CH418197A - Ski-Steigfell und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Ski-Steigfell und Verfahren zur Herstellung desselben

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Publication number
CH418197A
CH418197A CH1398363A CH1398363A CH418197A CH 418197 A CH418197 A CH 418197A CH 1398363 A CH1398363 A CH 1398363A CH 1398363 A CH1398363 A CH 1398363A CH 418197 A CH418197 A CH 418197A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
band body
climbing skin
plastic layer
band
ski
Prior art date
Application number
CH1398363A
Other languages
English (en)
Inventor
O Boeni Charles
Steinacher Albert
Original Assignee
Boeni & Co Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boeni & Co Ag filed Critical Boeni & Co Ag
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Publication of CH418197A publication Critical patent/CH418197A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/02Skins; Substitutes for skins

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description


      Ski-Steigfell    und     Verfahren    zur Herstellung desselben    '     Mohairplüsche    werden sowohl in festkantigem  Band     als    auch in geschnittenen skibreiten     ;Stücken     zu     Ski-Steigfellen    verarbeitet. Diese Plüschbänder  sind aber     webmässig    zu leicht, um als Steigfelle für  Skier dienen zu können, und halten die Strapazen  eines solchen nicht aus.

   Diese werden daher mit einer       rückseitigen    Verstärkung :aus rohen Baumwolltuch  streifen     versehen,        zwar    werden diese     mittels    eines       möglichst    kältebeständigen     ;Klebstoffes        aufgeklebt.          Ungenügende    Beständigkeit gegen die wechselnden       Einflüsse        von        Nässe,    Trockenheit,     Kälte    und Wärme  geben jedoch immer wieder zu Reklamationen An  lass.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein       Ski-Steigfell    und     ein        Verfahren    zur     Herstellung    des  selben, welcher     bezweckt,    :die vorgenannten     Nachteile     zu beseitigen.  



  Das     erfindungsgemässe        Ski-,Steiigfell    zeichnet sich  dadurch aus, dass die Rückseite des     Bandkörpers     mit einer flexiblen     Kunststoffschicht    versehen     ist,     welche mindestens teilweise in den Bandkörper ein  gedrungen ist, denselben versteift     und        zugleich    gegen  Nässe     imprägniert.     



  Das     Ski-Steigfell    wird in der Weise hergestellt,  dass man auf die Rückseite :des Bandkörpers Pulver  aus     thermoplastischem        Kunststoff        ,aufstreut    und das  selbe anschliessend durch     Wärmebestrahlung    auf dem  Bandkörper     verflüssigt,    bis durch     Sinterung    ein min  destens     teilweises    Eindringender     Kunststoffmasse    in  .den Bandkörper erreicht ist.  



  In der Zeichnung sind     .zwei    Ausführungsformen  des     Ski@Steigfelles    und     zwei        .Ausführungen    zur Her  stellung desselben beispielsweise dargestellt, und es  zeigt:

         Fig.    1     eine        erste    Methode zur Beschichtung eines  Skifelles mit     Kunststoff    und     anschliessender        Riffelung     .der     Kunststoffschicht    und         Fig.    2 eine zweite Methode zur     Beschichtung     eines     Skifelles    und anschliessender Zuführung und       Aufpressung        oines    Verstärkungsbandes auf die Kunst  stoffschicht,       Fig.    3 ein Teilstück des Skifelles von der R.ück  bzw.

   Unterseite mit der geriffelten     Kunststoffschicht     in einem ersten Ausführungsbeispiel des Skifelles und       Fig.    4 eine ebensolche     eines        zweiten        Ausführungs-          beispieles    zusätzlich mit einem     Verstärkungsband.     Wie aus     Fig.    3     ersichtlich    ist,

   ist     ein    festkantiges  Plüschband oder ein aus Stückplüsch geschnittener       Plüschstreifen    1 auf der Rückseite mit einer min  destens teilweise in das     Grundgewebe        eindringenden     thermoplastischen Kunststoffschicht 2 versehen, wel  che auf ihrer nach aussen gekehrten     Oberfläche        mit     einer     Riffelung    3 versehen ist.  



  Für     die        .Beschichtung    der Rückseite des Plüsch  bandes 1 mit     thermoplastischer        Kunststoffmasse    so  wie für die anschliessende     Riffelung    ;dient die in       Fig.    1 schematisch dargestellte Anlage.

   Diese weist  einen     Bandführungstisch    5 auf, über welchen das       Plüschband    1, mit     seiner        Rückseite    nach oben     gekehrt,     .durch das     Transportwalzenp.aar    6, 7 langsam be  fördert wird. über     dem    vorderen Ende :

  des     Führungs-          tisches    5 ist eine Streuvorrichtung 8     angeordnet,     aus welcher thermoplastischer     Kunststoff    in     Mver-          form    auf die Rückseite des Bandes 1 in gleichmässiger  Verteilung aufgestreut wird.

       ,Anschliessend    an die  Streuvorrichtung 8 sind     Infrarot-Strahler    9 über dem  Band 1     montiert,    welche eine     gleichmässige        Erwär-          mung    und     Verflüssigung    des Kunststoffpulvers bis  zur     @Sinterung        .unter    teilweiser     Eindringung    in das  Grundgewebe des Plüschbandes 1     bewirken.    Die so  erzeugte glatte Kunststoffschicht wird zur Erzielung  einer     bauten    Haftfähigkeit für     Klebwachs    auf     ihrer     

  Oberfläche gerillt. Hierzu ist     die    obere Walze 6  der beiden     Transportwalzen    6, 7 als     Riffelwalze              ausgebildet.    Durch die     :Kunststoffschicht    2     wird    das       Grundgewebe    des Plüschbandes wasserabweisend ge  macht und versteift, so dass das Plüschband 1 den  als     Steigfell    erforderlichen hohen Beanspruchungen  genügend Widerstand     entgegenzusetzen    vermag.  



  Im gleichen Verfahren     M    nach     Fig.2    auch die       Anbringung        eines    Verstärkungsbandes auf der Rück  seite des     Plüschbandes    1     möglich.    In diesem Falle  ist anstelle des     Riffelwalzenpaares    6,

   7 eine Zufüh  rungsvorrichtung     für    das     Verstärkungsband    4 und       wenigstens    ein     Tals    Bandtransport dienendes     Anpress-          walzenpaar    10     vorgesehen.        .Als    Verstärkungsband 4  dient ein rohes     Baumwollband,    das am Ende der       Bestrahlungsvorrichtung        zugeführt    und durch     An-          presswalzenpaare    10 auf der     kunststoffbeschichteten     Rückseite des Bandes 1     angewalzt    wird.

   Da die Zu  führung des Verstärkungslandes 4 noch in heissem,       flüssigem.    Zustande des     Kunststoffes        erfolgt,    wird     mit     der     Erkaltung    des     Kunststoffes        eine    allen     Bean-          spruchungen    gewachsene Klebverbindung zwischen  Plüschband 1 und Verstärkungsband 2 erreicht, wo  bei durch 'die     Kunststoffschicht    eine     zusätzliche    Ver  steifung     erzielt        wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Ski-Steigfell, dadurch gekennzdichnet, dass die Rückseite des Bandkörpers mit einer flexiblen Kunst stoffschicht versehen ist, welche mindestens teilweise in de. Bandkörper eingedrungen isst,
    denselben ver- steift und -zugleich (gegen Nässe ümprägniert. II. Verfahren .zur .Herstellung des Ski-Steigfelles nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man auf :
    die Rückseite des Bandkörpers Pulver aus thermoplastischem Kunststoff aufstreut und dasselbe anschliessend durch Wärmebestrahlung .auf dem Bandkörper verflüssigt, bis durch Sinterung ein min destens teilweises Eindringen der Kunststoffmasse in den Bandkörper erreicht ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Steigfell nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die .thermoplastische Kunststoff schicht an der nach aussen gekehrten Oberfläche geriffelt ist.
    2. Steigfell nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die thermoplastische Kunststoff schicht :zugleich adas Verbindungsmittel zwischen dem Bandkörper und einem auf diesem angeordneten Ver stärkungsband ibildet. 3. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die nach aussen gekehrte Ober fläche .der Kunststoffschicht auf :
    dem Bandkörper nach der Sinterung geriffelt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, rdass man durch Infrarot-Strahler die Verflüssigung und Sinterung des auf den Bandkörper gebrachten Pulvers aus thermoplastischem Kunststoff bewirkt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch M und Unter anspruch 4, :dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Bandkörper anchliessend an die Infrarot Bestrahlung des Pulvers aus thermoplastischem Kunststoff ein Verstärkungsband .angebracht und mit ersterem ver klebt wird.
CH1398363A 1963-11-13 1963-11-13 Ski-Steigfell und Verfahren zur Herstellung desselben CH418197A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2110165A1 (de) * 2008-04-17 2009-10-21 Tödi Sport AG Verfahren zum Herstellen eines Steigfells, Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens sowie ein Steigfell hergestellt nach diesem Verfahren
EP3643372A1 (de) * 2018-10-26 2020-04-29 G3 Genuine Guide Gear Inc. Verstärktes steigfell

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2110165A1 (de) * 2008-04-17 2009-10-21 Tödi Sport AG Verfahren zum Herstellen eines Steigfells, Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens sowie ein Steigfell hergestellt nach diesem Verfahren
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