CH415499A - Steuerschieber, insbesondere für einen hydraulischen Kolbenmotor - Google Patents
Steuerschieber, insbesondere für einen hydraulischen KolbenmotorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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Description
Steuerschieber, insbesondere für. einen hydraulischen Kolbenmotor Die Erfindung betrifft einen Kolbenschieber, ins besondere für einen hydraulischen Kolbenmotor.
Die bekannten zylindrischen, in ihren Führungs buchsen genau geführten Steuerschieber haben den Nachteil, idass sie bei der Arbeit in verunreinigter Flüssigkeit, z. B. in unreinem Wasser mit Sandbei mengungen und ähnlichem, schnell abgenutzt wer den.
Wenn man bei diesen Bedingungen einen ge wöhnlichen flachen Schieber verwendet, wird auch ein bedeutender Verschleiss eintreten, und ausserdem muss man infolge einseitiger Druckwirkung der Flüs sigkeit eine grosse Betätigungskraft zur Bewegung des Schiebers aufwenden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf fung eines Steuerschiebers, welcher diese Nachteile im wesentlichen vermeidet. Bei der Verwendung die- ses,Steuerschiebers kann die den Schieber gegen den Spiegel anpressende Kraft auf den Wert eingestellt werden, welcher nur für die Dichtungsfunktion des Schiebers nötig ist.
Der erfindungsgemässe Steuerschieber, insbeson dere für einen hydraulischen Kolbenmotor, mit einer in einer Schieberkammer hin und her beweglichen Schiebermuschel, die ,zur Herstellung der gewünsch ten Leitungsverbindungen -einen inneren Hohlraum besitzt, dessen Öffnung einer Schiebergleitfläche zu gewandt ist, in die die zu verbindenden Leitungen münden, ist dadurch gekennzeichnet, dass eine die Schieberkammer teilweise begrenzende Membran,
die auf der einen Seite vom Druck des Zuflussmediums und auf der anderen Seite vom Druck des Abfluss- mediums beaufschlagt wird, über eine Gelenkstange mit d er Schiebermuschel verbunden ist.
Dadurch erzielt man eine automatische Kom pensation der .auf die Schiebermuschel wirkenden Drücke, und zwar so, dass die Schiebermuschel nur mit einem bestimmten Druck gegen den Spiegel gedrückt wird. Im Falle, dass ein Fremdkörper unter die Auflagefläche der,Schiebermuschel kommt, kann sich diese von ihrem Sitz heben, wodurch die Be schädigung der ,Schiebermuschel oder des Spiegels vermieden wird.
Die Andruckkraft auf die Schieber muschel bleibt stets dieselbe und wird auch im Falle von Druckänderungen in der Einlass- und Abflusslei- tung automatisch reguliert.
Ein Ausführungsbeispiel des Steuerschiebers ge mäss der Erfindung ist in der Zeichnung durch einen schematischen Querschnitt des Schiebers und der be nachbarten Teile veranschaulicht.
Auf dem Spiegel ebner mit Kanälen versehenen Kammer 7 ist eine Schiebermuschel 1 mit Hilfe einer Betätigungszugstange 2 zwecks Freigabe und über- deckung der entsprechenden Verteilungskanäle be weglich angeordnet, wobei die Kanäle in einen Kol- benmotorzylinder 6 führen. Die Zugstange 3 ist an einem Ende schwenkbar an der Schiebermuschel und am anderen Ende auch schwenkbar an der Membran 4 angeschlossen.
Die durch die Einlassöffnung 8 in die Schieberkammer 9 kommende Druckflüssigkeit drückt die Schiebermuschel 1 an den Spiegel der Ver teilungskammer 7 mit einer Kraft, die durch den Flüssigkeitsdruck und die Oberflächengrösse der Schiebermuschel gegeben ist.
Die Membran 4, welche eine bestimmte Grösse hat, ist demselben Flüssig- keitsdruck wie die Schiebermuschel 1 ausgesetzt und entlastet mit Hilfe der Verbindungszugstange 3 den Druck der Schiebermuschel 1 auf die Auflagefläche der Kammer für die Verteilungskanäle. Im Falle,
dass die Füllungsgeschwindigkeit des Kolbenmotors 6 infolge einer .Durchflussänderung durch die Ab flussleitung 10 mit Hilfe des Abschlusshahnes 11 verändert wird, steigt bei der Drosselung der Druck im Abflussraum, so dass die Schiebermuschel 1 ent lastet ist; damit wäre das Druckgleichgewicht gestört, die Schiebermuschel gehoben und ihre Dichtungs funktion unterbrochen.
Dieser ungünstige Einfluss wird dadurch vermieden, dass durch den Verbindungs- kanal 12 die Drücke im Abflussraum (d. h. zwischen der Schiebermuschel und dem Abschlussventil) und in der Kammer über der Membran 4 kompensiert werden. Mit :diesem Druck auf den oberen Teil der Membran 4 wird mit Hilfe der Zugstange 3 auto matisch wieder das Gleichgewicht erzielt, d. h. der Druck auf die Schiebermuschelerhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Steuerschieber, insbesondere für einen hydrauli schen Kolbenmotor, mit einer in einer Schieberkam- mer hin und hier beweg-liehen Schiebermuschel, die zur Herstellung :der gewünschten Leitungsverbindun gen einen inneren Hohlraum besitzt, dessen Öffnung einer Schiebergleitfläche zugewandt ist, in die die zu verbindenden Leitungen münden, dadurch gekenn zeichnet, dass eine die Schieberkammer (9) teilweise begrenzende Membran (4), die auf der einen .Seite vom Druck des Zuflussmediums und auf der anderen Seite vom Druck des Abflussmediums beaufschlagt wird,über eine Gelenkstange @(3) mit der Schieber muschel (1) verbunden ist. UNTERANSPRUCH Steuerschieber nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dassder an die Membran (4) grenzende Raum auf der der Schieberkammer i(9) abgewandten Seite mit der Abflussleitung verbunden und in dem Austrittsende (10) dieser Abflussleitung ein Drossel organ (11) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS60262 | 1962-01-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH415499A true CH415499A (de) | 1966-06-15 |
Family
ID=5338387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98663A CH415499A (de) | 1962-01-30 | 1963-01-28 | Steuerschieber, insbesondere für einen hydraulischen Kolbenmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH415499A (de) |
-
1963
- 1963-01-28 CH CH98663A patent/CH415499A/de unknown
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