CH421783A - Kunststoffdeckbelag für Skier - Google Patents
Kunststoffdeckbelag für SkierInfo
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Classifications
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Description
Kunststoffdeckbelag für Skier Die Erfindung bezieht sich auf einen Kunststoff deckbelag für Skier.
In der Technik des Mehrschichtenskibaues ist es allgemein üblich, den eigentlichen, die Belastung auf nehmenden Skikörper nach oben durch einen Kunst stoffdeckbelag abzuschliessen, der einerseits die Auf gabe hat, den eigentlichen tragenden Skikörper zu schützen, andererseits zuweilen auch dazu dient, die seitlichen Oberkanten zusätzlich zu verankern, um ihnen einen sicheren Halt zu gewähren.
Diese Ober kanten werden meist aus einem Material gefertigt, das härter oder zäher ist als jenes des eigentlichen Deckbelages, um ihrer Schutzfunktion ordnungsmäs- sig gerecht werden zu können. Um den ästhetischen Bedürfnissen des heutigen Menschen entgegenzu- konxnen, werden Deckbelag und Oberkanten dar überhinaus in verschiedenen Farben gehalten.
Die Fertigung eines Mehrschichtenskis erfolgt in der Regel so, dass zuerst der Kern verleimt oder ver klebt wird, worauf in einzelnen Arbeitsgängen -das obere und das untere Deckblatt (Holz, Metall, ver stärkter Kunststoff), der Laufbelag, die Oberkanten und dann der Deckbelag sowie die Stahlkanten auf- gebracht werden. Die einzelnem Teile werden mitein ander.
verklebt oder verlteimt und bei jedem Arb-eits- gang ist ein nicht unerheblicher Zeitaufwand allein für das Abbinden des Leimes oder des Klebers nötig. Die Oberkanten werden häufig in Nuten eingelegt, die ausgehobelt oder gefräst werden müssen, was ebenfalls mit Zeitverlust verbunden ist.
Um die Kanten in die Nuten einpassen zu kön nen, werden diese mittels eines geeigneten Weichma chers erweicht. Wiederholt musste allerdings die Er fahrung gemacht werden, dass sich die so verlegten Oberkanten bei starker Beanspruchung ,des Skis an irgendeiner Stelle lösten, worauf die Kanten ohne weiteres vom Ski abzuziehen wären.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, einen Kunststoffdeckbelag für Skier zu entwickeln, der nicht nur die geschilderten Nachteile bezüglich Zeit und Arbeitsaufwand vermeidet, sondern auch dank der besonderen Art seiner Herstellung eine überaus widerstandsfähige, praktisch unlösbare Verbindung zwischen den einzelnen Teilen aufweist.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass an einem den eigentlichen Deckbelag des Skis bildenden breiten Band relativ schmale Bänder befe stigt sind, welche im Abstand voneinander und unter- einander parallel in den Randbereichen des breiten Bandes verlaufen, derart, dass das breite Band die schmalen Bänder mindestens auf deren Oberseite wenigstens teilweise überdeckt.
Zweckmässig ist dieser Kunststoffdeckbelag; bzw. sind die Bänder aus Zelluloseazetobutyrat und/oder aus Acryl-Butadien-Styrol gefertigt.
Da dieser Bauteil sowohl den eigentlichen Deck belag als auch die Oberkanten enthält, können diese Teile, die früher in getrennten Arbeitsgängen auf dem Skikörper aufzubringen waren, nunmehr in einem Arbeitsgang mit diesem verbunden werden.
Da aber das den eigentlichen Deckbelag bildende breite Band und die die Oberkanten bildenden schmalen Bänder vor deren Verbindung zum erfindungsgemässen Bau teil ursprünglich gesonderte Teile waren, besteht die vorteilhafte Möglichkeit, die schirealen Bänder, also die Oberkanten und das breite Band, also den eigent lichen Deckbelag mit untereinander verschiedenen Eigenschaften auszustatten, beispielsweise derart, dass die schmalen Bänder eine grössere Härte, Sehlagzähigkelt und/older Festigkeit :
aufweisen, .als ,das, breite Band, ferner dass die schmalen Bänder einen gegenüber dem Farbton des breiten Bandes unter schiedlichen Farbton besitzen.
Wird zweckmässig an der Unterseite des Kunst stoffdeckbelages ein Textilbelag vorgesehen, so sind Skikörper und Deckbelag nach dem Abbinden des diese beiden Teile verbindenden Klebers praktisch untrennbar, da der Textilbelag eine hochfeste Ver bindung über dem Kleber schafft.
Auch die Verbindung zwischen eigentlichem Deckbelag und. Oberkanten, d. h. zwischen dem .brei ten Band und den schmalen Bändern, ist praktisch unlösbar, wenn bei der Herstellung des Bauteiles zweckmässigerweise derart verfahren wird, dass das ,die schmalen, Bänder (Oberkanten) bildende Material aus einem Extruder entnommen,
gewalzt und mit einem Textilbelag ausgestattet wird, worauf die so gefertigten schmalen Bänder (Oberkanten) mit Ab stand voneinander in aufheizbare Walzen eingeführt und das das breite Band (eigentlicher Deckbelag) bil dende, aus einem Extruder austretende Material in die genannten Walzen eingeführt und unter Anwen- dung von Druck und Wärme mit den schmalen Bän dern (Oberkanten) verbunden wird.
Dieverse beispielsweise Ausführungsarten des Kunststoffdeckbelages zeigen im Schnitt die Fig. 1 bis 3.
Die Fig. 4 veranschaulicht den Deckbelag nach Fig. 1 in Verbindung mit den übrigen Teilen des Skis. Zwei relativ schmale Bänder 1 und 2 sind mit Abstand voneinander angeordnet und durch ein drit tes breites Band 3 verbunden, das auch die schmalen Bänder auf einer Seite überdeckt. Auf der nicht über deckten Seite- der schmalen Bänder ist ein Textilbelag 4 vorgesehen. Die Bänder bestehen aus Kunststoff, wobei die Farbe der schmalen Bänder von jener des breiten Bandes verschieden ist.
Für die Bänder wird auch vorteilhaft ein Kunststoff verwendet, dessen Härte, Schlagzähigkeit und/oder Festigkeit grösser ist als jene des eigentlichen Deckbelages, damit die Oberkanten ihrer Schutzfunktion gerecht werden können.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 füllt der eigentli che Deckbelag 3 den zwischen den beiden Bändern 1 und 2 liegenden Raum nicht zur Gänze :aus.
Dieser ausgesparte Raum kann bei der Herstellung des Skis mit einer den Skikern verstärkenden Schicht 5 (Me tall, glasfaserverstärkte Kunstharzfolie o. dgl.) gefüllt werden. (Fig. 4).
Ist jedoch dieser zwischen den Bändern 1 und 2 liegende Raum von vornherein mit dem Material des Deckbelages 3 gefüllt, so werden darin zweckmässig Armierungsgewebe (Glasfasergewebe) 6 vorgesehen. (Fig. 2).
Handelt es sich bei den Materialien für die Bän der 1 und 2 und das breite Band 3 um Kunststoffe, die nur schwer unter Anwendung von Druck und Wärme verbindbar sind, so wird eine zusätzliche Textileinlage 4' und 4" bei der Fertigung des Bautei- les vorgesehen (Fig. 3). Eine solche Einlage garantiert eine dauerhafte, untrennbare Verbindung der Teile.
Ist. ,der Skikern 7 (Fig. 4) in ,den entsprechenden Arbeitsgängen mit dem unteren Deckblatt (Holz, Metall, verstärkter Kunststoff) 8 und dem Laufbelag 9, der seitlich von den Stahlkanten 10 begrenzt ist, verbunden worden, so werden in einem Arbeitsgang nunmehr die Verstärkungs- oder Versteifungseinlage 5 und der vorgefertigte Kunststoffdeckbelag mit den darin vorgesehenen Oberkanten mit dem Kern 7 ver leimt oder verklebt.
Nach idein Verleimen bzw. Ver kleben wird der Deckbelag seitlich, der Kontur des Skis entsprechend zugeschnitten und dann der strich- liert eingetragene Teil 11 des Deckbelages ausgefräst, so dass nun die schmalen Bänder 1 und 2 als Ober kanten hervortreten.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die einzel nen Schichten des Skis (Kern, Sohlenbelag, Laufbe lag u. dgl., sowie erfindungsgemässer Kunststoffdeck belog) in einem einzigen Arbeitsgang zu verkleben oder zu verleimen und dann zu pressen.
Der erfindungsgemässe Deckbelag, der als Meter ware hergestellt und verkauft wird, gestattet ein rasches, rationelles Arbeiten, und bringt noch den Vorteil mit sich, dass Oberkanten, Deckbelag und Skikörper praktisch untrennbar miteinander verbun den sind. Diese starke Bindung zwischen .den schma len Bändern und dem breiten Band wird durch eine Oberflächenverschmelzung bzw. Verschweissung der Teile bei der Herstellung des Deckbelages erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kunststoffdeckbelag für Skier, dadurch gekenn zeichnet, dass an einem den eigentlichen Deckbelag des Skis bildenden breiten Band relativ schmale Bän der befestigt sind, welche im Abstand voneinander und untereinander parallel in den Randbereichen des breiten Bandes verlaufen, derart, dass das breite Band die schmalen Bänder mindestens auf deren Oberseite wenigstens teilweise überdeckt.UNTERANSPRÜCHE 1, Kunststoffdeckbelag nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, ,dass ;auf der mit,dem Skikern zu verbindenden Seite des Bandes ein über die Breite des breiten Bandes sich erstreckender Textilbelag vorgesehen ist.2. Kunststoffdeekbelag nach Patentanspruch und/ oder Unteranspruch 1, dadiurch gekennzeichnet, dass jeweils zwischen den schmalen Bändern und dem diese Bänder überdeckenden Bereich des breiten Bandes eine Textileinlage vorgesehen ist.3: Kunststoffdeckbelag nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bänder aus Kunst- stoff, vorzugsweise .aus Zellullose-acetobutyrat und/ oder Butadien Styroll bestehen.4. Kunststoffdeckbelag nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die schmalen Bänder einen gegenüber dem Farbton des breiten Bandes unterschiedlichen. Farbton besitzen,, 5. Kunststoffdeckbelag nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die schmalen Bänder eine grössere Härte, Schlagzähigkeit und/oder Festigkeit aufweisen, als das breite Band. 6.Kunststoffdeckbelag nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er über seine Breite glei che Stärke besitzt und vorzugsweise im mittleren Be reich mit einem Glasfasergewebe armiert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CN118335044A (zh) * | 2024-03-22 | 2024-07-12 | 武汉理工大学 | 一种吸声覆盖结构 |
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1964
- 1964-06-09 CH CH748864A patent/CH421783A/de unknown
Cited By (2)
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| CN118335044A (zh) * | 2024-03-22 | 2024-07-12 | 武汉理工大学 | 一种吸声覆盖结构 |
| CN118335044B (zh) * | 2024-03-22 | 2025-07-18 | 武汉理工大学 | 一种吸声覆盖结构 |
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