CH415488A - Vorrichtung zur Auslösung einer Abstellvorrichtung an einer Webkettenvorbereitungsmaschine beim Versagen eines Fadenabtrennorgans - Google Patents

Vorrichtung zur Auslösung einer Abstellvorrichtung an einer Webkettenvorbereitungsmaschine beim Versagen eines Fadenabtrennorgans

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CH415488A
CH415488A CH607464A CH607464A CH415488A CH 415488 A CH415488 A CH 415488A CH 607464 A CH607464 A CH 607464A CH 607464 A CH607464 A CH 607464A CH 415488 A CH415488 A CH 415488A
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CH
Switzerland
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thread
warp
preparation machine
threads
cross
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CH607464A
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English (en)
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Altenweger Alois
Locher Hans
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Zellweger Uster Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups
    • D02H13/16Reeds, combs, or other devices for determining the spacing of threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Vorrichtung        zur    Auslösung     einer        Abstellvorrichtung    an     einer          Webkettenvorbereitungsmaschine    beim Versagen     eines        Fadenabtrennorgaus       Alle     Webketten-Vorbereitungsmaschinen    weisen       mindestens    ein     Abtrennorgan    auf, welches die Auf  gabe hat,     einzelne    Fäden aus Fadenschichten ab  zutrennen.

   Solche Organe     arbeiten    vorzugsweise aus  ,einem in die Webkette     eingelesenen    Fadenkreuz,     @da     ein fadengenaues Abteilen sich in diesem Falle mit  verhältnismässig einfachen Mitteln mit hoher Sicher  heit erreichen lässt. Es ist aber wirtschaftlich nicht  immer möglich, die vorzubereitende     Webkette    mit  einem solchen Fadenkreuz auszurüsten.

   Bei     Webket-          ten    ohne     Fadenkreuz    ist die Aufgabe, einzelne Fäden  von der übrigen Fäden der Webkette zu     trennen,          nicht    mit derselben Sicherheit zu lösen, wie beim  Abteilen aus einem     Fadenkreuz,    da die Trennorgane  derart ausgebildet sein     müssen,    dass sie von mehreren       gleichliegenden    Fäden nur einen     einzigen    erfassen.

    Trennorgane, welche von mehreren gleichliegenden  Fäden nur einen einzigen     .erfassen,    werden auch zum  Abtrennen von Fäden aus Ketten mit einem Faden  kreuz verwendet, damit beim Vorliegen von Fehlern  im Fadenkreuz gleichliegende Fäden getrennt werden  können.  



       Zum        Abtrennen    einzelner gleichliegender Fäden  haben     sich        bisher    nur Organe .durchgesetzt, welche  mit     kalibrierten    Kerben versehen sind, die genau auf  die     Dicke    der abzuteilenden Fäden     abgestimmt    sind  und beim     Vorbeistreichen    am     Kettrand    nur einen  Faden     aufzunehmen    vermögen.

   Infolge der unter  schiedlichen Fadendicke über .die Länge der Fäden  oder der wechselnden Anordnung der einzelnen  Fasern in einem Faden, dessen Aufbau nicht durch  beträchtliche Drehung oder     Verschlichtung    :sicher  gestellt ist, wird das mit Kerben versehene Organ in  gewissen Fällen zwei oder     gar    keinen Faden erfassen.  



  Es ist relativ     leicht,    mit Hilfe von mechanischen  Vorrichtungen festzustellen, dass kein Faden abgeteilt    wurde, doch reichen diese     mechanischen    Mittel nicht  aus, um     ,sicher        festzustellen,    ob zwei Fäden anstelle  eines einzelnen erfasst wurden. In diesem Falle arbei  tet die     Webketten-Vorbereitungsmaschine    weiter,  da vorhandene     Ab,stellvorrichtungen    nicht ausgelöst  werden.

   Solche     Fehler        beeinträchtigen    die Arbeits  weise der     Webketten-Vorbereitungsmaschine    be  trächtlich, indem Doppelfäden nachträglich korrigiert  werden müssen oder indem die     Arbeitsgeschwindig-          keit    der Maschine derart klein gewählt werden muss,  dass die Bedienungsperson die korrekte Funktion  überwachen     kann.     



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nach  teile und     betrifft    eine     Vorrichtung    zur     Auslösung     einer     Abstellvorrichtung    an einer     Webketteri-VOI-          bereiturigsmaschine    beim Versagen eines Faden  abtrennorgans, bei welcher mit Hilfe eines     Mess-          organs    eine elektrische Grösse gebildet     wird,    welche  dem     Querschnitt    des in die     Messzone    eintretenden,  abgeteilten Fadens zugeordnet ist, dass diese elek  trische Grösse mindestens einem Kanal zugeführt       wird,

      welcher auf     Messwertgrössen    abgestimmt ist, die  vorbestimmten     Fadenquerschnitten    zugeordnet sind,  und dass beim     überschreiten    dieser     Messwertgrösse     der Kanal ein weiteres Signal abgibt, welches     die          Abstellvorrichtung    auslöst.  



  Die     Messwertgrösse    wird beispielsweise überschrit  ten, wenn anstelle eines     einzigen        Fadens    deren zwei  abgeteilt werden.  



  Die     einzelnen    Fäden einer Webkette weisen unter  Umständen bewusst verschiedene Querschnitte auf,  oft bestehen sie .sogar aus verschiedenen     Materialien.     Zum einwandfreien Abteilen der Fäden solcher     Web-          ketten    ist ein Fadenkreuz unbedingt .erforderlich.  Damit die     Abstellvorrichtung    in solchen Fällen ein  wandfrei arbeiten kann, müssen die     Messwertgrössen         in einer durch den     Kettrapport    vorbestimmten Rei  henfolge dem     Querschnitt        des    jeweiligen     Fadens    an  gepasst werden können.

   Zur Steuerung der     M-esswert-          grössen        kann        eine    durch die     Webketten-Vorberei-          tungsmaschine    angetriebene Vorrichtung bekannter  Art, beispielsweise eine Steuerkarte,     dienen.     



  Wird das     .Signal        zwei    Kanälen zugeführt, so kann  mit     Hilfe    ein- und desselben     Messorgans    auch das       Fehlen    eines     Fadens        -erfasst    werden, so dass ein  mechanischer Fühler in diesem Falle überflüssig       wird.     



  Die     mit        kalibrierten    Kerben     versehenen        Organe     zum Abteilen     des        Randkettfadens        erfassen        nicht        mit          absoluter    Sicherheit bei einem einzigen     Arbeitsvor-          gang    immer einen Faden. Die     Erfahrung        zeigt    aber,  dass bei ein- oder mehrmaliger Wiederholung des  Abteilvorganges oft doch noch ein Faden     abgeteilt     wird.

   Aus diesem Grunde     sind    die     meisten        Web-          ketten-Vorbereitungsmaschnen    mit     einem    Mechanis  mus     ausgerüstet,    welcher beim Fehlen eines     Fadens     die     Abstellvorrichtung    erst auslöst, wenn der Abteil  vorgang eine     vorbestimmte    Anzahl Mal wiederholt  wurde:

   Bei der Wiederholung des     Abteilvorganges     darf die     Abstellvorrichtung    nicht ausgelöst werden,  und es ist deshalb zweckmässig,     denjenigen    Kanal,  welcher das Signal beim Fehlen     ides        Fadens    erhält,       mit        einer        Zählvorrichtung        auszurüsten,    welcher die       Abteilvorrichtung    erst nach einer     vorbestimmten    Zahl  von einander unmittelbar folgenden Signalen aus  zulösen gestattet.  



  Anhand der Beschreibung     rund    der Figuren     wird     ein Ausführungsbeispiel -der     Erfindung    näher erläu  tert. Es zeigt:       Fig.    1 schematisch     ein        Schaltbild        einer    Vor  richtung für     die        überwachung    von     zwei    Fadenschich  ten,       Fig.2    Teile     einer        Webketten-Vorbereitungs-          maschine        mit        Messorganen    und Fadenschichten,

         Fig.    3 ein konstruktives Detail.  



       In    der in     Fig.    1 gezeigten Anordnung stellt 1  einen     Hochfrequenzgenerator    dar, welcher an die als  elektrische Kondensatoren     ausgebildeten        Messorgane     4, 5 eine     Hochfrequenzspannung    abgibt.

   Die     Mess-          orgene    4, 5 sind so angeordnet,     @dass    die Fäden 31, 32,  sobald sie von den an sich bekannten, in     Fsg.    1 nicht  gezeigten Abteilorganen erfasst worden     sind    und  weiteren Organen     zugeführt    werden, die     Messorgane     beeinflussen und dabei je eine elektrische Grösse     ian     den Eingängen von     Verstärker-Gleichrichtem    2, 3  bilden.

   Diese     elektrischen    Grössen entsprechen dabei  in     ihrer        Amplitude    dem     jeweiligen        Querschnitt    des  die     Messorgane    passierenden Fadenabschnittes. Nach  Verstärkung und Gleichrichtung in den Verstärker  Gleichrichtern 2, 3 erreichen     die    elektrischen Grössen  über je einen Kondensator 6, 22 zur     Abtrennung    der  noch vorhandenen     Gleichstromkomponente        Wider-          stände    7, 23.

   Die an den     Widerständen    7, 23 auf  tretenden elektrischen Signale stellen somit nur noch       die    beim Durchgang der Fäden 31, 32 durch     idie          Messorgane    4, 5     auftretenden,    verstärkten Spannungs-         stösse    dar, deren     Amplitude    jedoch immer noch dem       jeweiligen    Fadenquerschnitt proportional ist.  



  Wie bereits angedeutet, wird dadurch     eine    An  forderung an die Vorrichtung gestellt, dass eine       Fadenschar,    aus der die     einzelnen    Fäden abgeteilt  werden, verschiedene     Fadenquerschnitte    aufweisen  kann. Diese verschiedenen, nach einem     bestimmten     Rapport folgenden Fäden erzeugen aber auch Span  nungsstösse mit     verschieden    grosser     Amplitude.    Diese  verschieden grossen Amplituden müssen nun auf  einen     gemeinsamen    Pegel eingestellt werden, um zu  verhindern, dass die Vorrichtung verschiedene Faden  durchmesser     als    Fehler     bewertet.     



  Zu diesem Zweck sind     Spannungsteiler    10, 25  vorgesehen, von welchen     -eine    Anzahl     Abgriffe    zu       Programmschaltern    11, 21 geführt     sind.    Die Pro  grammschalter 11, 21 werden ihrerseits von Steuer  organen 17 betätigt.

   Der Rapport,     mit    welchem die  Fäden 31, 32 in den     Fadenschichten    eingelesen  sind, ist     beispielsweise    auf     einer    Steuerkarte 18 in  Form von Löchern     eingestanzt.    Die     Steuerkarte    18  läuft um     Walzen    19, 20, welche über eine     Synchroni-          sierstelle    9 an den     Arbeitszyklus    der Vorrichtung       angeschlossen    ist.

       Die    Steuerung von Arbeitsvor  gängen     mittels    solcher Steuerkarten ist hinlänglich  bekannt und wird daher nicht näher     erläutert.     



  An den Potentialen 12, 26 treten nun Spannungs  stösse auf, die     jeweils    gleiche Amplituden aufweisen,  solange die Querschnitte der Fäden 31, 32 und der  jeweils geschlossene     Programmschalter    11, 21 über  einstimmen. Tritt     ein        Doppelfaden    durch eines oder  beide     Messorgane    4, 5, so     ist    der an den Potentialen  12, 26 auftretende     Spannungsimpuls    grösser als pro  grammiert. Beim Fehlen eines Fadens hingegen     in     einem der     Messorgane    4, 5 entsteht auch kein Span  nungsimpuls an den Potentialen 12 bzw. 26.  



       Die        Amplituden    der     Spannungsimpulse    können  nun auch vermittels der     Potentiometer    13, 27 ver  ändert werden. Dies beeinflusst die     Ansprechempfind-          lichkeit    der Relais 15, 30. Zu dies= Zweck liegen  die     Potentiometer    13, 27 an     Referenzspannungs-          quellen    14, 28 derart, dass den     beispielsweise    gegen  über Erde positiv polarisierten Spannungsimpulsen  eine negative Spannung     entgegengerichtet    ist.

   Die       Ansprechschwelle    der Relais 15, 30 ist damit durch  die Stellung der     Potentiometerabgriffe        :einstellbar    ge  macht.  



  Die Vorrichtung soll voraussetzungsgemäss so  wohl ansprechen, wenn die     Messorgane    4, 5 von       einem        Doppelfaden    passiert werden,     als    auch, wenn  von einer Fadenschicht kein Faden abgeteilt worden  ist, was ebenfalls eine     ,Abstellung    der     Webketten-          Vorbereitungsmaschine    auslösen soll.

   Die Vorrich  tung ,soll jedoch nur in den Zeitintervallen jedes  Arbeitszyklus auf     Spannungsstösse        ansprechen,    die  dem Durchgang des Fadens durch das     Messorgan     entsprechen, dagegen nicht     während    des     übrigen        Teils     -des Zyklus. Aus     diesem    Grund sind Synchronisier  schalter 8, 24     eingesetzt,    welche von der     Synchroni-          sierstelie    9     im    Takt mit dem Abteilvorgang betätigt      werden.

   Sie sind nur so lange     geschlossen,    als die  Fäden 31, 32 sich durch die     Messorgane    4, 5 hin  durchbewegen und die Spannungsimpulse an den  Potentialen 12, 26 anstehen.  



  Die     Relais    15, 30 betätigen die Ruhekontakte 16,  31, die     miteinander    in Reihe liegen und bei Anzug  eines der beiden Relais einen     überwachungsstrom-          kreis    unterbrechen.  



  Die Relais 15, 30 weisen eine gemeinsame Rück  leitung zum     Erdpotential    auf, in die eine Zählvor  richtung 29 eingeschaltet ist. Die     Erfahrung    hat  gezeigt, dass, sofern beim Abteilen     eines    Fadens aus  einer Fadenschicht     einanal        kein    Faden     erfasst        wind,     dann aber nach ein- oder mehrmaliger Wiederholung  doch wieder ein Faden von den Abteilorganen er  griffen wird, ohne dass die Vorrichtung abgestellt  zu werden brauchte.

   Da ein Abstellen der Vorrich  tung einen wesentlich grösseren Unterbruch im       Arbeitsprozess        ,darstellt        als    eine auch mehrmalige  Wiederholung bei Nichtabteilen     eines    Fadens, ist es       vorteilhaft,    wenn die     Vorrichtung        zunächst    selbst  tätig durch Wiederholung des Abteilvorganges ver  sucht, ob doch noch ein Faden abgeteilt wird, bevor  die     Abstellorgane    ansprechen. Die Wiederholung soll  aber nicht unbegrenzt oft erfolgen, sondern sie soll  doch nach einer vorgegebenen Zahl erfolgloser Ab  teilzyklen die     Abstellorgane    auslösen.  



  Hierfür ,dient eine     Zählvorrichtung    29. Diese       arbeitet    so, dass in ihr zunächst     ein    beliebiger Zähl  wert voreingestellt werden kann. Alle diejenigen  Spannungsimpulse, die als Ursache :den Durchgang  eines Doppelfadens durch eines -der     Messfelder    4, 5  haben, werden von der Zählvorrichtung     nicht    erfasst,  da sie beispielsweisse bezüglich der Richtung des  Relaisstromes polarisiert     ist.    Beim Auftreten von  Doppelfäden soll die     Abstellvorrichtung    unverzüglich  ansprechen.  



  Beim Fehlen eines Fadens     fliesst    dagegen ein  Relaisstrom in umgekehrter Richtung, :da ja an den       ,Potentialen    12, 26 kein positiver Spannungsimpuls  entsteht. Daher ist der betreffende Abgriff des     Poten-          tiometers    13 bzw. 27 gegenüber dem     Erdpotential     negativ, .so dass der Relaisstrom in     umgekehrter     Richtung durch die Zählvorrichtung fliesst. Dabei soll  nun jeder Spannungsimpuls in dieser Richtung zu  nächst das Fliessen eines     Relaisstromes    verhindern,  so lange, bis die Zahl der Spannungsimpulse den vor  her     :eingestellten    Zählwert erreicht hat.

   In diesem  Augenblick wird der     Strompfad    für die     Relais    15, 30  geschlossen, und das entsprechende Relais spricht  an, worauf dessen Ruhekontakt 16 bzw. 31     geöffnet     und der     überwachungsstromkreis    unterbrochen wird.  



  Hat jedoch die Zählvorrichtung vor dem Er  reichen -der eingestellten Zahl wieder einen Span  nungsimpuls in umgekehrter Richtung erhalten, was  das     Wiedererfassen    eines     Fadens    nach einer be  stimmten Zahl von     Repetierungen    anzeigt, so wird  die Zählvorrichtung wieder für die     ursprüngliche     Ausgangszahl selbsttätig zurückgestellt.

           Fig.    2 zeigt nun Teile     einer        Webketten-Vorberei-          tungsmaschine    mit den ihr     zum    Abteilen vorgelegten  Fadenscharen und der beispielsweisen Anordnung  von     Messorganen    4, 5, welche als Plattenkondensa  toren dargestellt ,sind. Die übrigen Schaltungsteile  gemäss     Fig.    1 sind nur angedeutet; sie können in  einem von den     Messorganen    4, 5 entfernt     befestigten          Gehäuse    untergebracht und     vermittels    geeigneter  Leitungen     elektrisch    verbunden sein.

   Die :obere Fa  denschicht enthält die Fäden 31a, 31b, 31c, 31d.  Von diesen hat der Faden 31a das     Messorgan    4  bereits passiert. Er befindet ,sich hinter den Abteil  zangen 51. In die Fadenschicht     ,selbst    ist ein Faden  kreuz eingelesen, welches durch     Kreuzschnüre    53  geordnet wird.

   Die     Kreuzschnüre    53 laufen in Rispe  rohren 52 ein, welche durch eine an sich     bekannte     Längs- und Drehbewegung jeweils den vordersten  Faden von der Fadenschar freilegt.     Eine    analoge  Vorrichtung     ist    auch für die untere     Fadenschicht    32       mit    den Fäden 32a,<I>32b, 32c</I> und 32d     vorgesehen.     



  Bei     Webketten-Vorbereitungsmaschinen,    die die  Fäden ,aus ebenen Fadenschichten abteilen, entfallen  jedoch die Organe für das Abteilen aus dem Faden  kreuz; an ihre Stelle treten solche, die für das Abtei  len aus der ebenen Fadenschicht geeignet sind.    Die in     Fig.    2 gezeigten Organe an der Gehäuse  wand 54 .sollen lediglich andeuten, an welcher Stelle  in der Fadenzone die     Messorgane    4, 5     vorteilhaft     untergebracht werden können. Für die Erfindung  selbst sind sie nicht von     Bedeutung.            Fig.    3 zeigt als konstruktives Detail, wie die       Messorgane    4, 5 vorteilhaft     ,ausgebildet    werden kön  nen.

   Es stellt einen     Oberflächenkondensator    dar, bei  welchem eine Elektrode durch die Flächen 42, 44,       die    andere Elektrode durch die     Flächen    43, 45 ge  bildet werden. Die zusammengehörenden Flächen  sind auf je einer Stirnseite     eines        Isolierkörpers    41       elektrisch    verbunden. Diese Teilelektroden     sind    unter  sich     duroh    Rillen 46, welche in den Isolierkörper 41  eingelassen sind, getrennt.

   Die Fäden 31 bzw. 32  gleiten in     Pfeilrichtung    über die Oberfläche weg, wo  bei sie die     zwischen    den Elektroden verlaufenden  Feldlinien     beeinflussen.    Der Vorteil solcher     Mess-          organe    liegt vor allem darin, dass im     Hinblick    auf  die Fadenführung weniger Präzision erforderlich     äst          als    im Falle von Plattenkondensatoren gemäss     Fig.    2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Auslösung einer Abstellvorrich- tung an einer Webketten-Vorbereitungsmaschine beim Versagen eines Fadenabtrennorgans, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe eines Messorgans (4) eine elektrische Grösse gebildet wird, welche dem Querschnitt des in die Messzone eintretenden, ab geteilten Fadens (31) zugeordnet ist, dass diese elek trische Grösse mindestens einem Kanal zugeführt wird,
    welcher auf Messwertgrössen abgestimmt ist, die vorbestimmten Fadenquerschnitten zugeordnet sind und dass beim überschreiten dieser Messwertgrösse der Kanal ein weiteres Signal abgibt, welches die Abstellvorrächtung auslöst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Webketten-Vor- bereitungsmaschine angetriebene Steuervorrichtung (17, 18) idie Messwertgrössen in vorbestimmter Rei henfolge derart ändert, dass sie dem Querschnitt des aus dem Fadenkreuz abgeteilten Fadens der Web kette entsprechen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kanäle vorgesehen sind, die derart abgestimmt sind, dass der eine beim Auf treten von Doppelfäden und der andere beim Fehlen eines Fadens das Signal für die Abstellvorrichtung auslöst. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass derjenige Kanal, welcher das Signal beim Fehlen eines Fadens erhält, eine Zählvorrichtung (29) aufweist, welche die Abstellvorrichtung erst nach einer vorbestimmten Anzahl einander unmittelbar folgender Signale aus löst.
CH607464A 1964-05-08 1964-05-08 Vorrichtung zur Auslösung einer Abstellvorrichtung an einer Webkettenvorbereitungsmaschine beim Versagen eines Fadenabtrennorgans CH415488A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0206196A3 (en) * 1985-06-26 1989-04-05 Zellweger Uster Ag Control device for the double threads in warp tying machines

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