CH416358A - Klappschute zum Transport von Baggergut o. dgl. - Google Patents

Klappschute zum Transport von Baggergut o. dgl.

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Publication number
CH416358A
CH416358A CH298863A CH298863A CH416358A CH 416358 A CH416358 A CH 416358A CH 298863 A CH298863 A CH 298863A CH 298863 A CH298863 A CH 298863A CH 416358 A CH416358 A CH 416358A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pontoons
pontoon
barge
flaps
folding
Prior art date
Application number
CH298863A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dipl Ing Kunz
Original Assignee
Deggendorfer Werft Eisenbau
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/28Barges or lighters
    • B63B35/30Barges or lighters self-discharging
    • B63B35/308Split barges interconnected hingedly or slidably

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


      Klappschute        zum   <B>Transport von Baggergut o. dgl.</B>    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Klappschute     zum Transport von Baggergut o. dgl., wobei seitlich  ausschwenkbare Klappen, die bekanntlich als tragfä  hige Hohlkörper ausgebildet     sein    können und ,den  Laderaum     begrenzen,    sich über die ganze Länge der  Schute erstrecken. Bei einer solchen Bauart braucht  ausser der Bodenfuge in der     Längsmittelebene    nur je  eine vergleichsweise kurze Fuge in der vorderen bzw.  hinteren Begrenzungswand des     Ladesraumes    bei ge  schlossenem Zustand desselben zu dichten. Das     zum     Anordnen von Bordeinrichtungen, z.

   B. der     Festma-          che-Poller,    einer Ankerwinde usw., dienende Deck  auf dem Vor- und     Achterschiff    besteht bekanntlich  aus zwei     scharnierartig    miteinander verbundenen Tei  len, die beim Ausschwenken der Klappen eine ent  sprechende Schräglage einnehmen.  



  Um eine     derartige    Klappschute von fremdem An  trieb unabhängig zu machen, ist sie gemäss dem  Patentanspruch des Hauptpatentes mit einem - übli  cherweise im Bereich des     Achterschiffes        angeordne-          ten    - eigenen Antriebsaggregat versehen. Das aus  Motor, Propellerwelle und Propeller bestehende An  triebsaggregat     kann    zusammen mit dem Steuerstand  auf der einen Deckseite mit einem festen Gelenk und  auf .der anderen, mit der ersteren schwenkbar ver  bundenen Deckseite mit einem auf .derselben in an  sich bekannter Weise quer verschiebbaren     Gelenk     abgestützt sein.  



  Für Herstellung, Transport und Verwendbarkeit  derartiger     Selbstfahr-Klappschuten    ergeben sich zu  sätzliche Vorteile, wenn sie gemäss der vorliegenden  Erfindung aus mehreren in Längsrichtung     hinterein-          anderliegenden    und lösbar miteinander     verbundenen     Pontons bestehen, von denen die beiden     Endpontons     das Vor-     bzw.    Achterschiff bilden, während minde  stens ein     mittlerer    Ponton den Laderaum enthält.

      Auf diese Weise lassen sich die zu jedem Ponton  gehörenden beiderseitigen Klappen. einzeln herstellen  und auch transportieren, sodass der Zusammenbau  .der     ganzen;    Schute ,auch an einer vom     Herstellungsort     entfernten Stelle möglich ist. Das hat besondere Be  deutung für .die     Verwendung    solcher Schuten auf  Binnengewässern, die nur auf .dem Landwege erreicht  werden können, ,aber auch in sonstigen Fällen,     wenn     die Schute zwar grundsätzlich schwimmend     überführt     werden könnte, ein. Transport über Land jedoch kür  zer und zweckmässiger ist.  



  Ferner können die gleichen     Endpontons    für  Schuten verschiedener Ladefähigkeit verwendet wer  den, indem für     einen    kleineren oder grösseren Lade  raum ein entsprechend lang bemessener mittlerer  Ponton vorgesehen wird oder wahlweise ein bzw.  mehrere Pontons eingebaut werden. Die letztere       Möglichkeit    kommt vor allem dann     in    Betracht, wenn  dieselbe Schute zeitweise für     eine        kleinere    oder grös  sere Lademenge     ausgenutzt    werden soll.  



       Bei    Anordnung mehrerer     Laderaum-Pontons    hin  tereinander empfiehlt es sich, zwischen je zwei be  nachbarten derartigen Pontons ein ebenfalls     ponton-          artiges    Zwischenstück einzubauen, das ebenso wie  die     Endpontons    zwei     scharnierartige        miteinander     verbundene     Deckshälften    aufweist und mit     druekmit-          telbetätigten    Einrichtungen zum     öffnen    und     Schlies-          sen    der beiderseitigen Klappen ausgerüstet sein kann.  



  Ausserdem können in den Ecken der     Ponton-          Klappen    in     Längsrichtung    derselben verlaufende  Rohre oder sonstige Hohlprofile als     Aussteifungsglie-          der    angeordnet und an .den Enden der Pontons     zur     Aufnahme von Kupplungselementen ausgebildet sein.  



  Der Gegenstand der     Erfindung    ist auf der Zeich  nung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dar  gestellt. Es zeigen:           Fig.    1 die eine     Ausführung    einer Klappschute in       Seitenansicht;          Fig.    2 ,die gleiche Schute     in    Draufsicht;

         Fig.    3     einen    Querschnitt durch einen     Endponton     mit geschlossener und     strichpunktiert    angedeutet ge  öffneter Lage der beiderseitigen     Klappen;          Fig.4    einen entsprechenden     Querschnitt    durch  den     mittleren    Ponton;       Fig.    5 die andere Ausführung einer Klappschute  in Seitenansicht;       Fig.    6 die gleiche Schute in Draufsicht;

         Fig.    7     einen    Querschnitt durch     den    Zwischenpon  ton in     Schutenmitte;          Fig.    8 einen vertikalen Längsschnitt durch eine  Kupplungsstelle (bei  A  );       Fig.9        ebenfalls    einen vertikalen     Längsschnitt     durch zwei     andere        Kupplungsstellen        (bei         B     und   C );

         Fig.    10 einen vertikalen     Querschnitt    durch die       vierte    Kupplungsstelle     (bei         D ).     



  Die Schute gemäss den     Fig.        1-4.    besteht aus je  zwei     spiegelbildlich        zueinander    beiderseits der     Mit-          tellängsschiffebene    angeordneten Klappen 1, 2 des       achteren    Endpontons, Klappen 3, 4 des mittleren       Laderaum-Pontons    und Klappen 5,

   6 des vorderen       Endpontons.    Die     Klappen    der beiden     Endpontons     haben einen rechteckigen Querschnitt mit     einem        sich     über ihre ganze Breite erstreckenden Deck und sind  an ihrer oberen inneren     Längskante        scharnierartig          miteinander        verbunden.    Die miteinander fluchtenden       Scharnierverbindungen    7 bilden die Schwenkachse  der ganzen Schute, deren beiderseitige Klappen mit       Hilfe    von hydraulisch betätigten     Zylindern    8,

   die in  Nischen 9 der Endpontons     untergebracht        sind,    zu  sammengehalten bzw.     auseinandergedrückt    werden.       Gegebenenfalls    genügt es für das öffnender Klappen  auch, wenn die     Zylinder    8 vom Druckmittel entlastet  werden, weil dann das Gewicht der Ladung bereits  eine ausreichende Schwenkkraft     in    diesem Sinne aus  übt.  



  In den vier Ecken der den Laderaum bildenden  mittleren Klappen 3, 4 sind in Längsrichtung dersel  ben sich erstreckende Rohre 10 angeordnet, die zur  Aussteifung der betreffenden     Hohlkörper    an Stelle  der sonst     erforderlichen        Kimmplatten,        Deckstringer     usw.     dienen.    Dadurch     wird    die     Konstruktion    verein  facht und zugleich eine     grössere        Längsfestigkeit    er  reicht. Die Rohre können auch durch andere geeig  nete     Profilkörper,    z. B. mit     segment-    oder kastenför  migem Querschnitt, ersetzt werden.  



  Die Rohre 10 dienen ausserdem an ihren Enden  zusammen mit gleichachsig dazu in     den:        Endponton-          Klappen    1, 2 bzw. 5, 6 angeordneten kürzeren Roh  ren 11 zur Aufnahme von Kupplungselementen, wie       im        einzelnen    aus den     Fig.    8-10 zu ersehen ist.  



  Die     Fig.    5-7 zeigen eine     andere    Ausführung, bei  der zwischen den beiden Endpontons 1, 2 bzw. 5, 6  zwei     Laderaum-Pontons.    3, 4 bzw. 3', 4' und zwischen       diesen    noch ein kürzerer Zwischenponton vorgesehen       sind.    Die beiden Klappen 12, 13 des     letzteren    haben,    wie aus     Fig.    7     zu    ersehen ist, ebenso wie die     Endpon-          tons    ein über     die    .ganze Breite durchgehendes,

   seitlich  allerdings entsprechend der Form der     Laderaum-Pon-          tons    abgesetztes Deck und     eine    den     Scharnierverbin-          dungen    7 der     Endponton-Klappen    gleichartige und  mit     denselben    fluchtende     Scharnierverbindung    14.  Dasselbe gilt für Rohre 15 mit Bezug auf die Rohre  10 der benachbarten Pontons.  



  Ausserdem ist,     ebenfalls    übereinstimmend mit  den Endpontons,     ein        hydraulisch    betätigter     Zylinder     8' in     einer    Nische 9' untergebracht. Diese Einrich  tung dient einerseits zur Verstärkung der Schwenk  kraft beim Öffnen oder/und Schliessen der Schuten  klappen und andererseits zum Dichthalten der  Bodenfuge auf der     ganzen    Länge.

   Wenn nämlich bei  einer solchen     Ausführung    mit mehreren     Laderaum-          Pontons        hintereinander    nur im Bereich der     Endpon-          tons        Hydraulik-Zylinder    vorgesehen sind, kann in  folge der starken Belastung im Boden ein Spalt ent  stehen, durch den     feinkörniges    Ladungsgut wie Sand  oder Schlamm während der Fahrt     teilweise    ausge  spült wird. Bei gröberem Ladungsgut, z.

   B.     Steinen,     ist die Einschaltung eines solchen zusätzlichen       Hydraulik-Zylinders,        gegebenenfalls    auch des ganzen  Zwischenpontons, nicht erforderlich.  



  Das Zusammenkuppeln der benachbarten Pon  tons     erfolgt    gemäss den     Fig.    8, 9 mit Hilfe von     Dop-          pelkegelkörpem    16, die je zur Hälfte mit etwas Spiel  in zwei entsprechende Hohlkegel 17, 18     hineinragen.     Jeder Hohlkegel besteht aus einem in     ein    Rohr 10  bzw. 11 oder 10 bzw. 15     eingeschweissten    Blech, das  genau mit der     Stirnfläche    des betreffenden Pontons  abschneidet.

   Zur Verriegelung eines solchen     Doppel-          kegelkörpers    in zwei sich gegenüberliegenden     Hohl-          kegeln    dienen     Bolzen,    die bei dicht     aneinanderliegen-          den    Pontons in miteinander     fluchtende    Querbohrun  gen des Kegelkörpers und der Hohlkegel eingescho  ben werden.  



  Die in     Fig.    8 gezeigte Verwendung vom begehba  ren Innenraum der     Pontonklappen    her lotrecht ein  geschobener Kupplungsbolzen 19, die sich durch     ein     bis über die     Leer-Wasserlinie    der Schute reichendes       Kokerrohr    20 erstrecken     und.am    oberen Ende in der       Verriegelungslage        .durch:

      zwei auf ihrem Gewindeteil  angeordneten     Muttern    21 gesichert sind,     eigent        sich     besonders für die untere     aussenliegende    Kupplungs  stelle (in     Fig.    4 mit  A  bezeichnet), damit bei einem  etwaigen Bruch der     Kupplungsbolzen    kein Wasser in  das Innere der Pontons     eindringen    kann.  



  Bei den beiden oberen, dicht unter dem Deck lie  genden Kupplungsstellen  B ,  C  genügt es, gemäss       Fig.    9 :den ebenfalls senkrecht von oben her in die  entsprechenden     Bohrungen    der zugehörigen Kupp  lungselemente     eingesetzten    Kupplungsbolzen 19'  kürzer auszubilden und durch einen angeschweissten  Bund 22 zu halten. Der Innenraum des Pontons ist  durch eine von unten her an das Rohr 10 bzw. 11  angeschweisste Haube 23 gegen die zum     Einsetzen     des     Bolzens    19'     dienende    Bohrung abgedichtet.  



  Bei der     vierten        Kupplungsstelle     D ,     die    auf der      gleichen Höhe mit der Kupplungsstelle  A , aber in  nen an der Bodenfuge des Laderaumes liegt, können  gemäss     Fig.    10 mit Rücksicht auf den von     Einbauten     freizuhaltenden Laderaum auch nur, wie bei den obe  ren Stellen      B     und      C?>,    kurze Kupplungsbolzen 19'  mit einem     angeschweissten        Bund    22 versehen wer  den. Zum Abschluss des     Trograumes    ist hier ein ab  nehmbarer Deckel 24 in Richtung der schrägen       Trogwand    angeordnet.

   Der Innenraum des Pontons  ist an dieser Stelle gegen das die Kupplungselemente  aufnehmende Rohr 10 seitlich ausserhalb des Bol  zens 19' abgedichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Klappschute zum Transport von Baggergut ge- mäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass die Schute aus mehreren in Längsrichtung hintereinanderliegenden und lösbar miteinander verbundenen Pontons besteht, von denen die beiden Endpontons (1, 2, 5, 6) das Vor- bzw. Ach terschiff bilden, während mindestens ein mittlerer Ponton (3, 4) den Laderaum enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Klappschute nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung von mehreren Laderaum-Pontons (3, 4, 3', 4') zwischen je zwei<B>be-</B> nachbarten derartigen Pontons ein ebenfalls ponton- artiges und wie die Endpontons zwei scharnierartig miteinander verbundene Deckshälften aufweisendes Zwischenstück (12, 13) eingebaut ist. 2.
    Klappschute nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass in den bei den Endpontons (1, 2, 5, 6) und in jedem Zwischen stück (12, 13) druckmittelbetätigte Einrichtungen (8, 8') zum Öffnen und Schliessen der beiderseitigen Klappen vorgesehen sind. 3. Klappschute nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ecken der Ponton-Klap- pen in Längsrichtung derselben Hohlprofile z. B. Rohre (10, 11, 15) als Aussteifungsglieder angeordnet sind. 4.
    Klappschute nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (10, 11, 15) an den einander gegenüberliegenden Enden benachbarter Pontons zur Aufnahme von Kupplungselementen (16-18) ausgebildet sind.
CH298863A 1962-08-30 1963-03-08 Klappschute zum Transport von Baggergut o. dgl. CH416358A (de)

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CH1036062A CH394848A (de) 1962-08-30 1962-08-30 Klappschute zum Transport von Baggergut oder dergleichen
DED0040154 1962-10-27

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CH416358A true CH416358A (de) 1966-06-30

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LU43319A1 (de) 1963-05-08
BE629347R (fr) 1963-07-01

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