CH422202A - Harz für die Oberflächenveredelung - Google Patents

Harz für die Oberflächenveredelung

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CH422202A
CH422202A CH1394163A CH1394163A CH422202A CH 422202 A CH422202 A CH 422202A CH 1394163 A CH1394163 A CH 1394163A CH 1394163 A CH1394163 A CH 1394163A CH 422202 A CH422202 A CH 422202A
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CH
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resin
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mixture
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CH1394163A
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Kaess Franz Ing Dr
Horst Dr Michaud
Josef Dr Seeholzer
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Sueddeutsche Kalkstickstoff
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H17/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its constitution; Paper-impregnating material characterised by its constitution
    • D21H17/20Macromolecular organic compounds
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    • D21H17/46Synthetic macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D21H17/47Condensation polymers of aldehydes or ketones
    • D21H17/49Condensation polymers of aldehydes or ketones with compounds containing hydrogen bound to nitrogen
    • D21H17/51Triazines, e.g. melamine
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
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    • C08G12/30Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with heterocyclic compounds with substituted triazines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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Description


  



  Harz für die Oberflächenveredelung
Die Technik der Oberflächenveredelung von Hartpapieren, Hartfaserplatten, Spanplatten   und derglei-    chen, mit Hilfe von   melaminharzgetränkten,    im Stoff gefärbten und bedruckten Edelzellstoffapieren wurde in letzter Zeit laufend verbessert. Die   Arbeitsmetho-    den wurden immer mehr   verfeinert    und differenziert.



  Dies und d'ie Bestrebungen, die Produktion ohne grosse Investitionen zu erhöhen, um die ständig steigende Nachfrage zu befriedigen, haben zur Folge,   dal3    immer höhere Anforderungen an die zur Verwendung gelangenden Harze   gestes    werden.



   Beispielsweise soll das Harz in der Presse möglichst schnell und bei nicht zu hohen Temperaturen ausgehärtet werden können, um den Ausstoss der Presse zu erhöhen. Anderseits muss z. B. bei der Oberflächenveredelung von Spanplatten bei möglichst niedrigem Druck gearbeitet werden, wobei der Druck, wenn möglich, den bei der   Herstte ! ilung    der Spanplatten selbst zur Anwendung kommenden Druck nicht iiberschreiten soll.



   Dies bedeutet, dass die Harze so   günstige Fliess-    eigenschaften aufweisen müssen, dass eine einwandfrei geschlossene Oberfläche erzielt werden kann.



  Anderseits darf der   Harzfluss    auch nicht so gross sein, dass das Harz beim Verpressen in die Spanplatte fliesst und infolge Harmangels eine unansehnlich und nicht genügend widerstandsfähige Oberfläche entsteht.



   Ein weiteres Problem besteht darin, dass im  prägnierte    Papiere, die beispielsweise zur   Weiterver-      arbeitung    in tropische Zonen versant werden, einerseits beim Verpressen genügend schnell härten müssen, anderseits aber beim Transport bei erhöhter Temperatur nicht vorzeitig ihre Fliesseigenschaften einbüssen dürfen.



   In verschiedenen   Fällen bereitet beim Imprägnie-    ren und Verpressen von speziellen Dessins, vor allem bei hochpigmentierten Papieren der Verlauf des Harzes Schwierigkeiten, so dass   Oberftächenfehler ent-    stehen.



   Es wurde nun gefunden, dass bei den genannten und anderen Problemen wesentliche Verbesserungen zu erzielen sind, wenn man für die   Oberflächenver-    edelung bzw. Oberflächenverzierung,   gegebenenfallls    auch von Pressmassen, ein   Mischharz    verwendet, bestehend aus dem Gemisch eines Melaminharzes und   1-30    Gew. %, bezogen auf Melaminharz, eines Harzes aus Formaldehyd und einem solchen 2, 4-Diamino Triazin, das 0-4 C-Atome in der Seitenkette besitzt.



   Zweckmässig stellt man dieses Mischharz dadurch her, dass man einem in bekannter Weise hergestellten Melaminharz 1-30 Gew.-% eines   Diaminotriazin-    harzes zusetzt, das aus s Diaminotriazin   und Form-    aldehyd im Molverhältnis 1 : 1, 5 bis 5 bei pH 3, 0-7, 0 hergestellt worden ist.



   Man kann aber auch so verfahren,   dal3    man zunächst das Diaminotriazinharz-wie   vorstehend'be-    schrieben oder in Gegenwart des gesamten Form  aldehyds-vorkondensiert, anschliessend im    gleichen Gefäss, gegebenenfalls nach Zusatz von Formaldehyd, auf pH 7,   5-10    umstellt, Melamin einträgt und in bekannter Weise zu Ende kondensiert.



   Führt man die Kondensation des   Diaminotriazin-    harzes mit wenig Formaldehyd durch, so ist es ratsam, nach Abschluss der Kondensation 0, 5-3 Mol   Formald'ehyd,    bezogen auf   Diaminotriazin,      zuzu-    setzen.



   Die Seitenkette im   Diaminotriazin    kann beispielsweise sein 
H = Formoguanamin,
CH3   =      Acetoguanamin,      
C2Hs = Propioguanamin,
CgH ? == Butyro-oder Isobutyroguanamin, usw.   



   Darüber hinaus weisen die Harze eine gute Elastizität auf, die sich in einer verbesserten   Stanzbarkeit    und einer verminderten Risseanfälligkeit in trockener Wärme ausdrücken. Auch ist es möglich, mit Hilfe dieser Harze   nachverformbares    Plattenmaterial herzustellen. Weiterhin wurde beobachtet, dass der ge  legentlich auftretende Phenolharzdurchschlag    (Vergilbung oder Flockenbildung auf der   Oberftäche)    bei Anwendung des erfindungsgemässen Harzes praktisch völlig ausgeschlossen ist. Besondlere Erwähnung verdient die Unempfindlichkeit des Harzes,   setbst    wenn bei Imprägnierung und Verpressung in den Arbeitsbedingungen   betrieblicherseits    grössere Schwankungen auftreten.



   Versuch A
Herstellung eines Formoguanaminharzes :
154 ml Formalin, 37   gew. Sig, werden in Sein    Reaktionsgefäss,   wel ! ches    mit Rührer, Thermometer und Rückflusskühler versehen ist, gegeben und ohne vorherige Neutralisation auf   70  C aufgeheizt.    Nun setzt man 55,5 g Formoguanamin zu und erwärmt auf 90 C. Der pH-Wert stellt sich auf 5,5 ein. Nach 45 Minuten wird abgekühlt und das Harz, wie in    Beispiel l beschrieben, weiterverarbeitotL Der pH-    Wert liegt bei 6, 0.



   Versuch B    Herstellung eines Acetoguanaminharzes :   
309 ml Formalin, 37 % ig (4, 2 Mol), werden in ein   Reaktionsgefäl3,    welches mit Rührer, Thermometer und Rückflusskühler versehen ist, gegeben und ohne    e    vorherige Neutralisation auf   70  C    aufgeheizt. Nun setzt man 125 g   (1    Mol)   Acetoguanamin    zu und erwärmt auf   90  C.    Der pH-Wert stellt si'ch auf 5, 8 ein.



  Nach 45 Minuten wird abgekühlt und das Harz, wie in Beispiel 1 beschrieben, weiterverarbeitet. Der   pH-    Wert des Harzes wird mit 6, 2 bei   20     C bestimmt.



   Versuch C
Herstellung eines Butyroguanaminharzes :
125 ml Formalin, 37   gew. Soig, werden in    ein Re  aktionsgefäss,    welches mit Rührer, Thermometer und Rückflusskühler versehen ist, gegeben und ohne vorherige Neutralisation auf   70  C    aufgeheizt. Nun setzt man 61, 2 g Butyroguanamih zu und erwärmt auf   90  C. Der pH-Wert stellt    sich auf 5, 8 ein. Nach 45 Minuten wird abgekühlt und das Harz, wie in Beispiel   1    beschrieben, weiterverarbeitet. Der pH-Wert des Harzes liegt bei 6, 3   (20     C).



   Versuch D
Herstellung eines Melaminharzes mit dem
Molverhältnis 1 : 2, 7 (Melamin : Formaldehyd) :
1400 ml Formalin, 30 gew. %ig. werden in ein Reaktionsgefäss, welches mit Rührer, Thermometer und Rückflusskühler versehen ist, gegeben und der pH-Wert mit Natronlauge auf 8, 3 gebracht. Nun wird erwärmt und bei   70     C 700 g Melamin zugesetzt.



  Man erwärmt weiter bis auf   90     C und hält die Temperatur 120 Minuten bei diesem Wert, wobei man darauf achtet, dass der pH-Wert nicht unter 8, 2 absinkt. Gegebenenfalls setzt man von Zeit zu Zeit etwa Natronlauge zu, und zwar in solcher Menge, dass der pH-Wert zwischen 8, 2 und 8, 4 liegt. Nach beendeter Kondensation zeigt die Harzlösung beim Versetzen von 1   Volumteil    mit 1   Volumteil    Wasser bei   20  C    gerade eine Trübung.

   Die Harzlösung wird bei   70 C    auf pH = 9, 5 eingestellt und dann abgekühlt,
Versuch E
Herstellung eines modifizierten Harzes in einem
Arbeitsgang
555 ml Formalin, 30   gew. %ig, werden    in ein Reaktionsgefäss, welches mit Rührer, Thermometer und Rückflusskühler versehen ist, gegeben und ohne vorherige Neutralisation auf 70  C erwärmt. Nun gibt man 28, 4 g Formoguanamin zu, wobei sich ein pH Wert von 4, 5 einstellt, der langsam etwas ansteigt.



  Man kondensiert bei 70  C 30 Minuten und stellt dann den pH-Wert auf 8, 2 ein. Anschliessend werden 256 g Melamin zugesetzt und unter Aufrechterhaltung   des pH-Wertes    wird bei 90  C so lange weiterkondensiert, bis 1 Teil der Harzlösung mit 1 Teil Wasser versetzt, bei   20     C gerade eine Trübung ergibt. Die   Harzlösung wM    bei   70     C auf pH = 9, 5 eingestellt und dann abgekühlt.



   Versuch F
Versuch E wird wiederholt, zum Unterschied wird jedoch das Formoguanamin 60 Minuten bei pH 6, 3   vorkondensdert.   



   Versuch G
Herstellung eines Melaminharzes mit dem
Molverhältnis 1 : 2, 0 (Melamin : Formaldehyd) :
573 ml Formalin, 30   gew. %ig,    werden in ein Reaktionsgefäss, welches mit Rührer, Thermometer und Rückflusskühler versehen ist, gegeben und der pH Wert mit Natronlauge auf 8, 3 gebracht. Nun werden 400 g   Mefamin    zugesetzt und d'as Gemisch unter Rühren in etwa 25 Minuten auf   95  C erwärmt.    Nach Lösung des Melamins wird der pH auf 9, 4   venge-    stellt. Bei 95  C und bei Einhaltung eines   pH-Wertes    von 9, 2-9, 4 (gemessen bei 20 C) wird nun so lange kondensiert, bis die Harzlösung beim Versetzen von   I    Volumteil mit 1   Volumteil    Wasser bei   20  C ge-    rade eine Trübung zeigt.

   Dies ist in der Regel 150 Minuten nach Beginn des Aufheizens der Fall. Nach dem Abkühlen auf 205C wird ein pH-Wert von 9, 5 eingestellt.



   Versuch H
In ein Reaktionsgefäss, welches mit Rührer, Thermometer und Rückflusskühler versehen ist, gibt man 518 Volumteile 30 % iges Formalin und stellt den pH-Wert mit Natronlauge auf   8,      4    ein. Zu   dieser Lö-    sung fügt man 57   Gew.-Teile    Sorbit sowie 400 Gew. Teile Melamin zu und erhitzt auf   95     C. Nun kondensiert man bei dieser Temperatur unter   Aufrecht-    erhaltung des pH-Wertes von 9, 5 so lange, bis ein Tropfen der Harzlpsung in einem Überschuss Wasser von   20  C gerade    eine Trübung erzeugt.

   Nunmehr setzt man 160   Gew.-Teile    einer Harzlösung zu, die nach Versuch B hergestellt wurde und kondensiert bei dem sich einstellenden pH-Wert so lange   weiiter,    bis das Harz beim Vermischen von 1   Volumteil    mit 1 Volumteil Wasser von   2û  C gerade    eine Trübung ergibt.



   Versuch   1   
Man stellt bei   700      Volhumteilen      30%    igen Formalins den pH-Wert mit Natronlauge auf 8, 3 ein. Nun   wird erwärmt und bei 70 C    350   Gew.-Teile    Melamin zugesetzt. Man erwärmt weiter auf 90  C und hält den pH-Wert während der folgenden Kondensation zwischen 8, 2 und 8, 4. Wenn ein Tropfen Harzlösung in einem Überschuss Wasser von   20  C gerade eine    Trübung erzeugt, setzt man 30   Gew.-Teile a-Methyl-      glycosid    zu und kondensiert so lange weiter, bis das Harz beim Vermischen, von 1   Volumteil    mit 1 Volumteil Wasser von   20     C gerade eine Trübung ergibt.



   Versuch K
Man gibt in das Reaktionsgefäss 700   Volumteile    30 % igen Formalins und 30   Gew.-Teile    Glycerin und stellt den pH-Wert mit Natronlauge auf 8, 3 ein. Nun fügt man 350   Gew.-Teile    Melamin zu und ! erwärmt auf   90  C.    Bei dieser Temperatur und einem pH-Wert zwischen 8, 2 und 8, 4 wird so lange kondensiert, bis 1 Volumteil der Harzlösung mit 1   Volumteil    Wasser von   20  C gerade eine Trübung zeigt.   



   Beispiel 1
Dekor-und Overlaypapiere werden mit folgenden Harzlösungen imprägiert : a) einer   wäRrigen    Lösung eines handelsüblichen un modifizierten Melaminharzes, b) einer wässrigen Lösung eines handelsäblichen, nicht mit Diaminotriazinharz modifizierten Mel aminharzes,   c)    einer nach Versuch D erhaltenen Harzlbsung, d) einer Mischung von Lösung a) mit 3 % eines Har zes nach Versuch A, e) einer Mischung von Lösung a) mit 3 % eines Har zes nach Versuch B, f) einer Mischung von Lösung a) mit 10 % eines Har zes nach Versuch C, g) einer nach Versuch F hergestellten Harzlösung.



   Aus 6 Lagen mit Phenolharz   getränktem    Kraftpapier werden nun unter Verwendung der   imprägnier-    ten und unter gleichen Bedingungen getrockneten    Dekor-und Overlaypapiere als dekorative Sch'icht    Schichtstoffe hergestellt, indem man 15, 20, 25   Minu-    ten bei einem spezifischen Druck von 80   kg/cm2    und einer Temperatur von 135  C verpresst und anschlie ssend unter Druck abkühlt.

   Die erhaltenen   Ptatten    werden nach   24stündiger Klimatisierung bei 20     C ud 65   %      relu.    Luftfeuchte auf   Säurebeständigkeit    geprüft, indem man 3 % ige Salzsäure auftropft und bestimmt, nach welcher Zeit bei einem Abstand von etwa 25 cm und unter einem   Sichtwinkel    von etwa   45  bei    Beleuchtung mit einer   100-Watt-Milchglas-    lampe eine gerade noch erkennbare Zerstörung der Oberfläche zu beobachten ist.

   Hierbei werden folgende Ergebnisse erhalten :
Harztyp 15'Härtung 20'Härtung 25'Härtung a) 2-3'5'15' b)   5'5'30'       c)    3' 5'  d) 40'60' e) 35'35'35'    f) 35'35'- g) 20'20'30'   
Mit Hilfe eines Glanzmessers (System Lange), der das unter   45       Einfallwinkel    reflektierte Licht   beE    stimmt, erhält man folgendle Glanzwerte :

  
Harztyp 15'Härtung 20'Härtung 25'Härtung a) 124, 3 124, 3 126, 6 b) 126, 0 128, 3 125, 6    c)    126, 0 128,   0-    d) 133, 0 130,   0-    e) 129, 6 135, 0 131, 0    f) 131,    0 130,   0-       g)    135, 3 135, 0 131, 0
Beispiel 2
Dekor-und Overlaypapiere werden mit folgenden Harzlösungen imprägniert : a) einer wässrigen Lösung eines handelsüblichen un modifizierten Melaminharzes, h) einer Mischung von Lösung a) mit 10% eines
Harzes nach Versuch A, i) einer Mischung von Lösung a) mit 10% eines
Harzes nach Versuch B, k) einer Mischung von Lösung a) mit   10% eines   
Harzes nach Versuch C.



   Nach der Imprägnierung und Trocknung werden die Papiere in einem Polyäthylenbeutel verpackt und 7 bzw. 14 Tage bei   40  C    gelagert. Anschliessend wird aus diesen Papieren, wie im Beispiel 1 beschrieben, ein Sichtstoff hergestellt.



   Die Durchführung der Glanzmessung ergibt folgende Werte :
Harztyp 7 Tage Lagerung 14 Tage Lagerung a)   118,    0 porige Oberfläche h) 126, 6 124, 3 i) 125, 3   123,    0 k) 121, 0 121,0 
Beispiel 3
Dekor-und Overlaypapiere werden mit   fönenden      Harzlösungen    imprägniert : 1) einer nach Versuch D hergestellten   Harztosung,    m) einer nach Versuch E hergestellten   Harzlosung.   



   Aus den Papieren   werdlen,    wie in Beispiel 1 beschrieben, durch Verpressen bei 135 C während einer Zeitdauer von 20 Minuten Schichtstoffe hergestellt. Nach Klimatisierung bei   20  C und 65%    rel. Luftfeuchte werden die Proben über einem auf 180 C geheizten Rohr von 3 cm Durchmesser verformt, und zwar in der Weise, dass die dekorative Schicht nach aussen zu liegen kommt.



   Nach der Verformung beobachtet man, dass an der Biegestelle der Glanz bei Probe   1)    stark zurückgegangen ist, während man bei Probe m) nur eine geringfügige Glanzabnahme erkennt.



   Beispiel 4
Ein bedrucktes Dekorpapier wird mit folgenden Harzlösungen, deren pH-Wert einheitlich auf 8, 8   (20  C)    eingestellt wird, so imprägniert, dass der Harzauftrag 120 % beträgt : n) Harzlösung nach Versuch G,   o)    Harzlösung nach Versuch G   milt 5 % einer Harz-    lösung nach Versuch B.



   Mit diesen Dekorpapieren werden Spanplatten in der Weise beschichtet, dass man zwischen dekorativer Schicht und Spanplatte ein phenolharzimprägnlertes, 160grammiges Balance-Papier legt und bei   140 C    und einem Druck von 18   kg/cm2    während 13 Minuten verpresst.

   Anschliessend wird unter Druck   abgekiihlt   
Die   Oberfliichenbeschaffenheit    wird nach der Bleistiftprobe beurteilt (die   Dekorfläche wird mit    einem   mittelweichen      Bleistiift    erst stark   beschmiert,    dann mit einem Leinenlappen durch Abweischen gereinigt) : n) starke Anfärbung durch   Graphie    nach dem Ab wischen durch porige und matte Stellen in der
Oberfläche, 0) keine Anfärbung durch Graphit, Oberläche ge schlossen und glänzend.



   Beispiel   5      
Dekorpapiere werdenmitfolgendlenHarzlösungen,    deren pH-Wert ei einheitlich auf 0, 9 eingestellt wird, so imprägniert, dass der Harzauftrag 120% beträgt :   p)    einer Harzlösung nach Versuch G,   q)    einer Harzlösung nach Versuch H.



   Mit diesen Deckorfilmen werden Spanplatten in der Weise beschichtet, dass man zwischen dekorativer Schicht und Spanplatte ein phenolharzimprägniertes, 160grammiges Balance-Papier legt und bei   140  C    und einem Druck von 18   kg/cm2      während 13 Minuten    verpresst. Anschliessend wird unter Druck abgekühlt.



   Zur Prüfung auf   RissempSndlichkeitt werden    12 X 12 cm grosse Stücke dieser beschichteten Span  ptatten    15 Stunden lang   os    einem Trockenschrank mit Luftumwälzung bei   70Q    C gelagert. Nach dem Herausnehmen und Abkühlen werden die Proben auf   RissbiMüng    untersucht : p) Bildung von kleinen Rissen, q) keine Rissbildung.



   Beispiel 6    Unbedruckte,    Weisse   Dekorpapiere    (Füllstoffe TiO2) und   Barrierepapiere      (ebenfalls gefüt mib TiO2)    werden mit folgenden Harzlösungen, deren pH einheitlich auf 9, 1   eingesteet    wird, so imprägniert, dass der Harzauftrag im ersten Falle   105%,    im zweiten Fall 100% beträgt : r) Harzlösung nach Versuch G, s) Harzlösung nach Versuch   G + 10% Harzlösung    nach Versuch B.



   Die imprägnierten Papiere werden 15 Minuten bei   120 C getfocknet.    In normaler Weise werden damit Schichtstoffe hergestellt. Sie sind so aufgebaut,   daf3    auf mehreren   Phenolharz-imprägnierten    Natron  kraftpapieren    zunächst ein   beharztes    Barrierepapier, dann ein   Dekorfilm    zu   Diiegen    kommt. Es wird 20 Minuten lang bei einem spezifischen Druck von 100   kg/cm2    und einer Temperatur von   140  C    verpresst. Anschliessend wird unter Druck abgekühlt.



   Aussehen der Oberflächen : r) gelbe Flecken, hervorgerufen von aus dem Kern    durchgedrungenem    Phenolharz ( bleed through ), s) einwandfreie, gleichmässig weisse Oberfläche.



   Beispiel 7
Mit der Harzlösung H werden   Dekorpapiere    in der Weise imprägniert, dass ein Harzauftrag von   115-120%    des   Papiergewichtes    erzielt wird.



   Mit diesem Papier werden Harzfaserplatten in der Weise beschichtet,   dal3    man zwischen dekorativer Schicht und   Hartfaserplatte    ein phenolharzgetränktes 140grammiges Balance-Papier legt und bei 145 C und bei einem Druck von 45 kg/cm2 während 13 Minuten verpresst. Man erhält auf diese Weise eine e besonders elastische Oberflächenschicht,
Beispiel 8
Dekor-und Overlaypapiere werden mit folgenden Harzlösungen, deren pH-Wert einheitlich auf 9, 5   (20     C) eingestellt ist, imprägniert : t) einer nach Versuch D hergestellten Harzlösung, u) einer Mischung eines Harzes nach Versuch I mit
5   %    eines Harzes nach Versuch B.



   Der Harzauftrag beträgt bei den Dekorpapieren   100%,    bei den Overlaypapieren   250%.    Die   imprä-    gnierten Papiere werden 10 Minuten lang bei   120     C getrocknet. Anschliessend wird ein Schichtstoff   aufge-    baut, bei dem unter der Overlay- und   Dekorlage    mehrere für nachverformbares Material geeignete Phenolharz-imprägnierte   Natronkraftpapiere    liegen.



  Die Schichtstoffe werden   20    Minuten Hang bei   emem    Druck von 80 kg/cm2 und einer Temperatur von   135     C verpresst. Anschliessend wird unter Druck abgekühlt. Nach Klimatisierung bei   20     C und 65 % relativer   Luftiuchte    werden   Probestücke    gemäss  NEMA-Norm LP 2-2. 11, nachdem sie in der Mitte von einem Infrarot-Strahler auf   140 C    erwärmt werden, in der vorgeschriebenen Weise verformt.

   Nach der Verformung beobachtet man, dass an der Biegestelle bei Probe t) mehrere durchgehende Risse sich gebildet haben, während die Probe u) keine Beschädigung aufweist
Beispiel 9
Dekor-und Overlaypapiere werden mit folgenden Harzlösungen, deren pH-Wert   einheidich    auf 9, 5 eingestellt ist, imprägniert : v) einer nach Versuch D hergestellten Harzlösung, w) einer Mischung eines Harzes nach Versuch K mit
5 % eines Harzes nach Versuch B.



   Der Harzauftrag beläuft sich bei   den Dekor-    papieren auf 100 %, bei den   Overlaypapieren    auf 250 %. Die imprägnierten Papiere werden 10 Minuten lang bei   120     C getrocknet. Mit diesen Papieren wird ein normaler Schichtstoff,   bestehend'aus Overlay-,    Dekor-und mehreren Phenolharz-imprägnierten Natronkraftpapieren imprägniert. Die Schichtstoffe werden 10 Minuten lang bei einem Druck von 80   kg/cm2    und einer Temperatur von   150  C verpresst.    Anschliessend wird unter Druck abgekühlt. In Probestücke dieser Platten werden mit einer   Stanzvorrich    tung kreisrunde Löcher gestanzt.



   Bei Probe   v)    zeigen sich nach dem Stanzvorgang von den
Löchern ausgehend einzelne kleine Sprünge, bei
Probe w) ist keine Beschädigung feststellbar.



   Die beiden Mischungskomponenten können auch in. Form je mehrerer verschiedener Harze, z. B. mehrerer Melaminharze, und mehrerer Harze aus Formaldiehyd und einem 2,   4-Diaminotriazin bestehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zur Oberflächenveredelung bestimmtes, Triazine enthaltendes Harz, bestehend aus dem Gemisch eines Melaminharzes und 1 bis 30 Gew. %, bezogen auf Melaminharz, eines bei pH 3, 0 bis 6, 3 kondlensierten Harzes aus Formaldehyd und einem solchen 2, 4 Diamino-triazin, das 0 bis 4 C-Atome in der Seiten- kette besitzt.
    UNTERANSPRUCH Harz nach Patentanspruch, bestehend aus dem Gemisch eines mit Polyalkohol modifiziertem Melaminharzes und 1 bis 30 Gew. %, bezogen auf Melaminharz, eines bei pH 3, 0 bis 6, 3 kondensierten Harzes aus Formaldehydundeinemsolchen. 2, 4 Diamino-triazin, das 0 bis 4 C-Atome in der Seiten- kette besitzt.
CH1394163A 1962-12-20 1963-11-13 Harz für die Oberflächenveredelung CH422202A (de)

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US2801198A (en) * 1955-06-13 1957-07-30 Allied Chem & Dye Corp Decorative core stock laminating varnishes and phenolic resin core and decorative laminates produced therefrom

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