CH415639A - Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen

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CH415639A
CH415639A CH980062A CH980062A CH415639A CH 415639 A CH415639 A CH 415639A CH 980062 A CH980062 A CH 980062A CH 980062 A CH980062 A CH 980062A CH 415639 A CH415639 A CH 415639A
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CH
Switzerland
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methyl
piperidyl
bromo
ethyl
phenothiazine
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CH980062A
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English (en)
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Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Schwarb Gustav
Original Assignee
Sandoz Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D417/00—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00
    • C07D417/02—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00 containing two hetero rings
    • C07D417/06—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00 containing two hetero rings linked by a carbon chain containing only aliphatic carbon atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen
Es wurde gefunden, dass man zu heterocyclischen Verbindungen der Formell I (siehe Formelblatt), worin R1 und R2 je eine niedere Alkylgruppe bedeuten,   getangen    kann, indem man ein   DiphenylsulfidLDerivat    der Formel   II,    worin ein X f r Wasserstoff, das andere f r eine niedere Alkoxygruppe und Hal f r Chlor, Brom oder Jod stehen, cyclisiert.



   Die Ausf hrung des Verfahrens erfolgt   beispiels-    weise so,   dfass    ein Diphenylsulfid-Derivat der Formel II in einem geeigneten   Lösungsmitel,    wie z.   B.    Dichlorbenzol, Dekalin, Dimethylformamid u. a. m., nach Zusatz eines alkalischen Kondensationsmittels, wie z.   B.      Alkallcarbonaten    oder   AlkaHhydiroxyden    und gegebenenfalls einer kleinen Menge Kupferpulver, längere Zeit erhitzt wird. Nach beendeter Umsetzung wird filtriert und d das Filtrat, wenn es sich um ein mit Wasser nicht mischbares L¯sungsmittel handelt, direkt mit einer verd nnten Mineral- oder organischen SÏure extrahiert.

   Handelt es sich um   eiin mit    Wasser   misch-    bares Losungsmittel, wird dieses zuerst durch Einengen im Vakuum entfernt, der R ckstand in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel) gelöst   uns !    dlann erst mit SÏure extrahiert. Aus dem SÏureauszug   ver-dey    de neuen Substanzen durch Versetzen mit Laugen bzw. Ammoniak wieder ausgeschieden und, wenn   sic    sich in festem Zustand abscheiden, abfiltriert, andernfalls in Benzol oder einem andern, mit Wasser nicht mischbaren L¯sungsmittel aufgenommen und dann durch Eindampfen wieder vom Lösungsmittel befreit.

   Die Basen   können durch Kristalli-    sation aus einem   geeigneten Lösungsmittel odler durch    Destillation im Hochvakuum gereinilgt und in ein ge  eignetes    Salz mit organischen oder anorganischen SÏuren sowie mit 8-Chlortheophyllin  bergef hrt werden.



   Die nach dem   vorliegenden Verfahren hergestell-    ten basischen Phenothiazin-Derivate sind bei Zihimertemperatur   blig      odler krisbalRin    und bilden mit SÏuren   sosie    mit 8-Chlor-theophyllin kristaRine bestÏndige Salze. Sie besitzen therapeutisch verwertbare, pharmakodynamische Eigenschaften, wie z.   B.    Potenzierung des Effektes von narkotisch, hypnotisch oder   anfalgetisch wirkenden    Pharmaka und eignen sich deshalb zur Narkosevorbereitung. Sie können ausserdem bei allergischen Erkrankungen sowie als Spasmolytica   (Ydk-,    Neuroplegica verwendet werden.



   In den nachfolgenden Beispielen, welche die Ausf hrung des Verfahrens erläutern, den Umfang der Erfindung aber in keiner Weise beschrÏnken   sol9,    erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden.



  Die Schmelzpunkte sind korrigiert.
EMI1.1     
 



   Beispiel 1
3-Methoxy-10-[2'-(N-methyl-piperidyl-2")  Ïthyl-1']-phenothiazin
Ein Gemisch von 9, 5 g
2-Brom-2'-[2"-(N-methyl-piperidyl-2?)-Ïthyl
1"]-amino-4'-methoxy-diphenylsulfid (Smp.   94-96 ), 6, 03 g fein pulverisiertem KaMüm-      carbonSat, 0L4    g Kupferpulver und 150 cm3 Dimethyl  'EormamidwirdunterRühren!'bei210 Öfbadtempera-    tur während 48 Std. am   Rüdkflüss    zum Sieden erhitzt.



  Nadh dem Abk hlen wird filtriert und das Filtrat im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der   Eindampf-    rückstand wird im Hochvakuum   desti'liert      ure dite    bei   210-212' /0, 0i    mm   übergehenide    Hauptfraktion aufgefangen. Das Destillat wird aus 10   cm8      Isopropa-      nol    mkristallisiert Das erhaltene analysenreine
3-Methoxy-10-[2'-(N-methyl-piperidyl-2")  Ïthyl-1']-phenothiazin   bat    den Smp.   77-79 .   



   3-Methoxy-10-[2'-(N-methyl-piperidyl-2")  Ïthyl-1']-phenothiazin-hydrochlorid.



   Smp. 171-173¯ (Zers.), Sintern. ab 165¯.



   3-Methoxy-10-[2'-(N-methyl-piperidyl-2")  Ïthyl-1']-phenothiazin-tartrat.



   Smp.   115     (Zers.), Sintern ab   60 .   



   Beispiel 2
3-¯thoxy-10-[2'-(N-methyl-piperidyl-2")  Ïthyl-1']-phenothiazin
Ein Gemisch von 19, 4 g
2-Brom-2'-[2"-(N-methyl-piperidyl-2"')-Ïthyl
1"]-amino-4'-Ïthoxy-diphenylsulfid   (Smp. 98-90'), 11,    9 g fein pulverisiertem Kaliumcarbonat,   I,      0    g Kupferpulver und 300 cm3 Dimethylformamid wird unter   Ruhren    bei 210¯ Ílbadtemperatur   wahrend 48 Std.    am R ckflu¯ zum Sieden erhitzt.



     Nach dem AbküMen wird fSftnert    und das Filtrat im Vakuum vom   Losungsmittelf    befreit.   Der Eindampf-       rückstand wird im Hochvakuum destimert und die    bei 212-214¯/0, 01 mm übergehende Hauptfraktion aufgefangen. Das Destillat wird aus 35 cm3 Aceton.   kristalksiert.    Das erhaltene analysenreine
3-¯thoxy-10-[2'-(N-methyl-piperidyl-2")  Ïthyl-1']-phenothiazin hat den   Smp 65-67 .   



   3-¯thoxy-10-   [2- (N-methyT-piperidyI-2")-     Ïthyl-1']-phenothiazin-tartrat.



   Smp.   140     (Zers.), Sintern ab 70¯    Reispiel    3
3-Isopropoxy-10-[2'-(N-methyl-piperidyl-2")  Ïthyl-1']-phenothiazin    Dile    im Titel genannte Verbindung wird aus 20, 0 g
2-Brom-2'-[2"-(N-methyl-piperidyl-2"')-Ïthyl  -1"]-amino-4'-isopropoxy-diphenylsulfid in zu Beispiel 2 analoger Weise hergestellt. Smp. 202¯/ 0, 005 mm, Smp. p. 86-88¯.



      3-Isopropoxy-10- [2'- (N-methyl-piperildyl-2")-    athyl-1']-phenothiazin-tartrat.



   Smp.   145 '    (Zers.), Sintern ab   80 .   



      3dsopropoxy-10-[2'-(N-methyl-piperidyl-2")-     Ïthyl-1']-phenothiazin-malat. Smp.   106-107 .   



   Zu dem im Beispiel 2 als Ausgangsverbindung verwendeten
2-Brom-2'-[2"-(N-methyl-piperidyl-2")-Ïthyl
1"]-amino-4'-Ïthoxy-diphenylsulfid kann man   follgendermassen    gelangen :
28,33 g 2-Brom-2'-amino-4'-Ïthoxy-diphenylsul  fi,      (Smp.      115-117 )    und   4,    110 g fein pulverisiertes Natriumamid werden in 150 cm3 abs. XyloT unter R hren während   1    Std. bei   180     Ölbadtemperatur am R ckflu¯ zum Sieden erhitzt.

   Ohne das Erhitzen   zu unterbrechen, lasst    man   iinnert    1 1/2 Std. eine Lö  sue    von 16,   9    g 2-[1'-Methyl-piperidyl-(2')]-1-chlor  ätihan    in   20    cm3 abs.   XyM zutropfen. Nach weiteren    5   Std.    Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und nach Zugabe von 10   g    Ammoniumchlorid dreimal mit je 20 cm3 Wasser ausgeschüttelt. Man extrahiert die Xyloll¯sung mit 125 cm3 15%iger wϯriger    Weinsäure, wäscht den Weinsäureextrakt mit 75 cm. s    Benzol und macht ihn mit 35 cm3 konz. Natronlauge phenolphthalein-alkalisch.

   Die ausgeschiedene ¯lige Base wird in total 200 cm3 Benzol aufgenommen, der Benzolauszug mit 50 cm3 Wasser gewaschen,  ber   Kaliurncarbonat    getrocknet, filtriert und unter ver  mindertem    Druck   einigedampft.    Der Eindampfr ckstand wird zur weiteren Reinigung im Hochvakuum destilliert, wobei die bei   1198-202'/0,    01 mm übergehende Hauptfraktion aufgefangen und aus 30 cm3 abs. ¯thanol kristallisiert wird. Nach nochmaligem Kristallisieren aus abs. ¯thanol erhÏlt man das reine, kristalline 2-Brom-2'-[2"-(N-m   (N-methyl-piperidyl-2)-    Ïthyl-1"]-amino-4'-Ïthoxy-diphenylsulfid vom Smp.



  88-90¯.



     Bas    2-Brom-2'-amino-4'-Ïthoxy-diphenylsulfid vom Smp. 115-117¯ wird erhalten durch Reduktion von 2-Brom-2'-nitro-4'-Ïthoxy-diphenylsulfid (Smp.



  74-76¯) mittels Natriumsulfid in Methanol.



   Das 2-Brom-2'-nitro-4'-Ïthoxy-diphenylsulfid wird   dtn-ch,    Kondensation von 4-Chlor-3-nitro-phenetol mit dem Natriumsalz des o-Brom-thiophenol in abs. ¯thanol hergestellt. Smp. 74-76¯.



   In analoger Weise zu der oben beschriebenen Herstellung des
2-Brom-2'- (N-methyl-piperidyl-2"')-Ïthyl
1"]-amino-4'-Ïthoxy-diphenylsulfid gelangt man durch Umsetzung von 19,5 g 2-Brom-2'amino-4'-isopropoxy-diphenylsulfid (Smp. 78-80¯) un.   11,    2   g    2- (N-Methyl-piperidyl-2')-1-chlor-Ïthan unter Verwendung von 2, 7 g fein pulverisiertem Na  triumamiild, als    basisches Kondensationsmittel zu    2-Brom-2'-[2(N-mefhyl-piperidyl2)-ät:hyt-   
1"]-amino-4'-isopropoxy-diphenylsulfid vom Sdp. 213-215¯/0,02 mm (Smp.   85-87 ).   



   Dias 2-Brom-2'-amino-4'-isopropoxy-diphenylsulfid vom Smp. 78-80¯ wird durch Reduktion von 2-Brom-2'-nitro-4'-isopropoxy-diphenylsulfid (Smp.



     78-80 )    mittels Natriumsulfid in Methanol, das 2-Brom-2'-nitro-4'-isopropoxy-diphenylsulfid (Smp.



  78-80¯) durch Kondensation von   4-CMor-3-nit'ro-    phenyl-isopropylÏther (Smp. 49-50¯) mit dem Natriumsalz von o-Bromthiophenol hergestellt.



   Der 4 - Chlor - 3-nitrophenyl-isopropylÏther kann aus 4-Chlor-3-nitrophenetol durch ¯therspaltung mittels konz. SchwefelsÏure und anschlie¯ender Alkylierung des Natriumsalzes mit Isopropylbromid in Isopropylalkohol gewonnen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, worin Ri undi Rs je eine niedere Alkylgruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel II, worin ein X Wasser stop, das andere eine niedere Alkoxygruppe und Hal Chlor, Brom oder Jod bedeuten, cycisiert.
CH980062A 1962-08-15 1962-08-15 Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen CH415639A (de)

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