CH421132A - Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Malonsäuremonohydraziden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Malonsäuremonohydraziden

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CH421132A
CH421132A CH705964A CH705964A CH421132A CH 421132 A CH421132 A CH 421132A CH 705964 A CH705964 A CH 705964A CH 705964 A CH705964 A CH 705964A CH 421132 A CH421132 A CH 421132A
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CH
Switzerland
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formula
malonic acid
hydrogen
preparation
substituted malonic
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CH705964A
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English (en)
Inventor
Rudolf Dr Pfister
Alfred Dr Sallmann
Winrich Dr Hammerschmidt
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C243/00Compounds containing chains of nitrogen atoms singly-bound to each other, e.g. hydrazines, triazanes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten   Malonsäuremonohydraziden   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von   substituierten Malonsäure-    monohydraziden mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften.



   Niedere Alkylester von   N,    N'-Diphenylhydraziden der Malonsäure und   a-substituierten      Malonsäuren    können gemäss der deutschen Patentschrift Nummer 1085 534 durch Behandlung von gegebenenfalls   4-substituiertem      1,    2-Diphenyl-3,   5-dioxo-pyrazolidin    mit wasserfreien Alkanolen unter Zusatz   hochkon-    zentrierter Säuren, wie Chlorwasserstoffgas oder p Toluolsulfonsäure, hergestellt werden. Zwei andere Herstellungsverfahren für den   n-Butyl-malonsäure-      N,      N'-diphenylhydrazid-äthylester    wurden schon   frü-    her in Helv.   C : him.  cta, 40 408428    (1957) beschrieben.

   Nach der erwähnten Patentschrift sollen die genannten Ester den als Ausgangsstoffe dienenden   Diphenyldioxopyrazolidinen    hinsichtlich ihrer    r    pharmakologischen Eigenschaften ähnlich sein.   Wor-    in diese Ähnlichkeit besteht, wird nicht näher angegeben. In Tierversuchen zeigte sich im Vergleich mit 4-n-Butyl-1, 2-diphenyl-3, 5-dioxo-pyrazolidin nur sehr geringe antiphlogistische und antipyretische Wirkung. Unter den üblichen Reaktionsbedingungen für die Hydrolyse von Estern, z. B. beim Kochen mit   alkanolischer    Alkalilauge, entstehen aus den ge  nannten    Estern wieder die   Diphenyldioxopyrazolidine.   



   Es wurde nun gefunden, dass man substituierte Malonsäurehydrazide der allgemeinen Formel   I,   
EMI1.1     
 in welcher   Ri    einen Kohlenwasserstoffrest mit   höch-    stens 8 Kohlenstoffatomen   bedeutet und R2    Wasserstoff, Chlor, Fluor oder Brom bedeutet und ihre Salze mit anorganischen und organischen Basen herstellen kann, indem man eine Verbindung der Formel II,
EMI1.2     
 in welcher X den Benzylrest und   Ri    und R2 die oben angegebene Bedeutung haben,   hydrogenolysiert.   



  Die erhaltene Verbindung der Formel I kann in ein Salz mit einer anorganischen oder organischen Base übergeführt werden.



   Die erfindungsgemäss erhältlichen neuen Verbindungen der Formel I und ihre Salze mit anorganischen und organischen Basen besitzen, wie weit'er gefunden wurde, insbesondere antiphlogistische Wirksamkeit bei relativ geringer Toxizität. Sie eignen sich z. B. zur Behandlung von rheumatischen und andern entzündlichen   Krankheitsprozessen,    wie z. B. zur Prophylaxe und Behandlung der   Thrombophlebitis,    wobei sie oral oder rektal oder in Form von   wäss-    rigen Lösungen ihrer Salze auch parenteral, z. B. intramuskulär oder intravenös verabreicht werden können. Hinsichtlich ihrer parenteralen Anwendung ist die neutrale bis höchstens schwach basische Reaktion der wässrigen Lösungen ihrer Salze besonders vorteilhaft.



   In den neuen Verbindungen der Formel 1 und in den Ausgangsstoffen der Formel II ist   Ri      beispiels-    weise durch einen Alkylrest mit höchstens 8   Kohlen-    stoffatomen, vorzugsweise durch den   n-Propyl-,      Isopropyl-,    n-Butylrest oder durch den   Phenyl-,    Benzyl-oder   Phenäthylrcst      verkörperb.   



   Zur Durchführung der erfindungsgemässen Reaktion löst man die Verbindung der Formel II vorzugsweise in Methanol und hydriert bei Raumtemperatur und Normaldruck in Gegenwart eines geeigneten Katalysators bis zur Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff. Als Katalysatoren eignen sich beispielsweise   Palladium-Katalysatoren.   



   Lösungen von   Alkalisalzen    der neuen   Verbin-    dungen der Formel 1 können direkt durch Auflösen der Verbindungen in der berechneten Menge Alkalilauge,   d.    h. in Lösungen von Lithium-,   Natrium-oder    Kaliumhydroxyd hergestellt werden. Durch Kombination mit geeigneten pharmazeutischen   Trägerstof-    fen können die erfindungsgemäss hergestellten neuen Verbindungen bzw. deren Alkalisalze oder Salze mit organischen Basen wie zum Beispiel   Dimethyl-      aminoäthanol,      Diäbhylaminoäthanol    oder Piperazin in Arzneimittel übergeführt werden. Solche Arzneimittel sind beispielsweise Injektionslösungen, bestehend aus wässrigen. Lösungen der Alkalisalze.



     \Veitere    Arzneimittel sind z. B. Tabletten, pulverhaltige Kapseln und Granulate und weitere zur oralen Verabreichung geeignete Applikationsformen, die z. B. durch Mischen der neuen Verbindungen der Formel 1 oder ihrer Salze mit pharmazeutischen Trägerstoffen wie Stärke, hochdisperse Kieselsäure, Magnesiumstearat usw. und geeignete Formgebung hergestellt werden können,. Die neuen Verbindungen können aber auch mit halbfesten Stoffen von geeignetem Schmelzbereich, z. B. Kakaobutter, zu Suppositorien verarbeitet werden.



   Im nachfolgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
4, 17 g N,   N'-Diphenyl-n-butyl-malonsäurebenzyl-    ester-monohydrazid werden in 70 ml Methanol gelöst und nach Zusatz von 1 g   Pd-A1203-Katalysator    bei Raumtemperatur und Normaldruck hydriert.



  Nach   2l/2    Stunden ist die theoretische Menge Wasserstoff aufgenommen und die Hydrierung kommt zum Stillstand. Der Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Aus   Äther-Petroläther    kristallisiert das   n-Butyl-malonsäure-N,    N'-diphenylmonahydrazid als farblose Kristalle vom Smp.   116-117 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Malonsäure-Monohydraziden der Formel I EMI2.1 in welcher Rl einen Kohlenwasserstoffrest mit höch- stens 8 Kohlenstoffatomen bedeutet und R2 Was serstoff, Chlor, Fluor oder Brom bedeutet und ihren Salzen mit anorganischen und organischen Basen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II, EMI2.2 in welcher X einen Benzylrest und Ri und Ra die oben angegebene Bedeutung haben hydrogenolysiert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel 1 durch Behandlung mit einer anorganischen oder organischen Base in ein Salz überführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Formeln 1 und II Ri den n-Butylrest und R2 Wasserstoff bedeuten.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Salzbildung Natronlauge verwendet, 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrogenolyse mit Pal ladium-Katalysatoren ausführt.
    5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrogenolyse bei Raumtemperatur und Normaldruck des Wasserstoffs durchführt.
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