CH422171A - Quecksilberdampfstromrichter mit mehreren Gittern - Google Patents

Quecksilberdampfstromrichter mit mehreren Gittern

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CH422171A
CH422171A CH747465A CH747465A CH422171A CH 422171 A CH422171 A CH 422171A CH 747465 A CH747465 A CH 747465A CH 747465 A CH747465 A CH 747465A CH 422171 A CH422171 A CH 422171A
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CH
Switzerland
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sep
switching
locking
teeth
wheel
Prior art date
Application number
CH747465A
Other languages
English (en)
Inventor
Schoenhuber Max Josef Dipl Dr
Werner Kanngiesser Karl
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/22Screens, e.g. for preventing or eliminating arcing-back
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/20Control electrodes, e.g. grid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0088Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes
    • H01J2893/009Anode systems; Screens
    • H01J2893/0092Anodic screens or grids

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description


  
EMI0001.0001     
  
    Die <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> eine <SEP> Schalteinrichtung <SEP> für <SEP> ein <SEP> zeit  haltendes <SEP> Gerät <SEP> mit <SEP> einer <SEP> in <SEP> einem <SEP> Gestell <SEP> gelagerten, <SEP> Dreh  schwingungen <SEP> ausführenden <SEP> Unruh, <SEP> mit <SEP> deren <SEP> Hilfe <SEP> ein <SEP> am
<tb>  Gestell <SEP> gelagerter <SEP> Schalthebel <SEP> hin <SEP> und <SEP> her <SEP> schwenkbar <SEP> ist, <SEP> der
<tb>  zum <SEP> schrittweisen <SEP> Weiterschalten <SEP> eines <SEP> Umfangszähne <SEP> aufwei  senden <SEP> Schaltrades <SEP> dient <SEP> und <SEP> hierzu <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> zusammen  wirkt, <SEP> wobei <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Sperrscheibe <SEP> fest <SEP> verbun  den <SEP> ist, <SEP> die <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> Umfang <SEP> Zähne <SEP> aufweist,

   <SEP> an <SEP> denen <SEP> eine
<tb>  Sperrfeder <SEP> angreift. <SEP> ,
<tb>  Derartige <SEP> Schalteinrichtungen <SEP> werden <SEP> insbesondere <SEP> für
<tb>  Kleinuhren, <SEP> wie <SEP> Armbanduhren, <SEP> benutzt.
<tb>  Durch <SEP> das <SEP> USA-Patent <SEP> Nr. <SEP> 3 <SEP> 462 <SEP> 942 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> umfangreich
<tb>  verwendeter <SEP> Antrieb <SEP> für <SEP> eine <SEP> Räderkette <SEP> bekanntgeworden.
<tb>  Dabei <SEP> treibt <SEP> eine <SEP> hin <SEP> und <SEP> her <SEP> schwingende <SEP> Unruh <SEP> einen <SEP> Schalt  hebel <SEP> hin <SEP> und <SEP> her, <SEP> um <SEP> so <SEP> ein <SEP> Schaltrad <SEP> schrittweise <SEP> weiterzu  bewegen.

   <SEP> Ferner <SEP> ist <SEP> für <SEP> jeden <SEP> Schritt <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> ein <SEP> Ma  gnet <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise <SEP> vorgesehen, <SEP> dass <SEP> durch <SEP> direkte <SEP> oder <SEP> indi  rekte <SEP> magnetische <SEP> Wirkung <SEP> der <SEP> Schalthebel <SEP> und <SEP> gleichzeitig
<tb>  auch <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> festgehalten <SEP> wird.
<tb>  Zum <SEP> Stand <SEP> der <SEP> Technik <SEP> sei <SEP> ferner <SEP> noch <SEP> auf <SEP> die <SEP> USA-Pa  tentschrift <SEP> Nr.

   <SEP> 3 <SEP> 122 <SEP> 879 <SEP> hingewiesen, <SEP> die <SEP> eine <SEP> Antriebsvor  richtung <SEP> für <SEP> elektrisch <SEP> angetriebene <SEP> drehbare <SEP> Schwinger <SEP> zeigt,
<tb>  bei <SEP> der <SEP> der <SEP> Schalthebel <SEP> oder <SEP> die <SEP> Gabel <SEP> in <SEP> den <SEP> Endstellungen
<tb>  festgehalten <SEP> sind <SEP> und <SEP> bei <SEP> der <SEP> eine <SEP> sprunghafte <SEP> Bewegung <SEP> oder
<tb>  ein <SEP> Schleifen <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> in <SEP> zuverlässiger <SEP> Weise <SEP> mit <SEP> Hilfe
<tb>  einer <SEP> Sicherheitskurve <SEP> vermieden <SEP> wird.
<tb>  In <SEP> diesem <SEP> Zusammenhang <SEP> sind <SEP> auch <SEP> die <SEP> USA-Patent  schriften <SEP> Nr. <SEP> 3 <SEP> 298 <SEP> 170 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> 396 <SEP> 531 <SEP> und <SEP> die <SEP> Schweizer <SEP> Pa  tentschriften <SEP> Nr.

   <SEP> 25 <SEP> 659 <SEP> und <SEP> 116 <SEP> 181 <SEP> von <SEP> Interesse.
<tb>  Wie <SEP> insbesondere <SEP> die <SEP> beiden <SEP> letztgenannten <SEP> Patentschriften
<tb>  zeigen, <SEP> werden <SEP> an <SEP> die <SEP> Sperrstellungssicherheit <SEP> bei <SEP> zeithalten  den <SEP> Geräten <SEP> aus <SEP> Gründen <SEP> der <SEP> Ganggenauigkeit <SEP> weitaus <SEP> höhere
<tb>  Anforderungen <SEP> gestellt <SEP> als <SEP> bei <SEP> sämtlichen <SEP> Gesperren <SEP> der <SEP> Tech  nik;

   <SEP> obwohl <SEP> letztere <SEP> für <SEP> weitaus <SEP> höhere <SEP> Drehmomente <SEP> ausge  legt <SEP> sind, <SEP> spielt <SEP> bei <SEP> ihnen <SEP> der <SEP> tote <SEP> Gang <SEP> in <SEP> der <SEP> Sperrstellung
<tb>  eine <SEP> untergeordnete <SEP> Rolle. <SEP> Anders <SEP> ist <SEP> es <SEP> bei <SEP> zeithaltenden <SEP> Ge  räten, <SEP> wo <SEP> man <SEP> sich <SEP> aber <SEP> bisher <SEP> bemühte, <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> mög  lichst <SEP> stabil <SEP> und <SEP> gross <SEP> zu <SEP> machen, <SEP> die <SEP> Zähneanzahl <SEP> so <SEP> klein
<tb>  wie <SEP> möglich <SEP> zu <SEP> halten <SEP> und <SEP> in <SEP> die <SEP> so <SEP> gewonnenen, <SEP> relativ <SEP> gros  sen <SEP> Zahnlücken <SEP> das <SEP> Eingriffsende <SEP> der <SEP> Sperrfeder <SEP> möglichst
<tb>  formschlüssig <SEP> eingreifen <SEP> zu <SEP> lassen.

   <SEP> Das <SEP> zwang <SEP> zur <SEP> Präzisions  und <SEP> Massivbauweise, <SEP> die <SEP> mit <SEP> einem <SEP> entsprechenden <SEP> Material-,
<tb>  Hfrstellungs- <SEP> und <SEP> Prüfaufwand <SEP> verbunden <SEP> war. <SEP> Obendrein
<tb>  wurde <SEP> dabei <SEP> die <SEP> Sperrstellungssicherheit <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Nachteil <SEP> er  kauft, <SEP> dass <SEP> die <SEP> relativ <SEP> starken <SEP> Sperrkräfte, <SEP> die <SEP> bei <SEP> dieser <SEP> Bau  weise <SEP> erforderlich <SEP> waren, <SEP> zu <SEP> einem <SEP> erhöhten <SEP> Energieverbrauch
<tb>  und <SEP> zu <SEP> einer <SEP> Verkürzung <SEP> der <SEP> nutzbaren <SEP> Lebensdauer <SEP> infolge
<tb>  des <SEP> erhöhten <SEP> Verschleisses <SEP> führten.
<tb>  In <SEP> der <SEP> deutschen <SEP> Gebrauchsmusterschrift <SEP> Nr.

   <SEP> 6 <SEP> 807 <SEP> 990 <SEP> ist
<tb>  zwar <SEP> bereits <SEP> eine <SEP> Sperrscheibe <SEP> dargestellt, <SEP> die <SEP> eine <SEP> doppelt <SEP> so
<tb>  grosse <SEP> Zähneanzahl <SEP> hat <SEP> wie <SEP> das <SEP> zu <SEP> sperrende <SEP> Schaltrad. <SEP> Dieses
<tb>  Verhältnis <SEP> ist <SEP> aber <SEP> bei <SEP> weitem <SEP> nicht <SEP> ausreichend, <SEP> um <SEP> die <SEP> oben
<tb>  genannten <SEP> Nachteile <SEP> auszuschalten.

   <SEP> Dementsprechend <SEP> musste
<tb>  die <SEP> Sperrfeder <SEP> dieser <SEP> Gebrauchsmusterschrift <SEP> praktisch <SEP> tan  gential <SEP> an <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> angestellt <SEP> und <SEP> ausserdem <SEP> mit <SEP> einer
<tb>  Palette <SEP> versehen <SEP> werden, <SEP> die <SEP> einen <SEP> praktisch <SEP> 100%igen <SEP> Form  schluss <SEP> mit <SEP> den <SEP> Sperrzähnen <SEP> sicherstellte.
<tb>  Abgesehen <SEP> davon <SEP> sperrt <SEP> die <SEP> Sperrfeder <SEP> der <SEP> vorstehend <SEP> be  schriebenen <SEP> Schalteinrichtung <SEP> nur <SEP> in <SEP> einer <SEP> Drehrichtung, <SEP> wo  gegen <SEP> es <SEP> aus <SEP> Gründen <SEP> der <SEP> Erhöhung <SEP> der <SEP> Sperrstellungssicher  heit <SEP> erwünscht <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Sperrfeder <SEP> so <SEP> ausgebildet <SEP> und <SEP> ange  stellt <SEP> ist,

   <SEP> dass <SEP> sie <SEP> in <SEP> beiden <SEP> Drehrichtungen <SEP> wirkt, <SEP> um <SEP> das
<tb>  Drehspiel <SEP> in <SEP> der <SEP> Sperrstellung <SEP> zu <SEP> verringern. <SEP> Wie <SEP> dringend
<tb>  dieses <SEP> Problem <SEP> ist, <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Schweizer <SEP> Patentschrift <SEP> Nummer
<tb>  <B>331</B>584, <SEP> in <SEP> der <SEP> man <SEP> als <SEP> Notlösung <SEP> eine <SEP> ununterbrochen <SEP> am
<tb>  Schaltrad <SEP> angreifende <SEP> Friktionsbremse <SEP> vorgeschlagen <SEP> hat.

   <SEP> Es
<tb>  braucht <SEP> nicht <SEP> betont <SEP> zu <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> letztere <SEP> zwar <SEP> in <SEP> beiden
<tb>  Drehrichtungen <SEP> sperrt, <SEP> dieser <SEP> Vorteil <SEP> aber <SEP> durch <SEP> einen <SEP> unzu-     
EMI0001.0002     
  
    mutbaren <SEP> Mehrverbrauch <SEP> an <SEP> Energie <SEP> und <SEP> maximalen <SEP> Ver  schleiss <SEP> erkauft <SEP> wird.
<tb>  Eine <SEP> im <SEP> Vergleich <SEP> mit <SEP> der <SEP> Schaltzähnezahl <SEP> doppelt
<tb>  grosse <SEP> Sperrzähnezahl <SEP> hat <SEP> auch <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> der <SEP> franzö  sischen <SEP> Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> <B>1</B>494 <SEP> 572.

   <SEP> Da <SEP> dieses <SEP> Verhältnis, <SEP> wie
<tb>  bereits <SEP> oben <SEP> erwähnt <SEP> ist, <SEP> zu <SEP> klein <SEP> ist, <SEP> musste <SEP> hier <SEP> auch <SEP> der
<tb>  Formschluss <SEP> herangezogen <SEP> werden <SEP> und <SEP> die <SEP> Sperrfeder <SEP> unter
<tb>  kleinem <SEP> Winkel <SEP> angestellt <SEP> werden.

   <SEP> Die <SEP> vorstehend <SEP> erwähnte
<tb>  Palette <SEP> ist <SEP> hier <SEP> durch <SEP> einen <SEP> abgewinkelten <SEP> Endabschnitt <SEP> der
<tb>  Sperrfeder <SEP> ersetzt <SEP> worden, <SEP> die <SEP> vorstehend <SEP> erwähnten <SEP> Nachteile
<tb>  behalten <SEP> aber <SEP> auch <SEP> bei <SEP> dieser <SEP> Schalteinrichtung <SEP> ihre <SEP> Gültig  keit.
<tb>  Aufgabe <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> es, <SEP> eine <SEP> Schalteinrichtung <SEP> der
<tb>  eingangs <SEP> genannten <SEP> Art <SEP> zu <SEP> schaffen, <SEP> die <SEP> sich <SEP> betriebssicher
<tb>  und <SEP> einfach <SEP> herstellen <SEP> lässt <SEP> und <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> in <SEP> seiner <SEP> jewei  ligen <SEP> Schrittendstellung <SEP> zuverlässig <SEP> festhält.
<tb>  Die <SEP> erfindungsgemässe <SEP> Schalteinrichtung <SEP> ist <SEP> dadurch <SEP> ge  kennzeichnet,

   <SEP> dass
<tb>  a) <SEP> die <SEP> Wirkungslinie <SEP> der <SEP> Sperrfeder <SEP> einen <SEP> senkrechten <SEP> Ab  stand <SEP> von <SEP> der <SEP> Sperrscheibenachse <SEP> aufweist, <SEP> der <SEP> höchstens
<tb>  so <SEP> gross <SEP> ist <SEP> wie <SEP> der <SEP> halbe <SEP> Sperrscheibenradius.
<tb>  b) <SEP> die <SEP> Sperrfeder <SEP> eine <SEP> praktisch <SEP> gestreckte <SEP> Blattfeder <SEP> ist, <SEP> und
<tb>  c) <SEP> die <SEP> Zähnezahl <SEP> der <SEP> aus <SEP> Kunststoff <SEP> gebildeten <SEP> Sperrscheibe
<tb>  n-mal <SEP> der <SEP> Zähnezahl <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> ist, <SEP> wobei <SEP> n <SEP> eine <SEP> ge  rade <SEP> Zahl <SEP> ist,

   <SEP> die <SEP> mindestens <SEP> sechs <SEP> beträgt.
<tb>  Vorzugsweise <SEP> ist <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> konzentrisch <SEP> zum <SEP> Schalt  rad <SEP> angeordnet <SEP> und <SEP> als <SEP> Sperrad <SEP> ausgebildet. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> oft <SEP> beson  ders <SEP> zweckmässig, <SEP> wenn <SEP> zur <SEP> Begrenzung <SEP> des <SEP> Schalthebels <SEP> min  destens <SEP> zwei <SEP> Anschläge <SEP> am <SEP> Gestell <SEP> im <SEP> Abstand <SEP> voneinander
<tb>  zu <SEP> beiden <SEP> Seiten <SEP> des <SEP> Schalthebels <SEP> angeordnet <SEP> sind <SEP> und <SEP> dass
<tb>  mit <SEP> dem <SEP> Schalthebel <SEP> ein <SEP> Zughebel <SEP> fest <SEP> verbunden <SEP> ist, <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  ein <SEP> am <SEP> Gestell <SEP> angebrachter <SEP> Magnet <SEP> zusammenwirkt,

   <SEP> um <SEP> den
<tb>  Schalthebel <SEP> jeweils <SEP> gegen <SEP> einen <SEP> der <SEP> Anschlagstifte <SEP> zur <SEP> Anlage
<tb>  zu <SEP> bringen.
<tb>  Die <SEP> erfindungsgemässe <SEP> Schalteinrichtung <SEP> hat <SEP> den <SEP> Vorteil,
<tb>  dass <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Mindestmass <SEP> an <SEP> Gewicht, <SEP> Energieverbrauch,
<tb>  Verschleiss, <SEP> Herstellungs-, <SEP> Montage- <SEP> und <SEP> Prüfaufwand <SEP> ein
<tb>  Grösstmass <SEP> an <SEP> Sperrstellungssicherheit <SEP> in <SEP> beiden <SEP> Drehrich  tungen, <SEP> Ganggenauigkeit <SEP> und <SEP> nutzbarer <SEP> Lebensdauer <SEP> erziel  bar <SEP> ist. <SEP> Das <SEP> soll <SEP> im <SEP> folgenden <SEP> näher <SEP> erläutert <SEP> werden:

  
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> im <SEP> Vergleich <SEP> zur <SEP> Zähnezahl <SEP> des <SEP> Schaltrades
<tb>  hohe <SEP> Zähnezahl <SEP> der <SEP> Sperrscheibe <SEP> wird <SEP> stets <SEP> eine <SEP> richtige
<tb>  Sperrung <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> unabhängig <SEP> von <SEP> der <SEP> Länge <SEP> der <SEP> Sperr  feder <SEP> und <SEP> den <SEP> infolge <SEP> von <SEP> Teilungsfehlern <SEP> und <SEP> dergleichen <SEP> auf  tretenden <SEP> Massabweichungen <SEP> erreicht.

   <SEP> Auch <SEP> die <SEP> Notwendig  keit <SEP> des <SEP> genauen <SEP> Fluchtens <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Zähnen <SEP> des <SEP> Schalt  rades <SEP> und <SEP> den <SEP> Zähnen <SEP> der <SEP> Sperrscheibe <SEP> ist <SEP> dadurch <SEP> beseitigt.
<tb>  Dies <SEP> spielt <SEP> nicht <SEP> nur <SEP> bei <SEP> der <SEP> Montage <SEP> der <SEP> Schalteinrichtung
<tb>  eine <SEP> erhebliche <SEP> Rolle, <SEP> sondern <SEP> auch <SEP> bei <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> der
<tb>  Einzelteile, <SEP> die <SEP> nun <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> mit <SEP> den <SEP> engen <SEP> Fertigungsto  leranzen <SEP> hergestellt <SEP> werden <SEP> müssen <SEP> wie <SEP> bisher.

   <SEP> Die <SEP> Fertigungs  und <SEP> Montagetoleranzen <SEP> können <SEP> also <SEP> bei <SEP> der <SEP> erfindungsge  mässen <SEP> Schalteinrichtung <SEP> ohne <SEP> Einbusse <SEP> an <SEP> Betriebssicherheit
<tb>  und <SEP> Ganggenauigkeit <SEP> erweitert <SEP> werden. <SEP> Bei <SEP> häufigen <SEP> oder/und
<tb>  schroffen <SEP> Temperaturwechseln <SEP> ist <SEP> wegen <SEP> des <SEP> verringerten <SEP> Ein  flusses <SEP> der <SEP> thermischen <SEP> Ausdehnungskoeffizienten <SEP> sogar <SEP> eine
<tb>  Erhöhung <SEP> der <SEP> Betriebssicherheit <SEP> zu <SEP> konstatieren.
<tb>  Es <SEP> sei <SEP> hier <SEP> noch <SEP> betont,

   <SEP> dass <SEP> die <SEP> Vergrösserung <SEP> des <SEP> Faktors
<tb>  n <SEP> auf <SEP> n> <SEP> 6 <SEP> auch <SEP> den <SEP> Aufwand <SEP> für <SEP> die <SEP> Prüfung <SEP> und <SEP> Wartung
<tb>  der <SEP> Schalteinrichtung <SEP> und <SEP> der <SEP> Sperrscheibe <SEP> verringert, <SEP> ohne
<tb>  die <SEP> Herstellungskosten <SEP> der <SEP> Sperrscheibe <SEP> zu <SEP> belasten. <SEP> Bei <SEP> heute
<tb>  bekannten <SEP> Herstellungsverfahren <SEP> für <SEP> Scheiben <SEP> dieser <SEP> Art, <SEP> wie
<tb>  z. <SEP> B. <SEP> beim <SEP> Spritzgussverfahren, <SEP> ist <SEP> der <SEP> Preis <SEP> der <SEP> einzelnen
<tb>  Scheibe <SEP> von <SEP> der <SEP> Anzahl <SEP> der <SEP> Zähne <SEP> unabhängig.

   <SEP> Sperrscheiben,
<tb>  wie <SEP> sie <SEP> in <SEP> der <SEP> erfindungsgemässen <SEP> Einrichtung <SEP> Verwendung
<tb>  finden, <SEP> lassen <SEP> sich <SEP> also <SEP> mit <SEP> demselben <SEP> Aufwand <SEP> wie <SEP> bekannte
<tb>  Sperrscheiben <SEP> herstellen.
<tb>  Die <SEP> Vielzahl <SEP> der <SEP> Sperrzähne <SEP> hat <SEP> weiter <SEP> den <SEP> Vorteil, <SEP> dass       
EMI0002.0001     
  
    die <SEP> zum <SEP> Sperren <SEP> und <SEP> Entsperren <SEP> erforderliche <SEP> Kraftunter <SEP> im
<tb>  übrigen <SEP> gleichbleibenden <SEP> Bedingungen <SEP> auf <SEP> einen <SEP> Mindestwert,
<tb>  verringert <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Das <SEP> spielt <SEP> im <SEP> Rahmen <SEP> der <SEP> in <SEP> der <SEP> .

   <SEP> .
<tb>  Uhrenindustrie <SEP> angestrebten <SEP> Miniaturisierung, <SEP> Qualitätsstei  gerung <SEP> und <SEP> Rationalisierung <SEP> eine <SEP> sehr <SEP> wesentliche <SEP> Rolle. <SEP> Die,
<tb>  ganze <SEP> Sperrvorrichtung <SEP> kann <SEP> nämlich <SEP> bei <SEP> verringerter <SEP> Ein  griffskraft <SEP> ohne <SEP> Einbusse <SEP> an <SEP> Ganggenauigkeit.und <SEP> Betriebs  sicherheit <SEP> raumsparender <SEP> und <SEP> leichter <SEP> ausgeführt <SEP> werden. <SEP> Es
<tb>  ist <SEP> z. <SEP> B.

   <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> erforderlich, <SEP> das <SEP> Angriffsende <SEP> der <SEP> Sperr  feder <SEP> durch <SEP> spezielle <SEP> Formgebung <SEP> oder <SEP> durch <SEP> eine <SEP> spezielle
<tb>  Palette <SEP> zu <SEP> verstärken.
<tb>  Bei <SEP> Kombination <SEP> der <SEP> Minimalbedingung <SEP> n>, <SEP> 6 <SEP> mit <SEP> der <SEP> An  stellung <SEP> der <SEP> Sperrfeder <SEP> folgt <SEP> unmittelbar <SEP> die <SEP> Möglichkeit, <SEP> die
<tb>  ganze <SEP> Sperrvorrichtung <SEP> bei <SEP> vorgegebenem <SEP> Sperrscheiben  durchmesser <SEP> so <SEP> einfach, <SEP> raum- <SEP> und <SEP> gewichtsparend <SEP> wie <SEP> mög  lich <SEP> auszubilden.

   <SEP> Es <SEP> bedarf <SEP> ferner <SEP> keiner <SEP> Begründung, <SEP> dass
<tb>  eine <SEP> praktisch <SEP> gestreckte <SEP> Sperrfeder <SEP> einfach <SEP> und <SEP> billig <SEP> herge  stellt, <SEP> geprüft, <SEP> eingebaut <SEP> und <SEP> im <SEP> Bedarfsfalle <SEP> ersetzt <SEP> werden
<tb>  kann.
<tb>  Die <SEP> geringere <SEP> Eingriffskraft <SEP> hat <SEP> sekundär <SEP> eine <SEP> unter <SEP> im
<tb>  übrigen <SEP> gleichen <SEP> Bedingungen <SEP> vergrösserte <SEP> nutzbare <SEP> Lebens  dauer <SEP> der <SEP> Schalteinrichtung <SEP> zur <SEP> Folge, <SEP> da <SEP> dadurch <SEP> sowohl <SEP> die <SEP> .
<tb>  Federermüdung <SEP> als <SEP> auch <SEP> der <SEP> Verschleiss <SEP> an <SEP> den <SEP> Eingriffsstellen
<tb>  verringert <SEP> wird.

   <SEP> Zu <SEP> diesem <SEP> Zweck <SEP> ist <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> aus
<tb>  Kunststoff <SEP> gefertigt, <SEP> da <SEP> der <SEP> den <SEP> Verschleiss <SEP> massgeblich <SEP> beein  flussende <SEP> Reibungskoeffizient <SEP> Kunststoff <SEP> -Metall <SEP> in <SEP> den <SEP> meisten
<tb>  Fällen <SEP> weitaus <SEP> kleiner <SEP> ist <SEP> als <SEP> der <SEP> Reibungskoeffizient <SEP> Metall  Metall.
<tb>  Ein <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> des <SEP> Erfindungsgegenstandes <SEP> wird
<tb>  im <SEP> folgenden <SEP> anhand <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> näher <SEP> erläutert. <SEP> Es <SEP> zeigen:

  
<tb>  Fig. <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> Schalteinrichtung <SEP> ausschnittsweise <SEP> in <SEP> Draufsicht
<tb>  und <SEP> .
<tb>  Fig. <SEP> 2 <SEP> einen <SEP> Teilschnitt <SEP> nach <SEP> der <SEP> Linie <SEP> 2-2 <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 1.
<tb>  Der <SEP> Antrieb <SEP> einer <SEP> Schalteinrichtung <SEP> oder <SEP> einer <SEP> Räderkette
<tb>  durch <SEP> eine <SEP> Unruh <SEP> und <SEP> die <SEP> Weitergabe <SEP> der. <SEP> Bewegung <SEP> der <SEP> Un  ruh <SEP> über <SEP> einen <SEP> Hebel <SEP> an <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> sind <SEP> allgemein <SEP> bekannt.
<tb>  Diese <SEP> Teile <SEP> sind <SEP> daher <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> nur <SEP> schematisch <SEP> dar  gestellt.

   <SEP> Ferner <SEP> sind <SEP> der <SEP> Antrieb <SEP> der <SEP> Unruh <SEP> entweder <SEP> elek  trisch <SEP> oder <SEP> elektronisch <SEP> durch <SEP> Impulsgebung <SEP> und <SEP> auch <SEP> die
<tb>  Weitergabe <SEP> der <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> an <SEP> die <SEP> Räderkette
<tb>  bekannt. <SEP> Aus <SEP> diesem <SEP> Grund <SEP> ist <SEP> dieser <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Gesamteinrich  tung <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> weggelassen <SEP> worden.
<tb>  Die <SEP> Schalteinrichtung <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> weist <SEP> eine <SEP> Un  ruh <SEP> 10 <SEP> und <SEP> einen <SEP> Unruhkörper <SEP> 12 <SEP> auf, <SEP> der <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Unruh  welle <SEP> 11 <SEP> befestigt <SEP> ist <SEP> und <SEP> als <SEP> Impulsscheibe <SEP> wirkt.

   <SEP> Die <SEP> Unruh  welle <SEP> 11 <SEP> hat <SEP> eine <SEP> Sicherheitsrolle <SEP> 14 <SEP> und <SEP> ist <SEP> in <SEP> Lagern <SEP> 16 <SEP> in
<tb>  einer <SEP> Gestenplatte <SEP> 17 <SEP> drehbar <SEP> gelagert. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> Impulsscheibe
<tb>  12 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> sich <SEP> nach <SEP> unten <SEP> erstreckender <SEP> Impulsstift <SEP> 13 <SEP> befe  stigt.
<tb>  Der <SEP> Impulsstift <SEP> 13 <SEP> wirkt <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Ende <SEP> 22 <SEP> eines <SEP> Schalthe  bels <SEP> 18 <SEP> zusammen, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Impulsscheibe <SEP> 12 <SEP> unter <SEP> der <SEP> Wir  kung <SEP> eines <SEP> nicht <SEP> dargestellten <SEP> Unruhantriebs <SEP> hin <SEP> und <SEP> her
<tb>  schwingt.

   <SEP> Der <SEP> Schalthebel <SEP> 18 <SEP> ist <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Welle <SEP> 38 <SEP> befestigt,
<tb>  die <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> Enden <SEP> in <SEP> einer <SEP> Gestellplatte <SEP> 17 <SEP> und <SEP> einer <SEP> Rä  derbrücke <SEP> 39 <SEP> gelagert <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Schalthebel <SEP> 18 <SEP> schwingt <SEP> zwi  schen <SEP> Anschlagstiften <SEP> 19 <SEP> und <SEP> 21 <SEP> hin <SEP> und <SEP> her, <SEP> während <SEP> seine
<tb>  Schaltstifte <SEP> 23 <SEP> und <SEP> 24 <SEP> abwechselnd <SEP> mit <SEP> den <SEP> Zähnen <SEP> 26 <SEP> eines
<tb>  Schaltrades <SEP> 27 <SEP> zusammenwirken.

   <SEP> Die <SEP> Schaltstifte <SEP> 23 <SEP> und <SEP> 24
<tb>  sind <SEP> auf <SEP> Schaltarmen <SEP> 28 <SEP> und <SEP> 29 <SEP> des <SEP> Schalthebels,montiert, <SEP> um
<tb>  so <SEP> die <SEP> Bewegung <SEP> des, <SEP> Schaltrades <SEP> 27 <SEP> zu <SEP> bewirken, <SEP> wie <SEP> dies
<tb>  strichpunktiert <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> dargestellt <SEP> ist.

   <SEP> Die <SEP> einzelnen <SEP> Schalt  stifte <SEP> bewegen <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> 27 <SEP> jeweils <SEP> um <SEP> eine <SEP> halbe <SEP> Teilung
<tb>  während <SEP> einer <SEP> Halbschwingung <SEP> des <SEP> Schalthebels <SEP> 18 <SEP> vorwärts.
<tb>  Am <SEP> Schalthebel <SEP> 18 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> ferromagnetischer <SEP> Zughebel <SEP> 31
<tb>  angebracht, <SEP> der <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Schaltmagneten <SEP> 32 <SEP> zuammenwirkt.
<tb>  Schaltmagnete <SEP> werden <SEP> im <SEP> allgemeinen <SEP> nicht <SEP> nur <SEP> verwendet,
<tb>  um <SEP> den <SEP> Schalthebel <SEP> 18 <SEP> in <SEP> seinen <SEP> Endstellungen <SEP> gegen <SEP> die <SEP> An  schlagstifte <SEP> 19, <SEP> 21 <SEP> zu <SEP> halten,

   <SEP> sondern <SEP> auch <SEP> wegen <SEP> des <SEP> Zusam-     
EMI0002.0002     
  
    menwirkens <SEP> mit <SEP> den <SEP> Zähnen <SEP> 26 <SEP> des <SEP> Schaltrades, <SEP> um <SEP> so <SEP> das
<tb>  Schaltrad <SEP> 27 <SEP> in <SEP> der <SEP> richtigen <SEP> Lage <SEP> zu <SEP> halten, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Schalt  stifte <SEP> 23 <SEP> und <SEP> 24 <SEP> aus <SEP> den <SEP> Zähnen <SEP> 26 <SEP> freikommen. <SEP> Der <SEP> Schalt  magnet <SEP> 32 <SEP> wirkt <SEP> jedoch <SEP> nicht <SEP> auf <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> 27.

   <SEP> Eine <SEP> Sper  rung <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> 27 <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> Wirkung <SEP> einer <SEP> in <SEP> einer
<tb>  Richtung <SEP> wirkenden <SEP> Sperrfeder <SEP> 33 <SEP> in <SEP> Form <SEP> einer <SEP> praktisch
<tb>  gestreckten, <SEP> einfachen <SEP> Blattfeder <SEP> bewirkt, <SEP> die <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Ende
<tb>  an <SEP> einem <SEP> Gestellstift <SEP> 34 <SEP> befestigt <SEP> ist <SEP> und <SEP> deren <SEP> freies <SEP> Ende
<tb>  mit <SEP> den <SEP> Zähnen <SEP> 36 <SEP> einer <SEP> Sperrscheibe <SEP> 37 <SEP> zusammenwirkt.
<tb>  Die <SEP> Sperrscheibe <SEP> 37 <SEP> ist <SEP> aus <SEP> Kunststoff <SEP> und <SEP> weist <SEP> einhun  dertundzwanzig, <SEP> d. <SEP> h. <SEP> sechsmal <SEP> soviel <SEP> Zähne <SEP> 36 <SEP> wie <SEP> das <SEP> Schalt  rad <SEP> 27 <SEP> auf, <SEP> das <SEP> zwanzig <SEP> Zähne <SEP> 26 <SEP> hat.

   <SEP> Durch <SEP> dieses <SEP> ungewöhn  lich <SEP> grosse <SEP> Verhältnis <SEP> Sperrzähnezahl/Schaltzähnezahl <SEP> wird
<tb>  die <SEP> richtige <SEP> Sperrung <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> 27 <SEP> unabhängig <SEP> von <SEP> der
<tb>  Länge <SEP> der <SEP> Sperrfeder <SEP> 33 <SEP> und <SEP> den <SEP> infolge <SEP> von <SEP> Teilungsfehlern
<tb>  auftretenden <SEP> Toleranzen <SEP> und <SEP> weitgehend <SEP> von <SEP> dem <SEP> mit <SEP> wach  sender <SEP> Lastspielzahl <SEP> zunehmendem <SEP> Verschleiss <SEP> erreicht. <SEP> .
<tb>  Obendrein <SEP> wird <SEP> dadurch <SEP> die <SEP> Notwendigkeit <SEP> eines <SEP> genauen
<tb>  Fluchtens <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Zähnen <SEP> 26 <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> 2'7 <SEP> und <SEP> den
<tb>  Zähnen <SEP> 36 <SEP> der <SEP> Sperrscheibe <SEP> 37 <SEP> beseitigt.

   <SEP> Infolge <SEP> der <SEP> feinen
<tb>  Teilung <SEP> der <SEP> Zähne <SEP> 36 <SEP> der <SEP> Sperrscheibe <SEP> braucht <SEP> die <SEP> Richtung
<tb>  33 <SEP> des <SEP> freien <SEP> Endes <SEP> der <SEP> Sperrfeder <SEP> lediglich <SEP> etwas <SEP> an <SEP> der
<tb>  Achse <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> 27 <SEP> vorbeizugehen, <SEP> um <SEP> auch <SEP> dann <SEP> noch
<tb>  die <SEP> Zähne <SEP> 36 <SEP> der <SEP> Sperrscheibe <SEP> sicher <SEP> zu <SEP> sperren,

   <SEP> wenn <SEP> ein
<tb>  Drehmoment <SEP> in <SEP> umgekehrter <SEP> Richtung <SEP> auf <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> 27
<tb>  ausgeübt <SEP> wird.
<tb>  Im <SEP> 1-auf <SEP> wirkt <SEP> ein <SEP> Impulsstift <SEP> 13 <SEP> intermittierend <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  gabelförmigen <SEP> Ende <SEP> 22 <SEP> des <SEP> Schalthebels <SEP> 18 <SEP> während <SEP> der
<tb>  Schwenkung <SEP> der <SEP> Unruh <SEP> 10 <SEP> zusammen.

   <SEP> Der <SEP> Schalthebe) <SEP> 18
<tb>  wird, <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Anschlagstiften <SEP> 19 <SEP> und <SEP> 21 <SEP> hin <SEP> und <SEP> her <SEP> ge  schwenkt, <SEP> während <SEP> der <SEP> Schaltmagnet <SEP> 32 <SEP> auf <SEP> den <SEP> zweiarmigen
<tb>  Zughebel <SEP> 31 <SEP> einwirkt, <SEP> um <SEP> so <SEP> den <SEP> Schalthebel <SEP> 18 <SEP> in <SEP> seinen
<tb>  Grenzstellungen <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Anschlagstifte <SEP> 19 <SEP> und <SEP> 21 <SEP> anzulegen,
<tb>  Die <SEP> Schaltstifte <SEP> 23 <SEP> und <SEP> 24 <SEP> greifen <SEP> abwechselnd <SEP> in <SEP> die
<tb>  Zähne <SEP> 26 <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> 27 <SEP> ein <SEP> und <SEP> treiben <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> 27
<tb>  in <SEP> der <SEP> angezeigten <SEP> Richtung <SEP> weiter.

   <SEP> Bei <SEP> jeder <SEP> halben <SEP> Schwin  gung <SEP> des <SEP> Schalthebels <SEP> 18 <SEP> wird <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> 27 <SEP> um <SEP> einen <SEP> Be  trag <SEP> entsprechend <SEP> der <SEP> halben <SEP> Zahnteilung <SEP> weiterbewegt. <SEP> Eine
<tb>  Rückwärtsbewegung <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> Sperr  scheibe <SEP> 37 <SEP> verhindert, <SEP> in <SEP> die <SEP> das <SEP> freie <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Sperrfeder <SEP> 33
<tb>  eingreift. <SEP> Ein <SEP> genaues <SEP> Eingreifen <SEP> und <SEP> Sperren <SEP> ist <SEP> möglich, <SEP> da
<tb>  die <SEP> Sperrscheibe <SEP> 37 <SEP> eine <SEP> Vielzahl <SEP> von <SEP> Zähnen <SEP> 36 <SEP> hat, <SEP> mit
<tb>  denen <SEP> die <SEP> Sperrfeder <SEP> 33 <SEP> zusammenwirkt.

Claims (1)

  1. EMI0002.0003 PATENTANSPRUCH <tb> Schalteinrichtung <SEP> für <SEP> ein <SEP> zeithaltendes <SEP> Gerät <SEP> mit <SEP> einer <SEP> in <tb> einem <SEP> Gestell <SEP> gelagerten, <SEP> Drehschwingungen <SEP> ausführenden <tb> Unruh <SEP> (10), <SEP> mit <SEP> deren <SEP> Hilfe <SEP> ein <SEP> am <SEP> Gestell <SEP> gelagerter <SEP> Schalt hebel <SEP> (18) <SEP> hin <SEP> und <SEP> her <SEP> schwenkbar <SEP> ist, <SEP> der <SEP> zum <SEP> schrittweisen <tb> Weiterschalten <SEP> eines <SEP> Umfangszähne <SEP> (26) <SEP> aufweisenden <tb> Schaltrades <SEP> (27) <SEP> dient <SEP> und <SEP> hierzu <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> zusammenwirkt, <tb> wobei <SEP> das <SEP> Schaltrad <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Sperrscheibe <SEP> (37) <SEP> fest <SEP> verbun den <SEP> ist, <SEP> die <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> Umfang <SEP> Zähne <SEP> (36) <SEP> aufweist,
    <SEP> an <SEP> denen <tb> eine <SEP> Sperrfeder <SEP> (33) <SEP> angreift, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> a) <SEP> die <SEP> Wirkungslinie <SEP> der <SEP> Sperrfeder <SEP> (33) <SEP> einen <SEP> senkrechten <tb> Abstand <SEP> (A) <SEP> von <SEP> der <SEP> Sperrscheibenachse <SEP> (3'7a) <SEP> aufweist, <tb> der <SEP> höchstens <SEP> so <SEP> gross <SEP> ist <SEP> wie <SEP> der <SEP> halbe <SEP> Sperrscheibenra dius, <tb> b) <SEP> die <SEP> Sperrfeder <SEP> (33) <SEP> eine <SEP> praktisch <SEP> gestreckte <SEP> Blattfeder <tb> ist, <SEP> und <tb> c) <SEP> die <SEP> Zähnezahl <SEP> der <SEP> aus <SEP> Kunststoff <SEP> gebildeten <SEP> Sperrscheibe <tb> (37) <SEP> n-mal <SEP> der <SEP> Zähnezahl <SEP> des <SEP> Schaltrades <SEP> (27) <SEP> ist, <SEP> wobei <tb> n <SEP> eine <SEP> gerade <SEP> Zahl <SEP> ist,
    <SEP> die <SEP> mindestens <SEP> sechs <SEP> beträgt. <tb> UNTERANSPRÜCHE <tb> 1: <SEP> Schalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> (37) <SEP> konzentrisch <SEP> zum <tb> Schaltrad <SEP> (27) <SEP> angeordnet <SEP> ist.
    EMI0003.0001 2. <SEP> Schalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> (37) <SEP> als <SEP> Sperrad <SEP> ausge bildet <SEP> ist. <tb> 3. <SEP> Schalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Begrenzung <SEP> des <SEP> Schalthebels <SEP> (18) <tb> mindestens <SEP> zwei <SEP> Anschläge <SEP> (19, <SEP> 21) <SEP> am <SEP> Gestell <SEP> (17) <SEP> im <SEP> Ab stand <SEP> voneinander <SEP> zu <SEP> beiden <SEP> Seiten <SEP> des <SEP> Schalthebels <SEP> (18) <SEP> an geordnet <SEP> sind <SEP> und <SEP> dass <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schalthebel <SEP> (18) <SEP> ein <SEP> Zug hebel <SEP> (31) <SEP> fest <SEP> verbunden <SEP> ist, <SEP> mit <SEP> dem <SEP> ein <SEP> am <SEP> Gestell <SEP> (17)
    <tb> angebrachter <SEP> Magnet <SEP> (32) <SEP> zusammenwirkt, <SEP> um <SEP> den <SEP> Schalt hebel <SEP> (18) <SEP> jeweils <SEP> gegen <SEP> einen <SEP> der <SEP> Anschlagstifte <SEP> (19, <SEP> 21) <tb> zur <SEP> Anlage <SEP> zu <SEP> bringen. EMI0003.0002 4. <SEP> Schalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 3, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Zughebel <SEP> (31) <SEP> eine <SEP> U- <SEP> oder <SEP> V-Form <tb> mit <SEP> zwei <SEP> Zugarmen <SEP> hat, <SEP> die <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Magneten <SEP> (32) <SEP> zusam menwirken. <tb> 5.
    <SEP> Schalteinrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Schalthebel <SEP> (18) <SEP> Gabelenden <SEP> hat, <SEP> von <tb> denen <SEP> eines <SEP> ein <SEP> Paar <SEP> von <SEP> Schaltarmen <SEP> (28, <SEP> 29) <SEP> mit <SEP> darauf <tb> angeordneten <SEP> Schaltstiften <SEP> (23, <SEP> 24) <SEP> hat, <SEP> die <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schalt rad <SEP> (27) <SEP> zum <SEP> schrittweisen <SEP> Weiterbewegen <SEP> desselben, <SEP> bei spielsweise <SEP> um <SEP> eine <SEP> halbe <SEP> Zahnteilung, <SEP> zusammenwirken.
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