CH416938A - Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus - Google Patents

Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus

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CH416938A
CH416938A CH1296564A CH1296564A CH416938A CH 416938 A CH416938 A CH 416938A CH 1296564 A CH1296564 A CH 1296564A CH 1296564 A CH1296564 A CH 1296564A CH 416938 A CH416938 A CH 416938A
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oscillator
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rhotacism
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CH1296564A
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Staub Olga
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Staub Olga
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/58Apparatus for correcting stammering or stuttering

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


  
 



  Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus.



   Unter Rhotazismus versteht man in der Sprach  heilkunde    die gestörte Aussprache des R-Lautes. Die Vielfalt der mechanischen Bildungsmöglichkeiten und mehrfachen Artikulationsorte der   R-Laute    ergeben naturgemäss auch verschiedene Arten von Rhotazismen.



   Die Heilbehandlung des Rhotazismus bietet von jeher sehr grosse Schwierigkeiten. Die bekannten Behandlungsmethoden, beispielsweise das Gurgeln mit Wasser oder die rasch aufeinanderfolgende, sich stets wiederholende Übung te-ta,   te-ta,-verlangen    vom Sprachheillehrer und auch vom Patienten eine aussergewöhnliche Anstrengung und Ausdauer und bedeuten für alle Beteiligten eine grosse Plage.



   Durch Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung soll nun die Behandlung des Rhotazismus und des Sigmatismus sowohl für den Lehrer wie auch für den Patienten wesentlich vereinfacht und erleichtert und auch die Heilerfolge beträchtlich verbessert werden. Dies ist, wie die Erfahrung gezeigt hat, möglich durch die Anwendung einer zum Einführen in den Mund und zur Kontaktnahme mit der Zunge des Patienten bestimmte   oszillierende    Sonde, welche zweckmässigerweise mit einem Schwingungserzeuger oder Oszillator in Verbindung steht, der vorteilhaft nach dem Prinzip einer elektrischen Klingel ausgebildet sein kann.



   In   Ider      Zeichnung    ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsforin    des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch das Gehäuse der Vorrichtung   mit    dem in diesem untergebrachten Osziliator in Ansicht,
Fig. 2 eine Ansicht   Ider    Vorrichtung in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles II gesehen, bei teilweise aufgeschnittenem Gehäuse,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles III gesehen, bei teilweise aufgeschnittenem Gehäuse,
Fig. 4 eine Ansicht des zugehörigen Transformators,
Fig. 5 bis 7 drei Ansichten einer Sonde für Heilbehandlung von Rhotazismus,
Fig. 8 bis 11 zwei verschiedene Sonden für die Behandlung von Sigmatismus, in Ansicht und Draufsicht und
Fig.

   12 ein Schaltschema der Vorrichtung.



   In der Zeichnung ist 1 ein in der vertikalen Mittelebene   zweigeteiltes,    zusammengekittetes Gehäuse, in dem ein nach dem Prinzip einer elektrischen Klingel arbeitender Oszillator untergebracht ist. Dieser weist zwei Elektromagnete 3 auf, die an   einem    winkelförmigen Träger 4 aufgehängt sind, welch letzterer mittels Schrauben 5 und 6 an dem einen Gehäuseteil befestigt ist. An dem Träger 4 ist weiter mittels Nieten 7 das eine Ende einer Blattfeder 8 befestigt, welch letztere in Abstand unter den Magnetspulen 3 angeordnet ist und im wesentlichen   rechtwinkiig    zu den Spulenachsen verläuft. An dem den Nieten 7 gegen überliegenden Ende der Feder 8 ist ein Silberkontaktblättchen 9 befestigt.

   Unterhalb dieses Kontaktblättchens und in Abstand von diesem befindet sich eine Kontaktschraube 10, die in einem Support 11 schraubenverstellbar gelagert ist. Mit 12 ist ein Eisenbügel bezeichnet, dessen einer, rechtwinklig zu den Spulenachsen verlaufender und an der Feder 8 befestigter Schenkel   12' den    Magnetspulen 3 als Anker dient.



  An dem dem Schenkel 12'abgekehrten und durch eine Öffnung 13 aus dem Gehäuse 1 ausladenden Schenkel 12" des Bügels ist mittels einer Rändelmut  ter 14 eine Halteplatte 15 befestigt, an welch letzterer eine blattförmige, in wider Längsachse gebogene und gegen das Vorderende hin verbreiterte   Sonde    16 angeordnet ist, die beispielsweise aus nicht rostendem Stahlblech gefertigt sein kann.



   Mit 17 ist ein im Gehäuse 1 untergebrachtes Potentiometer bezeichnet, und 18 ist ein aussen am Gehäuse angeordneter Drehknopf für die Bedienung des Potentiometers. Zum   Ein- und      Ausschalten,    der Magnetspulen 3 ist auf der einen Seite des Gehäuses ein in den Stromkreis, der Spulen eingebauter Druckknopfschalter 19 angeordnet und 20 ist das die Vorrichtung mit Strom versorgende elektrische Kabel, das mittels eines Steckers 21 an einen Transformator 22 mit verschiedenen Zapfstellen angeschlossen ist, welcher seinerseits an den Netzstrom anschliessbar ist.



  Mit 23 (Fig. 12) ist ferner ein in den Stromkreis der Spulen 3 eingebauter Kondensat bezeichnet.



   Beim Betätigen des'   Drucklmopfschalters    19 werden die Magnetspulen 3 vom elektrischen Strom durchflossen, wobei   die    im Innern der Spulen angeordneten Magnetkerne 3 den Anker   12' und    damit auch den Bügel 12 und die Sonde 16 in Schwingungen versetzen.



   Bei der Behandlung von Rhotazismus wird die nach den Fig. 5 und 6 ausgebildete Sonde 16 unter die Zunge des Patienten gelegt und der Druckknopfschalter 19 betätigt. Die hierbei ausgelösten Schwingungen werden von der Sonde auf die Zunge übertragen und erzeugen eine Vibration der Zungenspitze entsprechend der Artikulationsmechanik des R-Lautes.



   Bei der Behandlung des Sigmatismus, insbeson  dere    von lateralem   Sigmatismus,    wird eine etwas anders gestaltete, z. B.   löffeiförmige    Sonde verwendet, wie solche beispielsweise in   Iden    Fig. 7 bis 9 dargestellt sind. Durch rotierende Bewegung dieser Sonde auf der Zunge des Patienten wird in den meisten Fällen in sehr kurzer Zeit schon die normale Lautbil  dungslage    der Zunge erreicht.



   Es ist zweckmässig,   die    Feder 8 so   auszubil, den    bzw. zu lagern, dass ihre Spannung zwecks Variierung   der    Schwingungsfrequenz je nach Bedürfnis verändert werden kann. Statt   des    dargestellten mechanischen Unterbrechers können aber auch andere geeignete Unterbrecher, welche höhere Schwingungsfrequenzen ermöglichen, verwendet werden,   wie    beispielsweise Quecksilber- oder Turbinenunterbrecher, Elektrolyt Unterbrecher, Stimmgabel-Unterbrecher usw. Bei Speisung der Vorrichtung mit Wechselstrom kann auch ein nach dem Prinzip, der Wechselstromklingel arbeitender Oszillator verwendet werden.



   Auch wäre es möglich, für den Antrieb der Sonde einen Elektromotor zu verwenden, wobei die Drehbewegung des Rotosr beispielsweise   mit    Hilfe eines Exzenters auf die Sonde übertragen werden könnte.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbsondere Ides Rhotazismus und des Sigmatismus, gekennzeichnet durch eine zum Einführen in den Mund und zur Kontaktnahme mit der Zunge des Patienten bestimmte oszillierende Sonde (16).
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde (16) mit einem Oszillator in Verbindung steht.
    2. Vorrichtung nlach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Oszillator ein nach dem Prinzip einer Wechselstromklingel larbeitender Schwingungserzeuger dient.
    3. Vorrichtang nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszillator nach Art einer elektrischen Klingel mit Hammer-Unterbrecher ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung auch Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federspannung des Hammer- Unterbrechers veränderbar, ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszillator mit einem Quecksilber-Unterbrecher ausgerüstet ist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszillator mit einem Elektrolyt-Unterbrecher versehen ist.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszillator mit einem Stimm- gabel-Unterbrecher versehen ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde Löffelform aufweist.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse der Sonde in einer Biegung verläuft.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die e blattförmige Sonde an ihrem Vorderende verbreitert ist.
CH1296564A 1964-10-07 1964-10-07 Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus CH416938A (de)

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