CH420209A - Vorrichtung zum Auslegen von bedruckten Bogen an Schnellpressen, insbesondere an Haltzylindermaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Auslegen von bedruckten Bogen an Schnellpressen, insbesondere an Haltzylindermaschinen

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CH420209A
CH420209A CH1688864A CH1688864A CH420209A CH 420209 A CH420209 A CH 420209A CH 1688864 A CH1688864 A CH 1688864A CH 1688864 A CH1688864 A CH 1688864A CH 420209 A CH420209 A CH 420209A
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CH
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chain
drive
gripper
sheet
gear
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CH1688864A
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Roland Dipl Ing Hoffmann
Arndt Dipl Ing Jentzsch
Original Assignee
Druckmaschinenwerk Victoria Ve
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Description


  Vorrichtung zum Auslegen von bedruckten Bogen an Schnellpressen,  insbesondere an Haltzylindermaschinen    Die Erfindung bezieht sich ;auf     eine    Vorrichtung  zum Auslegen von .bedruckten Bogen an Schnell  pressen, insbesondere an Haltzylindermasrhinen, mit       ,drei    oder mehr     innerhalb        zweier    mittelbar vom       Druckzylinder        angetriebener,        in    Ketten     :geführter     Greifersystemme, von :denen jeweils nur das Zweit  nachfolgende     periodisch        einen    Bogen     übernimmt,     wendet und ablegt.  



       Die        (bisher        gebräuchlichen        Vorrichtungen    zum  Auslegen von bedruckten Bogen an Haltezylinderma  schinen (kennzeichnen sieh vorwiegend dadurch, dass  der bedruckte Bogen (sowohl durch greiferbestückte  Trommeln als auch durch     kettengeführte        Greifer-          systeme    vom     Druckzylinder        .abgenommen    und über  Bänder oder einen Bänderwagen, oder auch (durch  einen Stabwagen (dem Auslagestapel zugeführt wird.  



       Die        Nachteile    dieser     (bekannten        Vorrichtungen     liegen darin, dass Trommeln vornehmlich in. radialer  Richtung gegenüber einer Greiferkette einen grösseren  Raumbedarf haben und damit massgebend die Nei  gung -des Anlegtisches bestimmen.  



       Auslegetrommeln    kleinerer     Baugrösse        tragen        stets     Iden Nachteil, dass ;der bedruckte .Bogen in (der Nähe  der     Ablageorgane    (Bänder, Wagen, Stapel)     mit    re  lativ hoher Geschwindigkeit, keinesfalls -aber im an  genäherten oderabsoluten Stillstand abgelegt werden  kann.  



  Andere Trommeln mit momentanem     Stillstand          zum        Ablegen    des Bogens und     in        .kleiner    Baugrösse  haben anderseits Iden Nachteil, dass der Druckbogen  vom     Druckzylinder        nicht        abgeschält    werden kann,  ,sondern     heruntergerissen    werden russ.  



  Es sind auch Trommeln mit     mehreren        Greifer-          systemen    bekannt, bei denen der Bogen nacheinander  durch Idas jeweils zweite Greifersystem erfasst und  über     Fördereinrichtungen    (dem     Anlegestapel        zugeführt            wird.    Diese Trommeln     :haben        ebenfalls    .grosse Ab  messungen.  



  Alle genannten Trommeln werden im     Druckver-          lauf        direkt    vom Druckzylinder angetrieben. Es lässt  (sich in konstruktiver Variation jede :der genannten  Ausführungen von Auslegetrommeln (durch Prinzip  beibehaltung in Kettenbauweise :ausführen.

   Gemein  sam     nachteilig    bei allen Trommeln ist     ;die    Tatsache,  dass :das Bogenende auf einem relativ langen Weg  durch Blasluft von der Trommel weggeblasen werden  russ, um den     Streckzustand    zu erreichen.     Alle        funk-          tions:entsprechendien    Kettengreifervorrichtungen kön  nen die genannten     Nachteile        nur    zum Teilaufheben.

    Die Forderungen nach kleinen Blaumassen an Aus  legeketten haben     ihre    besondere Bedeutung, und es  sind in mehrfacher Hinsicht Kettengreifersysteme be  kannt, bei denen nicht i :der Reihenfolge ein Greifer  system nach dem     anderen    Aden .Bogen     übernimmt.     Damit müssen die Jeweiligen Kettenteillängen, ;die  durch das Vorhandensein eines Greifersystems ge  geneinander abgegrenzt     ;sind,        in        wechselnde        Funktion          treten.     



  Der Antrieb erfolgt     unmittelbar    vom Druckzy  linder, und das bogenübernehmende Greifersystem  erhält damit proportional die     Bewegungscharak-          teristik    des Druckzylinders, d. h. Druckzylinder und  Greifersystem bewegen sich mit (der (gleichen .auf die  Bogenbahn bezogenen Geschwindigkeit und     haben     eine .gemeinsame Stillstandsperiode.  



  Durch     diesen    direkten     Antrieb    werden     !die    Masse  für .die Abstände der     Greifersysteme        eindeutig    fest  gelegt, und es gibt keine weiteren Möglichkeiten,       (einen    anderen Abstand festzulegen, als es (der<B>Ab-</B>  wicklung am     Druckzylinder    entsprechen     würde.          Durch    die     @druckzylinderabhängige        Festlegung    der<B>Ab-</B>  stände, ergeben sich     im        wesentlichen        zwei        Nachteile,

           :die     einmal        in    dem     notwendigen        Abschwenken    des  nicht benötigten, :dem Bogen     nachfolgenden    Greifer  systems :an :der Druckzylinderperipherie und ausser  dem in der beständigen Abschmiergefahr des nach  folgenden Greifersystems runter ,dem frischbedruckten  Bogen bestehen.  



  Diese     Tatsache        wird    besonders dadurch gefördert,  dass das nachfolgende Greifersystem am     Druckzy-          linder    vorbeigeführt     wird,    .bevor     die        als        Greifer-    und       Spannkanal    :dienende     Aussparung    des     Druckzylinders          eintrifft.        Allgemein    ist der vom Aufzug     umspannte     Sektor des Druckzylinders >_ 180 , so dass nicht  nur das Greifersystem abgeschwenkt werden muss,  sondern die Gefahr :

  des Abschmierens durch den       nachfolgenden        Greifer    bei :der Lösung     unausbleiblich     ist.  



  In     Erkenntnis    dieser Nachteile hat man     versucht,     durch     Verlängerung    :des     Antriebsweges        für    :den  Druckformträger und :damit :durch den Einsatzeines       grösseren        Druckzylinders    den     Anteil    des     :druckenden     Umfanges     am        Druckzylinder        kleiner    als 180      zu          gestalten.     



  Auch :sind     Einrichtungen    bekannt geworden, die  unter     Beibehaltung        des    Weges     für        :die        Druckform     durch besonderen     Zylinderantrieb        !den        Anteil        der     Druckumfangslänge zum Gesamtumfang geringer ,als  180  gestalten.  



  Diese     letztgenannten        Lösungen        bedingen    :aber       grundlegende    Veränderungen     in    der Gesamtkonzep  tion einer Haltzylindermaschine. Es werden in :diesem       Fall    grössere Wege und     :damit    grösserer     Kraftbedarf     in Kauf genommen.     Ausserdem    erhöht     sich        Idas    Ge  wicht und die Grösse :des Druckzylinders, so dass die  zu     bewegenden        ,Massen    stark     vergrössert    wenden.  



  Um diese     genannten        Nachteile    zu beseitigen,     liegt     der     Erfindung    die Aufgabe     zugrunde,        Aden        Abstand     von einem Greifersystem zum nachfolgenden in den  Grenzen -der konstruktiven Notwendigkeit frei wähl  bar zu :gestalten, indem der Antrieb . vom Druck  zylinder zur Kettenauslagevorrichtung über :

  ein Un  gleichförmigkeitsgetriebe, vornehmlich über ein     Dop-          p.elkurbelgetriebe        .ausgeführt        wind.    Es     .soll    dabei     nur          während        der        Bogenübernahme        :durch        Idas        jeweilige     Greifersystem ein momentaner Gleichlauf zum  Druckzylinder eingehalten :

  werden,     während    in     allen     übrigen     .Phasen    der     periodischen        Bewegung        die    auf  die Bogenbahn bezogene Geschwindigkeit in Wir  kung des Ungleichförmigkeitsgetriebes ungleich der       .es    Druckzylinders     bleiben    kann.  



  Zur Vermeidung :des Herunterziehens des be  druckten Bogens vom Druckzylinder kann es     dabei     erforderlich sein, die wirkende Ungleichförmigkeit  in :eine Voreilung des Druckzylinders durch das zu  rückbleibende Greifersystem hineinzulegen, damit der  Bogen     nicht        gestrafft,    .sondern     unter        Bildung        :einer     Bausche     übernommen        wanden    kann.  



       Üblicherweise    :erfolgt .aber die     Bogenübernahme     :durch ,die Auslegevorrichtungen bei Haltzylinderma  schinen bereits vor Beendigung des Druckvorganges,  wodurch     die        Führung        des    Bogens währenddes Ab-    druckens über die Restbogenlänge von der ,Auslege  einrichtung übernommen werden muss.  



  Bei einer druckstockarmen Form könnten die       Geschwindigkeitsunterschiede    zwischen Auslage und       Druckzylinder        in    ihren     Auswirkungen    auf die unter  schiedlicher Weglängen: der Abwicklung zu     einer    Ver  schiebung des Bogens innerhalb der Drucklinie füh  ren. Ein .solcher Nachteil beeinflusst aber die     Register-          haltigkeit    am Bogenende sehr ungünstig.  



       Erfindungsgemäss    wird die     .gestellte        Aufgabe    da  durch gelöst, dass das mit einem Zahnrad am Druck  zylinder in     Eingriff        stehende    und     gleichen    Durch  messer aufweisende     Stirnrad    mit einem     Kettenrad     gelenkig verbunden ist, dessen Durchmesser seiner  seits frei     wählbar    grösser     als    :der einfache, aber     kleiner     .als der :eineinhalbfache Druckzylinderdurchmesser ge  halten ist.  



  Zweckmässig kann das Stirnrad und Idas mit einer  :gelenkigen Koppel verbundene     Kettenrad    ein um  laufendes Doppelkurbelgetriebe bilden, wobei wahl  weise einer der     Gelenkpunkte    über     einen        zusätzlichen     Antrieb ,seine relative Lage zum entsprechenden       Stirnrad    oder     Kettenrad        verändert.     



  Mit (diesem Ungleichförmigkeitsgetriebe kann die,       Geschwindigkeit        während    der Bogenübernahme zwi  schen Druckzylinder rund Kettenauslegevorrichtung       gleich        genalten    wenden,     während        :in    allen     übrigen     Bereichen der     periodischen    Bewegung die auf die  Bogenbahn bezogene     Geschwindigkeit        ungleich    der  :des Druckzylinders ist. In der Periode :des Stillstandes  kann die Kettenauslegevorrichtung ebenfalls in Ruhe       :gehalten    werden.  



  Weiterhin kann über sein. Korrektur-Zusatzge  triebe während der Bogenübernahme durch die Aus  lagevorrichtung bis     zur        vollständigen        Beendigung    des       Druckvorganges    die von der     :umlaufenden    Doppel  kurbel bewirkte Ungleichförmigkeit in Überlagerung       :einer        zusätzlichen        Bewegung        ausgeschaltet    wenden.  



  In der Zeichnung ist sein Beispiel des Erfindungs  gegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,  Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung,  Fig. 3 eine Seitenansicht :der Vorrichtung mit       zusätzlichem        Antrieb    zur     Veränderung        einer    der     Ge-          lenkpunkte    und  Fig. 4. eine Draufsicht zum. Antrieb des Ketten  rades mit     Doppelkurbel-    und     Zusatzgetriebe.     



  Der     während    des     Rücklaufes    des Druckform  trägers 1 im Stillstand befindliche Druckzylinder 2  verfügt über     zwei.        stirnseitig    :angebrachte     Zahnräder     3, die im     Vorlauf    des     Druckformträgers    Iden     Druck-          zylinder-2        einmal        umdrehen    lassen.  



       Mit    diesen     Zahnrädern    3 ,stehen     zwei        weitere.          Stirnräder    4 in Eingriff, die speziell den Antrieb für  )die Bogenauslage     vermitteln,        indem        :die        .Stirnräder    4  über     eine    ;gelenkige Koppel 5 mit .den     :Kettenrädern     6 für die Auslegerketten 7     in        Verbindung        stehen.     



  Damit     wird,        ,ausgehend    von :der     reit        einem        perio-          dischen        Stillstand        versehenen        Druckzyhnderbewegung          eine        zwangläufige        Abtriebsbewegung        für    die Aus      legerkette 7 erreicht.

   Durch die zwischen Stirnrad 4  und Kettenrad 6     angebrachte    Koppel 5     wird    .in  Verwirklichung eines umlaufenden Doppelkurbelbe  triebes 4, 5, 6 für die Kette 7 eine relativ auf die  Zylinderbewegung bezogene     Ungleichförmigkeit    wirk  sam.

   Durch den geeigneten Einsatz der Koppel 5  wird die Ungleichförmigkeit ;so gelegt, dass zum Zeit  punkt der     Bogenübernahme    ein     Gleichlauf        zwischen          Druckzylinder    2 und     Iden        in        Iden        Ketten    7     gelenkig     aufgehängten Greifersystemen 8, 9, 10 herbeigeführt  ist, während zu     ;allen    übrigen Phasen der     periodischen     Bewegung die Geschwindigkeit der Kette 7 ungleich  ,des Druckzylinders gehalten wurde.  



  Darüberhinaus ist zur Gewährleistung einer ein  wandfreien Bogenübernahme der Gleichlauf perio  disch zur Wirksamkeit     .gebracht        worden,        indem        (das     Stirnrad 4 für den Auslageantrieb einen ,gleichen       Durchmesser    wie das     entsprechende        Iden        Druckzy-          linder    antreibende Zahnrad 3 erhalten hat.  



  Nach der Bogenübernahme von dem Druckzy  linder 2 durch ,das     ,jeweilige,        in        wechselnder        Reihen-          folge    wirkende Greifersystem 8, 9, 10 wird die Kette  7 nicht sofort .beschleunigt, sondern wettmöglich:

   in  einer der     maximalen    Bogenlänge     angemessenen     Strecke im annähernden Gleichlauf gehalten.     Damit     kann das nachfolgende Greifersystem 9, das ohne  einen Bogen 11 zu übernehmen, am Übergabepunkt  P     zum        Druckzylinder    2     vorbeigeführt    -wird, indem  die     ,aus    der     Bogenbahn    herausragenden     Bauteile    des  Greifersystems 8, 9, 10 in die am     Druckzylinder-          umfang    befindliche Vertiefung des Spannkanals 12       eintreten        können.     



  In der Regel ist bei allen Haltzylindermaschinen  ,der für .den Druckvorgang benötigte Umfangteil 13  des     Druckzylinders    2     meinem        Winkel    gehalten, der  wenig grösser     .als        180-200         beträgt,        während.    :ausser  halb dieses mit dem Aufzug versehenen Umfangs  teiles 13 verbleibenden     Spannkanals    12 die     Greifer     .und Spannelemente untergebracht sind.  



  Das Eintreten des Greifersystems 8, 9, 10 in  ,den     Spannkanal    12     wird    aber nicht .nur     durch    die  Ungleichförmigkeit des zwischengeschalteten Doppel  kurbeltriebes, gebildet durch die Teile 4, 5, 6, allein       ermöglicht.     



  Vielmehr ist von Bedeutung der Betrag des Ab  standes von einem Greifersystem zum nachfolgenden,  der einer Strecke entspricht, die kleiner ist als die  ganze, aber     grösser    als die halbe     Umfangslänge    des       Druckzylinders    2. Das ist erreicht     worden,        indem     in den     konstruktiven        Grenzen        das    über die Koppel 5  des Doppelkurbelgetriebes angetriebene :Kettenriad 6  in seinem     Umfang    grösser ist als der Druckzylinder  umfang.

   Damit wird in dem ;auf die Kettenlänge be  zogenen Abstand Leines Greifersystems 8 ;zurr nach  folgenden 9     eine    Länge geschaffen,     die    beim     Ver-          drucken    des     maximalen    Bogenformates     ein        Anfliegen     des Bogens auf dem nachfolgenden Greifersystem  ausschliesst und damit die Gefahr des Abschmierens  von Farbe unterbindet. Der     Antrieb    der Kette 7  wurde zweiseitig ausgeführt, um einseitige Belastun-    gen zu vermeiden und     Ungenauigkeiten        während    der  Bogenübernahme durch Biegung und Torsion zu ver  hindern.

   Die     Wirkungsweise    ist wie folgt:  Der     Bogen    11 wird vom     Anlegetisch    14     dem          stillstehenden        Druckzylinder    2 zugeführt und von     Iden     Druckzylindergreifern 15 erfasst. Nach Drehung des       Druckzylinders    2 wird der Bogen 11 zwischen Druck  zylinder- und der ebenen Druckform 1,6 auf dem  Druckformträger 1 bedruckt und ,an alias in der Kette  7 geführte Greifersystem 8 übergeben.

   Diese führt  den Bogen 11 über eine gewölbte     Führungsschiene     17,     wodurch    der Bogen 11 eine grössere     Stabilität          geigen        Durchhängen    in     Querrichtung        erhält.    Zur     ,Si-          cherung    des Bogens 11 gegen Flattern und Steilgen  ist die obere Partie der Auslage durch ein gebogenes       Leitblech   <B>18</B> abgedeckt.  



  Nachdem der Bogen an dem     zum        vorderen    Ket  tenrad 6 abstandsveränderlichen hinteren Umlenkket  tenrad 19 vorbeigeführt wurde, kann er unter Wir  kung der Greiferkurve 20 .kurz vor Stillstand ider  Kette 7 vom Greifersystem 8 abgelegt wenden,     bei-          :spielsweise    auf Bänder 21. Das nachfolgende Greifer  system 9 ist leer     mitgelaufen    und     bekommt        beim     erneuten Umlauf der Kette 7 in dem Übernahme  punkt einen .Bogen 11 zwecks Ablage zu fassen.

    So übernimmt bei einer nach Fig. 1 beispielsweise  mit drei Greifersystemen 8, 9, 10 ausgerüsteten  Vorrichtung jeweils abwechselnd ein Greifersystem  .ums     .andere        Iden    Bogen 11.  



  Zur     Unterstützung    der Bogenablage     durch    Her  beifuhren der Strecklage sind innerhalb der Kette  7 am hinteren Umlenkkettenrad 19 gesteuerte Blas  düsen 22 angeordnet. Die     Anordnung    der     vorderen     Antriebsräder, Stirnrad 4 .und Kettenrad 6, wunde  über ein zapfenerweitertes Flanschlager 23 vorge  nommen. Zur besseren Herbeiführung :der Streck  lage des Bogens wird während der Bogenablage     tauf     die Bänder 21 vor der zwischen den Umlenkketten  rädern 19 angeordneten Leiste mit Blasdüsen 22  ein Luftstrom wirksam.  



  Von der mit .einem periodischen Stillstand     ver-          sehenen    Druckzylinderbewegung ,ist eine weitere zu  sätzliche Antriebsbewegung für das Stirnrad 4 der  Auslageeinrichtung nach Fig. 3 Lund 4 hergestellt.       In        Verwirklichung    eines     umlaufenden    Doppelkurbel  getriebes ist das     Stirnrad    4 seinerseits über die Koppel  5 mit dem     Kettenrad    6     gelenkig    verbunden.

       Zur          Herbeiführung    eines Gleichlaufes durch     Einführung          einer        überlagerten        Bewegung    wird     wahlweisse        ein    An  lenkpunkt 29 oder 30 zum     entsprechenden        Rad    4  oder 6     ortsbeweglich        angeordnet.     



  Im     vorliegenden        Ausführungsbeispiel    wurde der       Anlenkpunkt    29 der Koppel 5     ortsbeweglich    zum       Stirnrad    4     angeordnet.    Das     wunde,damit        ermöglicht,          idass        der        bolzenförmge        Anlenkpunkt    29     in        einem     Schwenkhebel 24 befestigt wurde,

   Ader mit     idem        hn.          Stirnrad    4     drehbar        gelagerten        Bolzen    25 drehstarr  verbunden ist und     seine        Bewegung    über     den    Rollen  hebel 26     mit        Rolle    27     in        Abhängigkeit    von     ider         nutförmigen Kurvenbahn ,der Kurvenscheibe 28 ver  mittelt     -bekommt.     



  Durch die umlaufende Bewegung des. Stirnrades 4  wird die Rolle 27 am Rollenhebel 26 in der ortsfesten  Kurvenscheibe 28 so .geführt, dass eine Drehbewegung       für    Aden     Bolzen    25     im    Rad 4     nach        Übernahme        des          :bedruckten    Bogens 11     bis        zur        Beendigung    des  Druckes eingeleitet wird, die über den Schwenkhebel  24, über die Anlenkpunkte 29, 30 und Koppel 5       ein    Vorziehen bzw. Zurückbleiben des     Kettenrades    6  bewirkt.

   Die Kurvenform der Kurvenscheibe 28 wird  also so bemessen, dass während und nach oder Bogen  übernahme weder der Bogen 11 eine Bausche bildet,  noch     vorzeitig    vom     Druckzylinder    2     heruntergezogen     werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auslegen von bedruckten Bogen an Schnellpressen, insbesondere ,an Haltzylinderma schinen, mit drei oder mehr innerhalb zweier mittel bar vom Druckzylinder angetriebener, 'an Ketten ge führter Greifersysteme, von denen jeweils nur Idas zweitnachfolgende periodisch einen Bogen Über nimmt, wendet und ablegt, dadurch .gekennzeichnet, dass das mit einem Zahnrad (3) am Druckzylinder (2)
    in Eingriff stehende und gleichen Durchmesser aufweisende Stirnrad :(4) mit !einem. Kettenrad (6) ;gelenkig verbunden ist, dessen Durchmesser seiner seits frei wählbar .grösser als der einfache, aber kleiner als d er eineinhalbfache Druckzylinderdurchmesser ge halten ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung -nach ;Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stirnrad (4) und das mit einer gelenkigen Koppel (5) verbundene Kettenrad 1(6) ein umlaufendes Doppelkurbelgetriebe bildet, wobei wahlweise einer der Gelenkpunkte (29, 30).
    über einen zusätzlichen Antrieb seine relative Lage zum entsprechenden Stirnrad (4) oder Kettenrad (6) ver ändert. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet; dass das mit dem Druckzylinder (2) zusammenhängende Stirnrad (4) exzentrisch zum Ket- tenrad (6) angeordnet und mit diesem über die gelenkige Koppel (5) verbunden ist, wodurch ein umlaufender Doppelkurbeltrieb (4, 5, 6) gebildet wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- unspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, dass der ;auf die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bogenbahn liegende, äquidistant verlaufende Greiferkette (7) be zogene, Abstand von einem Greifersystem (8) zum nachfolgenden einer Strecke entspricht, die :kleiner ist als die- ganze, -aber .grösser als die .halbe Umfangs länge des Druckzylinders (2). 4.
    Vorrichtung nach ,Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in Zapfenerweiterung ein Flansch lager (23) angeordnet ist, dessen äussere, zylinder- mantelförmige Lagerstelle des Stirnrades (4) exzent risch versetzt zur Lagerstelle des Kettenrades. (6) ,angebracht ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch .und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass .der .Antrieb oder Greiferkette (7) von .Stirnrädern (4) überumlaufende Doppelkurbel (4, 5, 6) und Ketten antriebsrad (6) zweiseitig verfolgt.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5,i dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterstützung der Greiferkette (7) Kettenfüh rungsschienen (17) angebracht ;sind, die im oberen Führungsbereich zwischen Antriebs- .und Umkehr- kettenrad (6, 19) eine Krümmung aufweisen.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, :dadurch ,gekennzeichnet, dass der Antrieb zur zwangläufigen Ortsveränderung, beispielsweise des Anlenkpunktes (29) der Koppel (5) von einer feststehenden Kurven scheibe (28) über einen Rollenhebel (26) mit Rolle (27) ldurch einen im Stirunad (4) gelagerten Schwenk hebel (24) erfolgt.
    B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (27) tam Rollenhebel (26) ,formschlüssig m einer nutförmigen Kurvenbahn einer Kurvenscheibe (28) ,geführt ist.
CH1688864A 1964-08-21 1964-12-31 Vorrichtung zum Auslegen von bedruckten Bogen an Schnellpressen, insbesondere an Haltzylindermaschinen CH420209A (de)

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