CH420250A - Aussetzvorrichtung für Gleisbaumaschinen - Google Patents

Aussetzvorrichtung für Gleisbaumaschinen

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CH420250A
CH420250A CH930564A CH930564A CH420250A CH 420250 A CH420250 A CH 420250A CH 930564 A CH930564 A CH 930564A CH 930564 A CH930564 A CH 930564A CH 420250 A CH420250 A CH 420250A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinders
track
machine
cylinder
launching device
Prior art date
Application number
CH930564A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Dipl Ing Neumann
Original Assignee
Deutsche Reichsbahn
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Publication date
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Publication of CH420250A publication Critical patent/CH420250A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K5/00Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description


  Aussetzvorrichtung für Gleisbaumaschinen    Die erhöhten Achslasten der Fahrzeuge und dich  fege     Zugfolgen    auf den     Strecken    der Eisenbahnen  verlangen, bedingt durch die wesentlich höhere Be  anspruchung des     Oberbaues    der     Gleiss,        intensivere     Unterhaltungsarbeiten am Streckennutz wie vor dem.  Das Bestreben der Eisenbahnvenwaltungen ist es da  bei, die erforderlichen Unterhaltungsarbeiten nach  Möglichkeit in den Zugpausen durchzuführen, um  Streckensperrungen zu vermeiden.

   Das setzt aber  voraus, dass die zu den Unterhahungsarbeiten     er-          forderlichen    Geräte .und     Maschinen    so     leicht        sind,          ,dass        sie    mit     Muskelkraft    in     kurzer        Zeit        aus    dem  Gleis :zu räumen sind. Derartige leichte Geräte     weisen     aber nur     eine        ,geringe    Leistung auf, ,die dem er  höhten Umfang der Unterhaltungsarbeiten nicht ge  nügen können.

   Es sind deshalb einige Gleisbau  maschinen     mit    !grösserer Leistung schon mit     Schnell-          fahnantrieben    ausgerüstet, um die Maschine vor der       Zugüberfahrt        zur    nächsten .Station auf ein     Ausweich-          gleis    und danach wieder zurück zum Einsatzort fahren  zu lassen.

   Andere mittelschwere Maschinen sind aus  dem gleichen Grunde zusätzlich mit hydraulischen       Hubeinrichtungen        versehen,    um die Maschine     Ibis     zum nächsten Überweg zu fahren, dort hydraulisch       anzuheben,        um    90  zu schwanken und dann quer       zur        Gleisrichtung    .auf der Strasse abstellen zu können.

    Für den Aussetzvorgang ist also immer eine be  festigte     Strasse        erforderlich,    die mit dem     Gleis,    in  einer Höhe     liegt,    und jede     Zugüberfahrt    des Ein  satzgleises ergibt eine längere Einsatzunterbrechung  .der     Gleisbaumaschinen.     



  Der     Erfindung        liegt    nun die Aufgabe     zugrunde,     eine Aussetzvorrichtung für leichte und mittelschwere  Gleisbaumaschinen zu schaffen, .die in der Lage ist,  die Maschine -an ihrem Einsatzort in der von den    Sicherheitsbestimmungen geforderten kurzen Zeit von  60 Abis. 90 Sekunden aus dem Lichtraumprofil des  Gleises herauszusetzen und in der gleichen Zeit wie  der     .einzusetzen.     



  Erfindungsgemäss     wird    dies erreicht, indem an  jeder Seite oder Gleisbaumaschine drei druckmittel  betätigte Hubzylinder angeordnet sind, von denen  der mittlere .als Stützzylinder     starr    ,am     Maschinen-          rahmen    befestigt ist, während die äusseren Hubzy  linder an den Stirnseiten quer ,zur Gleisrichtung  schwenkbar in Zapfen gelagert sind und etwa an der  Zylindermitte in Gelenkpunkten mit den Kolben  stangen ebenfalls druckmittelbetätigter Lenkzylinder  verbunden sind, deren Zylinderenden etwa im Zen  trum der Stirnseite der Maschine in Drehpunkten  gelagert sind, und dass die Druckmittelbeaufschlagung  ,

  der äusseren     Hubzylinder    und der     Lenkzylinder    über       Steuereinrichtungen        wahlweisse    insgesamt, paarweise  auf jeder Seite oder     einzeln    erfolgen     ;kann.     



  In einem     Ausführungsbeispiel    soll     die    Erfindung       ,im    folgenden näher erläutert werden. Dazu zeigen:  Fig. 1 eine Darstellung einer beliebigen Gleis  baumaschine, mit der erfindungsgemässen Aussetz  vorrichtung in Gleisrichtung gesehen,       Fig.    2 in neben. dem     Gleisausgesetzter        Stellung     und       Fig.    3 eine Draufsicht.  



  An     idenStirnseiten    des     Maschinenrahmens        einer          Gleisbaumaschine    sind     @an    den äusseren oberen Par  tien Zapfen 1 angeordnet, .an denen je ein Hub  zylinder 2, 3, 4, 5 quer     zur    Gleisrichtung     schwenkbar          gelagert    ist.

   Die     Hubzylinder    2, 3, 4, 5 .haben nach  unten herausragende     Kolbenstangen,    anderen un-      teren Enden Stützplatten 2a, 3a, 4a, 5a angelenkt  sind.     Weiterhin        sind    an     jeder        .Stirnseite    des Ma  schinenrahmens an zur Mitte zu gelegenen Zapfen  Lenkzylinder 6, 7, 8, 9 gelagert, die mit den Enden  ihrer     Kolbenstangen    in     Gelenkpunkten    mit Aden Hub  zylindern 2, 3, 4, 5 verbunden sind.

   In der Mitte       ,der        Maschine    äst :an jeder     .Seite        am        Maschinenrahmen          ein        Stützzylinder    10;

   11     starr        !angeordnet,        die'        zweck-          mässig    Tals Teleskopzylinder ausgebildet sind und am  unteren Ende     ebenfalls        Stützplatten    10a, 11a     :auf-          weisen.    Alle vorhandenen Druckmittelzylinder sind  beidseitig beaufschlagbar. Über vorhandene geeignete  Steueranlagen -erfolgt die Beaufschlagung der Hub  zylinder 2, 3, 4, 5 und der Lenkzylinder 6, 7, 8;

   9       wahlweise        insgesamt,    paarweise     !auf    jeder     Seite    und  ,einzeln, während die Beaufschlagung der Stützzy  linder 10, 11     einzeln        erfolgt.    Als     Zusatzeinrichtungen          sind    weiterhin     ein        Energiespeicher    12 und eine Hand  pumpe 13 aus     .Sicherheitsgründen        vorgesehen,

      wobei       der        Energiespeicher    12     entweder        ein        Akkumulator     oder ein Druckmittelkraftspeicher sein kann.  



  Soll eine mit der erfindungsgemässen Aussetz  vorrichtung ausgestattete Gleisbaumaschine am Ein  satzort     beispielsweise        in        Richtung    des Pfeiles aus       dem        Gleis        .gesetzt        werden,    so werden     zunächst        die          Hubzylinder    2, 3, 4, 5     senkrecht        nach    !unten     aus-          gefahren,        biss        die    Stützplatten<I>2a, 3a, 4a,

  </I> 5a .auf  das Schottenbett aufsetzen. Beim weiteren Ausfahren       wird        die        Gleisbaumaschine    von     Iden    Schienen ab  gehoben. Sodann wird der Stützeylinder 10 .aasige  fahren,     !die        Hubzylinder    2 und 3 wieder     eingezogen,     von .den     Lenkzylindern    6 und 7 in Richtung     :auf    die  Maschinenmitte     zu        geschwenkt        und        wieder    ausge  fahren.

   Nach dem Einziehen des Stützzylinders 10  werden- Lenkzylinder     betätigt,    und zwar die       Lenkzylinder    8 und 9     eingezogen        ,und    die Lenk  zylinder 6     ,und    7 ausgefahren,     wodurch    die Gleis  baumaschine in der     Pfeilrichtung    bewegt wird.

   Dar  auf wird die Maschine auf der anderen Seite von       .dem    Stützzylinder 11     ,abgestützt    und     ;danach         & 'e          Hubzylinder    5 und 4     ,eingezogen,        durch    die Lenk  zylinder 8, 9 nach aussen gedrückt und wieder aus  gezogen.  



  Bei     ,gewichtsmässig        .leichteren        Gleisbaumaschinen     kann auch so verfahren werden, dass zunächst die       Lenkzylinder    6, 7     ,eingezogen    und ,die Lenkzylinder  8, 9     ausgefahren    weiden,     wodurch    die Hubzylinder  2, 3, 4, 5     eine        Schrägstellung        nach        unten        zur    Aus  setzvorrichtung hin erhalten.

   In dieser Stellung     wer-          Iden        !diese    so     weit        ausgefahren,        ,bis        die        Gleisbau-          maschine        mit    den     Spurkränzen    über dem     Schienen-          profil    schwebt und durch Umsteuerung der     Lenk-          zyltinder    6, 7, 8,

   9     die        Gleisbaumaschine        in        Pfeil-          richtung    ausgeschwenkt werden     kann.    Durch     Aus-          fahren        !des        Stützzylinders    11 wird     !die        Maschine        auf     ,dieser Seite abgestützt, und die Hubzylinder 4, 5  können     angehoben,        !durch        Betätigung    der Lenkzy  linder 8;

   9 nach     .aussen        ,geschwenkt        ,und    wieder     aus-          ,gefahren    werden, bis der     Stützzylinder   <B>11</B>     entlastet       äst.

   Danach wird der     Stützzylinder    11     eingezogen,     während der Stützzylinder 10 ausgefahren wird, so       ,dass        ,die    Hubzylinder 2, 3     eingezogen,    geschwenkt  und     wiederausgefahren        werden        können.    Nach Ein  ziehen des Stützzylinders 10 kann die Maschine  erneut     durch        Betätigen    der     Lenkzylinder    6, 7, 8, 9  weiter nach     aussen        -.geschwenkt    werden.  



  Zum Aussetzen einer Gleibaumaschine genügen  allgemein zwei bis drei solcher vorgeschriebener Dop  pelschritte. Ist die betreffende Gleisbaumaschine mit       Schienenzangen,        versehen,    so     kann        !die    erfindungs  gemässe Aussetzvorrichtung bei entsprechender Di  mensionierung     ihrer        Elemente    auch     als        Einrichtung          zurr    Heben und     seitlichen        Vorrücken:    des     Gleises          verwendet    werden.

   Da die     Arbeitselemente        moderner          Gleisbaumaschinen    !fast     ausschliesslich        pneumatisch          oderhydraulisch        betrieben    werden, so     erfordert    die  Anordnung der erfindungsgemässen Aussetzvorrich  tung keine zusätzliche und wesensfremde Antriebs  quelle,     sondern        ,kann    von der     Antriebsquelle        der          Arbeitselemente    zum     Zeitpunkt        !des        Aussetzers,

      wäh  rend dessen die Arbeitselemente ohnehin ruhen  müssen, mitversorgt werden. Der aus Sicherheits  gründen vorgesehene Energiespeicher 12 soll     eine    sol  che Kapazität Maibein, dass bei seiner Anwendung       mindestens    drei     ,Doppelschritte    ausgeführt     werden     können, um     !bei        Ausfall    der     Antriebsquelle    das Aus  setzen der     Gleisbaumaschine    :noch     zu        ermöglichen.     Smid sowohl die Antriebsquelle als auch die Energie  speicher auf Grund.     ;

  irgendeines        Umstandes    defekt,  so     ,ermöglicht        noch    die     Handpumpe    13 eine     zwar          langsamere    doch sichere     Aussetzung    der     Maschine.     



  Soll die Gleisbaumaschine für längere Zeit, bei  spielsweise nach Schichtschluss, auf unebenem Ge  lände bzw. neben Odem Gleis am Bahndamm abgestellt  werden, so     kann        in    an sich     bekannter    - Weise     ein     Absenken der     Maschine    durch     Druckabfall    so     ver-          hindert        werden,    dass die     Kolbenstangen    der Hab  zylinder eine Klemmvorrichtung erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aussetzvorrichtung für Gleisbaumaschinen, da durch gekennzeichnet, dass an jeder Seite der Gleis baumaschine drei druckmittelbetätigte Hubzylinder angeordnet sind, von denen der mittlere als Stütz zyUnder (10, 1.1) starr am Maschinenrahmen be festigt ist, während die äusseren Hubzylinder (2, 3, 4, 5) an den Stirnseiten quer zur Gleisrichtung schwenkbar in Zapfen (1) gelagert sind und etwa in der Zylindermitte in Gelenkpunkten mit den Kol benstangen ebenfalls druckmittelbetätigter Lenkzy- linder @(6, 7, 8, 9) verbunden sind,
    deren Zylinder- enden !etwa bn Zentrum der Stirnseite derRTI ID="0002.0217" WI="15" HE="3" LX="1864" LY="2463"> Maschine ,in :
    Drehpunkten !gelagert sind, und dass die Druak- mittelbeanfschlagung der äusseren Hubzylinder (2, 3, 4, 5) und !der Lernkzylinder @(6, 7, 8, 9) -über Steuer- einrichtungen wahlweise iusgegamt, paarweise auf je- ider Seite oder einzeln erfolgen kann. - UNTERANSPRÜCHE 1.
    Aussetzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stützzylinder (10, 11) als Teleskopzylinder ausgebildet sind. 2. Aussetzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch ,gekennzeichnet, dass ihr ein Energiespeicher (12) und eine Handpumpe (1ss) zugeordnet sind.
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