CH420705A - Lade- und Transportgerät für Halmfrüchte, insbesondere für Grünfutter - Google Patents

Lade- und Transportgerät für Halmfrüchte, insbesondere für Grünfutter

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Publication number
CH420705A
CH420705A CH899864A CH899864A CH420705A CH 420705 A CH420705 A CH 420705A CH 899864 A CH899864 A CH 899864A CH 899864 A CH899864 A CH 899864A CH 420705 A CH420705 A CH 420705A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
loading
chopper
transport device
wagon
shaft
Prior art date
Application number
CH899864A
Other languages
English (en)
Inventor
Zoidl Hans
Original Assignee
Ybbstaler Maschinenbau Zoidl &
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Ybbstaler Maschinenbau Zoidl & filed Critical Ybbstaler Maschinenbau Zoidl &
Publication of CH420705A publication Critical patent/CH420705A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • A01D90/04Loading means with additional cutting means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  



     LadeR und Transportgerät für Halmfrüchtc,    insbesondere für Grünfutter
Die Erfindung betrifft ein Lade-und Transportgerät, das zwar insbesondere für Grünfutter bestimmt ist, aber auch für viele andere Lade-und Transportzwecke, beispielsweise die Einbringung von Silomais, Verwendung finden kann und einen als Traktoranhänger ausgebildeten Ladewagen aufweist, der über einen vorderseitig angeordneten   Schlägelmähhäcksler    mit dem Ladegut beschickbar ist.



   Ein derartiger Ladewagen hat den Vorteil, dass beim   Schlägelmähhäcksler    nur ein einziger Antriebszweig erforderlich ist, da der Häcksler das Ladegut sowohl   mäht    und zerkleinert als auch das nunmehr zerkleinerte Gut zweckmässig nach oben bläst, so dass es auf die Ladefläche abgeworfen werden kann.



  Ein die gleichen Aufgaben erfüllender Lade-und Transportwagen anderer Bauart   müsste    dagegen jeweils gesondert angetrieben ein Mähwerk, eine Aufsammelvorrichtung und einen Höhenförderer aufweisen.



   Trotz dieser Vorteile konnten sich bisher derartige Lade-und Transportgeräte in der Praxis nicht durchsetzen. Der Grund dafür ist in einer unzweckmässigen Konstruktion der bisherigen Geräte zu suchen. Bei einem bekannten Lade-und Transportgerät dieser Art ist der Häcksler vorderseitig an einen als Einachsnachläufer ausgebildeten Transportwagen starr angeflanscht, wobei zur Höheneinstellung eine Stützrolle dient, mit deren Hilfe das vordere   Anhän-    gerende um die Fahrgestellachse auf-und niedergekippt werden kann. Die Stützrolle greift im Abstand vom Häcksler am Boden an.

   Um Beschädigungen des Häckslers durch Bodenunebenheiten zu vermeiden, ist es dabei unbedingt notwendig, zwischen der Tiefstellung der Schneidwerkzeuge und dem Boden, insbesondere aber zwischen der durch die Tiefstpunkte der Räder und der Stützrolle bestimmten Ebene und dieser Unterkante einen verhältnismässig grossen Sicherheitsabstand zu belassen. Damit ergibt sich aber eine zu grosse   Schnitthöhe    und vor allem wird auch die vollständige Aufnahme des abgeschlagenen Grases etc. durch den Häcksler nicht mehr   gewähr-    leistet, so dass die Anwendung einer derartigen Transporteinrichtung auf langhalmige Gräser, insbesondere aber auf Getreide beschränkt bleiben muss.



  Da der Bodenabstand des Häckslers durch Neigungen des   Ladewagens    selbst bestimmt werden muss, ist es notwendig, eine allseits bewegliche Kupplungsstange für die Anhänger an den ziehenden Traktor vorzusehen, was kompliziert ist, und wodurch es notwendig wird, einen verhältnismässig grossen Abstand zwischen Traktor und Ladewagen einzuhalten, wobei sich nur ungünstige Lenkeigenschaften ergeben. Die durch das Auf-und Niederschwenken des Anhängers und der Fahrgestellachse ermöglichte Höhenverstellung, ist trotzdem nur verhältnismässig gering und es müssen daher beim Befahren von unwegsamem Ge  lände    besondere Vorkehrungen getroffen werden, um der durch das Vorragen von   Häckslerteilen über    die Untersicht des Anhängers hinaus bedingten, geringen Bodenfreiheit des Anhängers Rechnung zu tragen.



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein   L de-und    Transportgerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass mit seiner Hilfe alle einschlägigen Arbeiten bei guten Fahreigenschaften rationell durchgeführt werden können.



   Ein Gerät der genannten Art ist gemäss der Er  findung dadurch    gekennzeichnet, dass der aus einer Horizontalwelle mit flexibel an ihr befestigten   Schlagwerkzeugen    bestehender Häcksler gemeinsam mit einem auf den   Wagenboden    abwerfenden   Förder-    schacht mit dem Wagen zu einer baulichen Einheit vereinigt und um eine im Abstand von der Welle angeordnete Querachse am   Ladewagen auf-und nieder-    schwenkbar gelagert ist.



   Durch die Erfindung wird zufolge der schwenkbaren Lagerung von Häcksler und Förderschacht eine genaue Anpassung des Schnittbereiches des Häckslers an die jeweilige Bodenbeschaffenheit er  möglicht,    so dass insbesondere ein Schnitt der Früchte knapp oberhalb des Bodens ermöglicht wird, wobei auch eine Aufnahme sämtlicher abgeschnittener Halme etc. durch den Häcksler gewährleistet wird. Es wird möglich, den Anhänger mit dem ziehenden Traktor kurz zu kuppeln, so dass der   Anhän-    ger der Traktorspur genau folgt bzw. bei seitlich gegenüber dem Traktor versetzter Anhängung ebenfalls vom Traktor aus gut lenkbar ist. Der Ladewagen kann während des gesamten Arbeits-und Transportbetriebes mit in gleicher Relativstellung zum Boden befindlicher Ladefläche verbleiben.

   Ein wesentlicher Vorteil der   erfindungsgemässen    Ausführung besteht noch darin, dass es durch sie möglich wird, für verschiedenste Zwecke Einachsanhänger mit Rollböden herzustellen, an denen dann die   geeeigneten    Arbeitswerkzeuge befestigt werden. So kann ein erfindungsgemässer Lade-und Transportwagen ohne weiteres aus einem Fahrgestell, das auch beispielsweise für   Stalldüngerstreuer weiter verarbeitbar    ist, durch Anbringung des Häckslers und entsprechender, die Ladefläche nach der Seite und nach oben hin begrenzender Aufbauten, aufgebaut werden.



   Nach einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Häcksler über ein Fühlerrad am Boden abgestützt und es sind im Sinne eines   Gewichtsausgleiches    hebend auf den Häcksler wirkende Mittel (Federn, Ausgleichsgewichte, pneumatische oder hydraulische   Kolbentriebe    etc.) vorgesehen. Dadurch wird eine besonders leichtgängige Verstellung des Häckslers beim Arbeitsbetrieb gewährleistet, so dass das   Füh-    lerrad nur geringe Kräfte auf den Häcksler übertragen muss.



   Vorzugsweise ist schliesslich der Häcksler   zusätz-    lich über einen an ihm angreifenden Hebel, über ein Gestänge, bei der Anordnung von Kolbenantrieben für den Gewichtsausgleich aber fallweise auch mit deren Hilfe hochschwenkbar und zumindest in aufgeschwenkter Stellung feststellbar angeordnet, so dass es möglich wird, beispielsweise einerseits die ge  wählte      Schnitthöhe    beliebig zu verändern und anderseits den Häcksler fiir den Strassentransport oder auch für die Fahrt auf schlechten Wegen   hochzuklap-    pen und zu fixieren, so dass er weder um seine Auf  hängung    schwingen, noch die Bodenfreiheit des An  hängers    beeinträchtigen kann.



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Vorderteil eines   erfindungsgemässen    Lade-und   Transportgerätes    zum Teil schematisch in Seitenansicht dargestellt.



   Ein in bekannter Weise als Einachsnachläufer ausgebildeter, iiber eine Deichsel 1 an einen Traktor anhängbarer Ladewagen 2, besitzt einen Laufboden 3, der von der Zapfwelle des Traktors aus über eine nicht dargestellte Gelenkwelle, eine Anschlusswelle 4, ein Zwischengetriebe 5, eine weitere Welle 6 und ein Schrittschaltwerk o. dgl. (nicht dargestellt) antreibbar ist.



   Der Anhänger 2 besitzt einen ladekorbartigen Aufbau 7, der rückseitig durch eine wegschwenkbare Klappe etc. abgeschlossen ist, gegen die der Laufboden 3 beim Beladen das Ladegut andrückt und damit vorpresst (falls eine Vorpressung erwünscht ist, sonst bleibt der Rollboden beim Beladevorgang abgeschaltet) und welche Klappe für den Entladevorgang weggeschwenkt wird, so dass der Wagen durch Einschalten des Rollbodens 3 entladen werden kann.



   Die Vorderseite des Ladekorbes 7 ist mit einer   Blechverkleidung    8 versehen, welche Verkleidung nach unten offen ausgebildet ist, so dass ein   Förder-    schacht 9 in sie eingreifen kann.



   Der Förderschacht 9 bildet einen Teil eines   Schlägmähhäckslers,    der eine vom Getriebe 5 aus über einen Keilriemen 10 und Riemenscheiben 11, 12 antreibbare Horizontalquerwelle mit flexibel an dieser befestigten Schneid-und   Schlagwerkzeugen,    die beim Antrieb eine Kreisbahn 13 bestimmen, aufweist. Der Hacksler ist in der Arbeitsstellung, wie dargestellt, über ein Tastrad 14 am Boden abgestützt.



  Der gesamte Häcksler kann gemeinsam mit dem   För-    derschacht 8 um eine mit der Achse der Riemenscheibe 11 koaxiale Achse auf-und niedergeschwenkt werden. Um dieses Auf-und Niederschwenken zu erleichtern, ist eine hebend auf den Hacksler wirkende Zugfeder 15   vorgesehen. Femer    kann der Häcksler auch mit Hilfe eines vom Fahrersitz des ziehenden Traktors aus erreichbaren Handhebels 16 über ein Spannschloss 17 angehoben und in angehobener Stellung-beispielsweise für den Fahrbetrieb-fixiert werden. Die Deichsel   1    ist über eine mit Hilfe einer Kurbel verdrehbare Spindel 18 auf und niederschwenkbar.



   Beim Arbeitsbetrieb mäht der Häcksler in der dargestellten Arbeitsstellung das aufzuladende Gut unter gleichzeitiger Zerkleinerung ab und wirft es über den Förderschacht 9 auf den Rollboden 3.



   Die Feder 15 sowie der Handhebel 16 können durch hydraulische oder pneumatische Kolbentriebe ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lade-und Transportgerät für Halmfrüchte, insbesondere Grünfutter, mit einem als Traktoranhänger ausgebildeten Ladewagen, der über einen vorderseitig angeordneten Schlägelmähhäcksler mit dem Ladegut beschichtbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einer Horizontalwelle mit flexibel an ihr befestig- ten Schlagwerkzeugen bestehende Hacksler (13) gemeinsam mit einem auf den Wagenboden (3) abwerfenden Förderschacht (9) mit dem Wagen (2) zu einer baulichen Einheit vereinigt und um eine im Abstand von der Welle angeordnete Querachse am Ladewagen auf-und niederschwenkbar gelagert ist.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Lade-und Transportgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Häcksler (9,13) ber ein Fühlerrad (14) am Boden abgestützt ist und im Sinne eines Gewichtsausgleiches hebend auf den Häcksler wirkende Mittel (15) vorgesehen sind.
    2. Lade-und Transportgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Häcksler ber ein Gestänge (16,17) hochschwenkbar und zumindest in aufgeschwenkter Stellung feststellbar angeordnet ist.
CH899864A 1963-07-15 1964-07-09 Lade- und Transportgerät für Halmfrüchte, insbesondere für Grünfutter CH420705A (de)

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AT562563A AT244852B (de) 1963-07-15 1963-07-15 Lade- und Transportgerät für Halmfrüchte, insbesondere für Grünfutter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986002802A1 (en) * 1984-11-06 1986-05-22 Schuitemaker Machines B.V. A pick-up and delivery vehicle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986002802A1 (en) * 1984-11-06 1986-05-22 Schuitemaker Machines B.V. A pick-up and delivery vehicle
US4732332A (en) * 1984-11-06 1988-03-22 Schuitemaker Machines, B.V. Pick-up and delivery vehicle

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AT244852B (de) 1966-01-25

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