CH416544A - Verfahren zum Färben von Textilfasern aus natürlichen oder synthetischen Polyamiden unter Verwendung von Farbstoff enthaltenden Koazervaten - Google Patents

Verfahren zum Färben von Textilfasern aus natürlichen oder synthetischen Polyamiden unter Verwendung von Farbstoff enthaltenden Koazervaten

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CH416544A
CH416544A CH251761A CH251761A CH416544A CH 416544 A CH416544 A CH 416544A CH 251761 A CH251761 A CH 251761A CH 251761 A CH251761 A CH 251761A CH 416544 A CH416544 A CH 416544A
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Richard Dr Casty
Abel Heinz
Walter Dr Mosimann
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Ciba Geigy
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  Verfahren zum Färben von     Textilfasern    aus     natürlichen    oder synthetischen Polyamiden       unter    Verwendung von Farbstoff enthaltenden     Koazervaten       Gegenstand des Hauptpatentes Nr.

   386 387 ist ein  Verfahren zum     Färben    oder Bedrucken von Textil  fasern aus natürlichen oder synthetischen Polyamiden  mit Wollfarbstoffen und ist dadurch gekennzeichnet,  dass man eine wässerige Zubereitung auf das Faser  material aufbringt, welche neben dem Farbstoff ein       koazervatbildendes    Hilfsmittel enthält, wobei das       Mengenverhältnis    zwischen dem Hilfsmittel und dem  reinen oder Zusätze enthaltenden Wasser so     gewählt     wird, dass     Koazervation    auftritt und dass die hilfsmit  telreichere     Phase        mindestens    20 % der wässerigen Zu  bereitung ausmacht,

   und dass man das so behandelte  Material anschliessend ohne Zwischentrocknung einer  Behandlung in einer gesättigten Dampfatmosphäre  von mindestens 60  C unterwirft.  



  Im     SVF-Fachorgan    für     Textilveredlung    15, 822 bis  835 (l960) wird das Färbeverfahren, das Gegenstand  des Hauptpatentes ist, beschrieben. Auch das kon  tinuierliche Färben mit     metallisierbaren    Farbstoffen  nach dem     Zweiphasensystem    wird darin aufgeführt,  doch     wird    dabei nur das Färben nach einem Zwei  badverfahren erwähnt.  



  Es wurde nun in Weiterausbildung dieses Ver  fahrens gefunden, dass die genannten     Fasern    auch in  einem Arbeitsgang mit     metallisierbaren        Farbstoffen     gefärbt und diese metallisiert werden können, wenn  man wässerige Zubereitungen der angegebenen Zu  sammensetzung verwendet, welche als     Wollfarbstoff     einen     metallisierbaren    Farbstoff und ein     chrom-    oder       kobaltabgebendes    Mittel enthalten, und die Dampf  behandlung bei mindestens 80  C durchführt.  



  Was die     Textilfasern    und die     Hilfsmittel    anbe  trifft, wird auf die Ausführungen des Hauptpatentes  verwiesen.    Die beim vorliegenden Verfahren zu verwenden  den Farbstoffe müssen     metallisierbar    sein. Sie müs  sen solche Atomgruppierungen enthalten, welche, wie  z.

   B.     o,ö        -Dioxyazogruppierungen,        o-Oxy-o'-carboxy-          azogruppierungen,        o-Oxy-o'-aminoazogruppierungen,     benachbarte     Oxygruppen    in     Anthrachinonkernen,          Salicylsäure-    und     Oxychinolinreste,    mit Chrom oder  Kobalt komplexe Metallverbindungen zu bilden ver  mögen.

   Zweckmässig verwendet man sogenannte       Chromierfarbstoffe.    Ein besonderer Vorzug des vor  liegenden Verfahrens besteht ferner darin, dass auch  solche Farbstoffe brauchbar     sind,    mit welchen man  Wolle in bekannter Weise zwar nach dem     zweibadigen          Nachchromierverfahren,    nicht aber nach dem     Ein-          badchromierverfahren    färben kann. Neuartig bei dem  vorliegenden Verfahren ist ferner die Möglichkeit der  unmittelbaren Herstellung von     Kobaltkomplexen          metallisierbarer    Farbstoffe auf der Faser.  



  Für die Färbung von Mischgeweben aus Wolle  und anderen Fasern werden neben den     Wollfarb-          stoffen    die für die andern Fasern üblichen Farbstoffe  herangezogen, für     Acetatseide    und Polyesterfasern,  z. B.     Dispersionsfarbstoffe,    oder für     Cellulosefasern     direktziehende Farbstoffe.  



  Als     chrom-    und     kobaltabgebende    Mittel kommen       beim    vorliegenden Verfahren z. B.     Salze    dieser     Metalle          in.    Betracht.

   Unter den chromabgebenden     Mitteln        sind     vor allem die neutralen     Alkalichromate    und das     Am-          moniumchromat          [Na2Cr04,        K2Cr04,        (NH4)2Cr04]     zu erwähnen.     Weiterhin        kommen    komplexe Verbin  dungen des Chroms und Kobalts mit     Oxycarbonsäu-          ren    wie Weinsäure, Milchsäure,     Salicylsäure,    Salicyl-           säuresulfonsäure    in Betracht.

   Auch die Verwendung  von Chromacetat, das mit Ammoniak auf den     pH-          Wert    7 gestellt wurde, ist möglich; doch ist die Be  ständigkeit solcher     Zubereitungen        beschränkt.    Die       Oxalato-    oder     Rhodanato-Komplexsalze    des     Chroms     sind ebenfalls verwendbar. Für die Herstellung von       Kobalt-Farbstoffkomplexen    leisten     Kobalt-Amin-          Komplexe    gute Dienste.

   Ein solches,     für    das vor  liegende Verfahren besonders gut geeignetes,     kobalt-          abgebendes    Mittel wird erhalten, wenn man     Kobalt-          (2)-acetat    mit wässerigem Ammoniak im Überschuss  versetzt. Dabei fällt zunächst     Kobalt(2)hydroxyd    aus,  das sich mit gelber Farbe im überschüssigem Am  moniak löst. Vertreibt man durch Eindampfen auf  dem Wasserbad das überschüssige     Ammoniak,    so  färbt sich der Rückstand unter Oxydation durch den  Luftsauerstoff rot, wobei eine komplexe     Kobalb(3)ver-          bindung    entsteht.

   Auch die komplexen     Kobalt(3)ver-          bindungen    der Formeln       [Co(ffl3)GIC@,          [Co(NH3)5C11C12,          [Co(NH3)5    -     H20]C13    oder       [COM3)4    '     Co3]NO3.   <B>1/2</B>     H20     können vorteilhaft     verwendet    werden.  



  Es kann zweckmässig     sein,    dass die auf das Faser  material,     aufzubringende    wässerige Zubereitung ein       Verdickungsmittel    enthält. Dieses ist so zu wählen,  dass es nicht mit den metallabgebenden Mitteln zu  reagieren vermag. So     können    beispielsweise     Alginate     bei     Metall-Ammin-Komplexen    Fällungen verursa  chen, während sie mit     Chromaten    gut     verträgu'ch     sind. Gegebenenfalls sind daher     indifferente    Ver  dickungsmittel wie     Britisch-Gummi    oder     Traganth     anzuwenden.

   Besonders geeignet     :sind    in vielen Fäl  len     modifiizierte        Pflanzenschleime,    wie beispielsweise       Carubinäther.    In bezug auf das Aufbringen der  wässerigen Zubereitungen auf das     Fasermaterial,    die  Wärmebehandlung, die aber bei mindestens 80  C  durchgeführt wird, und die     anschliessende    Reinigung  gelten wiederum die Ausführungen des Hauptpaten  tes.  



  <I>Beispiel 1</I>  Es wird eine     Foulardierflotte-        zubereitet,        die    im  Liter enthält:  40 g des unten beschriebenen     Hilfsmittels,     10 g Farbstoff der Formel  
EMI0002.0052     
    10 g     Kaliumchromat        (K2Cr04),     300 g     Alginatverdi'ckung   <B>(25:</B> 1000),  10 g 40%ige     Essigsäure.     



       Wollstückware    wird am     Foulard    einer     Pad-Roll-          Maschine        (Svetema)        imprägniert    und abgequetscht,  passiert sofort     anschliessend    eine infrarote kurze       Wärmezone    und     wird:    in einem Dampfraum aufge  rollt. Das     Nasskugelthermometer    zeigt etwa 92  C,  und' die Ware verbleibt in diesem Dampfraum wäh  rend einer Stunde.  



       Anschliessend    wird :in einer Waschmaschine mit       heissem    Wasser sehr gründlich     ausgewaschen    und  am Spannrahmen getrocknet. Der rote Ausgangsfarb  stoff ergibt die     reinblaue    Färbung des     metallisierten          Farbstoffes.     



  Das obenerwähnte Hilfsmittel wird wie folgt her  gestellt:  In einem     1-Liter-Rundkolben    mit absteigendem  Kühler und Vorlage werden 330 g     Kokosfettsäure     (1,5     Mol),    345g     Diäthanolamin    (3,35     Mol)    und  1,5 g     p-Tolüolsulfonsäure    eingefüllt.     Die    Luft im  Kolben wird durch     Stickstoff        verdrängt,    und es wird  auf eine     Innentemperatur    von 160 bis<B>1651</B> C er  hitzt.

   Man hält so lange auf dieser     Temperatur,    bis  sich in der mit     Eis        gekühlten    Vorlage 27 bis 28 g  Wasser angesammelt haben (1,5     Mol),    was nach       etwa    4     Stunden.    der Fall ist.  



  Nach     Abkühlen    erhält man 644 bis 645 g einer  schwach braun gefärbten Flüssigkeit,     welche    in Was  ser     vollständig    klar löslich ist.  



  600 g des     Produktes    werden nun     mit    der in       einem        Vorversuch    zu     ermittelnden    Menge von etwa  12 g Eisessig     und    1 bis 2 g eines     Antischaummittels          auf        Silikonbasis    vermischt.

   Die Menge Eisessig kann  von Versuch zu Versuch etwas schwanken und     wird     in     folgender    Weise     bestimmt:     4 g dies     Produktes    werden in einem     Zylinder    mit       Schliffstopfen        in    100     cms        lest.    Wasser gelöst, wobei  eine vollständig     klare,    hochviskose     Lösung    entsteht.

    Aus     einer        Bürette    lässt man 10 %     ige    Essigsäure in  der Weise     zutropfen,    dass man zunächst 0,5     cm@    zu  gibt. An der     Eintropfstelie    entsteht eine Trübung, die  nach Schütteln des Zylinders     vollständig    verschwin  det. Man     gibt        werter    Essigsäure in Portionen von  0,1     cm3    zu und schüttelt nach jeder Zugabe, bis die       Lösung    stark     trüb    bleibt.

   In der Regel werden hierzu       etwa        0',8        cm3    10%ige Essigsäure benötigt, woraus  sich der oben angegebene     Wert    von 12 g Eisessig  ergibt.  



  Man     prüft    nun     das    erhaltene Präparat,     indem    man  wiederum 4 g in 100     em3        d'est.    Wasser löst. Die  erhaltene     Lösung    soll undurchsichtig     sein.        Beim     Stehen     sollen    sich langsam Öltropfen ausscheiden,  die langsam     aufrahmen.    Nach Stehen von     etwa    24  Stunden     bildet    sich     eine    ölige Schicht aus, die 40 bis  <B>60%</B> der Gesamtflüssigkeit ausmacht.  



  Sollte die 4 %     ige    Lösung nur schwach trübe sein,       dann    gibt man zum Präparat     nochmals    1,6g Eis  essig zu und prüft wiederum.      Anstelle dieses Hilfsmittels kann man auch das  jenige verwenden, welches man     erhält,    wenn ein       Anlagerungsprodukt    von 9     Mel        Äthylenoxyd    an  1     Mol        Kokosfettsäurediäthanolamid    mit 1,1     Mol        Di-          äthanolamin    1 Stunde lang bei 140 bis 150  C ge  halten wird.  



  Ferner     lässt    sich auch das     Anlagerungsprodukt     von 8     Mol        Äthylenoxyd    an 1     Mol        p-Octylphenol    der       Formel     
EMI0003.0017     
    als     Hilfsmittel    verwenden.  <I>Beispiel 2</I>  Es wird eine Flotte zubereitet, die im Liter ent  hält:  50 g des im     Beispiel    1 beschriebenen Hilfs  mittels,  60 g Farbstoff der Formel  
EMI0003.0020     
    5 g     Natriumalginat    fest,  6 g     Natriumchromat,     12 g 40%ige Essigsäure.  



  Man     verfährt    dabei vorteilhaft     in    folgender  Weise:  Man verrührt das     Hilfsmittel        mit    dem festen       Natriumalginat;    in einem andern Gefäss hat man  den Farbstoff mit der verfügbaren Wassermenge       angeteigt    und aufgekocht.

   Die     Farbstofflösung    giesst  man unter intensivem Rühren in das     alginathaltige          Hilfsmittel.    Nach dem Abkühlen     rührt    man das       Chromat,    das in     Wasser    gelöst wurde, hinein.     An-          schliessend    setzt man so viel Essigsäure zu, dass nm  Mikroskop ein     Zweiphasensystem    erkennbar wird.  



  Ungewaschene lose Wolle, sogenannte Schweiss  wolle, wird mit der     Farbflotte        imprägniert    und     ab-          gequescht    oder     abzentrifugiert.    Sie wird in einen  Dämpfkessel gebracht und mit Dampf von 103  C  während 45 Minuten behandelt. Anschliessend wird       mit    heissem Wasser in mehreren Malen ausgewa  schen, beispielsweise auf einem sogenannten       Leviathan.    Man erhält eine schwarz gefärbte, sau  ber gewaschene und vom anhaftenden natürlichen  Fett befreite Wolle.  



  Auf Seide     erhält    man mit dieser Farbflotte nach  dem Imprägnieren, Dämpfen und Waschen dunkel  graue Farbtöne.    <I>Beispiel 3</I>  Es wird eine     Foulardierflotte    folgender Zuberei  tung hergestellt, die im Liter enthält:  40 g des     im    Beispiel 1 beschriebenen     Häfs-          mittels,     15 g des Farbstoffes der Formel  
EMI0003.0050     
    35g     Natrium-Chromsalicylatlösung,    die 40     g/1          Cr(3)    enthält,  300 g einer     Alginatverdickung    (25: 1000).

         Wollkammzug    wird im Zwickel eines horizon  talen     Zweiwalzenfoulards    imprägniert und in einen  Druckdämpfer verbracht, der     Sattdampf    von 120  C  enthält,     und    verbleibt darin 6     Minuten.    Anschliessend  wird     gründlich    ausgewaschen,     zweckmässig    auf einer       Lisseuse.    Man     erhält    die     rote    Färbung des     chromier-          ten    Farbstoffes.  



  <I>Beispiel 4</I>  Es wird eine     Foulardierflotte    hergestellt, die im       Liter        enthält:     40 g des im Beispiel 1 beschriebenen     Hilfs-          mittels,     10 g Farbstoff der Formel  
EMI0003.0072     
    200 g einer Verdickung, hergestellt aus modifi  ziertem     Pflanzenschleim   <B>25: 1000.</B>  



  In diese Zubereitung rührt man ein komplexes       Kobaltsalz,    das man in folgender Weise hergestellt  hat:  5 g     Koballbacetat,        krist.        [CHsC00]2Co    - 4     H20     werden     in    15     cm3        25%iges    wässeriges Ammoniak       eingerührt.    Zunächst fällt     Kobaltohydroxyd    aus, das  sich im     überschuss    des     Ammoniaks    mit tiefgelber  Farbe löst.

   Anschliessend wird am Wasserbad einge  engt, und es     entsteht    die rote Lösung des     Kobalt,-          komplexes,    die der obigen     Farbstoffzubereitung    zu  gesetzt wird.  



  Ungewaschene, reinwollene     Kammgarnstückware     wird wie in Beispiel 1 beschrieben auf der     Pad-Roll-          Maschine    mit der obigen Zubereitung imprägniert und  in der gleichen Weise weiter behandelt, wie in Bei  spiel 1     angegeben.    Man     erhält    eine starke rotbraune      Färbung auf einer Wollware, die     keiner        vorgängigen     Seifenwäsche     unterworfen    wurde.  



  <I>Beispiel 5</I>  Es wird eine     Farbstoffzubereitung    hergestellt, die  im     Liter        enthält:     30g des im Beispiel 1 beschriebenen     Hilfs-          mittels,     10g Farbstoff der Formel  
EMI0004.0009     
    300 g einer Verdickung aus     modifiziertem          Pflanzenschleim,     3 g     Chloro-Pentammin-Kobaltdiclflorid          [Co(NH3)5C1]C12.     Wollkammzug     wird    mit dieser Lösung     foulardiert,     gedämpft und ausgewaschen, wie in Beispiel 3 be  schrieben.

   Man     erhält    eine sehr echte, gelbbraune  Färbung des     Kohaltkomplexes    des obigen     Farb-          sboffes.     



  <I>Beispiel 6</I>  Man färbt     Wolle    nach der Vorschrift des Bei  spiels 1 unter Zusatz des in Spalte     II    der nachstehen  den Tabelle angegebenen metallabgebenden     Mittels     mit dem Farbstoff der Spalte 1. Der     Farbbon    des in  dieser Weise auf der     Wolle        fixierten        Metallkomplexes     ist in der Spalte     III    angegeben.

    
EMI0004.0028     
  
    Nr. <SEP> I. <SEP> Farbstoff <SEP> II. <SEP> Metallabgebende <SEP> Mittel <SEP> Farbton
<tb>  OH <SEP> H2N
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> K2Cr04 <SEP> grünstichig <SEP> grau
<tb>  02N-##-N <SEP> = <SEP> N  2 <SEP> Kabaltverbindung <SEP> blau
<tb>  nach <SEP> Beispiel, <SEP> 4
<tb>  S02H
<tb>  3 <SEP> OH <SEP> H2N <SEP> K2Cr04 <SEP> braun
<tb>  O-N <SEP> = <SEP> N-O-NH2
<tb>  4 <SEP> 1 <SEP> Kobaltverbindung <SEP> gelbbraun
<tb>  02N <SEP> O- <SEP> -S03H <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 4
<tb>  <B>C <SEP> H3</B> <SEP> H,C
<tb>  #-NH-/\ <SEP> -HN- <SEP> K2Cr04 <SEP> leuchtend
<tb>  blaurot
<tb>  CH3 <SEP> @C\ <SEP> H3C
<tb>  O
<tb>  6 <SEP> -C-O <SEP> Kobaltverbindung <SEP> bordeaux
<tb>  HO- <SEP> nach <SEP> Beisp'i'el <SEP> 4
<tb>  COOH <SEP> sulfoniert
<tb>  HO-:

  B-c= <SEP> \ <SEP> . <SEP> @=O
<tb>  7 <SEP> I <SEP> 1 <SEP> K2Cr04 <SEP> rein <SEP> grün
<tb>  HOOC
<tb>  COOH       
EMI0005.0001     
  
    Nr. <SEP> I. <SEP> Farbstoff <SEP> Il. <SEP> Metallabgebende <SEP> Mittel <SEP> Farbton
<tb>  HO
<tb>  COOH
<tb>  I <SEP> /C-N-@@-S03H
<tb>  8
<tb>  -N=N-C@ <SEP> K",Cr04 <SEP> rotstichig <SEP> gelb
<tb>  C=N
<tb>  I
<tb>  H3C

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Färben oder Bedrucken von Textilfasern aus natürlichen oder synthetischen Poly amiden durch Aufbringen von wässerigen Zuberei tungen, die einen Wollfarbstoff und ein koazervat- bild'endes Hilfsmittel enthalten, wobei das Mengen verhältnis zwischen dem Hilfsmittel und dem reinen oder Zusätze enthaltenden Wasser so gewählt wird, dass Koazervatnon auftritt und die hilfsmittelreichere Phase mindestens 20,% der wässerigen Zubereitung ausmacht, dadurch gekennzeichnet,
    dass man als Wollfarbstoff einen metalliisierbaren Farbstoff zu sammen mit einem chrom- oder kobaltabgebenden Mittel verwendet und d'ass man das so behandeke Material anschliessend ohne Zwischentrocknung einer Behandlung in einer gesättigten Dampf atmosphäre von mindestens 80 C unterwirft. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als metallabgebendes Mittel neutrale Chromate verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man als metallabgebende Mittel Kobalt-Ammin-Komplexe verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Hilfsmittel Produkte ver wendet, wie sie durch Umseitzung von höhermole- kularen Fettsäuren mit Oxyalkylaminen erhalten werden,
    wobei das molekulare Mengenverhältnis zwi schen Oxyalkylamin und Fettsäure grösser als 1 ist.
CH251761A 1960-08-12 1961-03-02 Verfahren zum Färben von Textilfasern aus natürlichen oder synthetischen Polyamiden unter Verwendung von Farbstoff enthaltenden Koazervaten CH416544A (de)

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