CH423164A - In den Lüftungsschlitz einer Wand einsetzbarer Lüfter - Google Patents
In den Lüftungsschlitz einer Wand einsetzbarer LüfterInfo
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Description
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In den Lüftungsschlitz einer Wand einsetzbarer Lüfter Es sind bereits in den Lüftungsschlitz einer Wand einsetzbare Lüfter bekannt, bei denen die die Lüfter- flügel tragende Welle in Längsrichtung des Wandschlitzes in einem rohrförmigen Gehäuse gleichbleibenden Querschnittes angeordnet ist, und bei dem der Lüfterflügel in einem Gehäuseabschnitt zwischen den Luftdurchtrittsöffnungen, sein Antriebsmotor dagegen ausserhalb dieses Gehäuseabschnittes liegt. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, mehrere derartige Gehäuseabschnitte mit Lüfterflügeln unmittelbar aneinander zu befestigen,
um den Wirkungsgrad zu verbessern.
Bei diesen Ausführungen zeigen sich jedoch noch Mängel, weil bei einer Mehrzahl aneinandergesetzter Gehäuseabschnitte die Fertigungstoleranzen sich so unglücklich auswirken, dass Knicke in der zusammengesetzten Welle unvermeidlich sind und somit infolge erhöhter Reibung oder sogar Klemm-Erschei- nungen die maximale Tourenzahl des Motors und der Lüfterflügel nicht erreicht wird. Dies liegt daran, dass die Wellen der einzelnen Gehäuseabschnitte nicht einwandfrei axial ausgerichtet sind. Dabei tritt auch die Gefahr auf, dass der Antriebsmotor heiss läuft, weil die Motorlüftung bei abgefallener Drehzahl nicht mehr ausreichend ist.
Im weiteren macht der Einbau an der Baustelle erhebliche Schwierigkeiten, weil die zusammensetzbaren Einzelteile beim Zusammenstek- ken nur mit grösster Sorgfalt in eine einwandfreie Fluchtlinie gebracht werden könnten. Schliesslich traten nach längerem Lauf aus den vorgenannten Gründen lästige Geräusche auf.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Mängel zu beseitigen und bei Beibehaltung des Bau- kastenprinzipes eine für jede Fensterbreite passende Lüftereinrichtung zu erstellen, deren Gehäuseab- schnitte und Wellen einwandfrei ausgerichtet sind. Diese Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, dass ein den Antriebsmotor enthaltender Gehäuseabschnitt mit einer Mehrzahl gleichartiger, die Lüfterflügel und die Luftdurchtrittsöffnungen enthaltenden Gehäuseabschnitte zu einer Baueinheit verbunden sind, wobei der Motor-Gehäuseabschnitt auf der einen Seite der Baueinheit liegt und alle Gehäuseabschnitte mittels Stangen über Kopfplatten fest miteinander verbunden sind.
Eine solche Baueinheit ist etwa dem kleinsten Normalfenster angepasst und beträgt ca. einen Meter Gesamtlänge. Um diese Baueinheit grösseren Fenstern anpassen zu können, kann an die freie Seite des Motorgehäuseabschnittes nach Abnahme seiner Kopfplatte weitere Lüfter-Gehäuseab- schnitte angesetzt werden, wobei die Stangen der Baueinheit mit gleichartigen Stangen mittels Gewindemuttern verbunden werden können und an den letzten Gehäuseabschnitt wieder eine Kopfplatte ansetzbar ist.
Auf und unter allen im Querschnitt runden Gehäuseabschnitten der Baueinheit kann über einer Schall- und schwingungsdämpfenden Schicht je eine stabile Montageplatte angeordnet werden, mittels der der Lüfter als Ganzes in ein äusseres Gehäuse einschiebbar ist. Um bei gleicher Motorkraft eine wesentlich grössere Luftmenge zu bewegen, können die Luftförderer als Luftschaufelräder ausgebildet sein, wobei zur Bildung eines ausreichenden Luftweges alle Wellen exzentrisch in den Querwänden der einzelnen Gehäuseabschnitte gelagert sind.
Schliesslich ergibt sich nach diesem Baukastenprinzip noch eine besonders einfache und preiswerte Herstellungsmöglichkeit, wenn die Baueinheit aus dem Motorge- häuseabschnitt, nur einem Lüfter-Gehäuseabschnitt und einem an diesen über einen Zwischenring aufgesetzten Tubus zusammengesetzt ist, in welchem die
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Luftwege durch Leitwände proportional zur Entfernung zum Luftschaufelrad aufgeteilt sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch eine Baueinheit, die aus einer Vielzahl von Gehäuseabschnitten besteht.
Fig.2 zeigt einen waagerechten Längsschnitt durch den Gehäuseabschnitt b gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine vereinfachte Form der Erfindung in schematischer Darstellung, Fig. 4 zeigt einen Querschnitt in der Ebene A -A gemäss Fig. 1.
Die Lüfteranlage gemäss Fig. 1 ist aus einer Mehrzahl völlig gleicher Gehäuseabschnitte a, b, c, ... x zusammengesetzt. Dabei sind sowohl die im Querschnitt runden Gehäuseteile 1 als auch die die Wellenlager 5 tragenden Querwände gleich und austauschbar ausgebildet. Die Lager in den Querwänden 5 sind vorzugsweise aus selbstschmierenden Lagerschalen gebildet, z. B. aus Kunststoff mit homogen eingebettetem Molybdändisulfid. Im ersten Gehäuseabschnitt a ist der Antriebsmotor 7 gelagert, in allen weiteren Gehäuseabschnitten b, c usw. der Luftförde- rer 11, der zweckmässig aus zwei miteinander verbundenen Luftschaufelrädern besteht.
Die einzelnen Wellen 8, 8a, 8b, 8c sind in an sich bekannter Weise über Vierkante 9 und eine Kupplungshülse 10 miteinander verbunden. Sämtliche Gehäuseabschnitte werden in ihrer Gesamtlänge von vier Stangen 4 durchgriffen, die über Kopfplatten 6 die einzelnen Gehäuseteile fest zusammenhalten und eine einwandfreie axiale Ausrichtung der einzelnen Wellen gewährleisten. An der Aussenseite des Motorgehäuses sind in der Darstellung die Kopfplatte 6 und die Mut- tern 4a weggelassen, um zu zeigen, dass bei grossen Fenstern hier weitere, den Gehäuseabschnitten b und c etc. gleichartige Luftschaufelräder enthaltende Gehäuseabschnitte angesetzt werden können.
Zu diesem Zwecke werden hier nach Einsetzen der Gehäuseabschnitte die diese durchsetzenden Stangen mit den Stangen 4 über Gewindemuffen verbunden. Auf und unter dem Gehäuse 1 sind über eine Schicht 2 aus schall- und schwingungsdämpfendem Werkstoff stabile Montageplatten 3 angeordnet. Die Schicht 2 und die Platte 3 kann mit dem Gehäuse 1 durch Kleben oder Verschrauben verbunden sein. Mittels dieser Platten wird die gesamte Anlage in ein passendes in den Mauerschlitz eingebautes Gehäuse eingeschoben.
Aus Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 4 ist der Luftweg im Sinne der eingezeichneten Pfeile und die Lufteintrittsöffnungen 13 und 13a, sowie auf der gegen- überliegenden Seite die Luftaustrittsöffnung 12 zu ersehen, die durch Luftleitringe la begrenzt werden. Die Wellen 8 sind, wie aus Fig. 2 und 4 ebenfalls ersichtlich, exzentrisch in den Querwänden 5 gelagert, um einen ausreichenden Luftkanal zwischen den Luftschaufeln der Räder 11 und der inneren Wandung des Gehäuses 1 zu schaffen.
In der vereinfachten Ausführungsform gemäss Fig. 3 entsprechen die beiden ersten Bauabschnitte den Abschnitten a und b gemäss Fig. 1. An die rechte Seite des Gehäuseabschnittes selbst ist anstelle der Querwand 5 ein Zwischenring 15 angesetzt, auf den ein langer Tubus 14 aufsteckbar ist. In dem Tubus 14 sind Leitwände 16, 17, 18 angeordnet und diesen Leitwänden entsprechend gleichartige Wände innerhalb des Zwischenringes 15. Die Querschnitte der hierdurch geschaffenen Luftwege und damit die Lufteintrittsöffnungen 19, 20, 21 sind so bemessen, dass durch alle drei Öffnungen etwa die gleichen Luftmengen angesaugt und vom Luftschaufelrad 11 nach aussen gedrückt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH In den Lüftungsschlitz einer Wand einsetzbarer Lüfter, dessen die Lüfterflügel tragende Welle in Längsrichtung des Wandschlitzes in einem rohrför- migen Gehäuse gleichbleibenden Querschnittes angeordnet ist, und bei dem der Lüfterflügel in einem Gehäuseabschnitt zwischen den Luftdurchtrittsöffnun- gen, sein Antriebsmotor dagegen ausserhalb dieses Gehäuseabschnittes liegt, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Antriebsmotor (7) enthaltender Gehäuseabschnitt (a) mit einer Mehrzahl gleichartiger die Lüfterflügel (11) und die Luftdurchtrittsöffnungen (12, 13, 13a) enthaltenden Gehäuseabschnitte (b, c, ... x)zu einer Baueinheit verbunden sind, wobei der Motor-Gehäuseabschnitt (a) auf der einen Seite der Baueinheit liegt und alle Gehäuseabschnitte (a, b, c ... x) mittels Stangen (4) über Kopfplatten (6) fest miteinander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Lüfter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die freie Seite des Motorgehäuseab- schnittes (a) nach Abnahme einer Kopfplatte (6) weitere Lüfter-Gehäuseabschnitte ansetzbar sind, wobei die Stangen (4) der Baueinheit (a-x) mit gleichartigen Stangen mittels Gewindemuffen verbunden werden, und an den letzten Gehäuseabschnitt wieder eine Kopfplatte (6) ansetzbar ist. 2.Lüfter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf und unter allen im Querschnitt runden Gehäuseabschnitten der Baueinheit (a-x) über einer Schall- und schwingungsdämpfenden Schicht (2) eine stabile Montageplatte (3) angeordnet ist, mittels der der Lüfter in ein äusse- res Gehäuse einschiebbar ist. 3. Lüfter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftförderer als Luftschaufelräder (11) ausgebildet sind, wobei zur Bildung eines ausreichenden Luftweges alle Wellen (8-8c) exzentrisch in den Querwänden (5) der einzelnen Gehäuseabschnitte (5) gelagert sind. 4.Lüfter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit aus dem Motor-Gehäu- seabschnitt (a), nur einem Lüfter-Gehäuseabschnitt <Desc/Clms Page number 3> (b) und einem an diesen über einen Zwischenring (15) aufgesetzten Tubus (14) besteht, in welchem die Luft- wege durch Leitwände (16, 17, 18) proportional zur Entfernung zum Luftschaufelrad (11) aufgeteilt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO10254A DE1219203B (de) | 1964-07-11 | 1964-07-11 | In den Lueftungsschlitz einer Wand einsetzbarer Luefter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH423164A true CH423164A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=7351926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH703165A CH423164A (de) | 1964-07-11 | 1965-05-18 | In den Lüftungsschlitz einer Wand einsetzbarer Lüfter |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH423164A (de) |
| DE (1) | DE1219203B (de) |
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1964
- 1964-07-11 DE DEO10254A patent/DE1219203B/de active Pending
-
1965
- 1965-05-18 CH CH703165A patent/CH423164A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1219203B (de) | 1966-06-16 |
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