CH420482A - Vorrichtung zur Wärmebehandlung innerer Organe und des diese Organe umgebenden Gewebes - Google Patents

Vorrichtung zur Wärmebehandlung innerer Organe und des diese Organe umgebenden Gewebes

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CH420482A
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
    • A61F7/12Devices for heating or cooling internal body cavities
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B18/04Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating
    • A61B18/08Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating by means of electrically-heated probes
    • A61B18/082Probes or electrodes therefor

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Description


  
 



  Vorrichtung zur Wärmebehandlung innerer Organe und des diese Organe umgebenden Gewebes
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung innerer Organe und des diese Organe umgebenden Gewebes, mit einem in eine Körperöffnung einführbaren, beheizbaren, kolben- oder stabförmigen Körper.



   Für die Wärmebehandlung derVorsteherdrüse, der Samenblasen und des diese Organe umgebenden Gewebes kennt man die   Kurzwellen- bzw.    Diathermiebehandlung. Beide Behandlungsverfahren müssen in der Arztpraxis, im Krankenhaus oder in einer ver  gieichbaren    Anstalt von geschulten Kräften nach ärztlicher Anweisung durchgeführt werden.



   Zur Anwendung gelangen dabei stab- oder kolbenförmige Körper, die an den Kurzwellen- oder Diathermieapparat angeschlossen sind und nach Einführung in die Körperöffnung von diesem Apparat her erwärmt werden.



   Es ist also immer zwischen dem eigentlichen Behandlungskörper und dem die Wärmeenergie erzeugenden Gerät eine elektrischen Strom leitende Verbindung vorhanden.



   Vor der Entwicklung der Diathermie- und Kurzwellenapparate hat man ebenfalls bereits   Wärmere    handlungen von über den Enddarm erreichbaren Organen durchgeführt. Die Erwärmung erfolgte in diesem Falle mittels durchfliessenden Wassers oder auch unmittelbar durch den elektrischen Strom.



   Die zur Versorgung des   stab-    oder kolbenförmigen Körpers erforderliche elektrische Energie musste durch eine dauernd zwischen diesem Körper und einerSteckdose vorhandene Leitung zugeführt werden.



   Bekannten Apparaten haftet der Nachteil an, dass eine Energiezuführungsleitung zu dem in die Körper öffnung eingeführten Gerät vorhanden sein muss. Daneben sind diese Einrichtungen nicht ungefährlich, weil über diese Leitungen Energie, insbesondere in Form elektrischer Energie, transportiert wird.



   Hier setzt die Erfindung ein und schlägt eine Vorrichtung vor, die sich dadurch kennzeichnet, dass der kolben- oder stabförmige Körper aus einem keramischen Körper besteht, in dem Heizelemente zusammen mit einem temperaturempfindlichen Schalter eingebaut sind.



   Vorzugsweise wird man den keramischen Körper mit einer Glasur überziehen. Selbstverständlich kann er auch einen aus einem Kunststoff oder dgl. bestehenden, auswechselbaren Überzug erhalten.



   Der keramische Körper kann selbst durch Einbau entsprechender stromleitender Elemente zum Heizkörper ausgebildet werden. Man kann als Heizelemente aber auch eine elektrische Heizwendel einbauen.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann gefahrlos von jedem Laien nach ärztlicher Anweisung überall da verwendet werden, wo elektrischer Strom aus einer Steckdose entnommen werden kann. Durch Anschluss des Gerätes an die Steckdose wird zuerst das Gerät auf die gewünschte Temperatur in   der Grössenordnung    von 420 C aufgeheizt, wobei eine Überhitzung des Gerätes durch den im Gerät eingebauten temperaturempfindlichen Schalter grundsätzlich vermieden wird.



  Es ist also ausgeschlossen, dass der Patient, der sich selbst zu behandeln hat, ein überhitztes Gerät in die Körperöffnung einführt. Dadurch, dass das Gerät z. B. aus einem eine hohe Wärmespeicherfähigkeit aufweisenden keramischen Material besteht, ist gewährleistet, dass die Behandlung über die gewünschte Zeitdauer hin erfolgt und langsam abklingt.



   Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung ist darin zu sehen, dass die Wärmebehandlung unabhängig von grossen, ortsgebundenen,  medizinischen Apparaten und unabhängig von geschultem Personal einsetzbar ist. Der Arzt kann die erfindungsgemässe Vorrichtung, da sie verhältnismässig preiswert hergestellt werden kann, zu mehreren Stücken in seiner Praxis zur Verfügung haben, so dass er gegebenenfalls in der Praxis mehrere Patienten gleichzeitig behandeln kann. Er kann sie aber auch dem Patienten zur häuslichen Behandlung mit den entsprechenden Behandlungsangaben ausgeben oder verordnen.



   Selbstverständlich lässt sich die erfindungsgemässe Vorrichtung für die verschiedensten Verwendungszwecke einsetzen. Genannt sind bereits die Wärmebehandlung der Vorsteherdrüse, der Samenblasen und des diese Organe umgebenden Gewebes. Möglich ist auch die Wärmbehandlung von Unterleibserkrankungen bei der Frau. Auch die Wärmebehandlung von Hals, Nase, Ohren lässt sich mit entsprechend abge änderten erfindungsgemässen Vorrichtungen in einfacher Weise durchführen.



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel.



   Mit 1 ist der stab- oder kolbenförmige, in die Körperöffnung einzuführende Körper bezeichnet, der in seinem Inneren eingebettet eine Heizwendel 2 trägt.



  Diese Heizwendel schliesst an einen in einem Sockel 3 untergebrachten, temperaturempfindlichen Schalter 4 an, der beispielsweise mit einem Fühler 5 in den Bereich der Heizwendel 2 greift. Über den temperaturempfindlichen Schalter 4 ist die Heizwendel 2 an zwei Stecker 6, 7 angeschlossen, die in eine normale Steckdose eingesteckt werden.



   Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und in der Abbildung dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Änderungen möglich, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen. So kann z. B. an Stelle des am Gerät befindlichen Steckers eine Steckbuchse vorgesehen werden, die mittels eines Zwischensteckers an die Stromquelle angeschlossen wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Wärmebehandlung innerer Organe und des diese Organe umgebenden Gewebes, mit : einem in eine Körperöffnung einführbaren, beheizbaren, kolben- oder stabförmigen Körper, dadurch gekennzeichnet, dass der kolben- oder stabförmige Körper aus einem aussen glasierten Keramikkörper besteht, in den elektrische Heizelemente zusammen mit einem temperaturempfindlichen Schalter eingebaut sind.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Heizelement eine elektrische Heizwendel Verwendung findet.
CH1479764A 1964-11-17 1964-11-17 Vorrichtung zur Wärmebehandlung innerer Organe und des diese Organe umgebenden Gewebes CH420482A (de)

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