CH416151A - Differenzdruck-Messumformer - Google Patents

Differenzdruck-Messumformer

Info

Publication number
CH416151A
CH416151A CH599264A CH599264A CH416151A CH 416151 A CH416151 A CH 416151A CH 599264 A CH599264 A CH 599264A CH 599264 A CH599264 A CH 599264A CH 416151 A CH416151 A CH 416151A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pressure
sensitive element
differential pressure
chambers
passage
Prior art date
Application number
CH599264A
Other languages
English (en)
Inventor
R Watrous
P Aldinger
W Bauer
W Newbold
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US280023A external-priority patent/US3158001A/en
Priority claimed from US279864A external-priority patent/US3158000A/en
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of CH416151A publication Critical patent/CH416151A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/01Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0106Control of flow without auxiliary power the sensing element being a flexible member, e.g. bellows, diaphragm, capsule
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/34Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
    • G01F1/36Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction
    • G01F1/38Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of a movable element, e.g. diaphragm, piston, Bourdon tube or flexible capsule
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L13/00Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values
    • G01L13/02Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description


  
 



  Differenzdruck-Messumformer
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Differenzdruck-Messumformer, d. h. eine Vorrichtung, die ein von der Differenz zweier dem Umformer zugeführter   Drücke    abhängiges Ausgangssignal erzeugt.



   Differenzdruck-Messumformer haben viele An  wendungsmöglichkeiten    und werden z. B. zur Durchflussmessung benutzt, indem ein vom Druckunterschied vor und hinter einer Messblende oder von der Differenz der von einem Venturirohr gemessenen Drücke abhängiges Ausgangs signal gebildet wird.



   Die übliche Form des Differenzdruck-Messumformers enthält zwei Kammern, die   Idurch    ein elastisches, druckempfindliches Element, wie z. B. eine Membran, einen Belag oder die Wände einer dehnbaren Kapsel, getrennt sind. Die beiden Druckkräfte werden entgegengesetzten Seiten des druckempfindlichen Elementes zugeführt; ein beweglicher Teil des Elementes befindet sich daher jeweils in einer Stellung, die von dem angelegten Druckunterschied abhängig ist. Der bewegliche Teil der Vorrichtung kann einen starren Bestandteil enthalten, der von dem Element mitgeführt wird.



   Damit solche Messumformer so empfindlich wie möglich   sind, d.    h. auf kleine Druckunterschiede reagieren, ist es nötig, dass die beweglichen Teile ein geringes Gewicht haben und leicht beweglich sind.



  Das druckempfindliche Element wird daher gewöhnlich von dünnwandiger, feiner Struktur sein und muss gegen   Überlastung    geschützt werden. Zum Schutz gegen Überlastung ist es bekannt, ein oder mehrere empfindliche Elemente derart in einem starren Gehäuse unterzubringen, dass eine oder mehrere mit einer im wesentlichen nicht kompressiblen Flüssigkeit gefüllte Kammern entstehen. Zwei Ventile sind so angebracht, dass beim Auftreten eines. Überdrucks am Umformer eines der Ventile schliesst, indem es sich gegen einen Teil des Gehäuses legt und die Flüssigkeit im Innern. des dem   Überdruck    ausgesetzten empfindlichen Elementes abschliesst.

   Da die Flüssigkeit im wesentlichen nicht komprimiert   werden    kann und das Ventil sich gegen einen Teil des Gehäuses abstützt, ist das empfindliche Element vor Beschädigung durch Überlastung oder durch die im Inneren eingeschlossene Flüssigkeit geschützt.



   Bei diesen bekannten Umformern entstehen jedoch Schwierigkeiten, die auf ihre Empfindlichkeit gegen Schwankungen der   Umgebungstemperatur    oder des statischen Druckes oder auf   die    notwendige Dämpfung der Bewegung des empfindlichen Elementes zurückzuführen sind.



   Nach der vorliegenden Erfindung ist bei einem Differenzdruck-Messumformer mit einem im Innern der Gerätes angebrachten und von einem starren Gehäuse getragenen druckempfindlichen Element je eine die Räume auf beiden Seiten des   druckempfind    lichen Elementes   abschliessende,      elastische    Dichtung vorgesehen, wobei die so gebildeten, an das druckempfindliche Element angrenzenden Kammern mit einer im wesentlichen, nicht   kompressllen    Flüssigkeit gefüllt sind, während die Drücke deren Differenz vom Umformer festgestellt werden soll, den dem druckempfindliche Element abgewandten Seiten der beiden elastischen Dichtungen zugeführt werden.



  Vorteilhaft haben die beiden auf beiden Seiten des druckempfindlichen Elements gebildeten Kammern wenigstens annähernd gleichen Rauminhalt. Es ist günstig, wenn die wirksame Fläche der Dichtungen gross ist im Verhältnis zur wirksamen Fläche des druckempfindlichen Elementes. Zweckmässig haben die beiden Dichtungen etwa gleich grosse wirksame Flächen und gleiche   Federungseigenschaften.   



   Die Dichtungen und das druckempfindliche Ele  ment können z. B. das Innere des starren Gehäuses in vier Kammern aufteilen. Die beiden mit Flüssigkeit gefüllten Kammern liegen dann zu beiden Seiten des   druckempfindlichen Elementes,    zwischen ihm und   den    Dichtungen. Die beiden anderen Kammern liegen jeweils auf der dem druckempfindlichen Element abgewandten Seite jeder Dichtung. Diese beiden weiteren Kammern sind mit Einlässen versehen, um in diesen beiden Kammern die Drücke zur Wirkung zu bringen, deren jeweilige Differenz von dem Umfor   mer festgestellt und ! in ein Ausgangssignal umgewan-    delt werden soll.



   Ein weiteres Merkmal eines Ausführungsbeispie   les der vorliegenden ! Erfindung besteht darin, dass    eine der Kammern in zwei Teilkammern unterteilt und ein einen beschränkten   Flüssigkeitsdurchfluss    von der einen Teilkammer   in die    andere   gestattender    Durchlass und ausserdem ein   Überlastungsventil    vorgesehen ist, das bei einer Bewegung des beweglichen Teiles des   druckempfindlichen    Elements von seiner Ausgangsstellung aus um einen vorgegebenen Betrag in der einen Richtung   den    Durchlass schliesst
Es ist vorteilhaft, ein zweites   Überlastungsventil    vorzusehen,

   um den Durchlass bei Bewegung des beweglichen Teiles des   druckempfindlichen    Elementes um einen vorgegebenen Betrag von   Ider    Ausgangsstellung in entgegengesetzter Richtung ebenfalls zu schliessen.



   Zur Unterteilung der einen Kammer kann eine starre, vom Gehäuse getragene Trennwand vorgesehen sein. Diese liegt   dann    zwischen   dem    druckempfindlichen Element und einer der elastischen Dichtungen der einen Seite des druckempfindlichen Elementes. Der Durchlass führt dann durch die Trennwand von einer Seite zur anderen. In diesem Fall kann jedes Überlastungsventil aus einem an der Trennwand vorgesehenen und das eine Ende des Durchlasses umgebenden Ventilsitz und einem Ventilkörper bestehen, der sich zusammen mit dem beweglichen Teil des druckempfindlichen Elementes bewegt und auf den Ventilsitz aufsetzt und den Durchgang schliesst, sobald der bewegliche Teil eine vorgegebene Strecke durchlaufen hat.

   Wenn zwei Überlastungsventile vorgesehen sind, umgeben die Ventilsitze   dle      Öffnqmgen    an den beiden Enden des   Durchlass. es.   



   In Weiterbildung der Erfindung kann im Durchlass eine veränderbare Drosselstelle vorhanden sein, die zweckmässig von ausserhalb   des    Gehäuses einstellbar ist. Die Drosselung kann z. B.   durch    eine in den Durchlass eintauchende Schraube erfolgen.



   Die   Ausgangs grösse    des Messumformers kann eine mechanische Bewegung, z. B. die Drehung eines Hebelarmes, sein. Sie kann   verschiedenen    Geräten zugeführt werden, z. B. dem Eingang eines Anzeigeoder   Registriergerätes,    einem Regler oder einem Messwertübertrager oder Sender. Es können Verstärker vorgesehen sein, z. B. Elektro-, mechanische oder hydraulische Verstärker. Ferner können Umwand  lungs-oder      Recheneiemente    zur Umwandlung der Ausgangsgrösse des Messumformers vorhanden sein.



  Die Ausgangsgrösse kann auch elektrischer Natur z B. ein Strom oder eine Spannung sein.



   Ein Differenzdruck-Messumformer gemäss der nahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Hierin zeigt:
Fig. 1 einen vereinfachten Längsschnitt des Messumformer,
Fig. 2 einen rechtwinklig zum Schnitt gemäss Fig. 1 verlaufenden Längsschnitt durch einen Teil des Messumformers mit weiteren Einzelheiten,
Fig. 3 einen Querschhnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 2 und
Fig. 4 einen Einzelteil des Messumformers.



   Wie in Fig. 1 gezeigt, hat der Messumformer ein starres Gehäuse 1 von im wesentlichen zylindrischer Form, dessen Längsachse mit la bezeichnet ist. Zur Vereinfachung und   um    Ausmass und Grösse der Zeichnung einzuschränken, wurde der Längsquerschnitt oberhalb und unterhalb der Längsachse an entsprechenden Stellen unterbrochen. Eine starre Trennwand 31, die Teil des Gehäuses list, teilt das Innere des Gehäuses. Eine weitere Unterteilung erfolgt durch zwei elastische Dichtungen 29 und 30 und ein druckempfindliches Element in Form eines elastischen Metallbalges 20. Das eine Ende des Balges 20 ist fest an die   Trennwand    31 gefügt und wird so vom Gehäuse 1   getrag.en.    Das andere Ende des Balges 20 trägt eine Endplatte 32 und ist hierdurch fest verschlossen.



   Die Ränder der Dichtungen 29 und 30 sind in bekannter Weise (Einzelheiten sind in der Zeichnung nicht gezeigt) dicht in die Wand eingesetzt. Es ist ersichtlich, dass das druckempfindliche Element ebenso jede andere passende Form   haben    kann, z. B. eine Membran, eine Kapsel oder eine Anzahl von Kapseln sein kann.   



   Die Dichtungen 29 und d 30, der Balg 20 und die    Trennwand 31 teilen das Innere des Gehäuses in verschiedene Kammern 2 bis 6. Die Kammern 4 und 5 sind Teile einer Kammer, die zwischen dem Balg 20 und der Dichtung 30 liegt; sie stehen normaler Weise über einen später zu beschreibenden Durchlass miteinander in Verbindung.



   In den Seitenwänden des Gehäuses 1 sind Ein  gangsöffnungen    in Form von Schraubenstutzen 7 und    8 vorgesehen. Über diese sind d die Druckleitungen an    den Messformer anzuschliessen, so dass in den Kammern 2 und 6 unterschiedliche Drücke zur Wirkung gebracht werden und   die    Druckdifferenz   vora    Umformer festgestellt wird.



   Im Betrieb sind   die    Kammern 3-5 mit Flüssigkeit gefüllt, während die Kammern 2 und 6 unter dem Druck beliebiger Medien, z. B. Flüssigkeit, Dampf oder Gas, stehen. Die   Bezeichnung     Druck  soll hierbei im allgemeinen den Druck    Null     einschliessen, da der Umformer auch für absolute Druckmessungen verwendet werden kann, wenn man in einer der Kammern 2 oder 6 ein Vakuum erzeugt und aufrechterhält.  



   Das Ausgangs- oder Geberelement des Umformers ist ein ausserhalb des Gehäuses befindlicher Hebel 9, der mit dem   Ausgangs-Übertragungsglied,    z. B. einem Torsionsrohr 10, verbunden ist. Dieses Torsionsrohr 10 ist dünnwandig und um die Achse
11 verdrehbar. Der Hebel 9 und das Rohr 10 sind in der Zeichnung punktiert angedeutet, da sie normaler Weise in diesem Längsschnitt nicht sichtbar sind. Innerhalb des Gehäuses 1 ist ein Dreharm 12 mit dem inneren Ende des Rohres 10 verbunden. Dieser Arm 12 wird durch ein Verbindungsglied 13 um die Achse 11 geschwenkt. Das Verbindungsglied 13 ist durch Punktschweissen am oberen Ende des Dreharmes 12 befestigt und ist auf die gleiche Weise mit seinem anderen Ende mit dem Ventil verbunden.



   Die   Ventilanor,dnung    umfasst einen Verbindungs  schaft    21, auf dem das Verschlussstück 14 des   Über-    lastungsventil befestigt ist. Als Dichtelement dient ein O-Ring 15, der sich gegen den starren Ventilsitz 16 anlegt, der von einem Teil der Oberfläche der Trennwand 31 gebildet wird. Weiterhin trägt der Verbindungsschaft 21 das Verschlusstück 17, das mit einem   O-Ring    18 ausgerüstet ist, der sich auf der dem ersten Ventilsiz entgegengesetzten Seite gegen einen zweiten von einem anderen Teil der Oberfläche der Trennwand 31 gebildeten Ventilsitz 19 legt.



   Der Schaft 21 ist mit seinem linken Ende an dem Balg und an an der Platte 32 befestigt, so dass die Bewegung des Balges 20 über den Schaft 21 und das Verbindungsglied 13 weitergeleitet wird und bewirkt, dass der Dreharm 12 um die Achse 11 geschwenkt und das Geberelement 9 verstellt wird. Der Balg hat    einen wirksamen Durchmesser von ungefähr r 3 cm.   



  Der wirksame Durchmesser der Dichtungen 29 und 30 beträgt ungefähr 9 cm. Die volle   Ausdehaung    ist in der Zeichnung wegen der Unterbrechungen nicht erkennbar. Das Verhältnis dieser Durchmesser wird abhängig vom Bereich des zu messenden Differenzdruckes gewählt. Um zu erreichen, dass Bewegung der Dichtungen 29 und 30 klein und die Bewegungen des Balges 20 möglichst gross ist,   werden    Dichtungen benutzt, deren wirksame Durchmesser im Verhältnis zum wirksamen Durchmesser des Balges 20 relativ gross ist.



   Um die Wirkung kleiner, nicht beabsichtigter kurzzeitiger Druckschwankungen auf den Balg zu verringern, wird die Verbindung zwischen den Kammern 4 und 5 mit Hilfe eines Durchlasses eingeengt.



  Dies wird durch einen Kanal 23 in der Trennwand 31 erreicht, der von   der    Kammer 5 zu einem weiteren Kanal 24 führt, von wo ein dritter Kanal 25 zu der Kammer 4 führt. In das Kanalstück 24 taucht ein Schaft 26 ein, dessen Endteil zwei derart abgeschrägte Flächen 27 und 28 aufweist, dass beim Drehen des Schafes 26 das innere Ende des Kanals 25 zunehmend geöffnet oder bis zum völligen Verschluss geschlossen wird. Hierdurch wird der Durchfluss durch die Dämpfungskanäle 23-25 reguliert. Die Stellung und Form der Dämpfungskanäle 23-25 und des Dämpfungsschaftes 26 sind in Fig. 1 vereinfacht dargestellt. Weitere Einzelheiten werden später anhand der Fig. 2-4 erläutert   werden.   



   Der Schaft 26 ragt aus dem Gehäuse 1 heraus und kann von   bussen    eingestellt werden. Auf diese Weise lässt sich die Grösse der Durchflussöffnung zwischen den Kammern 4 und 5 und damit die   Durchflussgeschwindigkeit    und das Dämpfungsverhalten ändern. Um das Entweichen von Flüssigkeit    zwischen der Wand des Kanals 24 und : dem Schaft 26    zu verhindern, sind ein oder mehrere   O-Ringe    34 vorgesehen.



   Wie bereits beschrieben, ist die   Ventllanord-    nung, bestehend aus Verschlussstück 14, Verbin   dungsschafti 21 und d Verschlusstück 17, an einem    Ende über das Verbindungsglied 13 mit dem oberen Ende des Dreharmes 12 und am anderen Ende mit der Endplatte 32 des Balges 20 verbunden. Die Ven  tilanordnung    hat daher neben   ihr.er    längsgerichteten    eine leicht t bogenförmige Bewegung, da das obere    Ende des Armes 12 um die Achse 11 geschwenkt wird. Auch müssen die Herstellungstoleranzen des Balges 20 und seiner Befestigung im Gehäuse 1 berücksichtigt werden. Die Ventil anordnung ist deshalb in einem Führungsrohr 22 untergebracht. Ausserdem ist das Verbindungsglied 13 entsprechend beweglich.



     Das Führungsrohr r 22 ist mit Gleitsitz in einer Öff-    nung der Trennwand 31   gehalten    und etwas kürzer als   der    Verbindungsschaft 21, so dass sich ein Zwischenraum von einigen Tausendstel Zoll an beiden Enden des Rohres 22 ergibt. Es besteht ein geringer Zwischenraum zwischen der Innenwand des Führungsrohres 22 und der Oberfläche des Verbindungsschaftes 21. Die verschiedenen, hier beschriebenen Zwischenräume sind in der Zeichnung der Deutlichkeit wegen übertrieben dargestellt.

   Es kann so Flüssigkeit aus Kammer 5 um das eine Ende des   Füh-    rungsrohres 22 herum, durch das Führungsrohr 22    hindurch und d durch den Zwischenraum zwischen    dem gegenüberliegenden Ende des Führungsrohres 22 und dem Ventilverschlussstück 17 in   Idie    Kammer 4 gelangen. Dieser Durchfluss von Flüssigkeit zwischen Schaft 21 und Rohr 22 ist jedoch klein im Verhältnis zu dem Durchfluss durch die Kanäle 23-25, wenn diese geöffnet sind.



   Um den Einfluss von Schwankungen der Umge  bungsteinperatur    oder des statischen Druckes auf den   Messwcrtumformer    zu verringern, haben die   Dich-    tungsscheiben 29 und 30 im wesentlichen gleiche Flächen und gleiche Federungseigenschaften. Weiter hat die Kammer 3 annähernd denselben   Rauminhalt    wie die Kammern 4 und 5 zusammen, so dass jeglische Schwankungen,   dér    Umgebungstemperatur oder des statischen Druckes auf beiden Seiten des Balges 20 den gleichen   Einfluss    haben und sich daher gegenseitig aufheben.



   Der ausserhalb des Gehäuses 1 befindliche Hebel 9 kann zur Verstellung beliebiger Geräte benutzt werden. Er kann z. B. ein Anzeigegerät, einen Schreiber, ein Steuer- oder Regelgerät oder ein Übertragungs- oder Sendegerät beeinflussen. Dies kann  direkt oder mittels beliebiger Koppelglieder, z. B. über Verstärker, erfolgen. Die verstärkende Vorrichtung kann ein mechanischer, ein elektrischer, ein hydraulischer oder ein pneumatischer Verstärker sein. Das Übertragungsglied kann auch ein Element sein oder   enthalten,    das die Ausgangsenergie des Messumformers umwandelt und ein Signal erzeugt, das Funktion der Ausgangsgrösse des Umformers ist.



  Insbesondere bei der Durchflussmessung kann das Rechenelement eine Vorrichtung enthalten, die als Ergebnis die Quadratwurzel der Ausgangsgrösse des Umformers liefert. Weiterhin kann der Hebel 9 mit einem Gerät zusammenwirken, welches der Hebelkraft eine entsprechende Gegenkraft entge  gesetzt und somit mit dem Hebel ein ; kraftkompen    siertes System bilde. Die Wirkung dieses Gerätes besteht also darin, dass es ein Drehmoment auf den Hebel ausübt, um damit derjenigen Kraft   die    Waage zu halten die von der Druckdifferenz im Messumformer erzeugt wird. In einem solchen Fall wird das Ausmass der Bewegung des Balges 20 im allgemeinen nur sehr klein sein und innerhalb der zum Schliessen der Überlastungsventile erforderlichen Wegstrecke liegen.

   Wo jedoch der Hebel an ein auf die Hebelstellung ansprechendes Gerät angeschlossen ist, können die   Hebelbewegungen    wesentlich grösser sein.



   Bei Verbindung der Eingänge 7 und 8 mit je einer Druckquelle arbeitet der Umformer   folgendermassen:    Wenn der Druck auf die Aussenfläche der Dichtung 29, d. h. der Druck in Kammer 2, und der Druck auf die Aussenfläche der Dichtung 30, d. h. der Druck in Kammer 6, gleich gross sind, befindet sich der Umformer in der   Ruh,      oder    Ausgangsstellung, und beide   Überlastungsventile    14/16 und 17/19 sind offen. Nimmt man an, dass der Druck auf die Aus  senfläche    der Dichtung 30 ansteigt, so wird dieser Druckanstieg den beweglichen Teil der Dichtung 30, wie in der Zeichnung gezeigt, nach links verschieben.



  Weiterhin steigert der Druckanstieg in Kammer 6 den Druck in Kammer 5, in den Durchlässen 23, 24 und 25 und daher auch in Kammer 4. Der Druckanstieg in Kammer 4 bewirkt seinerseits, dass die Endplatte 32 des Balges 20 sich ebenfalls nach links bewegt.



  Diese Bewegung verursacht Drehung des oberen Endes des Schwenkarmes 12 entgegen dem Uhrzeiger um die Achse 11. Hierdurch dreht sich auch Hebel 9   engegen    dem Uhrzeigersinn und verstellt das jeweils angeschlossene Gerät.



   Wenn der Druck auf die Aussenfläche der   Dich-    tungsmembran 30 den Druck auf   die    Aussenfläche der Dichtung 20 erheblich übersteigt, wird sich die Endplatte 32 des Balges so weit bewegen, dass sich das Verschlussstück 14 dieses   Überlastungsventils    gegen den Sitz 16 legt und so Flüssigkeit in den Kammern 4 und 5 einschliesst, indem es das äussere Ende des Durchlasses 23 schliesst. Da die Flüssigkeit praktisch nicht komprimiert wird, wird die Dichtung 30 durch die hinter ihr eingeschlossene Flüssigkeit getragen und kann dem auf sie einwirkenden Druck widerstehen. Die Kammer 4 ist von dem in den Kammern 5 und 6 evtl. noch weiter ansteigenden Druck abgeschlossen, wodurch eine Beschädigung des Balges 20 verhindert wird.



   Wenn andererseits der Druck auf die Aussenfläche der Dichtungsmembran 29 den Druck auf die Aussenfläche der Dichtungsmembran 30 übersteigt, wird das Endstück 32 in entgegengesetzter Richtung bewegt und das   Obertragungsglied    10 den Hebel 9 in entgegengesetzter Richtung verstellen. Wenn dieser Druckunterschied sehr gross wird, wird sich der   Überlastungsventüschliesskörper    17 gegen den Ventilsitz 9 legen und wiederum die Flüssigkeit in die Kammern 4 und 5 einschliessen und das äussere Ende des Durchlasses 25 schliessen. Eine Beschädigung der Dichtung 29 und des Balges 20 wird auf diese Weise verhindert, da die nicht komprimierbare Flüssigkeit die Dichtung 29 unterstützt und die Kammer 5 ausserdem von dem evtl. noch weiter ansteigenden Druck in den Kammern 2, 3 und 4 abgeschlossen ist.



   Auf diese Weise wird das eine oder das andere der   Überlastungsventile    geschlossen, sobald der be  bewegliche    Teil des   dr. uckempfindlichen    Elements, d. h. die Endplatte 32 des Balges 20 sich von seiner Ausgangsstellung aus über eine vorgegebene Strecke hinaus bewegt. Der vorgegebene Abstand muss nicht unbedingt in beiden Richtungen gleich sein.



   Da Fig. 1 die Dämpfungsdurchlässe 23-25 und den   Dämpfungs-Einstellschaft    26 nur schematisch zeigt, sollen weitere Einzelheiten nachfolgend anhand der   Fig. 2-4    kurz erläutert werden. Wie Fig. 3 erkennen lässt, liegen die Kanäle 23 und 25 nebeneinander in der Trennwand 31, während der Durchlass 24 nach dem Schnitt der Fig. 3 längs einer Bogensehne angeordnet ist, so dass die Kanäle 23 und 25 im rechten Winkel auf ihn treffen. Der Durchlass 25 ist eine gerade Bohrung von einer Öffnung in der Oberfläche des Ventilsitzes 19 zu einer in gewisser Entfernung vom Ende des Kanals 24   liegenden    Stelle dieses Kanals.

   Wie die Fig. 2 und 3 zeigen besteht   der    Durchlass 23 aus zwei im spitzen Winkel zueinander verlaufenden und an der Oberfläche des Ventilsitzes
19 zusammentreffenden geraden Bohrungen, die von dieser Stelle aus schräg in die Trennwand 31 hineinverlaufen. Die eine Bohrung mündet in den Kanal 24, während die andere auf der dem Verbindungsschaft 21 zugewandten Seite in den Ventilsitz 16 mündet. Nach dem Bohren dieser beiden Kanalstücke wird die Bohröffnung im Ventilsitz 19 durch eine Platte 33 verschlossen. Diese Platte bildet dann ein Teil der Wand des Kanals 23 und deckt diesen nach der Kammer 4 hin ab.



   Fig. 4 gibt den inneren Endteils des Dämpfungs  Einstelischaftes    26 wieder, der beim Verdrehen mit zwei im Winkel zueinander abgeschnittenen Flächen 27 und 28 die Einstellung des Durchflussquerschnitts   zwischen den Kanälen 23 und d 25 über den Durchlass    24 ermöglicht.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Differenzdruck-Messumformer mit einem im Inneren des Gerätes angebrachten und von einem starren Gehäuse getragenen druckempfindlichen Element, dadurch gekennzeichnet, dass je eine die Räume auf beiden Seiten des druckempfindlichen Elementes abschliessende, elastische Dichtung vorgesehen ist, wobei die so gebildeten, an das druckempfindliche Element angrenzenden Kammern mit einer im wesentlichen nicht kompressiblen Flüssigkeit gefüllt sind, während die Drücke, deren Differenz vom Umformer festgestellt werden soll, der dem druckempfindlichen Element abgewandten Seite der beiden elastischen Dichtungen zugeführt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Differenzdruck-Messumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden durch die elastischen Dichtungen begrenzten Kammern etwa gleichen Rauminhalt haben.
    2. Differenzdruck-Messumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksamen Flächen der Dichtungen gross sind im Vergleich zur wirksamen Fläche des druckempfindlichen Elements.
    3. Differenzdruck-Messumformer nach Patenten spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Dichtungen im wesentlichen, die gleiche Oberfläche und gleiche Federungseigenschaften haben.
    4. Differenzdruck-Messumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Dichtungen und das druckempfindliche Element das Innere eines starren Gehäuses in vier Kammern un terteilt, von denen die beiden mit Flüssigkeit gefüllten zu beiden Seiten des druckempfindlichen Elements zwischen diesem und den Dichtungen liegen, während die beiden anderen Kammern jeweils auf der dem druckempfindlichen Element abgewandten Seite der Dichtungen liegen und mit Einlässen versehen sind, um in diesen beiden anderen Kammern die Drücke zur Wirkung zu bringen, deren Differenz vom Messumformer festgestellt werden soll.
    5. Differenzdruck-Messumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Kammern in zwei Teilkammern unterteilt und ein einen beschränkten Flüssigkeitsdurchfluss von der einen Teilkammer in die andere gestattender Durchlass und ausserdem ein Überlastungsventil vorgesehen ist, das bei einer Bewegung des beweglichen Teiles des druckempfindlichen Elements von seiner Ausgangsstellung aus um einen vorgegebenen Betrag in der einen Richtung Iden Durchlass schliesst.
    6. Differenzdruck-Messumformer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Überlastungsventil bei einer Bewegung des beweglichen Teiles des druckempfindlichen Elements von seiner Ausgangsstellung aus um einen vorgegebenen Betrag in der entgegengesetzten : I Richtung den Durch- lass schliesst.
    7. Differenzdruck-Messumformer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterteilung der einen Kammer eine starre, vom Gehäuse getragene Trennwand vorgesehen ist, die an der einen Seite des druckempfindlichen Elements zwischen diesem und einer der elastischen Dichtungen liegt, während der Durchlass durch die genannte Trennwand von einer Seite zur anderen verläuft.
    8. Differenzdruck-Messumformer nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Überlastungsventil aus einem an der Trennwand vorgesehenen und das eine Ende des Durchlasses umgebenden Ventilsitz und einem Ventilschliesskörper besteht, der sich zusammen mit dem beweglichen Teil des druckempfindlichen Elements bewegt und auf den Ventilsitz aufsetzt und den Durchgang schliesst, sobald der bewegliche Teil eine vorgegebene Strecke durchlaufen hat.
    9. Differenzdruck-Messumformer nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ventilschliesskörper auf der dem druckempfindlichen Element abgewandten Seite der Trennwand und in dieser sich eine öffnung befindet, durch die ein den Ventilschliesskörper mit dem beweglichen Teil des druckempfindlichen Elements verbindender Schaft hindurchragt, dass ferner ein mit Gleitsitz in der Öffnung gelagertes und den Verbindungsschaft umgebendes Führungsrohr vorgesehen ist, welches etwas kürzer ist als der Verbindungsschaft, so dass an beiden Enden je ein kleiner Zwischenraum zwischen dem Führungsrohr und der das Ende des Verbindungsschaftes bildenden Fläche entsteht.
    10. Differenzdruck-Messumformer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass mit einer einstellbaren Drosselvorrichtung versehen ist.
    11. Differenzdruck-Messumformer nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselvorrichtung von ausserhalb des Gehäuses verstellbar ist.
CH599264A 1963-05-13 1964-05-08 Differenzdruck-Messumformer CH416151A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US280023A US3158001A (en) 1963-05-13 1963-05-13 Meter
US279864A US3158000A (en) 1963-05-13 1963-05-13 Meter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH416151A true CH416151A (de) 1966-06-30

Family

ID=26959922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH599264A CH416151A (de) 1963-05-13 1964-05-08 Differenzdruck-Messumformer

Country Status (5)

Country Link
CH (1) CH416151A (de)
DE (1) DE1279380B (de)
GB (1) GB1042414A (de)
NL (1) NL6405210A (de)
SE (1) SE307464B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10101180A1 (de) * 2001-01-12 2002-09-12 Endress & Hauser Gmbh & Co Kg Differenzdrucksensor und Verfahren zur Differenzdruckmessung

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3789668A (en) * 1972-08-23 1974-02-05 Dresser Ind Overload protected bourdon tube

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB810955A (en) * 1956-02-06 1959-03-25 Barton Jones Differential pressure responsive bellows device
FR1218624A (fr) * 1958-12-19 1960-05-11 Materiel Electr De Controle Et Perfectionnements aux appareils permettant une mesure différentielle de pression
FR77918E (fr) * 1960-06-17 1962-05-11 Meci Materiel Elect Contr Perfectionnements aux appareils permettant une mesure différentielle de pression

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10101180A1 (de) * 2001-01-12 2002-09-12 Endress & Hauser Gmbh & Co Kg Differenzdrucksensor und Verfahren zur Differenzdruckmessung

Also Published As

Publication number Publication date
DE1279380B (de) 1968-10-03
GB1042414A (en) 1966-09-14
NL6405210A (de) 1964-11-16
SE307464B (de) 1969-01-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3280434T2 (de) Hydraulisches ventil.
DE3246738C2 (de) Mit Eigenmedium gesteuertes Hydraulikventil mit einstellbarem Durchlaßquerschnitt
DE3147761C2 (de) Türschließer
DE69001591T2 (de) Türschliesser.
DE2362350C2 (de) Hauptzylinder für zwei getrennte hydraulische Kreise
DE4034188C2 (de)
DE3044540A1 (de) Druckuebertrager
DE68923248T2 (de) Ventil für Druckmittel.
DE2351940C3 (de) Druckmeßsonde
DE640088C (de) Absperrvorrichtung, insbesondere zur Verwendung in Ringleitungen
DE2826538C2 (de)
CH416151A (de) Differenzdruck-Messumformer
DE3221870C2 (de) Druckmeßeinrichtung mit einem Druckfühler
DE2748107C2 (de)
DE2362250C2 (de) Hydraulische Hilfskraftlenkeinrichtung für Fahrzeuge
DE2440800A1 (de) Stroemungssteuerventilvorrichtung
DE2100289C3 (de) Strömungsfühler
DE2739249A1 (de) Sicherheitsventil fuer steuerleitungen
DE2545439C2 (de) Druckregler für strömende Medien
DE2710527A1 (de) Ventil zum absperren von druckmedien
DE2915505A1 (de) Kraftbegrenzer fuer eine stellstange
DE2413440C2 (de) Wegeventil
DE4304117A1 (de) Druckminderventil in Kolbenschieber-Bauweise
DE2046377A1 (de) Ventilanordnung
DE2435877C2 (de) Regelventil