DE3843902A1 - Verfahren zur betaetigung eines hochspannungsleistungsschalters und verriegelungseinrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur betaetigung eines hochspannungsleistungsschalters und verriegelungseinrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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Herbert Dr Dr Ing Karrenbauer
Gert Dipl Ing Wachsmuth
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Betätigung eines Leistungsschal­ ters mit ver- und entriegelbarem Federkraftspeicher, bei dem der Feder­ kraftspeicher bei der Einschaltung des Leistungsschalters von einem An­ trieb gespannt, danach mittels einer Verriegelungseinrichtung verriegelt und zur Ausschaltung wieder entriegelt wird.
Des weiteren betrifft die Erfindung eine Verriegelungseinrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit einer Verriegelungsnase zur Ver- und Entriegelung der Klinke des Federkraftspeichers.
Für Hochspannungsleistungsschalter werden im wesentlichen drei verschie­ dene Antriebsarten eingesetzt: Federantriebe, hydraulische Antriebe und pneumatische Antriebe. Hydraulische und pneumatische Antriebe erfordern einen relativ hohen Aufwand für die Energieerzeugung und deren Über­ wachung.
Es ist bekannt, Leistungsschalter mit Federantrieb auszustatten. Bei diesen Antrieben wird die Klinke, mit welcher der Federkraftspeicher ver- und entriegelt wird, mittels eines magnetischen Auslösers direkt betätigt.
Dementsprechend ist die Auslösezeit relativ lang und führt zu einer Aus­ schalteigenzeit von mehr als 40 ms und einer Gesamtausschaltzeit von ca. 3 Perioden bei 50 Hz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Betätigung eines Hochspannungsleistungsschalters verfügbar zu machen, das kurze Ausschaltzeiten bei geringem Auwand für die Energieerzeugung sowie deren Überwachung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verriege­ lungseinrichtung des Federkraftspeichers durch einen hydraulischen An­ trieb betätigt wird.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß die rasche Entklinkung von hydraulischen und pneumatischen Anrieben mit der Wirtschaftlichkeit der Federantriebe verbunden werden konnte. Auf diese Weise entsteht ein Hochspannungsleistungsschalter, der für hohe Spannungen geeignet ist und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit von Federkraftantrieben aufweist, wie sie bisher nur bei Schaltern mit geringerer Leistung erzielt werden konnte. Die erzielten, wesentlich kürzeren Auslösezeiten ermöglichen eine Gesamtausschaltzeit von 2 Perioden bei 60 Hz.
Die Unteransprüche sehen Verriegelungseinrichtung mit hydraulischen An­ trieben in verschiedenen Ausgestaltungen vor, wobei ein möglichst ein­ facher Aufbau und geringe Störanfällig angestrebt wurde.
Durch die Betätigung einer Verriegelungseinrichtung mittels eines hy­ draulischen Antriebs werden einerseits die relativ langen Auslösezeiten großer Magnetschalter vermieden, andererseits ist der relativ hohe Auf­ wand für die Energieerzeugung und deren Überwachung nicht mehr erforder­ lich, wie sie für Antriebe benötigt wird, die die ganze Schaltenergie aus der hydraulischen bzw. pneumatischen Energie beziehen müssen. Zur Auslösung des Federantriebs wird ein hydraulischer Antrieb wesentlich geringerer Energie benötigt, der eine Klinke auslöst, durch die die hohe Energie der Feder freigegeben wird.
Erfindungsgemäße Verriegelungseinrichtungen werden nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erste Verriegelungseinrichtung,
Fig. 2 und 2a eine zweite, wesentlich vereinfachte Verriegelungsein­ richtung,
Fig. 3 und 4 eine Verriegelungseinrichtung, die dadurch vereinfacht wurde, daß der verschiebbare Boden durch einen Falten­ balg ersetzt wurde und
Fig. 5 und 6 eine Verriegelungseinrichtung, die dahingehend verein­ facht wurde, daß ein Differentialkolben nicht mehr erforderlich ist.
Fig. 1 zeigt eine erste Verriegelungseinrichtung, die mittels eines hy­ draulischen Antriebs durch eine Verriegelungsnase die Ver- und Entriegelung eines Federkraftspeichers vornimmt. Diese Ver- und Entriegelung mittels einer Verriegelungsnase 3 kann z. B. dadurch erfolgen, daß ein Federkraft­ speicher 1 durch einen Antrieb 9 bei der Einschaltung des Hochspannungs­ schalters gespannt wird. Sobald das bewegliche Schaltstück 7 und das feststehende Schaltstück 8 in Kontakt stehen, findet eine Verklinkung der Verriegelungsnase 3 mit der Klinke 2 statt. Vor der Verriegelung bewegt sich die Klinke 2 an der Schräge 4 vorbei, wobei die Klinke 2 durch die Feder 6 in dieser Richtung nachgibt und nach der Einklinkung dadurch fest­ steht, daß sie am Anschlag 5 anliegt.
Diese Ausgestaltung ist selbstverständlich nur beispielhaft, die Verriege­ lungsnase 3 kann beispielsweise auch in eine Kolbenringverriegelung ein­ greifen oder eine andersartig ausgestaltete Klinke 2 vorhanden sein. We­ sentlich ist nur, daß der Federkraftspeicher 1 mittels des Antriebs 9 bei der Einschaltung des Hochspannungsschalters gespannt und dann verklinkt wird.
Die hydraulische Betätigung der Verriegelungseinrichtung erfolgt dadurch, daß ein Differentialkolben 11 in einem Zylinder 10 so geführt ist, daß er in einer Position die Verriegelungsnase 3 in die Verriegelungsstellung schiebt und durch eine Verschiebung in eine zweite Position die Verriege­ lungsnase 3 so zurückzieht, daß der Federkraftspeicher 1 zur Ausschaltung entklinkt wird. Auf der Seite des Differentialkolbens 11, auf der er in Verbindung mit der Verriegelungsnase 3 steht, also der Seite der kleineren Kolbenfläche, befindet sich ein erster Zylinderteilraum 12. Auf der ande­ ren Seite des Differentialkolbens 11 befindet sich ein zweiter Zylinder­ teilraum 13. Der erste Zylinderteilraum 12 ist mit einem Hydraulikspeicher 14 verbunden. Der zweite Zylinderteilraum 13 ist durch eine erste Verbin­ dungsleitung 15, welche ein Betätigungsventil 17 enthält, mit einem Tank 16 verbunden, der unter Außendruck steht. Eine zweite Verbindungsleitung 18 verbindet den zweiten Zylinderteilraum 13 über ein Rückstellventil 19 mit dem Speicher 14. Ein Pumpenaggregat 21 ist auf seiner Ansaugseite durch eine dritte Verbindungsleitung 20 mit dem Tank 16 verbunden. Ab­ strömseitig ist das Pumpenaggregat 21 mit dem Hydralikspeicher 14 verbun­ den. Der Hydraulikspeicher 14 enthält eine Hydraulikseite, eine Trennwand 22 und einen Druckgasraum 23, wobei eine Steuerung 24 verhindert, daß der Speicherdruck nicht unter einen bestimmten Wert absinkt.
Die Funktion ist wie folgt:
Durch das Pumpenaggregat 21 wird Hydraulikflüssigkeit aus dem Tank 16 in den Hydralikspeicher 14 gefördert. Der Druck im Hydralikspeicher 14 wird durch die Steuerung 24 überwacht und konstant gehalten. Der Hydraulik­ speicher 14 vermittelt diesen Druck dem ersten Zylinderteilraum 12. Bei der Ausschaltung wird das Betätigungsventil 17 geöffnet, wodurch Hydrau­ likflüssigkeit aus dem zweiten Zylinderteilraum 13 in den Tank 16 strömt. Dabei ist die erste Verbindungsleitung 15 sowie das Betätigungsventil 17 so bemessen, daß die Hydraulikflüssigkeit ohne nennenswerten Zeitverlust vom zweiten Zylinderteilraum 13 in den Tank 16 strömt. Der Druck im Hy­ draulikspeicher 14 und somit im ersten Zylinderteilraum 12 muß entsprechend hoch sein, daß eine plötzliche Lageveränderung des Differen­ tialkolbens 11 ermöglicht wird. Dieser Druck im ersten Zylinderteilraum 12 sowie die Öffnung des Betätigungsventils 17 bewirken eine Verschiebung des Differentialkolbens 11 in die Ausschaltposition, in der der Feder­ kraftspeicher 1 mit der Klinke 2 innerhalb weniger Millisekunden frei­ gegeben ist. Sofort nach der Entklinkung schließt das Betätigungsventil 17 und das Rückstellventil 19 öffnet. Dadurch wird der Differentialkolben 11 auf beiden Seiten mit dem gleichen Druck beaufschlagt, was zur Folge hat, daß er sich aufgrund der Differentialkolbenwirkung zurück in seine Ausgangslage bewegt, in der die Verriegelungsnase 3 ihre Verriegelungs­ position wieder einnimmt. Durch Spannen des Federkraftspeichers mittels des Antriebs 9 bei der Einschaltung des Hochspannungsleistungsschalters wird die Klinke 2 wieder in ihre Ausgangsposition gebracht.
Fig. 2 zeigt eine weitere Verriegelungseinrichtung, bei der der immer noch hohe Aufwand für die Druckerzeugung, -speicherung und -überwachung, wel­ cher bei der Verriegelungseinrichtung gemäß Fig. 1 erforderlich ist, weiter reduziert wird.
Für das Zusammenwirken der Verriegelungsnase 3 mit der Klinke 2, dem An­ trieb 9 und den weiteren Teilen des Hochspannungsschalters gilt das oben bereits ausgeführte. Bei der Verriegelungseinrichtung gemäß Fig. 2 ist die Verriegelungsnase 3 über eine Kolbenstange 34 mit einem Differentialkol­ ben 31 verbunden, welcher ebenfalls in einem Zylinder, dem Zylinder 30, läuft, wobei auch dieser Zylinder 30 einen ersten Zylinderteilraum 32 und einen zweiten Zylinderteilraum 33 aufweist. Der erste Zylinderteilraum 32 wird durch einen verschiebbaren, dicht geführten Boden 35 abgeschlossen, wobei der Boden 35 durch eine am oberen Ende des Zylinders 30 gelagerte Feder 36 gegen die Hydraulik gedrückt wird. Dieser verschiebbare Boden 35 ist mit einem Betätigungsarm 45 verbunden, welcher mit dem Antrieb 9 des Hochspannungsschalters dergestalt verbunden ist, daß er bei der Einschaltung des Hochspannungsschalters in seine obere Endlage bewegt wird. Eine solche mechanische Kupplung zwischen dem Betätigungsarm 45 und dem Antrieb 9 kann beispielsweise mittels einer oder mehrerer Kurvenscheiben 47 erfolgen (die Darstellung zeigt nur das Prinzip einer Ausgestaltungsmöglichkeit). Der Differentialkolben 31 weist ein Rückschlagventil 46 auf, welches dann öffnet, wenn im zweiten Zylinderteilraum 33 ein höherer Druck herrscht als im ersten Zylinderteilraum 32. Die Kolbenstange 34 ist mit einer Führung versehen, welche gleichzeitig einen Anschlag 44 auf­ weist, der dafür sorgt, daß sich die Verriegelungsnase 3 nicht über ihre Verriegelungsposition hinausbewegen kann.
Der zweite Zylinderteilraum 33 ist mittels einer ersten Verbindungsleitung 37, in welcher ein Betätigungsventil 38 installiert ist, mit dem Tank 39 verbunden, welcher unter Außendruck steht. Der zweite Zylinderteilraum 33 weist eine zweite Verbindungsleitung 40 zum Tank 39 auf, welche ein Rück­ schlagventil 41 enthält, das dann öffnet, wenn der zweite Zylinderteil­ raum 33 einen Druck aufweist, der geringer als der Außendruck ist. Eine dritte Verbindungsleitung 42 mit einer Drossel 43 verbindet den ersten Zylinderteilraum 32 mit dem zweiten Zylinderteilraum 33.
Die Funktion ist wie folgt:
Die Ausschaltung erfolgt dadurch, daß das Betätigungsventil 38 die erste Verbindungsleitung 37 zwischen dem zweiten Zylinderteilraum 33 und dem Tank 39 freigibt. Die erste Verbindungsleitung 37 hat dabei einen sehr großen Durchmesser, so daß der Druck im ersten Zylinderteilraum 32, wel­ cher dadurch entsteht, daß die Feder 36 den verschiebbaren Boden 35 gegen die Hydraulik dieses ersten Zylinderteilraums 32 preßt, dafür ausreicht, daß der Differentialkolben 31 in einem Zeitraum von wenigen Millisekunden seine zweite Position einnimmt, in der sich die Verriegelungsnase 3 in ihrer Ausschaltposition befindet. Bei der Einschaltung des Hochspannungs­ schalters mittels des Antriebs 9 wird der mit dem verschiebbaren Boden 35 verbundene Betätigungsarm 45, z. B. über die Kurvenscheibe 47, in eine Ausgangslage zurückbewegt, wodurch ein Unterdruck im ersten Zylinderteil­ raum 32 entsteht. Dieser Unterdruck bewirkt entweder eine Verschiebung des Differentialkolbens 31 in Richtung der Verriegelungsstellung der Verriege­ lungsnase 3, oder er bewirkt, falls ein Rückschlagventil 46 vorgesehen ist, dessen Öffnung. Jedenfalls wird der Unterdruck dem zweiten Zylin­ derteilraum 33 weitervermittelt, so daß das Rückschlagventil 41 öffnet und die Hydraulikflüssigkeit aus dem Tank 39 in den Zylinderraum zurückströmt. Durch die Drossel 43 erfolgt ein Ausgleich zwischen dem ersten Zylinder­ teilraum 32 und dem zweiten Zylinderteilraum 33, indem durch die Differentialkolbenwirkung aus dem ersten Zylinderteilraum 32 Hydraulikflüssigkeit in den zweiten Zylinderteilraum 33 strömt. Die dafür erforderliche Energie stammt aus der Feder 36, welche in der oben beschriebenen Art und Weise durch die Einschaltbewegung des Schalter­ antriebs mittels des Betätigungsarms 45 gespannt wurde. Dabei wandert der Differentialkolben 31 mit der Kolbenstange 34 so lange in Richtung des Anschlags 44, bis die Kolbenstange 34 an dem Anschlag 44 anliegt. Damit ist die Verriegelungseinrichtung wieder in ihrer Ausgangslage, eine neue Entriegelung kann erfolgen.
Fig. 2a zeigt eine Verriegelungseinrichtung wie Fig. 2 mit dem Unter­ schied, daß an Stelle der Drossel 43 ein Rückstellventil 49 vorgesehen ist, welches für die Rückstellung der Verriegelungsnase 3 in die Ver­ klinkungsposition geöffnet wird.
Eine weitere, nicht dargestellte Ausbildung sieht eine Hydraulikpumpe vor, die vom Tank 39 Hydraulikflüssigkeit in den Zylinder 30 pumpt, wodurch die Feder 36 gespannt wird. Die Hydraulikflüssigkeit kann in den ersten Zylinderteilraum 32 oder in den zweiten Zylinderteilraum 33 gepumpt werden, daß die Verschiebung des Differentialkolbens 31 in die Ver­ klinkungsposition durch die Differentialkolbenwirkung erfolgt.
Fig. 3 zeigt eine weitere Vereinfachung der Verriegelungseinrichtung, in­ dem der verschiebbare Boden 35 durch einen Faltenbalg 50 ersetzt wurde, welcher den Zylinder 30 oben abschließt. Eine mittels eines Anschlags 53 gelagerte Feder 52 drückt gegen eine Abschlußplatte 51 des Faltenbalgs 50 und diese drückt gegen die Hydraulikflüssigkeit und hat somit dieselbe Funktion, wie sie oben von dem verschiebbaren Kolben 35 und der Feder 36 beschrieben wurde. Die übrigen Teile dieser Ausgestaltung entsprechen dem obenerwähnten, wobei auch bei dieser Ausbildung an die Stelle der Drossel 43 ein Rückstellventil 49 treten kann. An die Stelle des Betäti­ gungsarms kann die Feder 52 in der oben beschriebenen Weise auch mittels einer Hydraulikpumpe gespannt werden.
Fig. 4 zeigt eine weiter vereinfachte Ausgestaltung, bei der die Anord­ nung, welche bei den Fig. 2 und 3 aus der ersten Verbindungsleitung 37, dem Betätigungsventil 38, dem Tank 39, der zweiten Verbindungsleitung 40 und dem Rückschlagventil 41 besteht, durch eine wesentlich einfachere An­ ordnung ersetzt. Diese besteht aus einem direkt am zweiten Zylinderteil­ raum 33 angeschlossenen Faltenbalgs 54, welcher mit einer Rolle 55, die durch einen Magneten 56 wegbewegbar ist, gehalten wird. Der Faltenbalg 54 verlangt vom Magneten 56 eine geringere Entriegelungskraft, wie die zur Entriegelung der Verriegelungsnase 3 erforderliche, da der Faltenbalg 54 einen wesentlich geringeren Querschnitt aufweist, als der Faltenbalg 50. Dafür weist der Faltenbalg 54 eine wesentlich größere Ausdehnung in Längs­ richtung auf.
Die Funktion ist wie folgt:
Der Magnet 56 zieht die Rolle 55 von der Deckplatte des Faltenbalgs 54 weg, wodurch sich dieser ausdehnt und die Hydraulikflüssigkeit aus dem zweiten Zylinderteilraum 33 im Bereich von Millisekunden entweicht. Da­ durch verschiebt sich der Differentialkolben 31 und führt die Entklinkung in der oben beschriebenen Weise herbei. Dadurch, daß der Betätigungsarm 45 in der oben beschriebenen Weise nach oben bewegt wird und sich der Faltenbalg 50 ausdehnt, wird auch bei dieser Ausgestaltung ein Unterdruck im ersten Zylinderteilraum 32 und auch im zweiten Zylinderteilraum 33 erzeugt, welcher dazu führt, daß der Faltenbalg 54 zusammengezogen wird. Nach dem Zusammenziehen des Faltenbalgs 54 befördert der Magnet 56 die Rolle 55 wieder in ihre Verriegelungsposition. Dies kann mittels eines Kontakts oder einer Lichtschranke gesteuert sein. Die übrigen Funktionen entsprechen dem oben beschriebenen.
Fig. 5 und 6 zeigen weiter vereinfachte Verriegelungseinrichtungen.
Bei dieser Ausgestaltung entfällt der Differentialkolben 31 sowie die dritte Verbindungsleitung 42 mit der Drossel 43. Die mit Faltenbalg 59 verbundene Abschlußplatte 51 ist direkt mit einer Stange 57 verbunden, welche an ihrem Ende die Verriegelungsnase 3 trägt. Eine Feder 52 ist zwischen der Abschlußplatte 51 und einem Anschlag 53 angeordnet. Dieser Anschlag 53 ist durch Halterungen mittels eines Flansches 58 mit dem Zylinder 30 verbunden. Die Feder 52 drückt in der oben beschriebenen Weise gegen die Abschlußplatte 51. Die übrigen Teile sind, wie die gleichen Bezugszeichen zeigen, mit den oben beschriebenen Teilen identisch.
Die Funktion ist wie folgt:
Zur Entklinkung des Federkraftspeichers 1 wird die Rolle 55 durch den Ma­ gneten 56 zurückgezogen. Die Hydraulikflüssigkeit strömt in den Falten­ balg 54, wodurch Hydraulikflüssigkeit aus dem Faltenbalg 59 strömt und die Abschlußplatte 51 mit der Stange 57 und der Verriegelungsnase 3 nach unten bewegt wird, so daß die Verriegelungsnase 3 die Klinke 2 entklinkt. Durch die Einschaltung des Hochspannungsschalters mittels des Antriebs 9 wird, beispielsweise über die Kurvenscheibe 47, der Betätigungsarm 45 so nach oben gedrückt, daß der Faltenbalg 59 wieder gestreckt wird und der Faltenbalg 54 sich zusammenzieht. Der Magnet 56 schiebt die Rolle 55 wieder vor das Ende das Faltenbalgs 54, so daß dieser wieder verriegelt ist. Die Steuerung des Magneten 56 kann wie oben beschrieben erfolgen. Damit befindet sich die Verriegelungseinrichtung wieder in der Aus­ gangsstellung.
Bei den Verriegelungseinrichtungen gemäß Fig. 2 bis Fig. 6 wird zweckmäßi­ gerweise ein elektrischer Schalter 48 so angebracht, daß er von dem Betä­ tigungsarm 45 dann in seine Kontaktstellung gebracht wird, wenn sich der Betätigungsarm 45 zu weit nach unten bewegt. Dies ist ein Zeichen dafür, daß nicht mehr genug Hydraulikflüssigkeit vorhanden ist. In einem solchen Fall ist es zweckmäßig, die Schalterfunktion zu blockieren und eine Mel­ dung abzugeben, die die Notwendigkeit einer Wartung anzeigt.
Bezugszeichenleiste F 88/19
 1 Federkraftspeicher
 2 Klinke
 3 Verriegelungsarme
 4 Schräge
 5 Anschlag
 6 Feder
 7 bewegliches Schaltstück
 8 feststehendes Schaltstück
 9 Antrieb zum Spannen des Federkraftspeichers
10 Zylinder
11 Differentialkolben
12 erster Zylinderteilraum
13 zweiter Zylinderteilraum
14 Hydraulikspeicher
15 erste Verbindungsleitung
16 Tank
17 Betätigungsventil
18 zweite Verbindungsleitung
19 Rückstellventil
20 dritte Verbindungsleitung
21 Pumpenaggregat
22 verschiebbare Trennwand
23 Druckgasraum
24 Steuerung
30 Zylinder
31 Differentialkolben
32 erster Zylinderteilraum
33 zweiter Zylinderteilraum
34 Kolbenstange
35 verschiebbarer Boden
36 Feder
37 erste Verbindungsleitung
38 Betätigungsventil
39 Tank
40 zweite Verbindungsleitung
41 Rückschlagventil
42 dritte Verbindungsleitung
43 Drossel
44 Anschlag
45 Betätigungsarm
46 Rückschlagventil
47 Kurvenscheibe
48 elektrischer Schalter
50 Faltenbalg
51 Abschlußplatte
52 Feder
53 Anschlag
54 Faltenbalg
55 Rolle
56 Magnet
57 Stange
58 Flansch
59 Faltenbalg

Claims (18)

1. Verfahren zur Betätigung eines Leistungsschalters mit ver- und ent­ riegelbarem Federkraftspeicher, bei dem der Federkraftspeicher bei der Einschaltung des Leistungsschalters von einem Antrieb gespannt, danach mittels einer Verriegelungseinrichtung verriegelt und zur Ausschaltung wieder entriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung durch einen hydraulischen Antrieb betätigt wird.
2. Verriegelungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An­ spruch 1 mit einer Verriegelungsnase zur Ver- und Entriegelung des Federkraftspeichers, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Antrieb die Verriegelungsnase (3) mittels eines Differentialkolbens (11) betätigt, dessen kleinere Kolbenfläche dauernd mit dem Hydraulikspeicher (14) verbunden ist und dessen größere Kolbenfläche zur Verriegelung durch ein Rückstellventil (19) mit dem Hydraulikspeicher (14) verbunden und zur Entriegelung durch ein Betätigungsventil (17) mit einem Tankraum (16) verbunden ist.
3. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Differentialkolben (11) in einem Zylinder (10) verschiebbar gelagert ist, daß der Hydraulikspeicher (14) mit einem ersten Zy­ linderraum (12) auf der Seite der kleineren Kolbenfläche in Verbin­ dung steht, daß eine erste Verbindungsleitung (15) zwischen einen zweiten Zylinderteilraum (13) auf der Seite der größeren Kolben­ fläche und einem Tank (16) angeordnet ist, wobei der Tank (16) mit Hydraulikflüssigkeit gefüllt ist, die unter normalem Luftdruck steht, daß das Betätigungsventil (17) in der Verbindungsleitung (15) angeordnet ist, daß eine zweite Verbindungsleitung (18) den zweiten Zylinderteilraum (13) mit dem Hydraulikspeicher (14) verbindet, daß in der zweiten Verbindungsleitung (18) ein Rückstellventil (19) an­ geordnet ist, daß vom Tank (16) eine dritte Verbindungsleitung (20) zu einem Pumpenaggregat (21) und von dort zum Hydraulikspeicher (14) führt, daß durch das Pumpenaggregat (21) eine gleichmäßige Füllung des Hydraulikspeichers (14) herbeigeführt ist, daß der Hydraulik­ speicher (14) einen Druckgasraum (23) aufweist, welcher von der Hydraulik durch eine verschiebbare Trennwand (22) abgeteilt ist, und daß eine Steuerung (24) den Druck der Hydraulik des Hydraulik­ speichers (14) erfaßt und durch Beaufschlagung des Druckgasraums (23) auf einem Mindestdruck hält.
4. Verriegelungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An­ spruch 1 mit einer Verriegelungsnase zur Ver- und Entriegelung des Federkraftspeichers, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Antrieb die Verriegelungsnase (3) mittels eines Differentialkolbens (31) betätigt, dessen kleinere Kolbenfläche einem ersten Zylinderteilraum (32) zugewandt ist, in dem die Hydraulik durch einen gegen eine Feder (36, 52) verschiebbaren Boden oder Abschlußplatte (35, 51) unter Druck setzbar ist, wobei bei der Einschaltung des Leistungsschalters eine Spannvorrichtung denBoden oder die Abschlußplatte (35, 51) gegen die Kraft der Feder (36, 52) verschiebt, und daß die größere Kolbenfläche des Differentialkol­ bens (31) einem zweiten Zylinderteilraum (33) zugewandt ist, der zur Entriegelung einen freigebbaren Abströmquerschnitt aufweist und zur Verriegelung durch ein Rückstellventil (49) mit dem ersten Zylinderteilraum (32) verbunden ist.
5. Verriegelungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Verriegelungsnase zur Ver- und Entriegelung des Federkraftspeichers, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Antrieb die Verriegelungsnase (3) mittels eines Differentialkolbens (31) betätigt, dessen kleinere Kolben­ fläche einem ersten Zylinderteilraum (32) zugewandt ist, in dem die Hydraulik durch einen gegen eine Feder (36, 52) verschiebbaren Boden oder Abschlußplatte (35, 51) unter Druck setzbar ist, wobei bei der Einschaltung des Leistungsschalters eine Spannvorrichtung den Boden oder die Abschlußplatte (35, 51) gegen die Kraft der Feder (36, 52) verschiebt, und daß die größere Kolbenfläche des Differentialkol­ bens (31) einem zweiten Zylinderteilraum (33) zugewandt ist, der zur Entriegelung einen freigebbaren Abströmquerschnitt aufweist und zur Verriegelung durch eine Drossel (43) mit dem ersten Zylinder­ teilraum (32) verbunden ist.
6. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsnase (3) durch eine Kolbenstange (34) mit einem in einem Zylinder (30) verschiebbaren Differentialkolben (31) verbunden ist, daß oberhalb eines ersten Zylinderteilraums (32) auf der Seite der kleineren Kolbenfläche ein ebenfalls im Zylinder (30) schiebbarer Boden (35) mittels einer Feder (36) auf die Hydraulik­ flüssigkeit drückt, daß eine mit einem zweiten Zylinderteilraum (33), welcher auf der Seite der größeren Kolbenfläche liegt, ver­ bundene Anordnung vorgesehen ist, die auf einen Schaltbefehl einen großen Querschnitt für das Abströmen von Hydraulikflüssigkeit aus dem zweiten Zylinderteilraum (33) freigibt und bei Unterdruck ein Ansaugen von Hydraulikflüssigkeit in den zweiten Zylinderteilraum (33) gestattet, daß eine Verbindungsleitung (42) mit einer Drossel (43), welche im Verhältnis zum Abströmquerschnitt der Anordnung einen kleinen Querschnitt aufweist, den ersten Zylinderteilraum (32) mit dem zweiten Zylinderteilraum (33) verbindet, daß die Verschie­ bung des Differentialkolben (31) in Richtung der Klinke (2) durch einen Anschlag (44) begrenzt ist und daß der verschiebbare Boden (35) einen Betätigungsarm (45) aufweist, welcher mit einem Antrieb verbunden ist, der während der Einschaltung des Leistungs­ schalters den verschiebbaren Boden (35) in die Position verschiebt, in der die Feder (36) maximal gespannt ist.
7. Verriegelungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Differentialkolben (31) mit einem Rückschlagventil (46) ver­ sehen ist, das öffnet, wenn im zweiten Zylinderteilraum (33) ein höherer Druck herrscht, als im ersten Zylinderteilraum (32).
8. Verriegelungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Schalter (48) so angeordnet ist, daß er durch den Betätigungsarm (45) dann geschaltet wird, wenn der verschiebbare Boden (35) zu weit in den Zylinder (30) hineinsinkt, wobei der elek­ trische Schalter (48) eine Meldung auslöst und/oder eine Funktions­ sperre herbeiführt.
9. Verriegelungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 5, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsnase (3) durch eine Kolbenstange (34) mit einem in einem Zylinder (30) verschiebbaren Differentialkolben (31) verbunden ist, daß oberhalb eines ersten Zylinderteilraums (32) auf der Seite der kleineren Kolbenfläche ein an den Zylinder angebrach­ ter Faltenbalg (50) mittels einer Feder (52), welche zwischen der Abschlußplatte (51) des Faltenbalgs (50) und einem mit dem Zylinder (30) verbundenen Anschlag (53) angeordnet ist, auf die Hydraulik­ flüssigkeit drückt, daß eine mit einem zweiten Zylinderteilraum (33), welcher auf der Seite der größeren Kolbenfläche liegt, ver­ bundene Anordnung vorgesehen ist, die auf einen Schaltbefehl einen großen Querschnitt für das Abströmen von Hydraulikflüssigkeit aus dem zweiten Zylinderteilraum (33) freigibt und bei Unterdruck ein Ansaugen von Hydraulikflüssigkeit in den zweiten Zylinderteilraum (33) gestattet, daß eine Verbindungsleitung (42) mit einer Drossel (43), welche im Verhältnis zum Abströmquerschnitt der Anordnung einen kleinen Querschnitt aufweist, den ersten Zylinderteilraum (32) mit dem zweiten Zylinderteilraum (33) verbindet, daß die Ver­ schiebung des Differentialkolbens (31) in Richtung der Klinke (2) durch einen Anschlag (44) begrenzt ist und daß die Abschlußplatte (51) des Faltenbalgs (50) einen Betätigungsarm (45) aufweist, welcher mit einem Antrieb verbunden ist, der während der Einschal­ tung des Leistungsschalters den Faltenbalg (50) dehnt, indem er die Abschlußplatte (51) in eine Position verschiebt, in der die Feder (52) maximal gespannt ist.
10. Verriegelungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An­ spruch 1 mit einer Verriegelungsnase zur Ver- und Entriegelung des Federkraftspeichers, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsnase (3) mit einer Abschlußplatte (51) eines Hydraulikraumes verbunden ist, wobei die Abschlußplatte (51) mit dem Hydraulikraum verschiebbar verbunden und durch eine Feder (52) gegen den Hydraulikraum gedrückt ist, daß der Hydraulikraum über einen freigebbaren Abströmquerschnitt verfügt und daß eine Spannvorrichtung bei der Einschaltung des Leistungsschalters die Abschlußplatte (51) gegen die Kraft der Feder (52) verschiebt.
11. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsnase (3) durch eine Stange (57) mit einer Ab­ schlußplatte (51) eines Faltenbalgs (59) verbunden ist, daß eine Feder (52), angeordnet zwischen der Abschlußplatte (51) und einem Anschlag (53), welcher mit einem an dem der Abschlußplatte (51) gegenüberliegenden Ende des Faltenbalgs (59) angeordneten Flansch (58) fest verbunden ist, auf die Hydraulikflüssigkeit durch Zusammendrücken des Faltenbalgs (59) einen Druck ausübt, daß mit dem Faltenbalg (59) eine Anordnung verbunden ist, die auf einen Schaltbefehl einen großen Querschnitt für das Abströmen von Hydrau­ likflüssigkeit aus dem Faltenbalg (59) freigibt und bei Unterdruck ein Ansaugen von Hydraulikflüssigkeit in den Zylinder (30) und/oder den Faltenbalg (59) gestattet, daß die Verschiebung der Abschluß­ platte (51) mit der Stange (57) in Richtung der Klinke (2) durch einen Anschlag (44) begrenzt ist und daß die Abschlußplatte (51) des Faltenbalgs (59) einen Betätigungsarm (45) aufweist, der be­ tätigt durch einen Antrieb während der Einschaltung des Leistungs­ schalters den Faltenbalg (59) dehnt, indem er die Abschlußplatte (51) in eine Position verschiebt, in der die Feder (52) maximal ge­ spannt ist.
12. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 4, 5, 7, 8, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung eine Mechanik zur Verschiebung des Zylin­ derbodens oder der Abschlußplatte (35, 51) unter Spannung der Feder (36, 52) ist.
13. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 4, 5, 7, 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung eine mit dem zweiten Zylinderteilraum (33) und/oder dem ersten Zylinderteilraum (32) verbundene Hydraulikpumpe ist, welche die Hydraulikflüssigkeit vom Tank (39) in den Zylinder (30) pumpt.
14. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 13, die auf einen Schaltbefehl einen großen Querschnitt für das Abströmen von Hydraulikflüssigkeit aus dem zweiten Zylinderteilraum (33) bezie­ hungsweise aus dem Zylinder (30) und/oder dem Faltenbalg (59) frei­ gibt und bei Unterdruck ein Ansaugen von Hydraulikflüssigkeit in den zweiten Zylinderteilraum (33) beziehungsweise in den Zylinder (30) und/oder den Faltenbalg (59) gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zweiten Zylinderteilraum (33) beziehungsweise dem Zylinder (30) und/oder dem Faltenbalg (59) und einem Tank (39) eine erste (37) und eine zweite Verbindungsleitung (40) angeordnet sind, wobei der Tank (39) mit Hydraulikflüssigkeit gefüllt ist, die unter normalem Luftdruck steht, und daß ein auf einen Schaltbefehl an­ sprechendes Betätigungsventil (38) mit großen Querschnitt in der ersten Verbindungsleitung (37) sowie ein Rückschlagventil (41), das bei Unterdruck im zweiten Zylinderteilraum (33) beziehungsweise im Zylinder (30) und/oder im Faltenbalg (59) öffnet, in der zweiten Verbindungsleitung (40) angeordnet ist.
15. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 13, die auf einen Schaltbefehl einen großen Querschnitt für das Abströmen von Hydraulikflüssigkeit aus dem zweiten Zylinderteilraum (33) bezie­ hungsweise aus dem Zylinder (30) und/oder dem Faltenbalg (59) frei­ gibt und bei Unterdruck ein Ansaugen von Hydraulikflüssigkeit in den zweiten Zylinderteilraum (33) beziehungsweise in den Zylinder (30) und/oder den Faltenbalg (59) gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zylinderteilraum (33) beziehungsweise der Zylinder (30) und/oder der Faltenbalg (59) mit einem Faltenbalg (54) in Verbindung steht, welcher im Verhältnis zum Querschnitt des Zylin­ derteilraums (33) oder des Zylinders (30) beziehungsweise des Faltenbalgs (59) einen geringeren Querschnitt aufweist, dafür aber eine große Ausdehnungsfähigkeit in seiner Längsrichtung besitzt, daß der Faltenbalg (54) durch eine Rolle (55) in seiner zusammen­ gefalteten Position gehalten wird und daß die Rolle (55) durch einen mittels Einschaltbefehl betätigbaren Magneten (56) den Faltenbalg (54) freigibt.
16. Verriegelungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Schalter (48) so angeordnet ist, daß er durch den Betätigungsarm (45) dann geschaltet wird, wenn der Falten­ balg (50 oder 59) durch die Feder (52) zu weit zusammengedrückt wird, wobei der elektrische Schalter (48) eine Meldung auslöst und/oder eine Funktionssperre herbeiführt.
17. Verriegelungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 12, 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Betätigungsarm (45) verbundene Antrieb als mecha­ nische Kopplung mit dem Schalterantrieb ausgebildet ist, welche bei der Einschaltung des Leistungsschalters den Betätigungsarm (45) mitnimmt.
18. Verriegelungseinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 12, 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Betätigungsarm (45) wirkende Antrieb mindestens eine Kurvenscheibe (47) aufweist, die während der Einschaltung des Leistungsschalters den Betätigungsarm (45) erfaßt, den mit dem Betätigungsarm (45) verbundenen Boden (35), beziehungsweise die mit dem Betätigungsarm (45) verbundene Abschlußplatte (51), in die vor der Ausschaltung des Leistungsschalters eingenommene Ausgangsposi­ tion verschiebt und vor Beendigung der Einschaltung den Betäti­ gungsarm (45) wieder freigibt.
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