CH421632A - Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-Verbindungen - Google Patents
Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-VerbindungenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-Verbindungen Bekanntlich geht in der Praxis die Tendenz weit gehend dahin, beim Verlegen von Abwasserrohrleitun gen die einzelnen Verbindungsstellen der Muffen rohrverbindungen ohne zusätzliche Abdichtung von Vergussmasse zu verlegen. Das bedeutet, dass allein der in üblicher Weise auf dem Schwanzende des ei nen Rohres vorgesehene Dichtungsring die Dichtung zwischen Rohrende und Muffe übernehmen muss. Man ist bestrebt, hierfür sogenannte Rollringe einzu setzen.
Rollringe der bekannten Art neigen aber dazu - weil sie mit erheblicher Vorspannung auf das Rohrschwanzende aufgezogen werden - infolge ihrer runden Querschnittsform beim Einführen des Rohr endes in die Muffe in Achsrichtung des Rohres auf dessen Umfang rollend zu wandern, und zwar kommt es vor, dass sie sich auf diese Weise bis zum Muf- fenrand vorbewegen. In den meisten Fällen ist zu die sem Zeitpunkt das Rohrende aber noch nicht bis zum Anstossen am Muffengrund in diese eingeschoben,
so dass zwischen der Stirnfläche des Rohrendes und dem Muffengrund ein Ringspalt freibleibt, in dem sich Unrat festsetzen kann.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es nun, hier Abhilfe zu schaffen und eine elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstelle einer Muffenrohr- verbindung herzustellen, die sich dadurch auszeich net, dass auf dem Schwanzende des einen, in die Muffe des Gegenrohres einzuführenden Rohres ein einen L- oder winkelförmigen Querschnitt aufweisen der Ring vorgesehen ist, dessen in einer Radialebene verlaufender Dichtschenkel die Endstirnfläche des Rohrendes umgreift, während der axial gerichtete,
aus sen am Umfang des Rohrschwanzendes sich abstüt zende Tragschenkel in seiner Aussenmantelfläche mit einer sich wenigstens jeweils über Teillängen in Um- fangsrichtung des Tragschenkels erstreckenden Rille zur vorübergehenden Aufnahme eines Rollringes aus gerüstet ist,
der sich beim axialen Einschieben des Rohrendes in die Muffe vom Tragschenkel abrollt und sich dichtend zwischen der Muffeninnenfläche und der Umfangsmantelfläche des Rohrschwanzendes ausserhalb des mit seinem Dichtschenkel in der End- montagestellung am Muffengrund anliegenden Dicht-Tragringes anlegt.
Dies hat in der Praxis den Vorteil, dass der auf das Schwanzende des einen Rohres aufgezogene Roll- ring in dieser Vormontagestellung solange verbleibt, bis das Einschieben dieses Rohrendes in die Muffe eingeleitet wird. Beim axialen Einführen des Rohr endes in die Muffe bleibt vorerst der Rollring in der Rille der Mantelfläche des Tragschenkels des Dicht Tragringes haften. Wird jedoch die Reibung grösser, wandert der Rollring in axialer Richtung auf dem Umfang des Rohrschwanzendes.
Stösst nun der Dichtschenkel des Ringes im Muffengrund an, ist der Rollring ebenfalls in seine maximal äusserste Stel lung gerollt, so dass er sich noch mit Sicherheit in der Muffe befindet.
Ist also die Endmontagestellung erreicht, wird ei ne zweifache Dichtung erzielt, und zwar im Muffen grund. durch den Dichtschenkel des Ringes einerseits und andererseits durch den Rollrind zwischen dem Umfang des Rohrendes und der Innenfläche der Muffe. Es verbleibt somit zwischen dem Muffengrund und der Stirnfläche des Rohrendes keine Fuge mehr, vielmehr wird ein fugenfreier, glatter und sau berer Übergang erreicht.
Der Ring erfüllt somit praktisch zwei äusserst ent scheidende Funktionen: er stellt einerseits eine Art Muffengrundverschlussring dar und sorgt für eine einwandfreie Abdichtung im Bereiche des Muffen- grundes, während er andererseits tragende und halten de Funktionen zumindest vorübergehend übernimmt, indem nämlich der Rollring in der Vormontagestel- lung und in der Anfangsphase des Axialeinschubes auf dem Tragschenkel in dessen Umfangsrille einen sicheren Halt findet,
womit das Abrutschen des Roll- ringes oder das unkontrollierbare Zusammenschie ben des Rollringes, wie es in der Praxis bei vorbe- kannten Ringen üblich ist, wirkungsvoll verhindert wird.
Diese Dichtung wird somit allen in der Praxis gestellten Anforderungen in vollem Umfange gerecht und zeichnet sich aus diesem Grunde gegenüber allen vorbekannten besonders aus..
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wieder gegeben; und zwar zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Rollring, der auf einen Dicht-Tragring aufgezogen ist, Fig. 2 einen Querschnitt hierzu, Fig. 3 die Verbindungsstelle einer Muffenrohr- verbindung, teils in Ansicht und teils im Schnitt,
vor dem Einführen des Rohrendes in die Muffe, und Fig. 4 die Rohrverbindung in der Endmontage- stellung.
Dabei ist mit 10 das Rohrende des einen Rohres bezeichnet, das in die Muffe 11 eines Gegenrohres eingeführt werden soll, um eine Muffenrohrverbin- dung zu erhalten.
Wie ersichtlich, bedient man sich zur Abdichtung dieser Rohrverbindungsstelle zunächst eines Dichttragringes 12, 13, der etwa L- bzw. win- kelförmigen Querschnitt besitzen kann, wobei der in. einer Radialebene verlaufende Dichtschenkel oder -steg 12 die Endstimfläche des Rohrschwanzendes 10 umgreift, während der aussen am Umfang des Rohrschwanzendes anliegende,
in einer Axialebene gerichtete Steg oder Schenkel 13 als Tragsteg die nend innerhalb seiner Umfangsmantelfläche eine sich bevorzugt ringsherum ununterbrochen fortsetzende Rinne 14 besitzt, die den Rollring 15 vorüber gehend aufnimmt. Der Dichtsteg 12 kann mit einer Radialverlängerung in Gestalt eines Ringsteges 12a versehen sein, der ebenfalls zur Abstützung des Rollringes beitragen kann.
Beim Einführen des Rohrendes 10 in die Muf fe 11 befindet sich der Rollring 15 in der Rinne 14 des Tragschenkels 13 - Fig. 3 - und rollt sich dann hier heraus, bis er die Stellung gemäss der Fig. 4 erreicht hat. In dieser Stellung liegt auch der Schenkel 12 des Dicht-Tragringes 12, 13 am Muffengrund an.
Im übrigen ist die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur ein Beispiel für die Verwirk- lichung der Erfindung und dieses nicht allein hier auf beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der Erfin dung noch mancherlei andere Ausführungen und An wendungen möglich. Dies bezieht sich insbesondere auf die Ausbildung und Gestaltung der eine Kombi nationsdichtung bewirkenden Dichtungsmittel.
Und schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass sich die neue Dichtung auch im besonderen Masse für Rohre eignet, die nur über eine geringe Muffen tiefe und über eine ungebrochene Muffenkante ver fügen, wie dies bei Rohren von Betonrohrfirmen der Fall ist, die bei der Herstellung der Rohre noch nach altherkömmlichen Fertigungsmethoden arbei ten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbin dungsstelle einer Muffenrohr-Verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Schwanzende (10) des einen, in die Muffe (11) des Gegenrohres einzufüh renden Rohres ein einen L- oder winkelförmigen Querschnitt aufweisender Ring (12, 13) vorgesehen ist, dessen in einer Radialebene verlaufender Dicht schenkel (12) die Endstirnfläche des Rohrendes um greift, während der axial gerichtete, aussen am Um fang des Rohrschwanzendes sich abstützende Trag schenkel (13)in seiner Aussenmantelfläche mit einer sich wenigstens jeweils über Teillängen in Umfangs richtung des Tragschenkels erstreckenden Rille (14) zur vorübergehenden Aufnahme eines Rollringes (15) ausgerüstet ist, der sich beim axialen Einschieben des Rohrendes in die Muffe vom Tragschenkel abrollt und sich dichtend zwischen der Muffeninnenfläche und der Umfangsmantelfläche des Rohrschwanzen des ausserhalb des mit seinem Dichtschenkel in der Endmontagestellung am Muffengrund anliegendenRinges anlegt. UNTERANSPRACHE 1. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rille (14) in der Umfangs mantelfläche des Tragschenkels (13) des Ringes (12, 13) in Umfangsrichtung ununterbrochen fort gesetzt ist. 2. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtschenkel (12) des Rin ges (12, 13) mit einem ringsherum verlaufenden, nach aussen vorstehenden ringstegförmigen Fortsatz (12a) ausgerüstet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0057530 | 1963-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH421632A true CH421632A (de) | 1966-09-30 |
Family
ID=7308930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH577464A CH421632A (de) | 1963-07-17 | 1964-05-01 | Elastische Dichtung zur Abdichtung der Verbindungsstellen von Muffenrohr-Verbindungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT246502B (de) |
| CH (1) | CH421632A (de) |
-
1964
- 1964-05-01 CH CH577464A patent/CH421632A/de unknown
- 1964-05-04 AT AT393664A patent/AT246502B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT246502B (de) | 1966-04-25 |
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