CH418954A - Vorrichtung zum stirnseitigen Verschliessen der Verpackung einer mit einer Verpackungsfolie umwickelten Stoffrolle - Google Patents

Vorrichtung zum stirnseitigen Verschliessen der Verpackung einer mit einer Verpackungsfolie umwickelten Stoffrolle

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CH418954A
CH418954A CH888364A CH888364A CH418954A CH 418954 A CH418954 A CH 418954A CH 888364 A CH888364 A CH 888364A CH 888364 A CH888364 A CH 888364A CH 418954 A CH418954 A CH 418954A
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CH
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spindle
funnel
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hub
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CH888364A
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Inventor
Colsman Hans
Original Assignee
Colsman & Kirschner
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Description


  



     Vorrichtung    zum stirnseitigen Verschliessen der Verpackung einer mit einer    Verpackungsfolie umwickelten Stoffrolle   
Die Erfindung   b, etrifft eine Vorrichtung    zum   stirnseitigen Verschliessen Id, er Verpackung einer    mit einer Verpackungsfolie aus Papier oder anderem Material umwickelten Stoffrolle, insbvesondere Textil, stoffrolle, wobei die Verpackungsfolie über die Stirnfläche, der Stoffrolle hervorragt.



   Es sind Vorrichtungen bekannt, mit denen Stoffrollen auf maschinellem Wege mit einer   Verpak-      kungsfolie umwickelt werden können.    Die   Stoffrol-    len   sine, dan    auf   ihrer Mantelfläche    von dem Verpackungsmaterial umgeben ; an den   Basisflächlen Ider    Stoffrolle ist aber die um   Idie Stoffrolle herum-    gewickelte   Verpackungsfolie nicht geschlossen. Man    muss daher das die beiden Stirnseiten der Stoffrolle   überragende Verpackungsmaterial    von hand gegen die Basisflächen der Stoffrolle zusammenfalten und es in der Mitte der Basisflächen in   das regelmässig    hohle Wickelrohr   {eindrücken.   



   Es sind auch bereits Verpackungsmaschinen für   St. offrollen trekanntgewordien,    die mit einer Vorrichtung versehen sind, mit   der die um die Stoffrolle      Ite    Verpackungsfolie an den Stirnseiten der   Stoffrollle    auf   maschinellem Wege verschlossen vrer-    den kann. Für das Zusammenfalten der die Stoffrolle stirnseitig überragenden Verapckungsfolic weist die Vorrichtung eine Anzahl zangenförmig arbeitender Gelenkarme auf, die sternförmig an Halterun  gen anbel. enkt    sind und   Idie    mit   Hilfe ein, es Antrieibs    so verschwenkbar sind, dass sie die über die Stirnseite der Stoffrolle ragende Verpackungsfolie erfassen und nach der Mitte der Stoffrolle hin zusammenziehne.



  Die   dlerart zusiammengefaltete    Folie wird   dann im    mittleren Bereich mit Hilfe eines axial verschiebbaren Bolzens in   Idias    hohle   Wickelrohr    der Stoffrolle hineingedrückt. Verpackungsvorrichtungen die  serez    Art   Isind wegen dler    Vielzahl der bewegten Teile   umd der, erforderlichen    Antriebs-und Antriebsübertranungselemente im Aufbau äusserst kompliziert. Sie haben zudem den   Nlachteil, dass    beim stirnseitigen    Verschliessen die Verpackungsfolie verhältnismäSig      stark beaansprucht    und daher leicht   aufgerissen wird.   



   Die Erfindung bezweckt eine verbesserte Vorrichtung zum strirnseitigen Verschliessen der Verpakkung von Stoffrollen, die   sich insbesondere durch    vergleichsweise einfache Ausbildung sowie   durci    eine besonders schonende Behandlung der Verpakkungsfolie auszeichnet.



     Gemäss    der Erfindung weist die Vorrichtung   gegenüber Ider Stirnseite    der zu verpackenden Stoffrolle einen trichterartigen Körper auf, dessen der   Stoffrolle zugekehrte Offnung grösser ist    als   dlie Stoff-      rollen-basis    und auf dessen Innenfläche Drähte spiral  förmig zu, seiner Achse beèstigt sind,    und der mit einem Antrieb   verehen ist,    durch den er unter Drehung um seine Achse   bis lan Idie Stirnsjeite    der Stoffrolle   vorgeschcyben    werden   Ikann.

   Vorzugswleise is, t    in dem trichterartigen Körper ein Vorschubbolzen Vorgesehen,der in das Innere des   Wickelrohres    der   Stoffrolle vorgeschoben wenden    kann. Der Vorschubbolzen hat die Aufgabe, den mittleren Teild er gegen die Stoffrollenbasis zusammengefalteten Verpackungsfolie in das Innere des Wickelrohres   hin-      einzudrücken.   



     Der Antricb    des trichterartigen Körpers erfolgt vorzugsweise mittels einer koaxialen Gewindespin  de, ide    in einer nicht   Idrehbaren Mutter geführt ist    und mittels eines koaxialen mit der   Spi-nidel sich    drehenden und mit einem Antrieb versehenen Rades drehbar ist. Das   angetriebene Rad und die Spandel    sind vorzugsweise gegeneinander axial verschiebbar, aber   gageneinander undnehbar.   



     Der, genannte Vorschubbolzen kann    in   viner    Längsbohrung der Spindel geführt sein und mittels   einer adurch dNas Vorschieben Ider    Spindel spann  loaren F, eder    in Richtung auf die   Stoffrollenbasis    vorgeschnellt werden.



   Die Spindel und der   Vor ; schubbolzen    sind zweckmässigerweise an je einem Querhaupt befestigt, die   gegen    Federn   ausleinandergedrückt werden.   



     Zw schen    dem Querhaupt des   Vorschublbolzens    und   Ider M, utter    ist vroteilhafterweise ein Gesperre vorgesehen, das während mindestens eines   Teilles des    Vorschubs der Spindel das Querhaupt an einer Vorschubbewegung hindert und dadurch   seine Spannung    der Federn bewirkt und   enach einem weiteren    Vorschub die Vorschubbewegung des Querhauptes unter dem Einfluss der Federn freigibt.



   Besonders   zweckmässig    ist jedoch eine Ausführung, bei der als Vorschubblozen die den Vorschub der trichtrartigen körgers bewirkende Spindel dient.



  DEr trichterartige Körper ist dabei über eine   lots-    bare Kupplung mit der Spindel so verbunden, dass er beim Vorschub der Spindel unter   Umdrlehung    zunächst mitgeommen wird, bis die übver die Basisfläche der Stoffrolle hervorragende Verpackungsfolie zusammengefaltet ist. In diesem Augenblick erfolgt ein Lösen der Kupplung, so dass die angetriebene   Spindel weiter vorgeschoiben wird,    ohne jedoch dabei den trichterartigen Körper mitzunehmen und in   Umdrehung zu verselzen. Bei, diesem    Vorgang wird der   rnittlere    Teil der zusammengefalteten Verpak  kungsfolie    in das hohle Wickelrohr hieingedrückt.



   Vorzugsweise ist   fur ide    genannten Zweck eine federbelastete Kupplung vorgesehen, die   ssich    nach dem Vorschub des trichterartigen körpers selbsttätig list, sobald der trichterartige Körper die Verpak  kungsfolie gogen,    die   Stoffrollenbasis Igefaltet hat und    hieran reibungsschlüssig anliegt, Die federbelastete   Kupplung klann    aus   einer zweiteüigen Spindelmutter    bestehen, die durch eine Feder auf die Spindel   sg, e-    drückt wird und mit der der trichterartige Körper   kraftschlüssig verbunden ist.   



   Die zweiteilige Mutter kann   Ansätze aufweislen,      idie    in Nuten einer   Mtachmemabe eingrmen, auf    der der trichterartige Körper gelagert ist.   D, abei kiann    die Mitnehmernabe einen Ansatz aufweisen, der   bloi      sder Umdrehung,    der   Mitnehmernable durch einen    Anschlag eine Trichtrnabe mitnimmt,   die jan Idem    trichterartigen Körper, der mit seiner Nabe vorzugsweise auf einem Radiallager gelagert ist, fest angebracht sein kann. Das Radiallager kann zwischen   Ider Trichternabe und,    der   1\4itnehmernabe angeord-    net sein.

   Die die zweigeteilte, Mutter gegen die Spindel drückende Feder kann eine geschlitzte Ringfeder sein, die die zweigeteilte Mutter umschliesst. Die Mitnehmernabe kann derart ausgebildet sein, dass sie   , dite    zweigeteilte Mutter umschliesst und auf der Au  ssenfläche    das Radiallager für die Trichternaber trägt.



   Die Kupplung ist zweckmässig so ausgebildet, dass beim R2ckhub der Spindel nach Beendigung ds Verpackungsvorgangs der trichterförmige körper in axialer Ricthung um mindestens eine Spindelumderhung mitgenommen wird, ohne jedoch   dab, ei    eine Drehbewegung auszuführen. Hierdurch wird verhindert, dass die gegen die Stoffrollenbasis gefatete Verpackungsfolie beim Rückhub durch eine Drehung des Trichterkörpers auf dem Verpackungsmaterial beschädigt wird.



   Am trichterartigen Spindelende kann   ein gqgen-    über der Spindel drehbares Kopfstück gelagert werden.



   Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigen :
Fig. 1 eine   Vorrichtung gemäss-der Erfindung    im Längsschnitt,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 in Scitenansicht,
Fig. 3 cine. Blick in den trichterartigen Körper,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Anlage mit zwei einander gegenüberliegenden Vorrichtungen gemäss Fig. 1 und 2,
Fig. 5 ein weiteres Ausfführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung im Längsschnitt,    Fig. 6      die    Vorrichtung   gemäss Fig.    5 im Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5,    Fi, g.    7   dte Vorrichtung gemäss Fig.    5   m Schnitt    nach Linie VII-VII der Fig. 5,
Fig.

   8-10 schematisch die erfindungsgemässe Vorrchtung in den verschiedenen Betriebsstellungen während, des Verpackungsvorgangs.



   Die   Vorr, ichtung    nach   FfiNg.    1 und 2   weDst eiriein      trichterartigen Körper 1,    auf, in dessen Inneren mehrere Drähte 1a spiralig angeondnet sind (Fig. 3). Der Tricher ist mit einer   Spindol    2   fest vetbunden, Sdie      reinen Läalgsschlitz    2a   Ibelsitzt.    Das   Ende,    der   Spindlel    ist in einem Querhaupt 19   gelagert. Getragen wind    die Spindel 2 von einer Mutter 3, die an einem   ortsf, esten    Rahmen 4 undrehbar Befestigt ist.

   Die Mutter 3 dient als Lager   für ein    Rad 6, das als Riemenscheibe ausgebildet ist, die mittels eines Rie  mens    7 von einer Riemenscheibe 8 angetrieben wird,   idere. n Antrieb nicht näher dargestellt    ist.   Mit dem    Rad 6   zist yin    Ansatz 6a   fest verbunden, der    in   ich*e    Längsnut 2a der   Spindel 2, eingreift.   



   Durch Drehen des Rades 6 wird dadher die Spin  dey 2    um ihre Achse gedreht und daher in ihrer Längsrichtung verschoben. Mit dem vorderen Ende der Spindel 2 ist   ein Querh ; aupt    5 verbunden, dessen beide Enden über je ein Rohr 20 mit dem Querhaupt 19 verbunden sind.

   In den beiden Rohren 20 sind Druckfedern 12 vorgesehen, die sich einer  se ; its    an   idem Querhaupt    19,   anderseits an    dem Kopf 11a einer stange 11 abstützen, deren Ende mit einem Querhaupt 10 verbunden ist.   IDas Querhaupt    10 ist ferner mit einem in der Mittellängsbohrung der Spindel   gefiihrUen Vorschubbolzen    9   verbunden, dess ! en    vorderes Ende in das Innere des trichterartigen   Kör-      pers    1 ragt.

   Mit dem Querhaupt 10 sind ferner zwei Schienen 13 Verunden, die durch Löcher 19a des   Querhlauptes    19   untd Löcher    4a des Rahmens 4 hindurchgehen und durch   enbsprechende Löcher 5a    des Querhauptes 5 hindurchtreten können.



   An   joder tder offnungen    4a des ortsfesten Rahmens 4 sind auf   beiden Seiten der Schiene    13 Lagerstücke 14   far    einen Drehbolzen 15   Ibefestigt.    Um jeden Drehbolzen 15 ist ein doppelarmiger Hebel   schwenkbar,    dessen einer Hebelarm über eine Feder 18 mit dem Rahmen 4 verbunden ist und an dessen anderem Hebelarm eine Sperrklinke 17   befestilgt    ist.

   Die   Schirene    13   Ibesitzt einen Ausschnitt    13a mit   , einer steilen    Flanke 13b. die Anordnung arbeitet folgendermaken:
Nachdem eine Stoffrolle auf ihrer Mantelfläche mit einer Verpackungsfolie versehen ist, die die Stirnseite überragt, und nachdem diese Stoffrolle mit der Achse der Spindel 2 in Flucht gebracht   wordlen      ist, wird dlas Rald    6 in einer solchen Richtung an  getrieben, Idlass    die Spindel 2 und somit auch der trichterartige Körper 1 auf   idie Stirnseite der    Stoff  rolle zu,    also in   Richtung des Pfoilsss    P   beweígt    wird, wobei sich der trictenartige Körper gleich  zeitig um    seine Achse dreht.

   Während dieser Bewe  gung    wird das Ende der über die Stirnseite der Stoffrolle überstehenden Verpackungsfolie von den   Drähten    la erfasst und Spirlig zusammengelegt, wo  bei di ! e    Verpackungsfolie glichzeitig gegen   Idie Stirn-    seite der Stoffrolle gedrückt wird. Während dieser Bewegung wird auch der ganze Rahmen, der aus den Querhäuptern 5 und 19 und   Iden    Rohren 20   hesteht, lebenfalls    in   Richtung ides Pfeils    P vorgeschoben. Nach   einem gewissen Vorschub    fallen de Ra  sten    18 in die   Ausschnitbe    13a der Schienen 13   ein.   



     Bai weiterem Vorschub    werden die doppelarmigen Hebel 16 verschwenkt und schliesslich werden dadurch die Rasten 17, die bis dahin gegen die Flächen 13b anliegen, aus den Aussparungen 13a herausgehoben. Dann können sich die beim Vorschub zusammengedrückten Federn 12 entspannen   und    schlcudern das Querhaupt   10Zund den    Bolzen 9 in   Richtung tdes    Pfeiles P vor. Der Bolzen 9 drückt dadurch den, mittleren Teil der durch den tricher  förmigen Körper gagen    die   Stoffrolle zusiammenge-    falteten Verpackungsfolie in das Innere des   Wickel-    rohres, auf dem der Stoff aufgerollt ist.



   Fig. 2 zeigt die Stelelung der Vorrichtung kurz bevor die Rasten 17 aus den Aussparungen 13a herausgehoben werden.



   In   F, 1, g.    4 sind   lauf bewden Seiten    einer Stoffrolle S, deren Mantel von einer Verpackungsfolie umgeben ist,   deren Endlen F Idie Stirnseiten    der Stoffrolle überragen, zwei Vorrichtungen V gemäss Fig. 1 bis 3 dargestellt.



   Die mit Folie umwickelte Stoffrolle S ruht auf zwei in der Zeichnung hintereinander liegenden Rollen R (die Stoffrolle ist vorher auf diesen Rollen   liegend mit Ider Folie umwickelt    worden).



   Zwischen den Rollen R sind zwei Stössel U gelagert,   dix dite    Stoffrolle S in senkrechter Richtung von den Rollen R abheben können. Oberhalb der Stoffrolle befinden sich die oberen Stössel O. Die   unteren Stössel U    und die oberen Stössel O sind mit   Gestängen verbunden, die,    derart   gaführt sind, dlass    sie eine   Stoffrolle unabhängig    von   Hlrem Durchmes-      ser sbets genau    in   Flucht mlit den trichterartigen Kör-      pern    1 der Vorrichtungen V bringen.



     Sabald Idie    Stoffrolle S diese Lage   lerreicht    hat,   wir, d über    einen Fühler A und einen Schalter Sch,   die : e. benso    wie auch die Vorrichtung B die Abwärtsbewegung der oberen Stössel O mitgemacht haben, der Stösselmechanismus abgeschaltet, Gleichzeitig werden die Vorrichtungen V und die Vorrichtungen B, durch die der Mantel der Verpackungsfolie ver  klebt wiird,    in   Betrieb    gesetzt.

   Wenn zur   Verpak-    kung   leine Folie    aus thermoplastischem Material   be-    nutzt wird, so können die Vorricthungen B   aus Heiiz-    leisten bestehen, die sich gegen die Folienränder le  Egen undlderen    Heizung druch den Fühler A eingeschaltet wird.



   Die Fig. 4 zeigt an beiden   Stirnseiten Ider    Stoffrolle   in gestrichelten Linien    die Form der verpackten   Folie mit Eindrückunlg    E,   wobei Idie Mitte Idie-    ser Verpackung   durch, den Bolzen    9 in das Innere des Wickelrohres W hineingedrückt worden ist.



     Die Vorrichtung gemäss den    Fig. 5-10 entspricht bis auf die Ausbildung des Vorschubbolzens im wesentlichen der oben beschriebenen Vorrichtung gemäss den Fig. 1-4. Die   Vorrichtung besitzt auch    hier einen Trichterkörper 1, der auf einer Spindel 2 an , geordnet ist, die in   einer lan dem Grundrahmen    4 fest   anlgebrachten Mutter    3 drehbar gelagert ist. Auf der Mutter 3 ist ein Kettenrad 26   dfehbar, angeord-      , net, Idas über    eine   Ketbe 27 vonzeinW,    m   Kett=, ad    28   angetrieben wird.    Mit dem Kettenrad 26 ist ein Mitnehmer 26b fest   verbunden, sdeer einen    Ansatz 26a   taufweist.

   Der    Ansatz 26a greift in   eine Längs-    nut 2a   ioder    Spindel 2 ein.   Die Längsnut    2a   enstreckt    sich vom rückwärtigen Spindelende   aus über emen    Teil der Spindellänge. Am rückwärtigen Spindelende ist eine Anschlagscheibe 25 angebracht.



   Am   trichterseibigen    Ende   trägt, die Spindel    2   yin    Lager 29, auf dem   ein    Spindelkopf 29a   Fehbar      an, geor, dnet    ist.



   Zwischen dem Spindelkopf 29a und der   Motter    3 liegt auf der Spindel 2   eine in axialer RichQung      geteilbe Spindelmutter 30,, denen    Teile durch eine Ringfeder 31 auf der Mantelfläche der Mutter gegen   , die Gewindegänge çder    Spindel gedrückt wenden. Jede Halte der zweiteiligen Spindelmutter 30 ist   am Aju-    ssenumfang mit einem Mitnehmenansatz 30a versehen. Die Mitnehmeransätze 30a greifen in Nuten 32a des Kragens einer Mitnehmernabe 32 ein, die auf der   zw, eiteiligen    Mutter   30 Xangeordnet ist.    Die   Mitneh-    mernabe trägt am Aussenumfang einen Ansatz 32b, der mit einem   Anschlagstift 33a,    einer Trichternabe 33 zusammenarbeitet.

   Die   Trichternabe    33 ist auf einem Lager 35   gelaOert, welches    auf dem Mantel der Mitnehmernabe 32 liegt und durch einen Spreng ring 34 gesichert ist.   Mit der Trich, ternabe    33   ist    ein trichterförmiger körper 1 fest verbunden.



   Die Lager 29 und 35 sind als Radiallager so ausgebildet, dass sie sowohl Radial- als auch Axial  kräfte aufnehmen können.   



   Die   Vorrichtung gemäss tden Fg.    5-10 arbeitet   folgendermassen    :
Das   Kettennad    26 wirdüber den kettenradantrieb 27, 28 in Umdrehung versetzt. Mit dem   Ket-    tenrad 26 dreht sich   Idler Mitnehmeransatz    26a,   der    in die Längsnut 2a der Spindel 2   eingreift, so Idass      die Dr-hhewegung    auf die spindel übertragen wird.



  Die in der ortsfest angebrachten Mutter 3 gelagerte Spindel 2   schiebt sich fdadurch    in   Richtung zdes Pfei-    les P   vor. Infolge    des Anpressdruckes der Ringfeder
11 werden die zwieteilige Spindelmutter 30   rllad    mit ihr über die Ansätze 30a   die Utnzhmemabe    32   sowie üb, er den Aussenansatz    32b und den Anschlagstift 33a die   TrichternLabe    33 mit dem Trichter 1 in Drehung gebracht und gleichzeitig in Pfeilrichtung P vorgeschoben.

   Während dieser Bewegung wird das Ende der üb er die Stimseite der Stoffrolle   überstehenden Vlerpackungsfolie    von   zen      Dräh-    ten 1a erfasst und spiralig zusammengelegt, wobei die Verpackungsfolie gleichzeitig durch den Tricher  körper gagen    die Stirnseite der Stoffrolle gedrückt   wird.

   YVenn    die zusammengefaltete Verpackungsfolie an der Stoffrollenbasis anliegt, wird durch die Rei  bung zwischen    dem   Trichterkörper    1 und   Ider Vér-    packungsfolie, welche den Anpressdurck der Ring  feeder    31 überwindet, die aus der Ringfeder 31 und der zweigeteliten Mutter bestehende Kupplung gelöst, so dass die angetriebene Spindel 2   sich in Pfeil-      richtung P    weiter vorschieben kann, ohne dabei den trichterförmigen körper 1 mitzunehmen.   Ben diesem    Vorgang erfasst- der Spindelkopf 29a die zusammengedrehte Verpackungsfolie und schiebt sie vor sich her in das Wickelrohr der Stoffrolle.

   Der Spindelkopf 29a nimmt   IdabPei    an   ider Drehh5wegung der Spin-      del    2 nicht teil.



   Der Spindelhub wir durch die Anschlagscheibe 25   begrenzt. Nach Erre-ichen    der Begrenzung, d. h. nach vollendetem   Verpackungsvorgang, läuft Idre    Spindel 2 mit entegegngesetzter Drehrichtung zu  rück. Dabei rückt Ider Trichterkörper    1 von ider Stoffrollenbasis ab, ohne zunächst eine rückläufige   Drehhewegung zu    machen,   weil der Aussenansatz    32 der   Mitnehmernabe    32 sich vom   Anschlagstift    33a der Tnichternabe 33 um annähernd eine Drehung freilaufend entfernen kann.



   Die   Spind-knutter    30 sowie die Mintehmernabe 32 und die Trichternabe 33 mit dem Trichterkörper 1 werden im weiteren Verlauf des Rückhubs von   der Spi, ndel    2 so   weit mitgenomJmen, ebis die    Mitnehmernabe 32 an   idfr    undrehbar   mit idem ortsfest, n    Rahmen 4 verbundenen   S, pindelmutter    3   fansohlägt.   



  Nach dem   Anschlagen schaubt sich de Spindel    2 bei Überwindung des Anpressdnuckes der Ringfeder 31 weiter durch die   Splndel, mutter    30, bis sie ihre in Fig. 5   d, argestellte Endlage wieder erreicht hat.   



  Das Ende der Längsnut 2a der Spindel liegt in   die-      , ser SGellurng    am Ansatz 26a des Mitnehmers 26b , an.



   Die Spannung   Ider Ringfedíer    31 ist so gewählt, dass die Verpackungsfolie beim Vorschub des trichterförmigen körpers gut gedreht und gegen die Stoffrollenbasis angedrückt wird, aber hierbei nicht be  schädligt werden    kann.



   Die Fig. 8-10 zeigen' schematisch   Idie Vorrich-    tung in den verschiedenen Betriebsstellungen.



     F, ig.    8 zeigt die Vorrichtung in   RuhestellunLg. Die    Stoffrolle 36 ist auf einem Papprohr 37 aufgerollt und mit einer Verpackungsfolie umwickelt, die über die Basisfläche 36a der Stoffralle vorragt. Der   Trich-      berkörper    1 der Verpackungsvorrichtung leigt unmittelbar vor dem   vorr, agend, en    Teil 38 der Ver  packungsfolie.   



   Um den   vorragendlen    Teil 38 der Verpackungs  folie gogen idie Basisfläche    36a   Ider Stofbolle    an  zulegen, wird die, Spindel    2 in   Sder beschrieb, enen    Weise in   Pfeiliichtung P angetrieben, wobei sie    den   Tnichterkorper    1 unter   Umdrehung nutninimt.   



   Die Fig. 9 zeigt den Trichterkörper 1   in der      vorgeschobenen    Stellung,   in, der, er    an   der Stoffrollen-      basis 36a anlieot.    Die vorragende Verpackungsfolie 38 ist gegen die Stoffrollenbasis zusammengedreht,   jedooh in iihrem    mittleren Teil noch   nicht in (das      Wicklelrohr37 hineingedrückt.   



   Durch die Reibung zwischen dem Trichterkörper 1   und der    an   der Stoffrolleubasis anliegenden    Verpackungsfolie wird die Kupplung zwischen der Spindel 2 und   d/em Trichterkörper    1 gelist, so dass   die Spindel Isich unabhängig    von dem Trichterkörper weiter in Pfeilrichtung P vorschieben kann.   Bei, die-    sem Vogang wird der mittlere Teil der   ge, gen (die    Stoffrollenbasis angelegten Verpackungsfolie in das Wickelrohr 17 hineingedrückt. Dieser Betriebazu  stand, ist    in Fig. 10 dargestellt.



   PATENTAS,   P, RUCH   
Vorrichtung zum stirnseigtigen Verschliessen der Verpackung einer mit einer   Verpackungsfolile, aus    Papier oder   andierem Matenal uswickelten Stoff-    rolle,   insbesondere Textilistoffrolle, wobei die    Verpackungsfolie über die Stirnfläche der Stoffrolle hervorragt, dadruch gekennzeichnet, dass sie einen   trichterartigen Körper    (1)   (aufweist, desslen dier    Stirn  seite Ider mit    der Verpackungsfolie umwickelten Stoffrolle zugekehrte Öffnung grösser ist als   Idie Stoff-    rollenbasis und auf dessen Innenfläche Drähte   (la)    spiralförmig zu seiner Achse befestigt sind und der mit   leinem Antrieb ver, sehen    ist,

   durch den er   hunter    Drehung um seine Achse bis an die Stirnseite der Stoffrolle vorgeschoben   werden    kann.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im trichterartigen Körper (1) ein Vorschubbolzen (9) vorgesehen sit, der in das Innere des Wickelros res der Stoffrolle vorgeschoben-wler- lden kann.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine mit dem trichterartigen Körper (1) verbundene koaxiale Gewindespindel (2), ldie in einer ndcht drehbaren Mutter (3) gefü, hrt ist und mittels eines kopaxialen, mit einer Spindel (2) sich drehenden und mit einem Antrieb versehlenen Ra , des (6, 26), drehbiar ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, Idladurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Rad (6, 26) unld die Spindel (2) gegeneinander axial verscheb- lich, aber gageneinander undrehbar sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1-3, dadruch gekennzeichnet, dass der vorschubbolzen (9) in einer Längsbohrung Ider Spin del (2) geführt ist und mittels einer durch das Vorschieben der Spindel (2) spannbbaren Feder (12) in Richtung lauf die SToffrollenbasis vorgeschnellt werden kann.
    5. Vorrichtung nach Patentsnspruch und Unteransprüchen 1 und 2, Idadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (2) und der Vorschubbolzen (9) an je einem Querhaupt (5 bzw. 10) befestigt sind, die flgegen Federn (12) auseinandergedrückt werden.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zweischen dem Querhaupt (10) des Vorschubblzens (9) und der Mutter (3) ein Gesperre (13a, 16, 17) vorgesehen ist, Idas während mindestens eines Teilles des Vorschubs der Spindel (2) das Querhaupt an rimer Vorschubbewegunghindert und dadurch eine Spannung der Federn (12) bewirkt und nach einem weiteren Vorschub die Vorschubbewegung des Querhauptes unter Idem Einfluss der Federn (12) freigibt.
    7. Vorrichtung nach, Pìatentanspruch und Enter- ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Vorschubblozen die den Vorschub des tricherantigen körpers (1) bewirkende Spindel (2) dient, IM'*t der der trichíerartige, Körper (1) über eÜle lösbare Kupplung verbunlden ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch eine federbelastete Kupplung, die sich nach dem Vorschub des trichterartigen Körpers (1) durch Reibung Idessellben an der gegen die StofErollenbiasis gefalbeben Verpackungs- folie selbsttätig löst, so dass die Spndel (2) unab- hängiig von Idem trichterartigjen Körper (1) verschiebbar zist.
    9. Vorrichtunjg nach P, abentanspruch und Unter- anspruch 8, dadruch gekennzeichnet, dass die federbelastete Kupplung aus einer zweiteiligen Spindel cutter (30) bçsteht, (die durch eine Feder (31) auf die Spindel (2) gedrückt wird und mit der der trichterartige Körper 91) kraftschlüssig verbunden ist.
    10. Vorrichtung nach Patenbanspruch, und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass idie zweiteilige Mutter (30) Ansätze (30a) aufweist, die in Nuben (32a), einer Mitnehmernabe (32) (eingreièn, au± der der trichterartige körper (1) gelagert zist.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranmspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mlitnehmernabe (32) ioinen Ans, atz (32b) aufweist, der bei der Umdrehung der Minehmernabe (32) durch Anschlag (33a) eine Trichternabe (33) mit nirnmt, die an dem trichterartigen Körper (1) fest angebracht iist.
    12. Vornichtung nach Patentanspruch und Un- teranspruch 11, dacurchgkan.neichnt,daf3cLer trichterartige Körper (1) mit seiner Nabe (33) auf Radiallagern (35) gelagert st.
    13. Vorrichtung nach Pabentanspruch und Un teranspruch 12, dadruch gekennzeichnet, dass das Radiallager (35) zwischen der Trichternabel (33) unid der Mitnehmernabe (32) langeondnet iist.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadruch gekennzeichnet, dass die die zweigeteilte Mutter (30). gegen die Spindel (2) Idrük- kende Feder eine geschlitzte Ringfeder (31) ist, die die zweigeteilte Mutter (30) umschliesst.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchon 10 und 12, dadurch giekennzeicihnet, dass die Mitnehmernabe (32) idie zweigeteüte Mutter (30) fumschliesst und iauf der Aussenfläche das Radiallager (35) für die Trichterenabe (33) trägt.
    16. Vorrichtung nach Patontanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekenn=chnet dass die Kupplung so ausgebildet ist, dass beim Rückhub (der Spindel (2) der trichter, artige Körpor (1) uanetwa eine Spindelumdrehung mitgenommen wird, ohne selbst eine Drehbewegung auszuführen.
    17. Vorrichtung nach platentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am tnichterartigen Spindelende ein gegenüber der Spin del (2) drehbares Kopfstück (29a) gelagert ist.
CH888364A 1963-07-19 1964-07-07 Vorrichtung zum stirnseitigen Verschliessen der Verpackung einer mit einer Verpackungsfolie umwickelten Stoffrolle CH418954A (de)

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