CH444594A - Elastischer Dichtungsring - Google Patents

Elastischer Dichtungsring

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CH444594A
CH444594A CH577364A CH577364A CH444594A CH 444594 A CH444594 A CH 444594A CH 577364 A CH577364 A CH 577364A CH 577364 A CH577364 A CH 577364A CH 444594 A CH444594 A CH 444594A
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CH
Switzerland
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ring
cross
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sealing ring
pipe
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Application number
CH577364A
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English (en)
Inventor
Adolf Muecher Horst
Original Assignee
Adolf Muecher Horst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/025Rolling sealing rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description


  Elastischer Dichtungsring         Bekanntlich    geht :in der     Praxis        die    Tendenz weit  gehend     dahin,    beim Verlegen von     Abwässerrohr        leitun-          gen    die     einzelnen        Verbindungsstellen    der     Muffenrohr-          Verbindungen    ohne     zusätzliche        Abdichtung    von     Verguss-          masse    zu     verlegen.    Das     bedeutete,

          @dassallein    der in  üblicher Weise auf dem     Schwanzende    d     ies        einen    Rohres  vorgesehene     Dichtungsring    die     Abdichtung    zwischen       Rohrende    und Muffe übernehmen muss. Man ist be  strebt, hierfür elastische     Dichtungsringe    runden oder  zumindest     annähernd        runden        Querschnitts        einzusetzen.     



       Derartige    Dichtungsringe der bekannten Art neigen  aber     ;dazu    - weil sie mit     @erheblicher        Vorspannung    auf       ,das        Rohrschwanzende    aufgezogen werden - infolge ihrer  runden     Querschmttsform    beim     Einführen    des Rohr  endes in     idie    Muffe in     Achsrichtung    des Rohres. auf       dessen    Umfang rollend zu wanden;

   und zwar kommt  es vor, dass säe ,sich auf :diese Weise bis zum Muffen  rand     vorbewagen.    In den meisten Fällen ist zu diesem  Zeitpunkt     das    Rohrende .aber noch nicht     bis        zum        An-          stossen        iam        .Muffengnund    in die     Muffe        eingeschoben,

       so dass     zwischen    der     Stirnfläche        des    Rohrendes und  dem     Muffengrund        ein.        Ringspalt        frei        bleibt,        in    dem sich  Unrat festsetzen kann.  



       Ziel    der     vorlie@genden    Erfindung ist es nun, hier       Abhilfe    zu     schaffen,    was     dadurch    erreicht wird, dass  der Dichtungsring von zwei praktisch diametral     gegen-          üb;erliegenden        Stellen    seines Umfanges :

  aus mit jeweils       einer,        je    etwa in     Sekantenrichüung        zum        Ringquerschnitt     verlaufenden     Rngkeil@Aussparung    versehen ist, die sich  über einen Teil der     Querschnittshöhe    und zumindest  über     Teillängen    in     Umfangsrichtung    d es Ringes     erstreckt     und sich zum freien Ende hin     verjüngende    Stützlippen       bildet,

      die     beihn    Einrollen zur Anlage an den     Rest-          quenschnitt    des     Dichtungsringes    .gebracht werden und       .diesen    zu einem     Vollk        reisquerschnitt    ergänzen.  



       Die    praktische     Verwirklichung    (des Erfindungsge  genstandes     @hat    den Vorteil, dass der auf     das    Schwanz  ende des     einen    Rohres     aufgezogene        Dichtungsring    in  ,einer     Vormonbagestellung    so     langg        verbleibt,        bis        Idas     Einschieben     dieses    Rohrendes in     °lile    Muffe     eingeleitet       wird.

       Beim        fam@alen    Einführen :des Rohrendes in die  Muffe liegt nämlich die Innenlippe des     Dichtungsringes          ian    der     Endstirnfläche        !des    Rohrendes an, während die  Aussenlippe an     oder    Stirnfläche der Muffe eine Abstüt  zung findet.

   Durch diese wirkungsvolle .Abstützung wird  also     zunächst    ein der Anfangsphase des     Axialeinschubes     des -Rohrendes     in        idie        Muffe,des    Gegenrohres ein sofor  tiges Rollendes Ringes in Längsrichtung des Rohrendes  auf dessen Umfang verhindert. Der Ring beginnt viel  mehr     Ferst    ;dann zu rollen, wenn sich infolge der     Axial-          @schiebekraft    die Lippenenden von den Stirnflächen lö  sen.  



  Dieser durch ,die     erfindungsgemässe    Gestalt     b.ewusst     herbeigeführte,     verspätete        Rollbeginn        des    Ringes hat  für die Praxis den entscheidenden Vorteil, dass man  jetzt die einzuführenden Rohrenden tatsächlich bis zum       Anschlag    am     Muffengrund        einschieben    kann;

  , ohne  Gefahr zu     laufen,        dass    sich der Ring beim axialen Ein  schieben in     die    Muffe aus dieser     herausrollt,    wie, dies  beiden     bekannten.        Rolldichtungsr        i@ngen    der Fall ist.

    Bei dem neuen Dichtungsring legen sich die Lippen  - nach     Ader        vorbeschrlebenen    Verzögerung ;des     Roll-          beginns    -     zunächst    am     Ringkörper    an, der sich ;dann als       flacher    Ring ausdehnt     und    somit einen dichten Ab  schluss     zwischen    der Umfangsfläche     id@es    .eingeführten  Rohrendes und der Innenwand der     Muffe    bildet.

   Selbst  wenn hierbei das Rohrende bis zum Anschlag am     Muf-          fengrund    eingeschoben ist, verbleibt zwischen     Muffen-          ;grundund    Dichtungsring     immer    noch     ein    Abstand, so       ;dass    das     Herausmollen        :dieses        letzteren    hier     wirkungsvoll          verhindert    wird.  



  Dabei kann     jes        vorteilhaft        @sein,    wenn die     Ringkeil-          Aussparungen    in Umfangsrichtung ödes     Ringeis    sich rings  herum :ununterbrochen fortsetzen und im Querschnitt       sichelartiggestaltete    Stützlippen bilden, ,indem die     Ring-          ,mantelflächen    der     Ringkeil-Aussparungen    gewölbt sind.  



  Auf den beiliegenden. Zeichnungen 'ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes    wiedergege  ben; -und     zwar    zeigen:           Fig.    1 einen     Dichtungsringquerschnitt,        wobei    die       Sichellippenanliegen,          Fig.    2     einen    Ringquerschnitt,     bei    dem die Sichel  lippen radial-     abstehen,

            Fig.    3     eine    Darstellung einer     Rohrverbindung    in  der     Einführphase    des Rohrendes und       Fig.    4     @die    Rohrverbindung gemäss     ider        Fiig.    3 in  der eingeführten Endstellung.  



  Dabei ist     mit        10,das    Schwanzende des einen Rohres  und mit 11 die Muffe des Gegenrohres     bezeichnet.    Zur       ,Abdichtung    zwischen Rohrende 10 und Muffe 1 be  dient man sich -eines Dichtringes 12, der wie ersicht  lich mit     Einschnitten    13 versehen ist, die von     diametral     gegenüberliegenden Stellendes Rindumfanges - bezogen  .auf den     Ringquerschnitt    - :

  ausgeführt sind und einen  etwa     sekantialen        Richtungsverlauf        einnehmen.        ,Dadurch,     ,dass diese     Einschnitte    13 bogenförmig gestaltet     sind,     werden     @am    Ring     sichelartiggestaltete        Dicht-    bzw.

   Stütz  lippen 14 gebildet, von denen sich ,die     Innens.ichellippe     beim Aufsetzen des Ringes 12 auf das     Rohrende    an  der     Endstirnfläche        des    Rohrendes anlegt, während die  Aussenlippe sich :an der     Endstirnfläche        d!er        .Rohrmuffe     11 abstützt.  



  Beim .Einschieben ,des Rohrendes 10     in        die    Muffe 1  .des     Gegenrohres    legen sich ,die     Sichellippen    14     iam        Ring     an und bilden     :einen        Vollrundquerschnitt,    der     sich    - wie       Fig.    4     zeigt        -abflacht    und :so eine zuverlässig dichte  Verbindung     :bindet.     



  Im übrigen ist die dargestellte rund     beschriebene          Ausführungsform    nur ein Beispiel für ;die Verwirkli  chung der Erfindung und     :dieses    nicht allein     hierauf     beschränkt, vielmehr sind im     Rahmen    der Erfindung  noch mancherlei     iandere    Ausführungen und     Anwendlun-          gen    möglich.

   Dies bezieht sich insbesondere auf die  Ausbildung :und Gestaltung des Dichtungsringes hinsicht-         lich    der     Ausführung    der     Sichellippen,    die sich auch  nur über     Teillängen    in     Umfangsrichtung    des, Ringes       erstrecken        können.     



  Und     schliesslich    sei noch darauf     hingewiesen,    dass  sich der erfindungsgemässe     Dichtungsring    :auch im be  sonderen Masse     für    Rohre mit nur     geringer        Muffentiefe     und ungebrochener     Muffenkante,    eignet, wie es bei  Betonfirmen der Fall ist,     idie    bei der Rohrherstellung  nach altherkömmlicher     Fertigungsmethoden        arbeiten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elastischer Dichtungsring zur Albdichtung der Ver- bindungsstellen von Muffenrohrverbindungen runden oder zumindest ;
    annähernd runden Querschnittes, @da- @durch gekennzeichnet, @dass der Dichtungsring (12) von zwei praktisch diametral gegenüberliegenden Stellen seines Umfanges ,aus mit jeweils einer, je etwa in Sekantenrichtung zum l#aiingquerschnitt verlaufenden Ringkeil-,Aussparung (13) versehen ist,
    die sich über Beinen Teil. der Querschnittshöhe und zumindest über Teillängen in Umfangsrichtung (des Ringes erstreckt und sich zum freiten Ende ,hin verjüngende ,Stützlippen (14) bildet,
    die beim Einrollen zur Anlage .an Aden Rest querschnitt des .Dichtungsringes gebracht werden und diesen zu einem Vollkreisqwerschnitt ergänzen.
    UNTERANSPRUCH Dichtungsring .nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die Ringkeil-Ausspanungen .(13) in Umfangsrichtung des Ringes (12) :
    sich ringsherum ununterbrochen fortsetzen und im Querschnitt sichel- artig .gestaltete Stützlippen (14) bilden, indem die Rinb mantelflächen der Ringkei-Aussparungen (13) gewölbt sind.
CH577364A 1963-07-17 1964-05-01 Elastischer Dichtungsring CH444594A (de)

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DE1963M0057531 DE1231976B (de) 1963-07-17 1963-07-17 Muffenrohr-Verbindung mit einer elastischen Rollringdichtung

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CH444594A true CH444594A (de) 1967-09-30

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CH577364A CH444594A (de) 1963-07-17 1964-05-01 Elastischer Dichtungsring

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DE1231976B (de) 1967-01-05
AT246503B (de) 1966-04-25

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