CH420844A - Filmbildwerfer - Google Patents

Filmbildwerfer

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CH420844A
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CH
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film
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projector
arm
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Application number
CH1138064A
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English (en)
Inventor
Rube Helmut
Original Assignee
Bauer Eugen Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/40Film strip handling embodying frictional coupling or clutches

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


      Filmbildwerfer       Die Erfindung     betrifft    einen     Filmbildwerfer,    an  den zum Abspielen von     Filmspulen    mit besonders  grossem Fassungsvermögen getrennt von der üblichen       Filmaufwickelwelle        eine    zweite angesetzt werden kann,  deren Antrieb von dem der ersten abgeleitet wird.  



  Es ist bekannt, einen Filmbildwerfer mit Spulen  armen üblicher Bauart durch Anbau zusätzlicher Teile  für die Aufnahme von     Filmspulen    mit besonders  grossem Fassungsvermögen einzurichten. Am Ab  wickelspulenarm wird hierbei mittels eines in die  Bohrung der bisherigen     Spulenachse    gesteckten  Schraubenbolzens ein     Verlängerungsarm    angebracht.  Ein Anschlag gegen Verdrehung ist vorgesehen. Eine  Laufrolle an dem Verlängerungsarm wirkt als Bremse  seitlich auf den Flansch der Filmspule. Am Sockel  des Bildwerfers wird ein     zusätzlicher    Arm für die       Aufwickelspule    befestigt. Auf den bisherigen Auf  wickelspulenarm wird anstelle einer Filmspule eine  kleine Riemenscheibe aufgesetzt.

   Mittels Riemen er  folgt von hier aus der Antrieb der     Aufwickelspule    auf  dem Zusatzarm. Der Riemen wirkt dabei als Rutsch  kupplung. Diese Bauform benötigt viele     verhältnis-          mässig    schwere und aufwendige     Zusatzteile.     



  Es ist auch ein Filmbildwerfer bekannt, aus des  sen Gehäuse eine     Spulenachse    für zwei     normal    grosse,       nebeneinanderliegende    Filmspulen herausragt. Um       Filmspulen    mit besonders grossem Fassungsvermögen  damit abspielen zu können, wird ein zusätzlicher Arm  seitlich am Gehäuse befestigt, welcher     eine    Halterung  für zwei ebenfalls     nebeneinanderliegende    Filmspulen  mit besonders grossem Fassungsvermögen aufweist.  Der Antrieb der     Spulenachse    am Zusatzarm erfolgt  mittels Riemen von der     Spulenachse    am Gehäuse aus.  



  Bei einem anderen bekannten     Bildwerfer    können  die     Spulenarme    durch Anbau von Verlängerungs  stücken auch für grössere Spulen verwendet werden.  Das Verlängerungsstück trägt an einem Ende die Spu-         lenachse,    während am anderen Ende     eine    Kupplungs  welle vorgesehen ist, welche anstelle der bisherigen       Spulenachse    mit der Antriebseinrichtung für diese  über eine Reibungskupplung verbunden wird. Die  Kupplungswelle treibt die     Spulenachse    über Zahn  räder an.  



  Diese bekannte Ausführung ergibt zwar den Vor  teil einer kompakten Bauform und einer einfachen  Bedienung. Sie hat     aber    den Nachteil, dass die Auf  wickelspule unabhängig vom Gewicht des aufge  spulten     Films    angetrieben wird. Das hat zur Folge,  dass der Filmzug mit wachsendem Filmwickel     nach-          lässt,    was bei der Verwendung von Spulen mit be  sonders grossem Fassungsvermögen zu Betriebsstö  rungen führen kann.  



  Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch  vermieden, dass zwischen dem Antriebsorgan für die  erste und der zweiten     Filmaufwickelachse    eine Rei  bungskupplung vorgesehen ist, deren     Anpresskraft     vom Gewicht des aufgewickelten Films abhängt.  



  Diese     gewichtabhängige        Anpressung    sorgt dafür,  dass der Film auch     bei    sich änderndem Durchmesser  des aufgespulten Filmwickels stets unter etwa dem  selben Zug aufgewickelt wird, insbesondere dass der  Filmzug noch ausreichend stark bleibt, auch wenn  der Filmwickel schon sehr gross ist.    Eine besonders vorteilhafte Bauform wird erreicht,  wenn sowohl die     ansetzbare        Filmaufwickelachse    als  auch die Reibungskupplung auf einer Platte angeord  net sind, die mit dem     Bildwerfergehäuse    oder mit dem       Filmspulenarm    der     Aufwickelspule    lösbar verbunden  werden kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in den Zeichnungen wiedergegeben. Es  zeigen:       Fig.    1 die Seitenansicht eines     Filmbildwerfers,              Fig.    2 die     Spulenarme    des     Filmildwerfers    nach       Fig.    1 mit angesetzten     Spulenarmverlängerungen,          Fig.    3 einen Schnitt durch die     Spulenarmverlänge-          rung    für die     Aufwickelspule    in grösserem Massstab,

         Fig.    4 die Vorderansicht der     Spulenarmverlänge-          rung    für die     Aufwickelspule    in grösserem Massstab.  An einem     Filmbildwerfer    1 sind     Spulenarme    2 und  3     schwenkbar    gelagert. Jeder     Spulenarm    trägt Spulen  achsen 4 bzw. 5, auf welchen     Filmspulen    üblicher       Grösse    6 und 7 aufgesetzt sind. Die     Aufwickelspule     4 sitzt auf einem schwenkbaren Hebel 8 und ist mit  einer Reibscheibe 9 fest verbunden.

   Diese wird von  einer Reibtrommel 10     umgriffen,    welche in bekannter  Weise mit dem Laufwerk gekuppelt ist.  



  Die     Abwickelachse    5 sitzt an einem Hebel 11 und  ist mit einer Reibscheibe 12 fest verbunden. Diese  wird von einer starr an den     Spulenarm    3 befestigten  Reibtrommel 13 umgriffen.  



  Um     Filmspulen    14 und 15 mit besonders grossem  Fassungsvermögen abspielen zu     können,    werden - wie       Fig.    2 zeigt - Verlängerungsstücke 16 und 17 an den       Spulenarmen    2 bzw. 3 anstelle der zuvor abgenom  menen Hebel 8 und 11 befestigt.  



  Wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist, wird das     Vendänge-          rungsstück    16 von einer Platte 18 mit darauf angeord  neter     Filmaufwickelachse    19 und Zwischenrad 20 ge  bildet. Die Befestigung der Platte 18 an dem Spulen  arm 2 erfolgt     mittels    eines     Gewindebolzens    21, wel  cher in ein Lagerauge 22 des     Spulenarmes    2 einge  steckt und mit einer     Rändelmutter    23 gesichert wird.  Durch sein Eigengewicht schwenkt das Verlängerungs  stück 16 um den Gewindebolzen 21, bis ein Ansatz 24  der Platte. 18 an einer Fläche 25 des     Spulenarmes    2  anliegt.  



  Die     Filmaufwickelachse    19 sitzt auf einem  schwenkbaren Hebel 26 und ist mit einer Reibscheibe  27 fest verbunden. Diese wird von einer Reibtrommel  28     umgriffen,    welche auf einem schwenkbaren Hebel  29 drehbar gelagert ist. Die Hebel 26 und 29 haben  eine     gemeinsame    Lagerachse 30.   Das Zwischenrad 20 ist als Reibrad ausgebildet  und trägt an seinem Umfang einen reibungsfördernden  Belag 31. Es ist auf einem um eine Achse 32 schwenk  baren Hebel 33 drehbar gelagert.  



  Bei     angesetztem    Verlängerungsstück 16 stellt so  mit das Zwischenrad 20 eine Reibungsverbindung  zwischen den Reibtrommeln 28 und 10 her. Letztere  wird von dem nicht dargestellten Laufwerk über einen  Riemen 34 angetrieben.  



  Eine Zugfeder 35 ist     an    einem Stift 36 an Hebel  26 und an einem     Stift    37 in der Platte 18 aufgehängt.  Sie sorgt für die Aufrechterhaltung eines gewissen       Grunddrehmoments    und     bewirkt        eine    ständige fe  dernde Verbindung zwischen Reibtrommel 28, Zwi  schenrad 20 und Reibtrommel 10.  



  Die Hebel 29 und 33 tragen Stifte 38, 39, welche  in     Durchbrechungen    40, 41 in der Platte 18 hinein  ragen und somit in Verbindung mit diesen die  Schwenkwege der Hebel 29 und 33 begrenzen.    Wie     Fig.    2 zeigt, ist an dem Verlängerungsstück  17 eine Reibtrommel 42 befestigt. Die     Filmabwickel-          achse    ist mit einer Reibscheibe 44 fest verbunden und  in einem schwenkbaren Hebel 45 drehbar gelagert.  Reibscheibe 44 und die sie umgreifende Reibtrommel  42 erzeugen ein vom Gewicht des auf der Spule be  findlichen     Films    abhängiges Bremsmoment, wodurch  ein gleichmässiger Filmzug erreicht wird.  



  Auf die Kupplung der     Filmabwickelachse    43 mit  dem Antrieb für die     Spulenachse    5 am     Spulenarm    3  ist bewusst verzichtet worden, da nach dem Vorführen  besonders langer     Filmstreifen    diese in der Regel nicht  im     Filmbildwerfer    zurückgespult werden. Dies     schliesst     jedoch nicht aus, dass im Bedarfsfall auch das Ver  längerungsstück für die     Abwickelseite    entsprechend  dem für die     Abwickelseite    ausgebildet werden kann.  



  Anstelle des im Ausführungsbeispiel gezeigten       Reibradgetriebes    könnte auch ein Zahnradgetriebe  Verwendung finden. Man könnte     z.B.    die Reibtrom  meln 10 und 28 mit einer Aussenverzahnung versehen.  Ein Zwischenzahnrad würde die Funktion von  Zwischenrad 20 übernehmen. Dieses sowie die Reib  trommel 28 wären dabei um fest in der Platte 18 an  geordnete Lagerbolzen drehbar. Ausserdem könnte  die Übertragung über Riemen oder Ketten erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filmbildwerfer, an den zum Abspielen von Film spulen mit besonders grossem Fassungsvermögen ge trennt von der üblichen Filmaufwickelachse eine zweite angesetzt werden kann, deren Antrieb von dem der ersten abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Antriebsorgan für die erste und der zweiten Filmaufwickelachse eine Reibungskupp lung vorgesehen ist, deren Anpresskraft vom Gewicht des aufgewickelten Films abhängt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Filmbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die ansetzbare Filmauf- wickelachse (19) als auch die Reibungskupplung (27, 28) auf einer Platte (18) angeordnet sind, die mit dem Bildweiiergehäuse oder mit dem Filmspulenarm (2) der Aufwickelspule lösbar verbunden werden kann.
    2. Filmbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungskupplung aus einer Reibtrommel (28) in Verbindung mit einer Reib scheibe (27) besteht, wobei die Reibscheibe (27) an einem schwenkbaren Hebel (26) gelagert ist, an ihrem Umfang von der Reibtrommel (28) übergriffen wird und die Filmaufwickelachse (19) trägt.
    3. Filmbildwerfer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibtrommel (28) an einem schwenkbaren Hebel (29) gelagert ist und mit einem Zwischenrad (20) zusammenarbeitet, das als Verbin dungsglied zwischen dem Antriebsorgan (10) für die Filmaufwickelachse am Bildwerfer bzw. Aufwickel- arm (2) und der Reibtrommel (28) dient.
    4. Filmbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass getrennt von der üblichen Film abwickelachse eine zweite angesetzt werden kann, die unter dem Einfluss einer Bremse steht, deren Brems kraft vom Gewicht des auf der Abwickelspule be findlichen Films abhängt. 5. Filmbildwerfer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremse aus einer Reibtrom mel (42) in Verbindung mit einer Reibscheibe (44) be steht, wobei die Reibscheibe (44) an einem schwenk baren Hebel (45) gelagert ist, an ihrem Umfang von der fest angeordneten Reibtrommel (42) übergriffen wird und die Filmabwickelachse (43) trägt. 6.
    Filmbildwerfer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Filmabwickelachse (43) und lastabhängige Bremse (42, 44) auf einer Platte (17) angeordnet sind, die mit dem Bildwerfergehäuse oder mit dem Filmspulenarm (3) für die Abwickelspule lösbar verbunden werden kann.
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