CH422986A - Fahrzeugscheinwerfer mit einer vor dem Reflektor angeordneten Lichtaustrittsscheibe - Google Patents
Fahrzeugscheinwerfer mit einer vor dem Reflektor angeordneten LichtaustrittsscheibeInfo
- Publication number
- CH422986A CH422986A CH846263A CH846263A CH422986A CH 422986 A CH422986 A CH 422986A CH 846263 A CH846263 A CH 846263A CH 846263 A CH846263 A CH 846263A CH 422986 A CH422986 A CH 422986A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- light
- light exit
- reflector
- corrugations
- disc
- Prior art date
Links
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 6
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 3
- 229920000136 polysorbate Polymers 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000005401 pressed glass Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K9/00—Lamps having two or more incandescent bodies separately heated
- H01K9/08—Lamps having two or more incandescent bodies separately heated to provide selectively different light effects, e.g. for automobile headlamp
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
- F21S41/10—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by the light source
- F21S41/14—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by the light source characterised by the type of light source
- F21S41/162—Incandescent light sources, e.g. filament or halogen lamps
- F21S41/166—Incandescent light sources, e.g. filament or halogen lamps characterised by the shape of the filament
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
- F21S41/20—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
- F21S41/28—Cover glass
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
- F21S41/40—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by screens, non-reflecting members, light-shielding members or fixed shades
- F21S41/43—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by screens, non-reflecting members, light-shielding members or fixed shades characterised by the shape thereof
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V14/00—Controlling the distribution of the light emitted by adjustment of elements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V5/00—Refractors for light sources
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21W—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
- F21W2107/00—Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles
- F21W2107/10—Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles for land vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
Fahrzeugscheinwerfer mit einer vor dem Reflektor angeordneten Lichtaustrittsscheibe Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugscheinwer fer mit einer vor dem Reflektor angeordneten Licht- austritsscheibe, die in ihrem oberen Teil mit licht brechenden Mitteln anderer Art und Anordnung ver sehen ist als in ihrem unteren Teil, und mit einer vor dem Brennpunkt des Reflektors angeordneten, sich in dessen optischer Achse erstreckenden, Ab blendlicht erzeugenden Glühwendel, sowie mit ei nem im Abstand von der Glühwendel verlaufenden Abschirmstreifen,
der einen Teil der von der Glüh- wendel ausgesandten Lichtstrahlen gegen die Re flektorfläche abschirmt und dadurch auf dieser einen Schattenstreifen erzeugt.
Von einem derartigen bekannten Scheinwerfer können störende Streulichtstrahlen ausgehen, wenn die Abschirmstreifen nicht richtig ausgebildet und an geordnet sind. Dann treffen nämlich auf die über gangszone zwischen den im oberen und den im un teren Teil der Lichtaustrittsscheibe vorgesehenen lichtbrechenden Mitteln Lichtstrahlen auf, die unre- gelmässig gebrochen werden, weil sich in jener über- gangszone beim Pressen der Lichtaustrittsscheibe Un- regelmässigkeiten ergeben haben.
Das Auftreten sol cher störender Streulichtstrahlen kann gemildert, in vielen Fällen ganz verhindert werden, wenn gemäss der Erfindung der Abschirmstreifen beiderseits der Glühwendel verlaufend derart angeordnet und ausge bildet ist, dass erstens die vom oberen Rand des Streifens an den Wendelumfang gedachten, mit den vom unteren Rand des Streifens, ebenfalls an den Wendelumfang gedachten äusseren Tangenten über die ganze Länge des Streifens einen Winkel von min destens 5 bis höchstens 20 einschliessend,
vom Schei tel des Winkels über die Wendel und die Kante des Abschirmstreifens gegen den Reflektor hin ausein- anderstreben und dass zweitens der durch den Ab schirmstreifen erzeugte Schattenstreifen derart auf den Reflektor auftrifft, dass die übergangszone zwi schen den lichtbrechenden Mitteln im oberen und denen im unteren Teil der Lichtaustrittsscheibe prak tisch frei bleibt von Lichtstrahlen, die der Reflektor zurückwirft.
Wenn diese Bedingungen eingehalten werden, lassen sich die störenden Streulichtstrahlen ganz oder weitgehend vermeiden; ausserdem ergibt sich dann auch eine gute Lichtausbeute, weil jene Schattenzone unter diesen Umständen recht schmal gehalten und die lichtbrechenden Mittel im oberen und unteren Teil der Lichtaustrittsscheide entseprechend ausgabil- det werden können.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Fahrzeugscheinwerfer mit einem da vor angeordneten transparenten Projektionsschirm schematisch im Raumbild; Fig. 2 eine vergrösserte Darstellung der Glühwen- del für das Abblendlicht samt den Stromzuführungen und dem Abschirmstreifen; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 3 und 5 je eine abgewandelte Ausführ- rungsform für den Abschirmstreifen in gleicher Dar stellungsart wie in Fig. 3; Fig. 6 die durch die im unteren Teil der Licht austrittsscheibe vorgesehenen lichtbrechenden Mittel erzeugte Verschiebung des auf dem Projektionsschirm auftreffenden Strahlenbildes;
Fig. 7 bis 11 verschiedenartige Ausbildungen und Anordnungen der lichtbrechenden Mittel auf der Lichtaustrittsscheibe; Fig. 12 die schematische Darstellung der Ablenk- wirkung der im unteren und im oberen Teil der Lichaustrittsseheibe angeordneten lichtbrechenden Mittel.
Der Fahrzeugscheinwerfer 1 nach Fig. 1 hat einen parabolischen Reflektor 2 und eine das Abblend licht erzeugende Glühwendel 3, die, wie Fig. 2 zeigt, an Stromzuführungsdrähten 4, 5 aufgehängt ist und sich in der optischen Achse S des Reflektors vor des sen Brennpunkt F liegend erstreckt.
Die den Reflek tor abdeckende, aus Pressglas hergestellte Lichtaus trittsscheibe 6 ist in ihrem oberen Teil 7 mit lichtbre chenden Mitteln, z. B. Riffeln, anderer Art versehen als in ihrem unteren Teil B.
Den beiden Seiten der Glühwendel entlang er streckt sich in einigem Abstand von der Wendel ein zweiteiliger schmaler Abschirmstreifen, dessen Teile 9 und 10 an den Stromzuführungen 4 bzw. 5 an geschweisst sind (Fig. 2 und 3). Die beiden Ab schnitte 9 und 10 des Abschirmstreifens schirmen ei nen Teil der von der Glühwendel ausgesandten Licht strahlen gegen die Reflektorfläche ab, so dass auf dieser bei glühender Wendel eine streifenartige Schat tenzone entsteht.
Die Abschnitte 9 und 10 sind da bei derart angeordnet und ausgebildet, dass die von ihrem oberen Rand an den Wendelumfang gezoge nen mit den von ihrem unteren Rand ebenfalls an den Wendelumfang gezogenen äusseren Tangen ten über die ganze Länge des Streifens, einen spitzen Winkel a von etwa 5 -10 einschliessend,
vom Scheitel dieses Winkels über die Wendel und eine Kante des Abschirmstreifens gegen den Reflektor hin auseinanderstreben. Ein Paar dieser Tangenten ist in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet und mit T und TI bezeichnet.
Ausserdem sind die Abschnitte 9 und 10 so angeordnet, dass die Schattenzonen, welche diese Abschnitte auf dem Reflektor erzeugen, derart ver laufen, dass der Reflektor keine Lichtstrahlen in die übergangszonen zwischen den unterschiedlich wir kenden lichtbrechenden Mitteln im oberen Teil 7 und im unteren Teil 8 der Lichtaustrittsscheibe 6 re flektiert.
Durch diese Ausbildung und Anordnung der Abschirmstreifen lässt sich vermeiden, dass Licht strahlen, die durch die genannte, beim Pressen der Lichtaustrittsscheibe in ihrer Brechkraft wenig beein- flussbare übergangszone hindurchtreten, in Bereiche abgelenkt werden, in denen sie unerwünscht sind.
Abschirmstreifen können gemäss Fig. 3 mit einer zum Reflektor gekrümmten Wölbung ausgebildet sein. Andere Abschirmstreifen können wie die in Fig. 4 mit 11 bezeichneten winkelförmig mit zum Reflektor hinweisendem Scheitel ausgebildet sein. Die se lassen sich leichter herstellen.
Bei einem weiteren in Fig. 5 dargestellten Aus führungsbeispiel für Abschirmstreifen 12 ist der obere Rand 13 gegen die Glühwendel 3 hin und der un tere Rand 14 gegen den Reflektor 2 hin abgebogen. Durch diese Ausführung wird es vermieden, dass auf die Ränder 13 und 14 des Abschirmstreifens 12 auftreffende Lichtstrahlen nach oben in einen Bereich oberhalb der Glühwendel reflektiert werden. Aus- serdem lässt sich eine solche Abschirmung leicht aus einer Platine drücken und stanzen.
Der Abschirmstreifen bewirkt, dass auch auf einem vor dem Scheinwerfer in einiger Entfernung aufgestellten Projektionsschirm 15 eine Schattenzone 16 entsteht. Unterhalb dieser Schattenzone 16 trifft auf den Projektionsschirm ein Lichtstrahlenbündel in der Zone 17 auf, das durch den oberen Teil 7 der Lichtaustrittsscheibe hindurchtritt. Oberhalb der Schattenzone 16 würde bei einer Ausbildung des un teren Teils 8 der Lichtaustrittsscheibe 6 ohne licht ablenkende Mittel ein Strahlenbündel in der Zone 18 auf dem Projektionsschirm auftreffen,
das durch den unteren Teil 8 der Lichtaustrittsscheibe hindurch tritt. In dieser Zone 18 sind aber Lichtstrahlen un- erwünscht. Die durch den unteren Teil 8 der Licht austrittsscheibe austretenden Lichtstrahlen werden deshalb durch die lichtablenkenden Mittel auf dem un teren Teil 8 der Lichtaustrittsscheibe nach unten und nach der vom Gegenverkehr abgewandten Seite abge lenkt und diesen somit zur Aufhellung der Zone 17 als Zusatzlicht zum asymmetrischen Abblendlicht die ser Zone.
Die Lichtstrahlen dürfen dabei nur in einer sol chen Weise abgelenkt werden, dass die in Fig. 6 ein gezeichneten kritischen Punkte K1 und K? nicht im Weg der Ablenkung liegen. Die Art, wie die Licht ablenkung im einzelnen durchgeführt wird und die dazu verwendeten, auf der Streuscheibe angeord neten, lichtablenkenden Mittel werden im folgenden beschrieben:
Der untere Teil der Lichtaustrittsscheibe enthält, wie in Fig. 7 dargestellt ist, die Sektoren I und II mit verschieden ausgebildeten, lichtablenkenden Mit teln auf beiden Seiten.
Das Lichtbündel, das ohne Riffelung auf den Sek tor I des in Fig. 6 dargestellten Lichtschirms auftref fen würde, durchdringt den Sektor I der in Fig. 7 dargestellten Lichtaustrittsscheibe 6 (beide in Fahrt richtung gesehen).
Auf der Innenseite der Scheibe sitzende Riffeln 19 brechen das Licht so, dass es zunächst in Richtung des Pfeiles 20 in den in Fig. 6 mit 21 bezeichneten Sektor gelangen würde. Da aber auf der Aussenseite der Scheibe 6 im Sektor I ausserdem weitere in Fig. 7 mit 22 bezeichnete Riffeln angeordnet sind, wird das Lichtbündel von diesen so gebrochen, dass es nicht im Sektor 21 auf- trifft,
sondern weiter nach rechts aussen vom Gegen verkehr weg in Richtung des Pfeiles 23 gebrochen wird.
Das Lichtbündel, das ohne Riffelung auf der Lichtaustrittsscheibe 6 auf dem Projektionsschirm im Sektor 1I (Fig. 6) auftreffen würde, durchdringt die Lichtdurchtrittsscheibe im Sektor II der Fig. 7.
Dort sind auf der Rückseite der Austrittsscheibe 6 Rif- feln 24 angeordnet, die das sie durchdringende Lichtbündel in Richtung des Pfeiles 24' ablenken, so dass das Licht auf dem Lichtschirm im Sektor 25 (Fig. 6) auftreffen würde. Da aber auf der Vorder seite der Scheibe 6 in der Zone II der Fig. 7 mit 26 bezeichnete Riffeln angeordnet sind, werden die dort durchdringenden Lichtstrahlen so gebrochen, dass sie nicht im Sektor 25 auf dem Lichtschirm auftreffen, sondern weiter nach rechts aussen in Rich tung des Pfeiles 27 vom Gegenverkehr weg gebrochen werden.
Die Riffeln auf der Rückseite der Lichtaustritts scheibe sind dabei tiefer als die auf der Vorderseite. Unter Beachtung der Forderung, dass die kri tischen Punkte nicht im Weg der Ablenkung liegen, können die Wirkungen der auf beiden Seiten der Lichtaustrittsscheibe angeordneten Prismen auch mit solchen Prismen erzielt werden, die nur auf einer Seite der Lichtaustrittsscheibe angeordnet sind. Ein Beispiel hierfür ist in Fig. 8 dargestellt.
Auf der In nenseite der Lichtaustrittssscheibe sind Riffeln 28 und 29 angeordnet, deren Querschnitt den Pfeilen 30 und 31 entlang angedeutet ist, die die durch die Art der Riffelung hervorgerufene Verschieberichtung der Lichtbündel angeben. Diese Prismen dienen der Ver- gleichmässigung der aus dem Scheinwerfer austreten den Lichtbündel.
Es ist auch möglich, anstelle der beiden Riffelun gen auf der Vorderseite und der Rückseite der Lichtaustrittsscheibe 6 eine Anzahl von auf der Rück seite der Lichtaustrittsscheibe angeordneten Einzel prismen 32 (Fig. 9 und 10) anzuordnen, die diesel ben Wirkungen haben wie auf beiden Seiten der Licht austrittsscheibe angeordnete Riffelungen.
Mehrere quaderförmige, den Bereich der unteren Sektoren der Lichtaustrittsscheibe ausfüllende Ein zelprismen 32 dieser Art sind in Fig. 9 und jeweils ein Einzelprisma sowie ihre Wirkungen in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Die Aussenseite und die In nenseite der Lichtaustrittsscheibe 6 werden von den grösseren Flächen 33 und 34 des Quaders gebildet. Die auf der Aussenseite der Scheibe 6 befindlichen grösseren Quaderflächen 33 sämtlicher Einzelpris men liegen alle in einer Ebene und bilden dort auf diese Weise die ebene Aussenfläche der Lichtaustritts scheibe.
Demgegenüber sind die auf der Innenseite der Lichtaustrittsscheibe befindlichen Quaderflächen 34 derart geneigt angeordnet, dass jeweils die oberen, die Aussen- mit der Innenfläche verbindenden Kanten 35 und 36 des Quaders kleiner sind als die zugehörigen unteren Kanten 37 und 38, wobei aus- serdem die beiden vom Gegenverkehr abliegenden Kanten 36 und 38 grösser sind als die anderen bei den zur Seite des Gegenverkehrs hin liegenden Kan ten 35 und 37.
Mit einem derartig ausgestalte ten Prisma allein kann das durch dieses hindurch tretende Licht an dieselbe Stelle abgelenkt werden, an die es durch die bei dem früheren Beispiel auf der Vorder- und der Hinterseite der Lichtaustritts scheibe angeordneten Riffelungen kommen würde.
Bei einem dem Prisma 32 ähnlichen Prisma 39 kann anstelle der schrägen Fläche 34 eine ähnlich schräg angeordnete halbe Zylinderlinse 40 vorgese hen sein. Das durch ein solches Prisma hindurch- gehende Licht wird, wie in Fig. 11 mit dem Strahlen bündel 41 angedeutet ist, auf dem Schirm 15 in breiter Steuung auftreffen.
In Fig. 12 sind eine Lichtaustrittsscheibe 6 und ein zugehöriger Projektionsschirm 15 dargestellt. Im oberen Teil 42 der Lichtaustrittsscheibe 6 sind lichtbrechende Mittel bekannter Art vorgesehen, die das durch sie hindurchtretende Licht vornehmlich in der Horizontalen, insbesondere auch zur Seite des Gegenverkehrs hin ablenken.
Diese besondere Ab lenkung zur Seite des Gegenverkehrs hin ist ein ge wisser Ausgleich für die Ablenkung des Lichts nach der Aussenseite vom Gegenverkehr weg durch die im unteren Teil der Lichtaustrittsscheibe angeordne te Riffelung, die insbesondere zur Aufhellung des vom Gegenverkehr abgewandten Fahrbahnaussenrandes dient.
Claims (1)
- PATENTTANSPRUCH Fahrzeugscheinwerfer mit einer vor dem Reflek tor angeordneten Lichtaustrittsscheibe, die in ihrem oberen Teil mit lichtbrechenden Mitteln anderer Art und Anordnung versehen ist als in ihrem unteren Teil, und einer vor dem Brennpunkt des Reflektors angeordneten, sich in dessen optischer Achse er streckenden, Abblendlicht erzeugenden Glühwen- del, sowie mit einem im Abstand von der Wendel verlaufenden Abschirmstreifen, der einen Teil der von der Glühwendel ausgesandten Lichtstrahlen gegen die Reflektorfläche abschirmt und dadurch auf die ser einen Schattenstreifen erzeugt,dadurch gekenn zeichnet, dass der Abschirmstreifen beiderseits der Glühwendel verlaufend derart angeordnet und aus gebildet ist, dass erstens die vom oberen Rand des Streifens an den Wendelumfang gedachten, mit den vom unteren Rand des Streifens ebenfalls an den Wendelumfang gedachten äusseren Tangenten über die ganze Länge des Streifens einen Winkel von min destens 5 bis höchstens 20 einschliessend, vom Scheitel des Winkels über die Wendel und die Kante des Abschirmstreifens gegen den Reflektor hin aus einanderstreben und dass zweitens der durch den Abschirmstreifen erzeugte Schattenstreifen derart auf den Reflektor auftrifft,dass die übergangszone zwi schen den lichtbrechenden Mitteln im oberen und denen im unteren Teil der Lichtaustrittsscheibe prak tisch frei bleibt von Strahlen, die der Reflektor zu rückwirft. UNTERANSPRÜCHE 1. Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschirmstreifen im Quer schnitt winkelförmig ist und mit seinem Scheitel ge gen den Reflektor hinweist. 2. Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand des Abschirm- streifens gegen die Glühwendel hin und sein unterer Rand gegen den Reflektor hin abgewinkelt ist. 3.Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens einer der Stromzufüh- rungs- und Haltedrähte für die Glühwendel selbst als Abschirmstreifen ausgebildet ist.4. Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die im oberen Teil der Lichtaus trittsscheibe angeordneten, lichtbrechenden Mittel Riffeln sind. welche die vom oberen Teil der Re flektorfläche abgestrahlten, nach abwärts gerichte ten Lichtstrahlen nach beiden Seiten, vorzugsweise zur Seite des Gegenverkehrs, hin streuen.5. Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im unteren Teil der Licht- austrittsscheibe angeordneten lichtbrechenden Mittel Riffeln sind, welche die vom unteren Teil der Re flektorfläche abgestrahlen, etwas nach aufwärts ge richteten Lichtstrahlen derartig brechen, dass diese Strahlen unterhalb einer Hell-Dunkel- Grenze aus der Scheibe austreten und auf die eigene Fahrbahn, vorzugsweise gegen deren vom Gegenverkehr abge wendete Aussenseite hin, gerichtet auftreffen. 6.Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die im unteren Teil der Licht austrittsscheibe auf ihrer dem Gegenverkehr zugewen deten Seiten angeordneten lichtbrechenden Mittel Riffeln sind, welche die aus diesem Teil austre tenden, von der Abblendglühwendel erzeugten Licht strahlen nach unten gegen die Fahrbahn hin brechen. 7.Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im unteren Teil der Licht austrittsscheibe auf ihrer vom Gegenverkehr abge wandten Seite angeordneten lichtbrechenden Mittel Riffeln sind, welche die aus diesem Teil austreten den, von der Abblendglühwendel erzeugten Licht strahlen schräg nach unten zum äusseren Fahrbahn rad hin brechen. B. Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im unteren Teil der Licht austrittsscheibe angeordneten Riffeln die aus diesem Scheibenteil austretenden Lichtstrahlen nach der Aus senseite der Fahrbahn hin brechen. 9.Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Riffeln auf der Innenfläche der Lichtaustrittsscheibe angeordnet sind. 10. Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Riffeln auf der Aussenfläche der Lichtaustrittsscheibe angeordnet sind. 11. Scheinwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtbrechenden Mittel aus auf der Innenfläche der Lichtaustrittsscheibe ange ordneten Einzelprismen bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB68228A DE1164949B (de) | 1962-07-28 | 1962-07-28 | Fahrzeugscheinwerfer mit parabolischem Reflektor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH422986A true CH422986A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=6975809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH846263A CH422986A (de) | 1962-07-28 | 1963-07-08 | Fahrzeugscheinwerfer mit einer vor dem Reflektor angeordneten Lichtaustrittsscheibe |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT247461B (de) |
| CH (1) | CH422986A (de) |
| DE (1) | DE1164949B (de) |
| NL (1) | NL295862A (de) |
-
1962
- 1962-07-28 DE DEB68228A patent/DE1164949B/de active Pending
-
1963
- 1963-07-08 CH CH846263A patent/CH422986A/de unknown
- 1963-07-17 AT AT421064A patent/AT247461B/de active
- 1963-07-26 NL NL295862A patent/NL295862A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT247461B (de) | 1966-06-10 |
| NL295862A (de) | 1965-05-10 |
| DE1164949B (de) | 1964-03-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3430179C2 (de) | ||
| DE2133719C3 (de) | Operationsleuchte | |
| DE1597945A1 (de) | Leuchte | |
| EP0485818B1 (de) | Scheinwerfer | |
| EP0108915A1 (de) | Abgeblendeter Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge | |
| DE3531223C2 (de) | ||
| DE3224256C2 (de) | Leuchte, insbesondere für die Signalanlage von Kraftfahrzeugen | |
| EP0372272B1 (de) | Spiegelrasterleuchte | |
| DE3150195A1 (de) | "reflektorlampe" | |
| DE29501661U1 (de) | Leuchte mit mindestens einem Leuchtmittel | |
| DE3427398C2 (de) | ||
| DE2205610C3 (de) | Abblendbarer Fahrzeugscheinwerfer | |
| DE4238274A1 (de) | Scheinwerfer für Fahrzeuge | |
| DE9403361U1 (de) | Leuchten und Lichtlenkblende dafür | |
| EP0531960A2 (de) | Mehrkammerleuchte | |
| CH422986A (de) | Fahrzeugscheinwerfer mit einer vor dem Reflektor angeordneten Lichtaustrittsscheibe | |
| EP1232363B2 (de) | Entblendungstransparent für leuchtkörper | |
| DE3122726A1 (de) | "optische beleuchtungseinheit, insbesondere fuer scheinwerfer von kraftfahrzeugen" | |
| AT237106B (de) | Fahrzeugscheinwerfer | |
| DE2810670C3 (de) | Abgeblendeter Fahrzeugscheinwerfer | |
| DE3415617C2 (de) | Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge mit einer stark geneigten Abdeckscheibe und einem teils parabolischen, teils elliptischen Reflektor | |
| DE2734838C3 (de) | Kraftfahrzeugscheinwerfer | |
| EP0534168B1 (de) | Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge | |
| DE656609C (de) | Elektrischer Scheinwerfer | |
| CH399376A (de) | Scheinwerfer für Strassenfahrzeuge |