CH417287A - Walzwerk für die Hartzerkleinerung - Google Patents

Walzwerk für die Hartzerkleinerung

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CH417287A
CH417287A CH359963A CH359963A CH417287A CH 417287 A CH417287 A CH 417287A CH 359963 A CH359963 A CH 359963A CH 359963 A CH359963 A CH 359963A CH 417287 A CH417287 A CH 417287A
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CH
Switzerland
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rolling mill
spring system
mill according
roller
disks
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Application number
CH359963A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Ratzinger
Original Assignee
Karl Dipl Ing Ratzinger
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


  Walzwerk     für    die     Hartzerkleinerung       Die Erfindung bezieht sich auf ein Walzwerk  für die     Hartzerkleinerung    von körnigem Gut, z. B.  von Gestein, bestehend aus einem Walzenpaar mit       Durchlassspalt,    dessen eine Walze eine ortsfeste und  dessen andere Walze eine gegen die Kraft eines  vorgespannten Federsystems bewegbare Achse be  sitzt.  



  Bei den     bekannten        Walzwerken        dieser    Art be  steht das Federsystem aus einer oder mehreren vor  gespannten Schraubenfedern, die bekanntlich eine  lineare Kennlinie besitzen. Es hat sich gezeigt, dass  ein solches     Federsystem    insbesondere     zum    Auffangen  der Rückstösse der     beweglichen    Walze nicht aus  reicht. Die Folge davon ist eine erhebliche Belastung  der Lager und eine entsprechende Verkürzung der  Lebensdauer des Walzwerks. Die Notwendigkeit, die  entsprechenden Stösse aufzufangen, begrenzt auch  die Laufgeschwindigkeit und somit die Leistung des  Walzwerkes.

   Ausserdem ergeben sich bei dem be  kannten Walzwerk zu     grosse    Amplituden der beweg  lichen     Walze,    was die Genauigkeit der einzuhaltenden  Körnung     beeinträchtigt.     



  Zweck der Erfindung ist es, diese Nachteile zu  beseitigen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch er  reicht, dass ein nach beiden Bewegungsrichtungen  der Achse     progressiv    wirkendes Federsystem vor  gesehen ist.  



  Das progressiv wirkende Federsystem setzt der  Schwingbewegung der beweglichen Walze einen mit  dem Weg stark zunehmenden Widerstand entgegen.  Die Rückstösse der Walze werden daher wesentlich  früher abgebremst als bisher, so dass die Walzen  lager und die übrigen Lager der Maschine geschont  werden. Die Lebensdauer der Maschine erhöht sich  dadurch beträchtlich. Ausserdem ist es möglich, die       Walzen    mit wesentlich grösserer Drehzahl laufen  zu lassen als bisher, so dass auch     eine        beachtliche       Leistungssteigerung erzielt wird. Schliesslich ist die  Genauigkeit der erzielten Körnung verbessert, da  das progressiv wirkende Federsystem keine unzu  lässig grossen Amplituden der beweglichen Walze zu  lässt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung dargestellt. Die einzige Figur der  Zeichnung stellt eine schematische Seitenansicht des  teilweise aufgeschnittenen Walzwerkes nach der Er  findung dar.  



  Mit 1 und 2 sind die zwei Walzenringe des  Walzwerkes     bezeichnet,    von denen der Ring 2 orts  fest im Gehäuserahmen 3 und der     Ring    1 an zu  beiden Seiten des Ringes vorgesehenen Armen 4.  gelagert ist. Am oberen Ende eines jeden Armes 4       zweigt    je eine Zugstange 5 nach rückwärts ab und  ist verschiebbar im Gehäuserahmen 3 gelagert. Durch  diese Lagerung des Ringes 1 ist eine Bewegung  desselben in Richtung auf den Ring 2 zu und von  diesem weg möglich. Diese Ausbildung entspricht  den bisherigen Pendelwalzwerken.  



  Auf das rückwärtige Ende einer jeden Zug  stange 5 ist ein Federsystem aufgeschoben, welches  nach beiden Richtungen federt. Erfindungsgemäss ist  das Federsystem nach beiden Richtungen progressiv  wirkend ausgebildet.  



  Im gezeichneten Beispiel besteht das Federsystem       zweckmässigerweise    aus einem Paket von Scheiben  6 aus Gummi, elastischem Kunststoff oder der  gleichen. Die Scheiben werden zunächst lose auf  gesteckt und dann mittels einer     Anschlagmutter    7  mit einer entsprechenden     Vorspannung    gegen einen  Gegenanschlag 12 gepresst. Die Grösse der Vor  spannung richtet sich nach dem jeweils zu ver  arbeitenden Material und kann innerhalb grosser       Grenzen    schwanken.

   Auf der Zeichnung ist das Puf  fersystem in der unteren Hälfte in einer     ungespannten         und     in.    der oberen     Hälfte        in,    einer     vorgespannten     Lage gezeichnet. In der letzteren liegt es zwischen  zwei ortsfesten Anschlägen 8 und 9, welch letzterer  z. B. mittels eines auf das Federsystem aufgeschobe  nen     Zylinders    10     mit    dem Gehäuserahmen 3 starr  verbunden ist.

   Die Anschläge 8 und 9 sind so ange  ordnet, dass zwischen den     Walzenringen    1     und    2  ein     schmaler        Durchlassspalt    verbleibt, dessen     Weite     einstellbar sein kann und üblicherweise in der Grö  ssenerdung von 21/2 mm liegt.  



  Zwischen den     einzelnen    Scheiben 6 des Feder  paketes sind     vorteilhafterweise    Metallscheiben 11  lose verschiebbar auf den Zugstangen 5 angeordnet,  welche den Zweck haben, die     durch    die hohe Schwin  gungsfrequenz erzeugte     Wärme    nach aussen abzu  führen.  



  Die Wirkungsweise des Walzwerkes ist folgende:  Bei Belastung des Federsystems durch das zwi  schen den beiden     Walzenringen    1 und 2 zu ver  kleinernde Material wird das Federsystem zunächst  vom     Anschlag    9 abgehoben     und!    der Druck vom       Widerlager    8 aufgenommen. Beim Rückschlag wird  der das Federsystem begrenzende und auf der Zug  stange einstellbar gelagerte Gegenanschlag 12 vom       Widerlager    8 abgehoben und der Schlag vom orts  festen Anschlag 9 aufgefangen.

   Durch die progres  sive Kennlinie des Federsystems     setzt        dileses    der  Bewegung des Walzenringes 1 einen um so grösseren  Widerstand entgegen, je weiter sich die Anschläge  7 bzw. 12 von den zugehörigen     ortsfeisten        Anschlägen     8     bzw.    9     entfernen.     



  Es sei     erwähnt,    dass anstelle der elastischen  Scheiben 6 eine entsprechende Anzahl Tellerfedern  paare     verwendet    werden kann, welche in gleicher  Weise vorgespannt werden und die entstehende  Wärme von sich aus nach aussen ableiten. Eben  falls sei bemerkt, dass die Doppelwirkung der Fe  derung auf hydraulischem Wege zu erreichen ist.  Hierfür können beispielsweise zwei entgegengesetzt  wirkende     Zylinder-Kolben-Einheiten    mit grossem    Füllvolumen und kleinem     Durchmesser    der Kolben,  insbesondere Tauchkolben, Verwendung finden.

   Ein  solches hydraulisches Federsystem weist trotz der  geringen     Kompressibilität    von     Druckflüssigkeiten    im  Hinblick auf die bei Walzwerken für die     Hart-          zerkleinerung        auftretenden    grossen     Stosskräfte        eine     genügende Elastizität und ausserdem eine sehr steile,  progressive Kennlinie auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Walzwerk für die Hartzerkleinerung von körni gem Gut, z. B. von Gestein, bestehend aus einem Walzenpaar mit Durchlassspalt, dessen eine Walze eine ortsfeste und dessen andere Walze eine gegen die Kraft eines vorgespannten Federsystems beweg bare Achse besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass ei'n nach beiden Bewegungsrichtungen der Achse progressiv wirkendes Federsystem vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Walzwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Federsystem als ein aus ela stischen Körpern (6) zusammengesetztes Paket aus gebildet ist. 2. Walzwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elastische Körper (6) Gum mikörper vorgesehen sind. 3.
    Walzwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Körper (6) als Scheiben ausgebildet sind und dass zwischen den Scheiben wärmeableitende Elemente (11) angeordnet sind. 4. Walzwerk nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Federsystem aus einer An zahl von Tellerfeder-Paaren besteht. 5. Walzwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein hydrauliches Federsystem vor gesehen ist.
CH359963A 1962-04-07 1963-03-21 Walzwerk für die Hartzerkleinerung CH417287A (de)

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DER32449A DE1221887B (de) 1962-04-07 1962-04-07 Walzwerk fuer die Hartzerkleinerung

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CH417287A true CH417287A (de) 1966-07-15

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CH359963A CH417287A (de) 1962-04-07 1963-03-21 Walzwerk für die Hartzerkleinerung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2704243A1 (de) 1977-02-02 1978-08-03 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Walzenmuehle

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DE1221887B (de) 1966-07-28

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