CH420572A - Vorrichtung zur Schnellverstellung einer Gewindespindel, insbesondere für Höheböcke, Stützböcke etc. - Google Patents

Vorrichtung zur Schnellverstellung einer Gewindespindel, insbesondere für Höheböcke, Stützböcke etc.

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CH420572A
CH420572A CH1545564A CH1545564A CH420572A CH 420572 A CH420572 A CH 420572A CH 1545564 A CH1545564 A CH 1545564A CH 1545564 A CH1545564 A CH 1545564A CH 420572 A CH420572 A CH 420572A
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CH
Switzerland
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spindle
thread
pawl
guide sleeve
threaded spindle
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CH1545564A
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Schneider-Kern Adolf
Original Assignee
Schneider Kern Adolf
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/04Patterns or templates; Jointing rulers
    • E04F21/05Supports for jointing rulers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description


  Vorrichtung     zur    Schnellverstellung einer     Gewindespindel,    insbesondere für     Höheböcke,     Stützböcke     etc.       Bei den bis jetzt bekannten     Höheböcken    zum  Halten und Verstellen von     Nivellierlinealen    in der  gewünschten Höhenlage, für die Egalisierung von       Betondeckenoberseiten,    wird die Höhenverstellung  der     Linealhalter    durch eine Gewindespindel, an der  oben eine kleine Handkurbel befestigt ist,     bewerk-          stelligt.    Diese Böcke haben den Nachteil,

   dass die  Höhenverstellung der Spindel zu viel Zeit     wegnimmt.     Bei einer Steigung der Spindel von ca. 3 mm sind 33  Umdrehungen notwendig, um eine Höhenverstellung  von 10 cm zu erreichen. Trotzdem die Spindel in  einem Rohr     geführt    ist, dringt immer wieder Beton  ein, was ein Drehen der Spindel sehr erschwert. Da  schon für die Erstellung einer verhältnismässig klei  nen Betondecke mindestens vier Böcke     benötigt    wer  den, ist die Ausrichtung der Lineale auf die ge  wünschte Höhe umständlich und zeitraubend.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vor  richtung zur Schnellverstellung einer Gewindespin  del, insbesondere für     Höheböcke,    Stützböcke     etc.,    bei  welcher die Gewindespindel sowohl axial verschieb  bar, als auch     schraubverstellbar    in einer Führungs  hülse geführt ist, welche mit wenigstens einem in das  Gewinde der     Spindel        einrückbaren    und aus ihm wie  der     ausrückbaren    Organ versehen ist, das in ausge  rückter Stellung eine     Axialverschiebung    der Spin  del und in     eingerückter    Stellung die Schraubenver  stellung der Spindel zulässt.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform der     erfindungsgemässen    Vorrichtung in  Anwendung an einem     Höhebock    dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht eines mit der     erfindungsge-          mässen    Vorrichtung versehenen     Höhebockes,          Fig.    2 eine     Einzelheit    zu     Fig.    1 in     grösserem     Masstab,         Fig.    3 eine Ansicht zu     Fig.    2 in der Richtung des  Pfeiles     III,

      und       Fig.    4 das Unterende der Spindel mit     Linealhal-          ter,    teilweise im Schnitt.  



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die  Vorrichtung zur Schnellverstellung einer Gewinde  spindel in Verbindung mit einem     Höhebock    zum Hal  ten und Verstellen von     Nivellierlinealen    für die Ega  lisierung von     Betondeckenoberseiten    zur Anwendung  gebracht.

   Der     Höhebock,    bestehend aus einer verti  kalen     Führungshülse    1 ist mit drei aus Rohren beste  henden Standfüssen 2 und einer in der     Führungshülse     1 vertikal verstellbaren Gewindespindel 3 versehen  und unterscheidet sich von den bekannten Höhen  böcken dadurch, dass die Gewindespindel in einer  innen glatten d. h. gewindelosen     Führungshülse    1  vertikal     schiebverstellbar    geführt ist.

   Die Verbindung  der Führungshülse 1 mit dem Gewinde der Spindel 3  ist durch eine zweiarmige, winkelförmige     Klinke    4  erreicht, welche an einer, an der Führungshülse 1  durch Schweissen befestigten Lagergabel 5 auf einem       Achsenzapfen    6     verschwenkbar        angelenkt    ist, in ein  gerückter Stellung mit dem einen Arm 4' senkrecht  und mit dem     anderen    Arm 4" schräg zur Spindel  achse verläuft. Beide Arme 4' und 4" weisen keil  förmige Enden auf und greifen mit diesen durch Öff  nungen 7 und 8 der Führungshülse 1 in das Gewinde  der Spindel 3 ein. Die Enden der Lagergabel 5 sind  durch einen Quersteg 5' miteinander verbunden.

    Letzterer dient als Anschlag zur     Begrenzung    der       Ausrückbewegung    der Klinke. In der ausgerückten  Stellung der Klinke gemäss strichpunktierter Linie in       Fig.    2 ist die Spindel 3 ohne Drehung derselben, ein  fach durch Vertikalverschiebung in der Höhe ver  stellbar. In eingerückter Stellung der     Klinke    greifen  beide     keilförmigen    Enden derselben in das Gewinde      der Spindel 3 ein, wobei die Klinke 4 durch das  Eigengewicht der Spindel 3 und gegebenenfalls durch  die zusätzliche Belastung derselben in Eingriffsstel  lung gehalten wird. Im     dargestellten        Fall    ist nur eine  Klinke vorgesehen.

   Für grössere Belastungen können  selbstredend auch mehr als eine Klinke, z. B. deren  drei in     gleichmässiger    Verteilung zwischen je zwei  Befestigungsstellen der Standfüsse 2 vorgesehen sein.  Das Unterende der     Gewindespindel    3 ist durch ein  Bodenstück 9 stirnseitig abgeschlossen.

   Das Boden  stück 9 ist mit einer zentralen Bohrung 10 vorgese  hen, in der ein oben mit Kopf 11' versehener Gewin  debolzen 11 drehbar gelagert     ist.    Das auf der Unter  seite des Bodenstückes 9 vorstehende Ende des     Ge-          windebolzens    11 ist mit einem     U-förmig    gebogenen       Linealhalter    12 aus     Flacheisen    verschraubt und  durch einen den     Linealhalter    12 und den Gewinde  bolzen 11 quer durchsetzenden     Schwerspannstift    13  gegen Lösen gesichert.

   Das Oberende der Spindel 3  trägt einen     Sterngriff    14, der mit einem Zapfen 14' in  die Spindel 3 eingreift und durch einen die     Spindel    3  und den Zapfen 14' durchsetzenden     Schwerspannstift     15 an der Spindel 3 gegen Drehen und Lösen gesi  chert ist.    Durch Hochziehen der Spindel am     Sterngriff    14  klappt die Klinke 4 selbsttätig in ihre in     Fig.    2 strich  punktiert gezeichnete     Auslösestellung,    bei der die  Spindel sowohl weiter nach oben oder auch nach un  ten     schiebverstellbar    ist.

   Durch einen leichten Druck  mit der Hand kann die Klinke 4 in der     gewünschten     Höhenlage der Spindel wieder     eingerückt    werden.  Durch Drehen des     Sterngriffes    14 ist eine Feinein  stellung der Spindel 3 auf die gewünschte Höhenstel  lung möglich. Der am Unterende der Spindel drehbar       gelagerte        Linealhalter    12 dient zur Aufnahme der       Nivellierlineale    16, auf welchen mittels einer Streich  platte 17 die     Betondeckenoberseite    abgezogen wer  den kann.  



  Für die Nivellierung einer Betondecke sind  wenigstens vier     Höheböcke    erforderlich. Diese wer  den paarweise in Abständen, die die Länge der       Nivellierlineale    nicht überschreiten, zwischen den       Armierungseisen    aufgestellt. Für     grössere        Betondek-          ken    sind sechs, acht, zehn und mehr Böcke erforder  lich. Nachdem man auf beiden Seiten der zu erstel  lenden Betondecke mehrere     paarweise    einander ge  genüberliegende Böcke aufgestellt hat, werden auf die       Linealhalter    12 die     Nivellierlineale    16 aufgelegt, wel  che die Böcke miteinander verbinden.

   Bei grossen       Betondecken        werden    in die     Halter    12 der     mittleren     Bockreihe die Enden von jeweils nach entgegenge  setzten Seiten führenden Linealen eingelegt. Nach  dem die Lineale durch Verstellen der Spindeln 3 der  Böcke auf die     gewünschte    allseits übereinstimmende  Höhe eingestellt worden sind,     kann    der Beton aufge  gossen werden. Mittels einer Streichlatte 17 wird so  dann die Oberseite der     Betondeckc    abgezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Schnellverstellung einer Gewin despindel, insbesondere für Höheböcke, Stützböcke etc., dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespin- del (3) sowohl axial verschiebbar, als auch schraub verstellbar in einer Führungshülse (1) geführt ist, welche mit wenigstens einem in das Gewinde der Spindel (3) einrückbaren und aus ihm wieder aus- rückbaren Organ (4) versehen ist, das in ausgerückter Stellung eine Axialverschiebung der Spindel (3)
    und in eingerückter Stellung die Schraubverstellung der Spindel zulässt. UNTERP.NSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Ermöglichung einer Schraubverstellung der Gewindespindel (3) dienende Organ (4) an der Führungshülse (1) angeordnet ist und jeweils durch eine Öffnung (7, 8) der Führungs- hülse in das Gewinde der Spindel (3) eingreift. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das, in das Gewinde der Spindel (3) einrückbare Organ eine als zweiarmiger Hebel ausgebildete Klinke (4) ist, welche an einer Lagerga bel (5) der Führungshülse (1) verschwenkbar gelagert ist und jeweils wenigstens mit einem ihrer beiden Arme (4', 4") in das Gewinde der Spindel (3) ein greift. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das in das Gewinde der Spindel (3) einrückbare Organ eine als zweiarmiger Hebel ausgebildete Klinke (4) ist, deren einer Arm (4') senkrecht und deren anderer Arm (4") schräg zur Spindelachse verläuft, wobei jeweils mindestens der zur Spindelachse senkrechte Arm (4') in das Gewinde der Spindel (3) eingreift. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiar mige Klinke an beiden Armenden Keilform aufweist und jeweils mit diesen keilförmigen Enden durch Öffnungen (7, 8) der Führungshülse (1) hindurch in das Gewinde der Spindel (3) eingreift, wobei der zur Spindelachse schräg verlaufende Klinkenarm (4") als Handgriff zum Ausrücken der Klinke (4) dient. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel ein Sägege winde aufweist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel (3) ein Rundgewinde aufweist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel (3) ein Keilgewinde aufweist.
CH1545564A 1964-11-27 1964-11-27 Vorrichtung zur Schnellverstellung einer Gewindespindel, insbesondere für Höheböcke, Stützböcke etc. CH420572A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3922784A1 (de) 2020-06-09 2021-12-15 Jon Krause Nivellier- und abziehvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP3922784A1 (de) 2020-06-09 2021-12-15 Jon Krause Nivellier- und abziehvorrichtung

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