CH421632A - Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-Verbindungen - Google Patents

Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-Verbindungen

Info

Publication number
CH421632A
CH421632A CH577464A CH577464A CH421632A CH 421632 A CH421632 A CH 421632A CH 577464 A CH577464 A CH 577464A CH 577464 A CH577464 A CH 577464A CH 421632 A CH421632 A CH 421632A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pipe
socket
sealing
ring
leg
Prior art date
Application number
CH577464A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Muecher Horst
Original Assignee
Adolf Muecher Horst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolf Muecher Horst filed Critical Adolf Muecher Horst
Publication of CH421632A publication Critical patent/CH421632A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/025Rolling sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description


  Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von       Muffenrohr-Verbindungen       Bekanntlich geht in der Praxis die Tendenz weit  gehend dahin, beim Verlegen von Abwasserrohrleitun  gen die einzelnen Verbindungsstellen der Muffen  rohrverbindungen ohne zusätzliche Abdichtung von       Vergussmasse    zu verlegen. Das bedeutet, dass allein  der in     üblicher    Weise auf dem Schwanzende des ei  nen Rohres vorgesehene Dichtungsring die Dichtung  zwischen Rohrende und Muffe     übernehmen    muss.       Man    ist bestrebt, hierfür sogenannte     Rollringe    einzu  setzen.  



  Rollringe der bekannten Art neigen aber dazu  - weil sie mit     erheblicher        Vorspannung    auf das  Rohrschwanzende aufgezogen werden - infolge ihrer  runden     Querschnittsform    beim Einführen des Rohr  endes in die Muffe in Achsrichtung des Rohres auf  dessen Umfang rollend zu     wandern,    und zwar     kommt     es vor, dass sie sich auf diese Weise bis zum     Muf-          fenrand        vorbewegen.    In den meisten Fällen ist zu die  sem Zeitpunkt das Rohrende aber noch nicht bis zum  Anstossen am     Muffengrund    in diese eingeschoben,

    so dass zwischen der     Stirnfläche    des Rohrendes und  dem     Muffengrund    ein Ringspalt     freibleibt,    in dem  sich Unrat festsetzen kann.  



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist es nun, hier  Abhilfe zu schaffen und eine elastische Dichtung zur  Abdichtung der Verbindungsstelle einer     Muffenrohr-          verbindung    herzustellen, die sich dadurch auszeich  net, dass auf dem Schwanzende des     einen,    in die  Muffe des Gegenrohres     einzuführenden    Rohres     ein     einen L- oder     winkelförmigen    Querschnitt aufweisen  der Ring vorgesehen ist, dessen in einer     Radialebene     verlaufender Dichtschenkel die     Endstirnfläche    des  Rohrendes     umgreift,    während der axial gerichtete,

   aus  sen am Umfang des Rohrschwanzendes sich abstüt  zende Tragschenkel in seiner     Aussenmantelfläche    mit  einer sich wenigstens jeweils über Teillängen in Um-         fangsrichtung    des Tragschenkels erstreckenden Rille  zur vorübergehenden Aufnahme eines     Rollringes    aus  gerüstet ist,

   der sich beim axialen Einschieben des  Rohrendes in die Muffe vom Tragschenkel abrollt  und sich dichtend zwischen der     Muffeninnenfläche     und der     Umfangsmantelfläche    des Rohrschwanzendes  ausserhalb des mit     seinem    Dichtschenkel in der     End-          montagestellung    am     Muffengrund    anliegenden       Dicht-Tragringes    anlegt.  



  Dies hat in der Praxis den Vorteil, dass der auf  das Schwanzende des einen Rohres aufgezogene     Roll-          ring    in dieser     Vormontagestellung    solange verbleibt,  bis das Einschieben dieses Rohrendes in die Muffe  eingeleitet wird. Beim axialen Einführen des Rohr  endes in die Muffe bleibt vorerst der     Rollring        in    der  Rille der Mantelfläche des Tragschenkels des Dicht  Tragringes haften. Wird jedoch die Reibung grösser,  wandert der Rollring in axialer Richtung auf dem  Umfang des Rohrschwanzendes.

   Stösst nun der  Dichtschenkel des Ringes im     Muffengrund    an, ist der  Rollring ebenfalls in seine     maximal    äusserste Stel  lung gerollt, so dass er sich noch mit Sicherheit in  der Muffe befindet.  



  Ist also die     Endmontagestellung    erreicht, wird ei  ne     zweifache    Dichtung erzielt, und zwar im Muffen  grund. durch den Dichtschenkel des Ringes einerseits  und andererseits durch den Rollrind zwischen dem  Umfang des Rohrendes und der     Innenfläche    der  Muffe. Es verbleibt somit zwischen dem     Muffengrund     und der Stirnfläche des Rohrendes keine Fuge  mehr, vielmehr wird ein fugenfreier, glatter und sau  berer Übergang erreicht.  



  Der Ring erfüllt somit praktisch zwei äusserst ent  scheidende Funktionen: er stellt einerseits eine Art       Muffengrundverschlussring    dar und sorgt für eine  einwandfreie Abdichtung im Bereiche des Muffen-           grundes,    während er andererseits tragende und halten  de Funktionen zumindest vorübergehend     übernimmt,          indem        nämlich    der     Rollring    in der     Vormontagestel-          lung    und in der Anfangsphase des     Axialeinschubes     auf dem Tragschenkel in dessen Umfangsrille einen  sicheren Halt findet,

   womit das Abrutschen des     Roll-          ringes    oder das     unkontrollierbare    Zusammenschie  ben des     Rollringes,    wie es in der Praxis bei     vorbe-          kannten    Ringen     üblich    ist,     wirkungsvoll        verhindert     wird.  



  Diese Dichtung wird somit allen in der Praxis  gestellten     Anforderungen    in     vollem    Umfange gerecht  und zeichnet sich aus diesem     Grunde    gegenüber allen       vorbekannten    besonders aus..  



  Auf den     beiliegenden    Zeichnungen ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes    wieder  gegeben; und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf     einen        Rollring,    der  auf einen     Dicht-Tragring    aufgezogen ist,       Fig.    2 einen     Querschnitt        hierzu,          Fig.    3 die     Verbindungsstelle    einer     Muffenrohr-          verbindung,    teils in Ansicht     und    teils     im    Schnitt,

    vor dem     Einführen    des Rohrendes in die     Muffe,    und       Fig.    4 die Rohrverbindung in der     Endmontage-          stellung.     



  Dabei ist mit 10 das Rohrende des einen Rohres       bezeichnet,    das in die Muffe 11 eines Gegenrohres       eingeführt    werden soll, um eine     Muffenrohrverbin-          dung    zu erhalten.

   Wie ersichtlich, bedient man sich  zur Abdichtung dieser Rohrverbindungsstelle zunächst  eines     Dichttragringes    12, 13, der etwa L- bzw.     win-          kelförmigen    Querschnitt besitzen     kann,    wobei der     in.     einer     Radialebene    verlaufende Dichtschenkel oder       -steg    12 die     Endstimfläche    des Rohrschwanzendes  10 umgreift, während der aussen am     Umfang    des  Rohrschwanzendes anliegende,

   in     einer        Axialebene     gerichtete Steg oder Schenkel 13 als Tragsteg die  nend innerhalb seiner     Umfangsmantelfläche    eine sich  bevorzugt     ringsherum    ununterbrochen fortsetzende       Rinne    14 besitzt, die den     Rollring    15 vorüber  gehend     aufnimmt.    Der Dichtsteg 12 kann mit einer       Radialverlängerung    in Gestalt eines Ringsteges 12a  versehen sein, der ebenfalls zur Abstützung des       Rollringes    beitragen kann.  



  Beim     Einführen    des Rohrendes 10 in die Muf  fe 11     befindet    sich der     Rollring    15 in der     Rinne    14  des Tragschenkels 13 -     Fig.    3 - und rollt sich  dann hier heraus, bis er die Stellung gemäss der       Fig.    4 erreicht hat.     In    dieser Stellung     liegt    auch  der Schenkel 12 des     Dicht-Tragringes    12, 13 am       Muffengrund    an.  



  Im übrigen ist die dargestellte     und    beschriebene       Ausführungsform    nur     ein    Beispiel für die Verwirk-         lichung    der Erfindung und dieses nicht allein hier  auf beschränkt,     vielmehr        sind    im Rahmen der Erfin  dung noch mancherlei andere     Ausführungen    und An  wendungen     möglich.    Dies bezieht sich     insbesondere     auf die     Ausbildung    und Gestaltung der eine Kombi  nationsdichtung bewirkenden Dichtungsmittel.  



  Und     schliesslich    sei noch darauf hingewiesen, dass  sich die neue Dichtung auch im besonderen Masse  für Rohre eignet, die nur über     eine    geringe Muffen  tiefe und über eine     ungebrochene        Muffenkante    ver  fügen, wie dies bei Rohren von     Betonrohrfirmen    der  Fall ist, die bei der Herstellung der Rohre noch  nach     altherkömmlichen        Fertigungsmethoden    arbei  ten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbin dungsstelle einer Muffenrohr-Verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Schwanzende (10) des einen, in die Muffe (11) des Gegenrohres einzufüh renden Rohres ein einen L- oder winkelförmigen Querschnitt aufweisender Ring (12, 13) vorgesehen ist, dessen in einer Radialebene verlaufender Dicht schenkel (12) die Endstirnfläche des Rohrendes um greift, während der axial gerichtete, aussen am Um fang des Rohrschwanzendes sich abstützende Trag schenkel (13)
    in seiner Aussenmantelfläche mit einer sich wenigstens jeweils über Teillängen in Umfangs richtung des Tragschenkels erstreckenden Rille (14) zur vorübergehenden Aufnahme eines Rollringes (15) ausgerüstet ist, der sich beim axialen Einschieben des Rohrendes in die Muffe vom Tragschenkel abrollt und sich dichtend zwischen der Muffeninnenfläche und der Umfangsmantelfläche des Rohrschwanzen des ausserhalb des mit seinem Dichtschenkel in der Endmontagestellung am Muffengrund anliegenden
    Ringes anlegt. UNTERANSPRACHE 1. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rille (14) in der Umfangs mantelfläche des Tragschenkels (13) des Ringes (12, 13) in Umfangsrichtung ununterbrochen fort gesetzt ist. 2. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtschenkel (12) des Rin ges (12, 13) mit einem ringsherum verlaufenden, nach aussen vorstehenden ringstegförmigen Fortsatz (12a) ausgerüstet ist.
CH577464A 1963-07-17 1964-05-01 Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-Verbindungen CH421632A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0057530 1963-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH421632A true CH421632A (de) 1966-09-30

Family

ID=7308930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH577464A CH421632A (de) 1963-07-17 1964-05-01 Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-Verbindungen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT246502B (de)
CH (1) CH421632A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT246502B (de) 1966-04-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69203693T2 (de) Verriegelte Verbindung für Rohrleitungen.
DE2304676A1 (de) Werkstueck, insbesondere dichtungselement, aus elastischem material mit elastischer verstaerkung
DE29719247U1 (de) Steckkupplung für Druckmittelsysteme
DE2201306C3 (de) Rohrkupplung
EP0159385A1 (de) Dichtungsring, Muffe mit Dichtungsring und deren Verwendung
CH461199A (de) Rohrkupplung
DE3026681A1 (de) Fluessigkeitsdichte verbindung
DE3440258C2 (de) Vorrichtung zur abgedichteten Verbindung von zwei Rohren mit glattzylindrischen Enden
CH421632A (de) Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-Verbindungen
DE69212784T2 (de) Abgasleitungssegment mit Doppelsteckmuffe
DE8715715U1 (de) Membranfederkupplung der gezogenen Bauart mit einer lösbaren Schnappverbindung
DE3212441A1 (de) Rohrdichtung
AT235637B (de) Kombiniertes Radial- und Axialwälzlager
EP0060310A1 (de) Steckmuffe
AT336968B (de) Dichtungsring fur rohrkupplungen
DE3241432C2 (de)
DE7442132U (de) Schlauchverbindung, insbesondere zur Kupplung eines Staubsaugerschlauches mit der Saugdüse
DE3236801C2 (de) Zentrierfassung und Rollring zum Abdichten einer Muffenrohrverbindung
DE3239381C2 (de) Muffenrohr mit einer Zentrierfassung mit einem Rollring
CH444594A (de) Elastischer Dichtungsring
DE3730968A1 (de) Verriegelbare rohrverbindung
DE722130C (de) Stemmuffenverbindung
DE2116684A1 (de) Dichteinsatz für Muffenrohre
EP0540779B1 (de) Dichteinsatz
DE4315958A1 (de) Rohrdichtung