CH419998A - Gewebeband, insbesondere Rolladengurt - Google Patents

Gewebeband, insbesondere Rolladengurt

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CH419998A
CH419998A CH347963A CH347963A CH419998A CH 419998 A CH419998 A CH 419998A CH 347963 A CH347963 A CH 347963A CH 347963 A CH347963 A CH 347963A CH 419998 A CH419998 A CH 419998A
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CH347963A
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Schmitz Paul
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Carl Stahl Gurt Und Bandwebere
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Gewebeband,     insbesondere        Rolladengurt       Die Erfindung betrifft ein Gewebeband, insbeson  dere einen     Rolladengurt.     



  Zur Antriebsübertragung im allgemeinen und zur  Betätigung von Rolladen im besonderen werden Ge  webebänder benötigt, die, um nur die     hauptsächlich-          sten    Erfordernisse zu nennen, an ihrer Oberfläche  griffig und rutschfest sein müssen. Des weiteren     solle_i     derartige Gewebebänder bei einem Minimum an Band  stärke eine hohe Seitensteife aufweisen und dabei  flexibel sein.  



  Diese Eigenschaften sollten insbesondere     Rolladen-          aufzugsgurte    in jedem Falle aufweisen, damit ein Auf  wickeln des     Rolladengurtes    auf einer entsprechenden       Gurtscheibe    bzw. auf einem     Gurtwickler    durch die  Krallt eines in diesem     angeordneen    Federmotors er  folgen kann.  



       Ausserdem    sollten     Rolladengurten    so beschaffen  sein, dass eine relative Verschiebung der einzelnen       Gurtlagen        Windungslagen    unter der Wirkung des     Rol-          ladengewichtes    und damit ein Senken des Rolladens  verhindert wird.  



  Ein Gewebe, das diesen Erfordernissen gerecht  werden soll, muss an seiner Oberfläche, um die ge  wünschte Rauheit zu erhalten, Erhöhungen aufweisen,  die beim     Übereinanderlegen    von Gurtbändern gegen  seitig formschlüssig ineinander     g:eifen.     



  Es gehören nun bereits Gewebebänder, insbeson  dere     Rolladengurte,    zum Stand der Technik, die an  ihrer     Oberfläche    Erhöhungen aufweisen. Die Gewebe  konstruktion dieser Gewebebänder führt     jedoch    zwangs  läufig nur zu einer nicht ganz glatten Oberfläche, deren  Struktur bei weitem nicht ausreicht, den an solche  Gurte bzw. Bänder gestellten Erwartungen zu genü  gen.

      Eines dieser bekannten Gewebebänder weist an  seiner Oberfläche im Abstand zueinander parallel lie  gende, quer zur     Gurtrichtung    verlaufende,     verhältnis-          mässig    schwach in Erscheinung tretende Wellen auf,  die dadurch zustande kommen, dass sowohl die     Ober-          als    auch die Unterkette zueinander entgegengesetzt ein  gebundene Kettenfäden aufweist, wobei jede Kette ein  gleichtretendes     Kettenfadenpaar    hat, und die vorhan  dene Bindekette über jeweils den Schuss geführt ist,  der eine Hebung des betreffenden     Kettenfadenpaares     bewirkt.

   Damit ergibt sich eine     wellenartige    Ober  flächenstruktur, wobei die einzelnen Wellen ungefähr  in dem Masse aus der Gewebeoberfläche hervortreten,  wie die Bindekette stark ist, da das     Kettenfadenpaar     auf der Bindekette aufliegt.  



  Bei einem weiteren bekannten Gewebeband sind  die Erhöhungen an der Bandoberfläche dadurch ge  bildet, dass die ein Ober- und ein Untergewebe, die  jeweils beide zwei gleichtretende Kettenfäden haben,       aufeinanderbindenden    Kettenfäden der Bindekette ein  ander entgegentreten. Die sich durch diese Einbin  dung der Bindekette ergebenden Erhöhungen treten  jedoch so geringfügig in Erscheinung, dass sie beim  Abfühlen eines solchen Gewebebandes kaum feststell  bar sind.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,  obige Nachteile zu beseitigen und ein an seiner Ober  fläche Erhöhungen aufweisendes Gewebeband, ins  besondere ein     Rolladengurt,    mit einer einen     Ober-          schuss    umschlingenden Oberkette und einer einen     Un-          terschuss    umschlingenden Unterkette, die beide Paare  von gleichtretenden Kettenfäden haben und durch eine  Bindekette aufeinander gebunden sind, dahingehend      zu verbessern, dass die Erhöhungen markant aus den       Gewebeoberflächen    hervortreten.  



  Das     erfindungsgemässe    Gewebeband, insbesondere  ein     Rolladengurt,    ist     erfindungsgemäss    dadurch ge  kennzeichnet, dass die Erhöhungen durch eine mit  ihren Fäden je zwischen zwei gleichtretenden     Ober-          und    zwei gleichtretenden     Unterkettenfäden    eingebun  dene, mindestens teilweise gegen die Ober- und     Un-          terkettenfäden    tretende weitere Kette gebildet sind,  deren um den Ober- und Unterschuss herumgeführte  Bögen die Hebungen der Ober- und     Unterkettenfäden     überragen.  



  Die Verwendung einer weiteren Kette, die     zweck-          mässig    nicht zum     Aufeinanderbinden    von Ober- und  Untergewebe dient, sowie deren Einbindung in das  Gewebe, bringt es mit sich, dass Umkehrbögen der  Fäden dieser weiteren Kette aus der     Gewebeoberfläche     besonders markant heraustreten und dadurch einzelne,        noppenartige     Erhöhungen schaffen können, welche  eine gänzlich neuartige Oberflächenstruktur solcher  Gewebebänder     bilden.    Die     noppenartigen    Erhöhungen  schaffen hierbei eine äusserst rauhe und griffige Ober  fläche,

   bei grosser Seitensteife und guter     Flexibilität     in Verbindung mit     einer    hohen Reissfestigkeit     bei     einem Minimum an Bandstärke.  



  Die vorliegende Gewebekonstruktion bietet vor  allem auch eine Verwendungsmöglichkeit der     ein    ge  ringes     Haftvermögen    aufweisenden,     synthetischen    Che  miefasern, die für Gurte     vorteilhafte    Eigenschaften,  wie wesentlich erhöhte Reissfestigkeit bei geringer  Fadendicke, früher nie gekannte Scheuertüchtigkeit  und ähnliches aufweisen.  



  Solche     Fasern    können sowohl in Kombination mit  Naturfasern als auch für sich     allein    Verwendung fin  den, wobei in jedem Falle eine     gleichstarke    Rauheit  der     Gewebeoberfläche    erzielt werden kann. Des wei  teren ist es möglich, in Zahl und Stärke verschiedenes  Zwirnmaterial zur Gewebeherstellung zu verwenden.  So kann beispielsweise die weitere Kette aus mehreren,  gegenüber der Ober- und Unterkette bzw.

   Bindekette  aus wesentlich stärkeren, vorzugsweise aus Kunststoff       gefertigen        Zwirnfäden    bestehen, während mindestens  die Ober- und     Unterkettenfäden    aus von Naturfasern  gefertigten     Zwirnfäden    hergestellt     sind.    Die Anord  nung kann auch in umgekehrtem oder abgewandeltem  Verhältnis erfolgen.  



  Es lassen sich auch die Ober- und Unterkette mit  Schuss und die weitere Kette aus Kunstfaser fertigen,  wobei die Fadengruppierungen und die Anordnung  der     noppenartigen    Erhöhungen auf der Gewebeober  fläche beliebig sein kann.  



  Besonders günstig ist es, die     nebeneinanderliegen-          den    Erhöhungen um einen Schuss gegeneinander zu  versetzen. Es kann so     in    regelmässigem Versatz eine ver  hältnismässig dichte Anordnung einzelner Erhöhungen  zustande kommen, wodurch die Gewebeoberfläche ein       waffelähnliches    Relief erhält. Bei übereinander liegen  den     Gurtlagen,    wie sie beim Aufrollen der Rolladen  gurte gegeben sind, greifen die so geschaffenen Er  höhungen und     Vertiefungen    derart     formschlüssig    in-    einander, dass eine Relativbewegung zwischen den       Gurtlagen    unmöglich ist.  



  Gegebenenfalls kann zwischen der Oberkette und  der Unterkette noch eine aus geeignetem Fasermaterial  bestehende Einlagekette, die mit den erstgenannten  Ketten keine Bindung eingeht, vorgesehen sein, wo  durch die Reissfestigkeit und Seitensteife des betref  fenden Gewebebandes noch wesentlich erhöht werden  kann. Des weiteren wirkt sich ein nachträgliches Aus  rüsten eines in Art der vorliegenden Gewebe- bzw. Bin  detechnik gefertigten Gewebebandes auf die vorer  wähnten Eigenschaften vorteilhaft aus, da hierbei das  Material in Längs- und Querrichtung einläuft, was der  weiteren die Einzelerhöhungen bildenden Kette zwi  schen den gleichtretenden Ober- bzw. Unterketten  fäden einen strammen, unverrückbaren Sitz verleiht.  Zugleich wird durch diese Eigenschaft die Flexibilität  des Gewebes in Längsrichtung noch begünstigt.  



  Das Gewebe kann ausserdem an sich noch auf ein  fache und     vorteilhafte    Weise dadurch verfestigt wer  den, dass je weitere Kette eine Bindekette vorgesehen  ist und beide Ketten gegenläufig treten. Dabei kann die       Bindkette    so eingewebt sein, dass sie nach aussen       hin    nicht in Erscheinung tritt. Besonders zweckmässig  ist     es        dann,    wenn die Fäden der weiteren Kette stärker  sind als jene der Bindekette bzw. der Ober- und Un  terkette.  



  In diesem Zusammenhang sei bemerkt, dass ein  solches Gewebeband nicht nur mit relativ geringer son  dern auch mit grösserer Breite hergestellt werden kann,  sodass es beispielsweise für Förderbänder verwendet  werden     kann.     



       In    der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung  anhand eines     Ausführungsbeispieles    dargestellt. Es  zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein Gewebeband,  stark vergrössert, und       Fig.    2 eine Teildraufsicht auf das Gewebeband,  gemäss     Fig.    1.  



  Das in der Zeichnung veranschaulichte Gewebe  band weist     eine    als Ganzes mit 10 bezeichnete Ober  kette und eine als Ganzes mit 12 bezeichnete Unter  kette auf, wobei die Oberkette 10 in     herkömmlicher     Art einer Leinwandbindung einen Oberschuss 14 bzw.  die Unterkette 12 in gleicher Art     einen    Unterschuss  16 umschlingt.  



  Sowohl die Oberkette 10 als auch die Unterkette  12 wird hierbei von Paaren gleichtretender Ober- bzw.       Unterkettenfäden    18 und 20 gebildet (siehe     Fig.    2).  



  Der Ober- und Unterschuss 14, 16 bzw. die     Ober-          und    Unterkette 10, 12 sind mit Hilfe einer Bindekette  22, die im Gewebe so eingewebt ist, dass sie nach aus  sen hin nicht in Erscheinung tritt,     aufeinandergebun-          den.    Ausserdem ist zwischen den beiden Ketten 10, 12  vorzugsweise in an sich bekannter Weise noch eine  Einlage 23 eingewebt, die keine Bindung eingeht.  



  Um nun dem Gewebeband eine rauhe     Oberfläche     zu verleihen und dasselbe rutschfest auszubilden, ist  eine weitere Kette 24 vorgesehen, die, gemäss     Fig.    1,       jeweils    durch das Gewebe     hindurchtritt    und einen      Oberschuss, dann den nächsten Unterschuss und im  Anschluss daran wieder den nächsten oder gegebenen  falls übernächsten Oberschuss usw. umschlingt. Durch  diese Bindung der weiteren Kette 24 ist letztere stets  in     entgegengesetzter    Richtung zur Ober- bzw. Unter  kette 10 bzw. 12 bzw. der Bindekette 22 in das Ge  webe eingebunden. Hierdurch wird die Bildung von  mit 26 bezeichneten über die Bandoberfläche heraus  ragenden Bögen erreicht, die markante  Noppen  bil  den.

   In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die  weitere Kette 24     gegebenenfalls    auch den übernäch  sten Oberschuss und Unterschuss umschlingen kann.  Die Anordnung der weiteren Kette 24 ist so getroffen,  dass ihre Fäden je zwischen zwei gleichtretenden  Ober- bzw.     Unterkettenfäden    18, 20 durchlaufen (s.       Fig.    2). Diese Massnahme begünstigt hierbei die Bil  dung der Bögen 26, und zwar dadurch, dass die wei  tere Kette 24 an     ihren    Bögen 26 zwischen den gleich  tretenden Kettenfäden 18, 20 eingeklemmt ist, so dass  eine Lageveränderung der weiteren Kette 24 inner  halb des Gewebes durch eventuelle Zugkräfte ver  hindert wird.

   Wie aus     Fig.    2 zu ersehen ist, sind dabei  am Gewebe die Bögen 26 von     nebeneinanderliegenden          Kettenfäden    der weiteren Kette 24 um je einen Schuss  gegeneinander versetzt angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gewebeband, insbesondere Rolladengurt, dessen Oberfläche Erhöhungen aufweist, mit einer einen Oberschuss umschlingenden Oberkette und einer einen Unterschuss umschlingenden Unterkette, die beide Paare von gleichtretenden Kettenfäden haben und durch eine Bindekette aufeinander gebunden sind, da durch gekennzeichnet, dass die Erhöhungen durch eine, mit ihren Fäden je zwischen zwei gleichtretenden Ober- und zwei gleichtretenden Unterkettenfäden (18, 20) eingebundene, mindestens teilweise gegen die Ober- und Unterkettenfäden tretende weitere Kette (24) gebildet sind, deren um den Ober- und Unter- schuss (14, 16) herumgeführte Bögen (26)
    die Hebun gen der Ober- und Unterkettenfäden (18, 20) über ragen. UNTERANSPRÜCHE 1. Gewebeband nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass je weitere Kette (24) eine Binde kette (22) vorgesehen ist und beide Ketten gegenläufig treten. 2. Gewebeband nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fäden der weiteren Kette (24) stärker sind als jene der Bindekette (22) und/oder der Ober- und Unterkette (14, 16).
CH347963A 1962-04-12 1963-03-19 Gewebeband, insbesondere Rolladengurt CH419998A (de)

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