CH415799A - Hydraulische Steuerung für elektrische Schalter, insbesondere für Hochspannungsdruckgasschalter - Google Patents
Hydraulische Steuerung für elektrische Schalter, insbesondere für HochspannungsdruckgasschalterInfo
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Description
Hydraulische Steuerung für elektrische Schalter, insbesondere für Hochspannungsdruckgasschalter Die Erfindung betrifft eine hydraulische Steue rung fürelektrische Schalter, insbesondere für Hoch- spanrnungsdruckgasschalter, bei der durch ein auf Erdpotential angeordnetes Hauptventil eine unter Druck stehende ölsäule über :
einen auf Hochspan- nungspotential angeordneten Steuerschieber zu Ven tilen geleitet wird, durch die der Ein - oder Aus - Schaltvorgang eingeleitet wird.
Auf Grund der Eigenschaften, die einer Flüssig keit im Gegensatz zu :einem Gas anhaften, ist auch bei Druckgasschaltern immer häufiger von,der Steue rung des Schalters mittels Druckgas Abstand ge nommen worden und dafür eine hydraulische Steue rung vorgesehen worden,
die unter anderem zu einer kürzeren Eigenzeit des Druckgasschalters führt. Die zur Auslösung der Betätigungselemente erforderlichen Elemente sind! bei den bekannten Anordnungen und Einrichtungen auf Erdpotential angeordnet und ste hen dabei über eine Ölsäule mit den auf Hochspan nungspotential angeordneten Betätigungselementen in Verbindung. Von dieser grundsätzlichen Ausführung zur hydraulischen Steuerung von Schaltern sind nun eine Reihe von Anordnungen und Einrichtungen be kannt geworden,
die jedoch alle Iden Nachteil auf weisen, dass eine besonders gute Abdichtung des Flüssigkeitsventils erforderlich ist, da sonst das ge naue Arbeiten des Schalters in Frage gestellt ist. Auch lässt sich bei Iden bekannten hydraulischen An trieben auch nicht vermeiden, @dass die Flüssigkeits- säulen abreissen, sobald sie in entgegengesetzter Rich tung, also auf Zug beansprucht werden, was z. B.
der Fall ist, wenn die Strömungsrichtung der Flüssig keit plötzlich umgekehrt wird, was bei schnell auf einanderfolgenden Schaltungen Ein-Aus vorkommt. Die Folge hiervon ist, @dass sich ein Luftkissen inner- halb des Flüssigkeitsantriebes bildet, so dass das Arbeiten des Schalters ebenfalls in Frage gestellt ist.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist bereits ein Schalter bekannt geworden, bei dem die Flüssig keit ständig unter Druck steht und dabei so zu den auf Hochspannungspotential angeordneten Betäti- gungselementen geleitet wird, dass innerhalb des je weiligen Rohres die Flüssigkeit !sich nur in einer Richtung bewegt. Bei diesem bekannten Schalter wird der Ein - und/oder Aus -Schaltvorgang in Abhängigkeit von einem auf Hochspannungspotential angeordneten Steuerschieber vorgenommen.
Durch diesen bekannten Flüssigkeitsantrieb wind zwar bei :schnell aufeinanderfolgenden Schaltungen Ein-Aus ein einwandfreies Arbeiten des Schalters erzielt, je doch erfordert dieser Flüssigkeitsantrieb einen er heblichen Aufwand, da für die unter Druck stehende Flüssigkeit eine Anlage, bestehend aus Filter, Ent lüfter und Pumpe erforderlich ist, wozu die Stör anfälligkeit :
einer solchen Anlage noch hinzukommt. Ausserdem sind, um das einwandfreie Arbeiten des Schalters zu gewährleisten, wie auch bei allen anderen bekannten hydraulischen Steuereinrichtungen, meh rere Steuerleitungen, die vom Erdpotential zum Hochspannungspotential führen, erforderlich. Schliess- lich kommt dieser Schalter nur mit einer grossen Anzahl von auf Hochspannungspotential angeordne ten Ventilen aus.
Aufgabe der Erfindung ist eis, eine hydraulische Steuerung für Schalter zu schaffen, die mit einem erheblich geringeren Aufwand jeden Schaltvorgang, so auch den Schaltzyklus Ein-Aus , gewährleistet.
Erfindungsgemäss wird dieses dadurch erreicht, dass der Druck ider ölsäule durch ein auf End- potential angeordnetes Ausdehnungsgefäss aufrecht erhalten wird, auf das die Kraft eines zusätzlich an geordneten Kraftspeichers wirkt, und idass eine Flüs sigkeitsbewegung über den Steuerschleber zu einem für den Ein -Sch,
altvorgang und einem für den Aus -Schaltvorgang vorgesehenen Ventil in Ab hängigkeit von der Stellung des Kolbens .des Haupt ventils erfolgt. Dabei ist das für den Ein -Schalt- vorgang und Idas für den Aus -Sch-altvorgang vor gesehene Ventil zweckmässig so angeordnet, dass sich beide Ventile spiegelbildlich gegenüberstehen. Jedes
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.7..<U>.</U> <SEP> <I>xT___aa_</I> <SEP> _._r. <SEP> -_a <SEP> cT_-c_27 <SEP> <I>____i.</I></B> Druck dieses Öles ständig aufrechtzuhalten, d. h. um Lufteinschlüsse in den mit Öl gefüllten Räumen zu vermeiden, ist sowohl ider Kolben 7 als auch ider Kolben 9 durch jeweils eine Feder 13 und 14 beauf- schlagt, die auf ider Seite der Kolben 7 und 9 vor gesehen ist, die der durch Öl beaufschlagten Seite der Kolben 7 und 9 abgewandt ist.
Anderseits wird vom Erdpotential aus der statische Druck dadurch aufrechterhalten, dass einmal das Öl innerhalb der Steuerleitung 5 mit einem balgartigen Ausdehnungs gefäss 15, das zusätzlich durch einen Kraftspeicher
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in Abhängigkeit von der Stellung der Spannungs- trennstelle be- oder ,entlüftet.
Bei der Ausschaltung des Druckgasschalters tritt folgender Ablauf ein: Um einen Schaltzyklus Ein-Aus zu gewähr- leisten, kann z. B. der Kolbenraum des Hauptventils 18 so ausgelegt sein, dass während ides ersten Weges, ,den der Kolben 17 zurücklegt, der Ein -Schaltvor- gang ausgeführt wird, während der weitere Weg, den der Kolben 17 zurücklegt, zur Durchführung (dies Aus -Schaltvorganges dient.
Dabei wird über Iden Steuerschieber 6 und die Steuerleitung 12 der Kolben 9 beaufschlagt, und (der Stössel 32 drückt gegen die Kraft der Feder 14 das Kniehebelsystem 24 durch, so @dass (durch Betätigung des Entlüftungsventils 25 durch das Kniehebelsystem 24 die Räume des An triebes der Trennstellen 3 über das Entlüftungsventil entlüftet werden und (somit idie Trennstellen in an sich bekannter Weise öffnen.
Um den Schaltzyklus Ein-Aus zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass ider Durchmesser ides Kolbens 9 des Ventils 10 grösser ist als der Durchmesser des Kolbens 7 des Ventils 8;
denn nachdem während des Aus -Schaltvorganges durch den Stössel 32 das Kniehebelsystem 24 durch gedrückt worden ist und somit auch der Stössiel 23 des Kolbens 7 zurückgedrückt worden ist, russ ider Kolben 7 des Ventils 8, obwohl an idiesem Kolben 7 nach wie vor das Öl mit der Kraft ansteht, wie sie für die Einleitung des Ein -Schaltvorganges erfor derlich eist, in dieser Stellung gehalten wenden.
Das über die Steuerleitung 12 und hinter dem Kolben 7 anstehende Öl wird dabei in das radial zu der Steuer- leitung 11 vorgesehene, sein Volumen verändernde Ausdehnungsgefäss 33 gedrückt, dessen Kolben 34 durch eine Feder 35 beaufschlagt ist, dessen Kraft so bemessen ist, dass ;sie der Kraft des Betätigungs druckes entspricht oder grösser ist.
Soll der Druckgasschalter wieder für den Ein - Schaltvorgang vorbereitet werden, so wird edier Kolben 17 des Hauptventils 18 zurückbewegt und damit gleichzeitig durch die am Kolben 7 anstehende Feder 13 und die am Kolben 9 anstehende Feder 14 das in der Steuerleitung 11 und das in ider Steuerleitung 12 befindliche ö1 über die Umweglleitungen 36 und 37 und über die in idiesen <RTI
ID="0003.0070"> Umwegleitungen befind lichen Rückschlagventile 38 und 39 in die Steuer leitung 5 zurückgedrückt, bis innerhalb aller mit C51 gefüllten Räume wieder ein Druckausgleich vor handen ist.
Mit 40 ist eine Druckfeder bezeichnet, ,die den Steuerschieber 6 wieder umsteuert, nachdem innerhalb aller mit öl gefüllten Räume ein Druck ausgleich vorhanden ist, und somit die Steuerleitung 5 wieder mit der Steuerleitung 11 zur Vorbereitung des nächsten En -Schaltvorganges verbindet, oder aber bereits vorher mit der Entlüftung der Steuer leitung 28. Für diesen Fall wird dann auch das Öl über den Steuerschieberkanal in idie Leitung 5 zurück gedrückt.
Selbstverständlich kann der Kolbenraum dies ,auf Erdpotential angeordneten Hauptventils auch so aus- gelegt sein, dass während des gesamten Hubweges, den dieser Kolbenraum zulässt, nur ein Schaltvorgang erfolgt (Feg. 1). Dann ist die Anordnung von zwei Hauptventilen erforderlich, die über ein Rückschlag ventil mit dem Ausdehnungsgefäss verbunden sind.
Das Volumendes Kolbenraumes des für den Ein Schaltvorgang vorgesehenen Hauptventils russ dann grösser (sein als das Volumen des Kolbenraumes des für den Ein -Schaltvorgang vorgesehenen Haupt ventils. Beide arbeiten selbstverständlich nur auf einer Steuerleitung 5.
Bei Anordnung von zwei Hauptventilen kann auch jeder der Kolbenräume über eine getrennte Leifung mit dem Ausdehnungsgefäss in Verbindung stehen. Dabei werden die Kolbenräume in Richtung des Ausdehnungsgefässes durch Rückschlagventile bei Betätigung abgesperrt.
Bei Betätigung des Haupt ventils für den Aus -Schaltvorgang kann auch eine solche Anordnung beider Hauptventile gewählt wer den, dass die Steuerleitung des Hauptventils für den Ein -Schaltvorgang durch idie Bewegung des Kol bens des Hauptventils für den Aus -Schaltvorgang abgesperrt wird.
Bei einer vorangegangenen Ein schaltung mit erfolgender Ausschaltung verharrt der Kolben des Hauptventils für Aden Ein -Schaltvorgang ganz oder teilweise in seiner Einschaltstellung, wobei in dieser Stellung der Raum vor dem Hauptvemtil- kolben, der zur Steuerleitung hin verschlossen ist, mit ,dem Ausdehnungsgefäss verbunden bleibt.
Wie aus der Fig. 2,ersichtlich ist, ist das mit dem Kolbenraum des Hauptventils 18 über ein Rück schlagventil 41 in Verbindung istehende balgartige Ausdehnungsgefäss 15 über eine Umwegleitung mit dem Teil des Kolbenraumes verbunden, von dem aus (der Kolben 17 durch (die Feder 19 beaufschlagt wird.
Hierdurch wird erreicht, dass das hinter dem Kolben 17 befindliche Öl bei Betätigung es Kolbens 17 gegen die Kraft der Druckfeder 19 wieder in das Ausdehnungsgefäss hereingedrückt wird. Dir Fig. 2 lässt erkennen, dass die Anordnung der Feder 19 hinter dem pneumatisch betätigten Kolben 20 mög lich ist.
Grundsätzlich genügt aber die Anordnung einer Feder 19 nach den aufgezeigten Beispielen, um den statischen Druck ides Öles aufrechtzuerhalten. Das Hauptventil nach Fig. 2 ist für mindestens doppelten Hub, also für eine Eln und Aus Schaltung ausgelegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hydraulische Steuerung für elektrische Schalter, insbesondere für Hochspannungsdruckgasschalter, bei der durch ein auf Erdpotential angeordnetes Haupt ventil eine unter Druck stehende Ölsäule über einen ,auf Hochspannungspotential angeordneten Steuer schieber zu Ventilen geleitet wird, durch die der Ein - oder Aus -Schaltvorgang eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, idass der Druck der ölsäule durch ein auf Erdpotential angeordnetes Ausdeh nungsgefäss aufrechterhalten wird,auf das (die Kraft eines zusätzlich angeordneten Kraftspeichers wirkt, und dass eine Flüssigkeitsbewegung über den Steuer schieber zu einem für Iden Ein -Schaltvorgang und einem für den Aus -Schaltvorgang vorgesehenen Ventil in Abhängigkeit von der Stellung des Kolbens des Hauptventils erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.Hydraulische Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das für den Ein - Schaltvorgang und :das für den Aus -Schaltvorgang vorgesehene Ventil so angeordnet ist, @dass sich beide Ventile spiegelbildlich gegenüberstehen und dass jeder Kolben dieser Ventile mit einem Stössel versehen ist,der zur Betätigung eines zwischen den Ventilen liegenden Kniehebelsystems zur Betätigung eines den Druckgasvorratsbehälter mit dem Schalter verbinden den oder absperrenden Entlüftungsventils dient.2. Hydraulische Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Steuerschieber nachgeordneten, zu ,den Ventilen führenden Steuer- leitungen über jeweils ein Rückschlagventnl innerhalb einer Umwegleitung mit .der Steuerleitung in Verbin dung stehen, in ;der sich idie ständig unter Druck stehende Ölsäule befindet. 3. Hydraulische Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass radial zu ider Steuer leitung, die dem Steuerschieber nachgeordnet ist und zu dem den Steuerschieber zunächst liegenden Ventil für den Ein -Schaltvorgang führt, zumindest ein veränderliches Volumen vorgesehen ist,dessen Kol ben durch eine Feder beaufschlagt ist, dessen Kraft so bemessen ist, @dass sie der Kraft des Betätigungs druckes .entspricht oder grösser ist.4. Hydraulische Steuerung nach Patentanspruch, idadurch gekennzeichnet, dass zur Umsteuerung des Steuerschiebers auf ider einen Seite des Steuerschie bers eine Druckfeder vorgesehen ist, während lauf der anderen Seite ides Steuerschiebers ein Kolben antrieb vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von der Betätigung des Entlüftungsventils arbeitet.5. Hydraulische Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kolben der Ventile auf seiner dem Kniehebelsystem zugewandten Seite von einer Druckfeder beaufschlagt ist.6. Hydraulische Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Kolbens für Idas für den Aus -Schaltvorgang vor gesehene Ventil grösser ist als ider Durchmesser des Kolbens für das Ventil, das für den Em -Schalt- vorgang bestimmt ist. 7.Hydraulische Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, idass der Kolbenraum ides Hauptventils einen Hubweg besitzt, der einem Schaltzyklus Ein-Aus entspricht. B.Hydraulische Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Flüssigkeits- bewegung verursachende Kolben des Hauptventils, idessen Kolbenraum mit idem talgartig ausgebildeten Ausdehnungsgefäss in Verbindung steht, auf seiner der Ölsäule abgewandten Seite von einer Druckfeder beaufschlagt ist. 9.Hydraulische Steuerung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder an einem pneumatisch betätigten Kolben angreift, der unmittelbar z. B. über eine Kolbenstange mit dem die Flüssigkeitsbewegung verursachenden Kolben des Hauptventils in Verbindung steht. 10.Hydraulische Steuerung nach Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Kolbenraum des Hauptventils in Verbindung sitehende talgartige Ausdehnungsgefäss über eine ZJmwegleitung mit dem Teil des Kolbenraumes in Verbindung steht, von dem aus der die Flüssigkeits- bewegung verursachende Kolben durch die Druck feder beaufschlagt ist.11. Hydraulische Steuerung nach Unteransprü chen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf Erdpotential ein Hauptventil für den Ein -Schalt- vorgang und Bein Hauptventil für den Aus -Schalt- vorgang vorgesehen ist, :dessen Kolbenräume einen Hubweg für jeweils einen Schaltvorgang besitzen und beide mit der zum Steuerschieber führenden Steuer leitung in Verbindung stehen.12. Hydraulische Steuerung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Idas Volumen des Kolbenraumes des für den Aus -Schaltvorgang vor gesehenen Hauptventils ;grösser ist als Idas Volumen ides Kolbenraumes des für den Ein -Schaltvorgang vorgesehehenen Hauptventils.
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