CH415499A - Steuerschieber, insbesondere für einen hydraulischen Kolbenmotor - Google Patents

Steuerschieber, insbesondere für einen hydraulischen Kolbenmotor

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Publication number
CH415499A
CH415499A CH98663A CH98663A CH415499A CH 415499 A CH415499 A CH 415499A CH 98663 A CH98663 A CH 98663A CH 98663 A CH98663 A CH 98663A CH 415499 A CH415499 A CH 415499A
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CH
Switzerland
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slide
valve
pressure
chamber
hydraulic piston
Prior art date
Application number
CH98663A
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English (en)
Inventor
Fartak Milos
Sobota Vendelin
Mejkal Cestmir
Original Assignee
Vyzk Ustav Zemedelskych Stroju
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description


      Steuerschieber,        insbesondere    für.     einen        hydraulischen    Kolbenmotor    Die     Erfindung        betrifft    einen Kolbenschieber, ins  besondere für einen hydraulischen Kolbenmotor.  



  Die     bekannten    zylindrischen, in ihren Führungs  buchsen genau geführten     Steuerschieber        haben    den  Nachteil,     idass    sie bei der Arbeit in     verunreinigter          Flüssigkeit,    z. B. in     unreinem    Wasser mit Sandbei  mengungen und     ähnlichem,    schnell     abgenutzt    wer  den.

   Wenn man     bei    diesen     Bedingungen    einen ge  wöhnlichen flachen Schieber verwendet, wird auch  ein bedeutender Verschleiss eintreten, und     ausserdem     muss man infolge einseitiger Druckwirkung der Flüs  sigkeit eine grosse Betätigungskraft zur Bewegung     des     Schiebers aufwenden.  



  Die vorliegende Erfindung     bezweckt    die Schaf  fung eines Steuerschiebers, welcher diese     Nachteile     im wesentlichen     vermeidet.    Bei der     Verwendung        die-          ses,Steuerschiebers    kann die den Schieber gegen den  Spiegel anpressende Kraft auf den Wert eingestellt  werden, welcher nur     für    die Dichtungsfunktion des  Schiebers nötig ist.  



  Der erfindungsgemässe Steuerschieber, insbeson  dere für einen     hydraulischen        Kolbenmotor,    mit einer  in einer     Schieberkammer    hin und her beweglichen       Schiebermuschel,    die ,zur Herstellung der gewünsch  ten Leitungsverbindungen -einen inneren     Hohlraum     besitzt, dessen Öffnung einer     Schiebergleitfläche    zu  gewandt ist, in die die zu verbindenden Leitungen  münden, ist dadurch     gekennzeichnet,    dass eine     die          Schieberkammer        teilweise        begrenzende    Membran,

   die  auf der einen Seite vom Druck des     Zuflussmediums     und auf der anderen Seite vom     Druck    des     Abfluss-          mediums        beaufschlagt    wird, über eine Gelenkstange  mit     d    er     Schiebermuschel    verbunden ist.  



  Dadurch erzielt man eine automatische Kom  pensation der .auf die     Schiebermuschel        wirkenden     Drücke, und zwar so,     dass    die     Schiebermuschel    nur    mit einem bestimmten Druck gegen den Spiegel  gedrückt wird. Im Falle, dass ein Fremdkörper unter  die     Auflagefläche        der,Schiebermuschel    kommt, kann  sich diese von ihrem     Sitz    heben, wodurch die Be  schädigung der     ,Schiebermuschel    oder des Spiegels  vermieden wird.

   Die Andruckkraft auf die Schieber  muschel bleibt stets     dieselbe    und wird auch im     Falle     von Druckänderungen in der Einlass- und     Abflusslei-          tung    automatisch reguliert.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Steuerschiebers ge  mäss der Erfindung ist in der Zeichnung durch einen  schematischen Querschnitt des Schiebers und der be  nachbarten Teile veranschaulicht.  



       Auf    dem Spiegel     ebner    mit Kanälen     versehenen     Kammer 7 ist eine     Schiebermuschel    1 mit Hilfe einer       Betätigungszugstange    2 zwecks Freigabe und     über-          deckung    der entsprechenden     Verteilungskanäle    be  weglich angeordnet, wobei die Kanäle in einen     Kol-          benmotorzylinder    6 führen. Die Zugstange 3 ist an  einem Ende schwenkbar an der     Schiebermuschel    und  am anderen Ende auch schwenkbar an der Membran 4  angeschlossen.

   Die durch die     Einlassöffnung    8 in die       Schieberkammer    9 kommende Druckflüssigkeit  drückt     die        Schiebermuschel    1 an den Spiegel der Ver  teilungskammer 7 mit einer Kraft, die durch den       Flüssigkeitsdruck    und die     Oberflächengrösse    der       Schiebermuschel    gegeben ist.

   Die Membran 4, welche  eine bestimmte Grösse hat, ist demselben     Flüssig-          keitsdruck    wie die     Schiebermuschel    1     ausgesetzt    und  entlastet mit     Hilfe    der     Verbindungszugstange    3 den  Druck der     Schiebermuschel    1 auf die Auflagefläche  der     Kammer    für die     Verteilungskanäle.    Im Falle,

    dass die     Füllungsgeschwindigkeit    des     Kolbenmotors     6 infolge einer     .Durchflussänderung    durch die Ab  flussleitung 10 mit     Hilfe    des     Abschlusshahnes    11  verändert wird, steigt bei der Drosselung der Druck      im     Abflussraum,    so dass die     Schiebermuschel    1 ent  lastet ist; damit     wäre    das Druckgleichgewicht gestört,  die     Schiebermuschel    gehoben und ihre Dichtungs  funktion unterbrochen.

   Dieser     ungünstige    Einfluss  wird dadurch vermieden, dass durch den     Verbindungs-          kanal    12 die Drücke im     Abflussraum    (d. h. zwischen  der     Schiebermuschel    und dem     Abschlussventil)    und  in der Kammer über der Membran 4     kompensiert     werden. Mit :diesem     Druck    auf den oberen     Teil    der  Membran 4 wird mit Hilfe der Zugstange 3 auto  matisch wieder das Gleichgewicht erzielt, d. h. der  Druck auf die     Schiebermuschelerhöht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuerschieber, insbesondere für einen hydrauli schen Kolbenmotor, mit einer in einer Schieberkam- mer hin und hier beweg-liehen Schiebermuschel, die zur Herstellung :
    der gewünschten Leitungsverbindun gen einen inneren Hohlraum besitzt, dessen Öffnung einer Schiebergleitfläche zugewandt ist, in die die zu verbindenden Leitungen münden, dadurch gekenn zeichnet, dass eine die Schieberkammer (9) teilweise begrenzende Membran (4), die auf der einen .Seite vom Druck des Zuflussmediums und auf der anderen Seite vom Druck des Abflussmediums beaufschlagt wird,
    über eine Gelenkstange @(3) mit der Schieber muschel (1) verbunden ist. UNTERANSPRUCH Steuerschieber nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dassder an die Membran (4) grenzende Raum auf der der Schieberkammer i(9) abgewandten Seite mit der Abflussleitung verbunden und in dem Austrittsende (10) dieser Abflussleitung ein Drossel organ (11) angeordnet ist.
CH98663A 1962-01-30 1963-01-28 Steuerschieber, insbesondere für einen hydraulischen Kolbenmotor CH415499A (de)

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CH415499A true CH415499A (de) 1966-06-15

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CH98663A CH415499A (de) 1962-01-30 1963-01-28 Steuerschieber, insbesondere für einen hydraulischen Kolbenmotor

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