CH419572A - Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben - Google Patents

Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben

Info

Publication number
CH419572A
CH419572A CH1170363A CH1170363A CH419572A CH 419572 A CH419572 A CH 419572A CH 1170363 A CH1170363 A CH 1170363A CH 1170363 A CH1170363 A CH 1170363A CH 419572 A CH419572 A CH 419572A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bars
rods
grooves
moisture content
achieving
Prior art date
Application number
CH1170363A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Alepan Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alepan Ag filed Critical Alepan Ag
Priority to CH1170363A priority Critical patent/CH419572A/de
Publication of CH419572A publication Critical patent/CH419572A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B1/00Preliminary treatment of solid materials or objects to facilitate drying, e.g. mixing or backmixing the materials to be dried with predominantly dry solids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B2210/00Drying processes and machines for solid objects characterised by the specific requirements of the drying goods
    • F26B2210/16Wood, e.g. lumber, timber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren      zum      Erzielen   einer    gewünschten      Feuchtigkeit   in    Holzstäben   Das normale Verfahren    zum   Trocknen der Stäbe, aus denen die Mittellagen für Tischlerplatten zusammengestellt werden, besteht .darin,    ;das   zu trocknende Holzmaterial,    gewöhnlicherweise   Bretter, aus denen die Stäbe zugeschnitten werden, in einem    gewöhnli-      chen   Holztrockner zu trocknen und es erst danach in Stäbe    aufzuteilen.   Dieses Verfahren bringt jedoch gewisse Nachteile mit sich.

   Auf Grund der    verhält-      nismässig   grossen Dimensionen der Bretter ist das Trocknen eine sehr zeitraubende Prozedur, die sich schlecht mit    ider   übrigen    Herstellung   vereinbaren lässt, wobei ausserdem eine gleichmässige Verteilung der Feuchtigkeit im Material    ,schwerlich   zu erreichen ist. Da die Bretter, um die höchste Ausnutzung des Holzes zu erreichen,    gewöhnlich      unbesäumt   verwendet werden, ist ihre Stapelung beschwerlich und raumfordernd, wobei unnötige Holzteile, wie die beim    Stabschneiden   entstehenden    Säumlinge   und Sägespäne, auch getrocknet werden müssen.

   Hierzu kommt ausserdem, dass die aus dem auf diese Art getrockneten Holzmaterial geschnittenen Stäbe    mit   starken Trockenspannungen behaftet sind, welche die fertigen Stäbe krümmen und    verwerfen      können.   



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren mit dem die genannten Nachteile vermieden werden können. Das erfindungsgemässe Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben, insbesondere in    Holzstäben   zur Herstellung von Tischlerplattenmittellagen, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe aus    Holz,   dessen Feuchtigkeit der gewünschten Feuchtigkeit der Stäbe nicht entspricht, geschnitten und zu    einer   fortlaufenden    Stabmatte   zusammengestellt werden, welche kontinuierlich solchen trocknenden bzw. befeuchtenden Massnahmen ausgesetzt wird,    dass   die Stäbe dadurch auf die gewünschte Endfeuchtigkeit gebracht werden. 



  Weiterhin sind fakultative Massnahmen    möglich,   mit denen die    o'benerwähnte      Änderung   des Feuchtigkeitsgehaltes der Stäbe beschleunigt werden kann. So kann man zu diesem Zweck die Stäbe mit fortlaufenden Nuten versehen, wodurch die    Berührungsfläche   der Stäbe mit der umgebenden Luft    vergrössert   wird, was den Feuchtigkeitswechsel erleichtert.

   Um hierbei zu verhindern, dass sich die durch das Nuten entstandenen    Stabzipfel   verbiegen, können die Nuten in Bezug auf ihre Tiefe derart wellenförmig ausgebildet werden, dass sie in geeigneten Abständen unterbrochen oder nahezu unterbrochen    sind--.   Um die Änderung ,des Feuchtigkeitsgehaltes der Stäbe noch mehr zu befördern und diesen    Prozess   zeitlich    auszugleichen   und zu regulieren, können die Nuten ferner    derart   in den Stäben    verlegt   sein,    dass      ider      Albstand   von jedem    Punkte      im   Inneren :

  der Stäbe    zu,der      von   Luft berührten Oberfläche derselben ein gegebenes    Maximal-      mass   nicht    überschreitet.   



  Eine    Ausführungsform   der Erfindung wird anhand der beigelegten Zeichnung beschrieben, in welcher    Fig.l   eine Seitenansicht des kontinuierlichen Trockenapparates für die    Stabmatte   zeigt,    Fig.   2 die Endansicht eines Stabes mit den ausgesägten Spuren wiedergibt,    Fig.   3 eine Seitenansicht des Stabes nach    Fig.   2 zeigt,    Fig.4   einen Grundriss des Stabes nach    Fig.2   zeigt. 



     Fig.5   eine Endansicht eines Stabes mit Nute zeigt, die in einer anderen Form als in    Fig.   2 ausgesägt sind, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Fig.   6 eine Seitenansicht des Stabes mach    Fig.   5 zeigt und    Fig.7   einen Grundriss des Stabes nach    Fig.5   zeigt. 



  In    Fig.   1 gibt die Bezeichnung 2 die von den Stäben 1 Seite an Seite und Ende an Ende    zusammenge-      stellte   Matte an. Die Zusammenstellung kann durchaus    iautomatis;ch   nach    .bekanntem   Verfahren geschehen und die Apparatur dafür ist nicht dargestellt. Die Matte 2 wird zwischen die zusammenarbeitenden Walzen 3 und 4    eingeführt,   deren Aufgabe es ist, sowohl die    einzelnen   Stäbe der Matte in    ihrer   Lage zu halten, als auch dieselben mit gewünschter    Ge-      schwindigkeit   vorwärts zu fördern.

   Nachdem    ein   Abschnitt der Matte eine Anzahl    Walzenpaare   3, 4 passiert hat, so dass die einzelnen Stäbe fest    fixiert   sind, werden die Stäbe von Kreissägen 5a und 5b beiderseits mit Nuten versehen, die das Trocknen der Stäbe beschleunigen. 



  Nach dem Notenschneiden wird die Matte zwischen eine geeignete    Anzahl   von sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite der Matte angebrachten Düsen 7 eingeführt.    Mit   ihrer Hilfe wird die    Stabmatte   mit heisser Luft bestrichen und dadurch getrocknet. Um dieses so    gleichmässig   wie    möglich   zu gestalten, ist es angebracht, ausserdem noch    eine   Anzahl    Konditionierungsdüsen   einzusetzen, die die    Stabmatte   mit Luft von einem für die gewünschte Feuchtigkeit des Holzes angepassten Feuchtigkeitsgehalt bestreichen.

   Die    Konditionierung   kann auch dadurch erreicht werden, dass die Matte durch ein zwischen den    Elektroden   8    gebildetes      hochfrequentes   elektrisches Feld    geführt   wird. Für den Fall, dass die Feuchtigkeit des    ungetrockneten      Holzes   stark wechselt, kann es angebracht sein, auch am    Einschubende   der    Stabmatte      hochfrequente   Ströme zu verwenden. 



  Nach dem Konditionieren lässt man die Matte zwischen Hobel- oder Schleifanordnungen 9a und 9b passieren, die die    Stabmatte   von der Ober- bzw. Unterseite bearbeiten. Auf Grund der    Anisotropie   des    Holzes   schrumpfen nämlich    idie   Stäbe etwas verschieden, weshalb eine dementsprechende Egalisierung der Stäbe nötig ist, um für    sämtliche   Stäbe die gleiche Dicke zu gewährleisten.

   Auf diese Art    erhält   man eine    gleichförmigere      Stabschicht,   als nach den konventionellen Methoden, bei denen jeder    einzelne   Stab in    troekenean   Zustande auf die    endgültige   Dicke zugeschnitten    wird.   Gemäss der Erfindung wird der    Holzverlust   auch etwas    geringer"   da das Zuschneiden der Stäbe in feuchtem Zustande mit    dünneren   Sägen geschehen kann als das Trockensägen erfordert. 



  In    Fig.   2 ist die Endansicht eines Stabes gezeigt, und ein Beispiel davon, wie die Nute 10 im Stab ausgeführt werden kann. Die    Fig.   3 und 4 geben eine Seiten- bzw. Grundansicht desselben Stabes an. Die    gezeigte   Nute hat jedoch Aden    Nachteil,      dass   entstandene Zipfel sich beim Trocknen nach aussen oder innen biegen können und dadurch den Stab deformieren. Um dies zu vermeiden,    kann      die   Nute gemäss den    Fig.   5, 6 und 7 geformt werden. In diesem Fall geschieht das    Aufsägen   der Nute mit vertikal beweglichen Kreissägen, so dass ein    wellenförmiger   Einschnitt mit wechselnder Tiefe erzielt wird.

   Hierdurch erhält man keine fortlaufenden Nuten, sondern diese werden in geeigneten Abständen    unterbrochen,   so dass der Nachteil der Nute nach    Fig.   2    vermieden   wird. Um bei der wellenförmigen Nute Variationen in der zu trocknenden Holzmasse zu vermeiden, ist es angebracht, die Stäbe in demselben    Vertikalplan   mit einer Nute    sowohl   auf der    Uoer-   als fauch lauf der Unterseite zu versehen, wie in den    Fig.   5, 6 und 7 gezeigt ist. 



  Durch die beschriebene Methode sind im Vergleich zu früheren Herstellungsarten bedeutende Vorteile zu gewinnen. Die kurze Trockenzeit und die Möglichkeit, das feuchte    Holz   direkt zu Stäben zu schneiden,    bedeuten   beträchtliche    Einsparungen   sowohl an Material und    Arbeitskosten.   Auch das fertige    Produkt      wird      gemäss   der    Erfindung   besser als nach früheren    Methoden.      Durch   das Nuten und das angewandte    Trockenverfaren      wird   es ganz spannungsfrei, was für die    Dimensionsstabilität   der    fertigen   Tischlerplatte von grösster Bedeutung ist.

   Durch das Nuten wird    natürlich   die Biegefestigkeit der Mittelschicht    etwas   herabgesetzt, aber durch    geeignetes   Ausbilden derselben    kann   die Herabsetzung der Festigkeit auf etwa 10    ü/o   beschränkt werden; ein Prozentsatz, der praktisch von keiner Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben, iosbesondere in Holzstäben zur Herstellung von Tischlerplattenmittellagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe aus Holz, dessen Feuchtigkeit der gewünschten Feuchtigkeit der Stäbe nicht entspricht, geschnitten und zu einer fortlaufenden Stabmatte zusammengestellt werden, welche kontinuierlich solchen trocknenden bzw. befeuchtenden Massnahmen ausgesetzt wird, dass die Stäbe dadurch auf die gewünschte Endfeuchtigkeit gebracht werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe für die Beschleunigung der Änderung des Feuchtigkeitsgehaltes derart mit fortlaufenden Nuten versehen werden, dass die Be- rührungsfläche der Stäbe mit der umgebenden Luft vergrössert wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten in, bezog auf ihre Tiefe derart wellenförmig ausgebildet werden, dass sie in geeigneten Abständen unterbrochen oder nahezu unterbrochen sind, damit die durch das Nuten entstandenen Stabzipfel sich nicht seitwärts verbiegen können. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten derart in den; Stäben <Desc/Clms Page number 3> verlegt werden, dass der Abstand von jedem Punkt im Inneren der Stäbe zu der von Luft berührten Oberfläche derselben ein gegebenes Maximalmass nicht überschreitet.
CH1170363A 1963-09-23 1963-09-23 Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben CH419572A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1170363A CH419572A (de) 1963-09-23 1963-09-23 Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1170363A CH419572A (de) 1963-09-23 1963-09-23 Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH419572A true CH419572A (de) 1966-08-31

Family

ID=4376053

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1170363A CH419572A (de) 1963-09-23 1963-09-23 Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH419572A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006033324B4 (de) * 2006-07-19 2012-02-23 Georg Reis Leichtbauplatte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006033324B4 (de) * 2006-07-19 2012-02-23 Georg Reis Leichtbauplatte

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69624497T2 (de) Stapelleiste für gestapeltes schnittholz
DE3936312C2 (de)
DE69601096T2 (de) Verfahren zur herstellung von hartholzbodenstreifen
EP0107690B1 (de) Verfahren zur verarbeitung von rundholz zu konstruktionsholz mit stehenden jahresringen und vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE69226540T2 (de) Verfahren zum sägen von baumstämmen
DE2721473A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von produkten mit zellstruktur aus waermehaertbarem harz
DE2947611C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Brettlamellen
DE1471256C3 (de) Verfahren zur Herstellung schalldammender selbsttragender Decken- und Wandplatten aus einer Matte oder einem Vlies aus Mineralwolle
DE1161415B (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Platten aus mit einem Bindemittel versehenen Spaenen und/oder Fasern, insbesondere aus Holz
DE4122353A1 (de) Verfahren zur herstellung einer fuellungstuer und eine fuellungstuer
CH419572A (de) Verfahren zum Erzielen einer gewünschten Feuchtigkeit in Holzstäben
DE4026347C2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Mehrschicht-Massivholzplatte
DE975846C (de) Holzspanbauteil und Vorrichtung zur Erzeugung seiner Spaene
DE202015103202U1 (de) Sperrholz mit einer Beschichtung auf wenigstens einer geschliffenen Oberfläche
DE1203938B (de) Verfahren zur Herstellung von Holzfurnieren
DE4026348C2 (de)
DE3390039T1 (de) Verfahren zur Herstellung von Faserplatten im Trockenverfahren
DE2452170A1 (de) Harte oder halbharte holzfaserplatte, verfahren zur herstellung davon und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens
DE102020006861A1 (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung von Werkstoffplatten
DE2703112A1 (de) Verfahren zum herstellen von holzspaenen sowie maschine zum durchfuehren des verfahrens
EP0521363B1 (de) Verfahren zum Herstellen von Massivholz-Verbundplatten
DE882676C (de) Verfahren und Einrichtung zur Trocknung von Schnittholz
DE2347073C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Mittellagen für Tischlerplatten
DE2014404A1 (de) Monoblockpaneel- oder platte
DE2829034C2 (de) Leiste, insbesondere Sockelleiste