CH417457A - Abgabevorrichtung - Google Patents

Abgabevorrichtung

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CH417457A
CH417457A CH348763A CH348763A CH417457A CH 417457 A CH417457 A CH 417457A CH 348763 A CH348763 A CH 348763A CH 348763 A CH348763 A CH 348763A CH 417457 A CH417457 A CH 417457A
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CH348763A
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Nelson Bliss George
Arthur Page George
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Page Detroit Inc
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    • B65B43/44Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation from supply magazines

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Description


  
 



  Abgabevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Abgabevorrichtung mit auf einer   Gleitbahn    angeordneten Mitteln zur Aufnahme eines Stapels ineinanderpassender Gegenstände, von denen ein biegsamer Teil nach einer Seite herausragt. Die Vorrichtung ist in erster Linie zur Abgabe von Eierkartons aus einem Stapel übereinandergeschichteter Kartons vorgesehen.



   Die   ertindungsgemässe    Abgabevorrichtung ist gekennzeichnet durch eine unter diesem biegsamen Teil ansetzbare Tragplatteneinrichtung zum teilweisen Abheben der ineinander passenden Gegenstände auf der Gleitbahn, durch eine zusammen mit der   Tragplaiten-    anordnung und relativ gegenüber dieser bewegliche   Abstrei±platteneinrichtung    zum Eingriff oberhalb des biegsamen Teiles des untersten Gegenstandes und zum Trennen von dem darüber   befindllichen    Gegenstand, durch sich wenigstens   teilweise    unter den Stapel der    Gegenstände erstreckende und diesen tragende Hilf s-    tragarme, wenn die   Tragplalleneinrichtung    vom untersten Gegenstand des Stapels zurückgezogen ist,

   durch eine am biegsamen Teil ansetzbare Greiffingereinrichtung zum Ermitteln des untersten biegsamen Teiles, wenn der Stapel von den   Hilfstragarmen    getragen wird und um die Einführung der Trag- und der Abstreif  platteneinrichtung    zwischen die biegsamen Teile des untersten und des   nächstfolgenden      Gegenstandes    zu erlauben, und durch Kraftübertragungsorgane, die be  trielbsmässig    verbunden sind mit der   Trag-und    der   Abstreifplalleneinrichtung,    den   Hilf stragarmen    sowie der Greiffingereinrichtung, und deren Bewegungen aufeinander abstimmen.



   Die Abgabe einzelner Eierkartons aus einem Stapel bereitet deshalb besondere Schwierigkeiten, weil die Pappkartons mit entsprechenden Mulden zur Aufnahme der Eier aus Zellstoff gegossen und in   grossen    Stapeln gelagert werden.



   Viele Quadratzentimeter Fläche des einen Kartons berühren sich mit der Fläche des nächsten sowohl oberhalb als auch unterhalb angeordneten Kartons.



  Es   ist    eine Eigenschaft dieser aus Zellstoffpappe gegossenen Kartons, dass ihre rauhen Fasern, die gepresst und miteinander   verfilzt    sind, aneinander haften und einer leichten Trennung widerstehen. Wenn die Eierbehälter verschachtelt sind und zur Lagerung gestapelt wurden und bei der Lagerung sich wegen den Temperaturschwankungen und   Feuchtigkeitsschwan-    kungen ausgedehnt und zusammengezogen haben, so wird die Trennung der Eierbehälter ein ernsthaftes Problem für die Eierverpackung. Viel Zeit kann mit der Trennung der Eierkartons verlorengehen, besonders wenn an einer Eierverpackungsmaschine die Vor   richtung, welche diese Aufgabe hat, nicht in n wirkungs-      voller      Weise    funktioniert.



   In der folgenden Beschreibung sind die Merkmale der Vorrichtung dargelegt, wobei die benutzten Ausdrücke nur zur Beschreibung und nicht zur Begrenzung verwendet wurden. Ferner wird auf die Zeichnung   hingewiesen,    die einen wesentlichen Teil der   Beschreibung    darstellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht der   eríiindungsgemässen    Vorrichtung zur Abgabe von Kartons;
Fig. 2 eine Vorderansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ;
Fig. 3 eine Seitenansicht der gegenüberliegenden Seite der Vorrichtung mit weggebrochenen Teilen und im Schnitt, sowie
Fig. 4, 5, 6 schematische Darstellungen einzelner Teile der Vorrichtung in verschiedenen Stellungen.



   Gemäss den Zeichnungen dient der Kartonbehälter 10 zur Aufnahme eines Kartonstapels 12 und zur Abgabe jeweils eines Kartons vom unteren Ende des Stapels. Die Kartons 12   Isind    Eierkartons mit einer   Grundpartie 13, die einzelne Aussparungen für die Bier aufweist, sowie einen Deckel 16 und eine vordere   Decliverschlussldlappe    18. Die Kartons sind aus Zellstoffpappe gegossen, die biegsam ist, so dass der Dekkel 16 über die   Eierzellen    gebogen werden kann und die   Verschlussklappe    18 so aufgebogen werden kann,   dass der Vorsprung 20 der I Klappe in Eingriff mit    der Aussparung 22 des Deckels 16 gelangt, um den Deckel 16 in Schliessstellung zu halten.

   Wie aus Fig. 3,   4, 5 und 6 ersichtlich, sind die I Kartons in offener    Stellung ineinander   verschachteit,    um einen dicht ineinander verkeilten Kartonstapel auf einer Gleitbahn 24 zu bilden. In der offenen Stellung   wiegen    die Kartondeckel 16 der Körperpartie 13 und   die    Klappe 18 im wesentlichen in einer Ebene.



      Der I Kartonbehälter 10 weist eine geneigte Gleit-    bahn 24 für den   Kartonstapel    auf. Diese   Gleitbahn    24 besitzt eine hintere Wand 26 und zwei Seitenwände 28    und d 30, welche von der hinteren Wand 26 hervor-    stehen.



   Da   die    Kartons, solange sie verschachtelt und gestapelt sind, einen festen, relativ starren Körper bilden, so ist eine   Platteneinrichtung    vorgesehen zur Unterstützung der gestapelten Kartons in der Gleitbahn 24 an ihrer   vorderen      Verschlussldappe.    Die Trag  plattePneinrichtung    32 weist eine dünne, flache, gerade   Klinge    oder Platte 34 auf, die durch einen Querbalken 36 gehalten ist, welcher mit seinen Enden an Trägern 38 und 39 gehalten ist. Die Träger 38, 39 sind mit ihrem unteren Ende an   Iseitlichen    Gestellteilen 40 und 42 mittels quer gerichteter Bolzen 44 angelenkt,, um eine Schwenkbewegung gegen die Gleitbahn 24 und von der Gleitbahn 24 weg ausführen zu können.

   Die Tragplatteneinrichtung 32 ist in Fig. 1, 3, 4, 5 (gestrichelte Linien) und 6 in ihrer Lage zur Unterstützung des Stapels dargestellt, in welcher die Platte 34 unter die Verschlussklappe 18 des verschachtelten Karton  stapels    ragt. Das   Verschachtein    und Verkeilen der aus    Zeiistoffpappe IhergesteXten I Kartons mit ihren Ver-      schlussidappen    macht sie so starr, dass der   Karton    stapel an den   Klappenenden    in der geneigten Gleitbahn unterstützt werden kann.



   Die   Abstreifplatten ein richtung    46   diient    zum zwangsläufigen Wegziehen des untersten Kartons von dem   Karton stapel.      Die    Abstreifplatteneinrichtung 46 weist eine gerade, dünne, flache Platte 48 auf, die quer zum Kartonbehälter 10 gerichtet ist und an einer   Stange 50 befestigt weist, die an ihren ; gegenüberliegenden    Enden in Trägern 52 und 54 gelagert ist. Die Platte 48 steht parallel zur Platte 34 und in ihrer gewöhnlichen Ruhestellung befindet sie sich unter der Platte 34.



   Die Träger 52 und 54 der   Abstreifplatteneinrich-    tung 46 sind mittels den zueinander   ausgerichteten    Bolzen 60 und 61 an den vorderen Enden der Arme 56 und 57 angelenkt. Das hintere Ende der Arme 56 und 57 ist starr   mit    der Welle 58 verbunden, welche zur Drehung in einem Gestel 40 und 42 gelagert ist und quer zur Gleitbahn auf einer Achse parallel zu den ausgerichteten Achsen der Bolzen 60 und 61 angeordnet ist.



   Ein Paar   Hilf stragarme    62 und 64 sind mit ihren hinteren Enden an einer   Querwelle    66 in dem festen Gestell 40 und 42 angelenkt. Die vorderen Enden der Arme 62 und 64 enden in Auflagern 68, die zum Erfassen und zur Aufnahme des untersten Kartons des Stapels vorgesehen sind, wenn die Trägerklinge 32 zurückgezogen wird.

   Ein Nockenarm 70 ist an der Welle 66   ausserhalb    des Gestelles 42 befestigt und steht mit einer über einen Arm 74 an der Welle 58 befestigten   Nockenrolle    72 in   Eingriff.    Wenn die Arme 56 und 57   sich    in der in Fig. 1   dargestellten    Lage befinden, so stellt die Nockenrolle 72 mit der oberen geraden   Oberfläche    78 des Nockenarmes 70 in Eingriff, um die Arme 62 und 64 in die in Fig. 1 dargestellte hintere Lage zurückzuziehen, und wenn die Arme 56 und 57 sich in der in Fig. 3 dargestellten gehobenen Stellung befinden, so bewegt stich die Nok  kenrolle    72 entlang der Oberfläche 78 zu der Oberfläche 80, um die   Hilfstragarme    62 und 64 in Arbeits  stellung    gemäss Fig.

   3-6 zu bringen, zur Unterstützung des Stapels unter der   Kartongrundpartie    13. Die Oberfläche 78 list die steilste Fläche des Nockenarmes 70 und erzeugt eine schnellere   Auf- und    Abwärtsbewegung der Tragarme 62 und 64 als die entsprechende Bewegung der Arme 56 und 57. Die   Oberfläche    80   bewirkt    eine langsame Bewegung der Tragarme 62 und 64 und dient dazu, die Tragarme in der Stellung zu halten, in der sie den Stapel, unterstützen, wenn die Arme 56 und 57 ihre Aufwärtsbewegung vollendet haben.



   Eine Welle 82 (Fig. 1 und 2) wird durch einen nicht   dargestellten    Motor der   Trennen und    Abgabevorrichtung angetrieben. Ein Nocken 84 ist auf der   Weile    82 befestigt und eine Stange 86 ist mit einem Ende 88 am Nocken 84 angelenkt und mit dem anderen Ende mit einem vorstehenden Arm 89 des Trägers 52 durch ein Gelenk 90   verbunden.   



   Eine Nockenscheibe 92, die zur Bestimmung der Stellung der   Ahstreifplatteneinrichtung    46 dient, weist eine Steuernute 93 mit einer im wesentlichen senkrecht gebogenen Partie 94 und einer im wesentlichen waagrecht gebogenen Partie 96 auf, welche eine Fortsetzung am oberen Ende der senkrecht gebogenen   Partie    94 darstellt. Der Mittelpunkt der gebogenen Partie 94 ist mit 114 bezeichnet und der Mittelpunkt der gebogenen Partie 96 fällt mit der Achse des Bolzens 44 zusammen. Der Träger 52 besitzt eine Rolle 98, die in die Steuernute 93 eingreift.



   Für die   Bewegung    oder Schwenkung der Trag  platteneinrichtung    32 zwischen den in Fig. 1 und Fig. 5 gezeigten Stellungen ist eine Vorrichtung vorgesehen,   welche    einen Arm 100 aufweist, der an seinem oberen Ende am Gestell 40 durch einen Bolzen 102   angelenkt    ist und der   mit    seinem unteren Ende mit den Stangen 104 und 106 durch ein Gelenk 108 verbunden ist Die Stangen 104 und 106 sind mit dem Träger 38 bzw. mit dem Träger 52 durch Gelenke 110 bzw. 112 verbunden.



   Die Achse der Welle 58 und die zueinander ausgerichteten Bolzen 60   ond    61 bilden zusammen mit  der Rolle 98 und dem Mittelpunkt 114 der gebogenen Partie 94 der Steuernute ein   Para'llelogramm.    Wird die Abstreifplatteneinrichtung 46 in die in Fig. 3 dargestellte Stellung gehoben (in die in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung), bei der die Rolle 98 sich in der senkrecht gebogenen Partie 94 der Steuernute befindet, so wird die Abstreifplatteneinrichtung 46 nicht geschwenkt, sondern bleibt in der selben Stellung wie in Fig. 1   dargestellt,    in welcher   clie      Verbindungsiinie    durch die Gelenke 60 und 98 par  allel    zur Verbindungslinie vom Mittelpunkt der Welle 58 und dem Mittelpunkt 114 ist.

   Unter diesen Bedingungen bleibt die   Klinge    48   parallel    zur Klinge 34.



   Gemäss Fig. 1 bilden der Mittelpunkt der Welle 58 und das Gelenk 108 zusammen mit den zueinander ausgerichteten Bolzen 60, 61 und dem Gelenk 112 ebenfalls ein   Paralllelogramm,    und da die Abstreifeinrichtung 46 sich nicht dreht, solange die Rolle 98 in Eingriff mit der senkrecht gebogenen Partie 94 der Steuernute steht, so bewegt sich auch die Anlenksteile 108 nicht, so dass keine Bewegung auf die Tragplatteneinrichtung 32 übertragen wird.



   Eine Greiffingereinrichtung 120 ist vorgesehen zum Trennen und Abbiegen der vorderen   Verschinss-    klappe 20 des untersten Kartons von der Klappe der   nächstfolgenden    Klappe weg. Die Einrichtung 120 weist ein Paar parallele Arme 122 auf die an den Gestellteilen 40 und 42 mit zueinander ausgerichteten Bolzen 124 angelenkt sind. Die Arme 122 sind über eine drehbare Welle 126 und ein Gelenk 128   mit    einer Stange 130 verbunden, welche ihrerseits über ein Gelenk 132 an einem Arm 134 eines   W'inkeihebels    136 angelenkt ist.

   Der   Winkel, hebel    136 ist um die Achse 137   schwenkbar,    und der   andere    Arm 138 des Winkelhebels 136 weist eine   Nockenrolle    140 auf, die durch eine Feder 139 in Eingriff mit der Nockenscheibe 84 gehalten   wird.      Solange    die Nockenrolle 140   mit    der   kreisförmigen    Partie 142 der Nockenscheibe 84 im Eingriff steht, befindet sich die   Trenuvorrichtung    120 in der in Fig. 1 dargestellten zurückgezogenen Stellung und wird abwärts geschwenkt (in eine vordere Stellung, sobald die   Nockenrolle    140 auf den Nocken 144 der Nockenscheibe 84 aufläuft.



   Die Greiffingereinrichtung 120 weist ferner   min-    destens einen Finger 146 auf, welcher von der Weile 126 nach unten ragt und gegen den   Kantonstapel    gedrückt wird, oder im Uhrzeigersinn gemäss Fig. 3 durch eine   Torsionsfeder    148 geschwenkt wird. Die Finger 146 sind   mit    Anschlägen 150 versehen, die mit den Klappen 18 der Kartons in Eingriff gelangen, um die   äussere    Querkante der Klappe 18 des untersten Kartons wegzudrücken.

   Unter den Anschlag 150 ragt eine gebogene Partie 152 hervor, die   normalerweise    mit der Klappe 18 des untersten Kartons im Eingriff steht, wenn der Finger 146 gemäss Fig. 4 sich in seiner hinteren Lage befindet
Im   Betrieb    ist der   Kartonstapei    12 der geneigten Gleitbahn 24 durch die Tragplatte 34 gehalten, wenn diese sich gemäss Fig. 1 in der Stellung (die in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist) zum Halten des Kartonsstapels befindet. Da die Kartons stark verschachtelt sind, so ist der Stapel verhältnismässig starr, und die Unterstützung des Stapels an den Klappen durch die Platten 34 genügt daher, so dass der Stapel sich rückwärts gegen die Gleitbahn 24 anlehnt.

   Die Nockenscheibe 84   dreht    sich gemäss Fig. 1 im Uhrzeigersinn und hebt dabei die Abstreifplatteneinrichtung 46 aus der Ruhestellung (Fig. 1, gestrichelt in Fig. 4)   (in    eine Zwischenstellung gemäss Fig. 3 (mit ausgezogenen   Linien    in Fig. 4), in welcher die Platte 48 die untere Seite der Platte 34   berührt.    Während dieser Bewegung dreht sich die Abstreifplatteneinrichtung 46 nicht, und somit bleibt die Platte 48 par  alles    zur Platte 34. Die Abstreifplatteneinrichtung 46 wird gegen Drehung durch die aufrechte Partie 94 der Steuerkurve gesichert, in welche die Rolle 98 der   Abstreifplatteneinrichtung    eingreift. Während dieser Bewegung der Abstreifplatteneinrichtung 46 steht die Trägerplatteneinrichtung 32 still.



   Wenn sich die beiden Platten 48 und 34 berühren, so befindet sich die Rolle 98 bei der Übergangsstelle von der Partie 94 zur Partie 96 der Steuerkurve. Die Gelenkstellen 44 und 60   fallen    zusammen und ebenfalls die   Gelenkstellen    110 und 112.



   Die Bewegung der Abstreifplatteneinrichtung 46 aus der Stellung in Fig. 1 in die   lin    Fig. 3 dargestellte Stellung erzeugt eine Bewegung der   Hilfstragarme    62 und 64 aus der unteren zurückgezogenen Stellung (Fig. 1) in die obere   Stützstel ; lung    gemäss Fig. 3 und Fig. 4, wobei der Stapel durch die Platte 34 unterstützt ist, und das Auflager 68 des Armes 62 um einen kleinen Betrag unterhalb des untersten Kartons bleibt   (Fig.    4).



   Bei der weiteren Drehung der Nockenscheibe 84 dreht sich die Abstreifplatteneinrichtung 46 im Gegenuhrzeigersinne aus der Stellung gemäss Fig. 3 (nach Fig. 5 im Uhrzeigersinne) um die zueinander ausgerichteten   Bolzen    60 und 61, die Rolle 98 bewegt sich jetzt im wesentlichen waagrecht in der Partie 96 der Steuerkurve 93.

   Diese Bewegung wird in entgegengesetzter Richtung gleichzeitig auf die   Tragplatten-    einrichtung 32 übertragen und zwar über das Gelenk 108 und die Arme 104 und 106, so dass die sich berührenden Platten 34 und 48 sich als eine Einheit seitlich nach aussen vom Stapel wegbewegen in eine zurückgezogene, nicht unterstützende Stellung gemäss der in Fig. 5   mit    ausgezogenen Linien dargestellten Lage, wodurch sich der freigegebene Stapel auf die Aufleger 68 der Hilfstragarme 62 und 64 absenken kann. Wenn die Platten 34 und 48 zurückgezogen werden, so gelangt die   Nockenrolle    140 in Eingriff mit dem Nocken 144 der Nockenscheibe 84, wodurch sich die Finger 146 abwärts bewegen und die vordere Kante der Verschlussklappe 20 des untersten Kartons hinunterbiegen in die in Fig. 5 dargestellte Stellung.



     Die      Finger    beginnen ihre Bewegung, bevor die Platten vollständig zurückgezogen wurden,   trotzdem    drücken die Anschläge 150 der Finger 146 die Klappe nicht herunter, bevor der Stapel durch die Platten 34 und 48 freigegeben wurde.  



   Die Platten 34 und 48 bewegen sich während der weiteren Drehung der Nockenscheibe 84 in   lihre    Ruhestellung zur Unterstützung des Stapels zurück wie sie in Fig. 5 mit gestrichelten Linien dargestellt ist u. dringen in den Zwischenraum der durch die abgebogene   Klap-    pe des untersten Kartons und den nächstfolgenden darüber liegenden Karton gebildet wird. In dieser Stellung Ibewegt sich die Rolle 98 wieder zurück zu der Übergangsstelle zwischen der senkrechten und der waagrechten Partie 94 bzw. 96 der Steuernute 93, so dass bei der weiteren Drehung der Nocken, scheibe 84 die   Abstreifplatteneinrichtung    in die in   Fig    1 dargestellte Lage gebracht wird, ohne dass sich die   Stützldinge:    32 weiter bewegt.

   Durch diese senkrechte Abwärtsbewegung der Abstreifplatteneinrichtung 46 gelangt die Platte 48 in Eingriff mit der nach unten abgebogenen Klappe 18 des untersten Kartons und drängt seinen Körper 13 vom unteren Ende des Stapels weg.   Vorteilhafterweise    ragt die Platte 48 bis zur Biegestelle zwischen der   Klappe    und dem Körper des Kartons wie aus Fig 3 und 5 ersichtlich ist, um die Spreizwirkung an einer Querkante des Körpers 13 auszuüben. Die Hilfstragarme 62 und 64 bewegen sich gleichzeitig mit der   Abstreifplatteneinrichtung    abwärts und zwar etwas schneller als die   Abstreifplrattenein-    richtung entsprechend der Form der Oberfläche 78 des   Nockenarmes    70.

   Nachdem die Klinge in die in Fig. 5 mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung gelangt ist, läuft die   Nockennolle    140 auf die kreisförmige Partie 142 der Nockenscheibe 84 auf, so dass die Greiffingeranordnung 120 in die in Fig 1 gesetzte Lage zurückbewegt wird.



   In der zurückgezogenen Stellung der Hilfstragarme 62 und 64 gemäss Fig 1   tist    das Auflager 68 unter der Führungsschiene 160, auf weiche der   frei-    gegebene Karton aufgelegt wird. Es kann eine geeignete Vorrichtung zum Vorschieben des freigegebenen Kartons entlang der   Führungsschliene    160 verwendet werden, damit der Kartonbehälter und die Greiffingereinrichtung zur Abgabe des nächsten Kartons bereit sind.



   Die Platten sind so geformt, dass Aussparungen   34' und      48'entlang    ihrer hinteren Kante den Eingriff der Finger 146 ermöglichen. Die Abstreifplatte 48 ist zwischen den Aussparungen   48' geformt      wie    aus   Fig    2 ersichtlich. Die mit Spitzen versehene hintere Randpartie der   Abstreifplatte    zwischen den Aussparungen, ermöglicht, dass die Platte zwischen die Zellen der Kartons und hinter die Biegestelle der Verschiussklappe eindringt. Daher sind die Spitzen   entlang    der Plattenkante gegenüber den Abständen zwischen den Eierzellen 14 angeordnet und die abgerundete Kante der Platte zu beiden Seiten der Spitze entspricht der Form der Kartons.



   Die Finger 146 werden ständig durch   Torsions-    federn 148 gegen die unterste Klappe gedrückt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, und die gebogene Partie 152 von jedem Finger ist so geformt, dass der Anschlag des Fingers an der Kante der untersten Klappe geführt ist, um die Klappe abwärts zu biegen, wie aus Fig. 5 ersichtlich.



   Nachdem die Erfindung mit den   einfachsten      Aus-    drücken beschrieben, ist, ergilbt sich, dass die Einzelheiten der Vorrichtung mehr oder weniger verändert werden können, ohne aus dem Wesentlichen der Erfindung, wie sie in den beigefügten Ansprüchen de  fixiert    ist, herauszutreten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abgabevorrichtung mit auf einer Gleitbahn angeordneten Mitteln zur Aufnahme eines Stapels ineinanderpassender Gegenstände, von denen ein biegsames Teil nach einer Seite herausragt, gekennzeichnet durch eine unter diesem biegsamen Teil (18) ansetzbare Tragplatteneinrichtung (32) zum teilweisen Abheben der ineinanderpassenden Gegenstände auf der Gleitbahn (24), durch eine zusammen mit der Tragplatteneinrichtung (32) und relativ gegenüber dieser bewegliche Abstreifplattenein'ri'chtung (46) zum Eingriff oberhalb des biegsamen Teiles (18) des untersten Gegenstandes und zum Trennen von dem dar über befindllichen Gegenstand, durch sich wenigstens teilweise unter dem Stapel der Gegenstände erstreckende und diesen tragende Hilfstragarme (62, 64),
    wenn die Tragpiatteneinrichtung (32) vom untersten Gegenstand des Stapels zurückgezogen ist, durch eine am biegsamen Teil (18) anseztbare Greiffingereinrichtung (120) zum Ermitteln des untersten biegsamen Teiles (18), wenn der Stapel von den Hilfstragarmen (62, 64) getragen wird, und um die Einführung der Trag- und der Abstreifplatteneinrichtung (32, 46) zwischen die biegsamen Teile (18) des untersten und des nächstfolgenden Gegen, standes zu erlauben, und durch Kraft übertragungsorgane (84, 92), die betriebsmässig verbunden sind mit der Trag- und der Abstreifplatteneinrichtung (32, 46), den Hilfstragarmen (62, 64) sowie der Greiffingereinrichtung (120), und deren Bewegungen aufeinander abstimmen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Abgabevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag- und die Ab streifplateneinriclltung (32, 46) ein Paar Ischwenkbar befestigter Platten (34, 48) umfassen, dass diese Platten zur gemeinsamen, gleichzeitigen Bewegung be züglich des untersten Teiles der Gleitbahn (24) vorgesehen sind, und dass ferner die Hiifstragarme (62, 64) und die Abstreifplatten (48) zur im wesentlichen gleichzeitigen Abwärtsbewegung von den Tragplatten (34) weg eingerichtet sind.
    2. Abgabevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiffingereinrichtung (120) mindestens einen um eine Drehachse (126) drehbaren und über der Tragund der Abstreifplatteneinrichtung (32, 46) angeordneten Finger (146) enthält, der auf einer diese Platteneinrichtungen durchschneidenden Bahn (34') bewegbar ist.
CH348763A 1962-04-04 1963-03-19 Abgabevorrichtung CH417457A (de)

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