CH417211A - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines zentralen Drainagekanals in einem Grünfuttersilo - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines zentralen Drainagekanals in einem Grünfuttersilo

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CH417211A
CH417211A CH1253864A CH1253864A CH417211A CH 417211 A CH417211 A CH 417211A CH 1253864 A CH1253864 A CH 1253864A CH 1253864 A CH1253864 A CH 1253864A CH 417211 A CH417211 A CH 417211A
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CH
Switzerland
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silo
drainage channel
elongated body
guide arms
green fodder
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Application number
CH1253864A
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Inventor
Mueller-Jucker Walter
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Mueller Jucker Walter
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines zentralen
Drainagekanals in einem   Grünfuttersilo   
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzeugung eines zentralen   Drainagekanals    in dem in einem   Gr nfuttersilo eingelagerten Gr nfutter@ Solche      Grünfuttersilos sind an sich bekannt,    sie dienen zum Einlagern und Konservieren von Grünfutter. Je nach dem Feuchtigkeitsgehalt des frisch eingebrachten Grünfutters bildet sich eine gewisse   Menge Saft. Die-    ser Saft muss abgeführt werden, ansonst   Fehlgärungen    auftreten.

   Dazu   dient der zentrale Drainagekanal@    Nach einem bekannten Verfahren wird ein solcher Drainagekanal aus zentral im Silo angeordneten Röhren mit seitl'ichen Öffnungen gebildet, wobei mit der F llung jeweils neue Rohrstücke auf die bereits vorhandenen aufgesetzt werden. Die Öffnungen dieser Rohre werden aber durch das Futter leicht verstopft und die Drainage    wird dadurch unwirksam. Zudem sind die im Futter-    stock verbleibenden Rohre bei der späteren Futterentnahme hinderlich.



   Das erfindungsgemässe Verfahren vermeidet dliesen Nachteil und zeichnet sich dadurch aus, dass man zuerst einen länglichen, mit mindestens einem Saftab  flusskanal    versehenen Körper in den Silo einführt und von unten im Siloboden, von oben mittels   Führungs-    armen an den Silowänden zentriert, danach eine Schicht frisches Grünfutter in den Silo   einfüllt,    dieses zusam  mensinkenund    sich verdichten, lÏsst, danach den lÏnglichen K¯rper hochzieht, jedoch nur soweit, dass sein unteres Ende in dem im   zusammengesunkenen    Gr nfutter gebildeten   Drainagekanalstück    zentriert und geführt ist, daraufhin aufs neue Grünfutter   einfüiltt,    dieses zusammensinken lÏsst, danach den länglichen Körper wieder hochzieht,

   jedoch nur soweit, dass sein unteres Ende in dem, im zusammengesunkenen Grünfutter   gebildetenDramagekanaJStückzentriertbMbt    und so weiter, bis der Silo gef llt ist, wonach man zum Schluss den länglichen Körper ganz aus dem Silo entfernt, der dann einen im Futter selber verlaufenden, der Form des Körpers entsprechenden zentral'en Drainagekanal zur cklÏsst.



   Auf diese Weise bleiben keine Rohre oder sonstige feste Gegenstände im Futterstock zurück, die bei einer späteren mechanischen Entnahme im Wege wären und zuerst entfernt werden   mussten.   



   Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Ausübung dlieses Verfahrens, die   gekenn-    zeichnet ist durch einen länglichen, mit mindestens einem   Saftabflusskanall versehenen Körper,    an dessen oberen Ende Führungsarme angeordnet sind, mit deren   Hiltfe    das obere Ende des länglichen Körpers zen  trisch im    Silo geführt ist.



   Anhand der Zeichnung wird das erfindungsgemässe Verfahren erläutert und sind Ausführungsbeispiele der    erfindungsgcmässen zur Ausübung dieses Verfahrens    dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    zwei nebeneinander angeordnete Silos, wovon einer im Sohnitt;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung ;
Fig. 3 einen Querschnitt durch dieselbe und
Fig. 4 eine Ansicht von oben einer anderen Vorrichtung, teilweise im Schnitt.



   In Fig.   1    sind   1    und 2 Silos und 3 ist ein   Sammel-    behälter f r den Saft. Die Silos 1 und 2 haben einen rundtn Querschnitt und ein Fundament 4 bzw. 5 mit einem trichterf¯rmigen Boden, dessen Zentrum mittels eines Siphons 6 bzw. 7 mit einem Sammelrohr 8 verbunden ist, welches zum Sammelbehälter 3 führt.

   Am Ende des Rohres ist ein aus dem Boden herausgeführter Stutzen 9 angebracht, der dazu dient, das Rohr   nötigenfallsausspülenzukönnen.    Oben am Silo ist eine Füllöffnung 10 angebracht, die gestattet, den Silo   luftdicht abzuschl ! iessen, zugleich    aber auf bekannte  Weise entstehende Gärungsgase   entweichen lässt.    Ferner befindet sich oben eine Brüstung 11 zur Sicherheit einer sich oben auf dem Silo befindlichen Person 12.



  Oben auf dem Silo befinden sich auch Stützen 13, welche eine Tragschiene 14 halten, auf der eine Motor Seilwinde 15 verschiebbar angehängt ist. Der Deut  lichkeit    halber sind weitere, an sich bekannte Vorrichtungen, die zum Betrieb von Silos dieser Art erforderlich sind, wie F llvorrichtungen mit GeblÏse, Entnahme¯ffnungen f r eine FrÏse usw. weggelassen. Im Innern des Silos   1    befindet sich   unten eih    Rost 20, auf dem drei Schichten bereits   zusammengesunkenen    und verdichteten Grünfutters 21-22-23 und eine Schicht frisch eingebrachten Gr nfutters 24 ruhen.



  Im Zentrum des   zusammengesunkenen Grünfutters    21-22-23 ist ein Drainagekanal 25 gebildet. 26 ist ein mit einem Saftabflusskanal versehener lÏnglicher K¯rper, der oben Führungsarme 27 mit Rollen 28 trägt. Oben auf dem Körper 26 ist eine Tragöse 29 angebracht, an der ein Seil 30 angehängt ist, welches zur   Motorwinde    führt. Das Seil 30 hält den Körper 26 in der gezeichneten Lage.



   Das Füllen des Silos geht wie folgt vor sich : Am Anfang befindet sich der längliche Körper 26 soweit unten'im Silo, dass sein unteres Ende im Rost 20 zentriert ist. Nun wird eine Schicht Grünfutter in den Silo eingefüllt, wobei es vorteilhaft ist daf r zu sorgen, dass es an den Silowänden eher höher liegt als in der Mitte. Man f llt nur etwa soweit, dass die Rollen 28 noch gerade vorstehen. Danach lÏsst man diese Schicht zusammensinken, wobei das Grünfutter sich zu einer relativ kompakten Masse verdichtet. Dazu gen gt eine Zeitdauer von 12 bis 24 Stunden.

   Da der   läng-      liche Körper    26   selber teinen Saftabflusskanal enthält,    kann bereits von Anfang an Saft   abfUessen.    Es hat sich nun die erste kompakte Schicht 21 gebildet und ohne Gefahr   für ein Zusammensin ! ken des mittleren      Drainagekanals, kann der Körper    26 um eine gewisse Strecke, beispielsweise bis zur Höhe   hl      m'ittels    der Winde 15 hochgezogen werden. Dabei bleibt   der Kör-    per 26 von unten in der Schicht 21 und von oben mittels den Armen 27 und den Rollen 28, die sich an den Silowänden abrollen, genau zentriert.

   Auf gleiche Weise werden die folgenden Schichten 22-23-24 eingebracht und nach jeder Füllung (nachdem ein Zusammensinken stattgefunden hat) wird der K¯rper 26 um ein Stück bis h2 bzw bis h3 höher gezogen. Dabei soll aber immer sein unteres Ende in der zuletzt   ein-    gebrachten   u'nd'verdichteten Schicht verbleiben.    Nachdem die letzte, oberste F llung eingebracht und verdichtet ist, werden die F hrungsarme 27   zusammen-    geklappt und kann der länglliche Körper 26 aus der Füllöffnung 10 entfernt werden. Er steht dann zur Verf gung um beispielsweise den zweiten Silo 2 auf ähnliche Weise zu füllen.



   In den Figuren 2 und 3 ist eine Vorrichtung zur Erzeugung eines zentralen   Drainagekanals dargestellt.   



  Der längliche Körper wird hier von drei oben und unten abgedichteten Rohren 50-51-52 gebildet, die mittels angeschweissten Abstandhaltern 53 in Abstand von einander   gehalten worden.   



   Dadurch werden zwischen den Rohren, sich über die ganze Länge des Körpers erstreckende Schlitze 54 und wird in der Mitte ein zentraler, in Fig. 3 deutlich erkannbarer Saftabflusskanal 55   gebildet@    Oben auf den Rohren ist eine Dreieclcplatte 56 und eine   ose    57 angebracht. Die Pfeile 58 (Fig. 3) deuten die Richtung   an,    in welcher der Saft durch die Schlitze in den zen  tralen    Abflusskanal eindringt. Am oberen Ende des Körpers sind drei in der Länge verstellbare Führungsarme 60 mit Rollen 61 angeordnet. Die Rollen haben massive Gummireifen 62, damit sie die Innenwand des Silos nicht verletzen.

   Die Arme umfassen zwei Rohre Rohre 63 und 64, die teleskopisch   ineinander ver-    schiebbar   sied,    um so die Länge der Arme verstellen zu können um sie dem Innendurchmesser des Silos anzupassen. In der richtigen Lage können sie mittels der Stellschraube 65 festgestellt werden. Am inneren Ende sind die Arme um Zapfen 66 schwenkbar ; in der gezeichneten Lage aber durch Steckbolzen 57 gehalten. Die Steckbolzen selber sind mit Sicherungen 68 versehen, damit sie sich nicht von selber lösen.



  Nimmt man dagegen die Steckbolzen 67 heraus,   so l'as-    sen sich die Arme zusammenklappen, so dass sie parallel zu dem lÏnglichen, aus den Rohren 50,51,52 gebildeten K¯rper verlaufen.



   In Figur 4   schliessilich    ist eine andere Vorrichtung dargestellt, deren Wirkungsweise aber derjenigen der Figuren 2 und 3 entspricht. Die   Aussenseite    des lÏnglichen Körpers Wird hier von einem Kranz von Holzleisten   70    gebildet, die an Ringen 71 befestig sind.



  Zwischen den Leisten verbleiben Schlitze 72, durch die der Saft in Richtung der Pfeile 73 in den zentralen   Abflusskanal    im Innern des Körpers abfliessen kann.



  Oben ist eine dreieckige Platte 74 mit einer Öse 75 angeordnet und 76 sind Arme, die den Armen 60 (von Fig. 2) entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Erzeugung eines zentralen Drainagelcanals in dem in einem Grünfuttersilo eingelagerten Gr nf tter, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst einen länglichen, mit mindestens einem Saftabflusskanal versehenen Körper in den Silo einführt und von unlten im Siloboden, von oben milttel Führungsarmen an den Sil'owänden zentriert, danach fri sches Grünfutter in den Silo dinfüllt, dieses zusam- mensinken und sich verdichten lÏsst, danach den lÏnglichen K¯rper hochzieht, jedoch nur soweit, dass sein unteres Ende in dem, im zusammengesunkenen Grünfutter gebildeten Drainagekanalstück zentriert und geführt ist,
    daraufbin aufs neue Grünfutter einf llt, dieses verdichten und zusammensinken lässt, danach den länglicllen Körper wieder hochzieht, jedoch nur soweit, dass sein unteres Ende in dem, im zusam mengesunkenen Grünfutter gebildeten Drainagekanalstück zentriert bleibt und so weiter, bis der Silo gefüllt ist, wonach man zum Schluss den länglichen Körper ganz aus dem Silo fentfermt, der dann einen im Futter selber verlaufenden, der Form des Körpers entspre chenden zentralen Drainagekanal zurücklässt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren ! nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den länglichen Körper mittels eines Seiles jeweils um einen, dem Füllungsgrad entsprechenden Schritt hochzieht.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, fdadurch gekennzeichnet, dass man, wenn der Silo gef llt ist, die am oberen Ende des länglichen Körpers angebrachten Führungsarme zusammenklappt und dann den Körper mitsamt seinen Führungsarmen aus der F ll¯ffnung des Silos entfernt@ PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen lÏnglichen, mit mindestens einem Saftabflusskanal versehenen Körper, an dessen oberen Ende Führungs- arme angeordnet sind, mit deren Hilfe das obere Ende des länglichen Körpers zentrisch im Silo geführt ist.
    UNTERANSPRUCHE 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II dadurch gekennzeichnet, dass dlie äusseren Enden der F h rungsarme mit Rollen versehen sind, die sich an der Siloinnenwand abstüTen.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsarme m der Länge verstellbar sind, so dass sie dem Innendurchmesser des Silos angepasst werden k¯nnen, 5. Vorrichtung nach PatentanspruchII,dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsarme zusammen- klappbar sind, so dass die Vorrichtung in die F ll öffnung des Silos eingebracht, bzw. aus dieser heraus- gehoben werden kann.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der längliche Körper Schlitze aufweist, die sich mindestens annähernd über dessen ganze Länge erstrecken und in einen zentralen Saft abflusskanal m nden@ 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der längliche Körper aus in Abstand von einander, mittels Distanzstücken gehaltenen Zylindern gebildet ist, wobei der freie Raum zwischen den Zylindern den Saftabflusskanal bildet.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der läng- liche Körper aus drei oben und unten geschlossenen, in Abstand voneinander gehalteneen Rohren gebil- det ist.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch IL dadurch gekennzeichnet, dass der lÏngliche K¯rper am oberen Ende mit einer Trag¯se versehen ist, die dazu dient, den Körper missteis eines Seiles in der jeweils erforder- lichen Höhe im Silo zu halten.
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