CH634208A5 - Reissverschluss. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Reissverschluss, mit zwei Tragbändern, deren jedes aus einem aus Grundkettfaden und einem Grundsschussfäden gewobenen Band besteht, dessen grösserer Teil durch einen Kettengewirkteil und dessen einer Längsrandteil durch einen Kettengewirkteil mit eingewobenem Kunststofiäden gebildet ist, und mit einer Reihe von nacheinander folgenden, untereinander verbundenen, länglichen Kunststoffadenschlaufen, deren jede einen Kupplungskopf, einen oberen und einen unteren Schenkel, welche Schenkel sich vom Kupplungskopf in der gleichen Richtung erstrecken, und einen Fussteil, auf dem dem Kupplungskopf gegenüberliegenden Ende aufweist, welcher Fussteil an eine benachbarte Schlaufe der Reihe der nacheinander folgenden Schlaufen angeschlossen ist.
Eine Anzahl von Reissverschlüssen dieser Art mit gewobenen Tragbändern sind vorgeschlagen worden, wobei in den Längsrand jedes Tragbandes ein Kunststoffaden eingewoben ist. Der Kunststoffaden ist üblicherweise in einer Schraubenlinie geformt, die aufeinander folgende Schlaufen aufweist, deren jede einen Kuppelkopf, einen oberen und einen unteren Schenkel und einen Verbindungsteil besitzt. Ein typisches Beispiel solcher Reissverschlüsse ist in der deutschen Offenlegungsschrift 2 519 829 beschrieben. Ein vorgeformter Kunststoffaden, der einen Verstärkungskern trägt, wird auf die gleiche Weise wie ein Kettfaden eingeführt und entlang dem Längsrand des Tragbandes mit dem Schussfaden eingeflochten, und zwar in der gleichen Zeit, wenn der letztgenannte gewoben wurde. Da bei den bekannten Reissverschlüssen der obere Schenkel jeder Schlaufe des bewickelten Kunststoffadens in seiner Stellung durch kein Webgarn gehalten wird, hat dies zur Folge, dass die benachbarten oberen Schenkel die Tendenz haben, aus der Schlaufensteigung auszurutschen. Es kann auch passieren, dass der Kupplungskunststoffaden auf dem einen Tragband von dem entsprechenden Kupplungsfaden auf dem anderen Tragband gelöst wird, wenn der Reissverschluss Biegekräften ausgesetzt wird.
In der japanischen Auslegeschrift Nr. 5 036 250 ist ein weiteres Beispiel beschrieben, in welchem ein Kettfaden über die oberen Schenkel des Kupplungsfadens gelegt und an den Stellen zwischen den benachbarten Fadenschlaufen mit einem Schussfaden eingeflochten ist. Obwohl diese Anordnung augenscheinlich eine sichere Verankerung des Kupplungsfadens am Tragband gewährleistet, hat der sich über den Kupplungsfaden erstreckende Kettfaden die Tendenz, entlang der Länge der Schlaufen zu rutschen, so dass er durch Biegung oder Windung entweder in Richtung des Kuppelkopfes oder in Richtung des Verbindungsteiles verschoben wird, was zur Folge hat, dass die beiden Tragbänder nicht zusammen gekuppelt werden können und der Kettfaden durch die Reibungsberührung mit dem Schieber zerrissen wird.
Eine noch weitere Ausführungsform ist in der japanischen Auslegeschrift Nr. 50-85445 offenbart. Zur Verbindung des Kuppelfadens mit dem Tragband sind zusätzliche Kett- und Schussfäden vorgesehen, wobei solche Fäden mit den Kernfäden über deren oberen Schenkel eingeflochten werden. Der Bindungsschussfaden verläuft auf der Aussen-seite um die Verbindungsteile der nacheinander folgenden Schlaufen und erstreckt sich soweit seitwärts von dem Tragband bis er in Reibungsberührung mit dem Schieber kommt, was zur Folge hat, dass sich der Schieber träge bewegt oder die Tragbandgarne zerrissen werden.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Reissverschluss zu schaffen, bei welchem die oben erwähnten Nachteile eliminiert werden. Es ist weiter die Aufgabe der Erfindung, die Kupplungsschlaufen auf den beiden Tragbändern gegen Biegung sicher am Platz zu halten. Im Bereich der Bewegungsbahn des Schiebers sollen keine Garne vorhanden sein, um die Beschädigung des Webstoffes zu verhindern.
Diese Aufgaben werden erfmdungsgemäss bei dem eingangs erwähnten Reissverschluss wie folgt gelöst: Durch
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mehrere Verstärkungskerne, die sich in Längsrichtung durch die Reihe der länglichen Schlaufen erstrecken, und durch eine Kombination einer ersten Gruppe von Bindungskettladen, die sich entlang einer verhältnismässigen tiefen, wellenförmigen Bahn über den oberen Schenkel erstrecken und s abwechselnd den Grundschussfaden über- und unterlaufen, einer zweiten Gruppe von Bindungskettfaden, die sich entlang einer verhältnismässig flachen, wellenförmigen Bahn über den oberen Schenkeln parallel zu der ersten Gruppe der Bindungskettfäden erstrecken, und eines Bindungsschussfadens, der mit der ersten und der zweiten Gruppe der Bindungskettfäden in einer im wesentlichen gemeinsamen Ebene verflochten ist, welche Ebene durch die oberen Flächen der oberen Schenkel definiert ist, wobei der Bindungsschussfaden an einer in Richtung nach innen vor dem Fussteil liegenden Stelle um die Grundkettfaden in einer Schleife gelegt ist.
Der Erfindungsgegenstand wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht im grösseren Massstab auf einen Teil eines der Tragbänder, die einander gleich sind, einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine schematische Ansicht eines Segmentes des Teiles des Tragbandes nach der Fig. 1, teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform, Fig. 4 eine schematische perspektivische Ansicht eines Teiles des in der Fig. 3 gezeigten Tragbandes, teilweise im Schnitt
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine noch weitere Ausführungsform,
Fig. 6 eine schematische perspektivische Ansicht eines Teiles des in der Fig. 5 gezeigten Tragbandes,
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine noch weitere Ausführungsform,
Fig. 8 eine schematische perspektivische Ansicht auf einen Teil in der Fig. 7 gezeigten Tragbandes, und
Fig. 9 eine Ansicht, die derjenigen nach der Fig. 8 ähnelt, die aber eine Abart des Tragbandes zeigt.
In den Fig. 1 und 2 ist die erste vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Das dort dargestellte Tragband 10 stellt einen Teil von zwei identischen Tragbändern eines Reissverschlusses dar. Das Tragband 10 besteht aus einem im wesentlichen flachen Kettengewirkteil W, der den gröss-ten Teil eines Gewebebandes 11 bildet, und einem Kettengewirkteil Wf mit in demselben eingewobenen Kunststofffaden, der den Längsrandteil 12 bildet. Der Kunststoffaden 13 ist aus einem geradlinigen Rohfaden aus geeignetem Kunststoffmaterial in eine schraubenförmige Windestruktur gestaltet, die nacheinander folgende, langgestreckte Schlaufen aufweist. Diese Form wird während des Webens des Gewebebandes 11 geschaffen, und zwar beispielsweise auf eine solche Art, die in der japanischen Auslegeschrift Nr. 50-36250 erläutert ist.
Jede langgestreckte Schlaufe 14 des Kunststoffadens 13 weist auf ihrem einen Ende einen Kupplungskopf 14a, einen oberen Schenkel 14b und einen unteren Schenkel 14c, welche beide sich von dem Kupplungskopf 14a in gleicher Richtung erstrecken, und einen Fussteil 14d auf, der sich auf der dem Kupplungskopf 14a gegenüberliegenden Seite der Schlaufe befindet, und der mit einer benachbarten Schlaufe der nacheinander folgenden Schlaufen 14 verbunden ist. Der Kupplungskopf 14a ist so bemessen, dass er mit dem entsprechenden Kupplungskopf der Schlaufe 14 auf dem anderen zusammenwirkenden Tragband zuverlässig kuppelt, so dass der Reissverschluss in bekannter Weise geöffnet und geschlossen werden kann. Der obere und der untere Schenkel 14b, 14c sind übereinander mit Abstand angeordnet, wie aus der Fig. 1 zu entnehmen ist, und begrenzen zwischen ihnen einen sich in Längsrichtung erstreckenden «Tunnel», durch welchen ein Verstärkungskern 15 durchgeführt ist.
Der Kettengewirkteil W des Gewebebandes 11 kann eine beliebige Form haben, Grundkettfäden 16 und einen Grundschussfaden 17 aufweist, die in verschiedenen Mustern ineinander eingewoben sind. Da jedoch diese Massnahme sich nicht direkt auf die Erfindung bezieht, braucht sie keine weitere Erklärung.
Der Ausdruck Kettengewirkteil Wf, in welchem der Kunstfaden eingewoben ist, definiert einen länglichen Randteil des Gewebebandes 11, wobei der Kunststoffaden 13 als Kuppelelement des Reissverschlusses dient. Zusätzlich zu den Kett- und Schussfäden in dem Kettengewirkteil Wf, in welchem der Kunststoffaden eingewoben ist, ist eine erste Gruppe von Bindungskettfaden 18,19 und eine zweite Gruppe von Bindungskettfäden 20, 21 und eine ununterbrochener Bindungsschussfaden 22 vorgesehen, der mit den Bindungskettfäden 18 bis 21 beim Festlegen oder Verankern des Kunststoffadens 13 in seiner Stellung auf dem Tragband zusammenwirkt. Die Bindungskettfaden 18 bis 21 erstrecken sich in der Längsrichtung des Gewebebandes 11 parallel zueinander; sie sind mit dem Bindungsschussfaden 22 verflochten. Alle Bindungskettfaden 18 bis 21 liegen über den oberen Schenkeln 14b der Schlaufen 14. Die erste Gruppe der Bindungskettfaden 18,19 erstreckt sich entlang einer verhältnismässig tiefen, wellenförmigen Bahn, wogegen sich die zweite Gruppe der Bindungskettfäden 20,21 entlang einer verhältnismässig flachen, wellenförmigen Bahn erstreckt, wie am besten aus der Fig. 2 zu entnehmen ist. Die Gründe dafür werden weiter erklärt.
Der untere Schenkel 14c jeder Schlaufe 14 des Kupplungsfadens 13 ist an dem Kettengewirkteil Wf, in welchem der Kunststoffaden eingewoben ist, mittels Kett-16 und Schussfaden 17 festgelegt. Um die Festlegung des unteren Schenkels 14c am Gewebeband 11 weiter zu stabilisieren, ist der Schussfaden 17 mit der ersten Gruppe der Bindungskettfaden 18,19 an Stellen zwischen jedem Paar der langgestreckten Schlaufen 14 und in einer Ebene eingeflochten, die durch die untersten Oberflächen der unteren Schenkel 14c definiert ist. Dies hat zur Folge, dass die erste Gruppe der Bindungskettfäden 18,19 so ausgerichtet ist, dass sie in dem Kettengewirkteil Wf, in welchem der Kunststofffaden eingewoben ist, die tiefe, wellenförmige Bahn verfolgen.
Der ununterbrochene Bindungsschussfaden 22 wird nachträglich in einer Ebene eingeführt, die durch die obersten Oberflächen der oberen Schenkel 14b der nacheinander folgenden Schlaufen 14 definiert ist. Der Bindungsschussfaden 22 erstreckt sich in Schussrichtung im wesentlichen über die Gesamtlänge der Schenkel 14b, 14c zwischen dem Kupplungskopf und dem Fussteil 14b, und zwar in den Bereichen zwischen jedem benachbarten Paar der Schlaufen 14.
Der Bindungsschussfaden 22 verläuft um den Bindungskettfaden 18 oberhalb des oberen Schenkels 14b in der Nähe des Kupplungskopfes 14a und macht um den Kettfaden 17 eine Schleife, und zwar an einer Stelle, die in Richtung nach innen von dem Fussteil 14d liegt, welcher Fussteil den oberen Schenkel 14b der einen Schlaufe mit dem unteren Schenkel 14c der anderen benachbarten Schlaufe des Kunststoff-fadens verbindet.
Auf der Rückbahn verläuft der Bindungsschussfaden 22 abwechselnd oberhalb und unterhalb der Bindungskettfäden 18 bis 21, und zwar in den Bereichen zwischen jedem benachbarten Paar der Schlaufen 14. Die zweite Gruppe der Bindungskettfäden 20 und 21, die sich zwischen dem Bindungskettfaden 18 und dem Bindungskettfaden 19 befindet, stehen mit den Kettfaden 17 nicht in Verbindung, aber sie sind nur mit dem Bindungsschussfaden 22 verflochten, und zwar in einer Ebene, die mit der gemeinsamen Ebene der
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oberen Schenkel 14b der nacheinander folgenden Schlaufen 14 bündig ist, so dass die Bahn der Bindungskettfäden 20 und 21 nur leicht wellenförmig ist, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist. Der Bindungsschussfaden 22 wirkt mit den Bindungskettfäden 18 bis 21 zusammen, indem er die oberen Schenkel 14b gegen Verschieben festhält. Somit wird vermieden, dass die Schlaufen 14 des Kunststoffadens 13 als Ganzes schlecht ausgerichtet werden, wenn der Reissverschluss Biegekräften ausgesetzt wird. Der Bindungsschussfaden 22, wenn er an einem Punkt in der Nähe des Kupplungskopfes 14a rückgeführt wird, dient dazu, dass er den äussersten Bindungskettfaden 18 gegen die Verschiebung entlang dem oberen Schenkel 14b zurückhält.
Da die Verkreuzung des Bindungsschussfadens 22 und des Kettfadens 17 in Richtung nach innen vor dem Fussteil 14d, jedoch nicht hinter der äusseren Fläche dieses Teiles liegt, gibt es hinter dem Fussteil 14d keinen Faden, der der Bewegung des Reissverschlussschiebers im Wege stünde.
Die zweite Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 gleicht in allen Hinsichten der ersten oben beschriebenen Ausführungsform, mit Ausnahme einer kleinen Abänderung der Schicht der Bindungskettfäden 20' und 21' der zweiten Gruppe. Die Verkreuzung 23 der Bindungskettfäden 20' und 21' der zweiten Gruppe mit dem Bindungsschussfaden 22' befindet sich in den Bereichen zwischen jedem benachbarten Paar der Schlaufen 14 des Kunststoffadens 13. In diesem Fall ist die Verkreuzung 23 des einen Fadens 20' gegenüber der Verkreuzung 23 des anderen Fadens 21' um eine Schlaufensteigung verschoben. In anderen Worten erstreckt sich jeder der beiden Bindungskettfaden 20' und 21' über den oberen Flächen der oberen Schenkel 14b von zwei nacheinander folgenden Schlaufen 14 und wird mit dem Bindungsschussfaden 22' in dem nächst benachbarten Bereich 24 zwischen den Schenkeln verflochten. Die Verkreuzungen 23 der entsprechenden Bindungskettfäden 20' und 21' mit dem Bindungsschussfaden 22' befinden sich nicht in dem gleichen Bereich 24 zwischen den Schenkeln, aber verlaufen zueinander abwechselnd.
Die dritte Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 trägt eine Verstärkung des Kettengewirkteiles Wf mit eingewobe-5 nem Kunststoffaden 13, insbesondere was die Verstärkung der Positionsstabilität der unteren Schenkel 14c der Schlaufen 14 des Kunststoffadens 13 anbelangt. Dies wird durch Verflechtung des Schussfadens 17' mit den Kettfäden 16' erreicht, welche Kettfäden unter den unteren Schenkeln 14c im io Kettengewirkteil Wf liegen, so dass sie festgehalten werden. So wird verhindert, dass die Kettfäden 16' gegenüber dem-Kunststoffaden 13 verschoben werden.
Bei der vierten Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 werden mehrere Verstärkungskerne 15a, 15b und 15c ver-15 wendet, die in Längsrichtung durch die langgestreckten Schlaufen 14 eingeführt sind. In dem Kettengewirkteil Wf sind die Schlaufen 14 mit dem Schussfaden 17" verflochten, so dass die unteren Schenkel 14c der Schlaufen 14 zwischen den Verstärkungskernen 15a, 15b und 15c und den Kett-20 faden 16" an Stelle festgehalten werden. In der Fig. 9 ist eine geringfügige Abart der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist nur der mittlere Verstärkungskern 15b mit dem Schussfaden 17" verflochten, welcher Schussfaden mit dem Verstärkungskern 25 15b in jedem Bereich 24 zwischen den Schenkeln eine Schleife bildet.
Bei allen oben beschriebenen Ausführungsformen ist der Verstärkungskern 15 in der Nähe der Fussteile 14d der 30 Schlaufen 14 des Kunststoffadens 13 angeordnet und mittels eines Gewebesystems verankert, welches System aus einem Schussfaden 17, einem Bindungskettfaden 19 und einem Bindungsschussfaden 22 besteht.
Durch diese Anordnung wird eine erhöhte Positions-35 Stabilität des Kunstfadens 13 gegenüber dem Tragband 10 erreicht.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- 634 208PATENTANSPRÜCHE1. Reissverschluss, mit zwei Tragbändern (10), deren jedes aus einem aus Grundkettfäden (16) und einem Grundschussfaden (17) gewobenen Band (11) besteht, dessen grösserer Teil durch einen Kettengewirkteil (W) und dessen einer Längsrandteil durch einen Kettengewirkteil (Wf) mit eingewobenem Kunststoffaden (13) gebildet ist, und mit einer Reihe von nacheinander folgenden, untereinander verbundenen, länglichen Kunststolfadenschlaufen (14), deren jede einen Kupplungskopf (14a), einen oberen (14b) und einen unteren (14c) Schenkel, welche Schenkel sich vom Kupplungskopf (14a) in der gleichen Richtung erstrecken, und einen Fussteil (14d), auf dem dem Kupplungskopf (14a) gegenüberliegenden Ende aufweist, welcher Fussteil (14d) an eine benachbarte Schlaufe der Reihe der nacheinander folgenden Schlaufen (14) angeschlossen ist, gekennzeichnet durch mehrere Verstärkungskerne (15), die sich in Längsrichtung durch die Reihe der länglichen Schlaufen (14) erstrecken, und durch eine Kombination einer ersten Gruppe von Bindungskettfäden (18,19), die sich entlang einer verhältnismässig tiefen, wellenförmigen Bahn über den oberen Schenkeln (14b) erstrecken und abwechselnd den Grundschussfaden (17) über- und unterlaufen, einer zweiten Gruppe von Bindungskettfäden (20,21), die sich entlang einer verhältnismässig flachen, wellenförmigen Bahn über den oberen Schenkeln (14b) parallel zu der ersten Gruppe der Bindungskettfäden (18,19) erstrecken, und eines Bindungs-schussfadens (22), der mit der ersten und der zweiten Gruppe der Bindungskettfäden (18 bis 21) in einer im wesentlichen gemeinsamen Ebene verflochten ist, welche Ebene durch die oberen Flächen der oberen Schenkel (14b) definiert ist, wobei der Bindungsschussfaden (22) an einer in Richtung nach innen vor dem Fussteil (14d) liegenden Stelle um die Grundkettfäden (16) in einer Schleife gelegt ist.
- 2. Reissverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstelle der Verkreuzung des Bindungsschussfadens (22) mit einem der Bindungskettfäden (20,21) der zweiten Gruppe gegenüber der Kontaktstelle des Bindungsschussfadens (22) mit einem anderen Bindungskettfaden (20,21) der zweiten Gruppe um die Steigung einer Schlaufe (14) verschoben ist.
- 3. Reissverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundschussfaden (17') mit den Grundkettfaden (16'), die unter den unteren Schenkeln (14c) der Schlaufen (14) im Kettengewirkteil (Wf) liegen, verflochten ist (Fig. 5, 6).
- 4. Reissverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Verstärkungskerne (15a, 15b, 15c) mit dem Grundschussfaden (17") verflochten sind (Fig. 7, 8).
- 5. Reissverschluss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundschussfaden (17") mit einem (15b) der mehreren Verstärkungskerne eine Schleife bildet (Fig. 9).
- 6. Reissverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Verstärkungskerne (15) durch einen Bindungskettfaden der ersten Gruppe, den Grundschussfaden (17) und den Bindungsschussfaden (22) in seiner Stellung festgelegt ist.
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