaft   wird man dabei die Temperatur und den    02-Gehalt      der      Brennerluft      fortlaufend      kontrollieren   und    über      eine   die Abgasbeimischung    regelnde   Einrichtung konstant halten.

   Ferner ergibt sich eine Verbesserung des Verfahrens in wirtschaftlicher Hinsicht, wenn unterhalb der Brenner vorgewärmter    Unterwind   abgezogen und den    Brennern   zugeleitet wird. 



  Was die    Sauerstoff-Brennstoff-Verhältnisse   im Ofen und    in   den Brennern    anbetrifft,   so verhält sich die effektive Luftmenge zur    .stöchiometrischen   Luftmenge beim Brennen von Schüttgut wie 1,1 bis 2,0: 1 vorzugsweise 1,2 bis 1,6: 1 und beim Sintern von Schüttgut wie 1,3 bis 2,1 : 1,    unter   Zugrundelegung des    Gesamtluftbedarfes,   der sich aus der Luft für die Verbrennung in den Brennern    und   aus    der   in den    Schachtofenunterteil   eingeführten    Unter-   bzw. Kühlluft ergibt.

   Hinsichtlich der Verbrennung des Brennstoffes    in   den Brennern wird vorgeschlagen, dass    bei   der Verwendung von    flüssigen   Brennstoffen die Verbrennung zweckmässig mit    sauerstoffchiometrischer   Luftmenge wie 0,5 bis 1,0: 1 beim Brennen von Schüttgut vorzugsweise 0,6 bis 0,8 : 1 verhält. Auch das Verbrennen von Gasen mit einem    untern   Heizwert von über 4 000    kcal/Nm3   geht mit Sauerstoffmangel vor sich,    wobei   das besagte    Verhältnis   0,4 bis 1,0: 1, beim Brennen von Schüttgut vorzugsweise 0,65 bis 0,85: 1 beträgt.

   Haben die Brenngase einen unteren Heizwert der kleiner als 4 000    kcal/Nm3   ist, dann    liegt   das Verhältnis der effektiven Luftmenge zur    stöchiometrischen   Luftmenge bei 0,6 bis 0,8: 1. Die dabei erzeugten    Heissgase   eignen sich jedoch infolge ihrer verhältnismässig niedrigen    Temperatur      vornehmlich   zum Brennen von Schüttgut. 



  Verwendet man als Sauerstoffträger für die Brenner    an      Stelle   von    Frischluft   ein    Luftgemisch,   beispielsweise aus Luft und Ofenabgas, so wird diesem Gemisch vorteilhaft 1 bis 3 % mehr Sauerstoff beigegeben, als zum    Erzielen   der    gewünschten      Brenner-      flammtemperatur      erforderlich   ist, wenn man von einer Temperatursteigerung von 100  C pro 1 % Sauerstoff ausgeht. Diese 1 bis 3 % mehr Sauerstoff bedeuten    einen      Sicherheitszuschlag,   der wegen    der      stets   unvollständigen Vermischung der Gase in den Brennern    zweckmässig   zugegeben wird.

   Dient als Sauerstoffträger für die    Brenner   reine Frischluft, so ist der Sicherheitszuschlag nicht erforderlich, jedoch wird man die Frischluft vor der Einführung    in   die Brenner vorwärmen, was durch die    Ausnützung   der Ofenwärme in    wirtschaftlicher   Weise    geschehen      kann,   in- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 dem man    im   Mauerwerk des Ofens,    vornehmlich      im   Bereich der Kühlzone,    Kanäle   vorsieht, durch die die Frischluft vor dem    Eintritt   in die Brenner    hindurch-      strömt   und sich dabei erwärmt.

   Bei    der      Verbrennung   der    Heizmedien   werden die    Brenner   vorteilhaft so    eingestellt,   dass die    Geschwindigkeit   der    erzeugten   Heissgase am    Austrittsquerschnitt   der    Brennkammern   zwischen 3 und 20    m/Sec.   vorzugsweise zwischen 8 und 15    m/Sec.      beträgt.   Die genaueren Daten    aller   vorstehend    gemachten   Angaben über die    Sauerstoff-      Brennstoffverhältnisse   und die    Heissgasgeschwindig-      keit   hängen dabei von    der   Zusammensetzung    und   der 

     Reinheit   des zu    brennenden   oder zu    sinternden   Schüttgutes ab    und      schwanken   von Fall zu    Fall.   Der Fachmann kann    sie   jedoch an    Hand   der vorgebrachten    Regeln      -sicher      ermitteln,   die vor allem    die      Gewähr   geben,    dass   das    gesintewte   oder    gebrannte   Gut von einheitlicher    Qualität   und frei von fremden    Bestand-      teilen,      wie   beispielsweise Asche, Ist.

   Ausserdem    wird   das    Ofenmauerwerk   vor    Ueberhitzungen   bewahrt, so dass    sich   die    Lebensdauer   des Ofenfutters    erhöht.   



  Beim beschriebenen    Ofen      sind   die Abstände zwischen den in der Ofenwand auf den    Ofenumfang      gleichmässig   verteilt in    einer   Ebene angeordneten    Brenner   grösser als    drei   und    kleiner   als zehn hydraulische Durchmesser der    Brennermündungen,   wobei unter dem    Begriff      hydraulischer      Durchmesser   die Abmessung zu verstehen    ist,   die sich ergibt,    wenn   man den    Querschnitt   einer,

      beispielsweise   quadratischen    Brennermündung   auf    einen      kreisförmigen   Querschnitt    überträgt.   Mit    einer   derartigen Anordnung der    Brenner      ist   eine allseits    gleichmässige      Be-      aufschlagung   des    Schüttgutes      durch   die    aus      den      Brennern   ausströmenden Heizgase    gewährleistet.      In   manchen Fällen    kann   man die    Brenner   auch    in   mehreren    Ofenebenen      anordnen,

     wobei    .sich      dann   der    Schachtofenquerschnitt   in jeder    Brennerebene   nach unten erweitert,    derart,      dass      der      Rücksprung   der Ofenwand zweckmässig    grösser   als 60 % der Höhe    der   Brenneröffnungen beträgt. 



  Um den beschriebenen Ofen    druckdicht   zu    :halten,   erfolgt    seine      Begichtung   über einen    in   den Ofenschacht mit Abstand von der Ofenwand    zentrisch      hin-      einragenden   Beschickungskörper, in dem    stets   eine dem    Innendruck   des Ofens    widerstehende   Schüttgutsäule steht,

      während   die    Gichtgase   durch den zwischen dem    Beschickungskörper   und dem Ofenmauerwerk verbleibenden Raum    abfliessen.   Diese    Konstruktion   des    Gichtvesschlusses      ist      besonders   einfach und    lässt      sich   mit einem    geringstmöglichen   baulichen    Aufwand      durchführen.      Des   weitern ist zur druckdichten    Ausbildung   des Ofens an der    Gutaus-      tragsöffnung   desselben    eine   Schleuse vorgesehen,

      mittels   der    der   Ofenschacht gegenüber der Atmosphäre stets    verschlossen      gehalten   werden kann. Beim Brennen    oder      Sintern   von stark wasserhaltigem Schüttgut, z. B. Ton,    Kaolin   und    Bauxit,      kann   der    Ofen   im Bereich    der   Gicht    Oeffnungen   in der Schachtwand aufweisen, durch die    der   beim    Trocknen   des Gutes auftretende    Wasserdampf   aus dem Ofen gedrückt wird.

   Die    Durchtrittsquerschnitte   dieser    Oeff-      nungen   lassen    sich      mittels      keramischerSchieber      segeln   und so auf jeden Feuchtigkeitsgrad des zu    brennenden   oder zu    sinternden   Gutes einstellen. Damit ist einer    Wasserdampfübersättigung   der Ofengase im Bereich    des   Gicht weitgehend entgegengewirkt. Der aus den    Ofenschlitzen      abziehende   Wasserdampf wird    zweck-      mässig   in    Kondenstöpfen      gesammelt      und   zu    Wasser   niedergeschlagen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Betreiben eines Schachtofens zum Brennen und Sintern von Schüttgut, wie Kalk, Dolomit, Magnesit usw., der durch Eindrücken von Unterwind unter Druck gefahren wird und in der Aussenwand angeordnete Brenner aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass von mit Brennkammern ver- sehenen Druckbrennern (10) erzeugte,
    zum Teil noch brennbare Bestandteile enthaltende Heissgase in den Ofen eingedrückt werden, die sich mit dem aufsteigenden Unterwind vermengen und ein die Behandlung des Gutes bewirkendes Gemisch bilden, wobei der Unterwinddruck im Brennerbereich etwa dem Druck der Brennergase entspricht. II. Schachtofen zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände zwischen den in der Ofenwand (1)
    auf den Ofenumfang gleichmässig verteilt angeordneten Brennern (36) grösser als drei und kleiner als zehn Durchmesser der Brennermündungen :
    sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tdil der Ofenabgase unterhalb der Gicht abgezogen und mit Fischluft vermischt den Brennern (10) zugeführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur und der O2-Gehalt der Brennerluft gemessen und durch eine die Abgaszuführung in die Frischluft regelnde Einrichtung konstant gehalten wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter- ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Brenner (10) Kaltwind abgezogen und den Brennern zugeleitet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die effektive Luftmenge sich zur stöchiometrischen Luftmenge beim Brennen von Schüttgut wie 1,1 bis 2,0: 1, vorzugsweise 1,2 bis 1,6: 1, und beim Sintern von Schüttgut 1,2 bis 2,1:
    1 verhält, unter Zugrundele- gung des Gesamtluftbedarfes, der sich aus der Luft für die Verbrennung in den Brennern und aus der in den Schachtofenunterteil eingeführten Unter- bzw. Kühlluft ergibt. <Desc/Clms Page number 5> 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch .gekennzeichnet, dass bei Verwendung von flüssigen Brennstoffen die Verbrennung in den Brennern mit Sauerstoffmangel erfolgt, und zwar mit einer Luftmenge, die sich zur stöchio- metrischen Luftmenge wie 0,5 bis 1,0 : 1 beim Brennen von Schüttgut, vorzugsweise 0,6 bis 0,8: 1, verhält. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von gasförmigen Brennstoffen mit einem unteren Heizwert über 4 000 kcal/Nm3 die Verbrennung in den Brennern mit Sauerstoffmangel erfolgt, und zwar mit einer Luftmenge, die sich zur stöchio- metrischen Luftmenge wie 0,4 bis 1,0 : 1 beim Brennen von Schüttgut, vorzugsweise 0,65 bis 0,85: 1, verhält. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von gasförmigen Brennstoffen mit einem unteren Heizwert kleiner als 4 000 kcal/Nm3, die im allgemeinen nur zurn Brennen von Schüttgut verwendbar sind, die Verbrennung in den Brennern mit Sauerstoffmangel erfolgt, und zwar mit einer Luftmenge, die sich zur stöehiometrischen Luftmenge wie 0,6 bis 0,8 : 1 verhält. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter- ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwendung eines Brennluftgemisches, bei- spielsweise eines Luft-Ofenabgas-Gemisches, als Sauerstoffträger für die Brenner in diesem Gemisch 1 bis 3 % mehr Sauerstoff enthalten 'ist, als zum Erzielen der gewünschten Brennerflammtemperatur erforderlich ist, wenn man von einer Temperatursteigerung von 100 C pro 1 % Sauerstoff ausgeht. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter- ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwendung von reiner Luft als Sauerstoffträger für die Brenner die Luft unter Ausnutzung der Ofenwärme vorgewärmt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit der die Brenner verlassenden Heiss- gase am Austrittsquerschnitt der Brennkammern zwischen 3 und 20, vorzugsweise zwischen 8 und 15 m/sec., beträgt. 11.
    Schachtofen nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass Brenner (36) in mehreren Ofenebenen angeordnet sind. 12. Schachtofen nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schachtquerschnitt in jeder Brennerebene nach unten erweitert, wobei der Rücksprung der Ofenwand (1) zweckmässig grösser als 60 % der Höhe der Brenner- öffnung ist. 13.
    Schachtofen nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Begichtung des Ofens über einen in den Ofenschacht (2) mit Abstand von der Ofenwand (1) zentrisch hineinragenden Beschickungskörper (45) geschieht, in dem stets eine dem Innendruck des Ofens widerstehende Schüttgutsäule steht, während die Gichtgase durch den zwischen dem Körper und der Ofenwand (1) verbleibenden freien Raum (46) ab- fliessen. 14.
    Schachtofen nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen an der Gutaustragsöffnung (31) durch eine Schleuse (32) luftdicht verschliessbar ist. 15. Schachtofen nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ofenwand (1) hinter dem Verschleiss- mauerwerk Kanäle zum Vorwärmen von Frischluft für die Brenner (36) vorgesehen sind. 16.
    Schachtofen nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 11 bis 15, vornehmlich zum Brennen und Sintern von wasserhaltigem Schüttgut, beispielsweise Ton, Kaolin und Bauxit, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Ofengicht Oeffnungen (44) in der Ofenwand (1) vorgesehen sind, durch die auftretender Wasserdampf aus dem Ofen gedrückt wird. 17. Schachtofen nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Ofenschacht (1) ausströmende Wasserdampf in Kondenstöpfen zu Wasser reedergeschla- gen wird.
CH1224062A 1961-11-07 1962-10-16 Verfahren zum Betreiben eines brennerbeheizten Schachtofens und Schachtofen zur Durchführung desselben CH415421A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW0031018 1961-11-07
DEW0032868 1962-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH415421A true CH415421A (de) 1966-06-15

Family

ID=26002472

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1224062A CH415421A (de) 1961-11-07 1962-10-16 Verfahren zum Betreiben eines brennerbeheizten Schachtofens und Schachtofen zur Durchführung desselben

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT256687B (de)
CH (1) CH415421A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT256687B (de) 1967-09-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69314903T2 (de) Verbrennungsverfahren mit thermischer Düse
EP0003123A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorbrennen von karbonatischen Rohstoffen
DD158936A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur beheizung eines industriellen ofen
DE2428891C3 (de) Schachtofen zum Schmelzen von mineralischen Substanzen zur Herstellung von Mineralwolle
DE2558506A1 (de) Verfahren zur thermischen behandlung von staubfoermigem gut, insbesondere zum brennen von zement in mehreren stufen
DE2550196C2 (de) Verfahren zur vollständigen Verbrennung von Gasen mit schwachem Heizwert sowie Verbrennungskammer zur Durchführung des Verfahrens
DE2534438B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Brennen von pulverförmigem Zementrohmehl
DE2657239A1 (de) Regenerativ-gleichstrombrennverfahren fuer die kalkherstellung
EP0134907B1 (de) Vorrichtung zur impulsweisen Einbringung eines gasförmigen Mediums in einem Brennofen oder dgl.
DE2517552A1 (de) Verfahren zur thermischen behandlung von feinkoernigem gut, insbesondere zum brennen von zement
DE1938541A1 (de) Verfahren und Ofen zum Brennen,insbesondere zum Sintern von Dolomit oder Magnesia,bei hoher Temperatur
DE454402C (de) Ofen zum Brennen von pulverfoermigen Stoffen
DE2621004C3 (de) Schachtofen, insbesondere zur Herstellung von Zementklinker
AT235734B (de) Verfahren zum Betrieb von Schachtöfen und Schachtöfen zur Ausführung des Verfahrens
AT201754B (de) Rostfeuerung für die Verbrennung von stark wasserhaltigem, minderwertigem Brennstoff
DE4341752C2 (de) Verfahren und Zentralbrenner zum Beheizen von Schachtöfen
DE677148C (de) Kohlenstaubfeuerung
DE261839C (de)
AT219633B (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Verhüttung von Eisenerzen in der Wirbelschmelzkammer-Feuerung eines Dampferzeugers
CH253433A (de) Verfahren und Schachtofen zur Wärmebehandlung gekörnter oder brikettierter Stoffe.
DE2904855A1 (de) Kupolofen
DE2010974A1 (de) Verfahren zum Brennen und Sintern von körnigem, gebrochenem oder geformten Brenngut und Ofenanlage zur Durchführung des Verfahrens
AT89182B (de) Gaserzeuger für Verbrennungskraftmaschinen, Heizzwecke u. dgl.
DE1111090B (de) Mit Gas oder Kohlenstaub beheizbarer Schachtofen zum Brennen von Kalkstein, Dolomit oder Magnesit und Verfahren zu dessen Betrieb
CH654899A5 (en) Wood gas burner which can be added onto a heating boiler