CH437632A - Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus - Google Patents

Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus

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Publication number
CH437632A
CH437632A CH29166A CH29166A CH437632A CH 437632 A CH437632 A CH 437632A CH 29166 A CH29166 A CH 29166A CH 29166 A CH29166 A CH 29166A CH 437632 A CH437632 A CH 437632A
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CH
Switzerland
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probe
electric motor
oscillating
shape
sigmatism
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Application number
CH29166A
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Staub Olga
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Staub Olga
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/58Apparatus for correcting stammering or stuttering

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Description


  
 



  Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus
Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus, welche aus einer zum Einführen in den Mund und zur Kontaktnahme mit der Zunge des Patienten bestimmten oszillierenden Sonde besteht.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes.



   Nach der vorliegenden Erfindung ist die Sonde mit einem Kupplungsstück versehen, mittels welchem sie auf eine Schwingwelle aufsteckbar ist, welche mit einem Elektromotor mit variabler Tourenzahl in Antriebsverbindung steht, wobei zwischen Schwingwelle und Elektromotor ein Getriebe mit Schwingungserzeuger eingebaut ist, mit dessen Hilfe die rotierende Bewegung der Elektromotorenwelle sich in eine oszillierende Bewegung umwandelt und auf die Schwingwelle übertragen wird.



   Die erfindungsgemässe Ausbildung ermöglicht es, Härte und Frequenz der Schwingungen durch Änderung der Tourenzahl des Motors, z. B. mittels eines Regulierwiderstandes auf einfachste Weise in weiten Grenzen zu variieren.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dienenden Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 bis 4 verschiedene Sonderformen, und
Fig. 5 eine Detailpartie in schaubildlicher Darstellung.



   In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 ein als Griffstück ausgebildetes, zur Führung mit der Hand bestimmtes Gehäuse, vorzugsweise aus elektrisch isolierendem Material. In diesem Gehäuse ist ein Elektromotor 2 mit angebautem Reduktionsgetriebe 3 untergebracht, ferner Entstörkondensatoren 4, Siliziumdioden 5, sowie ein Regulierwiderstand 6, zu dessen Einstellung eine Welle 7 vorgesehen ist, die das Gehäuse 1 auf der einen Stirnseite durchsetzt und am äusseren Ende einen Drehknopf 8 trägt. Auf der gegenüberliegenden Stirnseite des Gehäuses 1 ist ein wasserdichtes Lager 9 für eine Schwingwelle 10 eingebaut, auf deren innerem Ende eine Schwinggabel 12 sitzt, die über einen Exzenter 11 mit der Getriebewelle 13 in Wirkungsverbindung steht.

   Auf das äussere, das Gehäuse 1 stirnseitig durchsetzende Ende der Schwingwelle 10 ist ein als Kappe ausgebildeter Mitnehmer 14 reibungs- oder formschlüssig aufgesteckt. Mit 15 ist eine Sonde bezeichnet, bestehend aus zwei kreisrunden, scheibenförmigen Schwingkörpern, die seitlich, in radialem Abstand von der Achse A der Mitnehmerkappe 14 angeordnet, und mit dieser durch Gestänge 16 verbunden sind. Auf der Aussenseite des Gehäuses 1 ist zur Inbetriebsetzung des Elektromotors 2 ein Tastschalter 17 angeordnet.



   Zur Behandlung des Rhotazismus wird die Sonde 15 von unten her an die Zunge des Patienten angelegt und der Schalter 17 betätigt. Dabei wird der Elektromotor 2 samt Getriebe 3 in Betrieb gesetzt, wobei die Gabel vom Exzenter 11 in Schwingungen versetzt wird, die auf die Schwingwelle 10 übertragen werden, wobei diese in um die Achse A schwingende Bewegungen versetzt wird, die sich über den Mitnehmer 14 und das Gestänge 16 auf die Sonden 15 und auf die Zunge übertragen, wobei eine Vibration der Zungenspitze entsprechend der Artikulationsmechanik des R-Lautes erzeugt wird.



   Bei der Behandlung des Sigmatismus, insbesondere des lateralen Sigmatismus wird zweckmässig eine etwas anders gestaltete, z. B.   Iöffel- oder    blattförmige Sonde verwendet, wie eine solche in Fig. 3 beispielsweise dargestellt ist. Durch rotierende Bewegung dieser Sonde auf der Zunge des Patienten wird in den meisten Fällen in sehr kurzer Zeit schon die normale Lautbildungslage der Zunge erreicht. Fig. 2 und 4 zeigen zwei weitere zweckmässige Sondenformen. Alle diese verschiedenen Sonden können je nach Bedürfnis rasch und leicht gegeneinander ausgewechselt werden.



   Der Elektromotor 2 kann sowohl durch eingebaute Trockenbatterien, oder aber durch Netzstrom betrieben werden, wobei, wie im gezeichneten Beispiel, die Stromzuleitung mit einem Steckdosen-Transformator 18 ver  sehen ist. Mit Hilfe des Drehknopfes 8 bzw. des Regulierwiderstandes 6 können Schwingungsfrequenz und Härte der Schwingungen in weiten Grenzen reguliert, und den jeweiligen individuellen Bedürfnissen angepasst werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde (15) mit einem Kupplungsstück (14) versehen ist, mittels welchem sie auf eine Schwingwelle (10) aufsteckbar ist, welche mit einem Elektromotor (2) mit variabler Tourenzahl in Antriebsverbindung steht, wobei zwischen Schwingwelle (10) und Elektromotor (2) ein Getriebe (3) mit Schwingungserzeuger (11, 12) eingebaut ist, mit dessen Hilfe die rotierende Bewegung der Elektromotorenwelle in eine oszillierende Bewegung umgewandelt und auf die Schwingwelle (10) übertragen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde Blattform aufweist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde Löffelform aufweist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde ringsegmentförmig ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde stabförmig ausgebildet ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde klöppelförmig ausgebildet ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde (15) seitlich am Kupp lungsstück (14), in radialem Abstand von der Achse (A) angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingachse (10) in einem als Griffstück ausgebildeten, zur Führung von Hand bestimmten und eingerichteten Gehäuse (1) gelagert ist, das auch den Elektromotor (2) sowie zugehörige elektrische Teile (4, 5), ferner das Getriebe (3), einen Tastschalter (17) und einen in den Stromkreis des Elektromotors eingebauten Regulierwiderstand (6 bis 8) enthält.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Oszillator eine Schwinggabel (12) dient, die über einen Exzenter (13) mit dem Elektromotor (2) bzw. dessen Getriebe (3) in Wirkungsverbindung steht.
CH29166A 1964-10-07 1966-01-10 Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus CH437632A (de)

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CH1296564A CH416938A (de) 1964-10-07 1964-10-07 Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus
AT1004865A AT257829B (de) 1965-11-08 1965-11-08 Vorrichtung zur Heilbehandlung von Sprachstörungen, insbesondere des Rhotazismus und des Sigmatismus

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CH437632A true CH437632A (de) 1967-06-15

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