CH420687A - Münzzähl- und Rollvorrichtung - Google Patents

Münzzähl- und Rollvorrichtung

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Publication number
CH420687A
CH420687A CH755465A CH755465A CH420687A CH 420687 A CH420687 A CH 420687A CH 755465 A CH755465 A CH 755465A CH 755465 A CH755465 A CH 755465A CH 420687 A CH420687 A CH 420687A
Authority
CH
Switzerland
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coins
template
counting
rolling device
coin
Prior art date
Application number
CH755465A
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English (en)
Inventor
Merlet Carl
Original Assignee
Merlet Carl
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Publication date
Application filed by Merlet Carl filed Critical Merlet Carl
Publication of CH420687A publication Critical patent/CH420687A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
    • G07D9/065Devices for wrapping coins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


      Münzzähl-    und     Rollvorrichtung            Münzzählvorrichtungen,    die darauf beruhen, dass  gleiche Münzen, auf- oder     nebeneinandergestapelt,    in  gleicher Anzahl stets ,die gleiche Stapelhöhe bzw.  -länge ergeben, sind bereits bekannt. Abnutzungen  oder ungenaue Prägungen können dabei jedoch, ins  besondere bei grossen Stapellängen, Fehler ergeben.  Diese Zählmethode wird meist bei     Münzrollgeräten     angewendet, bei denen die Münzen auf drehbaren  Walzen seitlich aneinandergefügt werden, bis die ent  sprechende Rollenlänge erreicht ist, worauf die Mün  zen mit     Hilfe    der Walzen in einen Papierstreifen ein  gerollt bzw. eingewickelt werden.

   Es     sind    auch schon  Zählrinnen bekannt, bei denen Zählfehler dadurch  vermieden werden, dass den eingelegten Münzen  einzeln oder in Gruppen durch Einkerbungen der       Rinne    eine gegeneinander versetzte Lage aufge  zwungen wird. Um die Münzen dann aber in Pa  pier o. dgl. einrollen zu können, müssen sie aus der  Rinne herausgenommen und auf eine     Rollvorrich-          tung    gelegt oder gekippt werden, was umständlich  und zeitraubend ist. Ausserdem erfordert jede Münz  sorte eine eigene Zählrinne.  



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser  Mängel und die Schaffung einer     Münzzähl-    und Roll  vorrichtung, die bei einfacher Ausbildung und einfa  cher, rascher Handhabung Zählfehler ausschliesst.  



  Die Erfindung besteht     darin,        dass    zur Zählung  der zu rollenden Münzen eine mit der     Rollvorrich-          tung    verbundene Schablone vorgesehen ist, die die       Münzen    in     Ausnehmungen    und Vorsprüngen derart  einrasten     lässt,    dass die ganze Rolle in leicht überseh  bare Untergruppen     aufgeteilt    wird.

   Es     erfolgt    also die  Aufteilung der Münzen in die Untergruppen durch  eine     mit    der Rollvorrichtung verbundene Schablone,  so dass     anschliessend    sofort gerollt werden kann und  sich umständliche Manipulationen erübrigen.    In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in  einem einfachen Ausführungsbeispiel dargestellt. Es  zeigen:         Fig.    1 eine     Münzzähl-    und Rollvorrichtung in  Ansicht.  



       Fig.    2 in Draufsicht,       Fig.    3 in Seitenansicht und       Fig.    4 eine andere Ausbildung der Schablone.    Auf einer Grundplatte 1 sind zwei Lager 2, 3 für  zwei leicht drehbare     Walzen    4 befestigt. Das von  einem Winkelstück gebildete Lager 2 trägt einen       zylindrischen    Anschlag 5.

   Zwei von den Walzen 4  angeordnete Lager 6 halten einen schwenkbaren  Bügel 7, dessen Seitenarme einen Abstand voneinan  der aufweisen, der grösser ist als die     grösstmögliche     Breite eines     Wickelpapieres.    Der die     Seitenarme    ver  bindende zu den     Walzen    4 parallele Bügelsteg 8 ist  als Schablone ausgebildet und besitzt     zinnenartige          Ausnehmungen    und Vorsprünge, deren Länge der  dicke von je fünf Münzen entspricht.  



  Bei von den Walzen 4 weggeschwenktem Bügel 7  wird ein Wickelpapier unter den Anschlag 5 gescho  ben und auf die Walzen gelegt. Nun wird der Bügel  zu den Walzen geschwenkt, bis der     eine    Seitenarm am  Anschlag aufliegt. Der Rand der ersten     Ausnehmung     fluchtet dann genau mit der     Anschlagstirnfläche.    In  dieser Stellung können die Münzen, vom Anschlag 5  an beginnend, auf     die        Walzen    4 bzw.

   das Wickelpa  pier gelegt werden, wobei sich zufolge der     Schablo-          nenform    zwangsläufig eine Versetzung von je fünf       Münzen    gegenüber der benachbarten Gruppe     ergibt.     Ist die Schablone gefüllt, so wird der Bügel 7 zurück  geschwenkt; die Münzen liegen nur in einer glatten  Rolle auf den Walzen und können in üblicher Weise  eingerollt bzw. -gewickelt werden.

   Es ist auch mög-           ]ich,    die Münzen zuerst aufzulegen und     dann    den  Bügel     bzw.    die Schablone     darüberzuschwenken,     wobei das Versetzen der     Untergruppen    durch An  drücken der     Schablone    leicht     erreichbar    ist. Fehlende  Münzen werden dann ersetzt bzw.     überzählige    ent  fernt.  



  Vorzugsweise ist die Schablone 8 bzw. der ganze  Bügel 7, 8 gegen andere Schablonen, die verschiede  nen Münzsorten angepasst     sind,    austauschbar. Es ist  aber auch möglich, einen um eine Achse drehbaren  und in verschiedenen Drehstellungen     fixierbaren    Satz  von Schablonen vorzusehen, so dass das Einstellen  auf die gewünschte Münzsorte     durch    blosses Verdre  hen des     Schablonensatzes        erfolgen        kann.    Die Achse  des     Schablonensatzes    könnte dabei den Bügelsteg  bilden.

   Die Schablone kann selbstverständlich auch  auf eine andere Weise angeordnet werden.     Schliess-          lich    ist es     möglich,    eine Schablone 9     (Fig.    4) vorzuse  hen, die zwei einander gegenüberliegende Reihen von       Ausnehmungen    und Vorsprüngen aufweist, zwischen  denen sich die Münzen in Zählstellung befinden.  



  Sollen die Münzen     nur    gezählt und dann in Säck  chen o. dgl. abgefüllt werden, so braucht die Vorrich  tung nur so geneigt zu werden, dass die auf den Wal  zen 4 befindlichen Münzen über das Lager 3 abglei  ten. Dieses Lager ist     nämlich        derart    ausgebildet,     dass     die     Rollvorrichtung    nach der betreffenden Seite     hin     frei ist und die Münzen beim Abgleiten zum Säck  chen o. dgl. nicht     behindert    werden     (Fig.    3).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Münzzähl- und Rollvorrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Zählung der zu rollenden Münzen eine mit der Rollvorrichtung (1-4) verbundene Scha blone- (8, 9) vorgesehen ist, dien die Münzen, in Aus, nehmungen, und Vorsprüngen derart einrasten lässt,
    dass die ganze Rolle in leicht übersehbare Unter- gruppen aufgeteilt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schablone (8) gegen andere Schablonen, die verschiedenen Münzsorten angepasst sind, austauschbar ist. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein um eine Achse dreh barer und in verschiedenen Drehstellungen fixierba- rer Satz von Schablonen vorgesehen ist, derart, dass das Einstellen auf die jeweils gewünschte Münzsorte durch Verdrehen des Schablonensatzes erfolgen kann. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schablone (9) zwei einander gegenüberliegende Reihen von Ausneh- mungen und Vorsprüngen aufweist, zwischen denen sich die Münzen in Zählstellung befinden. 4.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rollvorrichtung (1-4) nach einer Seite hin frei ist, so dass die gewählten Münzen durch Neigen der Vorrichtung nach dieser Seite unbehindert in eine Hülle abgleiten, können:.
CH755465A 1964-07-29 1965-05-26 Münzzähl- und Rollvorrichtung CH420687A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT650364A AT245840B (de) 1964-07-29 1964-07-29 Münzzähl- und Rollvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH420687A true CH420687A (de) 1966-09-15

Family

ID=3586959

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH755465A CH420687A (de) 1964-07-29 1965-05-26 Münzzähl- und Rollvorrichtung

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AT (1) AT245840B (de)
BE (1) BE665408A (de)
CH (1) CH420687A (de)
FR (1) FR1456525A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT245840B (de) 1966-03-25
BE665408A (de) 1965-10-01
FR1456525A (fr) 1966-10-28

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